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Bildungsprämie soll lebenslanges Lernen fördern
Eintrag vom: 29.04.2008



Ministerin Schavan: "Bildungsprämie kann starten"

Bundeskabinett beschließt Konzeption zum Lebenslangen Lernen / Weiterbildungsquote soll auf 50 Prozent steigen
Berlin, 23.04.2008

Das Bundeskabinett hat am Mittwoch in Berlin die "Konzeption der Bundesregierung zum Lernen im Lebenslauf" beschlossen. "Lebenslanges Lernen ist entscheidend für die Perspektive jedes Einzelnen, und es ist wichtig für das Wirtschaftswachstum und für das Wohlergehen der Gesellschaft insgesamt", sagte Bundesbildungsministerin Annette Schavan. Angesichts der immer älter werdenden Gesellschaft komme der regelmäßigen Weiterbildung außerdem eine noch stärkere Bedeutung zu als bisher. "Für ein erfolgreiches Berufsleben ist die kontinuierliche Fortbildung eine entscheidende Voraussetzung.

Um die Bereitschaft jedes Einzelnen zu fördern, mehr für die eigene Weiterbildung zu tun, führt die Bundesregierung eine Bildungsprämie ein. Die Prämie wird im Herbst starten und richtet sich besonders an Menschen mit mittleren und niedrigen Einkommen. Konkret heißt das: Eine Prämie von maximal 154 Euro bekommt, wessen zu versteuerndes jährliches Einkommen 17.900 Euro (bzw. 35.800 Euro für Verheiratete) nicht übersteigt. Die Prämie kann einmal im Jahr dafür eingesetzt werden, um 50 Prozent der Seminarkosten oberhalb einer Bagatellgrenze von 30 Euro zu finanzieren. Ein Weiterbildungsdarlehen soll - analog zu den KfW-Studienkrediten - zudem allen Menschen zur Verfügung stehen - unabhängig von der Höhe ihres Einkommens. Schließlich soll durch eine Öffnung des Vermögensbildungsgesetzes erreicht werden, dass das Ansparguthaben auch vor Ablauf der Sperrfrist für Weiterbildungszwecke verwendet werden darf, ohne dass damit der Anspruch auf die Arbeitnehmersparzulage verloren geht.

Die "Konzeption der Bundesregierung zum Lernen im Lebenslauf" beinhaltet zahlreiche Initiativen, die Lebenslanges Lernen erleichtern sollen. Eine wichtige Grundlage für diese Initiativen sind die Empfehlungen des Innovationskreises Weiterbildung, die seit März 2008 vorliegen. Ausgangspunkt der Konzeption ist der Befund, dass die Beteiligung an Weiterbildung in Deutschland im internationalen Vergleich zu niedrig ist. Vor allem Menschen mit niedriger Qualifikation bilden sich zu wenig fort. "Wir wollen, dass sich deutlich mehr Menschen als bisher regelmäßig weiterbilden", sagte Schavan. Derzeit nehmen 43 Prozent der Berufstätigen in Deutschland einmal im Jahr an einer Weiterbildung teil - die Regierung möchte diese Quote bis zum Jahr 2015 auf 50 Prozent steigern. Die Finanzierung der Initiativen erfolgt über Bundesmittel sowie durch den Europäischen Sozialfonds.

Außer einer Kampagne zum lebensbegleitenden Lernen und verschiedenen Projekten zur Verbesserung der Bildungsberatung in Deutschland sollen mit der Initiative "Lernen vor Ort" Kommunen unterstützt werden, ein regionales Bildungsmanagement zu etablieren. Außerdem werden mit einer bundesweiten Telefonhotline und einem Informationsportal die vorhandenen Instrumente zur Bildungsberatung transparenter und zugänglicher gemacht. Mit der Einführung eines Freiwilligen Technischen Jahres soll das Interesse für technisch-naturwissenschaftliche Studiengänge geweckt werden. Schließlich wird ein breit angelegtes Forschungs- und Entwicklungsprogramm für das Lernen im Lebenslauf aufgelegt, dessen Forschungsergebnisse in die Praxis übertragen werden.
(Quelle: http://bildungsklick.de)


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Jahresgutachten des Aktionsrates Bildung
Eintrag vom: 28.04.2008

Das deutsche Bildungssystem bereitet die Individuen nur unzureichend auf die Herausforderungen der Globalisierung vor. Zu diesem Ergebnis kommt der Aktionsrat Bildung (AR) in seinem Jahresgutachten 2008, das im März veröffentlicht wurde. Der Rat betont unter anderem die zunehmende Bedeutung von fremdsprachlicher und interkultureller Kompetenz, die für internationale Kommunikation unerlässlich ist. Diese werde vor allem in Schule und Kindergarten nicht vermittelt. Außerdem müsse die Weiterbildung eine viel größere Rolle spielen. Anders als in früheren Jahrzehnten reiche es heute nicht mehr aus, sich lebenslang auf einmal erworbene Qualifikationen zu verlassen. Vielmehr bedürfe es in Zeiten der Globalisierung der regelmäßigen und lebenslangen Anpassung individueller Qualifikationen und Kenntnisse an die Erfordernisse des Arbeitsmarkts.
Der fast 200-seitige Bericht steht zum kostenlosen Download unter http://www.aktionsrat-bildung.de/fileadmin/Dokumente/Aktionsrat_Bildung_Jahresgutachten_2008.pdf bereit.


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Weiterbildung – nicht nur für Frauen
Eintrag vom: 18.04.2008



Die Messe „Rund um die Frau“ am 13.04.08 in der Herforder Markthalle hatte viele interessierte Besucherinnen und Besucher. Auch der Stand der Volkshochschule im Kreis Herford wurde gerne und viel genutzt. Im Fokus standen Weiterbildungsangebote, die speziell auf Frauen zugeschnitten sind, wie z.B. Schlagfertigkeitstraining. Aber auch allgemeinere Angebote, wie z.B. das Erlernen oder Vertiefen einer Fremdsprache, Gesundheitsprävention z.B. durch Yoga oder die Grundlagen der Rhetorik weckten das Interesse vieler Frauen. Als besonderes Highlight gab es an dem VHS-Messestand die Möglichkeit, in einem Quiz das eigene Allgemeinwissen zu testen und so jeweils einen von drei VHS-Veranstaltungsgutscheinen zu gewinnen.

Einen kleinen Einblick in das bunte Messetreiben erhalten Sie hier ...


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Fachhochschulreife und Abitur für Erwachsene
Eintrag vom: 09.04.2008


Herford. Information und Beratung für Interessierte zum Thema „Fachhochschulreife und Abitur für Erwachsene“ gibt die Volkshochschule im Kreis Herford in Zusammenarbeit mit dem Städtischen Abendgymnasium Bielefeld am Donnerstag, 17. April, um 20 Uhr, in Herford in der VHS, Münsterkirchplatz 1. Der Eintritt ist frei. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

weitere Informationen hier


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Bornholm — Perle der Ostsee
Eintrag vom: 08.04.2008


Sechstägige Kulturreise mit Nordic-Walking-Angebot für Anfangende und Fortgeschrittene
Die Volkshochschule im Kreis Herford bietet in den Herbstferien vom 28. September bis 3. Oktober 2008 eine sechstägige Kulturreise nach Bornholm an.
Gemütliche Kleinstädte und malerische Fischerdörfer liegen wie Perlen an einer Kette rund um die Insel. Überall leben Vergangenheit und Gegenwart nebeneinander.

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Ein Jahr Gesundheitsreform — Was hat sich geändert und was sind die Folgen?
Eintrag vom: 02.04.2008

Herford. In der Reihe „Gespräche am Vormittag“ des Seniorenbeirats und der VHS im Kreis Herford findet am Donnerstag, 10. April, 10.00 Uhr, in Herford, Bürgerzentrum Haus Unter den Linden, Unter den Linden 12, ein kostenloser Vortrag zum Thema Änderungen und Folgen der Gesundheitsreform statt.
André Koslowski von der IKK Herford berichtet zum Thema und steht auch für Fragen zur Verfügung. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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Studienreise: Highlights Süd- und Mittelengland
Eintrag vom: 28.03.2008


Die VHS im Kreis Herford bietet in Kooperation mit  "Reisefreunde OWL - Verein für Kulturreisen e.V." eine Studienreise mit Reisebegleitung durch Elizabeth James-Thees und Gerhard Thees an. Die Teilnehmenden erwartet ein sehr interessantes und umfangreiches Programm. Termin der Reise ist vom 26. Juli bis 3. August 2008.

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VHS qualifiziert StuBO-Koordinator/innen für die Berufs- und Studienorientierung an den weiterführenden Schulen - Start am 18. April
Eintrag vom: 20.03.2008

Die Benennung einer StuBO-Koordinatorin und eines -Koordinators an jeder weiterführenden Schule in NRW ist ein wesentliches Element des Rahmenkonzepts des Ausbildungskonsens NRW (vom 16.05.2007) und des Erlasses vom Ministerium für Schule und Weiterbildung NRW (vom 6.11.2007). Um die neuen StuBO-Koordinatorinnen und -Koordinatoren für die Übernahme ihrer schulischen Aufgabe zu qualifizieren und in ihrer Arbeit zu unterstützen, werden in allen Kreisen und kreisfreien Städten - durch geeignete Bildungsträger - Qualifizierungsmaßnahmen angeboten. Für den Kreis Herford wurde die Volkshochschule im Kreis Herford als Träger ausgewählt, zwei dieser Qualifizierungsmaßnahmen durchführen zu können. Ziel des Einsatzes von Studien- und Berufsorientierungskoordinator/innen ist die Verbesserung der Berufsorientierung und –vorbereitung in den Schulen und die Förderung der Ausbildungsreife der Schüler/innen.
Die Berufsorientierung ist ein Bestandteil einer schulischen individuellen Förderung. Im Sinne eines ganzheitlichen Ansatzes sollen die schulischen Konzepte und Maßnahmen darauf hinwirken, die Schüler/ innen mit ihren vorhandenen Fähigkeiten und individuellen Wünschen unter Berücksichtigung der Gegebenheiten des Ausbildungs- und Arbeitsmarktes zur Ausbildungsreife zu führen. Die Schüler/ innen sollen befähigt werden, in sinnvoller Weise Entscheidungen über ihren weiteren Ausbildungs-, Studien- und Berufsweg zu treffen.
Die Erfahrungen bisheriger Projekte zeigten zudem, dass die Ausgestaltung eines gelingenden Übergangs von der Schule in den Beruf / Studium nicht ausschließlich schulintern zu lösen ist. Es ist eine Verankerung in das lokale und regionale Umfeld der Schulen erforderlich, um so eine Verzahnung mit verschiedensten Akteuren zu erreichen (z.B. Arbeitsagenturen). Deshalb sollen speziell benannte und qualifizierte Studien- und Berufsorientierungskoordinator/innen die Schulen der SI und SII darin unterstützen, Schüler/innen effizienter auf den so wichtigen Schritt in die Berufs- und Studienwelt vorzubereiten. Die StuBO-Qualifizierungsmaßnahme besteht aus neun Modulen mit insgesamt 34 Zeitstunden und wird in Kooperation mit der VHS Löhne und mit finanzieller Unterstützung der Europäischen Union und des Landes Nordrhein-Westfalen durchgeführt. Trainerin ist Susanne Rolf-Dietrich.


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EDV-Einführung am Vormittag - für Seniorinnen und Senioren
Eintrag vom: 19.03.2008



Der Kurs ermöglicht Frauen und Männern ab 50 einen Einstieg in die Computerwelt.
Wenn Sie über keine bzw. nur wenige Vorkenntnisse verfügen, können Sie in diesem Kurs den Umgang mit dem PC auf einem "geruhsamen" Weg erlernen.
Der Kurs ist so aufgebaut, dass die Teilnehmenden zunächst Begriffe wie: Hardware, Software, Betriebssystem, Festplatte, Laufwerke, Desktop u. s. w. kennen lernen.

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Schulministerium und kommunale Spitzenverbände vereinbaren Bildungspartnerschaft zwischen Schulen und Volkshochschulen in NRW
Eintrag vom: 13.03.2008

Das Ministerium für Schule und Weiterbildung in Nordrhein-Westfalen und die kommunalen Spitzenverbände (Städtetag NRW, Landkreistag NRW und Städte- und Gemeindebund NRW) haben die Förderung der Kooperation von Schulen und Volkshochschulen vereinbart. Unterstützt wird die Zusammenarbeit im Rahmen der Initiative Bildungspartner NRW vom Landesverband der Volkshochschulen von Nordrhein-Westfalen und der Medienberatung NRW. Damit die Jugendlichen in NRW fit für Europa werden, arbeiten nunmehr Schulen und Volkshochschulen bei der Vermittlung des europäischen Zertifikats zur Berufsqualifikation (euZBQ) zusammen. Nordrhein-westfälische Schülerinnen und Schüler können nun leichter zusätzliche Kompetenzen erwerben und diese mit international anerkannten Zertifikaten nachweisen. Das Zertifikatssystem „Xpert“ ist speziell auf die Berufsvorbereitung von Schülerinnen und Schülern zugeschnitten worden und umfasst Einzelnachweise zu ITKenntnissen und zur Sozial- und Wirtschaftskompetenz. Auch der Erwerb von international anerkannten Fremdsprachenzertifikaten ist möglich. Die Förderung der Europafähigkeit der Schulen, die der Landtag NRW in einem einmütigen Beschluss im März 2007 gefordert hat, sieht ausdrücklich den Erwerb solcher Zusatzqualifikationen für Schülerinnen und Schüler vor. Barbara Sommer, Ministerin für Schule und Weiterbildung: „Mit dieser Bildungspartnerschaft wollen wir eine systematische und nachhaltige Kooperation zwischen Schulen und Volkshochschulen in Gang setzen, bei der die Schulen vom Know How der Volkshochschulen profitieren und die Schülerinnen und Schüler zusätzliche persönliche Kompetenzen und berufliche Qualifikationen erwerben können.“ Die Verbandschefs der kommunalen Spitzenverbände, Dr. Stephan Articus, Dr. Martin Klein und Dr. Bernd Jürgen Schneider betonen: „Unsere 135 Volkshochschulen in NRW sind kommunal verankert, verfügen über langjährige Kooperationserfahrungen mit unterschiedlichen Partnern und sind Profis bei der Durchführung von Zertifikatskursen und -prüfungen. Sie sind damit für eine Bildungspartnerschaft mit den Schulen – übrigens auch im Bereich der Lehrerfortbildung – geradezu prädestiniert.“ Wolfgang Vaupel, Geschäftsführer der Medienberatung NRW, und Reiner Hammelrath, Direktor des Landesverbandes der Volkshochschulen von Nordrhein-Westfalen, wollen bei der Umsetzung der Bildungspartnerschaft besonders darauf hinwirken, dass auch Hauptschülerinnnen und Hauptschülern und anderen Jugendlichen aus bildungsfernen Milieus der Erwerb von zusätzlichen Qualifikationen und entsprechenden Zertifikaten ermöglicht wird. Die Initiative Bildungspartner NRW unterstützt die systematische Zusammenarbeit von Schulen mit kommunalen Bildungs- und Kultureinrichtungen. Das Konzept wird bereits seit 2005 erfolgreich mit Bibliotheken und Schulen umgesetzt. Ein Drittel aller Bibliothekskommunen in NRW verstehen sich inzwischen als Bildungspartner NRW. Weitere Informationen sind abrufbar unter www.vhs.schulministerium.nrw.de.




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Lehrgang Fachoberschulreife bei der VHS
Eintrag vom: 03.03.2008

Kreis Herford. Die Volkshochschule im Kreis Herford bietet ab 8. April 2008 wieder einen Lehrgang zum nachträglichen Erwerb der Fachoberschulreife mit integriertem Hauptschulabschluss nach Klasse 10 an.
Anmeldungen bitte ab sofort bei der VHS. Telefonische Auskunft unter 0 52 21/59 05-32. Informationen auch im Internet unter www.vhsimkreisherford.de. Der Lehrgang dauert ca. 2 ½ Jahre und endet mit der Prüfung zur Fachoberschulreife. Es gibt auch die Möglichkeit, nach ca. 15 Monaten die Prüfung für den Hauptschulabschluss Typ 10 A abzulegen. Der Unterricht findet an drei Abenden in der Woche in Herford statt, um auch berufstätigen Interessenten die Teilnahme zu ermöglichen. Einstiegsvoraussetzung: Hauptschulabschluss Klasse 9.
Mit der Fachoberschulreife können die Chancen auf dem Arbeitsmarkt und im Beruf verbessert werden außerdem ist er auch Voraussetzung für den Besuch einer weiterführenden Schule (z. B. Fachoberschule, höhere Berufsfachschule).

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Was tut sich in unseren Kindertagesstätten? - Licht- und Schattenseiten moderner Entwicklungen
Eintrag vom: 25.02.2008



Herford. Prof. Dr. Rainer Dollase von der Universität Bielefeld kommt auf Einladung der VHS nach Herford. Am Mittwoch, den 12. März, um 20.00 Uhr, hält der bekannte Bildungs- und Erziehungsexperte in der Aula der VHS am Münsterkirchplatz 1 den Vortrag „Was tut sich in unseren Kindertagesstätten?“. Seit der PISA-Studie steht auch die Vorschulpädagogik in der öffentlichen Diskussion. Landauf, landab wird darüber debattiert, welche Reformen in Kindertagesstätten erforderlich sind. Galt seit den 70er Jahren der „Situationsansatz“ als das optimale pädagogische Konzept, ist seit den frühen 90ern eine Bewegung hin zu einer eher verschulten, wenn auch spielerischen „Bildung“ im Kindergartenalter entstanden. Laut Prof. Dr. Dollase hatte sich diese Art der Bildung bereits damals längst als unwirksam erwiesen, weil kleine Kinder eher ganzheitlich und situationsbezogen lernen. In seinem Vortrag überprüft Rainer Dollase, welche der Reformmaßnahmen denn tatsächlich einen positiven Einfluss auf die Kinder haben und welche nur versprachen, die pädagogische Arbeit zu verbessern, in Wirklichkeit aber auch zur Verschlechterung der Arbeitsbedingungen und der Effekte beigetragen haben. Dabei thematisiert er insbesondere Fragen der frühen Bildung, des Qualitätsmanagements, der Früheinschulung und des Einsatzes von Lernprogrammen.
Prof. Dr. Dollase ist Professor für Psychologie an der Universität Bielefeld im Bereich Entwicklung und Erziehung. Er ist u. a. in der empirischen Bildungsforschung tätig und beschäftigt sich seit 1971 mit Fragen der Vorschulpädagogik.

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Energiepass für Gebäude
Eintrag vom: 22.02.2008

Neuer Ausweis kommt Mitte 2008
Herford. Verkäufer und Vermieter brauchen ab Juli 2008 einen Energiepass für ihre Immobilie. Was in dem Papier steht, wer es erstellt, was es kostet, erläutert Dipl.Ing. Andreas Stemberg in einem Vortrag der VHS in Zusammenarbeit mit der Energieagentur NRW. Der Vortrag findet am Dienstag, 4. März um 20.00 Uhr in Herford in der VHS, Münsterkirchplatz 1, statt. Eine Abendkasse ist eingerichtet. Die Energieagentur NRW stellt für jeden Veranstaltungsteilnehmer eine kompakte Broschüre mit den wichtigsten Fakten zur Verfügung.Telefonische Anmeldung bei der VHS bis zum 28. Februar unter 0 52 21/59 05-32. Information und Anmeldung auch im Internet www.vhsimkreisherford.de



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Ein Agent der Menschlichkeit - Dr. Rupert Neudeck sprach über „Eine bessere Welt“
Eintrag vom: 11.02.2008



VON THOMAS HAGEN (Neue Westfälische Herford, 8.2.08)
Herford. Sein markantes Gesicht wird vom schlohweißen Kinnbart eingerahmt und ist häufig auf den TV-Bildschirmen der Nation zu sehen: Dr. Rupert Neudeck. Der 68-jährige Menschenrechtler und Gründer der Hilfsorganisation „Cap Anamur“ sprach am Mittwoch auf Einladung der Volkshochschule vor einem überschaubaren Publikum über seine Sicht auf die (Entwicklungs-)Politik, Motto „Eine bessere Welt ist möglich“.

Damit meint Neudeck vor allem die Welt, in der Habenichtse und arme Schlucker leben müssen – und das sind 80 Prozent der Weltbevölkerung. Für sie legt sich der Journalist, Theologe und Menschenrechtler auch schon mal mit den Mächtigen an, setzt sich über die von der Politik gezogenen Grenzen hinweg.

„Wir leben in einer freien Gesellschaft und sind so frei etwas zu tun, sogar gegen die eigene Regierung,“ sagte Neudeck. „Wir und unsere Hilfsorganisationen dürfen uns nicht abhängig machen von den Fleischtöpfen der Europäischen Union, der Regierungen und der Vereinten Nationen,“ stellte er seinen Standpunkt unmissverständlich klar.

Seine neueste Organisation, die Grünhelme, handelt nach diesem Prinzip. Direkt zu den Menschen gehen, keine Umwege nehmen und die Bürokratie klein- und raushalten. „Wir müssen die Bildung fördern und für eine flächendeckende Gesundheitsversorgung sorgen, dann regelt sich vieles von selbst,“ sagt Neudeck. Und er blickt wieder in den Abgrund zwischen dem reichen Norden und dem armen Süden.

Mit Fotos aus Afghanistan, Ruanda, Bangla Desh und Sumatra macht Neudeck deutlich, worum es geht: „Wir bringen den Menschen Licht, Wärme, Wasser, Brot und Hoffnung.“ Aber man stülpe ihnen nicht die europäische Lebensweise über. „Das funktioniert nicht. Wir müssen die Menschen nicht bemuttern, sondern ihre Kräfte herausfordern. Dann folgt im besten Fall eine Entwicklung, die ihnen auch die Freiheit bringt,“ ist sich Neudeck sicher.




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Man(n) sollte Gefühle zeigen - Dr. Mathias Jung über „emotionale Sparschweine“
Eintrag vom: 11.02.2008




© 2008 Neue Westfälische
Herforder Kreisanzeiger, Montag 11. Februar 2008
VON KARL-HENDRIK TITTEL

Kreis Herford. Der „echte" Mann schweigt viel, fragt nicht und verleugnet seine Gefühle. Dr. Mathias Jung ist sich sicher: Der Preis dafür ist hoch! Daher möchte der Therapeut und Lebensberater seinen Geschlechtsgenossen helfen, emotional wieder auf die Vorderfüße zu kommen.
Macht die Männerrolle krank? „Alle Indizien sprechen dafür, dass das ,starke Geschlecht’ in Wahrheit das schwächere ist“, so Jung. Tatsächlich sterbe der Mann sechs Jahre früher als die Frau, begehe dreimal so häufig Selbstmord, ende doppelt so häufig mit Leberzirrhose und Lungenkrebs und gelte als emotionales Sparschwein, begann der 66-Jährige bewusst provozierend seinen Vortrag.
Dieser fand im Bünder Universum statt und wurde von der Volkshochschule im Kreis Herford veranstaltet. „Wie befreit sich der Mann nun aus dieser Sackgasse?“ Über 150 Zuschauer warteten gespannt auf die Antwort Jungs, der vorher allerdings aufzählte, was beim Mann alles im Argen liegt.
„Über 90 Prozent der Männer definieren ihre Identität über ihren Beruf und das spiegelt eine große emotionale Notlage wider“, so der Lahnsteiner Autor. Tränen, Angst und generell Gefühle zeigen, das sei dem Mann unangenehm, um Hilfe bitten oder Nähe zu anderen Männern und Jungen gar ein Graus.
„Die kleine Tochter wird vom Vater geküsst und gestreichelt, mit dem Jungen kämpft und tobt er“, so Jung. Sich auf den Mund zu küssen, löse bei den meisten Vätern und Söhnen wohl allergische Gefühle aus.
„Männer gehen viel zu verklemmt miteinander um, Frauen sind da gänzlich anders“. Es wäre für die Männer höchste Zeit, sich emotional auf den richtigen Weg zu machen.
„Wir leben in einer Geschlechterdemokratie, haben inzwischen mehr weibliche Abiturienten und Studenten als männliche und keine Verwendung mehr für gefühlskalte „Rambos“.
Ein Umdenken sei allerdings zu spüren: „Der Männer-Anteil in der Therapie ist deutlich gestiegen“, weiß Jung.
Der 66-Jährige sei früher selbst betroffen gewesen und hätte erst mit 30 Jahren in einer Männergruppe gelernt, zu seinen Gefühlen zu stehen.
Und wie kann sich „Mann“ im Rahmen seiner Möglichkeiten verbessern und sich aus seinem emotionalen Gefrierschrank befreien? „Gefühlsaufbruch, kritische Selbsterkenntnis und eine partnerschaftliche Einstellung sind angesagt. Packen wir es an, Mann“, gab Jung seinen Geschlechtsgenossen mit auf den Weg.




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