ACHTUNG! Sie befinden sich auf einer Archiv-Webseite.
Die Seite, die Sie aufgerufen haben ist u.U. nicht mehr aktuell!
Aktuelle Veranstaltungen und Informationen finden Sie auf unserer neuen Webseite https://vhsimkreisherford.de
 
Aktuelles
Nachrichten

Pressemitteilungen



 

 


Infos
Anmelden

Beratung

Bildungsscheck, Bildungsprämie & Beratung zur beruflichen Bildung

Bildungsurlaub

Einbürgerung

Einstufungstests

Erwachsenenpädagogische Qualifizierung (EPQ)

Europäischer Referenzrahmen

Feedback

Förderverein

Fortbildungsangebote für Lehrer/innen

Gutscheine

Kontakt

Schulabschlüsse

Über uns

WhatsApp

Zertifikate



Qualitätsmanagement
Qualitätsmanagement nach ISO9001

e-Learning mit moodle
VHS-Moodle-Plattform
hier geht's direkt zur
Moodle-Plattform

Weitersagen
Empfehlen Sie diese Seite weiter

Aktuelles | Nachrichten

<<  1   2   3   4   5   6   7   8   9   10   11   12   13   14   15   16   17   18   19   20   21   22   23   24   25   26   27   28   29   30   31   32   33   34   35   36   37   38   39   40   41   42   43   44   45   46   47   48   49   50   51   52   53   54   55   56   57   58   59   60   61   62   63   64   65   66   67   68   69   70   71   72   73   74   75   76  >>    alle

Sprachen intensiv lernen
Eintrag vom: 09.01.2014

Möchten Sie Ihre Sprache in intensiver Form lernen? Gleich zu Beginn des neuen Jahres bietet die VHS Ihnen die Möglichkeit, Arabisch, Italienisch, Spanisch, Englisch oder Französisch in intensiver Form zu lernen. Alle Kurse sind als Bildungsurlaub anerkannt. Und wenn Sie Gefallen an der Sprache gefunden haben, können Sie gern direkt im Anschluss in einen regulären Kurs einsteigen. Denn Anfang Februar beginnen Kurse in 20 Sprachen.

Nähere Informationen zu den Intensivkursen finden Sie hier:

 

Bild: M. Großmann / pixelio.de




Keywords:

Plattdeutsches Theater unter der Leitung der VHS-Dozentin Magdalene Obrock
Eintrag vom: 18.12.2013

Foto: Kathrin Brinkmann

Landfrauen zeigen »De Wuihnachtsgeschichte«

Die Plattdeutschgruppen der Landfrauen Rödinghausen unter der Leitung von Margret Melchior und der Volkshochschule im Kreis Herford unter Leitung von Magdalena Obrock haben sich gestern zu einer gemeinsamen plattdeutschen Weihnachtsfeier im Gossnerhaus Westkilver getroffen. Eine neunköpfige Besuchergruppe der Landfrauen aus Löhne unter der Leitung von Ilse Nagel führte das Theaterstück "De Wuihnachtsgeschichte" von Erwin Möller auf. "Das ist einfach klasse", lobte Margret Melchior, Vorsitzende der Landfrauen aus Rödinghausen. Erwin Möller gehöre zu den wenigen Rödinghausern die unheimlich viele plattdeutsche Texte verfasst hätten. "Leider ist das Plattdeutsche eine aussterbende Sprache. Selbst mir fällt es schon schwer, fließend Platt zu sprechen. Unsere Kinder können die Texte zwar noch verstehen, aber nicht mehr selber sprechen", bedauerte Melchior. Im Anschluss an das Theaterstück sangen die 50 Gäste, unter denen auch einige Mänenr waren, Weihnachtlieder auf Platt. "Mak't häog dat Tor" (Macht hoch die Tür) wurde genauso fröhlich angestimmt wie "Oh Dannenbäom" (Oh Tannenbaum) oder "Olle Joahre wuier«"(Alle Jahre wieder).

Herforder Kreisblatt - Bünder Zeitung, Artikel vom 18.12.2013, Kathrin Brinkmann

 



weitere Informationen hier


Keywords:

Patente Kraft für den Service gesucht
Eintrag vom: 17.12.2013

Wir suchen zum 01.02.2014 eine patente Servicekraft:
Montags und dienstags, 18:30 - ca. 22:30 Uhr, sowie an einigen Wochenenden im Semester.
Aufgaben: Vorbereitung von Unterrichtsräumen, Kassierung, Reinigung.
Verlässlichkeit, Freundlichkeit werden vorausgesetzt. Technisches Verständnis wäre wünschenswert.
Bewerbungen bitte bis zum 10.01.2014 an: VHS im Kreis Herford, Münsterkirchplatz 1, 32052 Herford, bewerbung@vhsimkreisherford.de Tel.-Infos ab 06.01.2014 unter: (05221) 590532.




Keywords:

Change it, love it or leave it! Veränderungen bewältigen und Ziele erreichen mit NLP
Eintrag vom: 16.12.2013

Weniger Stress, mehr Bewegung, mit dem Rauchen aufhören … Die Zeit zwischen den Jahren eignet sich, um innezuhalten, Bilanz zu ziehen und neue Ziele ins Auge zu fassen. Jedes Jahr ist es dasselbe Spiel. Zum Jahreswechsel fassen wir gute Vorsätze - und vergessen sie schnell wieder! Anlass genug zu fragen: Wie können wir unsere Ziele besser erreichen?

Im Neurolinguistischen Programmieren (NLP) gibt es den Leitgedanken: "Change it, love it or leave it". Das bedeutet, dort etwas zu ändern, wo wir dazu in der Lage sind, unsere Einstellung zu ändern oder das Ziel "loszulassen", weil es nicht in unserem Einflussbereich liegt. Aktive Zukunftsgestaltung gelingt am besten, wenn wir uns unserer Ziele und unseres Potenzials bewusst sind. Dabei geht es um die Konzentration auf das Wesentliche und um Eigenverantwortung: Wie gehe ich mit Veränderung um? Bin ich bereit, die Veränderung um mich herum zu akzeptieren? Welche Schritte bringen mich meinen Zielen näher?

Angesichts des rasanten gesellschaftlichen Wandels geht es für viele um weit mehr als um einen "Reset" von Gewohnheiten zum Jahreswechsel. Wachstumskrise, digitale Revolution, demografischer Wandel, Wissensexplosion sind nur einige Stichworte, die zeigen, welche Veränderungen wir bewältigen müssen. Um mit diesen Entwicklungen Schritt zu halten, brauchen wir neue und auch bewährte Wege, unsere Persönlichkeit weiterzuentwickeln.
Effektive Kommunikation mit anderen, gelungenes Selbstmanagement, Kreativität und Zufriedenheit sind Faktoren, die ein glückliches und erfülltes Leben ausmachen. In all diesen Bereichen des persönlichen Wachstums lässt sich NLP anwenden. NLP gilt als bedeutsames Konzept für Kommunikation und Veränderung, mit dem relevante Ziele, die Sinn und Richtung geben, schrittweise umgesetzt und nachhaltige Lösungen nicht nur im persönlichen Bereich, sondern auch in Wirtschaft, Pädagogik und Therapie erarbeitet werden.

NLP hat in der Personalentwicklung internationaler Konzerne ebenso einen Stammplatz wie in der Weiterbildung von Lehrer/innen, Trainerinnen, Unternehmensberater/innen und Coaches. Als wirksame Kurzzeittherapie erfährt NLP mehr und mehr wissenschaftliche Anerkennung. Und auch im sozialen Bereich bietet es unterschiedlichste Anwendungsmöglichkeiten. NLP ist vielfältig und entwickelt sich durch seine Anwender/innen ständig weiter.

Das Neuro-Linguistische Programmieren beschreibt und nutzt - ausgehend von Erkenntnissen der modernen Systemtheorie, Linguistik, Neurophysiologie und Psychologie - die wesentlichen Prozesse, wie Menschen sich selbst und ihre Umwelt wahrnehmen, diese Informationen auf ihre eigene Weise verarbeiten, auf dieser Grundlage fühlen und handeln und entsprechend miteinander kommunizieren, lernen und sich verändern. Entwickelt wurde das Konzept von dem damaligen Mathematikstudenten und späteren Psychologen Richard Bandler und dem Linguisten John Grinder Anfang der 70er Jahre an der University of California in Santa Cruz.

Möchten Sie mehr über NLP erfahren?

Am 14. Januar laden wir Sie zu einem kostenlosen Infoabend H41043A ein, an dem der erfahrene NLP-Experte Nikolai Hotzan Konzept und Möglichkeiten des NLP vorstellt und über die Inhalte der NLP-Einführungswoche im Januar 2014 informiert.

Vom 27. bis 31. Januar können Sie dann an einer "Einführung ins Neurolinguistische Programmieren" H41053A - ebenfalls unter Anleitung von Nikolai Hotzan - teilnehmen und die grundlegenden Methoden und Modelle des NLP nicht nur kennen, sondern auch anwenden lernen.

Weitere Informationen zu den Themen NLP und Veränderung:

Deutscher Verband für Neuro-Linguistisches Programmieren e. V. (DVNLP)
www.dvnlp.de

Vortrag vom Neurobiologen Prof. Dr. Gerald Hüther auf dem NLP-Kongress des DVNLP "CHANGE" in Leipzig am 27. Oktober 2012
http://www.youtube.com/watch?v=o3tPZhXTF4o

Foto: Rainer Sturm by pixelio.de




Keywords:

Die Kochforschergruppe verwandelt die Küche der Volkshochschule Herford in eine Weihnachtsbäckerei
Eintrag vom: 16.12.2013

Die backende Forschergruppe (v. l.) Andreas Guder, Detlev Kohlschmidt, Gisela Stille, Christa Gante, Bernd Link, Christa Stolte, Ulrike Kowalewsky,
Monika Guist, Ute Hartwig und Renate Grendel testeten historische Weihnachtsrezepte. FOTOS: HELMKE

Schmeckt nach Kindheit

Herford. Der Duft nach frischgebackenen Plätzchen erfüllt die Küche der Volkshochschule Herford. Die Kochforschergruppe hat die VHS in eine gemütliche Weihnachtsbäckerei verwandelt. Das Motto: "Weihnachtsbäckerei gestern und heute". Die Teilnehmer vergleichen Weihnachtsrezepte aus den vergangenen 100 Jahre miteinander.
Passend zu der besinnlichen Jahreszeit hallen stimmungsvolle Weihnachtslieder durch die Küche und zaubern eine harmonische Atmosphäre. Stutenkerle, Bratäpfel, Plätzchen und viele andere Leckereien werden aufgetischt.
"Wir wollen zeigen, dass man Geschichte schmecken kann", erklärt Monika Guist, Leiterin der Kochgruppe. Die Kochforschergruppe sammelt historische Rezepte, die beim Kreisgeschichtsfest im September in der Ausstellung und Showküche "Pickertland: Geschichte vom Essen und Trinken zwischen Teuto und Wiehen" vorgestellt werden sollen.
"An der Esskultur sehen wir, wie die Geschichte sich in den letzten 100 Jahren entwickelt hat", sagt Guist. "Die Kriegsjahre, die Nachkriegszeit sowie das Wirtschaftswunder spiegeln sich in den Gerichten wieder. Pizza, Pasta, Döner und vieles mehr sind darauf zurückzuführen."
In der VHS-Weihnachtsbäckerei stehen traditionelle sowie moderne Weihnachtsgerichte auf dem Speiseplan. "Bratäpfel gehörten schon immer zur Weihnachtszeit, genauso wie Stutenkerle", erzählt Guist. "Für Silvester war der Eiserkuchen immer ein perfektes Gericht, doch ist der leider in Vergessenheit geraten."
Um das klassische Silvestergericht zuzubereiten (siehe Rezept), wurde früher ein dünner Teig in ein spezielles Eisen gefüllt. Dieses musste über den Herd gehalten werden. Heutzutage kann dazu ein einfaches Waffeleisen benutzt werden. Anschließend wird das Gebäck zu einer Rolle gewickelt, die mit süßer Sahne verfeinert.
"Das war eine kleine Leckerei, die die Leute damals zu Silvester genascht haben", sagt Guist. Eine mit Obst gefüllte Waffelschale steht auch in der Küche: die moderne Variante des Eiserkuchens. "Daran wird besonders deutlich, dass sich die Traditionen halten, aber auch variiert werden können", erklärt Guist.
Guists Lieblingsgericht sind die "Samt-und-Seide-Plätzchen", die ihren Ursprung in Eilshausen haben. Mitforscher Bernd Link dagegen schwärmt für Schinkenhörnchen: "Wenn ein schlechtes Fußballspiel im Fernsehen läuft, können nur noch diese Schinkenhörnchen den Abend retten."
Nachdem auch die letzten Stutenkerle aus dem Backofen geholt sind und die Bratäpfel eine goldbraune Farbe angenommen haben, stehen alle Leckereien zum Probieren bereit. "Diese Rezepte erinnern mich an meine Kindheit", schwärmt Monika Schwidde, Leiterin der VHS Herford. "Das ist ein tolles Geschmackserlebnis. Ich fühle mich wie auf Wolke Sieben."
Schwidde stellt der Kochforschergruppe die Küche der VHS zur Verfügung. Die zwölfköpfige Gruppe trifft sich seit einem Jahr regelmäßig, um sich auf das Geschichtsfest vorzubereiten. Nach dem gemeinsamen Kochen diskutieren sie, wie sie Rezepte noch verbessern können.
"Jeder hat seine eigenen Erfahrungen und bringt die mit in die Gruppe", erzählt Monika Guist. "Das ist eine große Bereicherung. Wir haben alle voneinander gelernt." Nach dem Geschichtsfest im kommenden Jahr soll ein Kochbuch mit den Lieblingsrezepten der Kochforscher erscheinen.
 

Rezept für Eiserkuchen

Zutaten:
125 g Butter
250 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
2 Eier
250 g Weizenmehl
500 ml Milch

Zubereitung:
Die Butter in einem Topf zerlassen, anschließend in einer Rührschüssel geben und kalt stellen. Zucker, Vanillezucker, Eier, Mehl und Milch verrühren.
Den Teig in dem Eiserkucheneisen goldbraun backen. Das Blättchen zu einem Röllchen wickeln.
Die Röllchen dann mit Obst, Sahne oder anderen Leckereien füllen.

© 2013 Neue Westfälische, 09 - Herford, Montag 16. Dezember 2013, von Isabelle Helmke

 




Keywords:

„Es war einmal ...“
Eintrag vom: 12.12.2013

 

Martin Kuske entführte Kinder und Erwachsene in die Welt der Märchen

Kürzlich - an einem späten Novembernachmittag im AWO Familienzentrum Oetinghausen: 33 Menschen von vier bis geschätzten sechzig Jahren folgen gebannt den packenden Erzählungen eines einzelnen Herrn. Mit den Worten "Es war einmal ..." entführt Martin Kuske, empfohlener Erzähler der Europäischen Märchengesellschaft, sein Publikum in die Welt der Märchen - eine Welt voller Wunder und Abenteuer, mal lustig, mal ernst, aber immer mit gutem Ende!

Kinder - und scheinbar auch Erwachsene - brauchen und lieben Märchen. Martin Kuske unterhielt sein Publikum in dieser von der VHS und dem Familienzentrum Oetinghausen veranstalteten Märchenstunde aufs Beste und regte es darüber hinaus zum Mitmachen und Nachdenken an. Der Germanist und Märchenerzähler, ein Berliner in Bünde, erzählte die Märchen "Die Büffelkuh und das Fischlein" (Siebenbürgen), "Die Gänse, die Schwäne" (Russland) und "Die weiße Taube" (Brüder Grimm). Für eine zauberhafte Atmosphäre hatten die aufgeweckten Kinder selbst gesorgt. Eine von ihnen selbst gebastelte Märchenlandschaft aus Tüchern, Glassteinchen und Kiefernzapfen stimmte die Anwesenden ein. Bei den "Drei Chinesen mit dem Kontrabass" hielt es einen kleinen Jungen nicht mehr auf seinem Stuhl. Er vollführte einen kleinen Drehtanz und rührte das Publikum. Zum krönenden Abschluss überreichte Frau Alhorn-Kränkel, die Leiterin der Einrichtung, allen einen Schoko-Nikolaus. Eine ebenso "märchenhafte" wie gelungene Veranstaltung, die nicht nur dem Publikum Freude machte, wie an der Mimik des Protagonisten Kuske unschwer zu erkennen war!

Karin Wobig / pixelio.de

 

 

 

 




Keywords:

Intensivkurse in 5 Sprachen
Eintrag vom: 12.12.2013

 

Zu Beginn des neuen Jahres bieten wir Ihnen die Möglichkeit, Arabisch, Italienisch, Spanisch, Englisch oder Französisch in intensiver Form zu lernen. Alle Kurse sind als Bildungsurlaub anerkannt, richten sich jedoch grundsätzlich an alle Interessierten. Und wenn Sie Gefallen an der Sprache gefunden haben, können Sie gern direkt im Anschluss in einen regulären Kurs einsteigen. Nähere Informationen finden Sie hier:

- Arabisch H3009.3A

- Italienisch H3726.3A

- Spanisch H3891.3A und H3898.3A

- Englisch H3489.3A und H3218.3B

- Französisch H3537.3A

 

 

 

 


Dieter Schütz / pixelio.de

 

 




Keywords:

Schöne Geschenkideen für Spanien-Liebhaber
Eintrag vom: 11.12.2013

 

Sind Sie noch auf der Suche nach einem schönen Geschenk für Spanien-Liebhaber? Dann verschenken Sie doch ein paar spanische Momente - zur Erinnerung an den letzten Urlaub oder zur Einstimmung auf den nächsten! Die VHS bietet ab Januar einige Veranstaltungen rund um Spanien an, die sich auch gut als Gutschein verschenken lassen. Wie wäre es zum Beispiel mit einem länder- und kulturgeschichtlichem Vortrag über Madrid im Rahmen der Reihe "Kultur bei Wein und Kerzenschein" (Kursnummer H3901.3A), mit einem Spanischkurs in intensiver Form (Kursnummer H3891.3A), mit einem Flamenco-Kurs in leicht verständlichem Spanisch (Kursnummer H3903.3B) oder mit einem Spanischkurs für Genießer (Kursnummer H3904.3B)? Zusammen mit einer Flasche spanischem Wein ist ein Gutschein über eine dieser Veranstaltungen bestimmt ein schönes Geschenk, über das sich jeder Liebhaber Spanien freuen wird.

Feliz Navidad! Schöne Weihnachten!

Rainer Sturm / pixelio.de

 

 




Keywords:

Lassen Sie sich überraschen - der VHS-Adventskalender ist online
Eintrag vom: 27.11.2013

Die Weihnachts- und Adventszeit naht.

Auch in diesem Jahr können Sie jeden Tag im Dezember, bis Heiligabend, ein Türchen unseres virtuellen Adventskalender öffnen und so von den täglich wechselnden Angeboten und Ermäßigungen profitieren.

Lassen Sie sich überraschen und schauen Sie rein!

Viel Spaß und eine tolle Adventszeit
Ihr VHS im Kreis Herford - Team




Keywords:

Die Deutschen gehen der Weiterbildung aus dem Weg
Eintrag vom: 26.11.2013

Rita Süssmuth, die Präsidentin des Deutschen Volkshochschulverbandes: "Heute kommt nicht mehr nur das Bildungsbürgertum in die Volkshochschulen, sondern immer stärker Erwerbslose, Migranten und mehr ältere Menschen als früher...Wir sind inzwischen die Hauptanbieter für Grundbildung und Alphabetisierung."
"Die kommunale Weiterbildung ist strukturell unterfinanziert". Sonst könnten wir noch so viel mehr tun!

Auf der Homepage der Zeitung "Die Welt" wurde jüngst ein Artikel zum Thema Erwachsenenbildung veröffentlicht. Nachzulesen ist der Artikel hier.




Keywords:

Warten auf ein Wunder - Werner Sonne sieht Israelpolitik kritisch
Eintrag vom: 12.11.2013

Herford (HK - von Mareikje Addicks). Vielen Besuchern ist Werner Sonne noch als Korrespondent in ARD-Nachrichtenmagazinen bekannt. Umso merkwürdiger war es, ihn nicht mehr auf der Mattscheibe, sondern leibhaftig in der Aula der VHS vor sich zu haben. Dort las er aus seinem Buch »Staatsräson?« und sprach über die Beziehungen Deutschlands zu Israel.

Zum Glück hatte Werner Sonne selbst das abendfüllende Thema zur schweren Kost erklärt und damit von der »Vergnügenssteuer befreit«, wie er sagte. Denn aufgrund des bloßen Unterhaltungswertes Dank seiner Person hätte die Lesung des Journalisten und Buchautoren durchaus ihren Preis gehabt. Detailliert und kurzweilig sprach der 66-Jährige, der wenig zuvor noch Persönlichkeiten wie Peter Scholl-Latour in Berlin die Hand geschüttelt hatte, über die lange und tragische Geschichte der Juden und die Geschichte ihres Staates, der untrennbar mit der Deutschlands verbunden ist. Doch gerade aus dieser sehr engen Verbundenheit erwachsen in Hinblick auf einen möglichen Krieg mit dem Iran doch einige Fragen, die Kanzlerin Angela Merke bisher unbeantwortet ließ - mehr noch: sie habe die Diskussion befeuert.

So legt Werner Sonne seinem Buch »Staatsräson?« jenes denkwürdige Zitat der Kanzlerin zugrunde, als Angela Merkel am 18. März 2008 in ihrer Rede vor der Knesset sagte, die historische Verantwortung Deutschlands sei Teil seiner Staatsräson und die Sicherheit Israels somit nicht verhandelbar. »Ist das nicht ein Versprechen, dass die Kanzlerin gar nicht halten kann? Vielleicht auch gar nicht will?«, fragte Werner Sonne offen in die Runde. Auch Politiker hohen Ranges wichen der Frage stets aus. »Westerwelle sagte, dass man den Satz der Kanzlerin am besten so stehen lasse und nicht weiter interpretiere«, berichtete Werner Sonne den mehr als 80 Zuhörern in der Aula.

Schnell machte er deutlich, dass die Fragen, wie weit diese Staatsräson aus deutscher Sicht reichen würde und ob eine Zwei-Staaten-Lösung im Nahen Osten überhaupt eine reelle Chance hätte, sicherlich nicht einfach zu beantworten seien. Werner Sonnes Ausführungen konnten einen Einblick in das sehr engmaschig und kompliziert gewebte Netz, in dem sich der 1948 ausgerufene Staat Israel befindet, geben. Eine wirkliche Lösung aufzeigen konnten sie jedoch nicht.

Trotz aller Verbundenheit verschärfe sich der Ton Deutschlands gegenüber Israel. »Berlin steht nicht mehr kritiklos an Israels Seite«, sagte Sonne. »Man verliert die Geduld, weil sich in Punkto Friedenspolitik nichts tut.« Berlin mache sich Sorgen um ein militärisches Abenteuer Israels, in das auch Deutschland hineingezogen werden könnte. »Ich verfolge die Entwicklungen mit großer Skepsis.« Doch kann es irgendwann eine Einigung geben? »Es müsste schon ein Wunder geschehen«, ließ Werner Sonne diese Frage offen.

Foto oben (VHS/Schwidde): Diskussionsfreudiges Publikum

Werner Sonne wurde von Monika Schwidde begrüßt und vorgestellt. (Foto VHS/Schragner)

Entspannter diskussionsfreudiger Werner Sonne (Foto VHS/Schwidde)

 

 

 



weitere Informationen hier


Keywords:

Volkshochschulen im Aufbruch: Wecke den Riesen auf
Eintrag vom: 11.11.2013

 

 


928 selbständige Volkshochschulen gibt es in Deutschland. Fast jeder verbindet mit Volkshochschulen klassischen Frontal-Unterricht, meist regelmäßig abends. Mal mehr oder weniger gut, die Kurs-Qualität hängt vom "Kursleiter” ab. Der Unterricht findet in kahlen Klassenräumen statt. Am Ende sind die Stühle wieder auf die Tische zu stellen. So jedenfalls werden sich die meisten den VHS-Unterricht vorstellen oder noch selbst erleben.

header-web-neuJetzt überrascht ein öffentlicher "vhsMOOC” mit 689 Teilnehmenden. Fast alle sind VHS-Mitarbeitende und Kursleitende. Öffentlich: Jeder kann mitlesen und jeder kann mitdiskutieren! Auf mehreren Plattformen wird gleichzeitig gepostet und kommentiert, auf Google+, auf Facebook, auf Twitter und sogar auf Youtube sind 48 Videos zum vhsMOOC entstanden. Ein unerwartetes Bild: Man reibt sich verwundert die Augen, mit welcher Selbstverständlichkeit sich immer wieder andere VHS-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im "VHS-Fernsehen” auf Youtube über Weblernen, neue Lehr- und Lernformate, unterstützende Tools und die Entwicklung der Volkshochschulen, live im Internet aüßern. Diese Videos werden dann auch noch so wie sie sind als Konserve auf Youtube öffentlich bereitgestellt.

Wer veranstaltet eigentlich diesen vhsMOOC?

Das Impressum der vhsMOOC-Homepage weist Joachim Sucker als Haupt-Verantwortlichen aus. Joachim Sucker ist der Marketing-Chef der Hamburger VHS. Aber mit Marketing für die Hamburger kann man den vhsMOOC wohl nicht verbinden. Die weiteren offiziell genannten "MOOC-Macher” sind Dr. Christoph Köck: Hessischer Volkshochschulverband, Dr. Martin Lindner: externer Experte für digitale Bildung, und Stefan Will: Volkshochschule Landkreis Fulda. Das sieht nicht nach offizieller Mission aus. Noch eigenartiger: Der MOOC hat offizielle Sponsoren und Unterstützer, darunter wenige vhs-Landesverbände, und größere und kleine Volkshochschulen. Der vhs MOOC eine Graswurzel-Bewegung, für die sich gleich fast 700 Personen offen registriert haben? Und das innerhalb von behördlichen Strukturen: Die Träger von VHS sind i.d.R. Gemeinden oder Landkreise.

Hochachtung, hier zeigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, wie notwendige Veränderungen in festgefügten Strukturen ganz unaufgeregt mit Sachverstand und Netzwerk-Bildung begonnen werden. Dazu braucht es keinen Auftrag, nur einen Initiator. Der vhs MOOC läuft jetzt in der achten Woche und kann schon die Ergebnisse von vier virtuell vernetzten Arbeitsgruppen und unzähligen Beiträgen auf den vielen Plattformen auswerten. Man stelle sich nur vor, wie lange solche Ergebnisse wohl gebraucht hätten, würde man die in Workshops mit üblicher Dienstweg-Einladung erarbeitet haben. Nun liegen interessante Ergebnisse vor, von Menschen zusammengetragen, die man offiziell vermutlich dafür kaum angesprochen hätte. Und die auch noch weitgehend außerhalb der Dienstzeit entstanden sind, weil sich Mitarbeitende und Kursleitende dafür freiwillig engagieren.

Selbstorganisation und Netzwerkbildung sind Schlüsselbegriffe für solch mächtige Bewegungen. Unsere Organisationen heute sind hierarchisch organisiert. Selbstorganisation ist darin nicht vorgesehen. Außerhalb, im Web 2.0, ist Vernetzung und Selbstorganisation schon ganz selbstverständlich. Und wie das Beispiel des vhsMOOC zeigt, lässt sich diese Erfahrung auch für die Entwicklung von Organisationen nutzen.

Welche Absichten steckten eigentlich dahinter?

Die Beschreibung des vhsMOOC ist ein wenig vage, aber eine gewisse Ergebnis-Offenheit braucht so ein nicht-hierarchischer Prozess wohl auch (Auszug aus der Homepage):

Unser Oberthema ist: "Weblernen mit der Volkshochschule” aka (also known as) "Wecke den Riesen auf, denn wenn Volkshochschule wüsste, was sie weiß, und ihre vielseitigen individuellen Energien und Wissensschätze mit Unterstützung des Internets vergemeinschaften würde, dann wäre die Welt supertoll, alles wäre in Ordnung, man muss also nur wissen wie, und es dann auch gemeinsam angehen und machen”.

Es geht jedenfalls klar um die Entwicklung der VHS und nicht in erster Linie um das Lernen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das ist wieder eine angenehm überraschende, neue Ziel-Definition eines MOOC. Die rasante Ausbreitung der Massive Open Online Courses zielte bisher ausschließlich auf das Lernen, auf die Entwicklung der Teilnehmenden. Der vhsMOOC steht für die Entwicklung einer großen Organisation. Und das auch noch von einem Netzwerk initiiert und getragen.

Hier machen uns mutige und engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus behördenähnlichen Strukturen vor, wie man aus eigenem Antrieb auch große Veränderungen anschiebt. Das wird nicht ohne Konflikte mit den Organisationen gehen. Andererseits kann auch keine Hierarchie diese Bewegung mehr ignorieren. Es wäre nur klug, den Impulsen der Experten im MOOC zu folgen. Jedenfalls ganz viel Erfolg auf dem weiteren Entwicklungsweg der Volkshochschulen. Wenn das so weitergeht, dann entsteht hier ein Muster-Beispiel für die Innovation unseres öffentlichen Bildungssystems. Das macht Mut.

 

Veröffentlicht am 5. November 2013 von khpape

http://khpape.wordpress.com/2013/11/05/volkshochschulen-im-aufbruch-wecke-den-riesen-auf/

Abschlusshangout: http://www.youtube.com/watch?v=ege9uBb138g

 




Keywords: MOOC, vhsmooc

Investigativer Journalist Sascha Adamek zu Gast in der VHS
Eintrag vom: 11.11.2013


Am Donnerstag, 14. November, 19.00 Uhr, hält der Journalist und Filmemacher Sascha Adamek in der Aula der VHS in Herford, Münsterkirchlatz 1 einen Vortrag über die Thematik seines Buches "Die Machtmaschine".
Wie ein Krimi liest sich die Neuerscheinung über "das große Machtspiel auf der politischen Bühne,…eitle Politiker als Opfer und rund 5000 Lobbyisten, die alles andere als statistenhaft agieren." (Handelsblatt, 7. Juni 2013)
Journalist Sascha Adamek bewegt sich in der Tabuzone der Politik und beschreibt in seinem neuen Buch die Bundesrepublik als Hort mächtiger Netzwerke, die ihre Politik nicht mehr konfrontativ durchsetzen, sondern im Verborgenen agieren und dabei geschickt über die Medien die Verfehlungen der Politiker nutzen, um sie gefügig zu machen oder sie aus der Machtsphäre zu drängen.
Sascha Adamek arbeitet seit sechzehn Jahren für die ARD, u.a. für die Politikmagazine Monitor und Kontraste. Er ist Autor zahlreicher Fernsehdokumentationen und veröffentlichte zusammen mit Kim Otto die Bestseller Der gekaufte Staat und Schön reich. Zuletzt war er mit seinem Bestseller Die facebook-Falle in der VHS zu Gast.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Förderverein der VHS im Kreis Herford statt und ist entgeltfrei.

weitere Informationen hier



weitere Informationen hier


Keywords:

Eckpunktepapier - Weiterbildungsoffensive 2013-2017
Eintrag vom: 08.11.2013




Die Ergebnisse der PIAAC-Vergleichsstudie (sog. "Erwachsenen-PISA") zeigen, dass in Deutschland dringender Handlungsbedarf für verstärkte Investitionen in die Weiterbildung besteht. Die Kompetenzen Erwachsener müssen gestärkt und weiterentwickelt werden, damit sich Deutschland zu einer Bildungs- und Wissensgesellschaft auf internationalem Spitzenniveau entwickeln kann.
In Deutschland ist die Bildungsförderung bisher fokussiert auf Frühpädagogik, Schule, Ausbil-dung und Hochschule. Die neue Bundesregierung muss gerade angesichts der demografischen Entwicklung nun die Chance ergreifen, über eine breit angelegte Weiterbildungsoffensive die beträchtlichen Potenziale der Weiterbildung für Wirtschaft, Gesellschaft und jeden Einzelnen zu heben.
Damit eine Weiterbildungsoffensive Wirksamkeit entfalten kann, muss sie auf verschiedenen Eckpfeilern stehen. Die großen Verbände der Weiterbildung in Deutschland möchten der künfti-gen Bundesregierung hierfür die folgenden Anregungen unterbreiten:
 

1. Weiterbildung für alle sicherstellen
Die öffentlich geförderte Weiterbildung muss ihrer Aufgabe nachkommen können, der Bevölkerung überall in Deutschland wohnortnahe, niedrigschwellige und umfassende Bildungsangebote zur Verfügung zu stellen. Der Zugang zur Weiterbildung darf dabei weder an finanziellen, noch an regionalen oder kulturellen Barrieren scheitern.
Angesichts der zunehmenden strukturellen öffentlichen Unterfinanzierung der Einrichtungen mussten die Teilnehmerbeiträge in den letzten Jahren steigen. Dies hält zunehmend bildungsbenachteiligte Gruppen von einer Beteiligung an Weiterbildung ab. Dieser Trend muss gestoppt und umgekehrt werden. 2

Erreicht werden muss
- eine bessere Unterstützung individueller Anstrengungen zur Weiterbildung durch den Aufbau einer gezielten Weiterbildungsförderung für Erwachsene (Erwachsenen BAföG) und den Ausbau bestehender Instrumente (Bildungsprämie etc.),
- eine flächendeckende trägerneutrale Bildungs- und Berufsberatung, die die Entwicklung der individuellen Bildungsbiografien unterstützt, über geeignete Angebote aufklärt und Qualitäts-transparenz herstellt,
- die Sicherstellung einer verlässlichen und flächendeckenden Grundversorgung mit Angeboten zur beruflichen, politischen, gesundheitlichen, kulturellen und sprachlichen Weiterbildung durch die Einrichtungen der öffentlich verantworteten Weiterbildung und eine Stärkung der regional verankerten freien Trägerstrukturen sowie
- die Anerkennung der Leistung der Beschäftigten in der Weiterbildung durch angemessene Mindestlöhne. Die von Bund, Land oder Kommune aufgelegten Weiterbildungs- und Qualifizie-rungsprogramme müssen ausreichend finanziert werden. Nur so können mehr sozialversiche-rungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse geschaffen und Lehrkräfte leistungsgerecht bezahlt werden. Im Sinne einer Ausweitung der Planungshorizonte sind längerfristige Beauftragungen erforderlich, um dauerhafte Arbeitsverhältnisse verantworten und realisieren zu können.
2. Weiterbildungsbeteiligung Geringqualifizierter erhöhen, Grundbildung sichern
Deutschland braucht ein Recht auf zweite und dritte Chancen durch nachholende Bildung für Menschen ohne Schulabschluss, ohne Berufsausbildung, mit gebrochenen Bildungsbiografien oder unzureichender Grundbildung. Die Angebote sollten allen Interessenten zeit- und ortsnah kostenlos zur Verfügung stehen. Ein besonderer Schwerpunkt muss hierbei auf einen substanziellen Ausbau der Grundbildung gelegt werden.
Um den Anteil Geringqualifizierter abzubauen, müssen öffentliche und von der Wirtschaft mitgeförderte Programme aufgelegt werden, die auf die Erhöhung der Bildungsbeteiligung und die Bedarfe geringqualifizierter Personen zugeschnitten sind und dabei lebensweltnahe Konzepte und aufsuchende Bildungsarbeit integrieren.
Die Bundesregierung sollte ein umfassendes Nachqualifizierungsprogramm auflegen, das gering qualifizierten Beschäftigten und Arbeitsuchenden in Verbindung mit der fachlichen Qualifi-zierung auch die notwendige Grund- und Allgemeinbildung vermittelt.
Um die Bildungschancen der 7,5 Millionen funktionalen Analphabeten in Deutschland zu erhöhen, sollte die Nationale Strategie für Alphabetisierung und Grundbildung zu einer Nationalen Grundbildungsdekade weiterentwickelt werden.
3. Qualifikationen anerkennen
Bildungspolitik muss insgesamt die Bedeutung der in der Weiterbildung erworbenen Qualifikationen und Kompetenzen anerkennen. So muss die Möglichkeit bestehen, die in Weiterbildungen ebenso wie in anderen Bildungsbereichen erworbenen Kompetenzen angemessen in den Deut-schen Qualifikationsrahmen (DQR) einzuordnen. Es müssen Initiativen gefördert werden, die 3 Ausbildung, Hochschule und Weiterbildung enger verzahnen; dies schließt auch die Anerken-nung von in Weiterbildungen erworbenen Leistungen ein.
Die Bildungspotenziale von Zugewanderten sollten gezielter gefördert werden. In diesem Zu-sammenhang sollte das Anerkennungsgesetz für ausländische Berufsqualifikationen (BQFG) ausgebaut werden. Neben einer einheitlichen und unbürokratischen Anerkennung von im Aus-land erworbenen Berufsqualifikationen bedarf es eines Ausbaus und einer Anerkennung von Nachqualifizierungsangeboten.
Ein Rahmenprogramm zur Förderung der empirischen Weiterbildungsforschung soll dazu beitragen, die internationale Position Deutschlands in Weiterbildung und Forschung zu stärken.
4. Gemeinsame Verantwortung von Bund, Ländern und Kommunen ermöglichen: Kooperationsverbot aufheben
Der Bund muss in die Lage versetzt werden, sich im gesamten Bildungsbereich, insbesondere auch in der Weiterbildung, finanziell engagieren zu können. Bund und Länder müssen baldmög-lichst durch eine Grundgesetzänderung die verfassungsmäßigen Grundlagen für eine Aufhe-bung des Kooperationsverbotes schaffen. Im Interesse einer gemeinsamen Wahrnehmung der gesamtstaatlichen Verantwortung müssen sich Bund, Länder und Kommunen an der Finanzie-rung der Weiterbildungsoffensive beteiligen.

Unterzeichnende
Prof. Dr. Rita Süssmuth, Präsidentin
Deutscher Volkshochschul-Verband e.V.
Thiemo Fojkar, Vorsitzender
Bundesverband der Träger beruflicher Bildung (Bildungsverband)
Matthias Anbuhl, 1. Vorsitzender
Bundesarbeitskreis ARBEIT UND LEBEN e.V.
Dr. Hans-Jürgen Luibl, Vorsitzender
Deutsche Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung e.V.
Elisabeth Vanderheiden, Vorsitzende
Katholische Erwachsenenbildung Deutschland - Bundesarbeitsgemeinschaft e.V.
Prof. Dr. Aiga von Hippel, Vorsitzende
Rat der Weiterbildung - KAW
Petra Witt, Präsidentin
Verband Deutscher Privatschulverbände e.V.




Keywords: PIAAC

Vom Leben und Überleben - Filmfestival im Capitol vom 28. Oktober bis 25. November
Eintrag vom: 23.10.2013

Anke Stratmann-Horn (Flüchtlingsbegleitergruppe von links), Lioba Mülbert (Frauenberatungsstelle), Christoph Maier (Capitol), Frank Schwagner (Volkshochschule), Ulrike Heusinger (AKE-Bildungswerk), Hermann Bueren (Arbeit und Leben), Karola Althoff-Schröder (Gleichstellungsstelle Stadt Herford), Winfrid Eisenberg (Flüchtlingsbegleitungsgruppe), Sylvia Neldner (Mädchenhaus Femina Vita) und Manfred Horn (Arbeit und Leben) stellen das Programm für das Filmfestival vor, das am kommenden Montag beginnt.  Foto: Christina Ueckermann

Herford(HK). Über das Leben und vom Überleben erzählen sechs Filme, die in der Zeit vom 28. Oktober bis zum 25. November im Capitol laufen. Für das Filmfestival, das unter dem Motto "über Leben" steht, haben sich verschiedene Organisationen und Einrichtungen zusammengetan.
Geschichten von Menschen in schwierigen Lebenssituationen stehen im Mittelpunkt der Filme, die in den fünf Wochen vom 28. Oktober bis zum 25. November gezeigt werden. Schon seit 2007, anfangs organisiert von der "Aktion Mensch", gibt es diese Filmfestivals, in denen vor allem politische Filme auf dem Programm stehen. "Auf diese Weise gelingt es, Bildung und Unterhaltung zu verbinden und schwierige Inhalte auf medialer Ebene zu vermitteln", sagt Manfred Horn von "Arbeit und Leben", der das Festival in diesem Jahr koordiniert.
Die Bildungseinrichtung "Arbeit und Leben" hat sich mit dem AKE-Bildungswerk aus Vlotho, der Volkshochschule im Kreis Herford, der Organisation "Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkriegs, Ärzte in sozialer Verantwortung" (IPPNW), der Flüchtlingsbegleiter- und Friedensgruppe Herford, der Arbeitsgemeinschaft kommunaler Gleichstellungsstellen, der Gruppe Frauen- und Mädchenprojekte im Kreis Herford sowie dem Verdi-Ortsverband Herford-Minden zusammengetan, um Filme zum Thema "über Leben" zusammenzustellen. Jede Institution hat einen Film ausgesucht, der zu ihrem jeweiligen Arbeitsbereich passt.
So ist es kein Zufall, dass am 25. November, dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, der Film "Festung" läuft. Dieser erzählt, wie drei Geschwister ihren Weg finden, dem aggressiven Vater zu entkommen. "Frohes Schaffen" heißt der Film, den "Arbeit und Leben" und die VHS für den 18. November ausgesucht haben. "Dieser Film hinterfragt das Arbeitsleben", erläutert Manfred Horn.
Um die Inhalte der Filme zu vertiefen, gibt es nach jeder Vorführung die Möglichkeit zur Diskussion. Außerdem hält die jeweils organisierende Institution Informationsmaterialien bereit. Vor dem Film "Black Deutschland", in dem es über schwarze Deutsche und Schwarze in Deutschland geht, bietet das AKE-Bildungswerk einen Parcours an. "Darin erfahren die Besucher, wie es sich anfühlt, ausgegrenzt zu sein", erklärt Ulrike Heusinger.

Herford Kreisblatt, 23.10.2013, von Christina Ueckermann



weitere Informationen hier


Keywords:

<<  1   2   3   4   5   6   7   8   9   10   11   12   13   14   15   16   17   18   19   20   21   22   23   24   25   26   27   28   29   30   31   32   33   34   35   36   37   38   39   40   41   42   43   44   45   46   47   48   49   50   51   52   53   54   55   56   57   58   59   60   61   62   63   64   65   66   67   68   69   70   71   72   73   74   75   76  >>    alle

 



Suche
Browser-Such-Plugin
Bookmark and Share

Wo ist was?
in Bünde

in Enger

in Herford

in Hiddenhausen

in Kirchlengern

in Rödinghausen

in Spenge

in Vlotho

Übersichtskarte


VHS Agentur
Bildung auf Bestellung

Projektbeispiele



SEPA

 

Seite erzeugt in 1.0257 sec.
Anregungen, Fehler oder Kritik an Webmaster  |  Impressum/Disclaimer/Datenschutz
VHS im Kreis Herford, VHS Bünde, VHS Vlotho, VHS Kirchlengern, VHS Spenge, VHS Enger, VHS Rödinghausen, VHS Hiddenhausen
VHS im Kreis Herford | ... | Nachrichten