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UN-Sonderberichterstatter Professor Heiner Bielefeldt auf Einladung der VHS im Gymnasium am Markt
Eintrag vom: 04.02.2014

 

Foto: privat

"UNO-Arbeit ist sehr ritualisiert"

Bünde (NW). In der vergangenen Woche war der renommierte Hochschullehrer und UN-Sonderberichterstatter Professor Heiner Bielefeldt auf Einladung der VHS im Kreis Herford zu Gast im Gymnasium am Markt. Peter Wervel, Fachleiter und Religionslehrer am Gymnasium am Markt, moderierte die Veranstaltung. Professor Bielefeldt referierte zum Thema "Religionsfreiheit - ein Menschenrecht?" und stellte einem interessierten Publikum die Arbeit eines UN-Sonderberichterstatters vor.

Er ist für den Themenbereich Religions- und Weltanschauungsfragen zuständig und aktuell einer von weltweit etwa 30 Sonderberichterstattern, die jeweils ein eigenes Themenfeld bearbeiten. Ein UN-Sonderberichterstatter arbeitet ehrenamtlich und unabhängig, nachdem er sich selbst vor Ort über die Situation der Menschenrechte in ausgewählten Ländern informiert hat. Bielefeldt berichtete, dass sich Betroffene, die unter Verfolgung und Unterdrückung leiden, an ihn wenden. Die Zuhörer waren von den Darstellungen sichtlich berührt. Er wird von zwei bis drei Mitarbeitenden unterstützt, die ihr Büro im UNO-Hauptquartier in Genf haben. Seine Berichte, die er zunächst vor der UN-Vollversammlung in New York hält, stehen auf der UN-Website der Öffentlichkeit zur Verfügung. Der nächste Bericht von Professor Bielefeld wird im März 2014 veröffentlicht.

In seinen Ausführungen beschreibt Heiner Bielefeldt die Arbeitsweise der UNO, die sehr ritualisiert abläuft. Statements werden verlesen, nicht diskutiert und es sei wichtig "Ohren und Sinne darauf zu schulen, zu hören", so Bielefeldt. Bedeutsam für seine Arbeit sei, neben den Reisen in die Krisenregionen dieser Welt, auch die Netzwerkarbeit, in der es darum geht, möglichst viele Informationen zusammenzutragen. In Genf, der "Hauptstadt der Menschenrechte", sind neben allen Staaten auch fast alle Nicht-Regierungs-Organisationen (NGOs) wie z. B. Amnesty International vertreten, die zur Ermittlung eines jeweiligen Sachstandes beitragen können. In seinem Vortrag wurde deutlich, wie langwierig es ist, ein Thema zu bearbeiten. Es braucht viel Geduld und Fingerspitzengefühl, bis die UNO für die Mitgliedsländer verbindliche Empfehlungen erlässt, z. B. die Menschenrechtskonventionen. Heiner Bielefeldt betonte, dass die Arbeit eines Sonderberichterstatters weiterhin von hoher Bedeutung ist.

© 2014 Neue Westfälische, 11 - Bünde, Dienstag 04. Februar 2014




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Plattdeutsche Theatergruppe der VHS studiert neues Stück ein
Eintrag vom: 04.02.2014

 

Erbschaft mit Überraschungen

Enger. "Auf Platt kann ich Worte gebrauchen, die man im Hochdeutschen eher nicht aussprechen würde", sagt Wilhelm Bockermann. Beim Verfassen seines neuen Stückes "De Iarbschaft" für die Plattdeutsche Theatergruppe der Volkshochschule im Kreis Herford hat er davon wieder ausgiebig Gebrauch gemacht. Für die Premiere am 16. Februar laufen derzeit intensive Proben.

Die Kulisse steht schon auf der Bühne, hier müssen, wenn überhaupt, nur noch Kleinigkeiten wie die ewig rutschende Tischdecke gerichtet werden. Noch haben die Schauspieler ihr Textbuch in der Hand, schauen aber nur noch ab und zu hinein. Damit zur Premiere alles reibungslos klappt, wird nun statt einmal in der Woche zweimal geprobt.

In dem Stück geht es um das Ableben des Fritz Altenbrock, der zwei Söhne und zwei Schwiegertöchter hinterlässt. Während die vier ihn noch betrauern, schweifen die Gedanken natürlich schon zur Erbschaft und spätestens als der Besuch des Notars zur Testamentseröffnung ins Haus steht, gibt es allerlei Verwicklungen. Denn der hat Unvorhergesehenes zu verkünden, eine Überraschung, mit der niemand gerechnet hat.

"Mehr verraten wir jetzt noch nicht über die Handlung des Stücks, da sollen sich auch die Zuschauer überraschen lassen", sagt Sabine Schewe, die eine der beiden Schwiegertöchter spielt. Platt sprechen konnte sie vor ihrer Zugehörigkeit zur Theatergruppe übrigens nicht, wie auch einige ihrer Schauspielerkollegen. "Ich konnte es nur verstehen, da bei meinen Großeltern immer Platt gesprochen wurde. Für meine Rollen habe ich es dann gelernt, das war nicht sehr schwierig."

Heidi Bartsch, die wie auch Sabine Schewe der Theatergruppe schon seit Jahren angehört, sieht das ein bisschen anders: "Für mich war es schon schwierig, Platt sprechen zu lernen." Inzwischen klappt es aber gut. Und die Anstrengungen hat sie natürlich gerne in Kauf genommen, denn alle Mitglieder der Theatergruppe, ob "Muttersprachler" oder nicht, teilen ein Ziel: "Wir wollen die plattdeutsche Sprache erhalten", betont Reinhard Lammering.

Denn obwohl man "auf Platt so wunderbar schimpfen kann", wie Sabine Schewe sagt, wird die Sprache überwiegend von älteren Menschen gesprochen. "Die meisten unserer Zuschauer sind auch schon älter."Doch Nachwuchs kommt jetzt aus den eigenen Reihen: Eine Rolle hat Wilhelm Bockermanns Enkelin Katja übernommen

Drei Aufführungen
Neben der Premiere am 16. Februar sind zwei weitere Aufführungen von "De Iarbschaft" vorgesehen: Am Sonntag, 23. Februar und am Sonntag, 9. März, jeweils in der Aula des Schulzentrums Enger.
Beginn ist an allen drei Tagen um 16 Uhr, der Eintritt ist frei. (boss)

© 2014 Neue Westfälische, 10 - Enger-Spenge, Samstag 01. Februar 2014,von Stefanie Boss




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VHS-Geschichtswerkstatt überreicht historische Kalender
Eintrag vom: 04.02.2014

Foto: Ritzau

Der Anblick historischer Bilder erinnert an früher. "Gerade ältere Menschen kommen dann ins Schwärmen«" weiß Jörg Militzer, der mit der VHS-Geschichtswerkstatt Bünde seit einigen Jahren Kalender mit historischen Motiven herausgibt. Die nicht verkauften Exemplare (25 Stück) hat er jetzt dem Ravensberger Stift und der Ravensberger Residenz in Ennigloh überreicht. "Wir werden die Kalender auf beide Häuser verteilen", sagte Bärbel Mittmann, die die beiden Senioreneinrichtungen leitet. Einige Kalender wolle man im öffentlichen Bereich aufhängen, den anderen Teil für Erzählkreise verwenden. Bei den Bildern handelt es sich um Fotografien aus dem Stadtarchiv und um private Aufnahmen von Zeitzeugen. "Wir haben in beiden Einrichtungen Zeitzeugen mit interessanten Geschichten, sie könnten auch ihren Teil zu dem Projekt beitragen", schlug Bärbel Mittmann (rechts) vor. Gemeinsam mit Erika Redinger (Pflegedienstleitung Residenz) und Petra Volkening (Pflegedienstleitung Stift, von rechts) nahm sie die Kalender von Jörg Militzer (links) und Hermann Meyer entgegen.

Bünder Zeitung, 01.02.2014, cri




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Eine Mischung aus Neuem und Bewährtem - Die Volkshochschule bietet auch im zweiten Semester des Bildungsjahres 2013/14 Interessantes
Eintrag vom: 30.01.2014

Foto: Ralf Bittner +++

Kreis Herford (rab). "Ein Blick auf unsere Homepage lohnt immer", sagte die Leiterin der Volkshochschule Monika Schwidde bei der Vorstellung des Bildungsangebotes des jetzt beginnenden zweiten Kurs-Halbjahres. Dort finden sich nicht nur Einzelveranstaltungen, sondern auch viele Kurse, die im Februar beginnen.

Neu im Programm sind Museumstouren in Museen des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe wie dem Römermuseum in Haltern. "Die Idee entstand beim Durchblättern der LWL-Broschüre über die Museen", sagte Schwidde und hofft, dass das Angebot genauso gut nachgefragt wird wie die schon seit längerem angebotenen Betriebsbesichtigungen.

Viele Veranstaltungen bietet der Bereich EDV/IT, Technik und Medien. Von der Einführung in die gängigen Betriebssoftware, Schulungen in neuester Bürosoftware gibt es viele Veranstaltungen zu den Möglichkeiten des iPads, von der Bildbearbeitung bis zu speziellen Angeboten für Kinder im Bereich JungeVHS. Dieser Bereich wird vom stellvertretenden VHS-Leiter Mark Stocksmeyer koordiniert. Der freut sich über einen Koffer mit acht iPads, deren Anschaffung vom VHS-Förderverein ermöglicht wurde. Die können jetzt den Kursteilnehmern zur Verfügung gestellt werden und auch von Dozenten genutzt werden, wenn sie ihre Kurse nicht im Herforder Zentralgebäude, sondern in anderen Kommunen des Kreises anbieten. Da werden oft Schulen für die Angebote genutzt und es gab gelegentlich Probleme bei der Nutzung der Schulnetzwerke.

In den Bereichen Sprachen und Gesundheit hat die VHS besonders treue Nutzer. Trotzdem schaut das Team immer wieder, wo sich ein neuer Bedarf abzeichnet. Arabisch und Japanisch sind zwei von etwa 20 Sprachen, die angeboten werden. "Basiskurse in Englisch sind wieder gefragt, da viele Migranten oder russischstämmige Deutsche nicht einmal über Basiskenntnisse verfügen", sagte Ulrike Koebke, die einen Teil des Sprachenangebotes koordiniert. Melisa Hamzic setzt bei ihrem Englischunterricht auf Interaktivität. Das neue Smartboard an der Wand ermöglicht den Einsatz von Videos, Spielen zum Vokabeln lernen in einem von zwei neu eingerichteten Unterrichtsräumen. Das wird auch im Kurs Englisch für die Fachoberschulreife eingesetzt. In vielen Sprachkursen und Kursen aus dem Bereich der kaufmännischen Qualifizierung können verschiedene Zertifikate abgelegt werden.

Eine neue Kursreihe im Bereich Alphabetisierung unter dem Titel "Lesen und Schreiben für den Beruf" kann dank einer Förderung durch den Europäischen Sozialfonds entgeltfrei angeboten werden. Im Gesundheitsbereich werden etablierte Angebote wie Hatha-Yoga, Qi-Gong oder Zumba durch neue Angebote etwa zur Stressvermeidung ergänzt. In diesen Bereich fällt auch das breite Angebot an Kochkursen.

Infos auf www.vhsimkreisherford.de oder in den Blauen Seiten, die in den Bürgerbüros ausliegen.
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Die VHS bietet nicht nur 711 eigene Veranstaltungen im Sommersemester an, sondern auch maßgeschneiderte "Bildung auf Bestellung". Das kann eine Fortbildung für ein Kita-Team
sein oder auch ein Kochkursus, den Firmen etwa als etwas andere Weihnachtsfeier für ihre Belegschaft buchen. Das Team der VHS, Münsterkirchplatz 1, Tel. (0 52 21) 5 90 50, hilft hier gerne weiter, ebenso bei Fragen rund um die verschiedenen Zertifikate, die erworben werden können.
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© 2014 Neue Westfälische
09 - Herford, Donnerstag 30. Januar 2014

 

Herforder Kreisblatt, 30.01.2014







Keywords: Presseberichte, Semesterstart

Integrationsratswahlen 2014 - Große Resonanz auf Qualifizierung für Kandidatinnen und Kandidaten
Eintrag vom: 29.01.2014



Der große Raum im Dachgeschoss der Volkshochschule war am 25. Januar mit 26 Frauen und Männern gut gefüllt, als Wolfgang Koch, der Bürgermeister von Bünde, die "Qualifizierung von potenziellen Kandidatinnen und Kandidaten für die Integrationsratswahlen 2014" mit einem Grußwort feierlich eröffnete. Bürgermeister Koch betonte, dass gesellschaftliche Teilhabe und Integration eng verknüpft sind mit politischer Teilhabe von Zugewanderten, und begrüßte das Angebot der Volkshochschule, die zahlreichen Interessent/innen an vier Samstagen auf eine mögliche Übernahme kommunalpolitischer Verantwortung vorzubereiten. Die Teilnehmenden kommen nicht nur aus dem Kreis Herford, sondern auch aus Nachbarorten wie Bielefeld, Bad Salzuflen und Minden. Viele von ihnen bringen bereits kommunalpolitische Erfahrung mit. Alle sind motiviert, sich für die Interessen von Migrantinnen und Migranten in ihrer Kommune einzusetzen und wünschen sich solides Wissen und praktisches Handwerkszeug für eine wirkungsvolle kommunalpolitische Arbeit.
Davon konnte sich auch Bürgermeister Koch überzeugen, der es sich selbst an seinem Geburtstag nicht nehmen ließ, sich auch noch den Fragen der Teilnehmenden nach seiner eigenen politischen Erfahrung zu stellen. Anschließend übernahm dann das Dozenten-Team die Regie, unsere VHS-Dozentin Adile Gündogdu und Eyüp Odabasi, der Vorsitzende des Integrationsausschusses in Bünde. Dozent/innen und Teilnehmende - sie alle waren mit großem Engagement dabei - ein guter Start für eine gute Sache!
Die VHS führt die Qualifizierungsreihe im Auftrag des Landesintegrationsrates NRW, des Landesverbands der Volkshochschulen NRW und des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales durch.


Weitere Informationen finden Sie hier pdf-Flyer.



weitere Informationen hier


Keywords:

VHS kooperiert mit Projektgruppe "Zeitkapsel"
Eintrag vom: 22.01.2014

Für 50 Jahre verschlossen: Claudia Polster hält - als Symbol für ein mit Bildern gefülltes digitales Speichermedium - eine Schatzkiste in ein Foto, das (v.l.) Lars Oliver Gehring, Mathias Polster, VHS-Chefin Monika Schwidde, Jörg Gause, Nicole Gause, Thomas Dickenbrock, Petra Dammann, Jürgen Josting, Detlef Kupfernagel und Petra Baumhögger schon mal für das Projekt "Zeitkapsel" im Fotostudio Tölke aufnehmen.

Fotos bleiben 50 Jahre unter Verschluss
Projektgruppe "Zeitkapsel" will ein Bilder-Archiv aus dem Jahr 2014 für das Jahr 2064 schaffen

Herford. Kinder und Enkel, künftige Wissenschaftler und Heimatforscher sollen es einmal einfacher haben, wenn sie sich in 50 Jahren mit Hilfe alter Fotos das Leben im Herford des Jahres 2014 vor Augen führen wollen. Das hat sich eine Gruppe Herforder vorgenommen, die der Fotografie und der Erforschung von Zeitgeschichte zugetan ist. Sie wollen eine "Zeitkapsel" mit heute aktuellen Fotos und zugehörigen Informationen füllen und im Kommunalarchiv für 50 Jahre unter Verschluss halten.

Die "Sperrfrist" ist mehr als ein Gag - man hofft, mit diesem Argument Zugang zu Orten und Geschehnissen zu bekommen, die Zeitgenossen jetzt nicht, aber womöglich viel später im Bild veröffentlicht wissen wollen.

Es gibt auch heute schon mehrere Foto-Archive in der Stadt. Doch sucht man bestimmte Motive, muss man schnell erkennen, dass es Glücksache ist, ob sie früher überhaupt fotografiert wurden, ob sie auffindbar sind und ob Menschen und Stadtansichten identifizierbar sind, beschreibt der Sprecher der Gruppe, Lars Oliver Gehring, das Problem. Es gebe außerdem kaum Einblicke in Firmen und Verwaltung.

Auch wenn noch nie so viel fotografiert wurde wie heute : Ohne Konzept wird auch die digitale Fotografie die Situation nicht verbessern.

In einem womöglich deutschlandweit einzigartigen Projekt wollen die Fotobegeisterten, die aus der Facebook-Gruppe "Herford-Picture" entstanden ist, konsequent ein Jahr lang ihre Stadt, Straßen, Gebäude, Freiflächen, Flüsse, Parks und Kirchen, aber auch das öffentliche und private Leben mit Gaststätten, Tankstellen, Supermärkten, Arbeitsplätzen, Wohnungen und mehr systematisch ablichten. "Das Banale wird oft nicht fotografiert", sagt Gehring. Luftaufnahmen sollen verbaute und unverbaute Flächen zeigen, die sich in den kommenden Jahrzehnten wandeln werden. Entscheidend für den späteren Nutzen wird die Qualität der Begleitinformationen sein.

Die Fotos werden auf ein digitales Medium gespeichert, wie es Archivare nach heutigem Stand der Technik empfehlen. Womöglich müssen die Daten im Laufe der Jahrzehnte auch umkopiert werden, um lesbar zu bleiben.

Nach 50 Jahren sollen die Fotos jedermann kostenlos zur freien Verfügung stehen. Kooperationspartner sind Schulen, das Haus unter den Linden, die Volkshochschule, der Geschichtsverein, die Stadtführer, die Event-Voice-Media und Argos-Luftbild.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.herforder-zeitkapsel.de sowie bei der Facebook-Gruppe unter www.facebook.com/herforderzeitkapsel .

Foto-Wochenende

Die Initiative fordert alle Herforder auf, zwischen dem 4. und 6. April ihr Umfeld zu fotografieren.
Das kann die eigene Wohnung sein, die Arbeitsstelle, die Schule, die Straße - was den Menschen wichtig ist, was sie freut oder ärgert.
Um die "Zeitkapsel" mit einer möglichst umfassenden Abbildung des öffentlichen und persönlichen Lebens bestücken zu können, soll die Dokumentation auf viele Schultern verteilt werden. Die Fotos können auf www.herforder-zeitkapsel.de hochgeladen werden.

© 2014 Neue Westfälische, 09 - Herford, Mittwoch 22. Januar 2014, Text und Foto vonFrank-Michael Kiel-Steinkamp




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Dr. Norbert Sahrhage hält Vortrag über den Abiturjahrgang 1936 in der VHS-Geschichtswerkstatt
Eintrag vom: 22.01.2014

Aus dem damaligen Bünder Realgymnasium wurde später das Freiherr-von-Stein Gymnasium. Im Gebäude im Zentrum von Bünde ist heute aber das Gymnasium am Markt untergebracht.

Einflüsse der Nationalsozialisten

Bünde. Anhand der Abiturklasse des Jahrgangs 1936 des Bünder Realgymnasium erläutert Dr. Norbert Sahrhage die Einflüsse des Nationalsozialismus auf den Werdegang und die Berufswahl junger Menschen. Im Rahmen der Veranstaltungsreiche der VHS-Geschichtswerkstatt hielt er jetzt einen Vortrag und illustrierte den mit historischen Bildern.

Sahrhages Aufsatz erschien eigentlich im "Historischen Jahrbuch für den Kreis Herford 2014". Beim Vortrag in den Räumen von SiSchu Immobilien, die das Team der Geschichtswerkstatt regelmäßig nutzen kann, zeigte der Geschichtslehrer auf einer großen Leinwand Fotos, die die Besucher in die Zeit des Themas versetzten.

Mit exemplarischem Blick auf die Abiturienten des Realgymnasiums verdeutlichte Sarhage, welchen Beeinflussungen die Schüler in den Oberschulen nach der nationalsozialistischen Machtergreifung ausgesetzt waren und wie sie auf diese Indoktrination reagierten.

In den "Gesuchen um Zulassung zur Reifeprüfung" mussten die Oberschüler damals neben ihrem bisherigen Lebensweg auch berufliche Ziele und Pläne angeben. Diese Aufzeichnungen und Schriften aus dem Archiv des Bünder Museums dienten als Grundlage für die Ausarbeitungen, inwieweit die politische Situation die Berufswahl der Oberschüler beeinflusste.

Die Schüler seien verschiedenen ideologischen Beeinflussungen ausgesetzt gewesen, erklärte Norbert Sahrhage. "Im Unterricht wurde nunmehr der Tag der nationalsozialistischen Machtübernahme und der Geburtstag Adolf Hitlers gefeiert. Jüdische Schüler durften das Gymnasium nicht mehr besuchen." Auch die Lehrpläne seien massiv verändert worden. Besonderes Gewicht erhielten die Rassenkunde und der Geländesport.

An der Schule habe es auch einige Lehrer gegeben, die sich dem Nationalsozialismus zur Verfügung stellten und Funktionen in der Partei übernahmen.

In den Gesuchen der Schüler sei abzulesen, wie sie ab 1933 in ihrem Denken beeinflusst wurden und sich dabei auch in ihren Formulierungen bereitwillig dem allgemeinen Zeitgeist anpassten. In der Zeit der beginnenden Aufrüstung stellten alle Abiturienten ihre sportliche Leistungs- und damit auch ihre Wehrfähigkeit heraus. Außerdem hoben sie ihre Lektüre nationalsozialistischer Schriften hervor. "Bis auf eine Ausnahme waren alle Abiturienten Mitglied der Hitlerjugend. Darüber hinaus gehörten viele auch der SA an, ein Abiturient war sogar Mitglied der SS", so Sahrhage.

Die Gesuche endeten damit, dass die Abiturienten konkrete berufliche Perspektiven entwickelten. Mehrere strebten die durch das nationalsozialistische Regime wieder aufgewertete Offizierslaufbahn an.

Sechs der 19 Abiturienten fielen im Verlaufe des Zweiten Weltkrieges. Die Mehrzahl der Überlebenden kam vermutlich in traumatisiertem Zustand in ihre Heimat zurück und mehrere konnten durch Gefangenschaft ihre berufliche Ausbildung erst 1947 oder 1948 beginnen.

"Dennoch handelte es sich bei dem Abiturjahrgang 1936 nicht um eine verlorene Generation". Einige der überlebenden Abiturienten hätten durchaus ihren Platz in Wirtschaft und Gesellschaft gefunden.

Ob die Selbstzeugnisse des hier untersuchten Schülerjahrgangs 1936 bloße Lippenbekenntnisse gewesen seien, oder ob die Schüler die NS-Ideologie wirklich verinnerlicht hatten sei schwer zu entscheiden.

"Vermutlich spielten die Erfahrungen, die die Schüler nach dem Verlassen der Schule machten, die entscheidende Rolle dafür, ob die im Schulunterricht erfolgte ideologische Beeinflussung längerfristig wirksam war", so Sahrhage.

Dass eine Beeinflussung stattgefunden habe, stehe aber fest, ob und wie tief diese Beeinflussung die Schüler letztlich geprägt habe, könne nur individuell beantwortet werden.

© 2014 Neue Westfälische 11 - Bünde, Mittwoch 22. Januar 2014, von Thomas Klüter




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VHS macht mit - Fotografen dokumentieren die Stadt für eine Zeitkapsel
Eintrag vom: 22.01.2014

Mitwirkende des »Zeitkapsel«-Projektes: (von links) Lars
Oliver Gehring, Mathias Polster, Monika Schwidde, Jörg und
Nicole Gause, Thomas Dickenbrock, Petra Dammann, Jürgen
Josting, Detlef Kupfernagel, Petra Baumhögger und Claudia
Polster (sitzend). Sie wollen die Stadt für die Menschen in 50
Jahren dokumentieren. Foto: Hartmut Horstmann

Wie wir einst lebten

Herford (HK). Den Optimismus, dass die Welt auch in 50 Jahren noch Bestand hat, benötigen die Fotografen des Projektes "Zeitkapsel". Sie geben aktuelle Bilder aus Herford ans Kommunalarchiv weiter - dort sollen sie 50 Jahre verwahrt werden, um dann der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stehen.

Die Gruppe der Fotografen, die sich gestern im Fotostudio Tölke getroffen hat, kennt sich bereits seit einiger Zeit. So hatten die Mitwirkenden während der Hansetage eine Ausstellung am Neuen Markt. Warum eine aktuelle Fotodokumentation über Herford für die Zukunft wichtig ist, verdeutlichen Sprecher Lars Oliver Gehring und Mitfotograf Mathias Polster mit Verweis auf die Bowerre. Es gebe keine Fotostrecke, auf der der alte, längst zugeschüttete Flusslauf komplett zu sehen sei.

Um künftigen Generationen die Recherche einfacher zu machen, haben es sich die Fotografen zur Aufgabe gemacht, die Stadt lückenlos zu dokumentieren. "Wir wollen einen Querschnitt der Stadt und des Lebens in ihr festhalten", betont Gehring. Und da niemand weiß, was die Herforder in fünf Jahrzehnten interessiert, soll alles fotografiert werden. "Wir wollen dafür zum Beispiel auch in die Firmen", meinen die Beteiligten. "Wie sah ein Arbeitsplatz vor 50 Jahren aus?" sei eine spannende Frage. Angesichts der großen Zeitspanne müssten Firmeninhaber auch keine Angst haben, dass durch die Fotos Betriebsgeheimnisse verraten würden: "Die Bilder sind erst in 50 Jahren zu sehen."

Lars Oliver Gehring selbst ist 45 Jahre alt. Realistischerweise werde er die Öffnung der Zeitkapsel wohl nicht mehr erleben, meint er - und weiß dennoch, für wen er so emsig fotografiert und das im Bild Festgehaltene genau auflistet und katalogisiert: "Ich habe zwei Töchter, die sind jetzt schon gespannt."

Das Beispiel der Bowerre zeigt, dass es bisher oft Glückssache oder Zufall war, was fotografiert wurde. Zudem sind die Rechte oft ungeklärt beziehungsweise oft fehlen den Fotoarchiven wichtige Hinweise über das Abgebildete. Daher die Konsequenz der Beteiligten, die sich die Stadt ein Jahr vor den Linse nehmen: Es geht um Straßen, Gebäude und Freiflächen, Flüsse, Parks und Kirchen.

Während die Gruppe der beteiligten Fotografen fest steht, planen die Initiatoren auch, die Bevölkerung einzubinden. "Zum Beispiel, indem sie Fotos von ihrem Haus machen", erläutert Sprecher Gehring.

Aufgerufen, sich selbst zu beteiligen, sind auch Personen, die in sensiblen Bereichen tätig sind. Aufnahmen aus der JVA zum Beispiel oder aus Krankenhäusern sind von Interesse. "Wir versichern, dass wir diese Bilder nicht weitergeben", erklären die Mitwirkenden. In einem Jahr soll dem Kommunalarchiv das geballte Herford digitalisiert übergeben werden. Wer zusätzlich zu den Fotografen mitmachen will, findet Hinweise auf der Homepage. Weitere Aufrufe an die Bevölkerung folgen. www.herforder-zeitkapsel.de

HK Herford, 22.01.2014, von Hartmut Horstmann




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VHS-Vortrag - Umgang mit jungen Straffälligen
Eintrag vom: 21.01.2014

Seit einem Jahr ist er im Ruhestand, aber immer noch äußerst umtriebig: Der pensionierte Herforder Richter Helmut Knöner referierte auf Einladung der Volkshochschule über das Thema "Umgang mit jungen Strafgefangenen". Foto: Moritz Winde

"Zurück zu den Knackis"
Der ehemalige Amtsrichter Helmut Knöner spricht über junge Strafgefangene
Herford (HK).Schon in seiner Zeit als Amtsrichter war er ein Mann der klaren Worte. Entsprechend offen sprach Helmut Knöner bei seinem Vortrag in der VHS über den "Umgang mit jungen Strafgefangenen".

Der pensionierte Richter, der im Januar 2013 in den Ruhestand gegangen ist und heute als Anwalt arbeitet, kam ohne juristische Fachbegriffe aus und gab so einen lebensnahen Einblick in das Leben in der JVA. Er erzählte von brenzligen Situationen, in denen er allein mit einem wütenden Mörder im Raum gewesen sei, schilderte die schrecklichen Erlebnisse, die viele der jungen Täter bereits hinter sich hatten, sprach von Drogen, Verwahrlosung und Missbrauch. "Wenn man liest, wofür manche verurteilt worden sind, hat man ein Monster vor Augen. Doch wen trifft man? Einen Milchbubi, der raus will, weil er unter dem Strafvollzug leidet."

Genauso offen, wie er von seinen Erfahrungen mit den "Knackis" berichtete, schilderte Knöner seine ganz persönlichen Emotionen, die nicht immer nur edel waren. Helmut Knöner kam als 30-Jähriger erstmals mit den Insassen der Herforder JVA in Kontakt: Er sollte als besonderer Vollstreckungsleiter, also als Jugendrichter, der für den örtlichen Jugendstrafvollzug zuständig war, unter anderem darüber entscheiden, ob Gefangene vorzeitig entlassen werden oder nicht. »Ich hatte keinerlei Erfahrung, erhielt wenig Hilfestellung, hatte aber einen enormen Ermessensspielraum«, berichtete er. "Da war es kein Wunder, dass ich von der Macht überfordert war." Er merkte, dass er zynisch wurde und zog die Notbremse. Er verabschiedete sich für vier Jahre aus dem Amt, bildete sich weiter und kam 1989 gestärkt auf den Posten zurück. "Jetzt konnte ich die Aufgabe mit einer gewissen Gelassenheit angehen", erzählte er. Durchschnittlich, so Knöner, würden die Gefangenen nach zwei Drittel ihrer Strafe auf Bewährung entlassen.

Nach 31 Jahren als Vollstreckungsleiter weiß er, wie die "Knackis" ticken: "Glauben Sie, die Jungs denken über ihre Taten nach und stellen sich ihnen?", fragte er die überwiegend weiblichen Zuhörer. Nein, befürchteten die Damen. Sie verdrängen und schieben die Schuld auf andere, waren sie sich mit Knöner einig - "eine natürliche Reaktion, um vor sich selbst bestehen zu können".

Wie kann man die jungen Männer, die in der JVA Herford für sechs Monate bis zwölf Jahre einsitzen, nun trotzdem auf den rechten Weg bringen? "Mit einem Jugendstrafvollzugsgesetz, das klare Regeln aufstellt und einem Vollzug, der erzieherisch wirkt, menschlich und transparent ist." Um dies zu erreichen, kämpfte Knöner von 1990 an vor dem Bundesverfassungsgericht für eine solche Gesetzgebung. 2006 war er endlich erfolgreich. 2008 trat das neue Gesetz in Kraft - "und es hat viel Gutes für die jungen Männer gebracht", ist er sich sicher.

Wenn es um die Umerziehung der Gefangenen geht, setzt Knöner nicht auf Therapien und Psychologen, sondern auf die Frage: Was wollen die "Knackis" selbst, was brauchen sie? Er plädiert für einen Vollzug nicht über sondern mit den Gefangenen. Daher sei sein Motto "Zurück zu den Knackis". Fördern und Fordern statt Niedermachen, das sei die Lösung.

Was sie brauchten, sei körperliches Wohlbefinden durch sportliche Betätigung. "Mein Traum wäre es, wenn die ganze JVA mal am Hermannslauf teilnehmen würde", sagte er. "Beim Laufen verbrennt man psychische Probleme. Diese Erfahrung kann ihnen auch in der Freiheit helfen." In dieselbe Richtung gingen Kochkurse und Musikunterricht. Die Gefangenen müssten merken, dass sie selbst später von der Anstrengung profitierten, genauso wie von einem Schulabschluss und einer Ausbildung: "Frauen lieben Männer mit Job, die kochen und musizieren können", ist Knöner sich sicher. "Und eine Frau und eine Familie möchte jeder von ihnen."

HK Herford, 21.01.2014, von Ruth Matthes




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VHS-Geschichtswerktatt - "Wespen-Freunde" schwelgen in Erinnerungen
Eintrag vom: 21.01.2014

Glücklich wieder vereint: Den Mittelpunkt des Fototermins beim Vespa-Treffen stellte die 150 GS/3 von Hans-Dieter Selkmann dar. Als "Überraschungsgast" weckte der Zweirad-Veteran zahlreiche Erinnerungen. Foto: Jörg Militzer

Artikel in der Neuen Westfälischen bringt Freundeskreis nach 50 Jahren erstmals wieder zusammen
VON JÖRG MILITZER

Bünde. Ein Zufall sorgte für das Zusammentreffen des Vespa-Clubs nach mehr als 50 Jahren. Unter dem Titel "Facebook meets Geschichtswerkstatt" fand im Oktober eine Veranstaltung im Rahmen der Volkshochschul-Geschichtswerkstatt statt. Die Neue Westfälische berichtete über diesen Abend und nutzte zur Illustration ein altes Gruppenbild der Vespa-Freunde. Daraufhin trafen sich die Mitglieder jetzt wieder.

Um den Abend der VHS-Veranstaltungsreihe, der sich mit der Geschichte der Elsestadt befasste, ins Bild zu setzen, bemühten die Mitarbeiter der NW das hauseigene Bildarchiv. Ein älteres Foto mit Bezug zur lokalen Historie sollte es sein und schnell war ein etwa halbes Jahrhundert altes Gruppenbild eines ehedem recht rührigen Clubs gefunden. Neben den Bündern waren auch etliche Motorroller darauf zu sehen.

Kaum war die entsprechende Ausgabe des Lokalteiles auf den Frühstückstischen der Region angelangt, griffen auch schon die ersten Leser zum Telefonhörer. Sie erkannten sich auf dem besagten Foto wieder oder zählten zu den Mitgliedern des "Vespa-Clubs Bünde", in deren Reihen diese Aufnahme einst entstanden war. Allesamt berichteten sie von einer Zeit, die in der persönlichen Erinnerung noch sehr präsent schien und dem aufmerksamen Gegenüber allerlei nette Anekdoten bescherte. Bei den nachfolgenden Besuchen wurde dieser Eindruck anhand von liebevoll gehegten weiteren fotografischen Erinnerungsstücken noch vertieft und alle Bilder zur Dokumentation der Stadtgeschichte digitalisiert.

Wirklich spannend wurde die Geschichte jedoch am darauffolgenden Tag. Ein weiterer Anrufer - Hans-Dieter "Hansi" Selkmann - berichtete ebenfalls von seinen Erinnerungen an diese prägende Zeit. Er erzählte von knapp vier Jahren seiner Jugend, die von den gemeinsamen Erlebnissen auf dem Rücken der eigenen Vespa (aus dem italienischen: Wespe) geprägt "erfahren" wurden. Doch Selkmann wartete nicht nur mit einer ganzen Reihe von Fotografien, einer Hand voll Pokalen und Ehrenzeichen, sowie einem Ordner mit dem Schriftverkehr aus den wenigen Jahren des Clublebens auf, selbst seine "Wespe" - eine Vespa 150 GS/3 - konnte er noch präsentieren. Gemeinsam ging man der Geschichte von Roller und Club nach und es reifte die Idee, die alten Bünder "Recken im Wespensattel" noch einmal zu einem Treffen zusammenzutrommeln.

Schon nach wenigen Tagen meldete der stolze "Alt-Wespen-Besitzer" den größten Teil der ehemaligen Clubmitglieder ausfindig gemacht zu haben. Waren viele der namentlich noch gut bekannten Vespa-Freunde der Region treu geblieben, wurden auch Kontakte bis in den Schwarzwald reaktiviert. Obwohl das Schwarzwälder-"Törtchen", wie der damalige Initiator des Clubgedankens noch immer genannt wurde, aus persönlichen Gründen verhindert war, folgten der nunmehr ausgesprochenen Einladung zu einem ersten Clubabend nach rund 50 Jahren alle der eingeladenen und noch lebenden Vespa-Fahrer.

Neben dem einst rund einem Dutzend aktiven Fahrern kamen zu diesem Treffen aber auch die zum Teil mit Spannung erwarteten - weil in der Hochphase des Clublebens noch gar nicht bekannten - Lebensgefährten und Lebensgefährtinnen. So wuchs die Gruppe beim Wiedersehenstreffen auf etwa 25 Teilnehmer. Nachdem einst die Vereinslokale "Zur Tanne" am Dreiländereck und der "Ravensberger Hof" an der Bahnhofstraße Unterschlupf boten, wurde nun mit dem Hunnebrocker "Waldschlösschen" ein ebenfalls sehr geschichtsträchtiger Treffpunkt gewählt. Als Gäste der Evangelischen Jugendhilfe Schweicheln, dem Betreiber des Hauses, wurde ein würdiger Rahmen für dieses erste Wiedersehenstreffen gefunden. Während des Abends diskutierten die Mitglieder auch gleich weitere Zusammenkünfte.

Für die Mehrheit der Bünder ist das vielleicht ein banales Ereignis. Aber eines, bei dem sich aus der örtlichen Geschichtsarbeit und dem Pressebericht darüber Menschen nach einem halben Jahrhundert in den Armen gelegen haben, als wären sie am Abend zuvor auseinandergegangen. Ein Ereignis, das davon zeugt, dass gerade die jüngere und jüngste Geschichte kein unpersönliches Kapitel eines verstaubten Geschichtsbuches sein muss. Ein Ereignis, das der lokalen Historie ein Gesicht gegeben hat und eine Reihe von Menschen wieder ein gutes Stück weit näher brachte.

© 2014 Neue Westfälische, 11 - Bünde, Dienstag 21. Januar 2014




Keywords:

VHS-Geschichtswerkstatt - Rundgang zu "NS-Täterorten"
Eintrag vom: 21.01.2014

Wie hier in der Eschstraße/Ecke Wehmstraße ließen sich in Bünde an vielen Orten die Strukturen des NS-Regimes festmachen. Foto: Stadtarchiv

Auf den Spuren des Nationalsozialismus
Bünde(BZ). Ende dieses Monats jährt sich die »Machtübernahme« durch die Nationalsozialisten zum 81. Mal. Auch wenn dies kein rundes Datum mit überregionalen Gedenkveranstaltungen ist, bietet der Tag doch Anlass, an die Auswirkungen auch in Bünde zu erinnern. Anhand eines kommentierten Ganges durch die Stadt wird an einer Reihe von Stellen die Geschichte der »Täterorte« aufgezeigt. Es geht weniger darum, mit erhobenem Zeigefinger auf Einzelpersonen zu verweisen, als anhand von Gebäuden die allgegenwärtige Präsenz und Organisationsstruktur des NS-Staates in einer ostwestfälischen Kleinstadt aufzuzeigen. Im Rahmen der VHS-Geschichtswerkstatt findet dieser von Jörg Militzer geleitete Rundgang am kommenden Sonntag, 26. Januar, statt. Der Treffpunkt ist um 11 Uhr auf dem Marktplatz vor dem Gymnasium. Eine Tageskasse ist eingerichtet.

HK Bünde, 21.01.2014



weitere Informationen hier


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Kultur bei Wein und Kerzenschein
Eintrag vom: 15.01.2014

Im Rahmen der Reihe "Kultur bei Wein und Kerzenschein" lädt die VHS am Dienstag, den 28. Januar zu einem bild- und informationsreichen Vortrag über Madrid und Kastilien ein. Klaus Kirmis von ReiseKunst GmbH beschreibt an diesem Abend die bedeutendsten Kulturdenkmäler des sonnigen Südens in der stimmungsvollen Aula der Volkshochschule. Wer möchte, kann in der Pause bei einem Gläschen Wein die gewonnenen Eindrücke auf der Zunge zergehen lassen. Nähere Informationen zu diesem Angebot finden Sie hier (Kursnummer H39013A).

Foto: Vivian Bourkel / pixelio.de




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Jahresauftakt 2014 abgesagt!
Eintrag vom: 15.01.2014

Die Veranstaltung wurde aufgrund geringer Anmeldezahlen abgesagt. Wir bedauern das sehr und werden bei nächster Gelegenheit schon mal mit unserem Förderverein über Alternativen nachdenken.




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Lesen und Schreiben für den Beruf
Eintrag vom: 10.01.2014

Neue Kursreihe für funktionale Analphabeten

Lesen und Schreiben sind grundlegende Kompetenzen für wirtschaftliche und soziale Teilhabe. Der Verlust von Einfach-Arbeitsplätzen, die zunehmende Technisierung und eine wachsende Komplexität von beruflichen Aufgaben und schriftsprachlichen Anforderungen tragen dazu, dass Menschen, die nicht ausreichend lesen und schreiben können (funktionale Analphabet/innen), nur schwer einen Zugang zum Arbeitsmarkt finden. Sind sie erwerbstätig, müssen sie um den Verlust ihres Arbeitsplatzes fürchten, wenn sie den steigenden Anforderungen nicht mehr gewachsen sind.

Für Berufstätige und Arbeitssuchende, denen grundlegende Kenntnisse im Lesen und Schreiben fehlen, bietet die VHS ab dem 8. Februar die neue Kurs-Reihe "Lesen und Schreiben für den Beruf" an. Ziel der Kurse ist, den Teilnehmenden Kenntnisse und Fähigkeiten zu vermitteln, die Ihnen die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit erleichtern bzw. zur Absicherung eines bestehenden Arbeitsverhältnisses beitragen. Der Unterricht orientiert sich sowohl inhaltlich und didaktisch also auch zeitlich an den besonderen Bedürfnissen der Betroffenen. Es werden dem Lernstand der Teilnehmenden entsprechende arbeitsweltbezogene Themen bearbeitet und arbeitsweltbezogene Medien und Materialien eingesetzt.

Aufgrund der finanziellen Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen und des Europäischen Sozialfonds können die Kurse entgeltfrei angeboten werden.

    

Nähere Informationen zu den einzelnen Kursen finden Sie hier:

Grundkurs für Berufstätige H21303B

Aufbaukurs für Berufstätige K21323A

Grundkurs für Arbeitssuchende H21313B

Aufbaukurs für Arbeitssuchende K21333A

Eine Übersicht über alle Kurse finden Sie hier

 

Bild: Kersten Schröder / pixelio.de




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Wahl zum Integrationsrat am 25. Mai
Eintrag vom: 10.01.2014

Qualifizierung für zukünftige Kandidatinnen und Kandidaten

Zusammen mit den Kommunalwahlen finden am 25. Mai auch die Wahlen zum Integrationsrat statt. Der Integrationsrat ist die politische Vertretung der in einer Stadt lebenden Bürgerinnen und Bürger mit Migrationshintergrund. Anlass genug zu fragen: Gibt es einen Integrationsrat oder ein ähnliches Gremium in meinem Wohnort und wie kann ich da mitmachen?

Die Antwort darauf erhalten Sie ab dem 25. Januar in einer kostenlosen Qualifizierung der VHS. Das Angebot richtet sich an alle Interessierten, die für die Integrationsratswahlen kandidieren oder sich in einem ähnlichen Gremium für die Interessen von Migrantinnen und Migranten in ihrer Kommune einsetzen möchten. An vier Samstagen können die Teilnehmenden solides Wissen und praktisches Handwerkszeug für die kommunalpolitische Arbeit erwerben. Inhaltliche Schwerpunkte sind neben Fragen zur Integrationspolitik methodische Grundlagen für eine wirkungsvolle kommunalpolitische Teilhabe. Die VHS führt die Qualifizierung im Auftrag des Landesintegrationsrates NRW, des Landesverbands der Volkshochschulen NRW und des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales NRW durch.

             

Weitere Informationen finden Sie hier: H15603A und PDF-Flyer

 




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