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VHS fördert Plattdeutsche Sprache - Plattdeutsche Bänke aufgestellt - Wanderer können in Wallenbrück mit Mundart pausieren
Eintrag vom: 01.07.2013

Fotot: Gerhard Hülsegge

DGK-Vorsitzender Leonhard Dingwerth (von links), Heinz Metting und Werner Schoemann freuen sich mit karl Stöwe über die plattdeutschen Bänke, die er kreiert hat. Am Niedermühlenweg geht's von St. Annen (beides liegt hinter dem Bach) nach Neuenkirchen.

Spenge (SN). »Vo di dat schöne Warmenautal« liest der muntere Wanderer neuerdings, wenn er auf einer Bank am Niedermühlenweg, unweit des Reiterhofes Wortmann, eine Pause einlegt. Ganz nebenbei lernt er nämlich Plattdeutsch.

Karl Stöwe, Tischlermeister im Ruhestand, hat die besonderen Sitzgelegenheiten gezimmert und beschriftet. »Wir sprechen viel Plattdeutsch auch mit unseren Gehilfen in der Werkstatt«, begründet der 86-Jährige sein ungewöhnliches Engagement. Mehr als zehn Jahre war er Wanderwart des Dorfgemeinschaftskreises (DGK) Wallenbrück. Vor sechs Jahren begann er damit, seine Idee von der plattdeutschen Sitzbank in die Tat umzusetzen.

Inzwischen finden Spaziergänger und Wanderer die speziellen Wegweiser zum Ausruhen auf einem sechs Kilometer langen Rundwanderweg nicht nur am Niedermühlenweg, sondern auch am Hengstenberg, an der Wullbrede, auf dem Rastplatz an der Hofstraße, im Kreuzfeld sowie im Industriezentrum oberhalb der Mergelskuhle auf der Nordseite der Tongrube. Dazu gibt es noch kleine Hinweisschilder auf den Weg, »De Patt up Platt«. »Die Bänke waren lange unbeschriftet«, erzählt Heinz Metting, stellvertretender Vorsitzender des Dorfgemeinschaftskreises. Die Stadtverwaltung habe das Vorhaben, die Bänke aufzustellen, vorbildlich unterstützt, betonte Schriftführer Werner Schoemann. Der Wanderweg soll langfristig bis zur Werburg ausgebaut werden. Die Tischlerei Stöwe feiert 2014 ihr 160-jähriges Bestehen. »So eine Bank anzufertigen, ist nicht in ein paar Stunden gemacht«, betont der Seniorchef.

Menschen, die das Plattdeutsche auf den braunen Bänken mit weißem Schriftzug nicht sogleich entziffern können, müssen indes nicht verzweifeln. Gerhard Heining vom DGK bietet Kurse bei der Volkshochschule an, um die Sprache der Vorväter zu erlernen.

Von Gerhard Hülsegge, Herforder Kreisblatt, Ausgabe Spenge vom 29.06.2013

 



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VHS und LOTSE informieren - Lauf zurück ins Leben - Bericht einer Lebenskrise
Eintrag vom: 01.07.2013

Hermann Wenning

Herford(HK). Er war ganz unten: Nach einer jahrelangen Drogenkarriere hat sich Hermann Wenning zurückgekämpft. Geholfen hat ihm dabei der Sport. Vom drogensüchtigen Kleinkriminellen ist der Mann aus dem Münsterland zum Profiläufer geworden. Verarbeitet hat er seine Lebenskrise in dem Buch »Lauf zurück ins Leben«. Daraus liest der 49-Jährige morgen Abend um 18.30 Uhr in der Volkshochschule am Münsterkirchplatz.
Organisiert wird die Veranstaltung vom Fachverband für Soziale Arbeit, Strafrecht und Kriminalpolitik. Der Verein fördert mit dem Projekt »Lotse« seit Jahren Ehrenamtliche, die sich im Strafvollzug engagieren möchten. »Menschen, die zu einer Gefängnisstrafe verurteilt wurden, brauchen Hilfe von der Gesellschaft«, heißt es in den Leitlinien. Jeder, der sich vorstellen kann, Gefangenen zur Seite zu stehen, ist morgen Abend in die VHS eingeladen.


Herforder Kreisblatt, Ausgabe Herford, Artikel vom 01.07.2013



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Der Herforder Integrationskurs sagt "Auf Wiedersehen"
Eintrag vom: 21.06.2013

"Sie sind mit Ihrer Gesprächspartnerin oder Ihrem Gesprächspartner am folgenden Wochenende zu einer Hochzeitsfeier eingeladen. Die Hochzeit findet in Rinteln statt. Dort waren Sie noch nie. Planen Sie, was Sie tun möchten. Hier sind einige Notizen: Verkehrsmittel nutzen? Stadtplan kaufen? Geschenk oder Kleidung kaufen... " So ähnlich könnte die Aufgabe lauten, die Teilnehmende eines Integrationskurses im mündlichen Teil der Abschlussprüfung bewältigen müssen. Was liegt da näher, als eine Aufgabe in dieser Art realitätsnah zu proben und kurz vor der Prüfung ein gemeinsames Frühstück zu organisieren? So dachten die 19 Teilnehmende des Herforder Integrationskurses vorgestern und organisierten für gestern ein gemeinsames Frühstück mit ihren Lehrkräften Birgit Killmer und Christa Knöner. Wer bringt was mit? Wo und wann wird gefrühstückt? Gibt es Geschirr oder muss welches mitgebracht werden? Das Ergebnis kann sich sehen lassen - eine Fülle von unterschiedlichsten Leckereien und eine tolle Stimmung. Die VHS drückt diesen so sympathischen Menschen die Daumen, dass das Ergebnis der heute stattfindenden Abschlussprüfung ähnlich toll ausfallen wird.




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Interkultureller Chor tritt in Vlotho auf
Eintrag vom: 21.06.2013

Fast schon die Generalprobe! Der interkulturelle VHS-Chor freute sich über die Verstärkung. Denn gestern kam der gemischte Chor der Liedertafel Germania e. V. Vlotho, der älteste Vereinschor vor Ort, zum interkulturellen Chor nach Herford. Unter Leitung von Svetlana Hoffmann probten die Singbegeisterten für das Sommerkonzert am Samstag, den 30. Juni in der St. Stephans-Kirche in Vlotho. Um 15 Uhr werden dort an die 40 Sängerinnen und Sänger Lieder unterschiedlicher Stilrichtungen und aus verschiedenen Kulturkreisen singen. Interessierte sind herzlich willkommen - beim Konzert ebenso wie bei zukünftigen Chorproben in Herford oder Vlotho! Nähere Info bei der VHS, Fon: 05221 5905-11 oder bei der Chorleitung: svetlana.hoffmann@t-online.de.




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Nach Vorbild des Kaufleute-Netzwerks wollen sie die Energiewende gestalten
Eintrag vom: 17.06.2013

Mit der Gründung der Energiehanse sendet Herford ein Signal
aus, um regenerative Energien zu fördern. FOTO: RALF BITTNER

Herford (hab). Die Hanse war ein Netzwerk von Kaufleuten, die ihre Welt nach ihren Bedürfnissen verändern wollten. Diese Haltung imponiert den Vorkämpfern für die Energiewende, die in Herford eine "Energie-Hanse" gründen.
Noch ist es ein loser Verbund. Die Herforder Energiegenossenschaft FEGH hatte eingeladen; Genossenschaften aus Hannover, Steinfurt, Diepholz, Osnabrück, Rüthen, Leopoldshöhe waren mit dabei; Gruppen aus Bielefeld und Oldenburg wollen dazu kommen. "Und für andere sind wir offen", sagt Dr. Martin Sonnabend von der FEGH. Sie alle wollen den raschen Ausstieg aus der Atomwirtschaft und sie wollen konkret etwas dafür tun.
Während die Herforder bislang erst einige Photovoltaik-Anlagen betreiben, erzeugen einige ihrer Genossen bereits größere Mengen Strom.
"Wir erhoffen uns Synergien", sagt Sonnabend auf der Gründungsversammlung.
Die Herforder etwa haben Geld und würden sich gern an einem Windrad oder einer Wasserkraftanlage beteiligen, haben aber vor Ort große Probleme mit Standorten. Die Gründungsmitglieder sind sich sicher, dass ihre Hanse keine Eintagsfliege wird. Das nächste Treffen haben sie schon vereinbar.

© 2013 Neue Westfälische, 09 - Herford, Montag 17. Juni 2013



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Zweckverbandsversammlung am 19. Juni
Eintrag vom: 14.06.2013

Am Mittwoch, den 19.06.2013, um 17.00 Uhr findet in der Aula der VHS, Herford, Münsterkirchplatz 1 die 6. Sitzung der Verbandsversammlung des Zweckverbandes Volkshochschule im Kreis Herford statt. Auf der Tagesordnung stehen der Entwurf der Haushaltssatzung und des Haushaltsplanes des Zweckverbandes Volkshochschule im Kreis Herford für das Haushaltsjahr 2013 sowie Aktuelles aus der VHS-Arbeit.




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Englischkurse im Sommer
Eintrag vom: 13.06.2013

Nutzen Sie den Juli, um Ihre Englischkenntnisse in mehrtägigen Seminaren intensiv aufzufrischen und zu erweitern! Die erworbenen Kenntnisse können Sie dann gleich auf sommerlichen Reisen anwenden. Die Intensivkurse sind als Bildungsurlaub anerkannt. Sie setzen unterschiedliche Vorkenntnisse voraus und sind sehr kommunikativ angelegt, so dass Sie von Anfang an viel sprechen werden. Auch der Konversationskurs am Vormittag im Juli und August bietet die Gelegenheit, wieder sicherer zu werden im Englischsprechen.
Nähere Informationen zu den Kursen finden Sie hier: G32863B, G34253B und G34393B, G34153B, G32313B

Foto: Susanne Gottschalk / pixelio.de




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Ein Netzwerk von Kaufleuten - Roland Linde spricht über Herford und die Hanse – viele Verbindungen nach Lübeck
Eintrag vom: 10.06.2013

Roland Linde, Historiker aus Münster, beschäftigt sich intensiv mit der
Hanse. In seinem Vortrag zeigte er Verbindungen zwischen Herforder
und Lübecker Kaufleuten auf. In einem Siegel der Stadt Lübeck (kleines
Foto) sind Fernfahrer zu sehen - typisch für den Seehandel.


Herford(HK). Mindestens 32 Herforder sind in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts nach Lübeck gezogen. Darunter befanden sich mit großer Wahrscheinlichkeit auch Kaufleute, die im hansischen Seehandel aktiv waren.
Roland Linde, Historiker aus Münster, beschäftigt sich intensiv mit der Hanse. In seinem Vortrag zeigte er Verbindungen zwischen Herforder und Lübecker Kaufleuten auf. In einem Siegel der Stadt Lübeck (kleines Foto) sind Fernfahrer zu sehen - typisch für den Seehandel.
Einen kenntnisreichen Vortrag über die Zusammenhänge von Hanse und Herford hat der Historiker Roland Linde gehalten. Etwa 60 Interessierte lauschten im Pöppelmann-Haus seinen Ausführungen. Christoph Laue vom veranstaltenden Geschichtsverein sprach von großem Interesse.
Roland Linde, Historiker in Münster, beschäftigt sich in einer Forschungsarbeit mit Lemgo und der Hanse. Für die Herforder Bezüge hat er neue Quellen ausgewertet, so auch die Lübecker Neubürgerlisten. Generell lässt sich für den Hanseraum sagen, dass in den Listen immer wieder Kaufleute mit den Namen »van Hervorde« auftauchen. In den meisten Fällen seien dies Herkunftsbezeichnungen, so Linde.
Die hier auch zum Ausdruck kommende Mobilität der spätmittelalterlichen Kaufleute passt zu Lindes Sichtweise der Hanse. Diese sieht der Experte als »Netzwerk von Kaufleuten«. Dieses Netzwerk ist überregional angelegt, die Verbindungen können durch Geschäftsbeziehungen oder durch Verwandtschaft entstehen. Und es waren die in der Hanse aktiven Kaufleute, die ihre Heimatstädte zu Hansestädten machten. Dies führe dazu, so der Referent, dass der Städtebund nicht mehr im Mittelpunkt der Forschung stehe. Es habe niemals eine Gründung der Hanse gegeben, auch offizielle Mitgliederlisten existierten nicht.
Die Kaufleute waren entscheidend. Und sie blieben im Sinne der Hanse-Mobilität nicht auf einen bestimmten Ort beschränkt, sondern wechselten auch den Wohnsitz. Im weiteren Verlauf nennt Roland Linde einige Beispiele von Herfordern, die es nach Lübeck verschlagen hat. Hinrich van Hervorde zum Beispiel war ein Schonenfahrer. Oder für das Jahr 1368 ist in Lübeck ein Reeder namens Arnold de Hervorde registriert. Der kaufmännischen Flexibilität entspricht, dass die Händler nicht unbedingt mit Waren aus ihrer Heimat unterwegs waren. So wurden einem Herforder Kaufmann in Lübeck zehn Tonnen Hering beschlagnahmt. Eine andere Quelle wiederum erzählt von einem Rostocker, der mit Tüchern aus Herford handelte. Er sei wahrscheinlich nach Ostwestfalen gereist, um die Waren preisgünstiger einzukaufen, sagt der Historiker.
Wo ein Produkt herkommt, wird da zweitrangig. Auch für den Herforder Händler stellten sich vielmehr die Fragen: Wo kaufe ich? Wo kann ich verkaufen? Insofern waren die Hansekaufleute des Spätmittelalters überraschend modern.
Artikel vom 08.06.2013, von Hartmut Horstmann



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Jeder kann kreativ sein Kunsttage vom 23. Juli bis 2. August an der Werburg – zwei neue Kurse
Eintrag vom: 07.06.2013

Christine Sordel-Brockmann, Sergej Poweliza und Michaela Hoffmann (vorne, von links) kehren seit sechs Jahren immer wieder gerne zu den Kreativ-Tagen an der Werburg in Spenge zurück, die unter der Leitung von Ulrike Koebke von der VHS Herford und der Vertreterin der Stadt Spenge, Anne Beckmann (Dritte von rechts), viel Andrang finden. In diesem Jahr neu dabei sind Doro Köster, Tina Tacke und Susanne König.

Spenge(SN). Der Sommer ist die beste Zeit, um kreativ zu sein. Die Werburg in Spenge bietet eine gute Kulisse, um Meisterwerke zu schaffen. Die Kurse der Volkshochschule (VHS) des Kreises Herford bieten vom 23. Juli bis 2. August für Interessierte die Möglichkeit, sich kreativ auszuleben - egal ob mit Holz, Stein, Filz oder Aquarell..

Bereits seit sechs Jahren finden die Kreativ-Tage der VHS in Kooperation mit der Stadt Spenge an der Werburg statt, und die Teilnehmerzahl wächst von Mal zu Mal. Im vergangenen Jahr haben sich 94 Kunstfreunde über zwei Wochen auf die unterschiedlichen Angebote verteilt. Mit den Teilnehmern ist auch die Zahl der Kurse von anfangs sechs auf mittlerweile elf gestiegen. In diesem Jahr werden zwei neue Workshops angeboten: Unter der Leitung von Kim Janet Blöß können sich die Teilnehmer mit der alten Kunst des Bronzegießens und der Metallgestaltung vertraut machen. Der neue Zeichen-Workshop von Doro Köster verspricht eine einfache Heranführung an etwas, das viele Leute zunächst abschreckt: »In dem Workshop werden wir beweisen, dass Zeichnen nicht schwer sein muss und dass jeder etwas schaffen kann«, sagt Köster.
Aber auch mit Pastellen im Workshop von Rosali Müller wird wieder gearbeitet, ebenso wie mit Aquarellen im Kurs von Christine Sordel-Brockmann. Wie Michaela Hoffmann, die die Kunst des Mosaiks vorstellen wird, und Sergej Poweliza, der gemeinsam mit seinen Kursteilnehmern das Holz neu entdecken will, ist auch Sordel-Brockmann seit 2008 dabei. Der Reiz für die Künstler, immer wieder in die Werburg zurückzukehren und den Hobbykünstlern zwei schöne Sommerwochen zu bereiten, liegt bei den Kursteilnehmern selbst: »Es ist faszinierend und interessant, Altersgruppen von zehn bis 88 Jahre unterrichten zu können. Es macht in den Gruppen einfach sehr viel Spaß«, sagt Poweliza. Denn die Workshops sind nicht nur für Erwachsene, sondern auch für Jugendliche und Kinder, für die sogar ein extra Malkurs von Christine Sordel-Brockmann eingerichtet wurde.
Darüber hinaus sind sich alle Kursleiter einig, dass die Werburg das perfekte Ambiente bietet, um sich künstlerisch zu betätigen. Dazu die kleine Teilnehmerzahl von sieben bis acht Personen pro Kurs, die eine besondere Atmosphäre und individuelle Unterstützung ermöglicht. So kann jeder seine eigene kreative Ader entdecken. »Mit den Workshops wollen wir etwas Besonderes in unserer Heimat bieten«, erklärt Anne Beckmann, Vertreterin der Stadt Spenge
Neu hinzugekommen und frischen Wind in die Kreativ-Tage bringen Tina Tacke, die den Steinbildhauerei-Workshop übernimmt, und Susanne König mit der Kunst des Filzens Für den musikalischen Teil der Kunst ist in diesem Jahr wieder Aik Hüllhorst mit seinen Djambo-Trommeln zuständig. Die einzelnen Workshops werden jeweils zwei bis drei Tage dauern, so dass jeder die Möglichkeit hat, seinen Werken genug Zeit zu widmen, aber auch Verschiedenes auszuprobieren. »Jeder kann überall reinschnuppern und sich vielleicht fürs nächste Mal Anregungen holen«, berichtet Ulrike Koebke von der Volkshochschule. Die Werke, die in den zwei Wochen entstanden sind, werden am 2. August präsentiert - damit die kreativen Meisterstücke die Anerkennung erhalten, die sie verdienen.
Anmeldungen sind in der VHS Herford möglich,v0 52 21 / 59 05 0.

© Von Jane Escher (Text und Foto), Artikel vom 07.06.2013



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Gerichte mit Geschichte - Kreisheimatverein trägt uralte Rezepte zusammen
Eintrag vom: 03.06.2013

Küchenforschung: Monika Guist vom Kreisheimatverein gibt einen Tropfen Öl auf das Solei der Hiddenhauser Kochbuch-Autorin Christa Stolte.  Im Keller der Volkshochschule ist das Küchenlabor. FOTO: FRANK-MICHAEL KIEL-STEINKAMP



Kreis Herford. Sie waren so etwas wie ein schneller Snack, der in vielen Gaststätten stand, aber auch in Privathaushalten: Soleier, die jetzt im Kreis Herford zu einem historischen Forschungsobjekt werden.
Eingelegt in eine Salz- und Gewürzmischung wurden die hartgekochten und leicht angeschlagenen Eier so auch konserviert. Gegessen wurden sie mit Essig, Öl und Senf. Heute gehören Soleier zu den fast schon vergessenen Gerichten, die aber nun vom Kreisheimatverein wiederbelebt werden. Genau so wie das Gruise Grettken, Schille-Gassen-Middag oder Kiaskenmus. Wie und ob die Wiederbelebung - vor allem geschmacklich - funktioniert, wird in der Küche der Volkshochschule (VHS) in Herford untersucht. Das Kochen ist Teil des neu gestarteten Projekts "Im Pickertland. Vom Essen und Trinken zwischen Teuto und Wiehen".
"Wir kochen die alten Rezepte nach", erklärt Monika Guist vom Kreisheimatverein, "und wollen klären, ob die früheren Angaben der teils uralten Rezepte eindeutig sind." Vor allem sind die Gerichte aber eines: kalorienreich - aber wohl auch lecker. Die Gerichte hat die Forschungsgruppe Kochen in alten Rezeptbüchern gefunden und ausgewählt. Bei den anstehenden Koch-Terminen testen die Teilnehmer auch, ob sich die Gerichte auch für ein Schau-Kochen beim Geschichtsfest 2014 eignen.
"Die Esskultur hat sich in den vergangenen rund 100 Jahren komplett gewandelt", so die Historikerin - sie hat sich so verändert wie auch die Arbeitswelt. Denn in der Vergangenheit bedeutete Arbeit körperlich harte, anstrengende Tätigkeiten auf dem Land oder im Handwerk.
Nicht umsonst gibt es den Begriff des Scheunendreschers, der sich vom Dreschen ableitet. Das Trennen der geernteten Getreidekörner vom Stroh fand nicht - wie heute - auf dem Feld statt, sondern im Herbst mit einer Spezialmaschine auf den Deelen oder in den Scheune. Eine Arbeit, bei der teils 100-Kilo-Säcke getragen werden mussten. Das bedeute aber nicht zwangsläufig, dass die Gerichte vitaminarm waren.
Aber viel Fett und Zucker in Kuchen, Torten oder Gerichten waren damals Zeichen des Wohlstands und ein Bauch war kein Manko, sondern sogar Statusobjekt.
Die ehrenamtliche Kochforscher-Gruppe arbeitet unter anderem mit den Landfrauen im Kreis zusammen. Für die Ausstellung beim Geschichtsfest 2014 sucht der Kreisheimatverein noch Exponate: vom Henkelmann über die Kochmaschine bis hin zum Fleischwolf aber auch Fotos, Filme oder alte Rezepte und Geschichten. Darüber hinaus werden auch Zeitzeugen gesucht, die vom Backen oder aber auch von Abläufen bei den Hausschlachtungen und dem anschließenden Wursten aus erster Hand berichten wollen.
Ansprechpartnerin für Interessierte ist Monika Guist. Sie ist erreichbar unter Tel (0 52 21) 13 14 47.


Drei fast vergessene Rezepte
Hinter dem plattdeutschen Begriff Kiaskenmus verbirgt sich ein Kirschpudding, hinter Schille-Gassen-Middag verbirgt sich ein Eintopf mit Rindfleisch und Graupen. Die Neue Westfälische stellt drei der Gerichte der VHS zum Nachkochen vor:
Gruise Grettken (Graues Gretchen): 2 Liter Buttermilch, etwa 250 g altbackenes Krusten- oder Schwarzbrot, eine halbe Tasse Zucker oder Honig, eine halbe Tasse Rosinen. Das zerbröselte Brot in etwas kalter Buttermilch einweichen und dann mit allen Zutaten unter stetigem Rühren bei nicht allzu starker Hitze aufkochen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Suppe wird im Sommer kalt, im Winter warm gegessen. Die Schwierigkeit besteht darin, dass die Suppe nicht gerinnt und nicht anbrennt.
Schwarzbrotauflauf: 180 g Butter, 135 g Zucker, 9 Eigelb, etwas Nelken, Zimt und Zitronenschale. Die Butter rührt man schaumig, dann folgen Zucker, das Eigelb, Nelken, Zimt und Zitrone. Danach werden 180 g geriebenes Schwarzbrot, 135 g gewaschene und wieder getrocknete Korinthen, 180 g gestoßene Mandeln und zuletzt der Eischnee durchgerührt. Der Auflauf muss eine Stunde backen.
Soleier: 1 Liter Wasser, 40 g Salz, Schalen von 2 Zwiebeln, 2 Lorbeerblätter, 8 Pfefferkörner, 8 bis 12 Eier; Die Eier über 10 Minuten hart kochen, mit kaltem Wasser abschrecken, die Schale ringsherum leicht anknicken. In eine Schale, eventuell ein großes Einweckglas legen. Dann mit dem gekochten Sud aus Salz und Gewürzen - der etwa 5 Minuten geköchelt haben sollte - übergießen. Die Eier müssen vollständig vom Sud bedeckt sein.

© 2013 Neue Westfälische 09 - Herford, Samstag 01. Juni 2013
VON JOBST LÜDEKING




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Im Pickertland. Vom Essen und Trinken zwischen Teuto und Wiehen - 1. Kochabend
Eintrag vom: 23.05.2013


In Vorbereitung auf das Kochstudio im Rahmen des 10. Geschichtsfestes in Rödinghausen am 24./25. Mai 2014 traf sich die Kochforschergruppe in der VHS-Küche in Herford am 17. Mai 2013

Worum ging es?
Sattmacher, Seelennahrung und Statussymbol - Essen hat viele Funktionen und faszinierende Facetten. Unsere Ernährung und Esskultur hat sich in den letzten 100 Jahren schneller und stärker verändert als je zuvor. Das betrifft auch unser Pickertland, der Teil Westfalens zwischen Teuto und Wiehen, der heute den Kreis Herford ausmacht.
Das Leben im ländlich geprägten Wittekindsland war nie einfach, um Bodenerträge musste schon immer gerungen werden. Vor der Einführung der vielen motorbetriebenen Helfer, als es noch richtige Arbeitspferde gab, war körperliche Arbeit an der Tagesordnung, von früh bis spät, von Kindesbeinen an bis ins hohe Alter.
Die Menschen haben gegessen wie die Scheunendrescher, um genügend Energie für die schwere Arbeit zu bekommen. Eine Suppe ohne Fettaugen, ein mageres Stück Fleisch galten als ärmlich. Kuchen wurde mit möglichst vielen Eiern und Butter gebacken. Fett war gleichbedeutend mit Wohlstand, dicke Menschen waren "wohlbeleibt". Heute sieht man das ganz anders. In den letzten 50 Jahren hat sich die Arbeit und damit der Alltag und das Familienleben grundlegend verändert. Früher kam das Obst und Gemüse aus dem eigenen Nutzgarten oder zumindest reif geerntet aus der Region. Heute machen Lebensmittel lange Wege mit dem Flugzeug und über Kühlhäuser bis sie auf unserem Teller im wahrsten Sinne des Wortes landen.
Der Kreisheimatverein geht mit seinem Ausstellungsprojekt "Im Pickertland. Vom Essen und Trinken zwischen Teuto und Wiehen" den Rezepten, Gewohnheiten, Sitten und Bräuchen rund um die Ernährung gestern und heute auf den Grund. Wie und wann gehörte in unserer Region die "westfälische Ananas", das Möpkenbrot, der Pickert, das Blindhuhn, die Fitzebohnen oder das "Gruise Grettken" auf den Tisch? Was füllt die heutigen Teller?

Welche Rezepte sind typisch für das Ravensberger Land im Gegensatz zu den westfälischen Rezepten, die das Ruhrgebiet ebenso einbeziehen wie das Münsterland? Die Ausstellung begibt sich auf die Spurensuche von Lebensgefühlen, die sich mit Ess- und Trinkgewohnheiten verbinden und spürt längst vergessenen Gewohnheiten und Einrichtungen nach.
In der Ausstellung, die beim 10. Geschichtsfest des Kreisheimatvereins eine große Schau für alle Sinne sein wird, richtet sich der Blick auch auf Notzeiten in den Kriegen, auf die Flucht nach dem Zweiten Weltkrieg und die knappen Nachkriegsjahre. Das Ravensberger Land ist seit der Industrialisierung für Menschen unterschiedlicher Herkunft eine neue Heimat geworden. Es kamen Familien aus Pommern, Schlesien, später aus Polen, Spanien, der Türkei und aus asiatischen Ländern ins Wittekindsland. Ihre Rezepte hielten Einzug in unseren Speiseplan. Die Lieblingsgerichte der Kinder heute sind Spaghetti und Pizza und den Eintopf gibt es fast nur noch bei Oma.
Deshalb kümmern sich mehrere freiwillige Arbeitsgruppen unter Anleitung des Kreisheimatvereins um das Zusammentragen von Themen und Materialien.
Eine davon ist die Kochforschergruppe. Sie sammelt und probiert alte und aktuelle Rezepte aus.
Bei unserem ersten Kochtermin stehen alte Rezepte aus Westfalen - genauer aus dem Wittekindsland - auf dem Kochprogramm. Dafür wurden alte Rezeptbücher durchforstet, verglichen und die Rezepte ausgesucht, die sich am häufigsten wiederfanden.
Beliebt war das Westfälische Blindhuhn. Es wurde aus Gartenzutaten gekocht. Die Gruppe kocht es heute in zwei Rezeptversionen.

Nach dem Kochen wird alles fotografiert und die Erfahrungen dokumentiert. Schließlich möchte die Gruppe herausfinden, welche Rezepte sich für das Show-Kochen im Kochstudio der Gesamt-Ausstellung anlässlich des Geschichtsfestes im Mai 2014 eignen.

Außerdem suchen wir für die Ausstellung allerhand Exponate aus den Küchen und Kellern der letzten 100 Jahre - von der Kochmaschine über den Henkelmann bis zum Fleischwolf . Regionale Familienrezepte, alte Kochbücher, Fotos, Filme und selbst aufgeschriebene Geschichten sind uns ebenso willkommen wie Adressen von Experten und alten Menschen, die uns von alten Abläufen wie der Hausschlachtung oder dem Einmachen und Brotbacken erzählen können.
Tipps, Fundstücke, Küchenschätze und Besonderheiten nimmt der Kreisheimatverein jederzeit gerne entgegen. Mehr Infos: Monika Guist, T 05221-131447

Was stand auf dem ersten Kochprogramm?
• Soleier
• Gruise Grettken
• Blindhuhn nach zwei verschiedenen Rezepten
• Schille-Gassen
• Schwarzbrotauflauf, nach einem alten Rezept der Dina Ostrup, um 1870




Wer machte mit?
Vorauss. TeilnehmerInnen der Kochforschergruppe
Christa Stolte
Bernd Link
Ute Hartwig
Renate Grendel
Gisela Stille
Detlef Kohlschmidt
Ulrike Kowalewsky
Christine Hallmann-Kaspersetz
Christa Gante
Monika Guist
Andreas Guder

Die nächsten Kochtermine der Kochforschergruppe nehmen folgende Kochthemen auf, u.a.:
• Pickert in seiner Vielfalt
• Rezepte von Flüchtlingen und Migranten, die Einzug in unsere westfälische Speisekarte gehalten haben.

Kontakt
Kreisheimatverein Herford
Monika Guist
T 05221-131447
www.kreisheimatverein.de




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Monika Müller stellt aus - Kreative Arbeiten aus verschiedenen Materialien
Eintrag vom: 23.05.2013

Monika Müller, Foto: Schwidde

Bünde. Im Rahmen des Kurgastprogrammes finden in den Sommermonaten wieder Ausstellungen der VHS-Dozentin Monika Müller aus Bünde in der Chormuschel des Kurhauses Wilmsmeier in Randringhausen statt. Zum ersten Mal in diesem Jahr ist am Sonntag, 26. Mai, die "Ausstellung kreativer Arbeiten aus verschiedenen Materialien", in der Zeit von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Die Veranstaltung findet bei jedem Wetter statt und ist für die Besucher kostenlos. Monika Müller arbeitet in erster Linie mit verschiedenen Maltechniken auf Seide und Papier. Es werden Tücher, Schals und weitere Accessoires aus Seide, kreativ gestaltete Grußkarten, Bilder aus unterschiedlichen Themenbereichen in realistischer und abstrakter Gestaltung sowie Geschenkartikel aller Art gezeigt und ausgestellt. Besucher können sich mit der Künstlerin über die Ausstellungsgegenstände austauschen und sich so zur Eigenarbeit anregen lassen.

© 2013 Neue Westfälische 11 - Bünde, Donnerstag 23. Mai 2013

 

 

 

 



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Alles für bessere Erreichbarkeit!
Eintrag vom: 16.05.2013

Mit hauseigener Manpower wird am Wochenende eine neue Telefonanlage installiert, deswegen wird die alte am Freitag um 14 Uhr abgeschaltet. Am Dienstag sollte wieder alles laufen, allerdings üben wir dann erst einmal noch den Umgang damit… ;)




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"Leiter der Bünder VHS-Geschichtswerkstatt geht auf Wanderschaft“
Eintrag vom: 14.05.2013

In der Kleidung der 1840-er Jahre wollen Jörg Militzer und Simone
Litschel - hier vor der ehemaligen Hofstelle der Familie Wellensiek in
Muckum - von Bremen nach Bünde wandern. Dazu tragen sie
Holzpantinen, wie sie damals üblich waren. Foto: Annika Tismer

Zu Fuß von Bremen nach Bünde
Geschichte erleben: Jörg Militzer und Simone Litschel auf den Spuren von Tönnies Wellensiek

Bünde (BZ).112 Kilometer zu Fuß zurücklegen? Für die meisten unvorstellbar. Nicht jedoch für Jörg Militzer und Simone Litschel. Der Bünder Ortshistoriker und seine Partnerin wollen sich auf die Spuren der Bünder Zigarrenlegende Tönnies Wellensiek begeben und in Holzpantinen von Bremen nach Bünde wandern.In der Kleidung der 1840-er Jahre wollen Jörg Militzer und Simone Litschel - hier vor der ehemaligen Hofstelle der Familie Wellensiek in Muckum - von Bremen nach Bünde wandern. Dazu tragen sie Holzpantinen, wie sie damals üblich waren.Foto: Annika Tismer
Als Experimental-Archäologie wird es bezeichnet, wenn Altertumsforscher geschichtliche Ereignisse akribisch nachstellen - beispielsweise die Überfahrt von Amerika-Auswanderern auf einem historischen Segelschiff. Ganz so ernst geht es bei Jörg Militzer und Simone Litschel - die sonst auch gemeinsam bei Rundgängen als Familie des »Zigarrenbarons« Steinmeister in historische Rollen schlüpfen - nicht zu, wenn sie eine zentrale Episode der Bünder Geschichte nacherleben. Um die Zigarre geht es bei ihrem Experiment, jenem Luxusgut, dem Bünde seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts seinem Reichtum verdankt. Dass die Kunst der Zigarrenherstellung den Weg nach Bünde gefunden hat, ist dabei wesentlich Tönnies Wellensiek zu verdanken. Er ging als junger Mann nach Bremen, lernte dort das Zigarrenmacherhandwerk. Vor 170 Jahren kehrte er in seinen Heimatort Muckum zurück. Und das sehr wahrscheinlich zu Fuß. Im Gepäck soll er dabei fast 35 Kilo Rohtabak gehabt haben.
112 Kilometer sind es von Bremen nach Bünde - wenn man die kürzeste Strecke nimmt. »Heutzutage lässt sich das ja sehr genau ausmessen mit den Routenplanern, die einem im Internet zur Verfügung stehen«, sagt Jörg Militzer. Wie fühlt es sich an, diese Strecke per Fuß zurückzulegen? Diese Frage stellte sich Militzer und will sie nun gemeinsam mit Simone Litschel beantworten. Mit dem Zug geht es deshalb am 17. Mai nach Bremen. Am nächsten Tag will das Team Militzer/Litschel in aller Herrgottsfrühe zu Fuß den Rückweg antreten. Beide tragen dann historische Kleidung, wie sie zur Zeit eines Tönnies Wellensieks üblich war. »Das Vorbild für meine Hose habe ich übrigens im Tuchmuseum Bramsche entdeckt - die so genannte Bramscher Büchse. Ich habe sie gleich von einer Schneiderin nähen lassen.« Von der gab es als Leihgabe ein 100 Jahre altes Oberhemd aus Leinen, das hervorragend zur Hose passt. Selbstverständlich werden dazu keine Wanderschuhe eines namhaften Herstellers getragen, sondern Holzpantinen. »Ich bin schon einmal gespannt auf die Reaktion der Bremer. Wahrscheinlich heißt es dann, dass zwei Verrückte mit Holzschuhen durch die Altstadt spazieren«, meint Militzer lachend.
Derart ausgestattet sollen täglich etwa 40 Kilometer bewältigt werden. »Fünf Kilometer pro Stunde halte ich für realistisch«, sagt Militzer. Wo genau man abends übernachten wird, ist noch nicht bekannt. »Das hängt natürlich auch von den zurückgelegten Kilometern ab.« Ganz orientierungslos sind die beiden Bünder dabei aber nicht - mittels eines Smartphones kann schnell festgestellt werden, wo es in der Nähe Unterkünfte gibt. Mögliche Stationen sind dabei Bassum, Twistringen, Rahden und Espelkamp.
In überschaubaren Tagesetappen wollen sich die beiden Fußgänger so wieder der Bünder Heimat nähern und genießen dabei schon ein wenig Luxus, werden sie doch nicht wie die historischen Vorbilder aus wirtschaftlicher Not gezwungen sein, möglichst schnell ans Ziel zu gelangen. Ihre Erfahrungen werden sie dokumentieren und bestimmt in einer der künftigen Veranstaltungen zur Stadtgeschichte zum Besten geben.
© Herforder Kreisblatt, Ausgabe Bünde, von Hilko Raske, Artikel vom 14.05.2013



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