ACHTUNG! Sie befinden sich auf einer Archiv-Webseite.
Die Seite, die Sie aufgerufen haben ist u.U. nicht mehr aktuell!
Aktuelle Veranstaltungen und Informationen finden Sie auf unserer neuen Webseite https://vhsimkreisherford.de
 
Aktuelles
Nachrichten

Pressemitteilungen



 

 


Infos
Anmelden

Beratung

Bildungsscheck, Bildungsprämie & Beratung zur beruflichen Bildung

Bildungsurlaub

Einbürgerung

Einstufungstests

Erwachsenenpädagogische Qualifizierung (EPQ)

Europäischer Referenzrahmen

Feedback

Förderverein

Fortbildungsangebote für Lehrer/innen

Gutscheine

Kontakt

Schulabschlüsse

Über uns

WhatsApp

Zertifikate



Qualitätsmanagement
Qualitätsmanagement nach ISO9001

e-Learning mit moodle
VHS-Moodle-Plattform
hier geht's direkt zur
Moodle-Plattform

Weitersagen
Empfehlen Sie diese Seite weiter

Aktuelles | Nachrichten

<<  1   2   3   4   5   6   7   8   9   10   11   12   13   14   15   16   17   18   19   20   21   22   23   24   25   26   27   28   29   30   31   32   33   34   35   36   37   38   39   40   41   42   43   44   45   46   47   48   49   50   51   52   53   54   55   56   57   58   59   60   61   62   63   64   65   66   67   68   69   70   71   72   73   74   75   76  >>    alle

Fördervereinsvorstand wiedergewählt! Ein Team, das gern zusammenarbeitet.
Eintrag vom: 08.03.2013

(v. l.) Christel Sturm, Gisela Schwarze, Elke Soth, Ulrike Koebke, Thorsten Lüer, Justin McCarthy, Gerburg Koltzsch, Regina Häcker, Heiko Schook, Elisabeth Hoffmann-Gallhoff

Der neue Vorstand des Fördervereins der VHS ist der alte geblieben - mit Gerburg Koltzsch als Vorsitzender und Thorsten Lüer als stellvertretenden Vorsitzenden.
Bei der Jahreshauptversammlung, die kürzlich stattfand, konnte der Verein auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. Besonders erfreut zeigten sich die Mitglieder über die positive Resonanz auf den Mathilden-Engagement-Preis, den der Förderverein beim Jahresauftakt erstmals vergeben hat. Viele Veranstaltungen der politischen Bildung profitieren von der Kooperation mit dem Förderverein und können entgeltfrei angeboten werden; die erbetenen freiwilligen Entgelte, die in die aufgestellte Spendenbox des Vereins fließen, dienen der Gegenfinanzierung. Vor allem aber hat der Verein über zukünftige Projekte beraten, die mitfinanziert werden sollen. Darüber wird demnächst berichtet.




Keywords:

Mathe-Lehrer/in für Lehrgang zum nachträglichen Erwerb der Fachoberschulreife gesucht
Eintrag vom: 06.03.2013

Im September 2013 startet an der VHS ein neuer Abendlehrgang zum nachträglichen Erwerb der Fachoberschulreife in Herford. Dafür wird eine Lehrkraft für das Fach Mathematik dringend benötigt. Vorausgesetzt werden das 1. und 2. Staatsexamen und Spaß am Unterrichten Erwachsener. Der Unterricht findet zweimal die Woche statt, wobei der Stundenplan flexibel nach den Wünschen der Lehrkräfte erstellt wird.
Bei Interesse wenden Sie sich bitte an die Fachbereichsleiterin
Stephanie Müller
Fon: 05221 5905 - 38
mueller@vhsimkreisherford.de

Gerd Altmann / pixelio.de




Keywords:

Früchte brauchen ausreichend Licht - Georg Borchard erklärt den richtigen Obstbaum-Schnitt
Eintrag vom: 05.03.2013

Georg Borchard (links) erklärt den Teilnehmern des Kurses den Obstbaumschnitt. Er entfernt alle überflüssigen Äste an diesem Apfelbaum, der 1998 gepflanzt wurde. Foto: Katja Bockermann

Enger (EA). Ein gesunder Obstbaum mit vielen Früchten ist nur durch regelmäßige Obstbaumschnitte zu erreichen. Der Kurs der Volkshochschule Herford in Zusammenarbeit mit der Biologischen Station Ravensberg, hat deshalb jetzt großen Anklang gefunden.
Georg Borchard, Leiter des Obstbaumschnitt-Kurses, hat den Teilnehmern ausführlich erklärt, welche Äste gekürzt oder entfernt werden müssen, um die Entwicklung des Baumes zu fördern. Zuerst werden immer die toten und kranken Zweige entfernt. Konkurrierende Äste werden als nächstes geschnitten, damit sie den Früchten nicht das Licht zum Wachsen nehmen. »Besonders wichtig ist auch, dass die Leitäste in einem Winkel von 60 bis 90 Grad zum Stamm stehen, damit sie im Alter nicht zu schwer werden und abbrechen«, erklärte Borchard.
Sämtliche Äpfel- und Birnenbäume auf der Obstwiese im Madlietweg wurden von den Teilnehmern mit Hilfe von Georg Borchard geschnitten und haben nun die optimalen Bedingungen, um weiter zu wachsen und alt zu werden. »Unser Ziel ist es, dass die Bäume 100 Jahre alt werden«, sagte Borchard. Mittlerweile stehen die Bäume seit 15 Jahren und gehen gerade in die Fruchtphase über.
Von Katja Bockermann, HK Enger, Artikel vom 05.03.2013



weitere Informationen hier


Keywords:

Landtag NRW: Lebenslang lernen oder lebenslang ausgegrenzt - Einmütig für Stärkung der Weiterbildung
Eintrag vom: 28.02.2013

(28.2.2013) Das lebensbegleitende Lernen stand im Mittelpunkt einer Unterrichtung der Landesregierung.
Aktueller Anlass waren Empfehlung einer Konferenz von Organisationen, die auf diesem Gebiet tätig sind (zum Dokument). Darin werden unter anderem ein Weiterbildungsbeirat sowie ein neues Berichtswesen als Grundlage für die zukünftige Förderung vorgeschlagen. Angesichts der vielfältigen wissenschaftlichen und technologischen Entwicklungen begrüßten Sprecher aller Fraktionen die Empfehlungen und eine behutsame Weiterentwicklung des bestehenden Weiterbildungsangebots.

Als "ebenso zukunftsweisend wie anspruchsvoll" lobte Bildungsministerin Sylvia Löhrmann (GRÜNE) die vorliegenden Empfehlungen. Sie hätten unter anderem die Stärkung von "Support Strukturen" sowie der Professionalität der Weiterbildung hervorgehoben. Außerdem hätten sie auf die Notwendigkeit von Weiterbildungsberatung und die Bedeutung regionaler Bildungsnetzwerke hingewiesen.

"Wer aufhört, dazuzulernen, wird auf Dauer aus dieser Gesellschaft ausgegrenzt", betonte Klaus Kaiser (CDU) die Notwendigkeit eines "Lebens des langen Lernens": im Hinblick auf die Veränderungen im Beruf in einer immer älter werdenden Gesellschaft sowie auf die Komplexität der politischen Welt. Bildung sei der Schlüssel zu einem selbstbestimmten Leben.

Weiterbildung könne zu Persönlichkeitsentwicklung, politischer Teilhabe und beruflicher Qualifizierung beitragen, unterstrich Marlies Stotz (SPD). Sie müsse gesellschaftlichen Wandel aktiv voranbringen sowie transparent, gerecht und zukunftsfähig gestaltet sein. Insofern sei sie ein wichtiger Auftrag in öffentlicher Verantwortung und Teil der flächendeckenden Daseinsvorsorge.

Ein Angebot für alle Bevölkerungsschichten war für Gudrun Zentis (GRÜNE) von hoher Bedeutung. Notwendig sei, die Weiterbildungsbeteiligung zu erhöhen, auch mittels verstärkter Beratung für bildungsferne Zielgruppen. Grundbildung sei auch wichtig im Kampf gegen Armut und Arbeitslosigkeit. Generell habe die Konferenz Handlungsbedarf und zum Teil auch Lösungsansätze aufgezeigt.

Die Weiterbildungslandschaft in NRW sei qualitativ hochwertig lobte Ingola Schmitz (FDP). Hier beziehe sie bewusst auch kommerzielle Anbieter ein. Schmitz unterstützte den Ansatz, die Weiterbildungsmotivation zu erhöhen und verstärkt bildungsferne Schichten zu gewinnen, sprach sich aber gegen eine weitgehende Verengung der Angebote auf einzelne Gesellschaftsgruppen aus.

Bildung sei eine zentrale Bedingung für die Teilhabe in der Informationsgesellschaft, so Monika Pieper (PIRATEN. Sie biete die Möglichkeit nachzuholen, was in Schule und Ausbildung versäumt wurde, Fertigkeiten zu erweitern und mit neuen Entwicklungen Schritt zu halten. Der Zugang zu einer gemeinwohlorientierten Weiterbildung müsse einfach, vielfältig und barrierefrei sein.
Text: Christoph Weißkirchen
Herausgeber: Die Präsidentin des Landtags
Redaktion: Hans Zinnkann, Pressesprecher; Florian Melchert, stv. Pressesprecher
Telefon: 0211/884-2850 Telefax: 0211/884-2250
E-Mail: hans.zinnkann@landtag.nrw.de




Keywords:

Feedback zu geben zahlt sich aus!
Eintrag vom: 28.02.2013

Feedback zu geben zahlt sich aus! In jeder Hinsicht! Für Sie, für uns,- und auch für unser Qualitätsmanagement! Denn wir sind gefordert, unsere Rücklaufquote zu erhöhen. 3 € ist uns deshalb das Ausfüllen des Online-Feedbackbogens wert. Das Dankeschön kommt als Gutschein-Code und kann bei der Anmeldung zu einer nächsten Veranstaltung eingelöst werden.

 




Keywords:

VHS im Kreis Herford informiert sich - Zu Besuch am neuen Newsdesk
Eintrag vom: 28.02.2013

 

Herzstück der Kreisberichterstattung: Der neue regionale Newsdesk verbindet vier Lokalredaktionen im Kreis Herford. Gestern bekamen rund 40 geladene Gäste aus Wirtschaft, Politik, Kirche und Organisationen Einblicke in die neue Arbeitsstruktur. FOTO: FRANK-MICHAEL KIEL STEINKAMP

Kreis Herford. Für die rund 40 Besucher sah er aus wie ein großer Schreibtisch mit vielen Bildschirmen. Für die Neue Westfälische ist der regionale Newsdesk neuer Dreh- und Angelpunkt für die kreisweite Berichterstattung. Hier laufen alle Drähte zusammen. Von hier aus werden die Kreisseiten gesteuert und kreisweite Nachrichten zentral bearbeitet, die Kreisseiten gelayoutet. Ebenso wie die zusätzlichen Seiten mit Neuigkeiten aus der Nachbarschaft. Einblicke in die Arbeit der Redakteure bekamen gestern Politiker, Unternehmer und Vertreter von Vereinen, Organisationen und Institutionen aus dem gesamten Kreis Herford. Die Neue Westfälische zeigte den Besuchern, worauf es ihr täglich ankommt: Lokal stark sein und den Blick aufs Regionale schärfen. ?2. Kreisseite

(ar)© 2013 Neue Westfälische, 09 - Herford, Donnerstag 28. Februar 2013

 

Kreis Herford rückt näher zusammen
Vier Lokalredaktionen arbeiten mit einem neuen Modell / 40 Gäste lernen Newsroom kennen
Kreis Herford. Eine gute Zeitung darf kein Zufallsprodukt sein, sie setzt Planung voraus. Eine zeitgemäße und kluge Organisation ist die Voraussetzung für eine starke Lokalzeitung. Deshalb hat die Neue Westfälische im Kreis Herford ein neues Herzstück geschaffen: den regionalen Newsdesk.
Gestern schauten rund 40 geladene Gäste den Redakteuren über die Schulter und erhielten einen Einblick über die Arbeit in den neuen Redaktionsräumen. Sie sahen, dass die NW im Kreis Herford näher zusammengerückt ist und gleichzeitig ihre lokale Stärke in den Städten und Gemeinden ausgebaut hat. Denn am regionalen Newsdesk wird gesteuert und produziert, in den Lokalredaktionen vorgedacht und geschrieben. "Wir wissen, wie wichtig unsere Lokalteile sind", sagt NW-Geschäftsführer Axel Frick. Deshalb habe der Verlag in den Kreis Herford investiert. "Der Newsdesk ist ein effizientes Mittel, um noch bessere Arbeit leisten zu können."
Am Newsdesk entsteht jeden Tag eine Kreisseite mit den wichtigsten Nachrichten den gesamten Kreis betreffend. Hinzu kommen eine tägliche Seite mit Sportnachrichten aus dem Kreis Herford sowie mehr Stoff aus der jeweiligen Nachbarschaft unserer Lokalausgaben.
Mit den neuen Kreisseiten, die mehr auf die Interessen der Leserinnen und Leser in der Region zugeschnitten sind, schärft die NW den Blick auf die Geschehnisse im Kreis Herford. Dabei informiert sie ausführlicher und verlässlicher über die wichtigsten Nachrichten im Kreis, bietet Vereinen, Organisationen und Institutionen, die über die lokalen Grenzen hinaus aktiv sind, eine Plattform und berichtet über alles Wissenswerte, das kreisweit relevant ist. Mit der neuen Organisationsstruktur kommen wir Leserwünschen und -interessen nach, ohne die lokale Berichterstattung zu vernachlässigen. NW-Chefredakteur Thomas Seim betont: "Mit dem regionalen Newsdesk wollen wir noch stärker mit dem Leser in Kontakt treten, um genau zu wissen, was in den Gemeinden und Städten wichtig ist." Dafür stehe der neue Tisch. "Wir schaffen Ressourcen, um dem Leser vor Ort noch näher sein zu können."
Die vier Lokalredaktionen in Herford, Bünde, Löhne und Enger/Spenge werden uneingeschränkt weiterhin vor Ort arbeiten und Ansprechpartner in allen Belangen sein. Darüber freuten sich auch die anwesenden Gäste, die mit Redakteur Stefan Boscher auf den Seitenspiegel für die heutige Ausgabe blickten und so erfuhren, wie eine Zeitung geplant wird. Die Telefonkonferenz mit den vier Lokalredaktionen und dem Newsdesk um 11 Uhr bildet das Organisationsgerüst. Hier wird nachgedacht, welches Thema wo, mit welcher Idee und welcher Optik umgesetzt werden soll. Was passiert in der Nachbarschaft? Welche Themen bewegen die Menschen zwischen Löhne, Enger, Bünde, Herford und Spenge - das sind die Fragen, die die Redakteure am Newsdesk jeden Tag antreiben.

VON ANDREA ROLFES © 2013 Neue Westfälische, 09 - Herford, Donnerstag 28. Februar 2013




Keywords:

Suche nach verlorener Zeit - Dokufilm «Speed«
Eintrag vom: 25.02.2013

Forian Opitz

Bünde (BZ). Der technische Fortschritt dient fast nur dazu, Zeit einzusparen. Trotzdem wird unser Leben immer schneller, immer gehetzter, immer hastiger. Wo bleibt sie eigentlich, die Zeit?
Danach fragt der Autor, Journalist und Dokumentarfilmer Florian Opitz, in seinem Dokumentarfilm »Speed«, der auf dem gleichnamigen Buch basiert. Das Universum zeigt den Spielfilm am Dienstag, 26. Februar, um 20 Uhr und die Volkshochschule Herford präsentiert den Autor am Donnerstag 14. März, 20 Uhr, am Münsterkirchplatz 1 in Herford.
Mit dem Takt, den globale Informationsübermittlung in Echtzeit über Handy, Blackberry und iPhone vorgibt, haben Menschen kaum noch die Chance mitzukommen. Wer treibt dieses Hamsterrad an, in dem wir alle leben? Woher kommt dieser ständige Drang nach Beschleunigung überhaupt? Florian Opitz befragt und beobachtet Menschen, die sich, jeder auf seine Weise, mit dem rasenden Takt unseres Lebens arrangieren: eine Unternehmensberaterin, einen Informationsbroker, eine Krankenschwester, eine Pilotin, einen Burnout-Arzt, eine Bergbauernfamilie und viele mehr. Wenn auch die verlorene Zeit nicht wiedergefunden wird, so zeichnet er ein eindringliches Bild von den Hoffnungen und der Hilflosigkeit unserer Gesellschaft, etwas Sinnvolles aus der kostbaren Lebenszeit zu machen. Und er lernt Menschen kennen, die aus ihrem ganz privaten Hamsterrad ausgestiegen sind und solche, die nach gesellschaftlichen Alternativen suchen. Auf seiner Suche entdeckt er: Ein anderes Tempo ist möglich, wir müssen es nur wollen.
Herforder Kreisblatt/Bünder Zeitung Artikel vom 25.02.2013



weitere Informationen hier


Keywords:

Schulen sollen sich neuen Ideen öffnen - 3. Bildungskonferenz in der Bünder Stadthalle
Eintrag vom: 22.02.2013

200 Teilnehmer nutzten die Bildungskonferenz auch zum gegenseitigen Kennenlernen, denn: Wer sich kennt, hat schneller ein offenes Ohr für den jeweils anderen. Foto: Rainer Grotjohann

Bünde (grot). Trotz Erkältungswelle: Zur 3. Bildungskonferenz des Kreises Herford sind gestern um die 200 Menschen in die Bünder Stadthalle gekommen. Deutlich mehr als bei den ersten beiden Konferenzen, zu denen jährlich eingeladen wird. Und beileibe nicht nur Lehrer hatten sich eingefunden. Bewusst groß hatten die Organisatoren den Kreis gehalten: Erzieherinnen, Vertreter von Musikschulen und der Volkshochschule, der Politik und Kultur, der Kirchen, von Weiterbildungseinrichtungen der Arbeitgeber und der Arbeitnehmer waren um ihre Mitwirkung gebeten worden.
Den Bildungsbereich wollen das Schulamt des Kreises und die Bezirksregierung Detmold nicht auf die Schule verengen. Das Zusammenwirken von Kindertagesstätten und Grundschulen sowie von Grundschulen mit weiterführenden Schulen müsse intensiviert werden, sagte Kreisdirektor Paul Bischof. Übergangssysteme seien zu schaffen. Die Vernetzung der Akteure des Bildungsbereichs müsse öffentliche Büchereien ebenso umfassen wie Volkshochschulen oder Weiterbildungsinstitute. Schule müsse sich neuen Ideen und Strukturen öffnen.
Nach Schule & Co. und dem Projekt Selbstständige Schule sei es an der Zeit, die Arbeit auf weitere Alters- und Zielgruppen auszuweiten, sagte Christoph Höfer, Dezernent bei der Bezirksregierung. In dieser Beziehung sei der Kreis Herford wesentlich weiter als andere Landkreise. Die Bildungskonferenz biete den Akteuren auch Gelegenheit zum Kennenlernen und zum Austausch. Menschen, die sich kennen, hätten schneller ein offenes Ohr für den jeweils anderen.
HK, Bünde, Artikel vom 22.02.2013 von Rainer Grotjohann

 

Bildungskoordination: Im Stadtgarten in Bünde trafen sich am Donnerstag 160 Vertreterinnen und Vertreter von Bildungseinrichtungen, Politik und Kommunen. Für eine umfassende Vernetzung waren auch Teilnehmer aus Wirtschaft, Kultur, Kirche und Sport dabei. FOTO: DUNKEL

Ein langer Weg zur Inklusion - 3. Bildungskonferenz im Kreis Herford im Stadtgarten Bünde
Bünde/Kreis Herford. Etwa 160 Vertreter von Schulen, Kindertageseinrichtungen, Politik sowie des Kreises Herford und der Kommunen trafen sich am Donnerstag zur Bildungskonferenz in Bünde. "Doch es gibt in Sachen Bildung mehr als Schulen und Kitas", sagte Dezernent Paul Bischof.
Es ist die dritte Konferenz dieser Art auf Kreisebene und nach den Worten von Christoph Höfer von der Bezirksregierung "ein Novum, dass es in anderen Regionen so nicht gibt". Das Oberziel dieser Konferenz ist die Vernetzung und Abstimmung aller Institutionen, die direkt oder auch indirekt mit Bildung zu tun haben, um "doppelte Arbeit" zu vermeiden. Paul Bischof macht es an einem Beispiel deutlich: "Wenn Kindern in der Kita schon bestimmte Lerninhalte mit Zahlen vermittelt wurden, kann es passieren, dass sie dasselbe noch einmal in der Schule wiederholen. Das würde sie unter Umständen langweilen." Ein weiterer Aspekt ist die Einbeziehung von beispielsweise Vereinen, Musikschulen oder auch Büchereien in die Angebote des Offenen Ganztags.
Was speziell die Schulen betrifft, wird an allen Rädchen gedreht, die nicht direkt mit den Inhalten des Lehrplans in Verbindung stehen. "Bei dieser dritten Konferenz kommen vorrangig die Ergebnisse aus den ersten beiden Konferenzen auf den Tisch", erklärte Martina Soddemann vom Schulamt des Kreises Herford.
So viele Einrichtungen unter einen Hut zu bekommen, kann sich mitunter als schwierig erweisen. So sind die einzelnen Bereiche wie Kitas, Schulen oder Vereine gehalten, einen Vertreter zu bestimmen, der als Ansprechpartner für Schulaufsicht und Schulträger fungiert. "Und das ist hier hervorragend gelungen", sagt Christoph Höfer. Einrichtungen, die in ihrer Arbeit durchaus konkurrieren, haben sich somit nicht nur auf einen Vertreter, sondern auch auf gemeinsame Ziele im Rahmen ihres Bildungsangebots- und -auftrags geeinigt.
Das strategische Ziel ist, dass die Menschen im Kreis Herford Bildung als Schlüssel zur gesellschaftlichen Teilhabe, für ihre individuelle Lebensgestaltung und für die Sicherung ihrer wirtschaftlichen Lebensgrundlage anerkennen - unabhängig von ihrer ethnischen oder sozialen Herkunft. Ein hehres Ziel, dem man von Konferenz zu Konferenz ein Stück näherkommen will.
Was die Inklusion betrifft, sagt Dezernent Bischof: "Sie stellt uns vor große ressourcentechnische Herausforderungen." Es werde auch nicht "die Inklusion" geben, weil sie für jedes Kind individuell gestaltet werden muss. Eine weitere Hürde, so der Leiter der Städtischen Realschule Löhne Hans-Rainer Krahe, würden die praktischen Abstimmungsprobleme sein und nennt als Beispiel: "Die Eltern von Kindern mit Förderbedarf müssen genauso zu Wort kommen, wie die Eltern von Kindern, die keiner besonderen Förderung bedürfen, zu denen aber ein Kind mit Förderbedarf in die Klasse kommt."
Christoph Höfer: "Von der Integration, die wir haben, bis zur Inklusion braucht es Zeit. Das lässt sich nicht innerhalb von wenigen Jahr per Gesetzesbeschluss durchsetzen."
VON GERALD DUNKEL, © 2013 Neue Westfälische 11 - Bünde, Freitag 22. Februar 2013

 




Keywords:

Vieles ist möglich - Orientierung für Frauen, die zurück in den Beruf wollen
Eintrag vom: 20.02.2013

Angebotfür Frauen, die wiederarbeiten wollen: Ella Kraft, Christine
Heister und Karola Althoff-Schröder (v. l.) informieren. FOTO: BITTNER

Kreis Herford. "Vieles ist möglich", lautet die Botschaft von Trainerin Christine Heister, die sie Frauen mit auf den Weg geben möchte, die nach längerer Unterbrechung wieder zurück in die Erwerbstätigkeit kehren wollen. An der Volkshochschule bietet sie unterstützt von den Gleichstellungsstellen im Kreis einen Kursus für Frauen an, die nach längerer Zeit wieder, manchmal auch erstmals arbeiten wollen.
Es geht während der 15 Termine des Kursus darum, den Frauen mit niederschwelligen Angeboten Möglichkeiten der Standortbestimmung, Lösungen bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie aber auch Schlüsselqualifikationen wie EDV-Training oder Arbeitsrecht zu vermitteln.
Zwischen etwa 30 und 50 Jahre alt waren die Teilnehmerinnen früherer Kurse, die von der Idee noch vor den Angeboten der Arbeitsagentur angesiedelt ist. Es geht um Austausch, Abbau von Ängsten, aber auch um eine realistische Einschätzung der Frage, wie stark sich ein Berufsfeld im Ausbildungsberuf während der Auszeit möglicherweise verändert hat und darum Wege zu suchen, wie der frühere Traumberuf doch noch erreicht werden kann. "Kollege Computer hat vieles verändert", sagt Heister, vom Arbeitsablauf im Büro bis zur Gestaltung der Bewerbungsmappen.
Da die Lebensarbeitszeit immer länger werde, sei es für den Wiedereinstieg auch nie zu spät, ist Ella Kraft, Gleichstellungsbeauftragte des Kreises überzeugt. Außerdem sei es nie verkehrt, sich eine vom Ehemann unabhängige Altersversorgung aufzubauen.
Der Orientierungskursus beginnt am 12. März und schließt ein vierwöchiges Praktikum in Teil- oder Vollzeit ein. Er findet bis zum 4. Juni in der Volkshochschule Herford, Münsterkirchplatz 1, statt und umfasst 63 Unterrichtsstunden. Der Kursus ist kostenpflichtig, kann aber über Bildungsscheck oder Bildungsprämiengutschein gefördert werden. Informationen unter Tel. (0 52 21) 59 05 16 auf www.vhsimkreisherford.de
Am Dienstag, 26. Februar, bietet Heister eine Informationsveranstaltung zum Kursangebot an. Diese findet von 10 bis 11.30 Uhr in den Räumen der VHS Herford, Münsterkirchplatz 1, statt. Um Anmeldungen an Tel. (0 52 21) 59 05 32 wird gebeten.

VON RALF BITTNER © 2013 Neue Westfälische 10 - Enger-Spenge, Mittwoch 20. Februar 2013



weitere Informationen hier


Keywords:

Zurück in den Beruf - VHS und Gleichstellungsstellen geben Frauen einen Überblick über den Arbeitsmarkt
Eintrag vom: 20.02.2013

Christine Heister (von links) und die Gleichstellungsbeauftragten Ella
Kraft und Karola Althoff-Schröder beraten Frauen. Foto: Ueckermann

Für viele Frauen ist es ein Problem, nach einer Auszeit den Weg zurück in den Beruf zu finden. Mit dem Angebot »Power für den beruflichen Wiedereinstieg« wollen die Volkshochschule und die Gleichstellungsstellen des Kreises Herford Frauen bei der Orientierung helfen.
Christine Heister (von links) und die Gleichstellungsbeauftragten Ella Kraft und Karola Althoff-Schröder beraten Frauen.Foto: Ueckermann
Es ist ein typisches Szenario: Eine Frau, die einen kaufmännischen Beruf gelernt hat, möchte nach einigen Jahren Auszeit wieder arbeiten. In der Zwischenzeit hat sich allerdings technisch so vieles verändert, dass sie ohne eine Nachschulung keine Chance auf einen Arbeitsplatz hätte. »Frauen in diesen und ähnlichen Situationen wollen wir in einem Kurs helfen, einen Überblick über den aktuellen Arbeitsmarkt zu bekommen und sich über ihre Chancen zu informieren«, sagt Kursleiterin Christine Heister.
An 15 Terminen bekommen die Frauen im Gebäude der VHS Herford Einblicke in Themen wie Umschulungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten, Erstellung der Bewerbungsunterlagen, Arbeits- und Rentenrecht und trainieren Bewerbungsgespräche. »Wir werden auch die Beauftragten für Chancengleichheit und das Berufsinformationszentrum besuchen«, sagt Christine Heister. Ein vierwöchiges Praktikum soll dazu dienen, wieder Einblick in den beruflichen Alltag zu gewinnen.
Der Kurs beginnt am 12. März und dauert bis zum 4. Juni. »Die Kosten von 140 Euro können zum Teil über einen Bildungsscheck finanziert werden«, sagt Karola Althoff-Schröder, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Herford.
An einem Informationsabend erläutert Christine Heister den Ablauf des Kurses. Die Infoveranstaltung ist am Dienstag, 26. Februar, von 10 bis 11.30 Uhr in Raum 301 der VHS Herford, Münsterkirchplatz 1. Interessierte können sich dazu unter v 0 52 21/59 05 32 anmelden. Anmeldungen zu dem Orientierungskurs sind bis zum 5. März möglich bei Helga Lütkefend unter v 0 52 21/59 05 16 (Kurs-Nr. G4002.3B).
Artikel vom 20.02.2013, von Christina Ueckermann, Herford (HK)



weitere Informationen hier


Keywords:

„Von Mensch zu Mensch“ - Frauenschreibwerkstatt im Frauenradio Kassandra
Eintrag vom: 18.02.2013

Mit ihrer Stimme dabei: Die unvergessene Hilde Lehnert.

Was sie geschrieben haben, wird zu hören sein. Die Hobby-Literatinnen der VHS-Frauenschreibwerkstatt werden am Samstag, 22. Februar, um 21 Uhr im Frauen-Radio "Kassandra" (Radio Herford 94,9) auf Sendung gehen.
"Von Mensch zu Mensch" heißt der Zyklus: "Traumgarten" ist das Thema, das Birgit Sieker-Witte und Ursula Schnepel inspiriert hat. Einen "Imker-Krimi" steuern Hannelore Tschirner und Helga Hindemith bei. Zudem liest Hannelore Tschirner aus ihrem düsteren Werk von einer schwarzen Witwe. "Das Genie" heißt der Krimi von Kerstin Tümmel, der Leiterin der Schreibwerkstatt. Die "Möwe Johanna" steht im Mittelpunkt des Beitrags von Dorothee Pilgrim.
Hilde Lehnert wird mit ihrem Gedicht "Herbstspaziergang" zu hören sein. Die unvergessene gesellschaftspolitische Aktivisten starb nach der Aufzeichnung im Herbst vergangenen Jahres. An der Sendung beteiligt sind auch Ella Kraft und Erika Zemaitis.
Herford (bra), © 2013 Neue Westfälische 09 - Herford, Samstag 16. Februar 2013



weitere Informationen hier


Keywords:

Englischer Nachmittag für Gartenfreunde und Genießer
Eintrag vom: 14.02.2013

Vergangenen Sonntag lud die Volkshochschule zu einem wahrhaft inspirierenden Bildervortrag über eine Gartenreise durch Südengland ein. Anja Birne, die 20 Jahre lang Gartenreisen geleitet hat, ließ die Gäste in Gartenimpressionen schwelgen und informierte sachkundig über die jeweiligen Pflanzen. Sie und fünf weitere Dozentinnen gestalteten diesen "Englischen Nachmittag". Die 6 Frauen haben bereits mehrere Male das England der Garten-Enthusiasten und Teetrinker zusammen bereist; sie fuhren durch die englische Park- und Heckenlandschaft, wanderten auf Küstenpfaden und besuchten traumhaft schöne private Gärten. Aus ihrer Begeisterung heraus entstand der gezeigte Bildervortrag. In der Pause gab es ein High Tea Buffet mit traditionellen englischen Gaumenfreuden, wie zum Beispiel Bakewell Tarte und Queen Mum‘s Favourite Cake, dazu englischer Tee. Wen wundert es da, dass selbst bei strahlendem Sonnenschein rund 70 Gäste dieser Einladung gefolgt sind?

Zum Nachbacken finden Sie hier ein Rezept eines der angebotenen Köstlichkeiten:

Englische Scones

• 450 g Mehl
• 1 Pn Backpulver
• 1 Prise Salz
• 75g weiche Butter
• 50g Zucker
• 2 große Eier
• 225 ml Milch

Ofen auf 180 Grad vorheizen. Mehl, Salz, Zucker, Backpulver mischen. Das Fett in Flöckchen dazugeben. Die Eier mit der Milch vermixen und diese bis auf einen kleinen Rest, der zum Bestreichen der Scones benötigt wird, zugeben und zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig 2 cm ausrollen und mit einer Ausstechhilfe (Durchmesser ca. 5 cm) ausstechen. Beim Ausstechen sollte man darauf achten, die Form nicht zu drehen, dadurch sollen die Scones beim Backen gleichmäßiger aufgehen. Die Scones mit dem Rest der Eiermilch bestreichen und ca. 10-15 Min. backen, sie dürfen nicht zu braun sein.

Weitere Fotos der Veranstaltung finden Sie hier.

Der Englische Nachmittag wird am Sonntag, den 6. Oktober erneut angeboten. Nähre Informationen finden Sie hier.

Und wenn Sie jetzt Lust auf noch mehr Angebote der VHS zum Thema "Garten" bekommen haben, finden Sie hier eine Übersicht der Veranstaltungen.




Keywords:

14 % Ermäßigung! Unsere Aktion zum Valentinstag am 14. Februar
Eintrag vom: 13.02.2013

Unsere Aktion zum Valentinstag am 14. Februar: 14 % Ermäßigung! Der Aktionspreis gilt nur, wenn Sie die Veranstaltung über unsere Internetseiten buchen (bei Emailanmeldungen können wir den Aktionspreis nicht gewährleisten, bitte nutzen Sie den Anmelde-Button im unteren Bereich der Kursansicht)  Für Aktionsangebote gelten keine Ermäßigungen oder Bildungsschecks! Wiederholungsanmeldungen sind ausgeschlossen!
Sollten Sie sich für diese Veranstaltungen auf herkömmlichem Wege anmelden (Post, Fax, Email), gelten die "normalen" Entgelte (keine Einsparung)!
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir auch bei den Aktionskursen keine Garantie auf Durchführung geben können.
Falls die Veranstaltung aus besonderen Gründen abgesagt werden muss, werden Sie von uns schriftlich informiert.

Wir hoffen, Sie finden für sich etwas Passendes!




Keywords:

Spuren einer dunklen Zeit - Jörg Militzers Rundgang zu den nationalsozialistischen »Täterorten«
Eintrag vom: 07.02.2013

Jörg Militzer vor dem Striedieckschen Hof. Ein historisches Foto, das er während der Führungen dabei hat, zeigt eine NS-Flagge, die vor dem Haus weht, das auch für Parteiveranstaltungen genutzt wurde. Foto: Marold Osterkamp

Bünde (BZ). Wie haben die Menschen in Bünde während der Zeit des Nationalsozialismus gelebt? Was hat sich verändert? Und wo waren die »Täterorte«?
All das sind Themen eines besonderen Stadtrundgangs von Jörg Militzer, der sich auf die Zeit zwischen 1933 und 1945 konzentriert. Dreimal führte er bisher zu den »NS-Täterorten« in der Stadt wie er den Rundgang nennt. »Ich gehe dabei nicht von Haus zu Haus, zeige auf sie und sage, wer hier gelebt hat und welche Funktion er hatte« Es werden Namen genannt, aber Militzer geht es hauptsächlich um die Orte. Er möchte ins Bewusstsein bringen, dass auch eine kleine Stadt wie Bünde von der NS-Ideologie durchdrungen war. »Es geht mir auch um die geistige Täterschaft. Darum gehe ich zu Schulen und Kindergärten, weise auf die lokalen und überregionalen Presseerzeugnisse hin, die die Ideologie verbreiteten«.
Für den von Julius Streicher geleiteten »Stürmer«, eines der widerlichsten Presseerzeugnisse des Nationalsozialismus, existierte ein Zeitungsaushang nahe der Else (Frühlingsweg/Bolldammbrücke) gegenüber des heutigen Schuhhauses Tiemann. Streicher wird in den Nürnberger Prozessen als Kriegsverbrecher verurteilt und hingerichtet.
Der Rundgang beginnt am Marktplatz, dann geht es zum heutigen Marktgymnasiun. Militzer will zeigen, wie die Ideologie den Menschen erreicht hat, und da ist die Schule ein wichtiger Ort. Für seine Rundgänge hat er mit Zeitzeugen gesprochen, die über nach und nach entstehenden alltäglichen Hass auf jüdische Mitbürger berichten und bezieht die Forschungen des Pädagogen Norbert Sahrhage zum Nationalsozialismus in Bünde mit ein. »Sahrhages Arbeit ist ein wichtiger Bestandteil« Schon in den dreißiger Jahren existierte gegenüber der Schule ein Kindergarten, der von einem Verein geführt und von den Nationalsozialisten geschlossen wurde, da er sich nicht von der NS-Propaganda vereinnahmen lassen wollte. Ganz anders arbeitete der Kindergarten an der Klinkstraße. Er wurde straff im Sinne des Regimes geführt. Alle NS-Organisationen waren in Bünde vertreten. Neben der Partei auch Ortsgruppen von SA und SS, »die sich ausgerechnet Hengist und Horsa nannten«. Am Striedieckschen Hof wehte eine NS-Flagge, der BDM (Bund Deutscher Mädel) traf sich dort zu Versammlungen. Weiter geht's zur Laurentiuskirche, wo Militzer die Rolle der Kirche in der NS-Zeit erläutert und über die unterschiedlichen Strömungen spricht, die es auch in Bünde gab. Überliefert sind Beschwerden der nationalsozialistischen »Deutschen Christen«, über den in Bünde sehr bekannten Pfarrer Julius Prüßner, der zur Bekennenden Kirche gehörte und den Kirchenraum nur ungern den Gegnern überließ. Prüßner beschäftigte sich bis zu seinem Tode intensiv mit dem Nationalsozialismus.
Der Rundgang führt auch zu den Kinos. Büli und Universum zeigten zwar bis Mitte der dreißiger Jahre noch US-Produktionen (etwa »King Kong und die weiße Frau«), im Mittelpunkt standen aber bald die nur scheinbar unpolitischen Unterhaltungsfilme und Propagandastreifen von »Hans Westmar« über den in Bielefeld geborenen und in Berlin ermordeten SA-Sturmführer Horst Wessel über »Der ewige Jude« bis hin zu »Jud Süß«. Der Rundgang geht vorbei an der Sparkasse, einer der wenigen Bauten in Bünde, bei denen die NS-Architektur zu erkennen ist und endet am Stadtgarten. Hier wurden der Geburtstag Adolf Hitlers gefeiert, hier kam die Partei zu Kundgebungen zusammen.
Spuren jener Zeit sind noch heute sichtbar. Dem Stadtführer ist es wichtig, dass auch dieser Teil der Stadtgeschichte nicht in Vergessenheit gerät.
Artikel vom 07.02.2013, von Marold Osterkamp



weitere Informationen hier


Keywords:

Weidenbastelkurs in der Biologischen Station in Kooperation mit der VHS - Die Natur mit eigenen Händen veredeln
Eintrag vom: 07.02.2013

kreativ: Teilnehmerinnen des Weidenbastelkurses, in der Mitte Dr. Ulrike Letschert von der Biologischen Station. FOTO:THOMAS KLÜTER

Kirchlengern (thom). Frisch geschnitten lagen die Weidenäste auf dem steinernen Boden des alten Herrenhauses in Stift Quernheim. Die Biologische Station Ravensberg bot einenWeidenbastel-Kurs an und hatte die Materialien schon vorbereitet. Dünne einjährige Äste und etwas dickere zweijährige, von Korb- und Silberweiden. "Bruchweiden und Salweiden sind dagegen nicht geeignet für Flechtarbeiten", sagte Kursleiterin Dr. Ulrike Letschert.
25 große und kleine Teilnehmer bekamen Information über die Werkstoffe und Pflanzenarten. Dann machten sie sich an die Arbeit, nahmen dünne Baumscheiben aus Pappelholz als Grundplatten und bastelten Körbe, Rankhilfen, Windlichter und Tipis. "Das ist ein schöner Trend, dass die Leute sich noch mehr Natur in den Garten holen", sagte Susanne Schütte, die den Kurs ehrenamtlich mit leitete. So viele Interessierte möchten das Flechten mit Weiden lernen, dass die Kurse regelmäßig ausgebucht sind.
Martina Vogt war zum ersten Mal dabei, hatte ihre Teilnahme aber lange geplant: "Im letzten Jahr war der Kurs schon voll, als ich nachfragte, dann habe ich mich gleich für dieses Jahr angemeldet." Daniela Großpitsch nahm auch zum ersten Mal teil. Und sie kam gleich mit der ganzen Familie. "Wir machen hier einen gemeinsamen Bastelnachmittag, sogar Jonas Marlon ist schon mit dabei." Der achtmonatige Junge war der jüngste Bastler im Kurs, hielt aber eher seine Mutter vom Werkeln ab.
Auch der Kurs Anfang März ist leider schon ausgebucht. "Eine spannende Alternative wäre der Kurs zum Bau eines Wildbienenhotels am 16. März", schlug Ulrike Letschert vor. Da wird auch unter Anleitung gebaut und dekorative Nistmöglichkeiten für viele Bienenarten geschaffen, die sonst in der Natur kaum noch welche finden.
© 2013 Neue Westfälische, 11 - Bünde, Dienstag 05. Februar 2013



weitere Informationen hier


Keywords:

<<  1   2   3   4   5   6   7   8   9   10   11   12   13   14   15   16   17   18   19   20   21   22   23   24   25   26   27   28   29   30   31   32   33   34   35   36   37   38   39   40   41   42   43   44   45   46   47   48   49   50   51   52   53   54   55   56   57   58   59   60   61   62   63   64   65   66   67   68   69   70   71   72   73   74   75   76  >>    alle

 



Suche
Browser-Such-Plugin
Bookmark and Share

Wo ist was?
in Bünde

in Enger

in Herford

in Hiddenhausen

in Kirchlengern

in Rödinghausen

in Spenge

in Vlotho

Übersichtskarte


VHS Agentur
Bildung auf Bestellung

Projektbeispiele



SEPA

 

Seite erzeugt in 1.0157 sec.
Anregungen, Fehler oder Kritik an Webmaster  |  Impressum/Disclaimer/Datenschutz
VHS im Kreis Herford, VHS Bünde, VHS Vlotho, VHS Kirchlengern, VHS Spenge, VHS Enger, VHS Rödinghausen, VHS Hiddenhausen
VHS im Kreis Herford | ... | Nachrichten