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VHS-Dozenten veröffentlichen Buch über den Doberg
Eintrag vom: 28.10.2014

Rainer Ebel (l.) und Michael Kaiser vom Förderverein für das Dobergmuseum sind Herausgeber des Buches "Der Doberg bei Bünde". Ihr Anliegen ist es, auch die Fundstelle der vielen Fossilien wieder ins Gedächtnis der Leute zu rufen. FOTO: AMINA VIETH

Premiere eines Doberg-Buches
Bünder haben erstmals ein umfassendes Werk über das Geotop und seine Historie zusammengestellt

Bünde. Der Doberg bei Bünde ist ein einzigartiges Geotop, ein Zeuge von zehn Millionen Jahren Zeitgeschichte. Denn dort wogte einst die Ur-Nordsee und beherbergte zahlreiche Tiere und Organismen, die heute nur noch als Fossilien erforscht werden können. Die Funde aus dem Doberg haben Rainer Ebel und Michael Kaiser vom Doberg-Förderverein in einem Buch zusammengetragen. Zum ersten Mal gibt es einen Überblick über die Historie des Dobergs und die 200-jährige wissenschaftliche Erforschung der Fundstelle mit Bildern und Texten.

Seit 1999 gibt es die Doberg-Ausstellung im Bünder Museum. Der Doberg ist bereits in die Geotopliste aufgenommen worden. "Es handelt sich hierbei um die einzige Stelle in Europa, an der die gesamte erdgeschichtliche Epoche des Oligozäns, das vor 33,7 Millionen Jahren begann und vor 23,8 Millionen Jahren endete, zugänglich ist", erklärt Hobby-Geologe Rainer Ebel, Vorsitzender des Fördervereins für das Dobergmuseum.

Die bedeutenden Fossilien kamen durch den Mergelabbau, der seit 1734 dort betrieben wurde, zum Vorschein. Doch ihren historischen und wissenschaftlichen Wert habe man erst um 1820 erkannt. Rund 200 Jahre wurde der Doberg wissenschaftlich erforscht, etwa 500 marine Tierarten kamen dort zum Vorschein. Rund 400 Exponate aus dem Doberg sind im Bünder Museum zu sehen.

"Zahlreiche Fundstücke sind in ganz Deutschland verteilt, wie in Göttingen oder Berlin ", sagt Michael Kaiser, Vorstandsmitglied des Fördervereins. Als Kind habe er bereits im Doberg nach Fossilien gesucht, so sei das Interesse für die Historie des Areals geweckt worden.

Deswegen ist es für den Hobby-Geologen auch ein großes Anliegen gewesen, alles rund um den Doberg mit Bildern und Texten zusammenzutragen und zu veröffentlichen. "Das hat es bisher nicht gegeben. Nur vereinzelt zu den Fundstücken etwas, aber nichts Umfassendes", so Kaiser. In Rainer Ebel hatte er schnell einen Mitstreiter gefunden. Gemeinsam durchsuchten sie Archive, Universitätsbibliotheken und nahmen Kontakt zu Experten und Autoren auf, die die Texte verfassten. "Das hätten wir alleine nicht leisten können", so Kaiser, der die Bildertafeln für das Buch zusammenstellte.

Zwei Jahre habe er daran gearbeitet. Insgesamt sind 313 Abbildungen von Funden aus dem Doberg in dem Buch. Die Texte seien alle auf dem neuesten wissenschaftlichen Stand. Eigene Kapitel gibt es zum Beispiel zu der Seekuh und dem Zahnwal, die zu den bedeutendsten Funden im Doberg zählen, sowie Schildkröten, die in der Ur-Nordsee lebten. "Es ist keine trockene Literatur, sondern populär-wissenschaftlich geschrieben. Also nicht nur etwas für Experten", sagt Ebel.

Denn die Herausgeber möchten mit Buch möglichst vielen Menschen den Doberg zugänglich machen. "Es soll eine Brücke schlagen zwischen dem Fundort und der Ausstellung. Denn oft wird vergessen, wo all die Fossilien eigentlich herkommen", sagt Kaiser. Deswegen habe er einen Teil des Buches auch der Historie des Dobergs gewidmet, von der Zeit der Ur-Nordsee an über die Entwicklung der Gesteine, den Mergelabbau, der den Doberg sozusagen erst entstehen ließ, bis heute.

Museumsleiter Michael Strauss freut sich, dass es nun endlich eine umfassende, moderne Zusammenstellung mit Bildern und Texten zum Doberg gibt. "Es ist eine tolle Ergänzung zu unserer Ausstellung. Für das Museum ist es ein Glücksfall, so engagierte und kompetente Leute zu haben", sagt Strauss. Im Museum sollen Lese-Exemplare ausliegen, die für den Ausstellungsbesuch genutzt werden können.

Michael Kaiser und Rainer Ebel sind stolz, dass das Werk nun fertig ist und sie freuen sich bereits auf die Buchvorstellung im Museum (? s. Infokasten). "Es ist eine Publikation, die es so noch nicht gegeben hat. Es ist die größte Leistung unserer bisherigen ehrenamtlichen Tätigkeit", betonen Kaiser und Ebel.

© 2014 Neue Westfälische, 11 - Bünde, Dienstag 28. Oktober 2014, von Amina Vieth



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Der Mutter-Tochter-Konflikt - Vortrag von Mathias Jung in Bünde
Eintrag vom: 24.10.2014



Es ist wieder soweit! Der erfolgreiche Autor und Lebensberater Dr. phil. Mathias Jung kommt auf Einladung der VHS nun schon zum 14. Mal nach Bünde. In seinem Vortrag am Donnerstag, den 30. Oktober, um 20.00 Uhr im Universum beschäftigt sich der renommierte Therapeut mit dem Mutter-Tochter-Konflikt. Anhand des Märchens von Schneewittchen wird Mathias Jung - anschaulich und mitreißend wie immer - die typischen Probleme dieses Konflikts nicht nur beschreiben, sondern auch Lösungen für die "töchterliche und mütterliche Befreiung" aufzeigen. Auch dieses Mal wird es an intelligenten, lebensklugen, ermutigenden und humorvollen Anregungen des gelernten Psychologen und Philosophen nicht fehlen. Sie dürfen gespannt sein auf einen außergewöhnlichen Abend mit einem außergewöhnlichen Mann ...



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Sie wollen studieren? Wir bereiten Sie darauf vor! Vorstudium OWL
Eintrag vom: 07.10.2014

In Kooperation mit der Fachhochschule Bielefeld bieten wir das Vorstudium OWL an, unterstützt durch die Wirtschaftsförderung der Stadt Herford. Das Vorstudium OWL versteht sich als ein Beitrag zu mehr Chancengerechtigkeit mit Blick auf den Studienerfolg. Der Zugang zur Hochschule wurde deutlich gelockert, aber nicht alle, die ein Studium aufnehmen wollen, verfügen über die notwendigen Basiskompetenzen. Wer diese also auffrischen möchte, z. B. wenn jemand ohne Abitur etwa nach der Meisterprüfung oder mehrjähriger Berufstätigkeit noch ein Studium anschließen will, findet hier ein entsprechendes Angebot, das berufsbegleitend angelegt ist: http://vorstudium-owl.de/

Demnächst startet: http://vhs.bz/p80rf




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Keywords: Vorstudium OWL

VHS-Vortrag mit Hannelore Kröger - Rätsel in Staub und Sand
Eintrag vom: 06.10.2014

Foto: Privat

Die Spenger Archäologin Hannelore Kröger leitet eine Ausgrabung in Jordanien

Spenge (nw). Eine Hügelkuppe im Westen Jordaniens: Die Landschaft ist unwirtlich - nur Stein, Staub und Gluthitze. Hier, unter der sengenden Sonne Vorderasiens, sucht ein internationales Team aus Wissenschaftlern und freiwilligen Helfern Sommer für Sommer nach Spuren der biblischen Stadt Pnuel. Seit fünf Jahren leitet die Spenger Archäologin Hannelore Kröger die Grabungen ehrenamtlich. Nach ihrer Rückkehr aus dem Jabbocktal spricht sie jetzt über das Leben im Camp. Dabei verrät sie auch, wie Teesäcke bei 50 Grad im Schatten für Abkühlung sorgen können - und warum ein paar kleine Stufen womöglich ein großes Rätsel gelöst haben.

Die biblische Stadt Pnuel ist ein sagenumwobener Ort: "Hier soll Jakob gegen Gott gekämpft haben", sagt Kröger. In der Bibel sei die Stätte beschrieben: Eine Furt durch den Fluss Jabbock soll es dort geben. Und der Fluss soll sich an jener Stelle durch Zwillingshügel mit dem Namen Tululadh-Dhahab schlängeln. Der kleine Berg, auf dem das Team um Projektleiter Thomas Pola (TU Dortmund) jetzt gräbt, könnte Teil jener Zwillingshügel sein. "Die geografischen Angaben aus der Bibel könnten mit denen aus der Grabungsstelle übereinstimmen", meint Kröger, die bis zum Frühjahr als Archäologin beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe im aktiven Dienst war.

Im August ist die 60-Jährige wieder für fünf Wochen Richtung Jordanien gestartet. Erstmals mit dabei: ihr Mann Werner Best - ebenfalls Archäologe und Vorsitzender des Spenger Werburg-Vereins. Eigentlich habe sich das 17-köpfige Team vorgenommen, weiter nach Spuren aus der Eisenzeit II (10./9. Jahrhundert v. Chr.) zu suchen - also aus jener Zeit, in die sich Jakobs biblischer Kampf mit Gott datieren lässt. "Aber die Archäologie sorgt immer wieder für Überraschungen."

Denn das Grabungsteam landete nicht in der Eisenzeit, sondern im Hellenismus (2./1. Jahrhundert v. Chr.): Unter einem Schutthaufen hätten sie einen großen Raum aus jener Epoche entdeckt, berichtet Kröger. Das Spektakuläre daran: einige verputzte Stufen, die an einer Mauer in die Tiefe führen.

Die Spengerin erklärt: Durch frühere Funde sei schon lange klar, dass nicht nur in der Eisenzeit, sondern auch im Hellenismus Menschen auf dem Hügel gesiedelt hätten. "Aber die große Frage war, wo sie ihr Wasser herbekommen haben." Schließlich hätten sie nicht immer erst ins Tal hinabsteigen können, um an das kühle Nass zu kommen - schon gar nicht in Kriegs- und Belagerungszeiten. Jetzt jedoch könnte das Rätsel gelöst sein: "Wir glauben, dass wir in dem Raum den Eingang zu einer Zisterne - also einem großen Wasserreservoir - entdeckt haben." Diese Vermutung lege eine ähnliche bauliche Konstruktion nahe, die Archäologen vor Jahren in der Nähe entdeckt hätten. Der Fund dort habe sich als Zisternen-Eingang entpuppt.

Der Tag des Grabungsteams beginnt schon früh morgens um Vier. Bevor die Sonne am Himmel stehe, müssten sie auf dem Hügel sein, sagt Kröger. Denn die Tage im Jordangraben sind glühend heiß: "Wir hatten dieses Jahr 50 Grad im Schatten." Dazu komme oft eine Luftfeuchtigkeit von bis zu 70 Prozent. Wie sie solche Temperaturen aushalte? Die Spengerin lacht und erklärt pragmatisch: "Da muss man hart sein."

Und viel trinken. Jeder im Team müsse täglich drei 1,5-Liter-Flaschen Wasser mit auf den Berg nehmen. Was nicht ausgetrunken werde, komme abends in die Tiefkühltruhe. Danach erweist das frostig-frische Nass den Team-Mitgliedern wieder nützliche Dienste - wenngleich auf ungewöhnliche Weise. "Wir tränken dann Geschirrhandtücher mit dem Eiswasser und binden sie uns um den Hals." Bei der Arbeit auf dem Hügel sorgen auch Teesäcke für eine gewisse Abkühlung. Oder besser: für Schatten. "Unser Grabungszelt ist aus Teesäcken zusammengenäht."

Auf eine erfrischend-kühle Dusche nach dem Tag in der Gluthitze darf das Grabungsteam nicht hoffen. "Wir haben keine Wasserleitungen im Camp." Das Wasser werde darum mit einem Tankwagen angeliefert. Die Schläuche allerdings verliefen über das Hausdach - daher sei das Wasser kochend-heiß, wenn man es abzapfe. Auch nachts sei es selten kühler als 38 Grad. Eine Klimaanlage gebe es im Camp nicht.

"Wer kann, schläft darum auf dem Dach." Oder auf dem Fußboden in der großen Halle. Aus "Sicherheitsgründen" werde das Team abends eingeschlossen.Vom Nachtleben in Jordanien verpassen die Grabungsmitglieder aber ohnehin nichtviel: Der nahe gelegene Ort Dayr Alla sei ein Straßendorf. Cafés oder Restaurants gebe es dort nicht.

Verpflegt wird das Team darum von der Frau des Hausmeisters. "Meistens gibt es Huhn mit Reis, Reis mit Huhn oder Huhn mit Reis", berichtet die Spengerin und lacht. Seit vergangenem Jahr kämen aber auch mal Kartoffeln auf den Tisch.

Das Leben im Camp sei eine Herausforderung. Die klimatischen Bedingungen seien hart, sagt Kröger. Und das Team sei wochenlang Tag und Nacht zusammen, arbeite, lebe und schlafe auf engstem Raum. Für Kröger dennoch eine unbezahlbare Erfahrung: "Denn man hält total zusammen."

© 2014 Neue Westfälische, 10 - Enger-Spenge, Freitag 03. Oktober 2014, VON MAREIKE PATOCK



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VHS-Dozenten informieren: Erdgeschichte wird im Doberg erfahrbar
Eintrag vom: 01.10.2014

Leidenschaftliche Hobby-Geologen: Michael Kaiser, zweiter Vorsitzender des Fördervereins für das Dobergmuseum, und Rainer Ebel, erster Vorsitzender, stehen vor dem Doberg. Die Meeresablagerungen der Ur-Nordsee sind noch deutlich in den Steinwänden zu erkennen. Foto: Vieth


Der erste "Tag des Geotops" in Bünde mit Führungen durch den Doberg

Bünde. "Alle kennen das Dobergmuseum, aber kaum einer kennt den Doberg selbst", sagt Rainer Ebel, Vorsitzender des Fördervereins für das Dobergmuseum. Um den Doberg als bedeutendes Stück Erdgeschichte wieder mehr ins Zentrum zu rücken und die Verbindung zwischen Museum und Fundort zu verdeutlichen, beteiligt sich der Förderverein zum ersten Mal am bundesweiten Tag des Geotops am Sonntag, 22. September. Führungen durch das Gelände und Informationen zu den zehn Millionen Jahren Erdgeschichte sollen den Besuchern den Doberg näherbringen.

Rainer Ebel und Michael Kaiser sind seit mehr als 30 Jahren Hobby-Geologen. "In den 70er-Jahren, als hier noch Fossilien gesammelt werden durften, entdeckte ich die Liebe zum Doberg", sagt Kaiser. Der Doberg ist Zeuge von rund zehn Millionen Jahren Erdgeschichte. In dem Gestein ist der Zeitabschnitt von 33 bis 23 Millionen Jahren vor heute dokumentiert. "Das ist ein besonderer Zeitabschnitt der Urzeit, die Zeit des Oligozäns", erklärt Kaiser. "Damals wogte hier die Ur-Nordsee, wenige Kilometer südlich von Bünde war die Küste", so Kaiser.

Das Gestein des Dobergs besteht aus Meeresablagerungen aus der Oligozänzeit. Von welch großer geologischer Bedeutung dieses Gebiet ist, zeigte sich erst durch den Mergelabbau. Die erste Dokumentation des Mergelabbaus stammt aus dem Jahr 1743. Mergel wurde damals zum Düngen der Felder genutzt.

Durch den Abbau kamen zahlreiche Fossilien zum Vorschein - insgesamt rund 500 Tierarten. "Es ist ein Meilenstein der Geologie, der auch international Aufmerksamkeit erhielt", sagt Kaiser. Zwei der bedeutendsten Entdeckungen sind die versteinerte Seekuh und der Schädel eines Zahnwals, beides ist im Dobergmuseum ausgestellt. Auch riesige Haie und Lederschildkröten habe es dort gegeben.

Am häufigsten seien Seeigel gefunden worden. Durch sie lassen sich die verschiedenen Zeitabschnitte bestimmen, da verschiedene Arten Seeigel in den einzelnen Schichten der Meeresablagerungen zu finden sind. "Es ist einzigartig in Europa, dass an einer Stelle zehn Millionen Jahre Erdgeschichte dokumentiert sind, mit vielfältiger Meeresfauna", erklärt Rainer Ebel. Insgesamt seien im Doberg 140 Meter Meeresablagerungen, davon zugänglich 70 Meter aus der Oberoligozänzeit, die auf engstem Raum eine fast vollständige Schichtenfolge aufweisen und 1971 zum Typusprofil dieser Zeit ernannt worden sind. 1984 wurde der Doberg in das Geotop-Kataster aufgenommen und 1989 in die Liste paläontologischer Bodendenkmäler. Zudem ist das Geotop Doberg seit 1984 Naturschutzgebiet. Beim Tag des Geotops erfahren die Besucher vor Ort, wie bedeutend das Gelände ist. "Unser Blick geht tief in die Erdgeschichte", so Ebel und Kaiser.

© 2014 Neue Westfälische, 11 - Bünde, Donnerstag 18. September 2014, von Amina Vieth


Hier kommen Sie zur NW-Fotostrecke: http://bilder.nw-news.de/buende/tag_des_geotops_am_doberg/1313556.html



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Vielfalt der Kulturen als Chance
Eintrag vom: 22.09.2014

Sie zeichnen für das umfangreiche Programm zur interkulturellen
Woche verantwortlich: (von links) Regina Hibbeln, Ismehan Parlak,
Martina Nickles, Maryam Naggar, Anette Kuhn, Kreisdezernent Norbert
Burmann, Natasa Stancic, Mirjam Bibi, Stamatios Mavroudis, Marlis
Horstmann, Pfarrer Dr. Olaf Reinmuth, Secim Demirel, Ulrike Koebke
und Ulla Kraft. Foto: Bärbel Hillebrenner


Veranstaltungsreihe mit vielen Begegnungen und einem bunten Programm
"Gemeinsamkeiten finden, Unterschiede feiern" - so lautet in diesem Jahr das Motto der Interkulturellen Woche mit zahlreichen Veranstaltungen im Kreis Herford. Start ist am Freitag mit einem Familienfest im Kreishaus.

Seit fünf Jahren wird die Begegnungswoche der Kulturen im Kreis angeboten. "Das Motto in diesem Jahr macht deutlich, was Integration bedeutet", sagte Kreisdezernent Norbert Burmann gestern bei der Vorstellung des umfangreichen Programms. Gemeinsamkeiten erkennen und nutzen gehöre ebenso dazu wie die Unterschiede der Kulturen zu akzeptieren und sie als Chance zu begreifen. Burmann: "Unterschiedliche Herkunft muss nicht trennend sein, sondern verbindend und bereichernd."

Widunetz, das Netzwerk für Integration und Vielfalt im Kreis Herford, ist Veranstalter der Interkulturellen Woche vom 19. September bis 6. Oktober. In dem Netzwerk sind der Kreis Herford, die Städte und Gemeinden, Träger der freien Wohlfahrtspflege sowie weitere Partner, die sich mit Integration befassen. Sie haben folgendes Programm zusammengestellt: Freitag, 19. September:17 bis 19.30 Uhr, Familienfest als Auftaktveranstaltung im Herforder Kreishaus mit einem Vortrag von Politikerin und Autorin Dr. Lale Akgün über Frauen mit Zuwanderungsgeschichte; Podiumsdiskussion mit jenen Frauen sowie Musik- und Tanzdarbietungen und einer Kinderbetreuung. Samstag, 20. September:14 bis 17 Uhr, ab Münsterkirchplatz, Geschichtsführung mit dem Fahrrad für Frauen mit Zuwanderungsgeschichte. Montag, 22. September:19 Uhr, Gymnasium am Markt in Bünde, interkultureller Abend des Integrationsrates der Stadt Bünde mit Programm aus Musik und Comedy. Dienstag, 23. September:17.30 Uhr, Filmvorführung in der Werretalhalle in Löhne: "Auf dem Weg zur Schule".

Mädchen- und Frauen-Wellness- und Schwimmabend im Freizeitbad H2O, 18 bis 22 Uhr. Schwimmbad und Sauna werden ausschließlich für Frauen geöffnet und von Frauen betreut; Aquakurse und Zumba-Präsentation.

"Paris um jeden Preis", Filmvorführung um 20 Uhr im Zentral-Theater in Spenge. Mittwoch, 24. September: interkulturelles Frauenfrühstück der türkisch-islamischen Ditib-Gemeinde, Bielefelder Straße/Ecke Westring, von 10 bis 12 Uhr.

Interkulturelle Begegnung im Pflegezentrum der Diakoniestiftung von 9.30 bis 12 Uhr; besucht werden das Heinrich-Windhorst-Haus und das Haus Elisabeth. Freitag, 26. September:"Von Wurzeln und Würzen in einer globalen Welt der Vielfalt", Mitmachaktion auf dem Linnenbauerplatz von 11.30 bis 13.30 Uhr; ein sinnliches Event mit Gewürzen aller Art aus verschiedenen Kulturen. Samstag, 27. September:Fest der Kulturen ab 19 Uhr im Gemeindehaus Ottelau mit Musik- und Tanzgruppen unterschiedlicher Länder und einem interkulturellen Buffet.

Interkulturelles Frauenfrühstück unter dem Motto "Frauen und Männer sind gleichberechtigt" von 9.30 bis 12 Uhr im Kirchenkreis Herford, Hansastraße 60. Thematisch wird Frieda Nadig, eine der Mütter des Grundgesetzes, im Focus stehen. Freitag, 3. Oktober:Tag der offenen Moscheen im Kreis Herford; insbesondere die arabische Moschee an der Ahmser Straße in Herford wird sich den Besuchern öffnen. Freitag, 6. Oktober:Fortbildung für Mitarbeiter von Qualifizierungsträgern, Thema: Sprachsensibilisierung im Fachunterricht. Zwei Ausstellungenwerden die Interkulturelle Woche begleiten: Bis zum 29. September in der Löhner Werretalhalle geht es um Fotos vom Ankommen, Wohnen und Leben von Gastarbeitern in den sechsziger Jahren. Bis zum 26. September geht es um "50 Jahre Migration aus der Türkei" in einer Ausstellung im Kreishaus. www.widunetz.de

Von BärbelHillebrenner, HK Herford, 18.09.2014




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Mathias Polster beleuchtet Nachruhm Otto Weddigens
Eintrag vom: 22.09.2014

Foto:Mathias Polster

Otto Weddigen schrieb Militärgeschichte
Vor 100 Jahren drei englische Panzerkreuzer versenkt - Mathias Polster spricht über den U-Boot-Kommandanten aus Herford

 Kaum hatte Otto Weddigen drei englische Panzerkreuzer versenkt, wurde er zum Herforder Ehrenbürger. Mit dem Wirken des U-Boot-Kommandanten, der zu einem der deutschen Helden des Ersten Weltkriegs glorifiziert wurde, beschäftigt sich Mathias Polster in einem Vortrag.

Am 22. September jährt sich die spektakuläre Versenkung der englischen Kriegsschiffe zum 100. Mal. Stadtführer Mathias Polster nimmt dieses Datum zum Anlass, Otto Weddigen und seinen Nachruhm näher zu beleuchten. Sein Vortrag in der Aula der VHS am 23. September beginnt um 19 Uhr. Weil das Interesse sehr groß ist, bietet Polster einen weiteren Termin am 24. Oktober an.

Dass Otto Weddigen nicht nur aus lokalpatriotischer Sicht eine wichtige Person der jüngeren Militärgeschichte war, zeigt auch die große Ausstellung zum Ersten Weltkrieg im Deutschen Historischen Museum Berlin. Über die Euphorie nach Weddigens Militärschlag vom 22. September 1914 heißt es im Katalog: "Plötzlich war das U-Boot eine ernst zu nehmende Waffe, die geeignet erschien, der britischen Überlegenheit auf allen Ozeanen aus der Tiefe heraus entgegenzutreten." Dass Otto Weddigen in ganz kurzer Zeit zum Helden avancierte, hat, so das Museum, auch mit der neuen Technik zu tun: "Ähnlich wie die Fliegerei konnte auch die junge U-Boot-Waffe der Propaganda dekorative Helden stellen, was sonst angesichts von Massenheeren, Materialschlachten und Stellungskrieg schwierig war."

Otto Weddigen war demnach der richtige Mann zur richtigen Stunde am richtigen Ort. Für Mathias Polster geht es darum, sich dem U-Boot-Kommandanten möglichst wertneutral zu nähern. Er wolle ihn weder als Helden verehren noch als Kriegsverbrecher verdammen. Der Referent betrachtet Lebenslauf, Karriere und Nachruhm, wobei er sein Fazit auf die Formel bringt: "Er war ein erfolgreicher Soldat, der seine Aufgaben besser gemacht hat als andere."

Geboren wurde Otto Weddigen am 15. Oktober 1882 in Herford. Er war der Sohn einer Fabrikantenfamilie, hatte allerdings nicht vor, Kaufmann zu werden. Zwei Klassen musste er als Schüler am Friedrichs-Gymnasium wiederholen. "Seine Fähigkeiten lagen eindeutig im sportlichen und technischen Bereich", betont Mathias Polster. Weil man bei der Marine auch als Bürgerlicher Karriere machen konnte, trat er als Offiziersanwärter in die Kaiserliche Marin ein. 1908 kam der Herforder zu der im Aufbau befindlichen U-Boot-Waffe, zwei Jahre später erhielt er sein erstes Kommando.

Wenige Tage nach Kriegsausbruch lief der Kapitänleutnant des Bootes U9 mit neun weiteren Unterseebooten von Helgoland zum ersten Einsatz aus. Mathias Polster über das Ergebnis: "Es war die erste Kriegshandlung durch deutsche U-Boote überhaupt - und sie misslang." Dann kam der 22. September 1914, als sich das Blatt wendete. Bei einer Aufklärungsfahrt wurden 50 Kilometer nördlich von Hoek van Holland drei englische Panzerkreuzer gesichtet. In nur 75 Minuten sei es Weddigen und seiner Mannschaft gelungen, die Kriegsschiffe nacheinander zu versenken, erklärt der Referent. Etwa 1500 Menschen seien ums Leben gekommen. Als das U-Boot zurück in Wilhelmshaven war, wurden Weddigen und seine Leute triumphal empfangen.

Zahlreiche Ehrungen waren die Folge. Als U9 am 15. Oktober 1914 den britischen Kreuzer Hawke versenkte, erhielt der Kapitän den höchsten preußischen Tapferkeitsorden, den "Pour le mérite". Und Weddigen bekam das Kommando über U29, ein größeres U-Boot - mit dem er mehrere Handelsdampfer versenkte. Zum großen Ruhm des Kommandanten in England hat die Tatsache beigetragen, dass er die Zivilbesatzung vorher warnte. Und wenn die Rettungsboote nicht ausgereicht hätten, so Polster, habe Weddigen englischen Berichten zufolge von sich aus die Übriggebliebenen an Land gebracht.

Das Ende kam am 19. März 1915. Nach einem Fehlschuss wird auf dem Schlachtschiff HMS Dreadnought das Periskop des U-Bootes gesichtet. Es gelang Otto Weddigen nicht mehr, rechtzeitig abzutauchen, und das U-Boot wurde gerammt: Der Kapitän und seine Mannschaft kamen ums Leben.

Der Tod des jungen Soldaten trug zur weiteren Heroisierung bei, die in der Nazizeit neue Blüten trieb. Weddigen selbst hat den ganzen Trubel zu Lebzeiten offenbar skeptisch gesehen. "Er war der Meinung, dass es zu viel war", hat Referent Polster bei seinen Recherchen herausgefunden. Aus ganz Deutschland erhielt der Held Post nach Herford. An seine Familie schrieb er, er könne nicht nach Hause kommen, weil er nicht in der Lage sei, die Post zu beantworten.

In Herford wurde sein Andenken nach dem Zweiten Weltkrieg teilweise kritisch gesehen. So musste das nach ihm benannte Weddigen-Ufer für eine kurze Zeit als Werreufer geführt werden. Andererseits ist Otto Weddigen bis heute Ehrenbürger der Stadt. Am 9. Oktober 1914 hatte der Rat beschlossen, dem Sohn der Stadt das Ehrenbürgerrecht zu verleihen - gerade einmal zweieinhalb Wochen nach seinem spektakulären militärischen Erfolg.

HK Herford, von HartmutHorstmann, 20. September 2014




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Antipasti di Italiano
Eintrag vom: 17.09.2014



Duftende und köstliche Kleinigkeiten aus der Mittelmeerküche erwecken Erinnerungen an schöne Urlaubsabende oder machen Lust auf die nächste Reise nach Italien. Mit einfachen Zutaten wie Knoblauch, Oliven, Gemüse, Öl und Balsamico lernen Sie an diesem Abend, wie Sie Ihre Familie und Gäste begeistern können. So ganz nebenbei erwerben Sie dabei auch Kenntnisse der italienischen Sprache. Die Veranstaltung wird am Donnerstagabend, den 25. September angeboten. Sie findet in Zusammenarbeit mit Barrique, dem Geschäft für mediterrane Spezialitäten in Herford, statt. Buon appetito!

Bild: amilo / pixelio.de



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Unser Imagefilm
Eintrag vom: 12.09.2014

Die Vielfalt unserer Arbeit abzubilden hätte Spielfilmlänge erfordert, in den 144 Sekunden dieses Films können Sie sich aber zumindest einen kleinen Eindruck machen. VHS und Förderverein proudly present: http://vimeo.com/105869456




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Zweiter Termin zu Weddigen
Eintrag vom: 11.09.2014

Otto Weddigen

Der Herforder U-Boot-Kommandant Otto Weddigen steht im Míttelpunkt eines Vortrags von Mathias Polster. Weil das Interesse an der Veranstaltung am 23. September ab 19 Uhr in der VHS-Aula groß ist, haben sich die Initiatoren auf einen zweiten Termin geeinigt - und zwar am 24. Oktober ebenfalls 19 Uhr. Veranstalter sind Geschichtsverein und VHS, der Vortrag ist kostenlos. Der Referent  plant eine "vorsichtige Gesamtbetrachtung"  zu dem U-Boot-Kommandanten, der am 22. September 1914 drei britische Panzerkreuzer versenkt hatte. Auch wird ein 20-Minuten-Spielfilm aus dem Jahr 1927 gezeigt: "Weddigen - ein Heldenschicksal."

Herford (man) Herforder Kreisblatt 10.09.2014



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Vorbereitung auf die NLP Practitioner-Ausbildung
Eintrag vom: 11.09.2014

NLP-Experte Nikolai Hotzan

Mittlerweile hat die Anwendung von Methoden des Neurolinguistischen Programmierens (NLP) Einzug in fast alle Berufs- und Lebensbereiche gehalten, in denen es um menschliches Miteinander geht. Ob Management, Verkauf, Pädagogik, Beratung oder Partnerschaft, Familie und Freundeskreis - NLP-Methoden haben sich sowohl im beruflichen als auch im privaten Bereich bewährt.

Am 27. und 28. September bietet die VHS ein NLP-Einführungswochenende an. Wenn Sie NLP kennen lernen möchten, machen Sie in diesem Seminar alltagsnützliche Erfahrungen und erhalten Einblicke in die Kunst gelungener Kommunikation. Möchten Sie eine NLP Practitioner-Weiterbildung beginnen, erwerben Sie Basiskenntnisse für die im November beginnende Ausbildung. Die Teilnahme am Einführungswochenende ist Voraussetzung für diese zertifizierte Grundausbildung im Neurolinguistischen Programmieren.

Interessiert? Dann laden wir Sie am 22. September zu einem kostenlosen Informationsabend K44053A mit dem erfahrenen NLP-Trainer und -Coach Nikolai Hotzan ein. Informieren Sie sich bei dem Experten über die Möglichkeiten des NLP, das NLP-Einführungswochenende K44113A und die Ausbildung zum NLP Practitoner K44153A.

Und noch ein Tipp:

Mit einem Bildungsscheck kann die NLP Practitoner-Ausbildung zu 50 % gefördert werden!

Hier finden Sie unsere NLP-Angebote auf einen Blick: http://vhs.bz/xk66d

Sie finden alle Informationen auch in unserem Flyer.




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Plattdeutsch-Dozent August Wilhelm Aufderheide verstorben
Eintrag vom: 09.09.2014

Viele Jahre lang prägte August Wilhelm Aufderheide (im Bild vom 6.5.2012 rechts) mit großer kreativer Schaffenskraft den Plattdeutschen Gesprächskreis der Volkshochschule in Bünde. Vor Jahren schon hatte er die Leitung des Gesprächskreises an seinen Nachfolger Heinz Bohlmann übergeben. In der letzten Woche verstarb August Wilhelm Aufderheide. Als Dozent der Volkshochschule hat er mit seinem unermüdlichen Engagement bei der Leitung des Plattdeutschen Gesprächskreises Bünde dazu beigetragen, ein Stück Kulturgut zu erhalten. Er hinterlässt eine große Lücke im Kreis derer, die sich um den Erhalt der Plattdeutschen Sprache bemühen.

Unvergessen bleiben wird seine plattdeutsche Litanei "Man wett seo äolt ols oine Keoh, man leiert jümmer wat doteo" anlässlich der Einweihung des VHS-Zentrums am 30. August 1996 in Bünde, in dem er das ganze Angebot für Senioren in Plattdeutsch vorstellte.Trefflicher ließ sich ein Aufruf zum lebenslangen Lernen nicht formulieren.

 



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Konstituierende Sitzung der Verbandsversammlung am 11. September
Eintrag vom: 09.09.2014

Am Donnerstag, den 11. September 2014 findet um 17.00 Uhr in der Aula der VHS, Münsterkirchplatz 1, Herford die 1. Sitzung der Verbandsversammlung des Zweckverbandes Volkshochschule im Kreis Herford dieser Legislaturperiode statt. In der konstituierenden Sitzung, die öffentlich ist, geht es um die Besetzung der Ämter wie Verbandsversammlungsvorsitz und Stellvertretung, sowie die Wahl der Verbandsvorstehers und seines Stellvertreters, der Bestellung einer Schriftführerin/eines Schriftführers und die Wahl der Mitglieder und stellv. Mitglieder für den Vorstand der regionalen Arbeitsgemeinschaft "Arbeit und Leben - DGB/VHS". Außerdem werden die Vertreter/innen des Zweckverbandes Volkshochschule im Kreis Herford für die Mitgliederversammlung des Landesverbandes der Volkshochschulen von Nordrhein-Westfalen e. V. gewählt. Im Anschluss daran wird ausführlich die Arbeit der Volkshochschule vorgestellt.




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VHS-Rundgang zum Denkmaltag
Eintrag vom: 09.09.2014

Die 1967 erbaute Kirche der Gemeinde St. Josef polarisiert noch immer
mit ihrer außergewöhnlichen Farbgebung. Foto: Museum Bünde

Jörg Militzer führt zu "farbigen" Kulturstätten in Bünde
Bünde(BZ). Alljährlich ruft die "Deutsche Stiftung Denkmalschutz" am zweiten Sonntag im September zum Tag des Denkmals.
Nachdem in den letzten Jahren dieser Tag in der Stadt Bünde durch spezielle Rundgänge - etwa zu "unbequemen Denkmälern" oder auch zum Thema "Holz" - gewürdigt wurde, möchte der Bünder Stadtführer und Leiter der örtlichen Geschichtswerkstatt Jörg Militzer das aktuelle Thema "Farbe" ebenfalls bei einem ganz besonderen Rundgang in den Mittelpunkt stellen. Wie "farbig" sich die Stadt und unsere Umwelt dabei präsentieren, wird so manchen Teilnehmer erstaunen. Ein wahrhaft "buntes" Erlebnis.
Treffpunkt für diesen Rundgang im Rahmen der öffentlichen Veranstaltungsreihe der VHS-Geschichtswerkstatt ist am Sonntag, 14. September, um 11 Uhr der Rathausplatz. Karten gibt es wie immer nur an der Tageskasse.
Den Tag des offenen Denkmals gibt es in Deutschland seit 1993. Laut der Stiftung Denkmalschutz haben im ersten Jahr zwei Millionen Menschen 3 500 geöffnete Denkmäler besichtigt. Im Jahr 2013 zählte die Stiftung vier Millionen kulturbegeisterte Besucher in 7 500 Denkmälern.

Bünder Zeitung, 09.09.2014



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Geschichts- und Heimatfreunde unternehmen „Hausbesuche“
Eintrag vom: 09.09.2014

sh/Foto: Sophie Hoffmeier

Verspielte kleine Gärten und idyllische Ecken: Beim "Hausbesuch" auf
Gut Consbruch, Gut Bustedt und im Holzhandwerksmuseum gab es viel
zu sehen. Mit ihrer Reihe "Hausbesuche" geben der Kreisheimatverein
und die Volkshochschule den Menschen die Chance, hinter die Kulissen
historischer Gebäude zu schauen und mehr über deren Geschichte zu
erfahren. "Wir wollen auf den Wert und die Bedeutung von Häusern,
die unter Denkmalschutz stehen, hinwiesen", sagt Eckhard Möller vom
Kreisheimatverein. Knapp 30 Besucher kamen am Sonntag zum Gut,
wo ihnen Hausherrin Anna von Consbruch (5. von rechts, vor dem zum
Gut gehörenden Cafe "Alte Werkstatt") etwas über die lange
Geschichte und von Erfahrungen mit dem Leben in einem Gebäude
unter Denkmalschutz erzählte: "Als mein Mann noch jung war, durften
die Dachpfannen nicht ausgetauscht werden - und es regnete rein."
Heute gebe es aber eine gute Kommunikation mit dem Denkmalschutzamt.
Die Familie gebe sich große Mühe, dem Denkmal gerecht zu
werden und die Architektur zu erhalten. Mit viel Liebe kümmern sich
die Eigentümer auch um die Parkanlagen. Davon konnten sich die
"Hausbesucher" jetzt ein Bild machen.

Herforder Kreisblatt, Hiddenhausen, 02.09.2014



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