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Ausstellung "OWL - Heimat für Fremde" - Interkultureller Chor der VHS singt bei Eröffnung
Eintrag vom: 22.11.2011



Ein griechisches, ein italienisches und ein russisches Lied sang der interkulturelle Chor der VHS "Stimmenvielfalt" bei der Eröffnung der Wanderausstellung "OWL - Heimat für Fremde" am 19. November. Herford grüßte seine Bürgerinnen und Bürger mit Migrationshintergrund: Menschen aus mehr als 100 Nationen, die bald ein Drittel der Bevölkerung ausmachen werden, so Bürgermeister Bruno Wollbrink. Umso wichtiger, Integration gelingen zu lassen! Der VHS-Chor unter Leitung von Svetlana Hoffmann trägt dazu bei: Singfreudige aus allen Nationen sind ganz herzlich eingeladen, zur Stimmenvielfalt beizutragen!
Weitere Informationen finden Sie hier


Artikel der Neuen Westfälischen vom 21. November 2011




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Gewaltfreier Widerstand in Palästina
Eintrag vom: 21.11.2011

Saeed Amireh befindet sich auf Vortragsreise durch Europa, um über den Widerstand und das Leben in seinem palästinensischen Heimatdorf Ni'lin zu berichten. Der Widerstand gegen Israel ist  "unbedingt gewaltfrei in der Tradition von Mandela, Gandhi und Martin Luther King". Die Bewohner protestieren seit Jahren jeden Freitag gegen die Besatzung und Entrechtung.
"Unser Dorf hatte früher 58.000 Dunum (5.800 Hektar) Land, geblieben sind uns nur noch 8.000 (800)," erklärte Saeed Amireh. "Weil das nicht für die ursprünglich 12.000 Einwohner reicht, sind nur noch 5.000 geblieben. Auch die sind von Armut bedroht." Saeed berichtete wie es dazu kam. Israelische Siedlungen, eine Landstraße nur für Israelis sowie die Mauer wurden auf den Olivenplantagen und Äckern des Dorfs gebaut. Handwerk und Industrie hat Israel durch Verordnungen und Enteignungen fast vollkommen unmöglich gemacht.
Bei einem Vortrag in Minden lernte Saeed Amireh den Palästinenser Hamdi Abu Rahma aus Bil'in kennen, dessen Dorf das gleiche Schicksal erleidet. Auch er berichtet in Europa darüber, so am Dienstag, den 29. November, bei der VHS in Herford >>>

 



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Einführung in die Logotherapie
Eintrag vom: 21.11.2011


"Muss ich mir von mir alles gefallen lassen?" fragen Sabine und Karl Fordemann in einem Workshop am Donnerstag, den 24. November, ab 18.30 Uhr, in der VHS am Münsterkirchplatz 1 in Herford. Die Veranstaltung bietet eine Einführung in die Logotherapie nach Viktor E. Frankl. Der Wiener Neurologe und Psychologe Viktor E. Frankl hat mit der von ihm in den 1930er Jahren begründeten Logotherapie eine eigenständige und international anerkannte Richtung der Psychotherapie entwickelt. Frankl stellt den Sinn (Logos) in den Mittelpunkt seiner Arbeit. Es gehört für ihn zu den ermutigenden Aufgaben des Menschen, den Sinn des eigenen Lebens zu finden, Freiheit und Verantwortung zu leben.



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"Die Panikmacher - Die deutsche Angst vor dem Islam"
Eintrag vom: 18.11.2011

Zu diesem Thema referierte und diskutierte Patrick Bahners, Feuilletonchef der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung", in der VHS in Herford.
Sind die Argumente der populistischen Islamkritik überhaupt empirisch belegt und schlüssig? Stehen ihre pauschalisierenden Angriffe auf eine andere Religion im Einklang mit dem Ideal einer liberalen und toleranten Gesellschaft, auf deren Verteidigung sich die gleichen Kritiker berufen? Patrick Bahners zeigt in seinem Buch zur Islamkritik, wie sich unter dem Deckmantel der Geistesfreiheit in Wahrheit zunehmend eine Kultur der Intoleranz ausbreitet. Sein Buch "Die Panikmacher - Die deutsche Angst vor dem Islam" versteht sich als der fällige Einspruch dagegen, dass in Deutschland fremdenfeindliche Stimmungsmache beim Thema Islam die Oberhand gewinnt.
Der Publizist Patrick Bahners wendet sich nicht gegen Kritik an Religion oder an speziellen Religionen, sondern gegen boshafte Islambilder und Klischees. Dabei warnt er vor dem negativen Einfluss selbsternannter Islamkritiker auf das gesellschaftliche Zusammenleben.
Er liefert eine Einführung in klischeehaftes islamkritisches Denken, dass sich bei einigen Gruppierungen zu regelrechten Verschwörungstheorien entwickelt habe. Diese trügen dann mitunter selbst religiöse Züge und dienten als Religionsersatz. Die quasi apokalyptische Vorhersage bestehe dabei darin, dass der Islam angeblich zum Untergang der Zivilisation führe. Nur durch Alarmismus und einen massiven Einsatz von Gegenkräften könne das Abendland gerettet werden. Bahners entlarvt Islamkritiker, die unter dem Deckmäntelchen der Aufklärung Stimmung gegen Muslime machen.
Die Skepsis gegenüber dem Islam hat laut Bahners die Mitte der Gesellschaft und die Politik erreicht. Als Beispiel brachte er die Diskussion um Zwangsheirat. Er berichtet über die aktuelle vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in Auftrag gegebenen Studie zum Thema Zwangsheirat. Obwohl die Wissenschaftler klar stellen, dass ein Bezug zu einer Religion nicht belegt werden könne, stellt Bundesfamilienministerin Kristina Schröder in einer Pressekonferenz diese Kausalität gerade her. Der Zusammenhang mit dem Islam dürfe "uns nicht kalt lassen", zitiert Bahners die Ministerin. Bahners weist darauf hin, dass Untersuchungen einen Zusammenhang von Zwangsheirat mit Stammesgepflogenheiten ergeben hätten. So steht auch in der Studie, auf die sich Kristina Schröder stützt, Folgendes: "In der Forschung besteht ebenso Einigkeit darüber, dass sich Zwangsverheiratungen nicht auf bestimmte religiöse Traditionen zurückführen lassen, sie kommen in unterschiedlichen sozialen, ethnischen und kulturellen Kontexten überall auf der Welt - und auch in Europa - vor."
Scharf kritisiert Bahners das Kopftuchverbot im öffentlichen Dienst in vielen deutschen Bundesländern. Dies sein ein Bruch gewesen, der dazu geführt habe, dass Muslime mit einem Verdacht belegt wurden, sie seien Bürger zweiter Klasse.
Patrick Bahners hielt seinen Vortrag am 17. November 2011 in der VHS in Herford. Er fand in Kooperation mit dem Studienzentrum Herford der FernUni Hagen und der Stadtbibliothek Herford im Rahmen des Forums ZeitFragen statt.
 



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Keywords: Islam, Muslim, Kopftuch, Religion, Zwangsheirat, Islamkritik

Bünde in alten Ansichten - Geschichtswerkstatt gibt neuen Kalender heraus
Eintrag vom: 16.11.2011

Vielen noch bekannt: Ab1956 führte der Weg zum Goetheplatz über die Eschstraße vorbei am alten Landratsamt (links), der Post (rechts) und dem damaligen Bünder Kaufhaus (BüKa). Dieses Bild ziert den Monat Januar im neuen historischen Kalender. FOTO:STADTARCHIV

Bünde. In einem neuen Kalender für 2012 präsentiert sich Bünde in zwölf Ansichten aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Herausgegeben wird er von der VHS-Geschichtswerkstatt mit Unterstützung des Stadtarchivs. Entstanden ist die Stadt in alten Ansichten.

"Die Bünder haben ihren historischen Kalender lieb gewonnen", sagt Jörg Militzer, Leiter der Geschichtswerkstatt. Doch eines ist neu. Das Exemplar für 2010 ist völlig frei von Werbung. Ein Sponsor wurde nicht gefunden. Dennoch bleibt der Preis von 5 Euro gleich.

Das Stadtarchiv bietet der Geschichtswerkstatt eine Auswahl von vielen tausend Bildern. Ein Bild, so Militzer, sei aber schon fast obligatorisch für den Kalender: die alte Post, die von vielen älteren Bünder schmerzlich vermisst werde. Sie ziert den Monat November.

Außer aus dem Stadtarchiv bekommt Militzer Bilder von Teilnehmern seiner Stadtrundgänge angeboten. Die Bandbreite der Aufnahmen für 2012 umfasst die Eschstraße der 50er Jahre, wo das heutige Bünder Modehaus noch "BüKa" hieß. Die Aufnahmen leben von ihrer Patina, dem über die Jahrzehnte hinweg verlorenen Kontrast - und nicht zuletzt natürlich durch ihre historische Anmutung. Die Bilder digital aufzupeppen, würde ihren Charakter unter Umständen zerstören.

Der Wunsch der Käufer habe auch gezeigt, dass es nicht gewollt ist, das Kalendarium mit allerlei Zusatzinformationen zu bestücken, so Militzer. Deshalb sei die Benennung von Feiertagen auf ein Minimum begrenzt. Augenzwinkernd fügt Militzer an: "So kann uns nicht der Fehler aus 2010 unterlaufen, als wir sowohl am 31. Oktober wie auch am 1. November Reformationstag hatten."

Zu bekommen ist der Kalender "Bünde in alten Ansichten" im Bürgerbüro, bei Lebensmittel Möller (Dünne), Schreibwaren Henning (Ennigloh) sowie bei City Buch und der Buchhandlung Knöll.

© 2011 Neue Westfälische
11 - Bünde, Mittwoch 16. November 2011, VON GERALD DUNKEL




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Die Euroschuldenkrise
Eintrag vom: 14.11.2011

Zu diesem Thema referierte und diskutierte Dr. Trevor Evans, Professor an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin, in der VHS in Herford. Die Krise wirft viele Fragen auf: Wie ist es dazu gekommen? Sollte die EU aktiv Maßnahmen zur Unterstützung von finanzschwachen Mitgliedsländern ergreifen? In welchem Umfang kann ein Staat Kredite aufnehmen? Welche Gefahren drohen für Griechenland, welche für Deutschland und andere Staaten?

Gleich am Anfang stellte er fest, dass die Staatsschulden nicht die Ursache der Krise sind, vielmehr die Krise die Ursache der Staatsschulden ist.

Die Krise hat in den USA angefangen. Die Reallöhne sind in den USA in den 80er Jahren kaum gestiegen. Das Wirtschaftswachstum in den USA ist von kreditfinanziertem Konsum abhängig geworden (Kreditkarten, Hypotheken und Immobilienblase). Europäische Grossbanken haben seit Ende der 90er Jahre Ihre Beteiligung an diesen anscheinend lukrativen Geschäften ausgebreitet. Mit Ende der Hauspreisblase wurde die Finanzkrise 2007 ausgelöst und hat sich im September 2008 vertieft. Dabei ist der Zusammenbruch des Bankensystems in den USA und Europa nur durch massive Staatsinterventionen verhindert worden.

Trevor Evans erläuterte die Polarisierung in der Eurozone bezüglich Lohnstückkostenentwicklung und Handelsbilanzen. Die Defizitländer wurden durch Bankkredite aus dem Norden (Deutschland und Frankreich) finanziert. Das Wachstum in Deutschland ist abhängig von diesen Exportüberschüssen.

Nach einer Darlegung des bisherigen Verlaufs der Euroschuldenkrise, einiger Mechanismen der Spekulation und wichtiger Versäumnisse der europäischen Politik ging Trevor Evans auf Alternativen ein:

 

  • EZB-Finanzierung für Rettungsfond
  • Gemeinsame Eurobonds für alle EWU-Länder
  • Anpassungen nicht nur von Ländern mit Defiziten, sondern auch von Ländern mit Überschüssen
  • Gemeinsame EWU-Fiskalpolitik: Das Ziel soll Vollbeschäftigung und gute Bezahlung sein
  • Strenge Regulierung des Finanzsektors

Die öffentliche Veranstaltung fand am 10. November 2011 in der VHS in Herford statt.




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Bangladesch - 40 Jahre Unabhängigkeit
Eintrag vom: 11.11.2011

Bangladesch, ein Land mit mehr als 150 Millionen Einwohnern in Südasien, feiert 2011 seinen 40. Geburtstag als unabhängiger Staat. Der Befreiungskrieg gegen die pakistanische Armee war grausam - und nicht nur wegen der bis zu drei Millionen Todesopfer. Die Besatzer und ihre Verbündeten im Land ermordeten einen Großteil der politischen und wissenschaftlichen Elite. Frauen wurden vergewaltigt. Doch die Täter kamen ungestraft davon. Jetzt, 40 Jahre danach, macht das Land einen neuen Versuch der "Vergangenheitsbewältigung".

Bernhard Hertlein ist Leiter der Wirtschaftsredaktion des Westfalen-Blatts und engagiert sich in der Koordinationsgruppe Bangladesch von amnesty international.



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Lebensart im MARTa: Konversation und Begegnung im Museum
Eintrag vom: 10.11.2011



Englisch lernen im Museum - diesen Konversationskurs der ganz besonderen "Art" hat die VHS im Kreis Herford in Zusammenarbeit mit Marta angeboten. Der Kurs war auf Anhieb fast ausgebucht. An drei Terminen im Herbst trafen sich die Interessent/innen im Museum und tauschten sich über Kunst-Themen bezogen auf die jeweils aktuelle Ausstellung aus. Anlass zur Diskussion bot auch das türkische Kleid der aktuellen Ausstellung Kraftwerk Depot auf dem Foto. "Die kleinen Perlen sollen vor Unglück schützen", erklärt die Kunsthistorikerin Antje Nöhren - selbstverständlich auf Englisch. Dann kann ja nichts mehr passieren - entgegnet eine der Teilnehmerinnen in englischer Sprache.



Wer sich angesprochen fühlt, hat ab Januar die Gelegenheit, den Kurs "Lebensart im MARTa" auf Englisch zu buchen.

Wer lieber die französische Sprache mag -  ab Januar gibt es das französische Pendant dazu. Welcome! Soyez le bienvenu!




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Wo "Höllengeräte" und der "Trabi" in Form kommen - VHS-Betriebsbesichtigungen: 15 Jungs erhielten Einblick in die Produktion von Revell und Bopla
Eintrag vom: 08.11.2011

So wird ein Porsche gemacht: Projektmanager Volker Vahle zeigt seinen Gästen ein Werkzeug für den Modellbau.
Bünde (ged). Leichtes Spiel, die Begeisterung bei seinen jungen Gästen zu wecken, hatte gestern Volker Vahle. Der Projektmanager der Firma Revell führte eine Gruppe von 15 Zehn- bis Dreizehnjährigen durch Produktion, Lager und Versandhallen des Bünder Herstellers für Modellbau-Sätze. Die Kinder waren Teilnehmer des Angebots "Betriebsbesichtigungen - Blicke hinter die Kulissen" der Volkshochschule.

"Ich kenne mich super aus. Was ich jetzt aber noch suche, ist die SR71. Das ist ein Höllengerät, 3.700 Sachen schnell. Und eine kleine Drohne hat die auch noch. Die fliegt sogar 4.000." Der zehnjährige Louis vergisst beim Sprechen vor Begeisterung fast Luft zu holen. Auch die übrigen 14 Jungs sind im Revell-Verkaufsraum in Fachgesprächen vertieft.

Was das Herz begehrt: Louis (10, knieend) und Janis (12) sehen sich um. Das"Höllengerät" SR71war dann auch schnell gefunden.


Seit vier Jahren gibt es die VHS-Reihe der Betriebsbesichtigungen, die von Jörg Militzer initiiert und begleitet werden. "Zum dritten Mal machen wir das jetzt für Kinder. Und wie man sieht: mit Erfolg", sagte Militzer gestern während der Betriebsbesichtigung. Dass sich die jungen Modellbauer aber nicht nur mit den aktuellen Produkten auskennen, zeigte so manche Frage nach Ersatzteilen für längst nicht mehr hergestellte Modelle.

Beim Rundgang erklärte Volker Vahle, dass die Maschinen im Bünder Stammhaus nur noch für Testzwecke genutzt würden und die Hauptproduktion bei Zulieferern in Polen stattfinde. Auch die Herstellung der Werkzeuge, die den Modellen ihre Form geben, findet nicht mehr in Bünde statt. Hier werde entwickelt, getestet und die Lieferungen an die einzelnen Geschäfte in Deutschland bearbeitet. Lediglich im Ausland beliefert Revell seine Kunden über Großhändler.

Ein wenig Geschichtsunterricht gab es zum Schluss. Vahle veranschaulichte, wie sich der Mauerfall auf die Produktpalette auswirkte, ein Ereignis, das seine Gäste nur aus Erzählungen oder Schulbüchern kennen. "Als wir den Trabant 601S gebaut haben, hatten wir keinerlei Lizenzen erwerben müssen", so Vahle. Einen Produktmusterschutz gab es bei den Volkseigenen Betrieben Sachsenring in Zwickau nicht, wie generell in der DDR.

Am Nachmittag hatten die Schüler noch einen weiteren Besichtigungstermin und bekamen einen Einblick in die Produktion bei Firma Bopla im Industriegebiet Ennigloh. Das Bünder Unternehmen Bopla zählt mit über 25.000 Artikeln zu den bedeutendsten Herstellern von Gehäusen für Elektronikartikel und -bauteile.

© 2011 Neue Westfälische 11 - Bünde, Dienstag 01. November 2011




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Öffentliche Bekanntmachung
Eintrag vom: 04.11.2011

Hiermit weisen wir darauf hin, dass die Haushaltssatzung des Zweckverbandes VHS im Kreis Herford in der Zeit vom 7. November bis zum 14. November an der Bekanntmachungstafel im Gebäude der VHS im Kreis Herford, Münsterkirchplatz 1, 32052 Herford aushängt.




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Systemische Beratung in sozialen Arbeitsfeldern
Eintrag vom: 02.11.2011

Systemisches Denken und Handeln liefert Fachkräften in sozialen Berufen höchst wirksame Strategien. "Erlebte Erfahrungen haben nachhaltige Auswirkungen" ist das Motto der in Kürze startenden praxisorientierten Fortbildung in systemischer Beratung. Unter der Leitung der beiden erfahrenen Experten Uwe Holdmann und Dirk Rottmann können Fachkräfte aus verschiedenen Bereichen des Sozial- und Gesundheitswesens ihre Beratungskompetenz erweitern und erproben.

Weitere Informationen finden Sie hier




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Der nächste Urlaub kommt bestimmt!
Eintrag vom: 26.10.2011

Wenn Sie sich schon jetzt sprachlich auf den nächsten Urlaub vorbereiten, können Sie sich im Sommer bestimmt auf ganz besondere Erlebnisse und Bekanntschaften freuen. Zum Beispiel, wenn Sie sich in der kleinen Bar an der Piazza einen Aperitivo bestellen oder wenn Sie bei Individualreisen Informationen zu Unterkunft oder Tipps nicht nur mit Händen und Füßen erfragen müssen. Auch nur wenig Kenntnisse der jeweiligen Sprache rufen bei den Menschen freundliche Anerkennung hervor und erleichtern den Zugang zur fremden Kultur. Schauen Sie einmal hier, welche Sprachkurse in Kürze beginnen.

Spanisch am Wochenende F3906.3A
Spanisch Intensiv F3905.3A

Italienisch am Wochenende F3735.3A
Italienisch Intensiv I F3731.3A
Italienisch Intensiv II F3733.3A
Italienisch Intensiv III F3734.3A
Italienisch Intensiv IV F3743.3B

Französisch - de nouveau F3532.3A

Foto: zora120875 / pixelio.de




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TV-Interview zu Gaddafis Tod
Eintrag vom: 24.10.2011

Experte Michael Lüders bei der VHS
Von Wolfgang Clemm
H e r f o r d (HK). Die Volkshochschule Herford bewies ein geradezu unheimliches Gespür für perfektes Timing: Am Donnerstagabend hatte sie in Kooperation mit Arbeit und Leben eine Autorenlesung mit dem Nah- und Mittelostexperten Dr. Michael Lüders angesetzt.
Da an genau diesem Tag die libysche Revolution mit dem Tod des Diktators Muammar al-Gaddafi und der Eroberung seiner Geburtsstadt Sirte siegreich vorangekommen worden war, war es dem Referenten hoch anzurechnen, dass er den Herforder Termin nicht aus aktuellem Anlass hatte platzen lassen.
Der gebürtige Bremer las nicht aus seinem soeben erschienenen Buch "Tage des Zorns", sondern gab in freier Rede einen eineinhalbstündigen Überblick über die Entwicklungen im arabischen Raum zwischen Marokko und dem Iran. Zuvor hatten die zahlreichen Zuhörer, teilweise auch mit arabischem Hintergrund, eine halbstündige Verspätung in Kauf nehmen müssen. Der plausible Grund: Auf dem Platz zwischen Münsterkirche und Rathaus stand ein Übertragungswagen des ZDF, der den 52-Jährigen interviewte. Auch die meisten Herforder Zuschauer der "ZDF spezial"- Sendung dürften nicht erkannt haben, dass der Experte seine Einschätzung vor der Herforder Markthalle abgab.
Pointiert und höchst eloquent breitete der langjährige Nahostkorrespondent der "Zeit" und Lehrbeauftragte der Uni Marburg sein enormes Wissen ansatzweise aus. Er beeindruckte seine Zuhörer mit exakten Infos und einer bildhaften und humorvollen Sprache. Noch vor wenigen Monaten habe niemand mit einer bevorstehenden Revolution gerechnet, zu fest schienen die Machthaber und ihre Clans im Sattel zu sitzen. Mit der Selbstverbrennung eines jungen Tunesiers am 17. Dezember 2010 und der Internetverbreitung der Trauerfeierlichkeiten wurde jedoch ein regelgerechter Flächenbrand ausgelöst. Michael Lüders schloss die Gefahr einer Islamisierung weitgehend aus: Das Beispiel des Irans sei wenig attraktiv für die arabische Bevölkerung, die Ära des politischen Islam vorbei. "Nur wenn die politische Entwicklung zu schleppend gerät und die erhofften Verbesserungen für die Bevölkerung ausbleiben, könnte das Pendel wieder zurückschwingen", sagte er. Das Grundproblem aller arabischen Staaten, außer denen in der Golfregion, sei folgendes: Fast überall herrschen religiöse Minderheiten über die Bevölkerungsmehrheit. Diese seien wenig interessiert an demokratischen Verhältnissen, da sie dann "abgewählt und weggefegt" würden. Eine (politische) Mittelschicht und Mitwirkung gebe es nicht. "In Ägypten beispielsweise leben 40 Prozent der Bevölkerung unter der täglichen Zweidollargrenze und sind Analphabeten", sagte Lüders.
Nach seinem Vortrag gab es viele Fragen. Zur Beantwortung musste Lüders sich setzen: Er gab nach dem Signieren seiner drei Bücher im kleinen Kreis bekannt, dass er plötzlich Kreislaufprobleme bekommen habe: Seit dem Frühstück hatte er nichts mehr gegessen, aber den ganzen "historischen Tag" über zahlreiche Interviews gegeben. Am Ende stand ein Taxi mit laufendem Motor vor der Tür, um Lüders direkt nach Hannover zu bringen, wo weitere Fernsehauftritte stattfinden sollten, am Freitagmorgen um 6 Uhr der nächste.
VHS-Direktorin Monika Schwidde dankte dem renommierten Gast: "Millionen in Deutschland haben Dr. Lüders heute nur im Radio gehört oder im Fernsehen gesehen, wir hier in Herford durften soviel Sachverstand live erleben."
Zur Person Michael Lüders ist 1959 in Bremen geboren. Er studierte arabische Literatur in Damaskus, Islamwissenschaften, Politologie und Publizistik in Berlin.
Der langjährige Nahostkorrespondent der ZEIT lebt als Politik- und Wirtschaftsberater, Publizist und Autor in Berlin. Er ist zudem Kommentator deutscher, schweizerischer und österreichischer Medien in Sachen Nahost, unter anderem für ARD, ZDF, RTL, SAT 1, 3sat, N24, n-tv und Spiegel-TV.

Westfalen-Blatt vom 22./23. Oktober 2011




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"Die Ära des politischen Islam ist vorbei"
Eintrag vom: 24.10.2011

Nahost-Experte Michael Lüders in der VHS / ZDF drehte am Donnerstagabend in Herford

VON ALEXANDER JENNICHES

Herford. Der Nahost-Experte Michael Lüders klärte am Donnerstagabend in der Aula der Volkshochschule (VHS) über die politischen Umbrüche in der arabischen Welt auf. Bevor Lüders jedoch zum morgenländischen Rundschlag ausholen konnte, musste sich das Publikum rund 45 Minuten gedulden.
Am Nachmittag war Libyens ehemaliger Machthaber Muammar al-Gaddafi bei Kämpfen ums Leben gekommen, was Michael Lüders Land auf, Land ab zu einem gefragten Interviewpartner machte. Das ZDF hatte für eine Sondersendung gar einen Satelliten-Übertragungswagen zwischen Rathaus und Münsterkirche aufgefahren.
Als Lüders dann in der mit 40 Zuhören nur mäßig gefüllten Aula zum Vortrag anhob, wurde klar, was viele Nahostinteressierte in Herford verpassten: Rund 90 Minuten beschrieb und kommentierte er den Aufruhr in Teilen der arabischen Welt mit einer Expertise, die es zum Thema Nahost in der Werrestadt nicht allzu oft zu hören gibt.
Von Tunesien, wo die Aufstände ihren Ursprung nahmen, ging es nach Libyen. Nur wenige Stunden zuvor hatte dort der einstige Diktator Muammar al-Gaddafi seine letzte Schlacht geschlagen. Ein weiterer Despot war damit von der weltpolitischen Bühne verschwunden.
Die tagesaktuellen Nachrichten kurz kommentiert, führte Lüders sein Publikum nach Ägypten, das seit Februar prominenten Platz in der Reihe der "arabischen Revolutionen" (Lüders) einnimmt.
Mit einem Sprung über den Suezkanal ging es ins Königreich Saudi-Arabien, wo man sich nach Lüders Worten einen Umbruch nur schwer vorstellen kann. Das Land sei nach der herrschenden Sippe, den al-Sauds, benannt, und würde aus diesem Grund mit einem Fall der Monarchie quasi aufhören zu existieren.
Mutmaßliche Verwicklungen Irans in Proteste im Sultanat Bahrain ließ Lüders nicht gelten. Es handele sich dort um einen Aufstand der unterprivilegierten Masse der Schiiten gegen die zahlenmäßig geringere, jedoch herrschende Klasse der Sunniten. In diesem Zug kam auch der mutmaßliche Versuch Irans zur Sprache, den Botschafter Saudi-Arabiens in den USA ermorden zu lassen. Entsprechend verbreiteten Medienberichten schenkte Lüders keinen Glauben.
Stattdessen witterte er eine mögliche Vorbereitung für die Bombardierung iranischer Atomanlagen. Auf den komplexen Schauplatz Israel und die palästinensischen Gebiete ging Lüders nicht ein. Ebenso wenig auf den Libanon, dessen Schicksal mit dem Syriens eng verknüpft ist.
Die häufig gestellt Frage, ob in Syrien eine ähnliche Intervention des Westens wie in Libyen bevorstehe, beantwortete Lüders mit einem klaren Nein. An Syrien traue sich niemand von außen heran, das verbiete seine zentrale geopolitische Lage. Ein instabiles Syrien sei gefährlich für fast alle Anrainerstaaten. Deswegen liege es allein in Händen des syrischen Volks, seine Zukunft zu bestimmen. Ein Bürgerkrieg jedoch könne sämtliche Prognosen umwerfen.
Ausführlich ging Michael Lüders auf die politisch und wirtschaftlich erstarkte Türkei ein. Sie sei für viele Araber ein vorbildliches Land, in dem ein gemäßigter Islam gelebt werde. Die Menschen in Nahost seien nicht dumm, würden nach vorne blicken und sehen, was um sie herum vorgehe.
Die oft diffuse Furcht des Westens vor einer massenhaft militanten Interpretation des Islam sei aus diesem Grund auch nicht gerechtfertigt, "denn die Ära des politischen Islam ist vorbei."
In der abschließenden Publikumsdiskussion plädierte Michael Lüders an die europäische Politik: Anstatt sich Sorgen um mögliche Flüchtlingswellen zu machen, solle man versuchen, den Menschen legale Arbeit zu ermöglichen. Mit dem erwirtschafteten Kapital könnten die ehemaligen Flüchtlinge dann einige Jahr später in ihre Ursprungsländer zurückkehren und eine neue Existenz gründen.

Das neue Buch von Michael Lüders: Tage des Zorns. Die arabische Revolution verändert die Welt. 240 Seiten, Verlag Beck. 19,95 Euro. Vorträge der VHS zur politischen Bildung gibt es unter www.vhsimkreisherford.de

© 2011 Neue Westfälische 08 - Herford, Samstag 22. Oktober 2011




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Dr. Michael Lüders musste seinen Vortrag in der Aula wegen einer Live-Schalte ins ZDF-Spezial unterbrechen
Eintrag vom: 21.10.2011

Das nahm das Publikum gerne in Kauf, schließlich konnten die Anwesenden den geballten Sachverstand persönlich erleben, während Millionen den Nahostexperten Lüders gestern auf diversen Radiosendern gehört und am Bildschirm gesehen haben. Das ZDF schickte einen Übertragungswagen auf den Münsterkirchplatz, um ihn hier in Herford live für das ZDF-Spezial interviewen zu können. Trotz diverser anderer Angebote für den gestrigen Abend hat Dr. Lüders seinen Vortrag über die arabische Revolution in der VHS gehalten. Dieses wissen die Veranstalter Arbeitsgemeinschaft Arbeit & Leben und VHS außerordentlich zu schätzen.

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnavigation/startseite#/beitrag/video/1472462/ZDF-spezial:-Gaddafis-Ende


 


 



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