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Sprachen lernen verbindet!
Eintrag vom: 05.02.2013

Ein Spanischkurs und ein Deutschkurs für Gäste aus Lateinamerika zur gleichen Zeit am gleichen Ort - was liegt da näher als diese beiden Gruppen zusammenzubringen und ins Gespräch kommen zu lassen? In spanischer Sprache und in deutscher Sprache und bestimmt auch in einem Gemisch aus beidem? Beide Gruppen nämlich lernen noch nicht lange die jeweilige Sprache. Die eine Gruppe besuchte einen Spanisch-Intensivkurs der Volkshochschule. Eine Woche lernte sie jeden Tag 7 Stunden unter der Leitung der langjährigen Dozentin Maria Segador die spanische Sprache. Die andere Gruppe - das sind Jugendliche aus 7 lateinamerikanischen Ländern. Sie besuchen derzeit einen Sprach- und Orientierungskurs von der YFU - der Youth For Understanding. Diese Organisation ist die größte Austauschorganisation in Deutschland mit weltweitem Netzwerk. Für die Jugendlichen ist der Kurs die Vorbereitung für ihr Austauschjahr. Danach gehen die jungen Leute in deutsche Familien. Das Tandemlernen war für den Spanischkurs ein krönender Abschluss der intensiven Woche, für die Jugendlichen eine spannende Begegnung - für alle eine tolle Erfahrung. Die VHS hat ein paar Eindrücke dieses Zusammenkommens auf Bildern festgehalten. Sie finden sie hier.




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Haben Sie schon unseren Newsletter abonniert?
Eintrag vom: 04.02.2013

Sollten Sie unseren Newsletter noch nicht abonniert haben, dann können Sie das hier tun: http://vhs.bz/m3tlw


Mit unseren kostenlosen Newslettern informieren wir Sie regelmäßig über Neuigkeiten und aktuelle Angebote. Den aktuellen Februar-Newsletter finden Sie hier: http://vhs.bz/6s5mr

Das VHS-Frühjahrssemester hat nun begonnen und wir halten wieder viele reizvolle Angebote für Sie bereit! So können Sie zum Beispiel wählen zwischen Kursen aus dem EDV-Bereich, Gartenseminaren, Italienisch für Kinder, den Film "ziemlich Beste Freunde" in französischer Sprache und einen spannenden Vortrag über den Süden der Türkei bei Tee und Gebäck.
Lassen Sie sich inspirieren!




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Lernen beim „Scheolmester“ - Zehn-Minuten-Reportage: Plattdeutsch als Fremdsprache
Eintrag vom: 31.01.2013

Spenge/Enger. Die plattdeutsche Sprache hat ihren ganz eigenen Charme. So erfreuen sich plattdeutsche Abende, Auftritte von Laienspielgruppen oder plattdeutsche Gottesdienste stets großer Beliebtheit. Als ich noch ein Kind war, lauschte ich gern den Unterhaltungen meiner Omas und Opas, Onkel und Tanten, die oft Platt sprachen. Vieles verstehe ich noch, einen Dolmetscher benötige ich nicht. Nun möchte auch mal Plattdeutsch sprechen, und wenn es nur zehn Minuten sind.
Gelegenheit dazu habe ich beim Volkshochschulkursus unter Leitung von Gerhard Heining im Bürgertreff Wallenbrück, für ihn ist es Muttersprache. "Cheon Dach, alle tohäope", begrüßt er das halbe Dutzend Teilnehmer. Sie wollen noch einmal die Schulbank drücken und vom "Scheolmester" etwas über "Huüerluüe und Küadder" - Heuerlinge und Kötter - erfahren und etwas in Plattdeutsch verstehen und lesen lernen. Ich gehöre zu denen, die noch nie ein plattdeutsches Wort gesprochen haben. Das wird schon bei der Vorstellungsrunde deutlich. "Ik sin seon et - ich bin seine Frau", sagt etwa Gudula Heining schmunzelnd, die Frau vom "Scheolmester".
Zur Einstimmung legt Heining eine CD auf: "Suermoss un Candlelight" - Sauerkraut und Kerzenlicht. Wir Kursteilnehmer hören dann den "Iärlküenink" - Goethes "Erlkönig" - gesungen auf Münsterländer Platt. Heining verteilt dazu ein Textblatt - in platt- und in hochdeutscher Sprache. "Das gehört eigentlich in die Abteilung ,Spoikenkuikeruigge‘ - Spökenkiekerei", sagt er. Das war das Thema eines früheren Kurses.
Aber dann wird es ernst. Wir erhalten Arbeitsblätter mit einem Text über das Verhältnis von Heuerlingen zu Köttern. Was ich gesprochen sinngemäß verstehe, sieht für mich schwarz auf weiß geschrieben wie eine gänzlich fremde Sprache aus.
Gerhard Heining erklärt, warum in der plattdeutschen Sprache bis zu drei Vokale aufeinander folgen können, am Beispiel der Heuerlinge - "Huüerluüe". "Würde die Endung anders geschrieben, könnte sich ein ganz anderes Sinn ergeben." Er gibt Beispiele: "Huier" heißt beispielsweise "hier" und "luien" wären "Leiden". Ein anderes Beispiel: "Biuern" - Bauern, "Buiern"- Birnen. Heining: "Es ist wichtig, das zu unterscheiden."
Jeder darf schließlich einen Satz des vorliegenden Textes lesen. Während andere ihre Passage perfekt vortragen, komme ich schnell ins Stottern. Für mich als Sprach-Neuling ist es alles andere als einfach, die Buchstaben in der korrekten Reihenfolge und dann auch noch mit der richtigen Betonung auszusprechen. "Fruüher weoert äok oin Doil van denn Läohn an die Denste os Linnen iutdeon" - Früher wurde auch ein Teil des Lohnes für die Dienste (des Kötters) aus Linnen erstattet, würde man heute wohl übersetzen. Hätten meine Mitstreiter nicht den geschriebenen Text vor Augen, hätten sie mich kaum verstanden. Ich wiederhole den Satz, es hört sich nur minimal besser an.
Die anderen haben Spaß an meiner Unbeholfenheit. "Schruiben kürne Ji, owwer dat Liasen mür Ji no leier - Schreiben können Sie, aber Lesen müssen Sie noch lernen", sagt Heining lächelnd. Alle schmunzeln, und dann ist auch schon der nächste an der Reihe.
Später erhalten die Kursteilnehmer den Grundriss eines Kotten, wie er früher aussah, sogar eines "Dubbelkuaden" (Doppelkotten). Das "Hius" besaß eine "Dial" (Diele), je eine "Buabnduür" und "Nuienduür" (obere und untere Tür), einen "Heierd" (Herd), "Stuaben" und "Kamern", "Schäppken" (Schrank), aber auch "Keohstall" und "Schwuinestall".
Zum Abschluss dieser Lektion trägt Heining eine Geschichte "Mir un mich" von Richard Schmieding vor, in der Eigenart und die Schönheit dieser Sprache zum Ausdruck kommen. Dann ist "Fuieromt" - Feierabend. Am Ende kann ich immerhin sagen: " Ik kuüer Platt". Und der "Scheolmester" verabschiede uns mit den Worten: "Kürmt cheot no Hius."
Keine Spökenkiekerei: Gerhard Heining leitet wieder einen VHS-Kursus "Plattdeutsch verstehen und lesen lernen". NW-Redakteurin Karin Weßler hat an einem Abend teilgenommen und war ganz begeistert von der Aussprache mancher Ausdrücke, etwa dem Wort "Spoikenkuikeruigge" . FOTOS: MAREIKE PATOCK

© 2013 Neue Westfälische, 10 - Enger-Spenge, Donnerstag 31. Januar 2013, VON KARIN WESSLER

 



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Wie lernt unser Gehirn?
Eintrag vom: 30.01.2013

Prof. Dr. Heinz Schirp zu den Konsequenzen für erfolgreiches Lernen

Unser Gehirn ist die komplexeste Struktur im uns bekannten Universum! Wenn wir erfolgreich lernen und lehren wollen, müssen wir wissen, wie unser Gehirn funktioniert. Aus den Neuro- und Lernwissenschaften liegen inzwischen Erkenntnisse vor, die uns helfen, die Arbeitsweisen und Leistungen unseres Gehirns besser zu verstehen. Am 7. Februar um 20.00 Uhr wird der renommierte Erziehungswissenschaftler Prof. Dr. Heinz Schirp in der Aula der VHS einen ebenso spannenden wie "gehirnfreundlichen" Vortrag zu den aktuellen neurowissenschaftlichen Befunden halten. Mit vielen Beispielen wird er veranschaulichen, wie unser Gehirn lernt, wie es Erfahrungen verarbeitet, etwas behält, vergisst, erinnert, und wie unterschiedliche neuronale Strukturen miteinander vernetzt sind - nicht ohne dabei die Konsequenzen für "gehirnfreundliches" und nachhaltiges Lehren und Lernen aufzuzeigen und auch gleich praktisch umzusetzen!
Der kurzweilige Vortrag richtet sich sowohl an Pädagog/innen und andere im Bereich Erziehung und Bildung Tätige als auch an alle, die effektiver lernen wollen.

Prof. Dr. Heinz Schirp setzt sich seit mehr als 25 Jahren intensiv mit Schul- und Lernforschung auseinander. Zurzeit ist er als Lehrbeauftragter an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster im Fachbereich Erziehungs- und Sozialwissenschaften - Schwerpunkt Neurodidaktik tätig.

Weitere Informationen hier

Einen kleinen "Vorgeschmack" auf den Vortrag erhalten Sie hier

 

Und für alle die, die effektiver lernen wollen, bietet die VHS darüber hinaus das folgende Seminar an:

G40253B Effektiv lernen und Prüfungsangst bewältigen
Angebot für Jugendliche und Erwachsene




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Mip’m Preis aus’er Aula raus - Frauengruppe Eigensinn für Engagement an der Volkshochschule ausgezeichnet
Eintrag vom: 27.01.2013

VON CORINA LASS

Kreis Herford. Tiefe Einblicke in das ostwestfälische Gemüt verschaffte der Kabarettist Harald Meves rund 120 Besuchern in der Aula der Volkshochschule (VHS). Zuvor hatte Leiterin Monika Schwidde erstmals den Mathilden-Engagement-Preis verliehen. Gestiftet worden ist er vom Förderverein für außergewöhnliches Engagement in der Volkshochschularbeit.

Ausgezeichnet wurde die Frauengeschichtsgruppe Eigensinn mit Ingrid Otterpohl, Angelika Bielefeld, Lore Wörmann und Ella Kraft. Seit elf Jahren setzt sie sich dafür ein, Aspekte der Herforder Stadtgeschichte ins Blickfeld zu rücken. Zudem ermöglichen die vier Frauen, die Erkenntnisse mit allen Sinnen zu erleben.

Einen Coup landete die Gruppe 2004, als sie sich mit dem Gemälde "Brautwerbung Herzog Heinrichs von Sachsen um Mathilde" in der VHS-Aula beschäftigte. Ihre Recherchen legte die große Bedeutung des Bildes, das heute in einem Zug mit Historienbildern in Quedlinburg und Meißen genannt wird, für die Stadt offen. Das Ergebnis der Recherchen löste eine Rettungs- und Restaurierungsaktion aus, in dessen Folge auch die Aula saniert wurde.

Zu jedem Thema gebe es unzählige Treffen, da würden Exkursionen unternommen, da werde in Archiven recherchiert. Auch das, was die Gruppemitglieder beim Frauengeschichtstag aufbieten, suche seinesgleichen, sagte Schwidde - von der Dekoration bis zu schauspielerischen Veranschaulichung.

Die Vorsitzende des VHS-Fördervereins, Gerburg Koltzsch, hatte zuvor darauf hingewiesen, dass der Engagement-Preis in Zukunft jedes Jahr vergeben werden soll. Der Förderverein hatte zudem für Essen und Getränke gesorgt, die dreiköpfige Gruppe "Now! Live" eingeladen, die mit Jazz, Pop und Klassik für Unterhaltung sorgte, und Meves gebeten, die Besucher zu unterhalten. Goltzsch erinnerte daran, dass der Kabarettist beim ersten Empfang von fünf Jahren schon einmal aufgetreten war. Meves habe damals einen Level gesetzt, der den Förderverein gezwungen habe, die Messlatte in den Folgejahren etwas "elastischer" zu gestalten.

Auch am Donnerstagabend sorgte Meves für beste Unterhaltung, als er den Besuchern das Wesen des Ostwestfalen erklärte, der mit wenigen Worten alles sagt und dabei auch noch seine eigene Sprache nutzt. Jüngster Zuwachs aus dem Wortschatz der Einheimischen im Programm des Kabarettisten ist "mip’m". Eine Besucherin hatte Meves nahegelegt, sich das Wort zu merken und ihm zugleich den passenden Gebrauchssatz mit auf den Weg gegeben: "Wir sind mip’m Fahrrad da."

Mip’m guten Gefühl, einen schönen Abend verbracht zu haben, verließen später die Besucher das Haus. Dazu beigetragen hatte auch ein Überraschungsgast: Richard Claudio ist Sänger, stammt von den Philippinen und hat sich bereits mit seiner Band "El duo" in Asien einen Namen gemacht. Zurzeit lernt er an der VHS in Herford Deutsch.

© 2013 Neue Westfälische
09 - Herford, Samstag 26. Januar 2013




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Teilnehmer mögen es kurz und flexibel
Eintrag vom: 24.01.2013

Volkshochschule startet ins Frühjahrssemester - große Nachfrage nach Sprach- und Gesundheitskursen

Herford (HK). Auf stabile Teilnehmerzahlen kann VHS-Leiterin Monika Schwidde zu Beginn des Frühjahrssemesters hinweisen. Doch: "Es wird immer arbeitsaufwändiger, die Menschen zur Weiterbildung zu animieren." Zeit sei auch in Zeiten zeitsparender Technik anscheinend ein knappes Gut.
Knapp 16 000 Teilnehmer hat die VHS im Kreis Herford 2012 in ihre Kurse geholt. Für das neue Semester sind 572 Veranstaltungen mit 8558 Unterrichtseinheiten geplant.
"Im Vergleich zu den Vorjahren kann man eine Tendenz hin zu flexibleren Zeiten, kleineren Gruppen und kürzeren Kursen beobachten", sagt Schwidde. Um auf das veränderte Nachfrageverhalten zu reagieren, gibt es im traditionell stärksten Bereich der Volkshochschule, den Sprachen, inzwischen Wochenend- und Intensivkurse, Vormittags- und Abendkurse, Zertifikatskurse, Seminare in Zusammenarbeit mit MARTa, Business-English oder Italienisch für Kinder.
Gelehrt werden 20 Sprachen, inklusive Arabisch, Chinesisch, Dänisch, Gebärdensprache und Plattdeutsch. Die VHS bereitet auf diverse Zertifikate vor. "Wir können 60 verschiedene Prüfungen in zehn europäischen Sprachen abnehmen", erläutert Fachbereichsleiterin Andrea Dohmann.
Nach den Sprachen stehen die Gesundheitskurse bei den Teilnehmern besonders hoch im Kurs. "Wer bei Yoga noch einsteigen möchte, muss sich sputen«, rät Fachbereichsleiter Frank Schragner. Sein Angebot reicht von Entspannungskursen und Pilates über Zumba und Box-Aerobic bis hin zu gesundem Genießen mit thailändischer, spanischer, italienischer und sogar persischer Küche.
Ein wichtiges Standbein der VHS im Kreis Herford ist die berufsbezogene Weiterbildung. Hier gibt es Unterstützung bei der beruflichen Neuorientierung oder dem Wiedereinstieg, Seminare, die Durchsetzungsvermögen, Schlagfertigkeit und Konfliktfähigkeit trainieren, sowie Veranstaltungen für Fach und Führungskräfte. "Hier haben wir unser Angebot ausgebaut", erläutert Helga Lütkefend. Auf Wunsch ehemaliger Seminarteilnehmer kam der Kursus "Effektive Führung durch souveränes Auftreten und Körpersprache" zustande. Besonders lädt Lütkefend auch zum Vortrag von Prof. Dr. Heinz Schirp ein, der am 7. Februar auf die Frage antwortete: "Wie lernt unser Gehirn?"
Gut angelaufen sind im Herbstsemester die iPad-Kurse im EDV/ITBereich. "Neben Einsteiger- und Fortgeschrittenenkursen gibt es nun erstmals auch ein iPad-Angebot speziell für Fotografen", erklärt Mark Stocksmeyer. Er weist daneben auf die zahlreichen Kurse zu Windows 7 hin, sowie auf praxisbezogene Angebote wie kaufmännisches Rechnen oder das Gestalten eines Haushaltsbuches mit Excel.
Politisch und kulturell Interessierte lädt Monika Schwidde zur Autorenlesung von Florian Opitz ein. Er liest am 14. März aus seinem Buch "Speed". Mit dem Thema Zeit setzt sich auch Dr. Mathias Jung auseinander, der am selben Tag im Universum in Bünde über "Atempausen im Zeitalter der Beschleunigung" spricht. Strategien gegen Burnout und Mobbing lernen Teilnehmer eines Kurses am 5. März kennen. Wer befürchtet, Probleme mit dem Mathe-Abitur zu bekommen, kann sich in der VHS ebenso trainieren lassen wie Berufstätige oder -rückkehrer, die kaufmännische Qualifikationen erwerben möchten.
Einen Überblick über das gesamte Programm des neuen Semesters, das auch Angebote zu Kreativität, Historie, Natur, Umwelt und Psychologie umfasst, finden Interessierte in den Blauen Seiten, die im VHS-Gebäude am Münsterkirchplatz ausliegen, oder in aktualisierter Form im Internet unter www.vhsimkreisherford.de. Außerdem bietet die VHS "Bildung auf Bestellung" an, maßgeschneiderte Angebote nach Wunsch für Einzelpersonen, Gruppen, Firmen und Einrichtungen.

Westfalen-Blatt Nr. 20, Herford, Artikel VON RUTH MATTHES vom 24.01.2013

 

Lernen, was das Herz begehrt
Volkshochschule bietet vielfältiges Kursangebot im Frühjahr und Sommer

Kreis Herford. An der Volkshochschule (VHS) starten in den nächsten Wochen viele neue Kurse - neben etablierten Angeboten aus den Bereichen Sprachen, Gesundheit und Berufliche Weiterbildung gibt es auch einige Neuheiten.

Dazu zählt unter anderem der Kurs "Das I-Pad für Fotografen", der am 6. März mit drei Terminen startet. Die Teilnehmer lernen, wie sie Bilder mit dem I-Pad bearbeiten und publizieren können. Dazu werden verschiedene Programme vorgestellt und weiterführende Inhalte vermittelt. So ergänzt der Kurs die I-Pad-Reihe, die an der Herforder Volkshochschule bereits zum zweiten Mal angeboten wird. Auch ein Kurs zum Thema "Korrespondenz und Protokollführung" zählt zu den Seminaren, die die Volkshochschule erstmalig im Angebot hat. "Inhaltlich geht es um das korrekte Aufsetzen von Geschäftsbriefen - dabei hat sich in den vergangenen Jahren viel verändert", sagt Stephanie Müller, Leiterin des Bereichs "Kaufmännische Weiterbildung." Zu den beliebtesten Angeboten zählen traditionell die Fremdsprachen, wie VHS-Leiterin Monika Schwidde berichtet. Die VHS richtet ihr Angebot dabei stets an den Wünschen der Nutzer aus. Ob nun in Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Arabisch, Chinesisch, Japanisch oder Russisch: "Der Trend geht zu kleineren Gruppen", sagt Fachbereichsleiterin Andrea Dohmann. Statt zehn bis zwanzig bilden nun drei bis vierzehn Lernende eine Klasse. Insgesamt bietet die VHS 20 Sprachen an, die in Wochenend,- Tages - oder Vormittagskursen erlernt werden können. Neben klassischen Business-Kursen gibt es ausgefallene Seminare, etwa "Sprachkurse mit Geschmack", die kulinarische Genüsse einbauen. Auch rund um das Thema Gesundheit startet wieder eine Vielzahl an Kursen: Von Entspannung (Yoga, Pilates) über Bewegung (Zumba, Box-Aerobic) bis hin zum Genießen (Internationale Küche). Andere Kurse lehren das "Genießen und Entschleunigen" oder wie man "Atempausen im Zeitalter der Beschleunigung" macht.

Der Bereich "Berufliche Weiterbildung/Qualifizierung" umfasst Angebote zur Neuorientierung und Bewerbung und zu Schlüsselqualifikationen wie Kommunikation und Selbstpräsentation. Zu den Angeboten, die in diesem Semester ausgebaut wurden, zählen Kurse für Fach- und Führungskräfte. Am Freitag, 22. Februar und Samstag, 23. Februar, findet ein Seminar zum Thema "Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wirksam motivieren" statt.

Und wenn trotz der mehr als 570 Veranstaltungen im neuen Semester nicht das Richtige dabei ist? "Wir organisieren bei Bedarf auch maßgeschneiderte Angebote für Einzelpersonen, Gruppen, Firmen oder Einrichtungen", so Schwidde.

© 2013 Neue Westfälische, 09 - Herford, Artikel VON HANNA IRABI, Donnerstag 24. Januar 2013

 




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Arabellion: Zeitenwende im arabischen Raum. Seminar am Wochenende
Eintrag vom: 23.01.2013

Vlotho (VZ). Der demokratische Aufbruch in zahlreichen arabischen Ländern und die aktuellen Entwicklungen in diesen Ländern stehen im Mittelpunkt eines Seminars, das das Vlothoer AKE-Bildungswerk gemeinsam mit der Volkshochschule Herford und Internationalen Versöhnungsbund Ende Januar veranstaltet.
Betrachtet werden dabei besonders die aktuellen Veränderungen in Ägypten, Syrien und Tunesien. Hierbei wird über die Möglichkeiten des gewaltfreien Widerstandes und über die Antworten von Christentum und Islam zu Demokratie, Gerechtigkeit und Frieden gesprochen.
Das Seminar »Arabellion - Zeitenwende im arabischen Raum« findet am 26. und 27. Januar im Jugendhof statt. Anmeldungen und weitere Informationen beim AKE-Bildungswerk, Ulrike Heusinger, v 0 57 33 / 9 57 37.

Westfalen Blatt, Vlothoher Zeitung, Artikel vom 13.12.2012

 

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Blick auf ein musikalisches Leben - Erinnerung an den erfolgreichen Bünder Komponisten Ralf Arnie
Eintrag vom: 21.01.2013


Die "Tulpen aus Amsterdam"stammen aus seiner Feder. Für Stars wie Freddy Quinn und Vicky Leandros schrieb Ralf Arnie Hits. Nur wenige aber wissen, dass der erfolgreiche Komponist in Löhne geboren wurde und einen großen Teil seiner Jugend in Bünde verbrachte.
Einen Blick auf das Leben von Ralf Arnie bot Jörg Militzer jetzt im Bünder Dammhaus zum zehnjährigen Todestag des Komponisten. Unterstützt wurde der Leiter der VHS Geschichtswerkstatt von zahlreichen Zeitzeugen und von Renate Arnie, der Witwe des Künstlers.
Der Abend war dann eher ein gemeinsames Erinnern, als ein Vortrag. Jahreszahlen wurden von Besuchern präzisiert, Erinnerungen bestätigt und persönliche Eindrücke geteilt.
Als Willi Artur Karl-Heinz Niederbremer 1924 in Löhne geboren, lebte der Sohn eines Lehrers von 1934 bis 1952 in Bünde. Nachbarn erinnerten sich daran, wie eifrig der junge Musiker bei offenem Fenster übte. Schon in der Schulzeit entstand sein Künstlername: "Ar" von Artur und "nie" von Niederbremer. Renate Arnie lüftete dann auch das Geheimnis, um den gewählten Vornamen: "Mein Mann hat den Künstler Ralf Arthur Roberts sehr verehrt, daher sein Künstlername Ralf." Die ersten öffentlichen Auftritte absolvierte Ralf Arnie im alten Stadtgarten. Mit dem Sohn des Betreibers war er befreundet und bekam so die Chance, mit seiner Kapelle "Die goldenen Sechs" aufzutreten. Später agierte Arnie mehr im Hintergrund. Er freute sich, wenn Sänger mit seinen Liedern erfolgreich waren, riss sich aber nicht darum, selbst im Rampenlicht zu stehen. 1952 zog er nach Hamburg, war dort unter Vertrag beim Musikalienverlag Ralf Maria Siegel, dem Vater des Grand Prix Komponisten Ralf Siegel und gründete 1960 seinen eigenen Verlag.
Bis heute trägt die Frau an Ralf Arnies Seite offiziell den Namen Arnie. "Nur das Finanzamt und die Polizei kennen mich unter meinem richtigen Namen", verriet sie mit einem Augenzwinkern. Renate Arnie reiste extra aus Hamburg an die Else und fühlte sich geehrt durch diesen Abend der Erinnerung an ihren Mann. Mit Tulpen wurde sie empfangen, natürlich. Und obwohl sie immer wieder auf diese Blumen angesprochen wird, mag sie die Melodie richtig gern. "Ich habe sie sogar als Klingelton auf dem Handy." Ihr Lieblingslied aus der Feder ihres Mannes ist aber "Geld ist nicht wichtig, aber schön muss sie sein"aus dem Jahr 1986. "Da gefällt mir der Text, die Aussage besonders."

© 2013 Neue Westfälische, Kreis Herford (thom), 11 - Bünde, Montag 21. Januar 2013

 



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Bünde war nur für kurze Zeit Kreisstadt - Vortragsabend mit Wolfgang Silger
Eintrag vom: 17.01.2013


Das als Haus Wellensiek bekannte und noch heute existente Gebäude an der Eschstraße 35 beherbergte einst die Verwaltung des Kreises Bünde. Heute ist im Erdgeschoss des Gebäudes das Café Fenstergucker untergebracht. Foto: Museum Bünde


Bünde (BZ). Auf Einladung der Geschichtswerkstatt der Volkshochschule wird Wolfgang Silger, Mitarbeiter im Herforder Kommunalarchiv, am kommenden Montag in einem Vortrag über die Entwicklung Bündes in den Jahren 1816 bis 1832 berichten.
Nachdem Preußen den Einfluss Frankreichs auf die Region beendet und mit der Reform der Verwaltungsbezirke eine Provinz Westfalen geschaffen hatte, erlangte auch das kleine Städtchen an der Else größere Bedeutung. Unter der Leitung des Landrates Philipp von Borries wurde der Kreis Bünde geschaffen, der nach nicht einmal zwei Jahrzehnten jedoch fast vollständig dem benachbarten Kreis Herford zugeschlagen wurde.
Treffpunkt für Geschichtsinteressierte ist am Montag, 21. Januar, um 19 Uhr der Vortragsraum im Hause SiSchu-Immobilien, Auf?m Tie 6. Karten gibt es wie immer nur an der Abendkasse.
Neue Westfälische, Bünde, Artikel vom 17.01.2013



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Fliegende Hände - Gebärdensprachkurse an der VHS
Eintrag vom: 17.01.2013

 Haben Sie schon einmal beobachtet, wie sich Gehörlose mit Gebärden unterhalten? Die Gebärdenzeichen folgen so schnell aufeinander, dass Hörende oftmals nur staunen können, wie diese Verständigung klappt. Es sieht fast aus, als ob die Hände fliegen. Viele sind von der Kommunikation fasziniert.
An der VHS im Kreis Herford können Sie diese faszinierende Sprache erlernen. Sie lernen und trainieren das Fingeralphabet, die Gebärdenzeichen und die Grammatik.
Der Kursleiter selbst ist gehörlos. Deshalb ist eine Dolmetscherin am ersten Kursabend anwesend. Ein neuer Kurs in Gebärdensprache für Teilnehmende ohne Vorkenntnisse beginnt Anfang Februar.

Nähere Informationen hierzu finden Sie hier

 

Foto: Petra Bork / pixelio.de




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Erinnerungsabend für Ralf Arnie - VHS-Geschichtswerkstatt lädt am 19. Januar ein
Eintrag vom: 16.01.2013


 Kaum jemand weiß, dass der Komponisten der "Tulpen aus Amsterdam" Ralf Arnie bzw. Arthur Niederbremer aus dem Kreis Herford stammte. In Löhne geboren, verbrachte er seine Jugend in Bünde und war der Elsestadt zeitlebens eng verbunden. Anlässlich seines 10. Todestages am 19. Januar wird um 19 Uhr ein Erinnerungsabend für den Musiker von der VHS-Geschichtswerkstatt Bünde ausgerichtet. Es wird das Leben Niederbremers nachgezeichnet und anhand von Bildern anschaulich dokumentiert. Doch auch Zeitzeugen und die eigens aus Hamburg anreisende Witwe Renate Arnie kommen zu Wort.
Nicht zuletzt wird die eine oder andere Melodie aus der Feder des Künstlers erklingen. Moderiert wird der Abend im Dammhaus von Stadtführer und Leiter der Geschichtswerkstatt Jörg Militzer. Karten gibt’s im Vorverkauf beim Stadtmarketing Bünde im Rathaus, Bahnhofstraße 13+15.
© 2013 Neue Westfälische, 11 - Bünde, Dienstag 15. Januar 2013



Tulpen, die Geschichte schrieben
Ralf Arnies "Tulpen aus Amsterdam" kennt jeder / Gedenkabend für Bünder Schlagerkomponist am 19. Januar

Bünde. Hits für Freddy Quinn und Vicky Leandros hat Ralf Arnie komponiert. Nana Mouskouri und Roger Whitaker sangen Lieder von ihm. Sein bekanntester Hit ist "Tulpen aus Amsterdam". Der hat alles, was ein Evergreen braucht. Jeder kennt die Melodie und egal ob man es mag oder nicht, jeder kann den Refrain des Komponisten, der in Bünde gelebt hat, mitsingen.
Am 19. Januar jährt sich zum zehnten Mal sein Todestag. An diesem Tag will Stadtführer Jörg Militzer eine Gedenkveranstaltung im Dammhaus ausrichten. "Bei meinen historischen Rundgängen bin ich mehrfach nach Arnie gefragt worden", sagte Militzer.
Die Idee, an Ralf Arnie zu erinnern, entstand dann schnell. Mit der Witwe des erfolgreichen Komponisten nahm Jörg Militzer Kontakt auf und er sprach mit Bünder Jugendfreunden von Arnie. Die werden anwesend sein am 19. Januar. Ab 19 Uhr werden Erinnerungen an den Musiker vorgetragen, Auszüge aus seiner Biografie werden zu hören sein und natürlich gibt es Musik von Ralf Arnie.
1924 wurde Ralf Arnie, der Zeit seines Lebens mehr im Hintergrund gewirkt hat, in Löhne geboren. Nicht mehr viele kennen seinen Namen, doch in Musikerkreisen besitzt Arnie noch immer einen großen Namen. Immerhin entdeckte er Otto Walkes, produzierte Udo Lindenberg und war enger Freund von Dieter-Thomas Heck.
Arnies Vater war Lehrer und sein eigentlicher Name lautete Artur Niederbremer. Einen großen Teil seiner Jugend verbrachte er in Bünde. Von 1934 bis 1952 wohnte er mit seinen Eltern in der Bahnhofstraße in dem Haus an der Ecke zum kleinen Bruchweg. Schon als Jugendlicher begann er Musik zu machen und zu komponieren. Auch sein Künstlername "Ar" von Artur und "Nie" von Niederbremer entstand in dieser Zeit. Nach Jahren im Krieg, nach Internierung in Schweden und Gefangenschaft in Russland kehrte Ralf Arnie nach Bünde zurück und zog 1952 nach Hamburg. Immer blieb er Bünde aber verbunden. Seine Karriere verlief indes hervorragend. "Tulpen aus Amsterdam" wurde 1959 zu einem Welthit. Ursprünglich sang ihn die holländische Sängerin Mieke Telkamp.
Arnie, der auch unter dem Pseudonym Dieter Rasch arbeitete, wurde zunächst Mitarbeiter der Musikverlage Sikorski und Ralph Maria Siegel. 1960 gründete er einen eigenen Verlag unter seinem Namen. Arnie komponierte und textete über 1.000 Lieder für nahezu alle namhaften Schlagersänger der 1950er bis 1980er Jahre. Im Januar 2003 starb Ralf Arnie in seiner Wahlheimat Hamburg.
Karten für den Gedenkabend sind für zehn Euro im Büro des Stadtmarketings zu bekommen. Die Einnahmen möchte Jörg Militzer dafür nutzen, eine Gedenktafel am Wohnhaus in der Bahnhofstraße anzubringen. "Mit den neuen Besitzern des Hauses habe ich bereits gesprochen", so Militzer, "der Gedenktafel steht also nichts mehr im Wege".
Initiator: Jörg Militzer organisiert den Gedenkabend im Dammhaus. FOTO: THOMAS KLÜTER
VON THOMAS KLÜTER, © 2013 Neue Westfälische, 11 - Bünde, Donnerstag 03. Januar 2013

 



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Die Schneise durch die Stadt - VHS-Vortrag über den »Durchbruch«: Mathias Polster zeigt Fotos aus Privathaushalten
Eintrag vom: 15.01.2013

Das Torwärterhaus (Rennstraße) wurde Anfang der 60-er abgerissen.
Immer wieder waren Lkw gegen das Dach gefahren. Foto: Gutknecht

Herford (HK). Der Durchbruch war ein Abbruch. 82 Häuser verschwanden im Zuge der neuen Verkehrsführung über die Berliner Straße. Um den in den 60er Jahren vollzogenen Durchbruch geht es in einem VHS-Vortrag.
Die Bergertormauerstraße ist Geschichte. Das kleine Foto zeigt die Stelle heute. Die alten Häuser standen dort, wo jetzt die Berliner Straße verläuft. Fotos (2): Behammer/Horstmann Bild von 1976: Die Kreuzung Johannisstraße-Tribenstraße-Rennstraße-Wiesestraße wurde in mehreren Etappen umgestaltet. Foto: Wesemann1962 begannen die Abbrucharbeiten im Bereich der heutigen Kreuzung am Lübbertor. Wenig später wurden die beiden Gebäude abgebrochen. Eine Aufnahme von 1972: Für das Parkhaus Neustadt (siehe Kran) werden Gebäude abgerissen. Foto: SteinhäuserDas Torwärterhaus (Rennstraße) wurde Anfang der 60-er abgerissen. Immer wieder waren Lkw gegen das Dach gefahren. Foto: Gutknecht
Der Lichtbildervortrag, den der Stadtführer Mathias Polster hält, beginnt heute um 19 Uhr in der VHS-Aula. »Da werden wieder viele Leute kommen«, sagt der Mann, der das alte Herford nur von Fotos und aus Geschichten kennt. Als Polster kam, war die Berliner Straße längst fertig, aber er hat erfahren: »Man trauert der alten Stadt immer noch nach.« Wichtige historische Bausubstanz sei zerstört worden. Doch geht es ihm »nicht um einen wehleidigen Blick auf das romantische Herford«, sondern: »Ich will zeigen, was passiert ist.«
Dass der Vortrag interessiert, hatte er bei einem ersten Vortrag zu der Thematik erfahren. Damals hätten Großeltern ihre Enkel mitgebracht, um ihnen die alte Stadt zu zeigen: »Jetzt sind viele bisher ungezeigte Fotos aus Privathaushalten hinzugekommen.«
Aus den Gesprächen, die Mathias Polster bei seinen Stadtführungen geführt hat, weiß er, dass die Verkehrsführung vorher suboptimal war. Viele Zeitzeugen sagten: »Man kam als Autofahrer in die Stadt rein, aber nicht wieder raus. Wegen der schmalen Gassen gab es viele Einbahnstraßen.«
Um Abhilfe zu schaffen, gab es seitens der Stadt in den 50er Jahren zwei Planungen. Ein Vorschlag sah die Möglichkeit vor, vom Alten Markt eine mehrspurige Straße bis zum Lübbertor zu schlagen. Doch dieses Vorhaben sei zu teuer gewesen. Polster: »Man hätte zu viele Immobilien aufkaufen und wegreißen müssen.«
Also verfolgten die Stadtplaner die noch heute sichtbare Variante - mit der breitstraßigen Schneise durch Neustadt und der Radewig. Doch irgendwann seien der Stadt Luft und Geld ausgegangen, so dass weitere Planungen nicht verfolgt wurden - Stichwort vierspuriger Ausbau der Hermannstraße.
Auf einem der Fotos, die Polster zeigen wird, ist die alte Bergertormauerstraße zu sehen. Die Häuser sehen verfallen aus, denn wegen des geplanten Abrisses war jede Investition eingestellt worden. Die alten Gebäude standen an der Stelle, an der heute die Berliner Straße (Höhe Saturn) verläuft.
Ein Relikt der alten Planungen, die nicht zu Ende gebracht wurden, ist das Stelzenhaus, durch welches die Rennstraße in Richtung Ahmser Straße geführt werden sollte. Gegenüber stand das alte Torwärterhaus. Es wurde bereits vor dem Straßenausbau abgerissen - immer mal wieder waren Lkw gegen das vorstehende Dach gefahren.
Herforder Kreisblatt, von Hartmut Horstmann, Artikel vom 15.01.2013



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Als die Abrissbirne tobte - Stadtführer Mathias Polster berichtet heute in der Volkshochschule über den Kahlschlag für die Berliner Straße
Eintrag vom: 15.01.2013

Heute fließt nichts mehr: Ein Motorradfahrer überquert 1962 die Bowerre
in Höhe der heutigen Johannisstraße, rechts ist die Kantorei.

Herford (toha). Erst der Zweite Weltkrieg bereitete Herfords Stadtplanern den Boden für eine "autogerechte Stadt". Einen interessanten Vortrag über die Zeit zwischen 1960 und Mitte der 70er Jahre bietet Mathias Polster heute in der Aula der Volkshochschule an.
Rund 300 Gebäude waren im Stadtkern rund um die Hämelinger Straße bis 1945 den Bombardements der Alliierten zum Opfer gefallen. Für die Stadtväter damals eine gute Gelegenheit, um die Verkehrsströme neu zu lenken. "Damals galt der Spruch ,Man kommt wohl nach Herford rein, aber nicht wieder raus’", sagt Polster. "Deshalb entstand der Wunsch nach einer autogerechten Stadt." So sei aus der Stadt der Brücken und Gärten das "moderne Herford" geworden.
"Die Planungen für den großen Durchstich ab der Kreuzung am Bahnhof Richtung Bergertor begannen vom Standort Hämelinger Straße, wo die Bowerre die Trennlinie zwischen Alt- und Neustadt markierte. Die Straße Auf der Freiheit war quasi nicht vorhanden bis zur Löhrstraße", sagt Polster. Die neue Trasse, also die heutige Berliner Straße, sollte in einem Bogen bis zur Rennstraße und dann noch weiter führen. Fünf (statt der dann realisierten drei) Parkhäuser sollten gebaut werden, um die Automobile der Besucher aufzunehmen. (Nicht gebaut wurden die Parkhäuser an der Bielefelder Straße und an der Rennstraße).
Für den Bau der Berliner Straße mit einem Geviert am Bergertor (man sprach damals von einer Art Potsdamer Platz wie in Berlin) mussten in der Innenstadt rund 250 Grundstücke an die Stadt Herford übereignet werden. "Allerdings sind Abriss und Neustrukturierung noch nie lückenlos dokumentiert worden", sagt Polster. Deshalb wird er auch weiterhin Stammgast in den Archiven zwischen Herford und Münster bleiben.
Wer sich heute um 19 Uhr in der Aula der Volkshochschule einfindet, könnte einige überraschende Momente erleben, denn Stadtführer Polster hat neue "alte Fotos" aus Privatbesitz im Gepäck, die erstmals öffentlich gezeigt werden.
© 2013 Neue Westfälische 09 - Herford, Dienstag 15. Januar 2013



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Wieder erhältlich - Software von Adobe zum günstigen Kurs
Eintrag vom: 08.01.2013

Viele waren enttäuscht, als die Firma Adobe ihre günstigen Softwareangebote für die Teilnehmenden unserer Kurse im vergangenen Jahr eingestellt hatte. Nun hat der Deutsche Volkshochschulverband eine neue Vereinbarung mit Adobe getroffen, die es unseren Teilnehmerinnen und Teilnehmern wieder ermöglicht, Software von Adobe, also zum Beispiel das beliebte Adobe Photoshop CS6 oder auch die gesamte Creative Suite 6 zu einem Bruchteil des Ladenpreises zu beziehen.

Alle weiteren Infos zu den Angeboten erhalten Sie hier.

Entsprechende Kurse zur Software finden Sie hier.




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Mit Zumba die Figur straffen
Eintrag vom: 07.01.2013

Foto: dpa

Wer seinen Körper in Form bringen möchte, kann dies ab Montag, 14. Januar, vormittags in der Aula der Volkshochschule in Herford, Münsterkirchplatz 1, tun. Unter der Leitung von Alexandra Wildemann wird von 9 bis 10 Uhr ein Zumba-Kursus angeboten. Zumba ist ein Tanz und zugleich ein Fitnessprogramm mit südamerikanischer und internationaler Musik und entsprechenden Tanzstilen. Durch Intervall- und Krafttraining soll ein bestmögliches Ergebnis im Hinblick auf Kalorienverbrennung sowie Formung und Straffung der Figur erzielt werden. Nähere Informationen hierzu erteilen die Mitarbeiter der Volkshochschule unter v 05221/5905-24 oder im Internet unter www.vhsimkreisherford.de. Anmeldungen für den Kursus sollten bis zum 9. Januar erfolgen (Kurs-Nummer G7661.3A).

Herforder Kreisblatt, Artikel vom 05.01.2013



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