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Rabatt-Aktion zum Wochenende
Eintrag vom: 08.05.2013

Was für ein Wochenende: Vatertag / Männertag / Herrentag - Muttertag!
Unsere Aktion vom 9. bis zum 12. Mai: 10% Ermäßigung! Der Aktionspreis gilt nur für Kurse bis August 2013 und bei Buchung über unsere Internetseiten (Keine Email-Anmeldung! Bitte Anmelde-Button in der Kursansicht nutzen!) Stöbern Sie doch einfach hier: http://vhs.bz/a6m92




Keywords: Rabatt-Aktion

"Alles wird mobil" - die VHS-App kommt Ende des Jahres
Eintrag vom: 08.05.2013

"Alles wird mobil" liest man seit einiger Zeit überall und immer wieder. Um auch hier am Puls der Zeit zu sein, entwickelt ein kleines Team von VHS-Kolleginnen und -Kollegen, zu dem auch Mark Stocksmeyer (VHS im Kreis Herford) gehört, bundesweit eine zentrale VHS-App. Mit dieser App, die ab Ende des Jahres verfügbar sein soll, haben Nutzer die Möglichkeit, Veranstaltungen über ein Smartphone oder Tablet mobil zu suchen, sich zu informieren und und und....

Ein Lernbegleiter, mit dem unterwegs Vokabeln gelernt oder Lückentexte vervollständigt werden können, wird ebenfalls Teil der VHS-App werden.

Schauen Sie doch mal auf der Facebook-Seite der VHS-App vorbei.
Hier werden Sie laufend über den aktuellen Stand der Dinge informiert: https://www.facebook.com/VHSApp




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VHS-Dozent Eckhard Möller war mit dabei - Elf Teams waren beim Birdrace - Auf die Waldohreule ist Verlass
Eintrag vom: 06.05.2013

Noch müde: Die nachtaktive Waldohreule döst tagsüber fast unbeweglich auf ihrem Ruheplatz im Baum. Dabei ist sie so heimlich, dass sie beim Birdrace nur äußerst schwer zu finden ist. FOTO: ULRIKE HEITHOLT

Oetinghausen. Ist es wirklich eins? Der Zweifel währt nur kurz. "Eindeutig Braunkehlchen", sagt Jobst Fischer-Riepe und schaut nochmal durchs Fernglas. "Der Augenstreif." Auf einem Zaunpfahl sitzt der zierliche Piepmatz und schaut ins Füllenbruch, über dem Auge und dem Kinn trägt er Weiß, dazwischen liegt ein schwarzer Streifen. Vogel Nummer 66 auf der Liste der "Bicycle Birders.

Am Samstag starteten elf Teams im Kreis Herford zum "Birdrace", zum ‚Rennen um die Vögel‘. Bei dem bundesweiten Wettbewerb geht es darum, soviele verschiedene Vogelarten wie möglich innerhalb von 24 Stunden zu zählen. Die "Herford Birders" hatten vorgelegt, seit sieben Jahren holt das Team jedes Mal den Kreistitel mit mehr als hundert Arten. Grund genug für Peter Meyrahn, Peter Niemann, Carsten Cordes, Eckhard Möller und Nicole Eberhardt, schon seit Wochen schwierige Arten im Kreis zu orten. "Ob sie dann tatsächlich noch dort sind, wenn es ernst wird, ist natürlich nie sicher", sagt Peter Meyran. Um zwei Uhr nachts ging’s los, und schon bald konnten die Eulen abgehakt werden. Alle Eulenarten? Mit der Waldohreule steht Eckhard Möller ein wenig auf Kriegsfuß. "Wir suchen sie schon gar nicht mehr, beim Birdrace will sie sich uns anscheinend partout nicht zeigen."

Die Bicycle Birders ließen sich ein bisschen mehr Zeit, Peter Franzeck, Jobst Fischer-Riepe und Daniel Pietsch starteten erst um fünf Uhr. Dafür mit dem Rad, dadurch begrenztem Radius und gelassenem Ehrgeiz. "Wir rechnen mit 70 Arten, 80 wären super", sagt Listenführer Pietsch. Eine spezielle Vorbereitung hat sich das Team geschenkt, die bekannten, artenreiche Plätze im Kreis mussten reichen. "Wir schauen einfach, was kommt." Übers Hücker Moor, Rödinghausen und das Enger Bruch ging’s ins Füllenbruch. "Im Enger Bruch war tote Hose", sagt Franzeck. Und im Füllenbruch ließ es sich nicht viel besser an. Auf den Teichen keine Spur von seltenen Enten, dafür hatte sich ein Höckerschwanenpaar häuslich niedergelassen. Dann aber Bewegung auf der Wiese: das Braunkehlchen. Kaum war das identifiziert, schwang sich ein Greifvogel in die Luft. "Eine Rohrweihe!" Auch das Team kam wieder in Bewegung, vergessen die mehr als 60 Kilometer auf dem Rad und die Lücken in der Artenliste. Dann auch noch die Rohrdommel im Schilf, auf der Wiese Kiebitze, und in der Ferne sogar der Storch auf dem Sokratherm-Nest. "Hier sehen wir viel mehr als in Enger", sagt Franzeck.

Aber einige Kandidaten fehlten immer noch. "Wo finden wir hier eine Nachtigall?" Trotzdem sollte es weitergehen. Vorher aber noch schnell ein Foto. Die drei postierten sich geduldig, da rief die Nachtigall dazwischen. "Gibt es doch nicht!" Und dazu meldete sich sogar der Feldschwirl, zeitgleich flog der Kuckuck übers Feld. Da waren die Bicycle Birders auch für Peter Franzecks Versprechungen offen und bereit, eine lange Steigung zu überwinden: Am Ende, war sich der Eulenbeauftragte des BUND sicher, wartete eine Waldohreule. Zielstrebig steuerte Franzeck einen Baum an, schaute hinauf, und tatsächlich: Auf halber Höhe blinzelte es verschlafen zurück. "Auf die Waldohreule ist Verlass."

INFO
Birdrace 2013
Beim "Birdrace" ("Vogelrennen") des Dachverbands Deutscher Avifaunisten gilt es, so viele Vogelarten wie möglich innerhalb von 24 Stunden zu entdecken.
Ein Team besteht aus maximal fünf Personen, drei von ihnen müssen eine Art zweifelsfrei identifizieren.
Mit elf Teams stellte der Kreis Herford bundesweit nach Münster die meisten Vogelgucker.
Erstmals knackten gleich drei Teams im Kreis die magische 100-Arten-Marke: Für die Herford Birders reichte es auch diesmal, sie verteidigten ihren Titel und gewannen das Rennen mit 109 Arten (zweitbestes je erzieltes Resultat im Kreis) vor "Corvus Corax" mit 103 Arten und "Enger am Spektiv" (101). Die Bicycle Birders fanden 78 Arten. (heit)

© 2013 Neue Westfälische, 09 - Herford, Montag 06. Mai 2013, VON ULRIKE HEITHOLT



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Frauenradio Kassandra feiert Geburtstag!
Eintrag vom: 23.04.2013

Am Montag, den 11. Januar 1993, ging die erste Sendung des Frauenradios Kassandra über den Äther. Entstanden ist Kassandra aus einem Frauen-Radio-Projekt der VHS. Zwanzig Frauen wollten damals lernen, wie eine Radiosendung gemacht wird. Seit gut 20 Jahren produzieren die Kassandra- Frauen nun unermüdlich spannende Beiträge "von Frauen für Frauen", die bis heute bei Radio Herford zu hören sind. Denn das Frauenradio Kassandra gibt es immer noch. Ein Grund zum Feiern - wie wir finden! Radiointeressierte Frauen sind herzlich eingeladen.

Weitere Informationen finden Sie hier.




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VHS unterstützt Seniorenangebote - Nachmittagskreis trifft sich im Gemeindezentrum
Eintrag vom: 16.04.2013

Am Keyboard: Willi Fleddermann. FOTO: PRIVAT

Mit Musik geht alles besser
Enger (nw). Willi Fleddermann ist am Mittwoch, 24. April, um 15 Uhr zu Gast im Gemeindezentrum Oldinghausen/Pödinghausen. Der Nachmittag steht unter dem Motto "Komm lieber Mai und mache".
Mai-, Frühlings- und Volkslieder werden von Willi Fleddermann auf dem Keyboard begleitet.
Fleddermann, in Bünde geboren und seit vielen Jahrzehnten in Südlengern-Dorf beheimatet, erhielt den vom Rat der Gemeinde Kirchlengern ausgelobten Bürgerpreis für ehrenamtliches Engagement im Jahr 2009.
In vielen Veröffentlichungen und Vorträgen verbindet Fleddermann seine tiefe Verbundenheit zur ostwestfälischen Heimat mit dem Blick über kleine und große Grenzen hinaus.
Als Autor bringt sich Fleddermann seit vielen Jahren mit seinen Texten, Liedern und Gedichten in vielen Gruppen und Kreisen ein. Zu nennen sind auch die von ihm verfassten Theaterstücke, die von der Theatergruppe Südlengern und zum Teil von anderen Amateurbühnen im deutschsprachigen Raum erfolgreich aufgeführt worden sind.
Der Nachmittagskreis Ol/Pö lädt alle Interessierten zum Mitsingen ein. Die Veranstaltung ist eintrittsfrei. Da es aber auch eine Kaffeetafel gibt, bittet der Nachmittagskreis Neu-Hinzukommende zur entsprechenden Planung um Anmeldung unter Tel. (0 52 24) 27 45.

© 2013 Neue Westfälische, 10 - Enger-Spenge, Dienstag 16. April 2013




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VHS-Veranstaltung: Wälle, Löcher, Hügel – Morde Wanderung durch den Stuckenberg, eine intensive Begegnung mit der Stadtgeschichte
Eintrag vom: 15.04.2013

Bild 1: Einst und jetzt: Eckhard Möller zeigt den Wanderern im Stuckenberg eine  Postkarte vom Beginn des 20. Jahrhunderts. Damals war der Steinbruch ausgebeutet. Heute ist die viele hundert Meter lange Abbruchkante (Hintergrund) nur bei unbelaubten Bäumen sichtbar.

Bild 2: Munitions-Bunker ohne Dach: Es wurde in den letzten Kriegstagen des 2. Weltkriegs abgesprengt. Von 15 Bauten sind noch zwei da.

Bild 3: Mächtige Eiche: Ein seltenes Bild im Stuckenberger Forst.

FOTOS: THOMAS HAGEN

Herford. Eine bewegte Geschichte: Aus dem Stuckenberg sind viele tausend Kubikmeter Gestein und Raummeter Holz über Jahrhunderte durch Hohlwege weggeschafft worden. Daraus enstand unsere Stadt. Aber der Stuckenberg gibt manch dunkles Geheimnis bis heute nicht frei.
Einen Blick in die Vergangenheit warfen am Wochenende viele interessierte Herforder. Kreisheimatpfleger Eckhard Möller öffnete ihnen die Augen.
In seiner unnachah mlichen Art nahm Möller den Wanderern erst einmal die größte Illusion, nämlich sich im Stuckenberg in Gottes unberührter Natur zu wähnen. "Hier ist kein Quadratmeter unbearbeitet geblieben, überall haben Menschen gewirtschaftet", sagte Möller. Und dass man sich nicht im Wald sondern in einem Forst befinde, könne man erstens an der nahezu soldatischen Ausrichtung der Gehölze erkennen und zweitens daran, dass kaum ein Baum mehr als 60 Jahre auf dem Buckel hat.
Von den in vielen Forsten zu findenden 600 Jahre alten Eichen ist im Stuckenberg nichts zu sehen. Einige schöne Buchen und Roteichen recken ihre Äste in den Himmel, aber die sind nicht einmal 200 Jahre alt. Ihre älteren Artgenossen sind spätestens seit dem harten Winter von 1946 Geschichte. Damals musste die Stadt den ehemaligen preußischen Forst freigeben, um Brennholz für die frierenden Bürger zu bekommen.
200 Jahre lang hatten die preußischen Beamten für Ordnung im Forst gesorgt. Zuvor, als der Stuckenberg noch der Abtei gehörte, standen die Bäume kreuz und quer, war es ein (Ur-)Wald. Durch diesen Wald zogen sich Landwehren, wilde Dornenhecken auf kleinen Hügeln, 15 Kilometer lang durchs Gelände. Heute sind davon nur noch 500 Meter am Wüstener Weg erhalten.
Und dass man lippisches Gebiet erst jenseits der Autobahn am Tierpark betritt, ist für Möllers Mitwanderer seit Samstag Geschichte. Die Grenze verläuft noch durch den Stuckenberg vor dem Asphaltband aus der Zeit der Nationalsozialisten.
Die haben noch ganz andere Spuren zurück gelassen im Forst: Munitionsbunker, die an die dunkle Zeit Deutschlands erinnern. 15 Stück wurden gesprengt, zwei widerstanden.
In unmittelbarer Nähe liegt die Sugepanne. Dort findet man heute noch Reste des 200 Meter langen Schießwalls. Er stammt zwar aus der Zeit des Ersten Weltkriegs, aber exakt dort wurden junge Soldaten in der Zeit des Zweiten Weltkrieges exekutiert.
Einige hundert Meter weiter, ganz in der Nähe des heutigen Hotels Waldesrand, kamen auch zwei junge Franzosen ums Leben. Ein Wehrmachtssoldat erschoss sie grundlos. Dort, wo heute Birken wie Unkraut oberhalb der Vlothoer Straße in die Höhe schießen, fanden sie auf einem Übungsgelände der Nazis den Tod - bis heute ungesühnt.
Im Waldstück darüber wachsen nun Douglasien, eine amerikanische Baumart, die eigentlich gar nicht in die Landschaft gehört. Sie sind die Prototypen für "Försters Traum", so genannte Gorch-Fock-Masten. Kerzengerade, kaum beastet und bis zu 30 Meter hoch in den Himmel geschossen. Sie kommen nun besser mit den Bedingungen des Stuckenbergs zurecht - dank Klimawandel.
Dank verspätetem Frühjahr und fehlendem Blattwerk war auch Herfords größter ehemaliger Steinbruch gut erkennbar. Eine Abbruchkante oberhalb des Wanderweges gen Waldfrieden zeugt von den gewaltigen Ausmaßen der Ausbeutung. Zu finden sind die Stein-Massen in der Fluss-Aue im Tal. Geschätzte 400.000 Kubikmeter waren allein nötig, um die fünf Meter hohe Stadtmauer aus dem harten Rhät und dem leichter abbaubaren Keuper aufzutürmen.
Es gibt noch mehr Geheimnisse im Stuckenberg. Eckhard Möller und Mitwanderer Ulrich Stille wollen sie Stück für Stück ans Licht holen. Im nächsten Frühjahr heißt es wieder: Ab in den Stuckenberg.

Für Frühaufsteher
Am Sonntag, 28. April, geht es von 5 bis 8 Uhr mit Eckhard Möller auf Vogelpirsch. Treffpunkt ist am Haupteingang Friedhof Ewiger Frieden. In der Morgendämmerung beginnen Winter- und Sommergoldhähnchen, Kernbeißer und Grünspecht bis zu Girlitz ihr Konzert - ein unvergessliches Erlebnis. Ohne Anmeldung.

© 2013 Neue Westfälische, 09 - Herford, Montag 15. April 2013, VON THOMAS HAGEN



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Spanisch - de nuevo
Eintrag vom: 10.04.2013

Sie haben circa zwei bis drei Jahre Spanisch gelernt, vielleicht das Lehrbuch Caminos A1 durchgearbeitet, vieles jedoch in der Zwischenzeit wieder vergessen und möchten nun einen Wiedereinstieg wagen? Dann ist dieser Sommerkurs richtig für Sie. Er beginnt Anfang Mai und ist rechtzeitig vor den Sommerferien zu Ende. Der Kurs ist sehr kommunikativ ausgelegt, das heißt, Sie werden von Anfang an viel sprechen. Ziel des Kurses ist, die wesentlichen Grundlagen von A1 zu wiederholen und Sie so fit zu machen für das Niveau A2. Bitte lassen Sie sich beraten, bevor Sie sich für diesen Kurs anmelden.

Nähere Informationen zum Kurs finden Sie hier.

 

Foto: Dieter Schütz, pixelio.de




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Liebe zu Schweden zuhause ausgelebt - Volkshochschule ehrt Ulrich Müller für seine Dienste
Eintrag vom: 08.04.2013

Seit 45 Jahren Dozent: Der Bünder Ulrich Müller.

Bünde. Ulrich Müller ist für die deutsch-schwedische Freundschaft das, was Konrad Adenauer und Charles de Gaulle für die deutsch-französische sind - zumindest auf Bünde bezogen. Seit dem Frühjahrssemester 1968, also 45 Jahre, ist Ulrich Müller ununterbrochen in der VHS Herford mit Sprachkursen in Schwedisch und mit Lichtbildervorträgen in den Kreisen Herford, Minden-Lübbecke, Lippe, Bielefeld sowie im westlichen Niedersachsen tätig gewesen. Dafür wurde er nun von der VHS geehrt.
Viele Menschen hätten durch ihn Zugang zur schwedischen Sprache bekommen und sich von den fesselnden Vorträgen in die weite Welt mitnehmen lassen, so die VHS. Sven Gullmann, Lektor an der schwedischen Folkuniversität in Stockholm, schrieb vor einigen Jahren der Bünder Redaktion: "Ich möchte auf einen bescheidenen Bürger Ihrer Stadt aufmerksam machen." Ulrich Müller leiste für Schweden seit mehr als vier Jahrzehnten unschätzbare Verdienste. Unter dem Motto "Ein Lehrerleben im Dienste Schwedens" sei er in Skandinavien längst geehrt worden.
Der 77-Jährige hat die seit Jahren stattfindenden Austauschfahrten zwischen Schülern, etwa des Steingymnasiums und der Äppelvikschule in Stockholm, ins Leben gerufen, Städtepartnerschaften vermittelt und Vorträge gehalten und organisiert. "Für mich war das immer herrlich, auf diese Weise konnte ich meine Liebe zu Schweden auch zuhause ausleben", sagt der pensionierte Oberstudienrat.

© 2013 Neue Westfälische, 11 - Bünde, Samstag 06. April 2013




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Mutmach-Buch für Kinder - VHS-Dozentin Kerstin Tümmel veröffentlicht Märchen „Cosimo Zotelli, der Perückenkobold“
Eintrag vom: 04.04.2013

Geschichte um Freundschaft: Im Buch von Kerstin Tümmel geht es um einen kranken Jungen, der auf wundersame Weise den Kobold Cosimo Zotelli kennenlernt. Er zeigt ihm, dass die heilsamen Kräfte in ihm selber liegen. FOTO: LUKAS SCHMIEDEKAMP

Bünde. Es sind fantasievolle Märchengeschichten, die Mut machen. Kerstin Tümmel nimmt die Inspirationen zu den Handlungen und Charakteren aus ihrem eigenen Leben, erinnert sich an ihre Kindheit oder entwickelt die Figuren zusammen mit ihren Söhnen. Jetzt veröffentlichte die Dünner Autorin ihr neustes Werk "Cosimo Zotelli, der Perückenkobold" - zum ersten Mal nicht in einem Sammelband.
Durch eine Krankheit verliert Cedrik alle Haare. Ein wundersamer Doktor hilft ihm in seinem Kummer und gibt ihm eine Perücke, die sich als magischer Kobold entpuppt. Mit Cosimo Zotelli erlebt der Junge ein Menge aufregender Abenteuer. Er hilft ihm in der Schule und macht sogar seinen fiesen Widersacher, der ihn seit langem triezt, zu seinem Freund. Vor allem aber zeigt er Cedrik, dass die heilsamen Kräfte eigentlich in ihm selber stecken - bis ihm auf einmal die Haare wieder wachsen.
Kerstin Tümmel hat ein Mutmach-Buch geschrieben, das mal fröhlich, mal traurig die Höhen und Tiefen eines Schuljungen schildert. "Mama, kannst du nicht mal ein Buch für mich schreiben", hatte ihr Sohn sie gefragt, der in der Schule eine "Ehrenrunde" drehen sollte. "Julian war damals traurig und wütend", sagt Tümmel, "die Lehrer sagten auch, er sei eigentlich nicht der typische Kandidat dafür." Mit ihm zusammen überlegte sie sich die Figuren und welche Abenteuer die Protagonisten bestreiten könnten.
Klassenarbeiten sind genau so ein Thema wie der alljährliche Rummel. "Manchmal macht es sich der Kobold dabei ein bisschen zu leicht", so die Autorin, "er kommt schließlich aus einer anderen Welt, kann zaubern und muss sich anpassen." Darin liegt ein zentraler Konflikt der Geschichte: "Er lernt, sich nicht alles schön zu zaubern."
Viele bunte Bilder von Illustratorin Susanne Hartmann verstärken die kindgerechte Wirkung des Taschenbuchs. "Das kannst du doch nicht in der Schublade liegen lassen", soll einmal eine Autoren-Kollegin zu ihr gesagt haben. Die Kobold-Geschichte hatte sich Tümmel aufgespart. Zuerst veröffentlichte sie einige Märchen in Sammelbänden, bevor sie "Cosimo Zotelli" nach ihrem Belletristik-Fernstudium überarbeitete.

Über die Autorin
Kerstin Tümmel wurde 1970 in Halle an der Saale geboren.
2007 bis 2010 Studium Belletristik für Erwachsenen- und Jugendliteratur an der Fern-Universität in Hamburg.
Seit 2008 ist Kerstim Tümmel Leiterin der Frauenschreibwerkstatt der Volkshochschule Herford.
Veröffentlichungen bislang: "Das Flachmädchen" sowie "Annabell und die drei Edelsteine" .

© 2013 Neue Westfälische, 11 - Bünde, Dienstag 02. April 2013, VON LUKAS SCHMIEDEKAMP




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China-Knigge - Korrektes Verhalten im Reich der Mitte
Eintrag vom: 28.03.2013

Andere Länder, andere Sitten. Gerade in China kann schon mit dem Überreichen der Visitenkarte alles vorbei sein. Wer sie nicht den chinesischen Gewohnheiten entsprechend in Empfang nimmt, hat schlechte Karten.
Bei unserem Kurs "China-Knigge" können Teilnehmende, die beruflichen oder privaten persönlichen Kontakt zu Chinesen haben, ihre Kenntnisse über die fremde Kultur vertiefen.

Inhalte des Kurses:

  • Allgemeine Landeskunde;
  • Erlernen der Grundzüge der Landessprache;
  • Verhalten bei Geschäftsessen und privaten Einladungen.

In der Mittagspause wird in einem China-Restaurant das Essen mit Stäbchen geübt.

  • Verhaltensregeln in der Öffentlichkeit;
  • Interpretation der Körpersprache des chinesischen Gesprächspartners;
  • Fehlerquellen und Stolpersteine;
  • Stellung der Geschenktradition.

Nähere Informationen zum Kurs und die Möglichkeit einer Onlineanmeldung finden Sie hier.

Im Mai beginnt außerdem ein Chinesisch Anfängerkurs; nähere Informationen zu diesem finden Sie hier.

 

Foto: Dieter Schütz_pixelio.de




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Vogelkundliche Exkusionen und Frühwanderungen mit Eckhard Möller
Eintrag vom: 28.03.2013

Mit Beginn des Frühjahrs bietet die VHS im Kreis Herford verschiedene Veranstaltungen zum Thema an.

G6834.3B, 13.04.2013, Boden-Bäume-Bunker
G6837.8B, 27.04.2013, Am Hücker Moor
G6839.3B, 28.04.2013, Vogelkundliche Exkusion über den Ewigen Frieden Herford
G6843.4B, 11.05.2013, Um das Gut Bustedt und durch die Bustedter Wiesen
G6845.4B, 12.05.2013, Falkendieker Werreaue und Spatzenberg
G6852.1B, 25.05.2013, Durch die Werfene/Hunnebrocker Wiesen
G6854.4B, 26.05.2013, Durch das Naturschutzgebiet Füllenbruch
G6859.9B, 01.06.2013, Vogelkundlicher Spaziergang durch das Vlothoer Kurgelände
G6861.5B, 02.06.2013, Durch das Rehmerloher Mühlenbachtal


An Möller fliegt keiner vorbei
Der Ornithologe beobachtete im vergangenen Jahr 172 verschiedene Vogelarten im Kreis

Kreis Herford. Aus vogelkundlicher Sicht war das Jahr 2012 ein "absolut cooles Jahr", sagt Eckhard Möller, Kreisheimatpfleger, Biologe und Vogelexperte. 172 verschiedene Arten zählte er im Kreis Herford und gewann damit das hier erstmals ausgerufene "Big Year" - das "Große Jahr". Und sagt: "Ich bin froh, dass es vorbei ist."

Beim "Big Year"-Wettbewerb gilt es, so viele verschiedene Vogelarten wie möglich in einem Jahr zu zählen. Der Radius ist dabei beschränkt, in diesem Fall auf den Kreis Herford. Anders als beim Birdrace, dem 24-Stunden-Wettbewerb für Teams am ersten Samstag im Mai, zählt jeder für sich; außerdem müssen sich nicht nur die Beobachter, sondern auch die Vögel im Kreis Herford befinden. "Die Wanderfalken, die man von Vlotho aus am Kraftwerk Veltheim sehen kann, zählen beim Big Year nicht", erklärt Möller.

Pünktlich am 1. Januar 2012 ging es los. Allerdings nicht für den urlaubenden Möller. Über das Internet beobachtete er aus der Ferne ein wenig bange die schnell immer zahlreicher werdenden Einträge der anderen. "Wie sollte ich das einholen?" Zurück in Herford machte er sich an die Aufholjagd.

Wer üblicherweise wann und wo anzutreffen ist, weiß der Vogelgucker natürlich aus Erfahrung. Vor allem in den Feuchtgebieten des Kreises, im Enger Bruch oder am Hücker Moor, und natürlich an der Weser ist ordentlich was los. Und Möller guckt nicht allein. Die Vogelfreunde in der Region sind gut vernetzt, Beobachtungen werden selbstverständlich geteilt, keiner mag spektakuläre Entdeckungen für sich behalten. Über www.sturmmöve.de werden täglich die aktuellen Sichtungen gemeldet; manchmal muss es aber auch schneller gehen.

Wie beim Rotkopfwürger. Der mediterrane Vogel hatte sich im Mai in Valdorf unter die Neuntöter gemischt. War es wirklich einer? Möller wurde per Handy alarmiert, sprintete los und traute seinen Augen kaum. "Tatsächlich ein Rotkopfwürger, eindeutig." Erst das 2. im Kreis Herford nachgewiesene Exemplar.

Bei 98 Prozent einer Vogel-Population funktioniere das Zug- und Revierverhalten wie geplant, erklärt Möller. Aber zwei Prozent brechen aus, ziehen noch ein Stück weiter oder ganz woanders hin. "Die erkunden die Welt." Und so tauchen auch hierzulande immer wieder "Irrgäste" auf, zur Freude der Vogelgucker. "Baumfreunde haben diese Erlebnisse nicht - die sibirische Fichte bleibt, wo sie ist", sagt Möller und grinst.

Solch besonders seltene Beobachtungen rufen die Avifaunistische Kommission der Ornithologischen Gesellschaft auf den Plan. Wer auf ihrer "Kuriositäten-Liste" steht, muss genau überprüft werden, bevor er vom Beobachter verbucht werden darf. Anhand von Fotos oder genauen Beschreibungen stellt die Kommission beispielsweise fest, ob es sich wirklich um eine Falkenraubmöwe gehandelt hat. Wer dann nicht erklären kann, warum es nicht auch eine Schmarotzerraubmöwe hätte sein können, muss auf den Eintrag verzichten. "Die Daten werden auch der Wissenschaft zur Verfügung gestellt und müssen ohne Zweifel sein", sagt Möller.

Das Thorshühnchen hatte Glück. Anfang September hatte es sich im Füllenbruch auf einem Teich niedergelassen und damit die hiesigen Ornithologen in helle Aufregung versetzt. Selbst aus Bielefeld stürmten sie herbei. "Es war der erste Nachweis für Ostwestfalen überhaupt." Für Eckhard Möller die größte Sensation des Jahres.

Danach war allerdings weitgehend tote Hose. "Der Herbst zog sich." Sicher geglaubte Kandidaten wollten sich partout nicht blicken lassen, wie der üblicherweise in Bruchmühlen anzutreffende Goldregenpfeifer oder die Schellente auf der Weser. Über 30 Mal versuchte Möller sie zu erwischen. "Gezeigt hat sie sich dann einem anderen, als ich im Urlaub war."

Für den Titel reichte es trotzdem. Die Sache hatte allerdings einen Haken: "Ich hab’ den Kreis Herford im vergangenen Jahr kaum verlassen." Deshalb steht die Titelverteidigung nicht auf Möllers Programm - die vogelreichen Feuchtgebiete im Mühlenkreis warten.

VON ULRIKE HEITHOLT, © 2013 Neue Westfälische, 09 - Herford, Donnerstag 28. März 2013

 

 



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Ein Blick in den Herforder Integrationskurs
Eintrag vom: 22.03.2013

Mittwochmorgen neun Uhr. Das Thema "Alltag und Medien" steht auf dem Programm. 15 Menschen aus den verschiedensten Ländern studieren aufmerksam die Seiten ihres Lehrbuchs. Richard von den Philippinen, Emilio aus Spanien, Adriana aus Brasilien, Wenju aus China und 11 weitere Neugierige betrachten die Statistik "Die Deutschen und die Medien". Es ist ein spannendes Thema. Fernsehen, Radio, Tageszeitung, Internet … wie viele Minuten verbringen die Deutschen täglich mit diesen Medien? Darüber gibt die Statistik Auskunft. Als die Dozentin Birgit Killmer fragt, welche Medien sie selbst am meisten nutzen und wofür, kommt sofort eine Diskussion in Gang. Das Smartphone steht natürlich an erster Stelle. Wozu sie es brauchen? Es werden entsprechende Vokabeln gesammelt: Zum Telefonieren, um in Facebook zu schauen, um Apps herunterzuladen, um Musik zu hören, als Taschenlampe … Es ist schon toll, wie die Teilnehmenden sich ausdrücken können - und das nach gut 400 Stunden Deutsch. Alle sind sehr motiviert, die deutsche Sprache zu lernen. Und das Lernen macht ihnen Freude. Warum sie so gern in die VHS kommen, verraten sie in diesem kleinen Video.
Die Integrationskurse werden vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge gefördert. Im Mai bietet die VHS einen neuen Integrationskurs in Herford an. Bei weiterführenden Fragen können Sie sich gern mit der Fachbereichsleiterin Andrea Dohmann in Verbindung setzen.




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Krimis und Anekdoten für Unicef - Frauenschreibwerkstatt liest in der Stadtbücherei
Eintrag vom: 21.03.2013

Ein Teil der Frauenschreibwerkstatt während der Lesung. Sie trugen in der Stadtbibliothek eigene Texte vor. Foto HK

Herford(HK). Die Mitglieder der Frauenschreibwerkstatt der VHS Herford hatten zur Lesung »Querbeet« in die Stadtbücherei eingeladen. Dort stellten sie ihre selbstverfassten Texte vor, die ein breites Spektrum an Genres abdeckten. Auf dem Programm standen Ausschnitte aus Krimis von Rita Frentrup, Hannelore Tschirner, Birgit Sieker-Witte und Dorothee Pilgramm, aber auch Anekdoten aus der Kindheit, verfasst von Helga Hindemith und Lena Lischkowitz.
Musikalisch untermalt wurde die Veranstaltung in der Stadtbibliothek durch Klaviermusik von Reinhilde Bökenkamp-Koch. Der Erlös der gesamten Lesung kam dem Kinderhilfswerk Unicef zugute. Wie Kerstin Tümmel, Leiterin der Frauenschreibwerkstatt, berichtet, sind die Mitglieder mit Leidenschaft bei der Sache und verstehen sich trotz des großen Altersunterschieds von bis zu 40 Jahren sehr gut.
Im nächsten Jahr feiert die Frauenschreibwerkstatt der Volkshochschule Herford ihr 25-jähriges Jubiläum. Ihre Fans dürfen gespannt sein, was die Frauen sich dazu einfallen lassen. Denn kreativ sind sie, das haben sie schon oft bewiesen, zum Beispiel im vergangenen Monat mit der Radiosendung »Von Mensch zu Mensch«. Sie wurde vom Frauenradio »Cassandra« aufgenommen.

Herforder Kreisblatt, Artikel vom 21.03.2013



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Verschlungene Pfade vor der Haustür - Stimmige Konzepte für den eigenen Garten
Eintrag vom: 19.03.2013

Wollen ihren Garten umgestalten: Kirsten Schlussmeier und Birgit Horling (l.) holten sich Anregungen bei der VHS. FOTO: GISELA SCHWARZE

Vlotho. Auf verschlungenen Pfaden wandeln kann man im eigenen Garten - wenn die individuelle Gestaltung solche Möglichkeiten erlaubt. "Gartenplanung leicht gemacht - planen wie ein Profi" lautet der Titel einer dreiteiligen Veranstaltungsreihe der Volkshochschule, die Hilfestellung leistet, Wunschgärten zu verwirklichen.
"Vor dem Spaten kommt der Bleistift", vermittelte die Gartenexpertin und Lehrgangsleiterin Margret Kämpfer. Deshalb hatte sie im Vorfeld ihres Kurses darum gebeten Gartengrundrisse mitzubringen. "Durch Zeichnen tastet man sich an die Lösung heran. Auch Fotos wären nicht schlecht", fügte sie hinzu.
Nur durch Planen, Zeichnen und Ausprobieren komme man zu einem stimmigen, individuellen Gartenkonzept. Ausgestattet mit einem Lageplan des zu gestaltenden Grundstücks im Maßstab 1:50, mit Bleistiften, Bunt- oder Filzstifte machten sich die Gartengestalterinnen an die Arbeit. Quadratmeterzahl, Beschaffenheit der Bodenfläche, ebenerdige oder Hanglage, bereits Garten oder noch Brachland waren wichtige Kriterien für kreative Pläne. "Das Grundkonzept muss stimmen."
Ideenvielfalt bei Wegen, Terrassen, Treppen, Mauern oder Sichtschutz waren gefragt, das ergaben die Erwartungen der Teilnehmerinnen an die Kursinhalte. Ihr Traumgarten soll Spaß machen und Genuss bieten. Um diese Vorstellungen selbst in die Tat umsetzen zu können, erhofften sich die Frauen von der Gartenarchitektin Tipps aus Theorie und Praxis, dazu verständliche Erläuterungen zu Planungsgrundlagen, Gestaltungsideen und -elementen sowie zu Materialien und auch Pflanzen.
Naturerlebnis, Farbvielfalt und Blütenduft machten bei den meisten Gartenliebhaberinnen den Reiz ihrer Anlage aus. "Gestaltungsideen und Garten ganz ohne Arbeit gibt es nicht", stellte die Gartenarchitektin klar.
"Allerdings muss ein gestalterisch ansprechender Garten nicht unbedingt pflegeintensiv sein", tröstete sie. Die Fachfrau riet, immer darauf zu achten, was bei der Planung eines Gartens im Hinblick auf spätere Pflegemaßnahmen zu berücksichtigen ist. So wollte eine Teilnehmerin ihre Terrasse gemütlich machen mit einem ansprechenden Windschutz, eine andere hatte vergeblich in Fachzeitschriften nach einem Konzept gesucht. "Überall fehlte der Pfiff. Wir haben ein großes Grundstück mit einem Fachwerkhaus. Ich brauche ein Konzept, das sich den bäuerlichen Gegebenheiten mit einem pflegeleichten Garten auf dem ausgedehnten Areal anpasst", schilderte sie ihre Wünsche. Hecken, die auch Vögeln und anderen Kleintieren Lebensraum böten, sollten unbedingt dabei sein. Hier riet die Gartenarchitektin, einen Garten im Garten zu planen. Es dürfe um den eigentlichen Garten ruhig Wildwuchs geben.
"Alles zu pflegen ist manchmal gegen die Natur", lautete ihre Devise. Sie riet grundsätzlich bei allen Gestaltungen zu Materialien, die dem Geldbeutel angepasst sind: "Auch mit günstigen Materialien ist Schönes zu schaffen."

Artikel von Gisela Schwarze, © 2013 Neue Westfälische, 09 - Herford, Dienstag 19. März 2013



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Die Geschichte der Herforder Kleinbahn - 90 Minuten in Bildern, angereichert mit Fakten
Eintrag vom: 14.03.2013

Ein Bild aus der Blütezeit: Der Kleinbahnhof mit dem neuen Triebwagen . Das Foto entstand um das Jahr 1930. FOTO: SAMMLUNG R. FELD

Herford. Anstelle der sonst üblichen Themenführung am dritten Samstag im Monat bietet der Verein der Herforder Gästeführer in Kooperation mit der VHS am Samstag, 16. März, ein Referat über die Geschichte der Herforder Kleinbahn (HKB) an. Als Referenten stehen Stadtführer Klaus Schilling und Kleinbahnfan Werner Kreyenmeier Rede und Antwort.
Seit 1966 ist die Herforder Kleinbahn aus dem Straßenbild der Stadt verschwunden. Sie prägte maßgeblich das Stadtbild in Form von Dampfloks und Elektrotriebwagen, die durch die Hansastraße, Werrestraße und Salzufler Straße zuckelten, was man sich bei dem heutigen Straßenverkehr kaum mehr vorstellen kann.
Bereits seit 1896 gab es, auf Grund des dynamischen Wachstums des deutschen Bahnwesens und seinem enormen Einfluss auf die Wirtschaftsentwicklung und Mobilität, im Bereich Herford und Bielefeld Überlegungen, die ländlichen Strukturen per Bahn zu erschließen und damit etwas zur wirtschaftlichen Steigerung der Region beizutragen.
Nach intensiven Diskussionen, gelang es in kurzer Zeit den Bahnbetrieb für Personen und Güter zwischen Herford und Enger am 10. August 1900 mittels Dampfbetrieb aufzunehmen. Bereits am ersten Tag wurden 444 Personen befördert. Wenige Monate später war der Betrieb bis Wallenbrück möglich, die Strecke über Bad Salzuflen bis Vlotho/Hafen wurde in den darauf folgenden Jahren eröffnet.
Im Ersten Weltkrieg, der Inflationszeit und besonders im Zweiten Weltkrieg sowie seiner verheerenden Nachkriegszeit erlebte die Herforder Kleinbahn einen regen Zulauf im Personen- und beim Gütertransport.
Große Betriebe wie Oetker in Bielefeld, die Magarinefabrik-Meyer in Lippinghausen, Sulo in Herford, und viele andere profitierten vom Anschluss an den Vlothoer Hafen und damit nach Bremen/Übersee.
Mit dem zunehmenden Einfluss des Lkw- und Omnibusverkehrs erwuchs dem Bahnbetrieb eine ständig wachsende Konkurrenz, die langfristig auch nicht durch die Elektrifizierung abgefangen werden konnte. Die allgemein zunehmende Motorisierung führte letztlich zur Schließung des Bahnbetriebes im Jahre 1966.
Diese lokale Episode der speziellen Eisenbahngeschichte im Kreis Herford wird am Samstag um 15 Uhr in der Aula der Volkshochschule in etwa 90 Minuten nachgezeichnet.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Tickets für 4 Euro sind vor Ort erhältlich. (Jugendliche bis 14 Jahre frei). Info: www.stadtfuehrer-HF.de

© 2013 Neue Westfälische, 09 - Herford, Donnerstag 14. März 2013



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