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Englisch lernen einmal anders - mit der PDL-Methode!
Eintrag vom: 06.01.2010


PDL (Psychodramaturgie Linguistique) wurde speziell für den Sprachenunterricht mit Erwachsenen entwickelt. In entspannter und kreativer Lernatmosphäre leitet der Dozent (Muttersprachler, GB) Bewegungsspiele und lockere Übungen an. Das Sprechen wird in kleinen Gruppen und vielfältigen Situationen eingeübt, Sprechhemmungen abgebaut und die Lust zum Sprechen geweckt. Ziel des Kurses ist es, Ihre Vertrautheit mit der englischen Sprache und Ihre Ausdrucksfertigkeiten zu fördern.

Für nähere Informationen zu diesem Angebot bitte hier klicken

Weitere Möglichkeiten, vorhandene Englischkenntnisse z. B. auch für den Beruf aufzufrischen, bieten folgende Kurse:

English for the Office

English for Visitors


 




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Plattdeutsch, eine kernige "Fremd"-Sprache
Eintrag vom: 04.01.2010

Gerhard Heining (Bardüttingdorf) und Dr. Achim Schröder (Stift Quernheim) machen ein Angebot

VON HARTMUT BRANDTMANN

Kreis Herford. 20 Fremdsprachen kann man in der Volkshochschule lernen. Jetzt kommt die 21. dazu: Plattdeutsch. Die Dozenten Gerhard Heining (Bardüttingdorf) und Dr. Achim Schröder (Stift Quernheim) wollen diese alte Sprache neu vermitteln. Dabei ist ihnen klar, dass es eine Fremdsprache ist. Und so soll sie auch vorgestellt werden. Das Angebot gilt selbst für Zugereiste, die durch Plattdeutsch ein Gefühl für Region bekommen wollen.

Didaktisch-methodisch ist Heining beschlagen. 35 Jahre lang war er Grundschullehrer, zuvor Landwirt. Plattdeutsch hat er auf natürliche Art gelernt: von Mutter Alwine und Vater Wilhelm. Der Chirurg Dr. Achim Schröder ist ein "Hochdeutscher", doch Großmutter Frieda, die über 100 Jahre alt wurde, hat ihm früh den kernigen Klang des Platt akustisch vermittelt. "Richtig" gelernt hat die Sprache in Volkshochschulkursen wie "Plattdeutsch von Anfang an", unterrichtet von Ulrich Mesch.

Den didaktischen Zugang haben sich Heining und Schröder durch das Lehrbuch "Dat Mönsterlänner Platt", verschafft. Sie nutzen natürlich nur das Regelwerk, nicht aber die Sprache. Die wechselt von Dorf zu Dorf. An dem Wort "Wiese" weisen es die beiden Dozenten exemplarisch nach. "Wisk" heißt es in Enger, "Wischk" sagen die Rödinghauser, und "Wisch" heißt es in Stift Quernheim, von wo Achim Schröder stammt. Für "Tisch" gilt die selbe Systematik. Die Unterschiede sind Heining wichtig: "Wir wollen keinen ostwestfälischen Misch-Masch vermitteln und schon gar kein geglättetes Platt-Esperanto." Er definiert Platt als eine Sprechsprache uns demonstriert deren urige Kraft durch das Beispiel "Reanhüpker". Der Regenhüpfer ist ein Frosch. Und wenn Grammatik sein muss, schlägt er bei Karl Jellinghaus nach. Der Professor aus Wallenbrück hat das Standardwerk verfasst.

Trotz der verlockenden Ankündigung bleibt die Frage, ob es für Plattdeutsch genügend Interesse gibt. Monika Schwidde, die Leiterin der Volkshochschule, berichtet von vielen Anrufen, die Mut gemacht hätten, diese "Fremdsprache" anzubieten. Für sie selbst ist es keine, denn sie ist mit Dünner Platt aufgewachsen.

Über alle phonetischen Finessen hinaus, bezeichnet Achim Schröder das Plattdeutsche als Kulturgut wie alte Windmühlen. "Im Produktionsalltag werden sie auch nicht mehr gebraucht, doch gepflegt werden sie weiterhin."

Wer die Sprache für sich in Alltagssituationen erproben will, kann diese Kurse besuchen:

´Im Foyer der Gemeindebücherei Kirchlengern, Ostermeiers Hof 1, unterrichtet Schröder. Erster von fünf Terminen ist Donnerstag, 18. Februar, von 19.30 bis 21 Uhr.

´Im Bürgertreff Wallenbrück, Jellinghaus-Straße 2, unterrichtet Gerhard Heining an zwölf Abenden (19 bis 20 Uhr). Erster Termin ist Montag, 11. Januar.

Foto (Schw/VHS)

© 2009 Neue Westfälische
Herforder Kreisanzeiger, Donnerstag 31. Dezember 2009



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Sprachkurs-Premiere: Platt laiern makt Spoas - Neues Angebot der VHS in Spenge und Kirchlengern
Eintrag vom: 04.01.2010

 

 

 

Dr. Achim Schröder zeigt es auf der Karte. Er und Gerhard Heining wollen in Kursen zeigen, wie reizvoll diese Sprache auch für Zugereiste sein kann. Text und Foto von Peter Schelberg - Herford (HK). Wenn sich ältere Dorfbewohner auf Platt unterhalten, dann versteht so mancher Zugereiste im Kreis Herford nur »Bahnhof«. Das soll sich ändern: Die Volkshochschule bietet ab Januar neben Lehrgängen für 20 Fremdsprachen erstmals auch zwei Sprachkurse »Plattdeutsch«.

»Spengeraner Platt von Anfang an« bietet Gerhard Heining von Montag, 11. Januar, an im Bürgertreff Wallenbrück, Jellinghausstraße 2, in Spenge. Jeweils montags von 19 bis 20 Uhr können bis zu 25 Teilnehmer »Plattdeutsch wie eine Fremdsprache erlernen«. Unterrichtsziel ist das Sprechen und Verstehen von Platt in Alltagssituationen. Hinzu kommt eine erste Orientierung in der niederdeutschen Literatur. »Es ist ein Anfängerkurs - wir suchen Interessierte, die keine oder nur geringe Vorkenntnisse haben«, stellt Dozent Heining klar. Der pensionierte Grundschullehrer und Landwirt ist in Bardüttingdorf mit Platt aufgewachsen und engagiert sich als stellvertretender Vorsitzender im Kreisheimatverein. Mitstreiter bei der Vermittlung des Plattdeutschen ist Dr. Achim Schröder: Der 51-jährige Chirurg aus Stift Quernheim leitet den Kurs »Kirchlengeraner Platt von Anfang an«, der am 18. Februar in der Gemeindebücherei, Ostermeiers Hof 1, startet.
Bei aller Ähnlichkeit gibt es doch typische Unterschiede beim Platt: So kann das Wort »Tisch« »disk« heißen, aber auch »dischk« oder »disch« - je nachdem, ob man gerade in Spenge, Rödinghausen oder Stift Quernheim ist. Einen plattdeutschen Sprach-Mischmasch wollen Heining und Schröder den Teilnehmern nicht zumuten: »Wir pflegen die jeweilige lokale Variante.« Monika Schwidde ist zuversichtlich, dass das kreisweite Angebot - in dieser Form im Herforder Land eine Premiere - angenommen wird: »Wir bekommen immer wieder Anfragen von Interessierten.« Vor allem Ortsfremden, die in den Kreis Herford gezogen sind, »bietet Plattdeutsch einen Zugang zu den Menschen und örtlichen Strukturen«, ist die VHS-Leiterin überzeugt. Als Umgangssprache werde Plattdeutsch mittelfristig aussterben, befürchtet Dr. Schröder: »Aber es lohnt sich, dieses Kulturgut zu bewahren.« Und Gerd Heining ergänzt: »Platt laiern makt Spoas - Platt lernen macht Spaß«.
www.vhsimkreisherford.de
Artikel vom 30.12.2009



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Das Team der VHS wünscht einen guten Start ins neue Jahr
Eintrag vom: 22.12.2009

 

Allen VHS-Interessierten wünschen wir friedvolle Weihnachtstage, einen guten Rutsch sowie Gesundheit und Kraft für die Aufgaben im neuen Jahr.

Wir freuen uns auf  Sie im Jahr 2010!

Vorweihnachtliche Grüße vom verschneiten Münsterkirchplatz von Monika Schwidde




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Kaufmännische Kurse starten im Neuen Jahr
Eintrag vom: 22.12.2009

Im neuen Jahr beginnen mehrere kaufmännische Kurse in Herford und Bünde. Bei den meisten können Sie ein Zertifikat erwerben.

Hier eine Übersicht über die Kurse




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Hartnäckig für die Heimat - Gerhard Heining erhält das Bundesverdienstkreuz für sein vielfältiges ehrenamtliches Engagement
Eintrag vom: 17.12.2009


Das ist sie: Landrat ChristianManz(l.) heftet Gerhard Heining die
Verdienstmedaille ans Revers.
Spenge. Als ihn die Nachricht erreichte, war er erschrocken. Das Bundesverdienstkreuz sollte er bekommen. „Dann biste Vorbild, dabei bin ich grad noch bei Rot über die Ampel“, sagte Gerhard Heining schmunzelnd.

Das halbe Dorf war gestern auf den Beinen, um bei der Ordens-Verleihung dabei zu sein. Kein Wunder, denn Gerhard Heining mischt seit Jahren in vielen Gruppen und Organisationen mit. Vertreter vieler Vereine, langjährige Weggefährten, Nachbarn, Freunde und Familie kamen zur Feierstunde ins Gemeindehaus Mantershagen.

„Mit Gerhard Heining wird jemand geehrt, der über viele Jahre im Hintergrund ehrenamtlich fürs Gemeinwohl gearbeitet hat“, sagte Landrat Christian Manz anerkennend. Er wisse, Heining sei es gar nicht recht, wenn all seine ehrenamtlichen Funktionen aufgezählt würden. „Aber wir kommen da heute nicht drum herum.“ Beispielhaft in all seinem Tun sei, wie Heining das „Ehrenamt gelebt“ habe.

Stets wichtig ist ihm die Arbeit in seiner Heimat gewesen, dort wo er Zuhause ist. Seine kirchlich-musikalische Laufbahn begann er bereits 1950 im Posaunenchor Wallenbrück, den er viele Jahre leitete. Als Kreisposaunenwart lag ihm von Beginn an die Nachwuchsförderung am Herzen. Seit vielen Jahren gehört er dem Kreisheimatverein an, dessen 2. Vorsitzender er heute ist.

Politisch mischte sich der Grundschullehrer ein, engagierte sich fast 20 Jahre für die SPD im Spenger Rat. Das alte Bibelwort „Suchet der Stadt Bestes“ war sein Motto.

Vehement setzte er sich in Spenge für die Gründung der Gesamtschule ein. Als Ortsvorsteher seines Heimatdorfes rief er Ortsgespräche ins Leben. Dort wurden Themen besprochen, die den Menschen unter den Nägeln brannten. Mit der ihm eigenen Beharrlichkeit hat sich Gerhard Heining für den Bürgerbus eingesetzt. Ohne sein Drängen gäbe es ihn wohl heute nicht.

Seit seiner Kindheit gehört sein Herz der plattdeutschen Sprache. Für deren Erhalt setzt er sich zielstrebig ein. „Dass auch an der Volkshochschule heute das Plattdeutsch gepflegt wird, ist auch der Penetranz von Gerhard Heining zu verdanken“, betonte Kreisheimatpfleger Eckard Möller. Das neueste Werk sei eine digitale plattdeutsche Karte. „Wenn man darauf klickt, erklingt der Ortsname auf Plattdeutsch“, erläuterte Möller.

Humorvoll erinnerte er daran, wie akribisch sich Heimatforscher Heining in seinem Dorf für jeden Buckel interessiere. So habe er alte Bewässerungssysteme und auch schon mal ein abgestürztes altes Jagdflugzeug aus dem Krieg entdeckt und freigelegt.

„Ich freue mich ganz persönlich, dass Gerhard Heining heute diese hohe Auszeichnung bekommt“, gestand Bürgermeister Bernd Dumcke. Sein soziales, kulturelles und politisches Engagement sei beeindruckend. „Es ist eine besondere und verdiente Auszeichnung“, fasste der Bürgermeister die Meinung der Anwesenden treffend zusammen.

Unzählige Blumensträuße und Geschenke von vielen Vereinsvertretern konnten der 72-Jährige und seine Frau Gudula nach den Lobreden entgegennehmen. Zuvor jedoch ließ Heining wichtige Stationen seines Lebens noch einmal Revue passieren: Arbeit auf dem elterlichen Hof, Schule, Mitwirken in der Landjugend, Berufsausbildung zum Landwirt, Studium, seine Tätigkeit als Grundschullehrer, seine Verwurzelung im christlichen Glauben, der Weg in die SPD und nicht zuletzt sein Engagement, die plattdeutsche Sprache zu erhalten. „Leute, die heute Plattdeutsch sprechen, genieren sich nicht mehr“, sagte Heining zufrieden.

Und wer Heining kennt, der weiß: Bei aller Heimatverbundenheit ist er stets ein weltoffener Mensch geblieben – glaubwürdig und engagiert mit der ihm eigenen Beharrlichkeit.


© 2009 Neue Westfälische
Tageblatt für Enger und Spenge, Donnerstag 17. Dezember 2009, Text und Foto VON EKKEHARD WIND




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Schöne Geschenkideen zu Weihnachten für Spanienliebhaber
Eintrag vom: 08.12.2009


Suchen Sie noch nach einer schönen Geschenkidee für Spanienliebhaber? Dann verschenken Sie doch ein paar spanische Momente - als Erinnerung an den letzten Urlaub oder zur Einstimmung auf den nächsten! Die VHS bietet im Januar einige Veranstaltungen rund um die iberische Halbinsel an. Wie wäre es mit

"Viva España - Ein spanischer Tag an der Volkshochschule",

"¡Vamos a Santiago de Compostela! - Ein kleiner Sprachführer für den Jakobsweg!",

"Kultur bei Wein und Kerzenschein - Länder- und kulturgeschichtlicher Vortrag über Andalusien" oder

einer Woche "Spanisch - Intensiv"?

Zusammen mit einer Flasche spanischem Wein ist ein Gutschein über eine dieser Veranstaltungen bestimmt ein tolles Geschenk! Feliz Navidad!

Foto: Rainer Sturm (c)Pixelio.de




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Integration bedeutet mehr als Sprache - Ausländer werden in VHS-Kursen mit deutschen Lebensverhältnissen vertraut gemacht
Eintrag vom: 07.12.2009

Jenny Schmidt, Olga Neufeld, Ruziye Marangoz, Emilia Kaluzniak, Zerrin Dalli, Vasily Bazanov, Nikolay etsler, Samir Al Salim, Vigneswary Jeyathasan, Inna Morasch, Irina Faist, Halime Erdoglu, Monaliza Barrio-Werner, Dina Haddad und Svetlana Lerke haben erfolgreich am Integrationskursus der Volkshochschule teilgenommen. Andrea Dohmann, Fachbereichsleiterin Sprachen, VHS-Leiterin Monika Schwidde (oben) und Dozent Wilfried Springhorn (rechts) gratulieren. Die nächsten Kurse beginnen Anfang 2010.

Herford/Bünde (HK) »Ich kann mir nicht vorstellen, in Deutschland zu leben, ohne die Sprache zu sprechen«, sagt Dina. Sie kommt aus Syrien und lebt seit drei Jahren in Bünde. »Ich habe zu wenig gelernt, brauche mehr Praxis. Deshalb bin ich hier.«
Dozent Wilfried Springhorn informiert über die deutsche Geschichte. Zusammen mit 14 anderen Zuwanderern aus neun Nationen hat sie sich für einen Integrationskurs der Volkshochschule angemeldet. »Hier sind die Menschen, die lernen wollen«, sagt Swetlana, seit sieben Jahren in Deutschland. »Als ich aus Kasachstan nach Deutschland kam«, erzählt sie in fast akzentfreiem Deutsch, »war das für mich ein Kulturschock. Hier ist alles ganz anders, ich fühlte mich lange fremd. Ich habe in diesem Kurs viel gelernt und weiß jetzt, dass man selbst etwas tun muss, um sich zu integrieren. «
Für Dozent Wilfried Springhorn ist das ein wichtiger Schlüssel für die Integration. Während der Einbürgerungstest - den seit September 2008 alle Ausländer bestehen müssen, die eingebürgert werden wollen - nur kurzfristig eingepauktes Wissen abfragt, geht es in den Integrationskursen der Volkshochschule um das reale Miteinander im täglichen Leben. »Er setzt da ein, wo der Einbürgerungstest versagt«, ist Springhorn sicher.
»Von den Zuwanderern wird viel verlangt«, sagt Andrea Dohmann, Fachbereichsleiterin Sprachen. »Nach 600 Stunden Sprachunterricht, der vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge gefördert wird, folgen 45 Stunden in einem Orientierungskurs über die deutsche Geschichte, Kultur, Politik, Religion und Gesellschaft.« Beide Teile gehören zusammen und schließen mit zwei bundeseinheitlichen Prüfungen ab. Der Deutsch-Test für Zuwanderer entspricht den europäischen Rahmenrichtlinien und ist auch Voraussetzung für eine Einbürgerung.
Alle Teilnehmer haben ihre Sprachkenntnisse erheblich verbessert. Im Unterricht wird nur Deutsch gesprochen, denn wer die Sprache beherrscht, lebt viel selbstbewusster.
Vigneswary stammt aus Sri Lanka und wohnt seit zwölf Jahren in Deutschland. Sie hat vier Kinder, die alle erfolgreich zur Schule gehen und perfekt Deutsch sprechen, doch sie beherrschte bis vor kurzem nur wenige Sätze. »Das habe ich endlich geändert«, sagt sie selbstbewusst. »Jetzt kann ich bei Elternsprechtagen selbst mit den Lehrern meiner Kinder reden.«
Eine andere Teilnehmerin, die schwanger ist, freut sich, endlich ohne Begleitung zum Frauenarzt gehen zu können. Jeder Migrant hat das Recht, solch einen Integrationskursus zu besuchen. Die Kurse sind zwar gebührenpflichtig, aber es gibt viele Zuschussmöglichkeiten. »Wir informieren gern darüber«, sagt Andrea Dohmann.
»Uns allen hat dieser Kurs sehr geholfen«, ergänzt Jenny aus Polen. »Jeder, der aus einem anderen Land nach Deutschland kommt, sollte aktiv werden und daran teilnehmen. Es ist wichtig, etwas über die deutsche Geschichte zu lernen, zu wissen, welche Rechte und Pflichten die Deutschen haben.«
Wilfried Springhorn spricht gerade über die deutsche Einheit und diskutiert darüber mit den Teilnehmern. »Sie lernen mehr über Deutschland und auch über die Heimat der anderen. Es hilft der gegenseitigen Verständigung, wenn Menschen aus Polen, Russland, Kasachstan, Slowenien, Litauen, Sri Lanka, der Türkei, dem Irak und von den Philippinen gemeinsam lernen.«
Viel zu wenigen Zuwanderern seien diese Kurse bekannt, bedauert Jenny. Seit 2005 gibt es sie bei der VHS in Herford, seit 2008 auch in Bünde. Neuerdings bietet die VHS auch einen Sprachkurs für alle Absolventen von Integrationskursen an, um ihre Sprachkenntnisse zu vertiefen.
Die Teilnehmer des aktuelle Kurses haben jetzt ihre Prüfungen hinter sich und werden als Gruppe auseinandergehen. Zum Abschluss sehen sie einen Film und wollen darüber sprechen. »Der Untergang« soll es sein, schwere Kost über ein düsteres Kapitel der deutschen Geschichte und wahrlich kein Omen für die jungen Männer und Frauen. Die fühlen sich jetzt viel weniger fremd in Deutschland und können das tägliche Leben leichter meistern.
Von Marold Osterkamp (Text und Fotos) 04.12.2009

Dozent Wilfried Springhorn informiert über die deutsche Geschichte.
 




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Gestalten mit Ton - In Sundern besteht eine Volkshochschulgruppe seit 33 Jahren
Eintrag vom: 03.12.2009


Vielfalt: Inge Sieg, Barbara Hesse-Klein, DorisDümpe, Ruth Halm, Inge Thiele, Hildegard Schulte und Kursleiterin Ursula Gronemeyer (v. l.) präsentierenimTöpferkeller der Grundschule Sundern einen Ausschnitt ihrer Arbeiten: Skulpturen, Figuren, Lichtobjekte oder auch Schalen. 33 Jahre besteht die Gruppe in diesem Jahr.
Sundern. Für alle begann es mit einem Klumpen Ton. Ihn zu kneten und zu formen war und ist die Aufgabe der Teilnehmer der Sunderaner Töpfergruppe der Volkshochschule. Inge Sieg ist von Anfang an dabei, seit 33 Jahren.
Die Gruppe gehört damit zu den Veranstaltungen der Volkshochschule, die über Jahrzehnte im Programm bleiben. Es seien vor allem Gruppen aus dem künstlerischen und den sprachlichen Angeboten, die so lange bestehen, sagt Ulrike Koebke, Fachbereichsleiterin der VHS.
Zu der Gruppe in Sundern findet man leicht und schwer zugleich. Der leichte Zugang führt über die Blauen Seiten der VHS oder über die Internetseite. Der schwere Weg führt durch den Heizölkeller der Grundschule Sundern. Hinter einer Feuerschutztür aus Stahlblech leitet eine Treppe in den Keller hinab. Die letzte Stufe ist feucht, aus dem Mauerwerk tritt Wasser. Ein paar Schritte weiter steht eine Pfütze – das Wasser kommt aus der Wand. Dann tritt der Besucher in einen Raum ein, in dem offensichtlich Kinder unterrichtet werden. Es geht durch den Heizungskeller und endlich ist man bei den Töpferdamen.

Sechs der neun Frauen haben etliche ihrer Arbeiten auf einem Tisch aufgestellt, daneben stehen Tassen und Teller für Kaffee und Kuchen. „Bei uns gibt es immer Kaffee und Selbstgebackenes“, sagte Barbara Heese-Klein. Die Designerin ist erst seit zwei Jahren dabei. Schwer sei es gewesen, in diese Gruppe zu kommen. Die Plätze sind knapp. Dabei suchen die Töpferfrauen immer wieder neue Mitglieder, auch Männer. Es waren immer wieder mal welche dabei, erinnern sich die Frauen, ein Zahnarzt zu Beispiel.

Die erste Kursleiterin, Inge Pönighaus, hatte schon einen Töpferkursus in Schweicheln geleitet, als sie 1976 über die VHS diesen Kursus anbot. Zunächst gab es zwei Kurse: montags morgens und mittwochs nachmittags. Den Montagskursus gibt es inzwischen nicht mehr. 2001 schied Pönighaus aus und Marlies Rethmeier übernahm für zwei Jahre die Leitung, dann Inge Sieg. Nach sechs Jahren übergab die pensionierte Lehrerin an die Innenarchitektin Ursula Gronemeyer.

Kopf: In mehr als drei Jahrzehnten hat Inge Sieg eine eigene Ton-Sprache gefunden. Hier zeigt sie einen ihrer „Köpfe“.


Von Ilse Pönighaus hat Inge Sieg gelernt, wie man anfängt: „Sie gab mir einem Klumpen Ton und sagte: Kneten Sie!“ Wie von selbst entstand unter ihren Händen eine Maria mit Kind. So geht es allen Töpferfrauen. Bisweilen geben sie sich Themen vor wie „Lichtobjekte“ oder „Köpfe“. Dann wieder gestalten sie frei. „Für mich war der Kursus reizvoll, weil ich korrigieren kann, wenn etwas nicht so gelungen ist“, sagt Ruth Halm, eine kaufmännische Angestellte im Ruhestand. Die Frauen geben sich gegenseitig Anregungen und Tipps oder hinterfragen das, was die andere tut. Jede hat ihre eigene Handschrift. Ihre Arbeiten verkaufen sie ungern. „Welchen Preis sollten wir nehmen?“, fragt Sieg. An ihre Kinder und andere liebe Menschen verschenken sie schon einmal etwas. Auch im nächsten Semester wollen sie weitermachen – gern mit neuen Teilnehmern, denen sie dann einen Klumpen Ton in die Hand drücken werden.

© 2009 Neue Westfälische
Herforder Kreisanzeiger, Donnerstag 03. Dezember 2009, VON THOMAS DOHNA; FOTOS: FRANK-MICHAELKIEL-STEINKAMP


Anmeldung zum Töpfern:
Für das nächste Semester der Volkshochschule sind in der Töpfergruppe „Gestalten mit Ton“ noch Plätze frei. Bis zu zwölf Personen können teilnehmen. Der Kursus beginnt am 10. Februar, hat sieben Termine und läuft bis zum 24. März. Anmeldungen: Internet www.vhsimkreisherford.de oder Tel. (0 52 21/5905-0. Für weitere Information bitte hier klicken

 




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Ein Blick hinter die Kulissen - Heimatforscher präsentierten in Bünde das Historische Jahrbuch
Eintrag vom: 01.12.2009



Das Historische Jahrbuch (HJB) umfasst 16 Aufsätze mit zahlreichen Fotos aus dem Kreis Herford. Ortrud Gieselmann, Wilfried Kura und Jörg Militzer (1. Reihe von links) sowie Dr. Norbert Sahrhage und Torsten Klingenberg (2. Reihe von links) schrieben Aufsätze, Dr. Ulrich Henselmeyer moderierte die Buchvorstellung.
Bünde. Das Interesse an heimatgeschichtlichen Themen aus Bünde und Umgebung ist groß. Mehr als zwei Dutzend interessierte Zuhörer kamen am Montag zur lokalen Präsentation des Historischen Jahrbuchs für den Kreis Herford (HJB).
Fünf Autoren standen ihnen Rede und Antwort.

„In der jüdischen Gemeinde gab es früher ähnliche Probleme wie in den evangelischen und katholischen Gemeinden“, sagte Norbert Sahrhage. Der Historiker veröffentlichte im aktuellen Jahrbuch einen Aufsatz über einen jüdischen Lehrer im 19. Jahrhundert, der aufgrund seines für heutige Verhältnisse „normalen“ Lebenswandels in Konflikt geriet mit einigen seiner Bünder Gemeindemitgliedern. Außerdem berichteten die Autoren Torsten Klingenberg, Wilfried Kura und Ortrud Gieselmann aus den Anfängen der kaufmännischen Bildung in Bünde. Einen Blick hinter die Kulissen eines Heimatforschers gewährte Jörg Militzer mit einem Lichtbildervortrag. Mit amüsanten Anekdoten erzählte er den Zuhören, wie aus einer Themenidee ergänzt durch Gespräche mit Zeitzeugen und mehreren Archivbesuchen ein Aufsatz im Historischen Jahrbuch wird. Militzer schrieb eine Biografie über das Leben des 1941 tödlich verunglückten Bünder Rennfahrers Walter Bäumer.

Die Veranstaltung mit dem Moderator Ulrich Henselmeyer organisierte die örtliche VHS-Geschichtswerkstatt im Vortragsraum von SiSchu-Immobilien.
Insgesamt veröffentlicht das Historische Jahrbuch 16 Aufsätze auf 288 Seiten mit vielen Fotos aus dem Wittekindsland. Weitere Informationen zum aktuellen Jahrbuch gibt es unter anderem im Internet unter www.kreisheimatverein.de.




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Die Angst der Mitte - Angeregte Diskussion in der Stadtbibliothek
Eintrag vom: 01.12.2009




Zeigt auf seine Folie: Holger Lengfeld belegte seine Thesen mit Tabellen und Statistiken. Im Anschluss diskutierte der Professor für soziologische Gegenwartsstudien mit den Zuhörern. Die Mittelschicht hat Angst vor dem sozialen Abstieg. Warum? Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, hatten Stadtbibliothek, Volkshochschule (VHS) und die FernUni Hagen den Professor für soziologische Gegenwartsanalysen, Dr. Holger Lengfeld, geladen. Im Rahmen des Diskussionsforums „ZeitFragen“, führte er in einem Vortrag Gründe und Folgen dieser steigenden Abstiegsangst an.
60 bis 70 Prozent der deutschen Bevölkerung zählten zur Mittelschicht, und die Angst vor dem sozialen Abstieg sei in den letzten 20 Jahren „dramatisch gestiegen“. Doch wirklich handfeste Gründe ließen sich nicht ausmachen, zumindest keine wirtschaftlichen. Weder steige in der Mittelschicht die Arbeitslosigkeit auffallend, noch habe die bürgerliche Mitte Grund, sich Sorgen um ihre Berufsfelder zu machen. Professor Lengfeld begründet seine Aussagen mit Zahlen und Statistiken, sein Vortrag war gut strukturiert.

Bei der Beantwortung seiner zweiten Leitfrage „Was sind die Folgen dieser Angst?“, sticht eines hervor: Die soziale Herkunft spielt nach 20 Jahren wieder eine größere Rolle bei der Entscheidung für oder gegen ein Studium. Der Prozentsatz der studierenden „Arbeiterkinder“ habe sich halbiert. Sie sollten lieber schnell Arbeit finden und Geld verdienen, meinten die meisten Eltern. Die Oberschicht hingegen wisse um den Wert von Bildung: Nichts sei ein so sicherer Jobgarant wie eine gute Ausbildung.

Die Folgen der Abstiegsangst seien also gravierend, ihr Grund faktisch aber nicht erkennbar.

Eine Vermutung Lengfelds stützt sich auf den „Spill-Over-Effekt“: Die Leute orientierten sich nach unten, sähen eine dramatische Entwicklung und hätten Angst, dass auch ihnen ähnliche Dinge geschehen könnten.

Nach knapp einer Stunde ist der Vortrag beendet. Mit seinen Ausführungen hat Lengfeld für Diskussionsbedarf gesorgt. Viele der gut 30 Gäste legen differenziert ihre Meinung zu dem Gehörten dar. Sie hatten sich im Vorfeld über die Thematik informiert.

Der Professor bekommt Zuspruch, es werden aber auch Gegenthesen aufgestellt: Besonders die Angst, dem Strukturwandel am eigenen Arbeitsplatz nicht gerecht zu werden und nach einem Verlust der Arbeitsstelle keinen Job zu finden, sind Motive für die Angst vor der Arbeitslosigkeit und dem sozialen Abstieg.

© 2009 Neue Westfälische, Herforder Kreisanzeiger, Dienstag 01. Dezember 2009, Text und Foto VON MORITZ DEPENBROCK




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Denn sie wissen, was sie wollen - An der Volkshochschule lernen zehn Schüler für die Fachoberschulreife
Eintrag vom: 25.11.2009


Lernen mit Spaß: Lehrerin Kerstin Beckmeier (3. v. l.) unterstützt ihre Schüler Dennis Buchberger, Alexander Kalteis, Ismehan Parlak, Natalie Breining und Natalie Wiebe (v. l.) bei ihren Aufgaben.
VON ULRIKE HEITHOLT
Herford. Am Anfang war die Erkenntnis: Ein Hauptschulabschluss allein reicht nicht. Nicht für die beruflichen Pläne, nicht für den persönlichen Ehrgeiz. Allerdings kam die Einsicht, als die Schulzeit für die meisten schon lange vorbei war. Zu spät war es trotzdem nicht: An der Volkshochschule holen derzeit zehn Schüler ihre Fachoberschulreife nach.
„Ich war einfach zu faul“, bekennt Alexander Kalteis, warum es bei ihm nicht direkt auf dem ersten Bildungsweg geklappt hat. Andere waren erst als Jugendliche nach Deutschland gekommen und verstanden die Sprache nicht. Und bei manchen kam auch die Familie dazwischen, sie mussten die gerade begonnene Ausbildung abbrechen oder die Schule nach der neunten Klasse verlassen: Drei Mütter sind dabei mit jeweils drei Kindern. Für alle ist der Lehrgang eine zweite Chance. „Eine Möglichkeit, Fehler aus der Vergangenheit wieder gutzumachen“, sagt Kalteis. Er steckt zwar mitten in der Ausbildung zum Berufskraftfahrer, seine Pläne gehen aber weiter: zur Berufsfeuerwehr. Dafür muss allerdings die Fachoberschulreife her. Auch die anderen wollen beruflich weiterkommen.
Die erste Hürde haben sie genommen: Zwei Drittel der Teilnehmer haben bereits aufgegeben, das Lernpensum war zu umfangreich. An drei Abenden pro Woche ist Unterricht, jeweils vier Stunden. „Der Lehrplan ist für den vollwertigen Abschluss genau vorgeschrieben“, erklärt Kerstin Beckmeier, eine der drei Lehrkräfte. Auf dem Stundenplan stehen Deutsch, Mathe, Englisch, Geschichte/Politik, Erdkunde und Biologie. Plus Hausaufgaben. Damit nicht genug, die meisten Schüler haben noch einen Nebenjob, und die Familie wartet außerdem. Freizeit gibt es kaum. Marc Drexhage fasst zusammen: „Arbeiten, Schule, Schlafen.“ Aber darüber ist sich der männliche Teil des Lehrgangs einig: „Arbeitslos sein ist tausendmal schlimmer.“
Der eigene Ehrgeiz spornt außerdem an. „Ich habe mir das in den Kopf gesetzt“, sagt eine Teilnehmerin. Um bei Stress den Fragen der Verwandtschaft zu entgehen, hat sie nur die engste Familie in ihr Vorhaben eingeweiht.
Und so wird aus der Not eine Tugend. Gemeinsam arbeiten sich die Schüler durch die Arbeitsblätter, helfen sich gegenseitig, die Atmosphäre ist entspannt. „Hier ziehen einfach alle mit“, sagt Kalteis. Natalie Wiebe hat die Erklärung: „Wir sind schließlich freiwillig hier.“ Und dann ist Lernen plötzlich keine lästige Pflicht mehr, sondern macht sogar Spaß. So viel, das einige gar nicht mehr damit aufhören wollen: Das Abitur soll folgen, und auch ein Studium erscheint nicht mehr utopisch. „Das ist mehr wie ein Hobby.“ Alexander Kalteis grinst. „Außer Mathe.“

 

Groß rauskommen

Klein anfangen, groß rauskommen“ ist das Motto der jetzt gestarteten NRW-Weiterbildungsoffensive, die von allen im Landtag vertretenen Parteien unterstützt wird. 530 öffentlich geförderte Einrichtungen der Weiterbildung machen mit und wollen mit die Lust an ihrem Bildungsangebot wecken. Dazu gehört auch die Volkshochschule Herford. Mit dem
Lehrgang zum Erwerb der Fachoberschulreife bietet sie eine Möglichkeit zur Qualifizierung. (heitholt)
© 2009 Neue Westfälische
Herforder Kreisanzeiger, Samstag 21. November 2009
 




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Auf den Spuren von Alt-Bünde - Geschichtswerkstatt gibt neuen Kalender mit historischen Motiven heraus
Eintrag vom: 25.11.2009

Stellten am Freitag den neuen Kalender vor (von links): Siegbert Schuster (SiSchu-Immobilien), Jörg Militzer (Leiter Geschichtwerkstatt), Petra Seidel (Stadtarchiv) sowie Ullrich Kleier (Heimatverein). Foto: Hilko Raske
Bünde (hr). Die Villa Löwenstein, die alte Bürgerschule oder die Fachwerkhäuser an der Ortstraße - sie mussten alle dem Fortschritt weichen. Fotos dieser Gebäude, die ein Stück Bünder Stadtgeschichte sind, finden sich im historischen Kalender, den die Geschichtswerkstatt jetzt herausgebracht hat.
Jörg Militzer, Leiter der Geschichtswerkstatt, stellte den neuen Kalender am Freitagvormittag vor. Nachdem bereits für 2009 ein Kalender mit zwölf historischen Bünder Motiven von der Geschichtswerkstatt herausgegeben wurde, lag der Gedanke an eine Neuauflage natürlich nah. Insbesondere weil von der Erstauflage zahlreiche Exemplare selbst weit über die Grenzen der Stadt hinaus bei ehemaligen Bündern ein Jahr lang als wehmütige Begleiter durch die Erinnerungen an die alte Heimat dienten. »Als im vergangenen Jahr bekannt wurde, dass wir diesen Kalender veröffentlichen, habe ich Anrufe aus ganz Deutschland erhalten«, erinnerte sich Militzer. Aber auch in der Stadt und im Bünder Land wurde bereits rege nach einer Neuauflage verlangt. Jetzt ist es endlich so weit. In altbewährter Kooperation sind wiederum Motive aus dem Bestand des Stadtarchives von der Geschichtswerkstatt geschmackvoll in Szene gesetzt, mit erläuternden Texten versehen und im DIN-A-4-Format zu einem Kalender zusammengefasst worden. Finanziell unterstützt wurde das Projekt von den Firmen SiSchu-Immobilien und der Laurentius-Bauregie GmbH. So findet sich ein Einblick in die alte Elsestraße genauso wieder wie etwa eine Ansicht des »Capitol«-Kinos an der Bahnhofstraße. Nicht zuletzt der Anblick der ehemaligen Bürgerschule im Schatten der Laurentiuskirche wird viele Bünder an die eigene Schulzeit zurückdenken lassen. Mit eines der schönsten ehemaligen Bünder Gebäude ist auf dem Juni-Blatt des Kalenders zu sehen: das Haus der Familie Löwenstein, an der Ecke Eschstraße/Auf'm Tie. »Ein Enkel der Familie lebt in den USA. Da die Familie selber so gut wie keine Fotos von dem Gebäude besitzt und der Enkel zudem im Juni Geburtstag hat, haben wir uns entschlossen, das historische Foto für den Juni zu nehmen.«
Der in begrenzter Stückzahl hergestellte Kalender ist ab sofort zum Preis von fünf Euro an verschiedenen Verkaufsstellen erhältlich. Darüber hinaus kann er direkt bei der Geschichtswerkstatt, zum Beispiel bei der Veranstaltung »Verlorenes Bünde - Erinnerungen an Bündes alte Ort« am 14. Dezember um 19 Uhr in den Räumen der Geschichtswerkstatt im Hause SiSchu-Immobilien, erworben werden. Eventuelle finanzielle Überschüsse werden dem Förderverein der Volkshochschule mit einer Zweckbindung für die Verwendung durch die Geschichtswerkstatt Bünde zugeführt und kommen somit zu 100 Prozent der lokalen Geschichtsarbeit zugute.
Erhältlich ist der Kalender an folgenden Stellen im Stadtgebiet Bünde: SiSchu Immobilien, Auf'm Tie 6, Bürgerbüro im Rathaus, Stadtmarketingbüro, Buchhandlung Burmester, City Buch, Buchhandlung Knoll, Buchhandlung Henning sowie Lebensmittelhandel Möller, Raiffeisenstraße 21 in Dünne.
Bei weiteren Fragen steht der Leiter der Geschichtswerkstatt, Jörg Militzer, unter v05223/ 6530230 zur Verfügung.
Artikel vom 21.11.2009, Bünder Zeitung, Westfalen-Blatt

 




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Noch 30 Tage bis Heiligabend - VHS-Adventskalender
Eintrag vom: 24.11.2009

Es ist schon wieder soweit......Noch 30 Tage, dann ist Heiligabend.........

Und auch in diesem Jahr können Sie jeden Tag im Dezember, bis Heiligabend, ein Türchen unseres virtuellen Adventskalender öffnen und so von den täglich wechselnden Angeboten und Ermäßigungen profitieren.

Lassen Sie sich überraschen!

Viel Spaß
Ihr VHS im Kreis Herford - Team




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Die Angst der Mittelschicht vor dem sozialen Abstieg
Eintrag vom: 23.11.2009

Seit Kurzem geistert die Angst vor dem Abstieg durch die deutsche Mittelschicht. Ihre Angehörigen seien zunehmend von Arbeitslosigkeit und Lohnkürzungen bedroht und sie würden von Steuern und Abgaben erdrückt. All dies würde - erstmalig für bundesdeutsche Verhältnisse - die Abstiegsangst steil ansteigen lassen. Vom Verwaltungsangestellten bis zur Lehrerin würde damit eine über Jahrzehnte wirtschaftlich gesicherte Schicht Einstellungen zeigen, die bisher allein typisch waren für die Industriearbeiterschaft, die sich seit langer Zeit im Schrumpfen befand.
In seinem Vortrag am Dienstag, 24. November um 19 Uhr in der Stadtbibliothek in Herford, Linnenbauerplatz 6, geht Prof. Dr. Lengfeld der veränderten wirtschaftlichen und sozialen Verunsicherung der Mittelschicht nach. Im Mittelpunkt steht die Frage nach dem Ausmaß dieser Angst vor dem sozialen Abstieg und ihrer möglichen Ursachen. Dazu werden Ergebnisse aus einem aktuellen Forschungsprojekt der FernUniversität Hagen vorgestellt.

In Kooperation mit dem Studienzentrum Herford der FernUni Hagen und der Stadtbibliothek Herford im Rahmen des Forums ZeitFragen

Eine telefonische Anmeldung bei der VHS (05221/5905-34) oder Stadtbibliothek (05221/189-8029) ist erwünscht.



weitere Informationen hier


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