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Die eiserne Mauer - Filmvorführung mit Diskussion über die Mauer durch das Westjordanland
Eintrag vom: 04.03.2010



Herford. Die VHS lädt zu einer entgeltfreien Filmvorführung am Mittwoch, 10. März um 18.15 Uhr in die Aula der VHS in Herford, Münsterkirchplatz 1, herzlich ein. Der Film bietet eine eindrückliche Einführung in die israelische Siedlungspolitik im Westjordanland einschließlich des Mauerbaus.



weitere Informationen hier


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Kurs Bilanzierung
Eintrag vom: 04.03.2010

Die VHS bietet einen Kurs Bilanzierung ab Samstag, 13. März in Bünde an. Inhalte sind: Handels- und steuerrechtlichte Bewertungsmaßstäbe, Bewertung von Vermögensgegenständen, von Rechnungsabgrenzungsposten, Verbindlichkeiten sowie Privatentnahmen und – einlagen, Gewinn- und Verlustverteilung bei Personengesellschaften, bilanzpolitische Zielsetzungen sowie Auswertung des Jahresabschlusses an Hand von Kennziffern.
Es kann eine Prüfung abgelegt und damit ein Zertifikat erworben werden.
Informationen im aktuellen Programmheft und auf den Internetseiten der VHS: www.vhsimkreisherford.de. Telefon: (0 52 21) 59 05 - 24.



weitere Informationen hier


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Kreativkurse am Wochenende
Eintrag vom: 01.03.2010


Im März bieten Künstler/innen aus dem Kreis Herford drei Kreativkurse am Wochenende an: Ausdrucksmalen, Stillleben in Öl und Holz neu entdecken. Am 13. und 14. März geht es im Seminar Ausdrucksmalen darum, innere Bilder auszudrücken auf großflächigem Malgrund. Es wird mit Gouachefarben, Öl und Wachskreiden gearbeitet. Für weitere Informationen klicken Sie bitte hier
Im Workshop Stillleben - Form und Farbe in der Ölmalerei wird an drei Samstagnachmittagen das Mischen der Farbtöne und Erzielen von Bildtiefe sowie genaues Hinsehen geübt. Das Stillleben kann ganz realistisch gestaltet oder eine/n geschätzte Maler/in kopiert werden. Weitere Informationen hier
Wer das Material Holz neu entdecken und daraus außergewöhnliche Kunst- und Schmuckgegenstände herstellen möchte, kann dies am 20. und 21. März tun. Weitere Informationen hier
Vorkenntnisse werden in keinem der Kurse vorausgesetzt.
Foto: Eickhoff, Impressionen aus dem Atelier




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Langer Kampf gegen Zorn und Hass - Rupert Neudeck spricht über seine Arbeit in Palästina und die Organsation "Grünhelme"
Eintrag vom: 25.02.2010




Bünde (BZ). Viele Menschen sprechen davon, dass sich in Palästina und Israel etwas ändern muss. Doch reden alleine nützt nichts und deshalb handelt Rupert Neudeck. Am Dienstagabend ist er im Universum zu Gast gewesen.

Palästina und Israel sind weit weg. Weit genug weg, damit sich hierzulande nicht allzu viele Menschen Gedanken über die Zustände dort machen. Und am Dienstagabend doch nah genug, um 140 Zuhörer ins Universum zu locken. Denn dort hat Rupert Neudeck beeindruckende Worte gefunden, um die Lage am Gazastreifen zu beschreiben und den anwesenden Menschen die Augen zu öffnen.
Denn Neudeck unterscheidet vor allem eines von den vielen redenden und handeln wollenden Menschen: Er ist selber vor Ort gewesen und hat sich ein Bild von der Situation gemacht. Und er kehrt immer wieder zurück, oft mehrmals im Jahr. Zuletzt ist er im Januar in Palästina gewesen, um dort eine Solaranlage zu installieren. »Zwei Jahre hat es gedauert, bis wir sie dort endlich hinbringen konnten«, beschreibt der Vorsitzende des Friedenscorps Grünhelme die schwierige Situation vor Ort. Aber auch die gute Nachricht, dass durch die Anlage geholfen werden konnte.
Dennoch weiß er, dass es nur wenige gute Nachrichten im Bezug auf die Entwicklungen dort gibt: »Seit 30 Jahren ist Palästina weltweit der einzige Ort, in dem es immer schlechter wird.« Denn vor 20 Jahren habe man noch problemlos von Jerusalem nach Bethlehem reisen können, dies sei heute völlig undenkbar.
Darum lautet sein klarer Appell zur Verbesserung der Situation: »Israel muss wieder ein Verhältnis zu seinen Nachbarn bekommen«. Denn »die Nichtbeachtung der Völker stellt einen Skandal dar.« Dabei sieht er die Verantwortung ganz klar bei beiden Ländern. »Jeder muss etwas dafür tun«, fordert er.
Doch so wenige Perspektiven die Menschen vor Ort hätten, nicht alle seien voller Kummer und Zorn. »Sie machen das Beste aus ihrer Situation, aber oftmals raten Mütter ihren Kindern, fort zu gehen und nicht wieder zu kommen, um ihnen eine bessere Zukunft zu ermöglichen«, sagt Neudeck. Dabei fordert er auch die Menschen in Deutschland auf: »Unsere Verpflichtung kann es nur sein, überall auf der Welt an die Spitze zu gehen. Als Konsequenz aus dem Holocaust.« Denn je länger die Situation in Israel und Palästina unverändert bliebe, desto schwieriger würde es werden, etwas zu tun. »Das Schlimmste am Gazakrieg ist, dass bereits unter den jungen Menschen ein immer größer werdender Hass entsteht«, erklärt er.
Artikel vom 25.02.2010, Westfalen Blatt, Bünder Zeitung, Von Annika Tismer (Text und Foto)

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Fingerzeig gen Israel - Rupert Neudeck sprach im Universum
 

Sagt den Mächtigen, wo’s langgeht: Wenn es um Menschenrechte und um das Aussprechen unbequemer Wahrheiten geht, marschiert Rupert Neudeck mit gutem Beispiel voran. Das war am Dienstagabend im Universum nicht anders. Die Besucher dankten es ihm mehrfach mit Applaus. FOTO: PATRICK MENZEL

VON MEIKO HASELHORST

Bünde. Der Name Rupert Neudeck zieht. Das wurde am Dienstagabend im Universum wieder mal deutlich. Etwa 250 Besucher füllten den Saal, um dem Gründer von „Cap Anamur“ zur Problematik zwischen Israel und Palästina zu lauschen.

„Es gibt dort so viele gute Nachrichten – die Medien verkaufen uns aber nur schlechte“, war einer der ersten Sätze, die der gelernte Journalist mit Doktortitel in den Raum streute. Im Folgenden waren es aber in erster Linie traurige Beispiele vom nicht funktionierenden Miteinander zwischen Palästinensern und Israelis, die der 70-Jährige den Besuchern präsentierte.

Neudeck zeigte Dias seiner zahlreichen Reisen in das heilige Land und hatte zu fast jedem Bild eine Geschichte zu erzählen. Der Menschenrechtler machte anhand kleiner Beispiele klar, wie verfahren die Situation in der Region ist. Dabei wurde immer wieder deutlich, dass er die Hauptschuld der Misere auf israelischer Seite sieht. „Man muss endlich wieder die Wahrheit sagen dürfen, ohne gleich als Antisemit dazustehen“, sagte Neudeck mit Hinweis auf religiösen Wahrheitsanspruch und vor allem auf die aggressive Siedlungspolitik der Israelis.

Neudecks Kritik zielte dabei auch auf die „kuschende“ deutsche Regierung, die sich vor dem Hintergrund der Holocaust-Greuel immer noch nicht getraue, den Israelis mit Sanktionen zu drohen. Aber auch Hamas und Fatah bekamen ihr Fett weg – Neudeck bezeichnete sie als „korrupte Saubande, die die Bezeichnung Regierung von Palästina nicht verdient“.

Sein Respekt und seine ganze Zuneigung hingegen gilt dem palästinensischen Volk und auch zahlreichen Israelis, die sich für ein friedliches Miteinander der zerstrittenen Völker einsetzen und verstanden haben, „dass man sich mit seinem Nachbarn gut verstehen muss“.

Im Anschluss an Neudecks Ausführungen hatten die Besucher Gelegenheit , Fragen zu stellen und dem übrigen Publikum ihre ganz persönlichen Ansichten zu unterbreiten. Allzu eifrige Zeitgenossen bremste Neudeck schon mal mit einem netten Lächeln und dem Hinweis aus, dass „dieser Vergleich ein wenig hinkt“.

Ansonsten blieb der an einigen Stellen etwas konfus und unvorbereitet wirkende Neudeck nur wenige Antworten schuldig. „Ich vermisse eine detaillierte Karte von dem Gebiet, über das wir hier die ganze Zeit reden“, lautete einer der wenigen Kritikpunkte aus einer der hinteren Reihen. Der stets freundliche Neudeck machte sich eine Notiz und bedankte sich für den Hinweis.

Und wo waren die guten Nachrichten? Am Ende gab’s dann tatsächlich noch eine nette Geschichte: „Daniel Barenboim träumte immer davon, mit seinem islamisch-jüdisch-christlichen West-Eastern Divan Orchestra’ in Ramallah aufzutreten“, erzählte der 70-Jährige. Während eines Auftritts in Spanien habe Barenboim den dortigen Ministerpräsidenten José Luis Zapatero in sein Traumleben eingeweiht. „Wo ist das Problem?“, habe der Politiker gefragt. Barenboim habe Zapatero daraufhin zu verstehen gegeben, dass die arabischen Mitglieder seines Ensembles keine Einreisegenehmigung für Israel erhielten. Daraufhin habe Zapatero sämtlichen Musikern einen Diplomaten-Pass ausgestellt – der Weg zum mittlerweile legendären Ramallah-Konzert war geebnet.

„Man darf nicht aufhören, die Ungerechtigkeiten anzuprangern und immer wieder laut die Wahrheit zu sagen“, rief Neudeck zum Ende der Veranstaltung ins Publikum, „eine Lösung des Konflikts ist möglich.“ Lauter und langer Applaus war ihm gewiss. Irmgard Entgelmeier flüsterte ihrem Gatten ins Ohr: „Da bekommt man richtig Lust, sich zu engagieren.“ Schon wieder eine gute Nachricht.

© 2010 Neue Westfälische
Bünder Tageblatt, Donnerstag 25. Februar 2010

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Fliegende Hände - Jürgen Schlechter eröffnet Teilnehmern eines Gebärdensprachkursus Einblicke in eine fremde Welt
Eintrag vom: 25.02.2010


Buchstabieren mit den Fingern: Sarah, Lisa und Svantje zeigen die Buchstaben D, G und S (Deutsche Gebärdensprache).

Herford. Jürgen Schlechter (47) erkrankte als kleiner Junge an einer Gehirnhautentzündung. Seitdem ist er gehörlos. An der Volkshochschule ( VHS) unterrichtet er Hörende in der Deutschen Gebärdensprache (DGS).

Fragend schauen sich die Kursteilnehmer an, als jemand Unbekanntes das Tonstudio im Keller der VHS betritt. Dann schlägt der Dozent eine imaginäre Zeitung auf. Er will ihnensignalisieren, dass es sich um eine Reporterin handelt. Die Teilnehmer verstehen und ein langezogenes „Ah“ raunt durch den Raum.

Zwölf Schüler aus Herford, Bünde, Bad Salzuflen, Lage und Hiddenhausen, lernen in diesem Semester die Gebärdensprache an der Herforder VHS. Dafür haben sie verschiedene Gründe.

Tanja zum Beispiel hat vor drei Jahren eine Tochter bekommen. Das Kind kam gehörlos zur Welt. Zusammen mit ihren Freundinnen Britta und Melanie lernt die junge Mutter jetzt die Gebärdensprache. „Ein bisschen kann ich mich schon mit meiner Tochter unterhalten, zum Beispiel über Tiere. Sie mag Tiere und kann sich deshalb die Gebärden für Hund, Katze und Huhn gut einprägen“, erzählt sie.

Mona und Manuel haben den Kursus belegt, weil sie die Verständigung ohne gesprochene Worte spannend finden: „Gebärdensprache ist keine Sprache wie jede andere“, sagt Manuel. „Wir wollten ursprünglich einen Italienisch-Kursus belgen, das erschien uns dann aber zu langweilig“, erzählt seine Freundin.

Die Teilhnehmerin Lisa glaubt sogar, dass ihr der Kursus Einblicke in eine fremde Welt geben kann: „Wir Hörenden können uns normalerweise nicht vorstellen, wie es ist, nichts zu hören“, sagt sie. „Ich möchte Heilerziehungspfelgerin werden und kann mir gut vorstellen danach mit Behinderten zu arbeiten“. Eine Unterhaltung in Gebärdensprache unterscheidet sich im Grunde nur durch die vereinfachte Grammatik. Die Frage „Um wieviel Uhr ist dein Arbeitsbeginn?“ heißt zum Beispiel „Dein Arbeit anfangen wann?“.

Ansonsten lassen sich durchaus komplexe Sachverhalte schildern: In einer Gruppenübung erzählt ein Teilnehmer, dass er eine Ausbildung zum Heilerziehungspfleger macht, eine andere Teilnehmerin teilt mit, dass sie als Floraldesignerin arbeitet. Auch die minutengenaue Angabe der Uhrzeit ist in Gebärdensprache durch bestimmte Handzeichen möglich.

Das Zusammensein mit Hörenden findet Jürgen Schlechter manchmal schwierig. In den VHS Kursen muss er sich deshalb immer Mühe geben um die Teilnehmer zu verstehen. Dabei hilft ihm seine Assistentin Sarah.

Sie ist schwerhörig, kann sprechen und beherrscht zusätzlich die Gebärdensprache. Dadurch ist es ihr möglich die Barriere zwischen den Kursteilnehmern und dem Dozenten zu überwinden.

Seit siebzehn Jahren erteilt der 47-Jährige Gebärdensprachkurse, im Jahr 2002 folgte die staatliche Anerkennung als Gebärdensprachlehrer.

Mit seiner Frau Sabine verständigt sich Jürgen Schlechter auf Gebärdensprache. Sie ist ebenfalls gehörlos. Wenn beide zuhause sind und er sie auf sich aufmerksam machen will, klopft er auf den Fußboden, oder auf den Tisch. Sie nimmt die Vibrationen wahr. Seine beiden Kinder, elf und zwölf Jahre alt, sind ebenfalls gehörlos.

Zur Kommunikation untereinander verwendet die Familie manchmal auch Lichtsignale. Wenn Schlechter zum Beispiel in seinem Büro in der oberen Etage des Hauses sitzt und seine Frau in der Küche das Essen zubereitet hat, dann schaltet sie das Licht mehrfach nacheinander ein und aus. Das ist für Jürgen Schlechter das Signal in die untere Etage zum gemeinsamen Essen zu kommen.

© 2010 Neue Westfälische
Herforder Kreisanzeiger, Donnerstag 25. Februar 2010 , Foto u. Text von FRANZISKA WERNER
Presseartikel "Fliegende Hände" zum Download
 




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Premiere der PlattdeutschenTheatergruppe der VHS: "Fitness mot suin!"
Eintrag vom: 23.02.2010

Von der Liebe und der Stromabrechnung - Plattdeutsches Theater begeistert auch Fitnessmuffel / Den Leuten Spaß bereiten

Kein Vergnügen: Bauer Walter, gespielt von Reinhard Lammering, bekommt vom Arzt (Heinz-Adolf Brüggemann) eine Spritze in den Allerwertesten. Bruder Fritz (Wilhelm Bockermann) bemitleidet ihn. 
© 2010 Neue Westfälische, Text und Fotos STEFANIE BOSS
Tageblatt für Enger und Spenge, Dienstag 23. Februar 2010

Enger. „Wir können ja nicht immer rumlaufen wie unsere Kerls“, beschließen die beiden Bäuerinnen Emma und Else. Nein, die Frau von heute muss immer gepflegt und gut in Form sein. Dass das für die Harmonie in der Ehe nicht immer förderlich sein muss, beweist das neue Stück „Fitness mot suin“ der Plattdeutschen Theatergruppe der Volkshochschule im Kreis Herford.

Am Sonntag hatte das Stück, geschrieben vom Regisseur der Gruppe, Wilhelm Bockermann, Premiere. „Wir haben jedes Mal vor der Premiere, aber auch vor anderen Aufführungen, Lampenfieber“ verriet Heinz-Adolf Brüggemann, der im Stück den Arzt spielt. „Denn wir wollen uns ja richtig reinhängen und den Leuten Spaß und Freude bereiten. Wenn man aber erstmal die ersten Sätze gesprochen hat, geht das vorbei. Am Samstag hatten wir Generalprobe, die ist total daneben gegangen, aber man sagt ja, dass die Premiere dann umso besser wird.“

Und so war es dann auch. Als Bäuerinnen Emma und Else begeisterten vor allem Sabine Schewe und Heidi Bartsch. Tagein, tagaus bewirten sie gemeinsam mit ihren Männern den Hof. Nachdem sie sich dann von einer Schönheitsberaterin, dargestellt von Martina Hartwig, ein paar Tipps haben geben lassen, haben sie irgendwann nichts anderes mehr im Sinn und geben viel Geld für Kosmetik und Fitnessgeräte aus. Ihre Männer, gespielt von Reinhard Lammering und Wilhelm Bockermann, der für den erkrankten Friedhelm Schaten eingesprungen war, beobachten diese Entwicklung mit Missmut. Als die Frauen dann lieber zum Friseur gehen, statt ihren Männern das Mittagessen zuzubereiten und diese dann auch noch die Anti-Falten-Creme mit Mayonnaise verwechseln, ist für die Herren der Ofen aus. Die Geschichte erlebt noch allerhand Verwicklungen, und fast hätte Sturheit auf beiden Seiten zu Ehescheidungen geführt. Aber dann greift der Doktor ein, schlichtet die Streitereien auf besondere Art und Weise und geizt auch nicht mit guten Ratschlägen: „Die Liebe ist das Licht des Lebens, aber die Ehe ist die Stromabrechnung.“

Die weiteren Rollen spielten Wilhelm Banze (Postbote), Günter Böske (Pastor) und Katja Bockermann (Pizzabote). Wie auch die anderen Stücke der Plattdeutschen Theatergruppe überzeugte auch „Fitness mot suin“ mit viel Wortwitz, Situationskomik und derbem Humor, der durch die plattdeutsche Sprache besonders gut zur Geltung kam. Das sah auch das Publikum so. „Lustig und fröhlich“, fand eine Besucherin. „Ich habe tüchtig gelacht, das war echt klasse“, freute sich Anneliese Dicks. „Es hat viel Spaß gemacht, auch wenn ich nicht alles verstanden habe“, meinte Erich Sadroschinski.

Alle Darsteller ernteten viel Applaus, und waren auch selber mit ihrer Leistung zufrieden. „Ist alles gut gelaufen“, fand Reinhard Lammering, und auch Wilhelm Bockermann lobte seine Truppe.
Neue Westfälische News

Faltencreme eröffnet Verwirrspiel
»Fitness mot suin« feiert Bühnenpremiere - Plattdeutsches Theater sorgt für Kurzweil

Reinhard Lammering, Heinz-Adolf Brüggemann, Günther Böske, Sabine Schewe, Martina Hartwig, Heidi Bartsch, Wilhelm Banze und Wilhelm Bockermann (von links) führen das Lustspiel »Fitness mot suin« zusammen auf. Foto: Julia Bernewasser

Artikel vom 23.02.2010, Westfaen Blatt, LOKALES ENGER / SPENGE, Text u. Foto Julia Bernewasser
Enger (EA). Man nehme eine Bauernfamilie, eine Schönheitsberaterin und eine Tube Faltencreme. Fertig ist das Chaos, das schon mal zur Ehekrise führen kann. Noch verfeinert mit einer großen Portion Humor vom Plattdeutschen Theater gibt es in der Realschule allen Grund zum Lachen beim Lustspiel »Fitness mot suin«.

Das 20. Bühnenstück von Wilhelm Bockermann, das er für das Plattdeutsche Theater verfasst hat, lässt kein Klischee aus. Landwirt Walter (Reinhard Lammering), sein Bruder Fritz (Wilhelm Bockermann) und ihre Frauen Emma (Sabine Schewe) und Else (Heike Bartsch) verkörpern eine typische Bauernfamilie.
Bei ihnen gibt es eine deftige Suppe auf den Tisch, die Frauen tragen Knoten und Kittel und draußen stehen die Kühe im Stall. Kurz: Sie führen ein harmonisches, bescheidenes Leben. Doch eines Tages kündigt eine Schönheitsberaterin (Martina Hartwig) ihren Besuch an.
Die beiden Landwirtinnen sehen ihrer Ankunft mit gemischten Gefühlen entgegen. Was sollen sie schon mit Faltencreme? Doch die körperbewusste Beraterin macht den Damen auch Sport wie Nordic Walking schmackhaft.
»Das is des mit den Stöckers«, weiß Emma richtig. Die beiden lassen sich auf das Experiment ein und bestellen kurzerhand sogar eine Pizza. Während Emma und Else sich auf den Weg zum Friseur machen, machen sich die Landwirte über die Pizza her. Die Katastrophe nimmt ihren Lauf, als die Männer die Mayonnaise mit der Faltencreme verwechseln. Die Frauen machen derweil Fitness und wechseln sogar ihren Kleidungsstil. Als eine große Rechnung folgt und sich Verehrer ankündigen, hängt der Haussegen gewaltig schief.
»Wir wollen die Menschen zum Lachen bringen. Viele erinnern sich an ihre Kindheit zurück«, nannte Regisseur, Drehbuchautor und Schauspieler Wilhelm Bockermann den Grund für die Aufführung.
Zuschauerin Margret Stuke konnte dies bestätigen: »Ich habe als Kind auch Plattdeutsch gesprochen. Es ist schön, es wieder zu hören und die Schauspieler waren fantastisch.« Auch die Akteure selbst hatten am Premierenabend viel Freude: »Die Sprache ist etwas ganz Besonderes«, sagte Sabine Schewe. Wilhelm Bockermann komme meist ganz spontan eine Idee zu einem Theaterstück. »Oft höre ich Witze, die ich dann übernehme. Hauptsache es ist humorvoll«, erzählte Bockermann.
Die verschiedenen Stücke könne man nicht miteinander vergleichen. »Jedes ist einzigartig und enthält viele Überraschungen«, sagte Heinz-Adolf Brüggemann, der seit 15 Jahren schauspielert und das Bühnenbild kreiert hat.
Wer wissen möchte, welchen Ausgang die plattdeutsche Komödie nimmt, kann sich die weiteren Aufführungen am 28. Februar und am 14. März (jeweils um 16 Uhr in der Aula der Realschule) ansehen.
Westfalen Blatt






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Wenn das Lampenfieber lähmt - So weist die Diplom-Psychologin Nicole Gallemann Wege aus der Prüfungsangst
Eintrag vom: 19.02.2010

Herford. Das Abitur kommt näher, für manche wie eine schwarze Wand. Sie kann überwunden werden in einem Seminar, das die Diplom-Psychologin Nicole Gallemann am 6. März in der Volkshochschule gibt.
Diese Szene ist typisch: Noch fünf Minuten bis zur Klausur, die schon zum Abitur zählt. Und mit jeder Minute wird Janine nervöser. Weiche Knie, zittrige Hände, ein flaues Gefühl im Magen und im Kopf: Leere.
Janine hat durchaus gelernt, aber falsch und verbissen. „Sie dreht sich in der abwertenden Gedankenschleife: Das schaffe ich ja doch nicht.“ So beschreibt die Fachfrau die eine Gruppe. Die andere leidet unter dem „Schweinehund-Syndrom“. Sie lässt sich von tausend Dingen ablenken. Hauptsache, sie haben eine aufschiebende Wirkung.


Die Fachfrau: Diplom-Psychologin Nicole Gallemann.
Solche Prüfungsangst ist kein Einzelschicksal. Nach einer Studie der Universität Konstanz fühlen sich 15 Prozent der Schüler sowie 58 Prozent aller Studentinnen und 35 Prozent aller Studenten körperlich stark beeinträchtigt: Schlaflosigkeit, Durchfall. Untersuchungen haben ebenfalls gezeigt, dass Lampenfieber wichtig ist, um ein „hilfreiches körperliches Erregungsniveau“ zu erreichen. Wenn die Aufregung allerdings zu stark ist, blockieren Adrenalin und Noradrenalin den Zugriff auf das Gelernte.

Die Psychologin hilft, den Weg frei zu machen zu „Energie-Tankstellen“. Bewegung und Pausen sind ebenso wichtig wie Hobbys und Freunde, die man in der Lernphase nicht vernachlässigen soll. Das Selbstbewusstsein braucht eine Aufhellung. Die Psychologin mobilisiert die Erinnerung an Erfolge und hilft, die mitunter übersteigerte Erwartung zu relativieren. „Es muss nicht die beste Note sein. Hauptsache sie oder er geben ihr Bestes.“ Die „Reise zu der Wissensquelle im Kopf“ kann durch Bauchatmung und gezielte Entspannung erleichtert werden. Beides wird im Seminar praktiziert.

Mit einer bildhaften Sprache erreicht die Psychologin die Prüfungsangst-Geplagten. Sie führt sie von der „Problemdusche“ unter die „Lösungsdusche“ und zeigt die Ausfahrt von der „Autobahn im Kopf“. Selbst das „neuronale Netz“ kann neue „Bahnung“ bekommen: „Wenn die neuen Erfolgsbilder erlebt werden, nimmt das Gehirn sie als Wirklichkeit an.“

´Weitere Informationen zum Seminar „Prüfungsstress? – Das muss nicht sein!“ bei der VHS unter Tel. 5 90 50.

VON HARTMUT BRANDTMANN,  FOTOS:GERALD DUNKEL

© 2010 Neue Westfälische
Herforder Kreisanzeiger, Donnerstag 18. Februar 2010

 




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Interessierte können altes Handwerk neu erlernen: Drei Workshops vermitteln traditionelle Fertigkeiten
Eintrag vom: 19.02.2010

Laden ein, altes Handwerk kennen zu lernen: (von links) Monika Guist (Kreisheimatverein Herford), Dieter Graskemper vom Holzhandwerksmuseum und Monika Schwidde (VHS). Foto: Stefan Wolff

Hiddenhausen (wst). Alte Handwerkstechniken begeistern den modernen Menschen. Handwerker, die mit traditionellem Werkzeug edle Hölzer, Stoffe oder Metalle in schöne Schmuck- oder Gebrauchsgegenstände verwandeln, finden auf jedem Fest oder Markt ihre Zuschauer. Am 17. und 18. April aber müssen sich die Bürgerinnen und Bürger aus dem Kreis Herford nicht mehr mit der Rolle des Zuschauers zufrieden geben, sie können selber anpacken und unter fachkundiger Anleitung traditionelle Handwerkstechniken erlernen. In Zusammenarbeit mit dem Kreisheimatverein Herford, dem Biologiezentrum Bustedt, der Kulturwerkstatt und dem Holzhandwerksmuseum Hiddenhausen lädt die Volkshochschule im Kreis Herford zur Teilnahme an drei Workshops ein.
Die Teilnehmer können wählen, ob sie einen mittelalterlichen Hanseschlüssel mit einem Durchmesser von 30 Zentimetern aus Bronze anfertigen, einen Werkzeug- oder Schuhputzkasten aus Holz schreinern oder Wolle färben und spinnen. Dabei stehen ihnen mit Nina Schnittger und Petra Voß zwei erfahrene Fachfrauen zur Seite, die Arbeit mit Holz beaufsichtigen professionelle Schreiner des Holzhandwerksmuseums.
Großen Wert haben Monika Schwidde (VHS) und Monika Guist (Kreisheimatverein Herford) darauf gelegt, dass die Workshops in einer angemessenen Umgebung angeboten werden. So werden die Bronzearbeiten in den Räumen der Kulturwerkstatt stattfinden, die angehenden Holzhandwerker treffen sich im Holzhandwerksmuseum und Wolle spinnen die Teilnehmer auf Gut Bustedt.
Ein gemeinsames Mittagessen am Sonntag und die Möglichkeiten zu Spaziergängen durch die Natur machen die Begegnung mit den alten Handwerkstechniken zu einem idealen Familienerlebnis, sind sich die Organisatorinnen sicher. Anmeldungen nimmt die VHS, Münsterkirchplatz 1 in 32052 Herford, in schriftlicher Form bis zum 25. März entgegen. Flyer zu den Workshops liegen an allen öffentlichen Stellen im Kreis Herford aus.
www.vhsimkreisherford.de

Westfalen Blatt Artikel vom 19.02.2010

Weitere Informationen und Anmeldung möglichst bis zum 25. März:

Workshop 1 Bronzearbeiten - "mittelalterlicher Luxus"

Workshop 2: Gestalten mit Holz

Workshop 3: Rund um Wolle




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Dr. Rupert Neudeck, Gründer von Cap Anamur im Universum
Eintrag vom: 18.02.2010

Bünde. Die VHS hat Dr. Rupert Neudeck, Autor des Buches „Ich will nicht mehr schweigen. Über Recht und Gerechtigkeit in Palästina.“ und Gründer von Cap Anamur, eingeladen, am Dienstag, 23. Februar, 19.00 Uhr, nach Bünde ins Universum zu kommen. Der entgeltfreie Vortrag „Mit Obama zu Frieden und Gerechtigkeit für Palästina und Israel?“, wird in Zusammenarbeit mit dem Förderverein des Universums veranstaltet; Anmeldung unter 0 52 21/ 59 05-34 oder im Internet www.vhsimkreisherford.de
Rupert Neudeck befasst sich in seinem Vortrag mit der Lage der Menschen in der Westbank, im Gazastreifen, in Ost-Jerusalem, in Israel und in den palästinensischen Flüchtlingslagern innerhalb und außerhalb Palästinas sowie mit aktuellen politischen Entwicklungen und Perspektiven und fordert jetzt von Obama, dass er einen unlimitierten STOPP und auch das Zurückfahren der Siedlungen durchsetzen solle, - entsprechend seinen Aussagen in seiner vielbeachteten Rede in Kairo: „Die Vereinigten Staaten betrachten den fortgesetzten Bau israelischer Siedlungen nicht als legitim. (…) Es ist an der Zeit, dass diese Besiedlung aufhört!“
Zurzeit führt Rupert Neudeck mit seiner Organisation Grünhelme e.V. ein Projekt in Palästina durch. In diesem Zusammenhang hat er Anfang des Monats in der Westbank eine Solaranlage in dem internationalen Begegnungszentrum Tent of Nations eröffnet.



weitere Informationen hier


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Altes Handwerk neu erleben
Eintrag vom: 18.02.2010

Werkstadt-Wochenende rund um das Gut Bustedt als Kooperationsprojekt

"Handwerk kennen lernen": Dieter Graskemper (Holzhandwerksmuseum), Monika Guist (Kreisheimatverein) und Monika Schwidde (VHS, v. l.)) organisieren das Werkstatt-Wochenende im April. FOTO: RALF BITTNER www.f2-fotografie.de

Hiddenhausen (rab). „Bei unseren Geschichtsfesten sind die Vorführungen alter Handwerkstechniken immer ein Publikumsmagnet, sagte Monika Guist vom Kreisheimatverein. Im April bietet der Verein gemeinsam mit dem Holzhandwerksmuseum, dem Biologiezentrum Bustedt und der Volkshochschule erstmals die Möglichkeit, sich zwei Tage lang in eines von drei alten Gewerken einführen zu lassen.


Beginnen wird das Workshop-Wochenende am Samstag, 17. April, um 14.30 Uhr, enden am Sonntagabend. Tischlermeister des Holzhandwerksmuseums werden in alte Holzverbindungstechniken einführen. „Während der beiden Tage soll etwas gebaut werden, das die Teilnehmer mitnehmen können“, sagt der Vorsitzende Dieter Graskemper. Da mit scharfem Werkzeug gearbeitet wird, eignet sich dieser Workshop für Personen ab 18 Jahren.


In der benachbarten Kulturwerkstatt, Maschstraße 26, wird Nina Schnittger sich unter dem Titel „Mittelalterlicher Luxus“ mit Bronzebearbeitung beschäftigen. Mit der Treibtechnik und Verzierung durch Ätzung soll eine „Hanseschüssel“ entstehen. Dieser Workshop ist für Personen ab 16 Jahren geeignet.


Bereits für ältere Kinder geeignet ist der dritte Workshop. Petra Voß beschäftigt sich mit dem Spinnen und Färben von Wolle. Veranstaltungsort hier ist das Biologiezentrum Bustedt, wo es auch Kaffee, Kuchen und sonntags Mittagessen gibt. Natur- und Gutsführung runden das Angebot ab.


Die Mahlzeiten sind im Entgelt inbegriffen, die Materialkosten werden an die jeweiligen Workshopleiter vor Ort bezahlt.


Anmeldeschluss ist der 25. März.

Weitere Informationen

Workshop 1: Bronzearbeiten - "mittelalterlicher Luxus"

Workshop 2: Gestalten mit Holz

Workshop 3: Rund um Wolle

 

© 2010 Neue Westfälische, Herforder Kreisanzeiger, Donnerstag 18. Februar 2010  

www.nw-news.de

 

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Italienisch, Spanisch, Französisch für die Reise
Eintrag vom: 10.02.2010

In diesem Jahr scheint der Winter nie aufzuhören! Vielleicht sollten Sie sich ein paar sonnige Gedanken machen und Ihren nächsten Urlaub planen? Soll das Urlaubsziel Spanien, Italien oder Frankreich sein? Wir bieten Ihnen dazu die passenden Sprachkurse an. Es sind Kurse, in denen Sie genau die Vokabeln und Redewendungen lernen, die Sie für die Verständigung im Urlaub benötigen (zum Beispiel beim Einkaufen oder für die Bestellung im Restaurant). Informationen über Land und Leute des jeweiligen Landes runden die Veranstaltung ab. Und sie erhöhen Ihre Vorfreude auf den nächsten Urlaub!

Nähere Informationen finden Sie hier
Foto: KlausM/Pixelio



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Das anhaltende Desaster der großen Finanzkrise
Eintrag vom: 10.02.2010

„Das anhaltende Desaster der großen Finanzkrise „das ist das Thema eines Vortrags von Lucas Zeise, Finanzkolumnist der Financial Times Deutschland, am Dienstag, 16. Februar, 19.30 Uhr in der VHS in Herford. Melden Sie sich bitte möglichst vorher an (0 52 21/59 05-34)



weitere Informationen hier


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Temperamentvolle Trommelrhythmen, Gesang, Flamenco und mehr
Eintrag vom: 08.02.2010

Volkshochschule im Kreis Herford lud zum Neujahrsempfang mit einem bunten Programm / Zahlreiche Mitwirkende und Gäste aus Vlotho


Der Interkulturelle Chor unter der Leitung von Svetlana Hoffmann (rechts) bereicherte den Empfang mit vier musikalischen Beiträgen.
Fotos: Gisela Schwarze

Vlotho / Herford (G.S.) Mitte Januar begeisterte der Interkulturelle Chor der Volkshochschule (VHS) im Kreis Herford im WDR-Fernsehen, am Donnerstag der vergangenen Woche bereicherte er vielstimmig den Neujahrempfang der Bildungseinrichtung am Münsterkirchplatz. Ein buntes Programm mit temperamentvollen Trommelrhythmen, feurigem Flamenco und gemeinsamem Gesang unterhielt die zahlreichen Gäste in der festlichen VHS-Aula. Aus allen Städten des Kreises kamen die Gäste. Aus Vlotho war unter anderem Ayse Teke mit einer Abordnung vom Türkischen Arbeitnehmerverein dabei. In ihrer Begrüßung ging Monika Schwidde, die Leiterin der Herforder VHS, auf die zeitlose Bedeutung von Weiterbildung ein. Angesichts knapper öffentlicher Kassen den Rotstift bei Bildung anzusetzen, hielt sie für grundsätzlich falsch: „Bildung muss bezahlbar bleiben.“ Der Neujahrsempfang solle ein Dankeschön für alle Dozenten und Teilnehmer sein, die ihr Engagement in den vorigen Monaten zugunsten der VHS einsetzten. Veranstaltet wurde der abwechslungsreiche Abend in Zusammenarbeit mit dem VHS-Förderverein. Weil die VHS flexibel auf Einschränkungen reagiere, wende sie sich zukunftsträchtigen Angeboten zu. „Arbeit gibt es für die VHS genug“, konstatierte Monika Schwidde zufrieden. Das Engagement im Offenen Ganztag bestehe bereits seit sieben Jahren. Die Volkshochschule
im Kreis Herford sei im übrigen die einzige VHS in ganz Nordrhein-Westfalen, die ihre Potenziale der Weiterbildung über den Zugang zu sozialen Gruppierungen entwickele und erweitere. Ein klangvolles Kind des Einfallsreichtums in der VHS ist der Interkulturelle Chor unter der Leitung von Svetlana Hoffmann. Hier singen 27 Sängerinnen und Sänger aus elf Nationen. Seit September des vorigen Jahres existiert diese Gruppe der Stimmenvielfalt. Aus der Weserstadt gehören Hanna Schürmann und Gottfried Block dazu. Die Freude am Singen war den Chormitgliedern anzusehen, als sie das allseits bekannte Lied „Die Rose“, ein griechisches Volkslied und das fröhliche „Lollipop“ vortrugen. Als erklatschte Zugabe wählte Svetlana Hoffmann einen Kanon aus. Sie warb für ihren Chor: „Am Donnerstag, 4. Februar, beginnen wieder die Proben. Von 16 Uhr bis
17.30 Uhr singen wir hier in der VHS-Aula. Mehr Männerstimmen wären schön.“ Entzückt waren die Gäste über den akustischen Empfang voller Rhythmik, den ihnen zwei Trommler bescherten. Aik Hüllhorst und sein Sohn Fabio präsentierten die großen Ausdrucksmöglichkeiten und gewaltigen Klangbreiten, die Hände auf den Schlaginstrumenten zu produzieren vermögen. Versunken gab sich der fünfjährige Fabio den Trommelrhythmen hin und verpasste dennoch nie seinen Einsatz.
Der dritte mitreißende Programmbeitrag kam von der feurigen Flamenco-Tänzerin Angeles Santiago, die in Detmold eine Tanzschule führt. Zu Musik vom Band war die temperamentvolle Tänzerin bei ihren traditionellen Tänzen aus Andalusien eine wahre Augenweide. Freude machte es den VHS-Fachbereichsleiterinnen und dem Fachbereichsleiter, verdiente langjährige Dozenten und Kursteilnehmer zu ehren. Die Englisch-Kurs-Teilnehmerin Inge Andreatos ist der angelsächsischen Sprache seit zwei Jahrzehnten treu und erhielt dafür von Ulrike Koebke einen üppigen Blumenstrauß. Ebenfalls geehrt wurde der Fahrlehrer Horst Streckert – er belegte im Laufe der Jahre Sprachkurse in Französisch, Italienisch, Schwedisch und Türkisch.

Ayse Teke (vorn, zweite von links) kam für den Türkischen Arbeitnehmerverein aus Vlotho

Feuriger Flamenco begeisterte: die temperamentvolle Angeles Santiago mit Kastagnetten

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Frauen werden im Beruf dringend gebraucht - Kurs zum beruflichen Wiedereinstieg beginnt im März - Anmeldungen ab sofort
Eintrag vom: 05.02.2010


Sie ermutigen Frauen zum beruflichen Wiedereinstieg.
Von links: Helga Lütkefend (VHS), Bürgermeister Wolfgang Koch, Gleichstellungsbeauftragte Doris Bethke und Kursleiterin Hella Heygster. Foto: Kröger Bünde (ak). Ohne Frauen geht's nicht - weder in der Familie noch im Beruf. In Zusammenarbeit mit der Volkshochschule will die Stadt Bünde Frauen nach einer Babypause wieder zum Berufseinstieg ermutigen.
»Der Fachkräftemangel in Ostwestfalen ist nach Aussage der Industrie- und Handelskammer die größte Wachstumsbremse in der Region«, sagt Bürgermeister Wolfgang Koch. Frauen sind oftmals beruflich hoch qualifiziert, doch nicht jede findet nach der Geburt eines Kindes wieder zurück in ihren Beruf. Jetzt soll der Wiedereinstieg zumindest in der Stadt Bünde teilweise erleichtert werden. Die Stadt organisiert in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule einen Orientierungskurs für Frauen mit dem Namen »Power für den beruflichen Wiedereinstieg«. »Nach einer Pause bedarf es einer gründlichen Vorbereitung«, sagt Hella Heygster. Bereits seit zwanzig Jahren leitet sie entsprechende Fortbildungen. »Sie ist eine ganz hervorragende Kursleiterin, die die Frauen dort abholt, wo sie gerade sind«, lobt die Bünder Gleichstellungsbeauftragte Doris Bethke. Der Kurs beginnt am Dienstag, 2. März, umfasst 21 Termine, und ist meistens dienstags und donnerstags von 9 bis 12 Uhr. Zu den Inhalten gehören Themen wie zum Beispiel Arbeits- und Rentenrecht, Bewerbungs- und Selbstsicherheitstraining sowie Zeitmanagement. Er richtet sich speziell an Frauen, die aufgrund der Kinder eine berufliche Auszeit genommen haben oder zurzeit arbeitslos sind. »Ich hoffe, dass möglichst viele Frauen diese große Chance wahrnehmen«, sagt Wolfgang Koch. Umsonst ist die Teilnahme nicht, die Kursgebühr beträgt 136 Euro. »Das kann schon sehr viel Geld sein, wenn man es nicht hat«, sagt Helga Lütkefend von der Volkshochschule. Allerdings gibt es die Möglichkeit, die Kursgebühr zu halbieren, und zwar durch einen so genannten Bildungsprämiengutschein oder durch einen Bildungsscheck des Landes NRW. Auskünfte und Anträge zu den verschiedenen Fördermaßnahmen gibt Helga Lütkefend, Telefon 0 52 21/59 05 16. Zu den Inhalten des Orientierungskurses kann Hella Heygster, Telefon 05 21/10 47 23, ausführliche Details berichten.
Bünder Zeitung, Artikel vom 05.02.2010

 

 

Setzen auf die Stärken der Frauen: Leiterin Hella Heygster, Bündes Gleichstellungsbeauftrage Dorit  Bethke, Bürgermeister Wolfgang Koch und Helga Lütkefend von der VHS werben für den Orientierungskurs.

Erst Panik, dann Power
Warum für Frauen der Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt so schwer ist / Kurs soll Orientierung bieten

VON ANDREA ROLFES

Bünde. Gelernt ist gelernt, keine Frau gibt ihre fachliche Kompetenz an der Kreißsaaltür ab. Doch wenn Mütter nach längerer Familienzeit in den Job zurückkehren wollen, haben sie mit vielen Vorurteilen und Hindernissen zu kämpfen. Die größte aller Hürden befindet sich bei vielen im eigenen Kopf: Die Angst vor den Wiedereinstieg in den Beruf – und die Panik zu versagen. Ein Kurs, der im März in Bünde startet, soll diese Blockaden auflösen.

Katja Feige ist eine ambitionierte Krankenschwester mit langjähriger Berufserfahrung. Doch sogar sie sagt: „Ich war total aufgeregt und hatte Panik, als ich nach einem Jahr Elternzeit wieder auf die Station ging.“ Die Angst, von dem einst Gelernten nichts mehr anwenden zu können, nagte an ihr. Aber schon nach zwei, drei Arbeitstagen war der in der Unfallchirurgie beschäftigten Krankenschwester klar, dass sie sich selbst unterschätzt hatte.

Die Herausforderungen meisterte sie mühelos, ihr Selbstbewusstsein wuchs und der erwartete Spagat zwischen Job und Familie erwies sich als machbar. Letzteres aber nur, weil ihr Partner mitzog und sie unterstützte. „Alleine würde ich das nicht packen“, sagt Katja Feige, die eine Dreiviertelstelle im Lukaskrankenhaus besitzt und zeitweise morgens um 5.30 Uhr mit der Arbeit beginnt. „Zu dieser Uhrzeit würde sich keine Tagesmutter finden“, sagt sie.

Da fängt das Problem an. Noch immer ist es für Frauen schwierig nach einer Babypause oder Familienzeit wieder im Beruf Fuß zu fassen. Starre Arbeitszeiten, unzureichende Kinderbetreuung aber auch mangelnde Kenntnisse über aktuellste Entwicklungen in den jeweiligen Branchen legen Mütter Steine in den Weg, weiß Hella Heygster. Sie begleitet seit 20 Jahren Frauen, die den Wiedereinstieg in den Beruf angehen wollen. Um Frauen bei der Rückkehr in den Job zu unterstützen, bietet sie im Kreis Herford mit Unterstützung der Gleichstellungsbeauftragten und der VHS Orientierungskurse an.

In diesem Jahr findet ein solcher Kurs im Bünder Atlantis statt, an den sich ein zweiwöchiges Betriebspraktikum anschließt. Die Erfolge solcher Angebote können sich sehen lassen. „Viele Frauen finden über das Praktikum den Weg zurück in den Arbeitsmarkt“, sagt Heygster – egal ob es Näherinnen sind, Krankenschwersten, Büroangestellte oder Architektinnen. Damit sie alle gut vorbereitet sind, bietet ihnen der Kurs ein intensives Bewerbungstraining, eine EDV-Einführung, Informationen über Arbeitsrecht, Existenzgründung und Arbeitszeitmodelle. Ein Angebot, das Klarheit schaffen soll, über die eigene Situation, Talente und Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

Und die sind nicht so schlecht, wie viele annehmen, weiß Ulrike Höner zu Siederdissen. Angestellt bei der Arbeitsagentur unterstützt sie als Beauftragte für Chancengleichheit Frauen beim Wiedereinstieg. Sie untermauert ihre Aussage mit Zahlen. Trotz Wirtschaftskrise seien im Jahr 2008 im Vergleich zum Vorjahr 8,5 Prozent mehr Frauen eingestellt worden. „Das macht Hoffnung“, sagt Höner zu Siederdissen.

© 2010 Neue Westfälische
Bünder Tageblatt, Freitag 05. Februar 2010




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Tastaturschreiben bei der VHS
Eintrag vom: 29.01.2010



Die VHS im Kreis Herford bietet in Bünde, Enger und Herford Tastaturschreibkurse nach dem Zehnfingersystem an. Es werden sowohl Kurse für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahre als auch Kurse für Kids (9-12 Jahre) angeboten.

Weitere Informationen




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