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Fahrt zur Betriebsbesichtigung der Firma Reemtsma
Eintrag vom: 03.11.2016

Trotz rückläufiger Tendenz werden rein statistisch von jedem Bundesbürger jährlich noch immer gut 1.000 Zigaretten konsumiert. Mit gut 10.000 Mitarbeitern deutschlandweit und dem immens hohen Steueraufkommen stellt die Branche damit nach wie vor einen bedeutenden Wirtschaftszweig dar.
(Foto: Reemtsma)

Nicht auf blauen Dunst …
… sondern auf Einladung der Firma Reemtsma bricht VHS-Dozent Jörg Militzeram 15. November mit den Teilnehmern seiner offen ausgeschriebenen Veranstaltungsreihe "Fahrten mit Betriebsbesichtigung" in Richtung Hannover-Langenhagen auf. Und das es dabei im wahrsten Sinne des Wortes auch um "blauen Dunst" geht, liegt in der Natur der Sache. Denn schon lange stand der Besuch einer Zigarettenproduktion auf der Wunschliste der "Betriebs-Besichtiger" aus dem Kreis, der einst eine Hochburg der deutschen Zigarren-Industrie darstellte. Neben dem intensiven Einblick in moderne Betriebsabläufe kann dann vielleicht auch die sich aufdrängende Frage geklärt werden, warum die ehemaligen Zigarrenproduzenten in der Region nicht auch Zigaretten hergestellt haben. Im Anschluss steht dann noch ein Besuch der Hannoveraner Innenstadt auf dem Tagesprogramm, die nach der Mittagspause bei einem Stadtrundgang näher vorgestellt wird.
Für diese VHS-Veranstaltung am 15. November stehen noch einige Restplätze zur Verfügung. In den modernen Reisebus kann sowohl in Bünde, als auch Herford zugestiegen werden. Weitere Informationen und Anmeldung entweder im Internet unter www.vhsimkreisherford.de oder telefonisch unter 05221 590532.







 



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Rhetorik − Technik und Praxis der freien Rede
Eintrag vom: 02.11.2016

Dozentin Wiltraud Johanning-Natzke

Sie geraten in Panik, wenn Sie vor einer Gruppe sprechen sollen? Ihnen stehen die Schweißperlen auf der Stirn, weil Sie auf einer Feier eine Rede halten oder Kollegen von Ihrem Projekt überzeugen müssen? Dann besuchen Sie unseren Workshop "Rhetorik − Technik und Praxis der freien Rede" am Samstag, den 5. und 12. November in der VHS in Herford. Das Motto: "Reden − überzeugen − begeistern!" Die Kommunikationstrainerin Wiltraud Johanning-Natzke wird Sie in die Bedingungen rhetorischer Kommunikation einführen. Sie erlernen den Aufbau einer Rede, die Anfertigung von Stichwortmanuskripten und praktisches Redeverhalten. Außerdem erfahren Sie, wie Sie souverän und überzeugend auftreten, Ihre Gestik, Haltung und Stimme effektiv einsetzen − und nicht zuletzt − wie Sie Ihre Redeangst überwinden können.



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Sieben Filme zu aktuellen Themen
Eintrag vom: 24.10.2016

Filmfestival: "über winden" heißt eine Spiel- und Dokumentarfilmreihe zu politischen und sozialen Themen im Capitol. Organisiert wird die Reihe von "Arbeit und Leben", Initiativen und Bildungsträgern. Zu sehen sind die Filme montags ab. 31. Oktober

Zum neunten Mal präsentiert Arbeit und Leben in Kooperation mit dem Capitol und einer Reihe von Basisinitiativen und Bildungseinrichtungen eine Reihe mit aktuellen Dokumentar- und Spielfilmen zu politischen oder gesellschaftlichen Themen. Überschrieben istdie Reihe mit über winden". Bis auf "Honig im Kopf" (Mittwoch, 16. November, 15 Uhr), präsentiert von Verdi, und die bereits ausgebuchte Schulvorstellung von "Nach dem Brand" (Filmpartner Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus) laufen alle Filme montags um 19.30 Uhr im Capitol-Kino, Elisabethstraße 1a. Im Anschluss an die Filme stehen die jeweiligen Filmpartner für Fragen und Gespräche zur Verfügung, ein Rahmen der, so die Veranstalter, vom Publikum gern angenommen werde. Am Montag, 31. Oktober, startet die Reihe mit dem preisgekrönten Film "Son auf Saul". Der 107-minütige Spielfilm erzählt vom Auschwitz- Häftling Saul Ausländer, der zum Sonderkommando gehört. Zu seinen Aufgaben gehört es, die Menschen in die Gaskammer zu drängen. Filmpartner ist die Volkshochschule im Kreis Herford. Die Amnesty International Gruppe Herford ist Partner des Films "Agrocalypse" am 7. November. Er zeigt, wie der Anbau von Gen-Soja in Brasilien die Lebensgrundlage der Menschen zerstört und so Menschen produziert, die aus wirtschaftlicher Not zu Flüchtlingen werden. Mit dem Film "The true Cost" gehen der Verdi-Ortsverein Herford und Arbeit und Leben als Filmpartner der Frage nach, wie Pullover oder Hosen für unter 10 Euro produziert werden können. Die Partner informieren jedoch nicht nur über Produktionsbedingungen in der Textilindustrie, sondern unterstützen konkret die Finanzierung eines Gewerkschaftshauses in Karatschi. Informationen dazu gibt es nach dem Film, der am 14. November gezeigt wird. "Kaltes Land" erzählt die wahre Geschichte von Josey Aimes, die im Bergbau Minnesotas arbeitet und dort auf vielfältige Weise von sexuellen Übergriffen betroffen ist. Filmpartnerinnen am 21. November sind die Arbeitsgemeinschaft kommunaler Gleichstellungsstellen und die Frauen- und Mädchenprojekte im Kreis. "Le Havre" heißt der Spielfilm von Aki Kaurismäki am 28. November. Er erzählt von einem Schriftsteller, der mit Hilfe von Freunden und Nachbarn einen afrikanischen Flüchtlingsjungen vor den Behörden versteckt, ein beschwingtes Märchen vom guten Menschen. Filmpartner sind die IPPNW Herford (Ärzte in sozialer Verantwortung) und die Flüchtlingsbegleiter- und Friedensgruppe Herford. Außer dem Nachmittagsfilm "Honig im Kopf" ist der Eintritt frei, ein Austritt erwünscht. Das Programm liegt vielerorts aus, kann aber auch von www.aul-herford.de heruntergeladen werden.

Foto: Großer Veranstatlterkreis: Ursprünglich von der "Aktion Mensch" initiiert, wird die Filmreihe unter Federführung
von Arbeit und Leben weitergeführt. Manfred Horn (3. v. l.) kümmert sich um die Organisation.
FOTO: RALF BITTNER

NW, Freitag, 21.10.2016




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Alte Techniken neu entdecken
Eintrag vom: 20.10.2016

Frank Schragner (von links), Sonja Voss und Andrea Dohmann stellen die Workshops an der Werburg vor. Foto: Christina Bode

Spenge (bo). Wer erfahren möchte, wie Menschen in der Renaissance und Barockzeit gekocht und dekoriert haben, der hat jetzt im Werburg-Museum Gelegenheit dazu. Zusammen mit der Volkshochschule bietet Museumspädagogin Sonja Voss Workshops an. »Alle Kurse binden sich thematisch an das Museum und die Exponate an«, erklärt Sonja Voss. Frank Schragner, Fachbereichsleiter Gesundheit bei der VHS, betont, dass die Reihe künftig weiter ausgebaut werden solle. »Sie bilden eine schöne Brücke von der früheren zur heutigen Zeit«, ergänzt seine Kollegin Andrea Dohmann, Fachbereichsleiterin Sprachen.

Für folgende Kurse können sich Interessierte anmelden:

BAROCKE GENÜSSE

Zum guten Ton in adeligen Haushalten gehörten damals exotische Speisen und Gewürze. »Zu den damals exotischen Genüssen zählt aber auch das eine oder andere heute sehr gängige Lebensmittel, zum Beispiel Kaffee und Schokolade«, erklärt Sonja Voss. Kakao, Pralinen und Marzipan können Teilnehmer dieses Kurses selber herstellen. Samstag, 5. November, 16.30 bis 19.30 Uhr, 30 Euro, Anmeldung bis 31. Oktober (Kurs-Nr. M7966.8A).

ROLLSTEMPELDEKORATION

»Wanddekorationen mit Schablonen und Rollstempeln sind wieder in Mode«, weiß Andrea Dohmann. Einige Reste der damaligen Rollstempeldekoration sind im Herrenhaus der Werburg erhalten. Anhand der historischen Formen und Muster oder auch nach aktuellen Vorlagen können Teilnehmer ihre eigenen Stempelrollen herstellen. »Während früher mit Kautschuk gearbeitet wurde, verwenden wir Linoleum und Moosgummi «, sagt Sonja Voss. Freitag, 11. November, 17 bis 20 Uhr, 20 Euro, Anmeldung bis 4. November (Kurs-Nr. M8186.8A).

ZINNGIESSEN

In diesem Kurs wird einer der schönsten archäologischen Funde der Werburg ins Zentrum gerückt, wie Sonja Voss sagt. Mithilfe des Blomberger Pilgerzeichens habe sich der heutige Bau des Herrenhauses genauer datieren lassen. In diesem Workshop wird die Technik des Zinngießens mit Formenbau, Guss und Endbearbeitung vorgestellt und ausprobiert. Samstag, 12. November, 15 bis 18 Uhr, 31 Euro, Anmeldung bis 4.  November (Kurs-Nr. M8187.8A).

IPAD ODER BEUTELBUCH

Für das kommende Jahr ist dieser Kurs geplant, in dem Beutelbücher hergestellt werden. Es handelt sich um Hüllen, die um Bücher gebunden wurden, damit man sie wie einen Beutel am Gürtel tragen kann. Freitag, 10. März, 17 bis 20 Uhr und Samstag, 11. März, 15 bis 18 Uhr, 56 Euro, Anmeldung bis 24. Februar (Kurs-Nr. M8188.8B). Anmeldungen für die Kurse nimmt die Volkshochschule unter Telefon 05221/5 90 50 entgegen.

(C) Christiana Bode, HK 20.10.2016

Barocke Genüsse neu entdecken

Geschichtsliebhaber aufgepasst: In Zusammenarbeit mit dem Spenger Werburg- Museum bietet die Volkshochschule im Kreis Herford im November drei Workshops an, die die Kultur der Barockzeit wieder zum Leben erwecken. Im historischen Ambiente der Werburg nehmen die Teilnehmer die Tischkultur, das Handwerk und die Künste jener Epoche unter die Lupe. Los geht es am Samstag, 5. November, mit dem Workshop "Barocke Genüsse". Dabei möchte Museumspädagogin Sonja Voss gemeinsam mit den Teilnehmern den Kochlöffel schwingen. "Ich habe Rezepte ausgesucht, die für jeden Geschmack etwas bieten", macht sie neugierig. "Wir wollen uns mit exotischen Speisen und Gewürzen beschäftigen, die in der Barockzeit aufkamen." Zu diesen damals exotischen Genüssen zählt auch das eine oder andere heute sehr gängige Lebensmittel: etwa Kakao und feine Pralinen. "Im Workshop wollen wir Kakao selber rösten", sagt Sonja Voss. Der Kursus beginnt um 16.30 Uhr und endet um 19.30 Uhr. Die Veranstalter bitten um Anmeldungen bis zum 31. Oktober. "Die Angebote binden sich thematisch an die Exponate im Haus", sagt Voss. "Ein Haus, das die Zeit des Barock vorstellt." So ist es etwa im Workshop "Rollstempeldekoration" am Freitag, 11. November. "Einige Reste von Rollstempeldekorationen sind als Baubefunde im Herrenhaus der Werburg erhalten." Sie sollen den Einstieg in diesen Kursus bilden. Orientiert an den historischen Mustern fertigen die Kursteilnehmer eigene Stempel und Schablonen. Und auch dafür hat Museumspädagogin Sonja Voss eine historische Vorlage parat: "Die Rollstempel aus Kautschuk sind ungefähr einhundert Jahre alt." Der dreistündige Kursus beginnt um 17 Uhr. Anmeldungen sind bis zum 4. November einzureichen. Im Workshop "Zinngießen" am Samstag, 12. November, rückt einen der schönsten archäologischen Funde der Spenger Werburg in den Mittelpunkt: das Blomberger Pilgerzeichen. "Wir schauen uns die historische Vorlage genau anundprobieren esdannselbst zu fertigen", sagt Sonja Voss vom Werburg-Museum. So möchte sie zunächst die Technik des Zinngießens mit Formenbau, Guss und Endbearbeitung vorstellen. Schließlich gehen die Teilnehmer dann selbst ans Werk. Der Kursus startet um 15 Uhr und dauert etwa drei Stunden. Die Veranstalter bitten um Anmeldungen bis zum 4. November. Mehr Informationen zu den kostenpflichtigen Workshops gibt es bei der Volkshochschule im Kreis Herford unter Tel. (0 52 21) 5 90 50 oder per EMail unter info@vhsimkreisherford. de. Sonja Voss vom Werburg- Museum ist unter s.voss@spenge.de zu erreichen.

(C) KAI-SÖREN KERKHOFF, NW 20.10.2016




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Integrationskraft gesucht +++ Deutsch als Fremdsprache / Deutsch als Zweitsprache
Eintrag vom: 18.10.2016

Der Zweckverband Volkshochschule im Kreis Herford sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine fachlich wie menschlich überzeugende Persönlichkeit als
eine Integrationskraft (Deutsch als Fremdsprache / Deutsch als Zweitsprache)
Zu den Aufgaben gehören:

- Planung und Organisation von Deutschkursen
- Beantragung und Abwicklung von Deutschkursen beim BAMF
- Projektakquise, Beantragung von ESF-Mitteln etc.
- Einstufungsberatung und Einstufungstests
- Verwaltungstechnische Organisation und Begleitung von Prüfungen
- Eigene Prüfungstätigkeit
- Ggf. Unterricht in Integrations- und anderen Deutschkursen

Wir erwarten:
- Umfangreiche praktische Erfahrungen in dem Bereich DAF/DAZ
- Aktuelle Kenntnisse über Bestimmungen und Förderungsstrukturen von Integrationskursen
- Prüferlizenzen telc
- Zulassung als Lehrkraft für BAMF-geförderte Kurse
- Teamfähigkeit, Flexibilität und hohes Engagement
- Einsatzbereitschaft, auch zu Arbeitszeiten in den Abendstunden und am Wochen-ende

Wir bieten einen interessanten und abwechslungsreichen Arbeitsplatz mit 39 Wochenstunden an einer leistungsstarken VHS.

Die Stelle ist auf 18 Monate befristet. Die Bezahlung erfolgt nach TVöD 9.

Es wird die Bereitschaft erwartet, sich hinsichtlich der Arbeitszeitgestaltung den Erfordernissen des Arbeitsplatzes anzupassen. Bewerbungen von Menschen mit einer Schwerbehinderung sind ausdrücklich erwünscht.

Für weitere Auskünfte steht Ihnen gerne die Fachbereichsleiterin A. Gündogdu zur Verfügung, 05221 5905-33.

Ihre aussagekräftige Bewerbung richten Sie bitte digital (bewerbungen@vhsimkreisherford.de) bis zum 30.10.2016 an den

Zweckverband VHS im Kreis Herford, Verbandsvorsteher,
Münsterkirchplatz 1, 32052 Herford

 




Keywords: Integrationskraft, Deutsch, Zweitsprache

Weltmädchentag am 11. Oktober - Frühehen auch in Deutschland ein Problem
Eintrag vom: 11.10.2016

Norma Driever von Terre des Femmes (3. von links) und die Vertreterinnen von Gleichstellungsstellen, Standesamt, Schulsozialarbeit und VHS


Der Internationale Mädchentag, der in jedem Jahr am 11. Oktober auf die weltweit vorhandenen Benachteiligungen von Mädchen hinweist, verfolgt das Ziel, die Situation von Mädchen zu verbessern. Anlässlich des Weltmädchentags machten die Gleichstellungsstellen der Stadt und des Kreises Herford, die Schulsozialarbeit des Kreises Herford und die Volkshochschule in einer Veranstaltung in der VHS auf die Problematik der Frühehen aufmerksam.
"Wer Mädchen früh verheiratet bringt sie um die Möglichkeit selbstbestimmt zu leben. Mädchen erleben nach einer frühen Heirat oftmals häusliche und/oder sexualisierte Gewalt und müssen entweder die Schule oder die Ausbildung abbrechen und verlieren damit die Chance einen Beruf auszuüben, der sie (finanziell) unabhängig macht." Die Stimme von Norma Driever, der Vertreterin der Menschenrechtsorganisation TERRE DES FEMMES (TDF) klang eindringlich und sehr besorgt, als sie die Position der Menschenrechtsorganisation erklärte. Mit einer Unterschriftenaktion hatte TERRE DES FEMMES 2015 auf dieses in vielen Ländern der Erde anzutreffende Phänomen aufmerksam gemacht. "Und längst kennen wir auch in Deutschland das Problem der Zwangs- bzw. Frühverheiratung von Mädchen" ergänzte die Schulsozialarbeiterin Nina Turtschi.
Nicole Barke vom Standesamt der Stadt Herford informierte an diesem Abend über das Eherecht. Grundsätzlich erkenne der deutsche Staat ausländische Eheschließungen an, wenn diese nach dem geltenden Heimatrecht vorgenommen wurden. Nicht anerkannt würden aber Eheschließungen, die gegen unsere öffentliche Ordnung (ordre public) verstoßen, heißt es im Einführungsgesetz des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB), Art. 6. Nach aktuellem deutschen Recht besteht die Ehemündigkeit ab dem 18. Lebensjahr. Mit Genehmigung des Familiengerichts kann eine junge Frau ausnahmsweise ab Vollendung des 16. Lebensjahres heiraten, wenn der Ehemann volljährig ist (§1303 BGB).
Nach Ansicht von TERRE DES FEMMES verstoßen Eheschließungen von minderjährigen Mädchen, die das 16. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, generell gegen unseren "ordre public" und können nicht anerkannt werden. Ob eine Eheschließung von 16- und 17jährigen Mädchen anerkannt wird, ist bei der aktuellen Gesetzeslage eine Frage des Einzelfalles.
"Deshalb fordern wir die Durchsetzung des Mindestheiratsalters auf 18 Jahre ohne
Ausnahme in Deutschland und weltweit!" so Norma Driever. Um diese Forderung adäquat umzusetzen, müsse Deutschland nicht nur dafür sorgen, dass Ehen in Deutschland unter 18 Jahren nicht mehr geschlossen werden, es dürften auch keine im Ausland geschlossenen Ehen mit Minderjährigen mehr anerkannt werden.
 

Weitere Informationen unter:

Terres des femmes - Schwerpunkt Frühehen

Zahl der Kinderehen steigt - ntv-Bericht zum Weltmädchentag




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Mehr als nur Spanplatten - Mit der VHS zur Betriebsbesichtigung
Eintrag vom: 07.10.2016

Mit gut 1.000 Mitarbeitern zählt die Firma Egger zu den größten Arbeitgebern im sauerländischen Brilon. Das Werksgelände umfasst auf fast 600.000 qm neben unterschiedlichen Produktionslinien auch ein eigenes - wie sollte es anders sein - holzbefeuertes Kraftwerk.
Foto: (c) Egger

 

Am 25. Oktober geht VHS-Dozent Jörg Militzer mit den Teilnehmern seiner offen ausgeschriebenen Veranstaltungsreihe "Fahrten mit Betriebsbesichtigung" auf große Fahrt. Ins sauerländische Brilon führt die nächste Besichtigungs-Tour, bei der der Besuch eines der größten Hersteller von Holzwerkstoffen in der Region auf dem Programm steht. Das österreichische Familienunternehmen Egger betreibt seit dem Jahre 1990 im Süden Westfalens, nah der Zentren von Holzwirtschaft und Möbelindustrie, eine umfangreiche Produktion unterschiedlichster Holzwerkstoffe. Da schon lange neben Massivholz und Spanplatte eine ganze Reihe weiterer, aus dem nachwachsenden Naturprodukt hergestellter Materialien zu Einsatz kommt, kann das Unternehmen mit unterschiedlichen Produktionslinien, einem eigene Sägewerk und Stromproduktion aufwarten.
Für diese VHS-Veranstaltung stehen noch einige Restplätze zur Verfügung. In den modernen Reisebus kann sowohl in Bünde, als auch Herford zugestiegen werden. Weitere Informationen und Anmeldung entweder im Internet unter www.vhsimkreisherford.de oder telefonisch unter 05221 5905-32.

 



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VHS im Kreis Herford besucht das krz - Moderner Dienstleister in historischem Umfeld
Eintrag vom: 05.10.2016



Am 4.10.2016 besuchte eine Gruppe der Volkshochschule im Kreis Herford das krz. Wohl jeder in der Region hat schon einmal ein Schriftstück aus dem Kommunalen Rechenzentrum Minden-Ravensberg / Lippe (krz) in Händen gehalten, dennoch ist das umfassendeTätigkeitsfeld des ostwestfälischen Service-Providers beim Bürger weitestgehend unbekannt. Im Rahmen einer Betriebsbesichtigung informierten sich daher die Herforder über die Arbeit des krz, das im Hintergrund für die Kommunen als IT-Dienstleister wirkt. In den Räumlichkeiten der ehemaligen Scheune vom Braker Schloss erhielten sie in einem Vortrag Einblicke in die Leistungen und Services aus Lemgo.
"In regelmäßigen Abständen bietet die VHS Besichtigungen bei Unternehmen an, die für die Region wichtig sind. Wie das krz mit seiner Unterstützung der Kommunen", zeigt Jörg Militzer die Motivation für den Termin in Lemgo auf. Nach allgemeinen Informationen zur Geschichte, den kommunalen Eigentümern und den Kunden des Zweckverbandes informierte der stellvertretende krz-Geschäftsführer Wolfgang Scherer über das umfangreiche Leistungsangebot der Lemgoer Einrichtung. Die Besucher zeigten sich sehr interessiert und stellten viele Fragen zur Arbeit ihres kommunalen IT-Dienstleisters. Zum Abschluss führte Geschäftsbereichsleiter Dirk Niemeyer durch das Druck- und Kuvertierzentrum und demonstrierte seine Hochleistungsdrucker und Kuvertierstraßen im laufenden Betrieb.
"Wir haben einen sehr interessanten und informativen Vormittag erlebt. Dass sich hinter den drei Buchstaben krz solch umfangreiche Leistungen und so ein moderner Arbeitgeber verbergen, hat uns beeindruckt". Mit diesen Worten dankte Jörg Militzer im Namen der Gruppe dem stellvertretenden Geschäftsführer für die Gastfreundschaft.




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Erlebnisreise nach Apulien
Eintrag vom: 29.09.2016

Ähnlich sonniges Wetter, wie wir es derzeit in Deutschland haben, genießen gerade auch die Menschen verschiedenster VHS-Italienisch-Kurse in Apulien. Unter der Leitung von Beatrice Rietschel haben sie eine 7-tägige Erlebnisreise gebucht. Und Erlebnisse gibt es so einige: Besichtigt wird das Wahrzeichen Apuliens, das Castel Monte; die Stadt Lecce, die aus so vielen barocken Bauwerken besteht, dass sie auch gern Florenz des Südens genannt wird; Matera, wo Mel Gibson die Außenaufnahmen des bekannten Films "Die Passion Christi" drehte. Damit seien an dieser Stelle nur einige Ausflugsziele genannt. Trotz vollem Besichtigungsprogramm bleibt natürlich immer wieder Zeit zum Verweilen und auch Zeit für eine gute Tasse Cappuccino. Ausgangsort all dieser Ausflüge ist die Trulli-Hauptstadt Alberobello. Im historischen Zentrum von Alberobello befinden sich rund 1000 Trulli. Trulli sind diese eigentümlichen, meist weißgetünchten Rundbauten und das Wahrzeichen dieser Region. Allein oder zu zweit bewohnen die Teilnehmenden unserer Erlebnisreise diese niedlichen Herbergen, die so gemütlich und liebevoll eingerichtet sind, dass man sie eigentlich gar nicht mehr verlassen möchte. Einhellige Meinung der Reisenden: Die "Hacke" Italiens ist einfach "Spitze".
Die Erlebnisreise findet in Kooperation mit Apulien-Reisen.de statt.




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Im VHS-Tonstudio produziert: Jesus auf Plattdütsk - Arbeitskreis veröffentlicht Hörbuch mit Texten zu Weihnachten
Eintrag vom: 27.09.2016

Pastor Reinhard Ellsel hat die Texte geschrieben, die sowohl in dem Buch als auch auf der Doppel-CD enthalten sind. Über das neue Hörbuch freuen sich Ewald Kröger und Heinz Schlüter, Vorsitzender des Arbeitskreises "Plattdütsk in de Kerken".
Foto: Hartmut Horstmann

Herford(HK). Ein Engel verkündet die Geburt des Messias. Wer schon immer wissen wollte, wie sich dies in plattdeutscher Sprache anhört, sollte zu einem neuen Hörbuch greifen: "Dat graute Geschenk."

Mit dem Hörbuch ergänzen die Initiatoren eine Buch-Veröffentlichung aus dem vergangenen Jahr. Dies befinde sich bereits in der dritten Auflage, sagt Herausgeber Ewald Kröger. Etwa 2300 Exemplare sind verkauft.

Das Buch besteht aus Texten, die Pastor Reinhard Ellsel geschrieben hat. Sie sind in hoch- und plattdeutscher Sprache abgedruckt und beziehen sich auf Figuren der Weihnachtskrippe. Ob Maria, das Jesuskind oder die Heiligen drei Könige: Alle Texte haben etwas mit der Verkündung der frohen Weihnachtsbotschaft zu tun. Angereichert beziehungsweise aufgelockert wird das Hörbuch durch die Weihnachtsmusik des Trios Sorrelina aus Spenge. Sie verleihe dem Ganzen einen meditativen Charakter, meint Ewald Kröger.

Die Zahl der Menschen, die aktiv plattdeutsch sprächen, gehe immer mehr zurück, bedauert er. Es gehe daher jetzt darum, die Sprache als Kulturgut zu erhalten. Über die neue Doppel-CD sagt er: "Sie ist ein schönes Dokument für die Zukunft." Erschienen ist das Hörbuch in einer Auflage von 1200 Exemplaren. Es enthält 61 Stücke, unterteilt in zwölf Themen zur Advents- und Weihnachtszeit. Die Gesamtspielzeit liegt bei mehr als 80 Minuten.

Für die Beteiligten der Arbeitsgemeinschaft "Plattdütsk in de Kerken" ist die Einspielung des Hörbuchs mit einem besonderen Anliegen verbunden. "Jedes Plattdeutsch ist anders", betont Hermann Peithmann aus Hille-Südhemmern. Woraus folgt: Die Lesenden tragen die Geschichten in ihrem jeweiligen lokalen Dialekt vor. So liest Magdalena Obrock in Rödinghauser Platt, auch Bremer Platt ist zu hören - und Holsener Platt und Gütersloher Platt...

Die Vielfalt der Dialekte wird hörbar. Dass das Projekt Plattdeutsches Hörbuch nicht auf die lange Bank geschoben werden konnte, ergibt sich auch aus der Altersstruktur der Teilnehmer. So ist der älteste Vortragende, der auf der Doppel-CD zu hören ist, 91 Jahre alt - ein Alter, in dem der eine oder andere darüber nachdenkt, sein Wissen an die Nachgeborenen weiterzugeben. Gerade das individuell Gesprochene, das eben nicht in einem Buch allgemein Nachzulesende, macht den Reiz der Doppel-CD aus. "Wir mussten uns beeilen", betont Ewald Kröger. Wie heißt es doch so schön: Es gilt das gesprochene Wort!

(c) Von Hartmut Horstmann, Herforder Kreisblatt, 23. September 2016

Die Klangfarben des Plattdeutschen
"Dat graute Geschenk": 60 Beiträge plus Vorspann finden sich auf einer neuen Weihnachts-CD

Kreis Herford. Jetzt ist sie raus, die erste Hörbuch-CD im Doppelpack. Die Arbeitsgemeinschaft "Plattdütsk in de Kerken" der evangelischen Kirche von Westfalen hat nach einem Jahr ihrer ersten Buchveröffentlichung "Dat graute Geschenk" nun auch eine gleichnamige Doppel-CD veröffentlicht. Die wurde nun auch im Kreiskirchenamt Herford vorgestellt. Einige Tage zuvor war im Gemeindehaus Schnathorst in Anwesenheit von Mitwirkenden, Sponsoren, Vertretern der Kirchen, Gemeinden und Städte in Westfalen vorgestellt worden.

Heinz Schlüter, Pfarrer im Ruhestand und Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft, beschrieb mit Witz und "up Platt" den "Werdegang eines einzigartigen und außerordentlich tollen Projektes". Zunächst seien alle 2014 skeptisch gewesen, ob man wirklich ein plattdeutsches Weihnachts-Bilderbuch auf den Markt bringen sollte. "Wer wird das schon kaufen, haben wir uns alle gefragt." Also habe man auch gezittert, als es im Oktober 2015 erschien. Doch kaum war der Monat vorbei, war die erste Auflage vergriffen und dann die zweite vor Weihnachten ebenso. Das Buch enthält 24 Gedichte und Geschichten, die von Pfarrer Reinhard Ellsel in Hochdeutsch verfasst und danach von vielen Mitgliedern der Arbeitsgemeinschaft aus ganz OWL in ein ortstypisches Plattdeutsch übersetzt wurden. So entstand die Idee von Ewald Kröger, die Dialekte nachhaltig zu bewahren. Nun sind alle Texte auf der Hörbuch-CD von den Mitgliedern auf Plattdeutsch gesprochen worden - musikalisch umrahmt mit Weihnachtsliedern des Trio Sorellina. "Das Booklet ist dicker als ein Pixi-Buch, weil es so viele Infos und Bilder enthält", meinte Kröger lachend. Er machte auch auf den meditativen Charakter aufmerksam, der "zustande kommt, weil die Musik auch Bezug zu den Texten nimmt!" Acht Monate Arbeit hätten sich gelohnt. Kröger: "Das Plattdeutsch soll als Kulturgut erhalten bleiben."

"Damit ist das Plattdeutsche in der Reformation mittendrin", ergänzte Pfarrer im Ruhestand "Dulli" Dullweber. Die Landeskirche sei im Plattdeutschen schwach, also hätten die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft den Auftrag, "als Bodenpersonal Platt tou kürn. Wi künnt so wietermaken!"

Die Fotografien der Krippenbilder stammen von Angelika Böhne-Braun. Viele Helfer hätten auch zur Klärung von Urheber- und Veröffentlichungsrechten beigetragen. Das Booklet gestaltete Dietmar Pieper, die Audio-Aufnahmen wurden vom Tonstudio Kornboden unterstützt.

Das Weihnachtsbilderbuch geht in die dritte Auflage. Die Hörbuch-CDs sind im Buchhandel erhältlich.

Weitere Informationen gibt es bei Ewald Kröger unter Tel. (0 57 44) 14 77.

© 2016 Neue Westfälische 09 - Herford, Freitag 23. September 2016




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Europaweit anerkannte Spanisch-Zertifikate am Friedrich-List-Berufskolleg überreicht
Eintrag vom: 26.09.2016

Stolz nahmen 21 Schülerinnen und Schüler des Friedrich-List-Berufskollegs in Herford ihr Spanisch-Zertifikat von der Schulleiterin Frau Krumsiek-Flottmann entgegen. Neben ihrem regulären Spanisch-Unterricht hatten sich die Absolventinnen und Absolventen auf dieses telc Zertifikat auf dem Niveau A1 vorbereitet. Die VHS als zertifiziertes Prüfungszentrum nahm Anfang Juli den Test ab und prüfte Hörverstehen, das Textverständnis, das Schreiben und natürlich allem Voran das Sprechen. Offenbar verlief die Prüfung erfolgreich - wie die Zertifikatsverleihung zeigte. Die Volkshochschule freut sich über die guten Ergebnisse und über die angenehme Kooperation mit dem Berufskolleg

Foto: Matthias Menzel / Friedrich-List-Berufskolleg




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Der Pantomime Elie Levy referierte auf Einladung der VHS über die Körpersprache des Menschen
Eintrag vom: 23.09.2016

Er braucht nicht viel, um eine Bühne zu füllen: Elie Levy weiß, dass die ganze Welt eine Bühne ist. Die Besucher in Bünde ließ er an seinen Gedanken teilhaben. Foto: Nicolas Bröggelwirth

Die ganze Welt ist eine Bühne

Bünde. Jeder Mensch lügt etwa 200 mal am Tag. Die meisten merken es nicht einmal. Sie lügen mit den Augen, mit den Mundwinkeln, mit der Stirn. Sie verstecken die Wahrheit hinter Stühlen, Gläsern und zwischen ihren Füßen. Nur zehn Prozent der Leute können gut lügen, weil sie viel Übung haben und es gewohnheitsmäßig machen. Alle anderen begehen Fehler. Und Elie Levy kennt sie fast alle.

Bescheiden wirkt der Mann auf der Bühne. An diesem Abend spielte er einmal kein Theater, an diesem Abend unterrichtete er. Dabei quoll das Wissen nur so aus ihm heraus. Der Redefluss des Wahlhamburgers ist kaum zu bremsen. Auf Einladung der Volkshochschule des Kreises Herford erzählte er vor etwa 120 Gästen im Universum von seinen Erfahrungen. Diese durften zwar mit humorvollen Geschichten versehen sein, aber man merkte, dass ihm das Thema selbst doch sehr ernst war.

Jeder Mensch sendet ununterbrochen Signale aus. Neben der Körperhaltung sind die Augen und der Mund die wichtigsten Indikatoren. Wie Paul Watzlawick in seinen 5 Axiomen zur Kommunikationstheorie sagte: "Man kann nicht nicht kommunizieren." Genau das versucht der in Frankreich ausgebildete Profidarsteller zu vermitteln. Und gerade die Erziehung und Sozialisation führt oft dazu, dass man auch unbewusst falsch interpretiert.

"Viele Gesten werden in verschiedenen Kulturen auch unterschiedlich verstanden", so Levy. "Aber Kleinkinder zum Beispiel wissen genau, wann man lügt." Es ist erstaunlich, wie viel man in eine Brille und ihre Benutzung hineinorakeln kann, wenn man sie mit den Augen eines Levy sieht. "In gewissen Kulturen ist das Tragen einer Brille sogar eine Beleidigung."

Neben der Theorie gab der ehemalige Straßenkünstler, der auch Workshops für Führungskräfte oder medizinisches Personal leitet, aber auch praktische Tipps. Wie verhält man sich bei einem Vorstellungs-Gespräch? Wie soll man sitzen, wenn man von der Polizei verhört wird, und welche Tricks wendet der Polizist an?

"Wohin aber nun mit den Händen?" Die Regeln, die Levy aufstellt, können einen verzweifeln lassen, wenn man wirklich alles richtig machen will. Ständig zu hoch, ist schlecht, ständig zu tief, ist schlecht, hinter dem Rücken geht gar nicht, Japaner reden kaum mit den Händen, Völker im mediterranen Raum sehr viel. Halte niemals lange ein Glas zwischen Dich und Deinen Gesprächspartner. Wenn Du Streit vermeiden willst, stelle Dich nicht vor einen Gegner, sondern neben ihn. Du darfst ihn am Rücken berühren, aber nicht überall und nicht zu lange. Es ist eine Wissenschaft.

Der Pantomime erklärt in seinem Programm, mit dem er seit 2012 unterwegs ist, die Tricks der Fernseh-Moderatoren und Politiker, ihre Gangarten und Dinge, auf die man achten muss, um zu verstehen, was sie wirklich denken. Fast unmerklich erklärt er so die ganze Welt zur Lüge, zum Schauspiel, zum Theater. Die ganze Welt ist ein Bühne.

Von der Spiegel-Methode bis hin zum Columbo-Prinzip sind viele seiner Erkenntnisse zwar nicht neu, werden aber mit angenehm zurückhaltender und einer fast aristokratischen Komik vermittelt. "In der Davidstraße auf der Reeperbahn laufen Männer anders als in der Fußgängerzone. Warum ist das so?"

© 2016 Neue Westfälische 11 - Bünde, Freitag 23. September 2016, von Nicolas Bröggelwirth




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10. Kulturnacht: Weniger Orte und Angebote bringen den Teilnehmern mehr Interesse durch die Besucher. Angebote in der Volkshochschule und im Kunstverein setzen neue Akzente
Eintrag vom: 23.09.2016

Waltraud Rau: Sie zeigt Aquarelle - und wie sie entstehen.
Foto:Ralf Bittner

Eine Nacht voller Entdeckungen

Herford. Das von der Tanzschule Roemkens mit Gastgruppen gestaltete Tanzfestival im Elsbach Haus ist ein Publikumsmagnet der Herforder Kulturnächte, und so freute sich Kulturanker-Vorsitzender Hans-Jürgen Buder dort über viele Gäste bei der Eröffnung und dankte Vereinen und Akteuren für ihr Engagement.

Nach der Papierform schien ausgerechnet die Jubiläumskulturnacht etwas schwach auf der Brust: zwei Chöre nicht dabei, die Markthalle als zweiter zentraler Ort nicht nutzbar, kaum Interesse bei den bildenden Künstlern des Künstlerforums, sich in der Volkshochschule als Ersatzausstellungsort zu präsentieren, eine krankheitsbedingte Absage der Band im Bitter.

Die Tanzshow fesselte mit Rock?n?Roll-, Streetdance- oder Lindy-Hop-Show und Mittanzangeboten bis in die späte Nacht. Schon um 14 Uhr hatte Galerist Claus-Dieter Tholen in seiner Galerie im Elsbach Haus die Ausstellung mit Werken Pedro Barrocals eröffnet. "Das war eine richtige Entscheidung", sagt er: "In dem Trubel wäre ich untergegangen." Anlässlich des dritten Geburtstags seiner Galerie verteilte Künstler "Weizenfeld" Brötchen mit Bautzener Senf, ein scharfer Kommentar zu den aktuellen Ereignissen. Freundlicher geht Künstler Lukas Julius Keijser aufs Publikum zu. Er verkauft gedruckte Rosensträuße als Aktion. Zur Eröffnung der Ausstellung mit Werken Bernhard Streiters kamen abends 50 Leute: "Ich bin mit dem Tag zufrieden", sagt Tholen.

Leiser und konzentrierter geht es in der Musikschule zu, wo sich Gitarrenensembles der Musikschule, das Herforder Zupforchester und die Bielefelder Folkgruppe Bellakände mit Musik aus europäischen Ländern und Südamerika präsentieren. Auch das Marta lockte mit Mitmachangeboten, Kurzfilmen und verlängertem freien Eintritt.

"Ich verstehe nicht, warum ich die einzige Künstlerin bin, die sich auf den neuen Ort eingelassen hat", sagt Waltraud Rau: "Die Bedingungen, um meine Kunst zu zeigen und mit Menschen ins Gespräch zu kommen, sind in der VHS besser als in der Markthalle. Es kommen weniger Leute, aber die sind wirklich interessiert."

Mit einer Lesung Dagmar Hotfiels aus dem unter Pseudonym erschienen Buch "Sexofrän" zweier Herforder Autorinnen, gibt es eine kleine Premiere. Applaus des Publikums lässt das Duo jetzt überlegen, die Anonymität aufzugeben. Die VHS empfiehlt sich als Veranstaltungsort für Lesungen, Ruhiges und Gespräche. Und warum nicht den Interkulturellen Chor in der eigenen Aula auftreten lassen?

Mit eigens eingerichteter Cocktailbar, Softdrinks und Musik der bestens aufgelegten Big Band des Friedrichs-Gymnasiums lockt der Kunstverein ins Daniel-Pöppelmann- Haus, mehr als 150 Besucher waren es bis 20.30 Uhr. "Ein schöner Erfolg", findet Sarah Heitkemper, die sich dafür eingesetzt hatte, dass sich der Verein wieder an der Kulturnacht beteiligt. Ein Erfolg auch für die Big Band, denn mit ihrem Sound begeistert sie den Künstler Heiner Meyer, der sich vorstellen kann, ein Projekt mit der Band zu machen. Kontakte im Netzwerk knüpfen, ist ein Anliegen der Kulturnacht - hier scheint es funktioniert zu haben.

Über ungewöhnlich großes Interesse freut sich Jörg Timmermann, Chorleiter des Gospelchores "Call him up". "Es sind sind viele neue Gesichter in die Petrikirche gekommen", sagt er. Und die erleben eine Überraschung, nämlich den Gospelchor "Good News" aus Vlotho zur Einstimmung, und den Herforder Chor mit einer Premiere: Coldplays "Viva La Vida" achtstimmig. Hatte bei den Organisatoren unausgesprochen die Frage im Raum gestanden, ob die kompaktere Kulturnacht so funktioniert, scheint sich wieder einmal das Sprichwort zu bewahrheiten: Weniger ist manchmal mehr.

© 2016 Neue Westfälische 09 - Herford, Montag 19. September 2016, von Ralf Bittner

Eine Tour durch alle Seiten der Kultur
Lange Nacht mit Chorgesang, Tänzen und bildender Kunst

Herford(HK). Mit seinen energiegeladenen Tanzauftritten kristallisierte sich das Elsbachhaus als lebendiges Zentrum der 10. Herforder Kulturnacht heraus. Alle Auftritte und Ausstellungen fanden ihre Liebhaber.

Der Gesang der elfjährigen Lea Husemann zum "Cup Song" eröffnete die Kulturnacht im Elsbachhaus. Zusammen mit Sophia Colucci klatschte sie den Takt des Liedes und sorgte für einen kraftvollen Auftakt. Nicht ohne Grund habe sich die Tanzschule Roemkens für diesen Einstieg entschieden, erklärte Tanzlehrerin Bettina Riedel: "Rhythmus steht für Kraft und die findet sich auch in der Kultur." Zahlreiche Tanzschüler zeigten ihr Können und lockten den Abend über viele Besucher zum Tanzfestival. Der stellvertretende Bürgermeister Andrea Rödel freute sich über den großen Anklang: "Mit so vielen Menschen hätten wir nicht gerechnet." Hans-Jürgen Buder vom Kulturanker betonte: "Wir wollen alle Schattierungen der Kultur präsentieren und das nicht nur für Menschen mit weißen Haaren. Die Stadt lebt nur dann, wenn jungen Leute sie beleben."

Das schafften die überwiegend jungen Tänzer im Elsbachhaus ohne Probleme. Von dort verlief sich das Ganze. Einige Herforder waren mit dem Fahrrad oder zu Fuß auf den Straßen rund um das Quartier unterwegs. "Mir gefällt, dass wir uns verschiedene Sachen angucken können, kommen und gehen können, wie es uns passt", sagte Dirk Landsmann, der mit seinen drei Töchtern die Kulturnacht erkundete. Auch von außerhalb nahmen Besucher die Möglichkeit wahr, freien Eintritt in die Ausstellungen im Marta zu bekommen. Die Gedenkstätte Zellentrakt und die Gemeinschaftsausstellung "Zwei" von Kirsten Serowski und Anita Buchholz öffneten ihre Türen.

Wer zur richtigen Zeit am richtigen Ort war, konnte neue Gruppen für sich entdecken. "Die Kulturnacht ist eine klasse Möglichkeit, weil es viel zu erleben gibt", sagte Andrea Litke. Sie war begeistert von der Big-Band des Friedrichs-Gymnasiums, die im Daniel-Pöppelmann-Haus auftrat. Unter anderem spielten die Schüler die Tatort-Melodie und "Satisfaktion". Die Musikschule Herford hatte gleich einen ganzen Konzertabend vorbereitet, bei dem die Zupfinstrumente im Vordergrund standen. Mehrere Chöre, wie "Die Unerhörten" und der Interkulturelle Chor der VHS, nutzen die Akustik der Herforder Kirchen. "Ich denke, wir konnten von der Kulturnacht profitieren", meinte Jörg Timmermann, Chorleiter von "Call him up". So lauschten zur späten Stunde etwa 200 Besucher in der Petrikirche dem Gospelchor.

Bereits eine Woche zuvor konnte sich das Herforder Publikum anlässlich des Jubiläums mit verschiedenen Veranstaltungen einstimmen. Hans-Jürgen Buder hält dies für ein gutes Konzept: "So bekommen die Künstler die Möglichkeit, ohne Unterbrechung längere Auftritte am Stück zu spielen."

(c) Herforder Kreisblatt, 19. September 2016, von Sophie Hoffmeier und Thomas Meyer




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Für Groß und Klein: Der "Tag des Geotops" vom Förderverein für das Dobergmuseum und der Volkshochschule im Kreis Herford lockte zahlreiche Besucher zum Doberg
Eintrag vom: 23.09.2016

Faszinierend: Einen Ammoniten und einen Seeigel hat sich die achtjährige Nina ausgesucht. "Ich finde es spannend, dass das wirklich ein versteinertes Tier ist", sagte sie.
Foto: Corinna Schwandhold

Einblicke ins älteste Wahrzeichen

Bünde. Der Doberg gehört für viele Bünder ebenso als Wahrzeichen zur Zigarrenstadt wie die Laurentiuskirche oder das Denkmal "Tönnies und Steinmeister" in der Nähe des Rathauses. "Die meisten kennen ihn, viele wissen aber nicht um seine Bedeutung", sagt Museumsleiter Michael Strauß. Gerade ältere Bünder schätzten den Doberg zwar als Naherholungsgebiet, doch sei seine "geowissenschaftliche Bedeutung noch wichtiger". Um diese wieder stärker in den Mittelpunkt zu rücken, lud der Förderverein für das Dobergmuseum in Kooperation mit der VHS im Kreis Herford am Sonntag zum "Tag des Geotops" ein.

"Geotop klingt nach Biotop", erklärte Rainer Ebel vom Förderverein am Sonntag. "Tatsächlich geht es aber um Geologie. Ein Geotop vermittelt die Entwicklung der Erde und des Lebens", sagte der Vorsitzende des Fördervereins. Entsprechend ist der Doberg eines von rund 4.000 Geotopen in Nordrhein-Westfalen, da seine 140 Meter mächtigen Meeresablagerungen Aufschluss über zehn Millionen Jahre Erdgeschichte geben.

Gemeinsam mit weiteren Experten führte Ebel jeweils kleinere Gruppen über die Wege im Doberg, die betreten werden dürfen. Dabei erklärte er nicht nur, dass im Doberg alle drei Stufen des alttertiären Zeitalters zu sehen sind, das vor 33 Millionen Jahren begann und vor 23 Millionen Jahren endete. Er beschrieb auch die Geschichte der Erforschung des Dobergs, dessen geologische Bedeutung seit 200 Jahren das Interesse von Wissenschaftlern weckt.

Auch die Folgen des Mergelabbaus in der Zeit von 1734 bis in die 1950er-Jahre erklärte Ebel, der die Veränderungen des heutigen Naturschutzgebiets ansprach. Dazu hatten auch einige Zuhörer Geschichten zu berichten, wie der 93-jährige Helmut Färber. Er erinnert sich noch daran, wie er in den 1930er-Jahren mit seinen Mitschülern und Freunden am Hügel rodelte. "Früher war der Hauptkegel des Dobergs so gut wie frei, er war nur mit etwas Buschwerk bewachsen", erzählte er. Entlang des Weges habe es früher auch eine kleine Quelle gegeben. "Die ist aber versiegt, als ein ansässiger Betrieb ein Schwimmbad für seine Mitarbeiter gebaut hat."

Doch nicht nur für die Erwachsenen lohnte sich am Sonntag ein Ausflug zu Bündes "Berg", der nur deshalb entstanden ist, weil in dem Gebiet Erdreich für die Gewinnung von Mergel abgebaut worden ist. Auch für die jungen Gäste hatte sich der Förderverein einiges einfallen lassen. Wolfgang Herzog organisiert gerne Ausflüge zu Steinbrüchen für Kinder und hatte am Sonntag kleine Fossilien als Geschenke für kleine und große Besucher parat. Unter den Fossilien, die zum Teil noch unpräpariert waren, suchte sich die achtjährige Nina einen Ammoniten und einen Seeigel aus. "Ich finde es spannend, dass das wirklich ein versteinertes Tier ist", sagte sie.

Angesichts dieses bunten Programms für Groß und Klein lockte der "Tag des Geotops" am Wochenende viele Besucher an, wie Rainer Ebel zufrieden feststellte. "Man muss immer wieder darauf hinweisen, dass der Doberg eine Sehenswürdigkeit ist, die man pflegen muss."

Programm für Kinder
Für die Jugendgruppe Dobergmuseum organisiert Wolfgang Herzog vom Förderverein zahlreiche Ausflüge und Veranstaltungen.
Als nächstes ist ein Ausflug zu einem Steinbruch Anfang Oktober geplant, bei dem die Kinder und Jugendlichen selbst nach Fossilien suchen dürfen.
"Dabei gibt es keine Altersgrenzen", sagt Herzog. Auch Erwachsene, die sich für das Thema interessieren, sind willkommen.
Für Fragen steht Herzog zur Verfügung. Informationen gibt es unter Tel. (0 52 23) 7 92 22 39.

Von Corinna Schwanhold © 2016 Neue Westfälische 11 - Bünde, Dienstag 20. September 2016




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Interesse, bei uns zu unterrichten?
Eintrag vom: 15.09.2016

Wir suchen ab sofort engagierte und freundliche Spanischdozentinnen und -dozenten auf Honorarbasis.

Bei entsprechender Qualifikation wenden Sie sich bitte an Andrea Dohmann, 05221/5905-12, dohmann@vhsimkreisherford.de




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