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Almanya - Willkommen in Deutschland
Eintrag vom: 18.05.2011

Kino statt Unterricht? Als die Teilnehmer des Integrationskurses in Herford gefragt wurden, ob sie den Film Almanya - Willkommen in Deutschland ansehen möchten, wurde lange diskutiert. Natürlich auf Deutsch - denn schließlich kommen die Teilnehmer seit September in die VHS und lernen unter der Leitung von Christa Knöner, Kornelia Ratzke und Birgit Killmer Deutsch. Kurz vor Ende des Kurses wollten sie dann doch wissen, ob sie schon einen Film in deutscher Sprache verstehen können. Und das Thema rund um Heimat, Empathie, Traditionen, Vorurteile und Klischees ist für sie, die aus den verschiedensten Ländern kommen, natürlich von besonderem Interesse. Für diejenigen, die den Film noch nicht gesehen haben, hier eine kurze Zusammenfassung: "Wer oder was bin ich eigentlich - Deutscher oder Türke?" Diese Frage stellt sich der sechsjährige Cenk Yilmaz, als ihn beim Fußball weder seine türkischen noch seine deutschen Mitschüler in ihre Mannschaft wählen. Um Cenk ein wenig zu trösten, erzählt ihm seine 22-jährige Cousine Canan die Geschichte ihres Großvaters Hüseyin, der Ende der 60er Jahre als türkischer Gastarbeiter nach Deutschland kam und später seine Frau und Kinder nach "Almanya" nachholte. Seither ist viel Zeit vergangen und Deutschland ist längst zur Heimat der Familie geworden. Eines schönen Abends überrumpelt Hüseyin bei einem großen Familientreffen seine Lieben mit der Nachricht, er habe in der Türkei ein Haus gekauft und wolle nun mit ihnen zusammen in ihre alte Heimat fahren ...
Fast 90 Menschen aus den verschiedensten Ländern und von unterschiedlichen Sprachkursträgern haben den Film in der vergangenen Woche gemeinsam gesehen und miteinander gelacht und geweint.
Ein wunderbarer Vormittag - danke schön an das Bildungscentrum und an das Capitol Herford für die Organisation!
Wer den Film noch nicht gesehen hat, bitte unbedingt ansehen. Er läuft noch in Herford!




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Weiterbildung für alle! - 13. Volkshochschultag in Berlin: Prominent besetzt, stark nachgefragt
Eintrag vom: 16.05.2011

Als sich am 12. und 13. Mai in Berlin beim größten europäischen Weiterbildungskongress die Vertreterinnen und Vertreter von 1000 Volkshochschulen trafen, war auch die VHS im Kreis Herford mit Leiterin Monika Schwidde und Stv. Geschäftsführer Mark Stocksmeyer vertreten. Der Volkshochschultag, der erneut auf großes Interesse im In- und Ausland gestoßen ist, wird alle fünf Jahre durchgeführt.

Bundespräsident Christian Wulff hatte den Kongress feierlich eröffnet und die Volkshochschulen als "Segen für Deutschland" bezeichnet und erklärt, dass Volkshochschulen das "beste Angebot an Weiterbildung vorhalten". Nach Ansicht des Bundespräsidenten sind Volkshochschulen stets "auf der Höhe der Zeit" und "besonders nah an den Bildungswünschen der Menschen". Volkshochschulen sind ein Ort der Integration, sagte Christian Wulff weiter: "Dort kommen Generationen und unterschiedlichste Kulturen zusammen".

Bundesbildungsministerin Prof. Dr. Annette Schavan hielt eine Grundsatzrede zum Thema "Weiterbildung für alle - Niemand darf verloren gehen!". Rund 40 Rednerinnen und Redner aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft, aus den Kommunen, internationalen Partnerverbänden und den Volkshochschulen zeigten, was die Weiterbildung zur Lösung drängender Zukunftsfragen beitragen kann. Grundlage dafür ist die aktuelle Standortbestimmung "Die Volkshochschule - Bildung in öffentlicher Verantwortung". An diesem Dokument haben die Weiterbildner im Land intensiv gearbeitet. Das Motto des Volkshochschultages "Weiterbildung für alle!" steht dabei für den Kern des Selbstverständnisses von Volkshochschulen: nämlich der gemeinsamen Idee für einen offenen Zugang zu Bildung für Menschen aller sozialer Schichten, Milieus und Kulturen.
Monika Schwidde zeigte sich besonders beeindruckt von der ermutigenden Rede Wulffs und dem leidenschaftlichen Engagement der Präsidentin des Deutschen Volkshochschulverbandes Rita Süssmuth, die einen 100-Mio.-Euro-Pakt sämtlicher gesellschaftlichen Kräfte für Alphabetisierung und Grundbildung fordert, um spezielle Bildungsangebote für bildungsbenachteiligte Erwachsene vorhalten zu können.
"Deutschlands Zukunft hängt von einem offenen und chancengerechten Zugang zur Weiterbildung ab. Weiterbildung für alle ist genauso wichtig wie der Ausbau der frühkindlichen Bildung, " so R. Süssmuth.



http://www.volkshochschultag.de/presse/aktuelles/

Stippvisite beim Bertelsmann-Verlag, "Brainfood-Lieferant" für Weiterbildner/innen

NW Herford vom 23. Mai 2011

 




Keywords: Volkshochschultag, Weiterbildung

Wie eine moderne Tageszeitung entsteht - Herforder Volkshochschule organisiert Fahrt zum WESTFALEN-BLATT nach Bielefeld
Eintrag vom: 11.05.2011



Herford (sin). Die Tageszeitung ist als Lektüre am Frühstückstisch für viele Menschen nicht wegzudenken. Wie sie aber entsteht und welche Prozesse sie durchläuft, ehe sie beim Leser ankommt, wissen viele nicht.

Teilnehmer eines Angebots der Volkshochschule (VHS) im Kreis Herford konnten jetzt hautnah erleben, welche Arbeitsschritte dafür nötig sind.
Sie besuchten das Pressehaus des WESTFALEN-BLATTES in Bielefeld und lernten dort die Stationen von der Redaktion bis zur Produktion kennen.
Den Kontakt zu der Tageszeitung hatte Jörg Militzer von der Volkshochschule hergestellt. "Wir bieten ein offenes Programm an, in dessen Rahmen wir interessante Betriebe aus der Region besuchen", erklärte Jörg Militzer. Es seien stets verschiedene Teilnehmer dabei, aber "heute sehe ich auch viele bekannte Gesichter".
Hans-Gerhard Kleine vom WESTFALEN-BLATT führte die bunt gemischte Gruppe von Schülern bis Senioren durch die einzelnen Bereiche des Betriebes und erklärte die verschiedenen Abläufe, die notwendig sind, um täglich etwa 150 000 Zeitungen zu produzieren. Erste Station der Gruppe war die Redaktion, in der die Neuigkeiten aus Deutschland und der Welt einlaufen und bearbeitet werden. Beeindruckt waren die Besucher auch von der Größe des Büros, in dem sich verschiedene Schreibtisch-Inseln für die einzelnen Ressorts wie Politik oder Wirtschaft befinden.
Bevor es in die Produktion ging, zeigte Kleine der Gruppe einige Druckplatten. Für jede Seite, die später in der Zeitung erscheint, werde eine Aluminium-Platte belichtet. "Sind sie fertig, werden die Platten in die Rotationsmaschine gespannt", sagte Kleine. Täglich würden etwa 1200 Druckplatten gebraucht.
Er erläuterte den Besuchern darüber hinaus auch die Funktion der Rotationsmaschine, in der die Zeitung schließlich gedruckt wird. Zudem konnten die Teilnehmer während der über zweistündigen Führung einen Papierrollen-Wechsel miterleben. "Eine Rolle wiegt etwa eine Tonne", erläuterte Kleine. Jährlich würden etwa 13 500 Tonnen Papier verarbeitet.
Die Teilnehmer hatten viele Möglichkeiten, Fragen zu stellen, etwa zum Unternehmen selbst oder darüber, wie die Zeitung in den heimischen Briefkasten kommt. Auch die jüngsten Besucher waren beeindruckt von der Größe der Produktionsräume und durften als Andenken eine kleine Papierrolle mitnehmen

Herforder Kreisblatt, Artikel vom 07.05.2011, Foto: SCHÄFFER




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"Das würde uns hart treffen" - Träger des Offenen Ganztags sehen in Anhebung der Elternbeiträge einen Vertrauensverlust
Eintrag vom: 05.05.2011


Herford (HK). Um das pädagogische Konzept für den Offenen Ganztag (OGS) zu realisieren, hat die Stadt Herford sehr viel Geld investiert: 16 Millionen Euro sind in Umbau der Grundschulen geflossen, um den Kindern eine neue Gestaltung des Schulalltags zu bieten und um Angebote zu einer individuellen Förderung zu ermöglichen.
Rund 1200 Grundschüler nehmen das offene Ganztagsangebot wahr. Vor zwei Jahren waren es nur 770. Doch diese "Erfolgsgeschichte" kostet Geld. Immer umfangreichere Arbeiten (Stichwort: Mensen) müssen für immer mehr Kinder geleistet werden.
Die von der Verwaltung ins Gespräch gebrachte Anhebung der Elternbeiträge von bislang 30 Euro (bei einem Einkommen von mehr als 24.542 Euro im Jahr) auf 100 Euro und mehr pro Monat, hat den Arbeitskreis der OGS-Träger auf den Plan gerufen. Vor den anstehenden Haushaltsberatungen haben Vertreter der Evangelischen Jugendhilfe Schweicheln, der Förderverein der Grundschule Elverdissen, der Kreissportbund, der Verein zur Betreuung von Kindern der Grundschule Altensenne, der Verein für soziale Arbeit und Beratung sowie die Volkshochschule im Kreis Herford über mögliche Konsequenzen beraten. An der Informationsveranstaltung in der Grundschule Elverdissen nahmen auch Politiker teil.
"Eine Erhöhung der Elternbeiträge würde uns hart treffen", sagte Rolf Pörtner vom Kreissportbund, der mit der Grundschule Mindener Straße kooperiert. Noch gebe es bei den Erzieherinnern und bei den Mitarbeitern im Offenen Ganztag großes Engagement, um die Qualität des Angebotes aufrecht zu erhalten, "aber wir benötigen ja genügend Kinder, damit Arbeitsverträge überhaupt weiter Bestand haben". Das Problem: Werden die Beiträge herauf gesetzt, besteht die Gefahr, dass Eltern ihre Kinder gleich wieder abmelden. Ähnlich argumentierte auch Monika Schwidde (VHS): "Eine kontinuierliche Arbeit im Ganztag würde jäh unterbrochen und zu Vertrauensverlusten führen. Und dieses Vertrauen ist über Jahre aufgebaut worden." Von einer "verlässlichen Ganztagsschule" könne dann keine Rede mehr sein. Eindeutige Forderung der OGS-Träger daher: Eine geplante Beitragsanhebung sollte frühzeitig mit allen OGS-Partnern diskutiert und nicht mitten in einer Anmeldephase für das kommende Schuljahr beschlossen werden. Eine moderate Anhebung des Elternanteils zum Schuljahr 2012/13 würde aber von den Vätern und Müttern wohl mitgetragen. Monika Schwidde: "Denn es geht ja um nichts Geringeres als um die Qualitätssteigerung im Offenen Ganztag!"
Der OGS-Arbeitskreis richtete eine klare Botschaft an die Politik: "Für den Ganztag muss es eine zusätzliche finanzielle Unterstützung geben. Dies darf aber nicht ausschließlich über eine drastische Steigerung der Elternbeiträge geschehen."
Auf dieser Linie bewegt sich auch Wolfgang Rußkamp von der CDU: "Wir brauchen in diesem Punkt Kontinuität. Die Eltern müssen wissen, woran sie sind. Politiker haben die Beitragsfrage ja auch nicht ins Gespräch gebracht". Dennoch könne man angesichts der angespannten Finanzlage keine Versprechungen machen. Ähnlich argumentierte Lothar Wienböker (FDP): "Eine Beitragserhöhung ist der völlig falsche Ansatz. Wir müssen jetzt in den Fraktionen beraten, wie wir die Kuh vom Eis holen".


Herforder Kreisblatt, Artikel vom 05.05.2011 Von Curd Paetzke
Bild: dpa
 




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Reise zum Schleswig-Holstein-Musik-Festival
Eintrag vom: 04.05.2011


Kreis Herford. Vom 28. bis 31. Juli 2011 unternimmt die Volkshochschule eine Reise zum renommierten Klassik-Festival im Land zwischen den Meeren. Konzerte mit dem Sabine-Meyer-Trio in der Reithalle Elmshorn, einem Chor- und Orchester-Konzert im Dom zu Lübeck und dem Musikfest auf dem Lande auf Schloss Wotersen sorgen für hochrangigen Musikgenuss am Abend. Dazu führen Tagesprogramme auf die Spuren von Thomas Mann in Lübeck, besuchen den Fürstlich Bismarckschen Sachsenwald und die Barockstadt Ludwigslust. Kulinarische Spezialitäten der Region und Freizeit für eigene Unternehmungen runden das Reiseprogramm perfekt ab. Standort der Reise ist das schöne Sachsenwaldhotel in Reinbek. Für die Reise sind noch Plätze frei, nähere Informationen erhalten Sie bei der Volkshochschule unter 0 52 21/59 05-32 oder im Internet www.vhsimkreisherford.de (Nr.E1858.3B)

Foto: Schloss Wotersen, REISEN mit KULTUR



weitere Informationen hier


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Tiefer Einstieg in die Baugeschichte - Stadtführer Mathias Polster hat für einen Vortrag zur Marienkirche auf dem Stiftberg Erstaunliches herausgefunden
Eintrag vom: 03.05.2011


Polster in der Grube: Der Stadtführer und Restaurator im Gewölbe der Marienkirche. Hier hält er eine alte Gewölberippe, die er auf dem "Dachboden" gefunden hat, in seinen Händen.

Herford. Pfarrer Matthias Storck kommt aus dem Staunen kaum heraus. "Wenn man den auf irgend etwas loslässt . . . der nimmt mir ja meine ganze Kirche auseinander", sagt der Geistliche der Marienkirche auf dem Stiftberg in gespielter Besorgnis. Seine Worte gelten Stadtführer Mathias Polster.

Aus Anlass des 1.000-jährigen Jubiläums des Stiftbergs sollte der Kirchenspezialist einen Vortrag zur Baugeschichte der Marienkirche halten. Polster schaute sich dafür ein wenig auf dem Gewölbe um und förderte - abgesehen von einem verstaubten Säulenkopf aus dem 13. Jahrhundert - erstaunliche Details zutage.

"Das hier galt früher als der Zehennagel des Teufels", sagt Polster und hält das Fossil einer prähistorischen Auster in der Hand. "Und da unten sind weitere dieser Exemplare eingemauert", sagt er und zeigt auf den Sockel des Gotteshauses.

Noch mehr Interessantes ergab allerdings eine Inspektion des oberen Gebäudeteils. Zunächst fand Polster auf dem Gewölbe ein altes Kapitell, den oberen Abschluss einer Säule. "Das stammt wahrscheinlich aus dem 13. Jahrhundert und gehörte zu einer Basilika, die zwischen 1150 und 1200 an dieser Stelle gebaut wurde", sagt Polster.

Die eigentümlich geformten Sockel der heutigen Säulen könnten laut Polster noch aus der Wand jener alten Basilika stammen - und wären damit die ältesten Elemente der Marienkirche. "Das ist für mich völlig neu", sagt Pfarrer Storck sichtlich beeindruckt.

"Die Kapitelle dort haben keinerlei Funktion, da ruht nichts drauf", sagt Polster und zeigt auf einige Vorsprünge, die etwa drei Meter unterhalb der heutigen Strebebögen ein scheinbar sinnloses Dasein fristen. Polsters Erklärung: "Die Kirche, die aus der alten Basilika entstehen sollte, war zunächst in kleineren Ausmaßen geplant". Dann, so der Stukkateurmeister, könnte der Baumeister gestorben sein und man habe sich für eine größere Kirche entschieden "So, wie wir sie heute sehen", sagt Polster.

Für ihn, der schon in ganz Deutschland Kirchen untersucht hat, hat jede Unregelmäßigkeit in den alten Wänden des Gotteshauses eine Bedeutung. Ein für den Laien unscheinbarer Schatten ist für Polster ein weiterer Beleg seiner Theorie. "Die Fensterbögen der ursprünglich geplanten kleinen Kirche waren schon fertig - man kann die Konturen in der Wand noch genau erkennen", erklärt Polster und zeichnet mit seiner Hand in der Luft die Linie nach. Dann - etwa um 1310 - habe der neue Baumeister angefangen und alles sei ein wenig pompöser geworden. "Die Umsetzung der neuen Planung ist eine Meisterleistung",findet Polster.

Eine Meisterleistung sind für Pfarrer Storck auch Polsters Forschungsergebnisse. Storck: "Das nächste Mal kommt er in den Heizungskeller - der findet bestimmt auch da irgend etwas Neues heraus".

© 2011 Neue Westfälische, 08 - Herford, Dienstag 03. Mai 2011, VON MEIKO HASELHORST, Foto: KIEL-STEINKAMP

INFO Der Vortrag
´Wer noch mehr zur jahrhundertealten Baugeschichte der Marienkirche auf Stift Berg erfahren möchte, kann am kommenden Donnerstag, 5. Mai, um 19 Uhr in das Gotteshaus kommen. Geschichtsverein, Volkshochschule und Kirchengemeinde Stift Berg laden dann zu einem Vortrag mit Mathias Polster ein. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei. (hazl)

 

"Des Teufels Zehennagel"
Was Stadtführer Mathias Polster in und an der Marienkirche entdeckt

Stadtführer Mathias Polster entdeckte unter dem Dach der Marienkirche diese Gewölberippe.
Herford (HK). Zurück zu den Anfängen: Mit der Baugeschichte der Marienkirche beschäftigt sich Stadtführer Mathias Polster. Dabei kommt er zu dem Ergebnis, "dass von dem alten romanischen Bau viel mehr erhalten ist als wir bisher gedacht haben".
Seit Jahren untersucht Polster heimische Gotteshäuser. So hat er drei Jahre in Lemgo geforscht, demnächst ist eine Kirche in Lübbecke an der Reihe. Am Donnerstag spricht der Bauexperte über die Marienkirche.
Seine Erkenntnisse wird Mathias Polster am Donnerstag, 5. Mai, ab 19 Uhr in der Marienkirche vorstellen. Gerade die Entdeckung der alten Kirchenteile passt zum Anlass des Vortrages; denn es geht um das 1000-jährige Jubiläum des Gotteshauses auf dem Stiftberg. Laut Vermutung des Stadtführers sind noch heute Elemente aus der Anfangszeit vorhanden - so vier alte Pfeiler im Westteil, von denen vier Stümpfe geblieben sind.
Für seinen Vortrag hat Polster die Doktorarbeit des Herforders Hellfried Prollius zur Marienkirche als Grundlage genommen. Was die Baugeschichte angeht, so geht der Referent von drei beziehungsweise vier Bauten aus. An erster Stelle wird als Vorgängerbau die Michaelskapelle genannt, die aber nicht am Standort der heutigen Kirche gestanden habe. Möglicherweise habe es sich um ein Holzgebäude gehandelt, sagt der Stadtführer: "Aber das ist nur Spekulation". Reste dieser Kapelle habe man bisher nicht gefunden.
Der erste nachweisbare Bau geht zurück auf das Jahr 1011. Vermutlich habe es sich um eine Saalkirche gehandelt (Bauzeit von 1011 bis 1018). Zwischen 1150 und 1200 kam es zum Bau einer dreischiffigen Basilika: "Erhalten sind neben den ergrabenen Fundamentresten einige aufgehende Mauerteile". Der Referent geht davon aus, dass die Nord- und Südwand aus dieser Zeit stammen.
Zur Hallenkirche wurde das Gotteshaus nach 1280. Dabei gab es verschiedene Planungs- und Umsetzungsphasen. Entscheidend ist die Einsetzung eines neuen Baumeisters, auf den vermutlich auch die Gestaltung des Chors der Neustädter Johanniskirche zurückgeht. Ein Mann, der das Licht liebt: Dank der großen Fenster, die er einbauen ließ, ist die Marienkirche laut Polster "die hellste Kirche nicht nur in Herford, sondern vermutlich in ganz Westfalen". Der Bruch mit der Romanik sei in der Hallenkirche vollkommen vollzogen.
Zu den Kuriositäten, auf die der Stadtführer stieß, zählen die Fossilien, die sich im Sockelgestein der Nord- und Südwand finden: "Hier wurde offenbar ein öliger Stein als Sperrschicht gegen aufsteigende Feuchtigkeit eingemauert".  Die Spuren der Tiere, die in den Steinen zu sehen sind, regten die Phantasien der mittelalterlichen Herforder an. So erhielt das Fossil einer Auster den Namen: "Des Teufels Zehennagel".
"Komm, wir bauen eine Kirche - mittelalterliche Baugeschichten": Diesen Titel trägt der Vortrag Mathias Polsters am Donnerstag, 5. Mai, ab 19 Uhr. Es handelt sich um eine Veranstaltung des Vereins für Herforder Geschichte, der Mariengemeinde und der Volkshochschule.

Herforder Kreisblatt, Artikel vom 03.05.2011 von Hartmut Horstmann, Foto: Moritz Winde





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Die wichtige Suche nach eigener Identität - Gerhart Schöll über den Islam in Deutschland
Eintrag vom: 28.04.2011

Vlotho (va). Ungefähr vier Millionen Muslime leben heute in Deutschland, knapp die Hälfte von ihnen sind deutsche Staatsangehörige. "Und keiner von ihnen gleicht ganz dem anderen", betonte gleich zu Beginn seines Vortrags Gerhart Schöll vom AKE, langjähriger Mitarbeiter des Jugendhofs und Islambeauftragter des Kirchenkreises Vlotho.
Viele Interessierte aus Vlotho und der Nachbarschaft waren der Einladung von AKE-Bildungswerk und Volkshochschule ins reformierte Gemeindehaus gefolgt. Mehr als die Hälfte der Muslime in Deutschland (2,6 Millionen) sind Einwanderer aus der Türkei oder deren Nachkommen: Arbeitsmigranten, die in den 1960er- oder 70er-Jahren dem Ruf des deutschen Arbeitsmarktes gefolgt waren, deren nachgezogene Familienangehörige oder Asylsuchende, insbesondere Kurden. Schöll: "Die Suche nach der eigenen kulturellen Identität, zu der auch die Religion gehören kann, wurde für viele wichtiger, als sie sich auf Dauer in Deutschland einzurichten begannen."

Den vollständigen Artikel des Vlothoer Anzeigers vom 27.04.2011 finden Sie hier




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Gutscheine für erfolgreiche Teilnahme am VHS-Quiz
Eintrag vom: 20.04.2011

Etliche Personen haben auf der Messe Lebensfreude der Sparkasse an unserem VHS-Quiz teilgenommen.
Heute haben wir an die drei Erstplatzierten Kurs-Gutscheine im Wert von 70 Euro, 50 Euro und 30 Euro versendet.

Herzlichen Glückwunsch an Frau Leugner, Frau Eichholz und Frau Stein.

Bedanken möchten wir uns auch bei allen anderen Quiz-Teilnehmenden, vielleicht haben sie beim nächsten Mal mehr Erfolg.




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Schöne Ostern!
Eintrag vom: 18.04.2011




ίFelices Pascuas! Sretan uskrs! Happy Easter! Buona Pasqua! Kellemes Húsvétot! Joyeuses Pâques! Hauskaa Pääsiäistä!

Die VHS im Kreis Herford wünscht Ihnen erholsame, sonnige Osterfeiertage!

Foto: (c)Grey59_pixelio

 




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Spanischkurse im Sommer
Eintrag vom: 14.04.2011

Die VHS bietet Ihnen in den Sommermonaten verschiedene Spanischkurse an. Ob Sie Ihre Spanischkenntnisse in intensiver Form auffrischen, das freie Sprechen trainieren, Sommerlektüren lesen oder einfach nur die etwas kompliziertere Grammatik vertiefen möchten, sicherlich ist auch für Sie ein schönes Angebot dabei. Nähere Informationen zu den Kursen finden Sie auf diesem Flyer. Seien Sie herzlich willkommen! ?B?envenido!

Weitere Informationen finden Sie hier

Foto: ingo anstötz / pixelio.de




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Messe Lebensfreude in der Sparkasse: VHS stellt Quiz auf iPad vor
Eintrag vom: 14.04.2011


Am sonnigen 2. Aprilwochenende fanden zahlreiche Besucher den Weg in die Sparkasse Herford, um sich über regionale Angebote für einen aktiven, gesunden Ruhestand zu informieren. EDV-Kursleiter Joachim Tschirner und Werner Sauk stellten verschiedene Aspekte der Bildbearbeitung vor. Fachbereichsleiterin Ulrike Koebke beriet zu allen Fragen, die das VHS-Programm betreffen.
Am VHS-Stand testeten Unerschrockene ihre Allgemeinbildung in einem Quiz und konnten einen VHS-Gutschein gewinnen. Yoga-Kursleiter Andreas Büter erläuterte dazu die Benutzung des handlichen iPad. Am 19. Mai bietet die VHS einen Einführungskurs zum Umgang mit diesem vielseitigen und benutzerfreundlichen Tablet-PC an. Nähere Informationen finden Sie hier




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"Wörter sind ein wichtiger Schatz" - VHS-Deutschkurs ist im Gemeindehaus St. Johannis gestartet / Zwei Lehrerinnen unterrichten
Eintrag vom: 07.04.2011



Vlotho (va). Der Begriff "Wortschatz" ist für Marie Lenarz schön und wichtig zugleich. Damit wird alles ausgedrückt. "Worte sind so wertvoll wie ein Schatz", sagt die Deutsch-Lehrerin. Diesen Schatz möchte die Mindenerin den Teilnehmern des Deutsch-Kurses, die sich jeden Vormittag im Gemeindehaus St. Johannis treffen, nahe bringen. Der neue VHS-Kursus ist am Montag mit Lehrerin Hannelore Butenuth gestartet. Sie teilt sich den Unterricht mit Marie Lenarz.
Zum Weiterlesen bitte hier klicken
VON MICHAELA PODSCHUN




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Plattdeutscher Gesprächskreis lud zum Kulturfrühstück ins Dammhaus ein
Eintrag vom: 07.04.2011

NW Bünde, 5. APRIL 2011 Das zweite Kulturfrühstück im Dammhaus des Museums war ebenso gut besucht wie die Premiere im vergangenen Monat. Eingeladen hatte wieder das örtliche Stadtmarketing. Präsentiert wurde am Sonntagmorgen ein Unterhaltungsprogramm "up platt". Die Senioren des Plattdeutschen Gesprächskreises Bünde erfreuten dabei mit Kurzweil und viel Gesang.
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Bei der Messe Lebensfreude am 9.4. und 10.4. in der Sparkasse Herford wieder dabei
Eintrag vom: 07.04.2011

Auch in diesem Jahr findet in den Räumen der Sparkasse Herford (Auf der Freiheit 20) wieder die Messe "Lebensfreude" statt.
Und auch in diesem Jahr ist die VHS im Kreis Herford wieder mit eigenem Stand vertreten.

Lassen Sie sich dort über unser unfangreiches Kursprogramm informieren oder nehmen an unserem Quiz teil und gewinnen einen von 3 Gutscheinen oder lauschen den Kurzvorträgen zum Thema "Foto- und Bildbearbeitung".

Die beiden VHS-Dozenten Joachim Tschirner und Werner Sauk werden mit dem Grafikprogrammen "GIMP" und "Photoshop CS5" folgende Themen vorstellen:

  • Wie entfernen Sie "rote Augen"
  • Wie korrigieren Sie "stürzende Linien"
  • Wie restaurieren Sie Fotos
  • WIe erstellen Sie ein Fotobuch
  • Wie retuschieren Sie einPortrait

Lassen Sie sich überraschen und schauen auf der Messe vorbei. Am Samstag, 09.04. von 10.00 - 17.00 Uhr und am Sonntag, 10.04. von 11.00 - 17.00 Uhr.




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"Flucht in den Schutzraum Familie" - Plädoyer für ein selbstbestimmtes Leben
Eintrag vom: 31.03.2011

(HK) Die Journalistin Bascha Mika stellte auf Einladung der Volkshochschule und der Gleichstellungsstellen im Kreis Herford ihr provokantes Buch "Die Feigheit der Frauen" vor. Sie rief die Zuhörerinnen zu mehr Selbstbewusstsein und Stolz auf.
Plädoyer für ein selbstbestimmtes Leben: Journalistin Bascha Mika stellt ihr Buch "Die Feigheit der Frauen" vor
Herford (HK). "Wieso landen so viele gut ausgebildete Frauen als Heimchen am Herd? Sind die Verhältnisse schuld oder auch sie selber?" Diesen Fragen geht Bascha Mika in ihrem neuen Buch nach, das sie am Dienstagabend in der Aula der Volkshochschule vorstellte.Die Journalistin Bascha Mika stellte auf Einladung der Volkshochschule und der Gleichstellungsstellen im Kreis Herford ihr provokantes Buch "Die Feigheit der Frauen" vor. Sie rief die Zuhörerinnen zu mehr Selbstbewusstsein und Stolz auf.
Der Buchtitel gibt bereits die provokante Antwort: "Die Feigheit der Frauen" ist neben den Strukturen die Ursache dafür, dass diejenigen, die als junges Mädchen noch ganz selbstverständlich eine gleichberechtigte Beziehung anstrebten, sich schließlich doch im Schutzraum Familie verbarrikadieren, erklärte sie den Zuhörerinnen und vereinzelten Zuhörern im voll besetzten Saal.
Die ehemalige Chefredakteurin der "taz" las zunächst aus dem ersten Kapitel, in dem sie exemplarisch eine junge Frau vorstellt, die ihren Job als Bankkauffrau aufgibt, um ihrem Oberarzt-Ehemann den Rücken frei zu halten und sich um die beiden Kinder zu kümmern. Wirklich zufrieden ist sie damit nicht, aber sie hat Angst, die Beziehung und die Anerkennung durch ihre Umgebung zu riskieren, wenn sie gegen ihr Dasein rebelliert. "Wo ist ihr Ehrgeiz, ihr Streben nach Selbstbestimmung geblieben", fragt Mika. "Sie ist vor der männlich dominierten Arbeitswelt in ihr Heim geflüchtet, hat sich unterworfen, statt behauptet."
Es seien alte Rollenmuster, die auch in ihr selbst tief verankert seien, auf die viele Frauen immer wieder zurückfielen. "Sie werden bequem und feige. Sie hocken in der Falle und betreiben ihre eigene Vermausung", erklärte sie in ihrer treffenden Bildsprache. Am Ende stünden sie oft alleine, ohne Job und Rente da.
Wie sie in der angeregten Diskussion mit den Zuhörerinnen herausstellte, gehe es ihr nicht um Frauen, die ganz in der Mutter- und Ehefrauenrolle aufgingen und sich nichts anderes wünschten, sondern um jene, die einmal einen anderen Anspruch hatten. Die politischen Umstände in Sachen Kinderbetreuung oder flexible Arbeitszeiten seien desaströs, der Einfluss in Politik und Wirtschaft gering. "Im privaten Bereich jedoch kann die Frau etwas ändern". Hier müsse sie Druck machen, damit dieser Druck auch nach außen, in die Politik gelange. "Die Männer verabschieden sich nicht freiwillig von ihren Privilegien - das täten wir auch nicht."
Wenn sich beide gleichermaßen um Kindererziehung und Haushalt kümmern, sei dies auch für die Beziehung optimal. Denn aus familientherapeutischer Sicht gelte ein Ungleichgewicht zwischen den Partnern als Beziehungskiller.
"Es geht um Respekt und Stolz", sagte Bascha Mika und wünschte ihren Zuhörerinnen zum Abschluss "ein Pfund Mut" und "viel Lust am Neuen".

©Herforder Kreisblatt vom 31.03.2011; Text u. Foto: Ruth Matthes




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