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Kochforscher-Gruppe und syrische Flüchtlingsfrauen kochen zusammen
Eintrag vom: 15.02.2016

Herford. Interkulturell: Kochforscher-Gruppe und syrische Flüchtlingsfrauen bereiten in der VHS-Küche gemeinsam typische Gerichte aus ihren Kulturen zu. | © Thomas Klüter / Neue Westfälische +++  Überbackene syrische Azuris dampfen in einer Auflaufform, daneben eine Schale mit duftenden Kufta, frisch gebackenes Fate und gleich daneben typisch westfälischer Pfeffer-Potthast.

Reich gedeckt ist der große Tisch in der Küche der Volkshochschule (VHS). Drumherum sitzen 13 Frauen und ein Mann. Einige tragen Kopftuch, andere nicht, aber alle haben ein fröhliches Lächeln im Gesicht. Gemeinsam freuen sie sich auf das leckere Essen, das da auf sie wartet.
Zum ersten Mal haben die Mitglieder der Kochforscher-Gruppe des Kreisheimatvereins syrische Frauen zum gemeinsamen Kochen eingeladen. Grenzen wollen sie kulinarisch überwinden, sich austauschen und Vorbehalte oder Ängste abbauen. Die sechs Frauen aus Syrien besuchen alle einen Sprachkurs in der VHS, um Deutsch zu lernen. Weil der noch nicht so lange läuft, verständigen sich die Teilnehmerinnen mit Händen und Füßen, mit ein wenig englisch, deutsch oder arabisch und eben mit der universellen Brücke des gemeinsamen Kochens.
"Wir glauben, dass wir uns beim Schnibbeln, Brutzeln und Kochen über Nationalitätsgrenzen hinweg kennenlernen können", sagt Monika Guist, vom Kreisheimatverein. "Kochen ist sozusagen ein Schnittpunkt der Kulturen." Diese Brücke, so die Idee, soll den Weg ebnen für Fragen, die sich die Syrerinnen sonst nicht zu stellen trauen und für Neues, was die deutschen Frauen über die Kultur des fremden Landes wissen möchten.
"Wir haben viel gelacht bei der Zubereitung des Essens", sagt Christa Stolte, von der Kochforscher-Gruppe. "Und wir haben auch voneinander gelernt". Haiam Dodo empfand das genauso: "Das gemeinsame Kochen hat wirklich Spaß gemacht." Trotz der Ablenkung und des schönen Abends, können die neuen Freunde bei Haiam Dodos Hauptproblem aber nicht helfen. "Einige Verwandte von mir dürfen wahrscheinlich nicht in Deutschland bleiben", erzählt die Syrerin. "Und dabei kann mir hier natürlich niemand helfen."
Information

Die Kochforscher-Gruppe
Während des Kreisgeschichtsfests 2014, das unter dem Motto "Pickertland" in Rödinghausen stattfand, entstand die Idee, regelmäßig gemeinsam zu kochen.
Die Kochforscher-Gruppe des Kreisheimatvereins möchte traditionelle Gerichte aus der Region zurück ins Gedächtnis und auf den Teller bringen.
Mit dem deutsch-syrischen Kochtreffen ebnet die Gruppe kulinarische Wege zur Integration.
Die sechs Flüchtlingsfrauen sind erst seit wenigen Monaten in Deutschland und noch ist unklar, wohin ihr Weg sie weiter führt. "Es ist schade, dass wir keine dauerhaften Freundschaften aufbauen können", sagt Christa Stolte. "Sonst könnten wir auch langfristiger helfen."
Für einen Abend aber konnten die Frauen ihre Sorgen vergessen. Beim gemeinsamen Kochen und bei leckerem Essen.

Viel Spaß: Nach dem gemeinsamen Schnibbeln und Kochen krönte das Abendessen die Veranstaltung. | © Thomas Klüter / Neue Westfälische +++
 

Integration geht durch den Magen
Das Fremde kennenlernen: Kochgruppe des Kreisheimatvereins trifft sich mit syrischen Frauen

Von Charlotte Nachtmann
H e r f o r d (HK). Gemeinsames Essen überwindet alle Grenzen. Diese Erfahrung hat eine heimische Kochgruppe gemacht, die sich mit Frauen aus Syrien getroffen hat. Dabei haben sie westfälische und syrische Gerichte zubereitet. Wer an diesem Abend die Küche der VHS betritt, dem steigen orientalische Düfte in die Nase. Schüsseln voller Taboulé, einem frischen Petersiliensalat, stehen neben Teigtaschen. Im Ofen brutzeln Köfte, würzige Rinderhackfleischbällchen in Tomatensoße. Und inmitten alle dieser Spezialitäten aus Nahost schmort typisch ostwestfälischer Pfefferpotthast auf dem Herd. »Wir glauben, dass man kulinarisch alle Grenzen überwinden kann. Kochen ist die Schnittstelle der Kulturen«, erzählt Monika Guist vom Kreisheimatverein Herford. Die Organisatorin ist gleichzeitig Mitglied der 2013 gegründeten Kochgruppe, der auch zwei  Männer angehören. In der Gruppe geht es um das Erforschen und Ausprobieren traditioneller Gerichte aus dem Pickertland. Die Aktion mit den syrischen Frauen lässt die Mitglieder einmal über den »westfälischen Tellerrand gucken « und ermöglicht beiden Seiten das Kennenlernen der jeweils anderen Ess- und Lebenskultur. »Auf dieser lockeren Gesprächsebene erfahren wir auch viel über die Sorgen und Nöte der Frauen«, berichtet Monika Guist. Die 32-jährige Amani Alustafa zum Beispiel sucht dringend einen Kitaplatz für ihren fünfjährigen Sohn, der schon einmal Kontakt mit deutschen Kindern haben soll. »Mein Ziel ist es, in Deutschland wieder als Ingenieurin arbeiten zu können«, sagt die Syrerin in einer Mischung auch Deutsch und Englisch. Das Schwierigste an der deutschen Sprache seien für sie die Artikel, aber »Schritt für Schritt« werde sie immer mehr lernen. Und wer den Frauen und dem einem Mann aus Deutschland und Syrien beim gemeinsamen Schnibbeln, Brutzeln und Probieren zusieht, der versteht sofort, dass in dieser Aussage viel Wahres steckt. »Hauptbestandteile der syrischen Küche sind Fleisch und Reis.Ohne Fleisch schmeckt ein Gericht einfach nicht«, scherzt Amani Alustafa. Im Oktober ist sie mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in Herford angekommen.  Sie nimmt wie die anderen fünf Frauen, die zusammen mit den Kochforschern die Löffel schwingen, an Deutschkursen der VHS teil. Amani Alustafa präsentiert die typisch syrischen Auzi. Mit anderen Teilnehmern hackt sie Pistazien und andere Nüsse und befüllt den empfindlichen Filo-Teig mit einer Hackfleisch-Reis-Masse. »Die Stimmung beim Kochen ist  unheimlich lebendig. Wir haben viel gelacht«, sagt Gisela Stille, Mitglied der Kochgruppe. Bei allzu großen sprachlichen Problemen hilft die Beraterin und Dolmetscherin der VHS, Samia Zibo, aus. Die gebürtige Syrerin lebt bereits seit einigen Jahren in Deutschland und spricht sowohl Arabisch als auch Kurdisch. Häufig ist eine Übersetzung aber gar nicht nötig. Man hat das Gefühl, dass am Herd eine Sprache gesprochen wird, die alle verstehen - manchmal auch mit Händen und Füßen. »In den Medien werden immer nur die Probleme bei der Integration von Flüchtlingen thematisiert. Wir wollen mit dieser Aktion zeigen, wie bereichernd es ist, wenn sich zwei Kulturen treffen«, formuliert Monika Guist das Ziel des Kochtreffens. Diese Zusammenkunft werde sicher nicht die einzige bleiben. Die Kochforscher würden die Aktion gerne auch einmal mit Männern wiederholen. Am Ende sind sich Köchinnen und Köche einig und stellen fest: »Integration geht durch den Magen«.


Gruppenbild mit Mann: 15 Frauen und ein Herr beteiligen sich am deutsch-syrischen Kochabend in der Küche der Volkshochschule. Dabei geht es nicht nur um das Zubereiten von Gerichten, sondern die Menschen aus unterschiedlichen Kulturkreisen kommen auch miteinander ins Gespräch. Foto: © Charlotte Nachtmann / Herforder Kreisblatt

 

 




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Orientierung für den Wiedereinstieg
Eintrag vom: 12.02.2016

Wollen Frauen fit für den Wiedereinstieg machen: Helga Lütkefend (Fachbereichsleiterin VHS), Julia Niewöhner (Kursleiterin), Ella Kraft (Gleichstellungsstelle des Kreises) und Karola Althoff-Schröder (Gleichstellungsstelle der Stadt). FOTO: RALF BITTNER

Kursus für Frauen: Volkshochschule und Gleichstellungsstellen bieten Frauen, die nach längerer Pause zurück ins Arbeitsleben wollen, ein kompaktes Angebot. Infoveranstaltung am 18. Februar

Kreis Herford. Seit 25 Jahren bietet die Volkshochschule in Kooperation mit den Gleichstellungsstellen der Kommunen und des Kreises einen Kursus für Frauen an, die nach kürzerer oder längerer Unterbrechung wieder berufstätig werden wollen. "Power für den beruflichen Wiedereinstieg" heißt der von Diplom-Pädagogin Julia Niewöhner geleitete Kursus.

"Im Mittelpunkt des Kurses steht ausgehend von der persönlichen Situation und den individuellen Voraussetzungen der Frauen die Erarbeitung einer neuen Lebens- und Berufsperspektive", sagt Niewöhner.

In 71 Unterrichtsstunden an 17 Terminen gibt es umfangreiche Informationen Umschulungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten, einen Überblick über neue und zukunftsfähige Berufe und eine Analyse des Stellenmarktes und Informationen zum Arbeits- und Rentenrecht.

"Der Unterschied zwischen einem 450-Euro-Job und einer Teilzeitbeschäftigung kann sich später bei der Rente auswirken", sagt Helga Lütkefend von der VHS. Teil des Kurses ist auch ein vierwöchiges Praktikum, EDV-, Bewerbungs- und Selbstsicherheitstraining und ein individuelles Coaching.

"Ziel des Kursus ist es, dass die Frauen am Ende eine Idee haben, wie es für sie weitergehen kann", sagt Niewöhner; "Das kann der Einstieg in einen Job sein oder die Aufnahme einer Aus- oder Fortbildung. Es hat aber Fälle gegeben, wo Frauen erkannten, dass sie erst ihr Familienleben ordnen müssen, um an eine Erwerbstätigkeit denken zu können."

"Arbeitsmarkt und die individuellen Situationen der Frauen haben sich in den 25 Jahren schon geändert", sagt Ella Kraft von der Gleichstellungsstelle des Kreises.

Tendenziell werden die Auszeiten, die oft durch Kindererziehung oder die Pflege von Angehörigen entstehen, kürzer. Immer mehr größere Unternehmen bieten flexible Teilzeitmodelle an.

So bietet die Schule für Pflegeberufe am Klinikum Herford Teilzeitausbildungsgänge in der Gesundheits- und Krankenpflege an. Außerdem gebe es in vielen Berufsfeldern eine steigende Nachfrage nach qualifizierten Arbeitskräften. "Der Kursus will helfen, Chancen zu erkennen, und die Voraussetzungen schaffen, dass die Frauen sie auch wahrnehmen können", so Lütkefend.

VON RALF BITTNER, © 2016 Neue Westfälische 09 - Herford, Freitag 12. Februar 2016


Wenn Frauen wieder arbeiten wollen
Angebot der VHS besteht seit 25 Jahren - Orientierungskurs startet im März

Kreis Herford(HK). Für Frauen ist es nicht immer leicht, nach einer längeren Pause wieder ins Berufsleben einzusteigen. Um die Rückkehr auf den Arbeitsmarkt zu erleichtern, bietet die Volkshochschule Herford seit 25 Jahren Orientierungskurse an.

»In dieser Zeit hat sich natürlich was getan, gerade was die technischen Voraussetzungen betrifft. Aber was sich nicht geändert hat, ist, dass immer noch vorwiegend Frauen aussteigen, um sich um ihre Kinder zu kümmern oder einen Angehörigen zu pflegen«, weiß Helga Lütkefend, Fachbereichsleiterin der VHS.

Der Kurs, der am 8. März startet und sich über drei Monate erstreckt, solle daher »Power für den beruflichen Wiedereinstieg« bieten. »Wo stehe ich und wo will ich hin? Was brauche ich dazu? Darum geht es in erster Linie«, erklärt Julia Niewöhner, die den Kurs leitet. So schreiben die Teilnehmerinnen nicht nur Bewerbungen, sondern stärken ihr Selbstbewusstsein und stecken sich neue Ziele. Ein wichtiger Aspekt seien dabei auch die Auswirkungen auf die Rente etwa durch so genannte Minijobs. »Armut ist immer noch weiblich«, sagt Karola Althoff-Schröder, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Herford. Gemeinsam mit ihrer Kollegin Ella Kraft sowie den Gleichstellungsstellen im Kreis Herford unterstützt sie den Orientierungskurs.

Neben Unterrichtseinheiten ist auch eine vierwöchige Praktikumsphase geplant. »Wir stellen immer wieder fest, dass es gerade dabei Klebeffekte gibt«, sagt Helga Lütkefend. »Die Arbeitsbiografien sind bunter geworden«, sagt sie mit Blick auf die Zunahme befristeter Stellen. »Der technische Wandel hat alle geprägt. Eine Frau die heute vier Jahre aus ihrem Beruf raus ist, muss sich erst wieder einlernen«, setzt sie hinzu. Durch die rasante technologische Entwicklung habe sich aber auch die Ausstattung des Kurses verbessert. EDV-Kenntnisse und der Umgang mit Jobbörsen gehöre dazu.

Generell gestalte sich die Arbeitssuche als einfacher, wenn ein Bedarf bestehe. »Wir beobachten gerade, dass besonders in den sozialen Berufen nach Fachkräften gesucht wird«, sagt Lütkefend.

Interessierte können sich am Donnerstag, 18. Februar, über den Kurs informieren. Die Veranstaltung ist von 10 bis 11.30 Uhr in der VHS, Münsterkirchplatz 1, Raum 206. Anmeldungen dafür sind bis Donnerstag, 11. Februar, unter Telefon 05221/59 05 32 möglich.

Von Ann-Christin Lüke, (c) Herforder Kreisblatt, 10.02.2016



weitere Informationen hier


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Es geht auch sicher durchs Internet
Eintrag vom: 10.02.2016

Lesenswertes Interview mit unserem EDV-Dozenten und Stv. Fördervereinsvorsitzenden Thorsten Lüer. http://vhs.bz/yct3q

Interview: Anlässlich des Safer Internet Days hat die Neue Westfälische mit dem Herforder Internetexperten
Thorsten Lüer darüber gesprochen, welche Tücken das Internet birgt und ein Online-Quiz gebastelt

Herford (siwo). Thorsten Lüer ist Internetexperte aus Herford und gibt Tipps und Kurse zum richtigen Umgang mit dem World Wide Web. Passend zum Safer Internet Day hat er im NW-Interview Fragen zum Internet und seinen Tücken beantwortet.

Dabei stellt der selbstständige Programmierer immer wieder eines fest: "Würden sich die Menschen im Internet so verhalten, wie sie es im wahren Leben tun, dann würde eigentlich gar nichts passieren."

Warum es dann aber doch bei dem ein oder anderen ab und an zu abgeschlossenen Verträgen kommt, die eigentlich niemand haben wollte, sei oft mangelnder Vorsicht der Internetnutzer zuzuschreiben.

Hürden und Gefahren ließen sich aber oft schnell und einfach umgehen: "Zunächst sollte jeder ein Virenscanner-Programm auf dem Rechner haben und davon auch immer das neuste Update benutzen. Wenn man sich bei Angaben nicht sicher ist, ob man sie machen möchte, sollte man auch einfach mal wegklicken."

Ein Hinweis des Experten: Jedes Kennwort kann durch Algorithmen innerhalb von einem Jahr bis 300 Jahren geknackt werden. Wer sein Kennwort regelmäßig ändert und dabei keine Kombinationen benutzt wie 12345678, sei sehr gut geschützt.

Eines sollte der Mensch aber nicht tun: Alles, was er im Internet vorfindet, ungeprüft glauben.

© 2016 Neue Westfälische
09 - Herford, Dienstag 09. Februar 2016




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Aktion Gutscheinbox bei Radio Herford
Eintrag vom: 01.02.2016

Seit dem 2. Februar bieten wir in Kooperation mit Radio Herford VHS-Gutscheine an, die auf der Webseite von Radio Herford erworben werden können.
Das besondere daran: Die angebotenen Gutscheine sind um 50% ermäßigt.

Es werden Gutscheine im Wert von 25,- € (hier der Link zu den 25.- Euro-Gutscheinen) oder 50,- € (hier der Linke zu den 50,- Euro-Gutscheinen) für die Hälfte des Preises angeboten.
Die Aktion läuft, solange der Vorrat reicht.
Die GutscheinBox von Radio Herford ist eine Aktion, die schon längere Zeit und erfolgreich mit unterschiedlichen Partnern läuft.




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Flüchtlinge lernen in 16 Sprachkursen der Volkshochschule
Eintrag vom: 20.01.2016


Wollen die Integration erleichtern: Samira Zibo (v. l), Monika Schwidde, Adile Gündogdu und Andrea Dohmann erklären, wie Flüchtlingen in VHS-Kursen deutsche Sprache und Kultur beigebracht wird. FOTO: KIEL-STEINKAMP | © Frank-Michael Kiel-Steinkamp

Deutsch als Fremdsprache: Der Unterricht bereitet die Einreisenden auf die Integrationskurse vor. Darin geht es dann auch um europäisches Leben, die deutsche Geschichte und die Rolle der Frau.
Ob sie eine Zukunft in Deutschland haben werden, ist unklar. Viele von ihnen sind erst vor drei Monaten aus ihrer Heimat geflohen. Dennoch identifizieren sie sich bereits mit dem Kreis Herford. Um ihnen die Integration zu erleichtern, hat die Bundesagentur für Arbeit im Herbst 2015 die Förderung von zusätzlichen Flüchtlingskursen beschlossen. 270 erwachsene Asylbewerber konnten mit Hilfe der Volkshochschule so in den vergangenen Wochen Sprache, Kultur und gesellschaftliche Regeln erlernen.
Um einen Integrationskurs besuchen zu können, brauchen Flüchtlinge in Deutschland derzeit eine offizielle Aufenthaltsgestattung, also eine Bescheinigung, dass ihr Asylantrag gestellt wurde. Bis dahin können Monate oder gar Jahre vergehen. Die zusätzlichen Kurse sollen Flüchtlingen mit guter Bleibeperspektive vorher die Integration erleichtern. Diese kommen aus dem Iran, dem Irak, Eritrea und Syrien und werden wohl langfristig in Deutschland leben. Derzeit gibt es 16 Sprachkurse für Flüchtlinge im Kreis. Jeder umfasst 320 Stunden.
Aufgrund des demografischen Wandels hat es in der VHS bereits zu Beginn der Flüchtlingskurse eine personelle Aufstockung gegeben. Neben Andrea Dohmann verantwortet jetzt auch Adile Gündogdu den Bereich Deutsch als Zweitsprache.
Kurse sollen Flüchtlinge aus Integrationskurse vorbereiten
Das Ziel der Kurse ist es, die Flüchtlinge auf den Integrationskursus vorzubereiten. Er beinhaltet 600 Stunden, in denen die Sprache erlernt wird, und weitere 60 Stunden, in denen unter anderem die deutsche Geschichte und die Rolle der Frau thematisiert werden.
Am Ende eines jeden Kurses absolvieren die Teilnehmer eine Prüfung. Fortgeschrittene können Kurse mit höherem Sprachniveau besuchen. Die Dozenten sprechen ausschließlich deutsch. Auch weil nicht alle arabisch, kurdisch oder türkisch sprechen.
Bücher über das Leben der Europäer sollen helfen
Nach 200 Stunden setzen sie Bücher ein, mit denen sie den Lernenden das Leben der Europäer und die deutsche Grammatik nahebringen. "Im Deutschen und im Englischen ist die Grammatik sehr ähnlich und daher einfach zu verstehen. Schwierig hingegen sind die Artikel, die müssen wir auswendig lernen", erklärt Omar Ismail, ein Kursteilnehmer aus Ägypten.
In den Kursen gibt es viele Flüchtlinge, die englisch und französisch sprechen. Untereinander kommunizieren sie hauptsächlich auf Arabisch. Vokabeln lernen sie mit Hilfe des Internets. "Wir lernen Deutsch, um unseren Kindern zu einer besseren Zukunft zu verhelfen", sagt Amani Al-Mustafa. "Ich möchte mehr über die deutsche Kultur erfahren und bei der Suche nach Arbeit nicht nur auf das Jobcenter angewiesen sein."
Zu den Vorfällen in der Silvesternacht äußerte sich unter anderem Ahmed El Satouf. "Die Vorkommnisse haben uns und der deutschen Gesellschaft geschadet. Wir wollen uns entschuldigen, aber wissen nicht wie." Diaa Dalali ergänzt: "Wir kommen aus dem Krieg und sind jetzt in Deutschland. Wir wollen nur eine sichere Zukunft. Ich wünsche mir, dass wir nicht alle verurteilt werden, weil einer etwas falsch gemacht hat."

Autoren: Sophia Pahmeyer und Paul Struthmann
Copyright © Neue Westfälische 2016
Texte und Fotos von nw.de sind urheberrechtlich geschützt.

http://www.nw.de/lokal/kreis_herford/herford/herford/20684686_Fluechtlinge-lernen-in-16-Sprachkursen-der-Volkshochschule.html

Hofft auf Deutschland: Amani Al

Hofft auf Deutschland: Amani Al-Mustafa hat in Syrien als Ingenieurin gearbeitet. | © Frank-Michael Kiel-Steinkamp 

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»Deutsch ist gar nicht so schwer«
Flüchtlinge lernen bei der Volkshochschule - Aufstockung von Personal und Kursen
Von Bärbel Hillebrenner

Kreis Herford (HK). Mehr Personal, mehr Kurse: Die Volkshochschule hat sich auf den Zustrom von Flüchtlingen längst eingestellt.
In dem Schulheft sind viele Fotos: Frauen kaufen ein, Männer überreichen Blumensträuße, Kinder lernen. Es sind Alltagssituationen in einer westlichen Welt - es ist die Welt, in die sich die Flüchtlinge integrieren wollen. Und das geht zunächst nur über die Sprache. Anhand der Bilder lernen die Asylbewerber aus dem Iran und Irak, aus Syrien und Eritrea. »Mein Deutschkurs läuft seit zwei Wochen und die Teilnehmer sind mit großer Begeisterung dabei und unglaublich motiviert«, berichtet Birgit Nölker. In ihren Unterkünften hätten sie bereits einige Kenntnisse selbst erworben. »Sie fangen hier gar nicht bei Null an«, sagt die Dozentin. Viele können sehr gutes Englisch, aber auch Französisch - so wie Omar aus Ägypten. »Ich bin jetzt einige Monate in Deutschland und habe schon viel gelernt.«
Die Kursleiterin selbst spricht keine der Sprachen ihrer Teilnehmer. Kein Problem! »Die Flüchtlinge sollen sofort versuchen, die deutschen Worte zu verstehen und zu sprechen. Und das klappt oft prima, zur Not verständigt man sich auch mit Händen und Füßen«, berichtet Monika Schwidde, Leiterin der Volkshochschule, die der größter Anbieter von Flüchtlingskursen im Kreis Herford ist. Neben Basis-Deutsch-Kursen, in denen bisher 270 Menschen unterrichtet wurden, gibt es auch Anschlusskurse verschiedener Niveaustufen. Die Integrationskurse sind für Asylanten, die auf Dauer in Deutschland leben werden. Hier lernen sie zusätzlich zur Sprache auch die Kultur, Gebräuche, Landeskunde, Politik und Geschichte ihrer neuen Heimat kennen. »Auch die Rolle der Frau in der westeuropäischen Welt ist ein wichtiges Thema«, berichtet Adile Gündogdu, die jetzt eine befristete Vollzeitstelle als Dozentin in der VHS bekommen hat. Fachbereichsleiterin für Sprachen ist Andrea Dohmann.
Derweil geht der Unterricht für die Schüler weiter - sie wollen schnell die deutsche Sprache beherrschen. Anas will eine Arbeit finden. Amani will alles über die Kultur wissen, sie wünscht sich eine bessere Zukunft. Mahmoud kann im Moment Behördengänge oder Arztbesuche nur mit Dolmetscher machen, das will er ändern: »Ich übe viel zu Hause, lerne Vokabeln.« Und Omar sagt: »So schwer ist Deutsch auch nicht.« Manche Flüchtlinge sind erst drei Monate in Herford - und sind auf dem besten Weg, sich zu integrieren.
»Werft uns nicht alle in einen Topf!«


Die Diskussionen zu den sexualisierten Übergriffen auf Frauen gehen an den Flüchtlingen aus dem Kreis Herford nicht spurlos vorüber. Die Teilnehmer in dem Sprachkurs der Volkshochschule reagieren aufgebracht. »Das Verhalten einzelner Flüchtlinge hat uns allen geschadet. Wir haben jetzt selbst Angst vor einer Vorverurteilung der deutschen Bürger. Bitte werft uns nicht alle in einen Topf«, sagt Mehdi. Und Ahmed ergänzt: »Wir leiden selbst unter dem schlechten Benehmen einzelner Asylbewerber. Wir wissen aber auch keine Lösung. Am liebsten würde ich einen Blumenstrauß kaufen und mich bei den deutschen Frauen entschuldigen.« Kamal kommt aus Syrien. Er erzählt: »Es gibt überall auf der Welt gute und schlechte Menschen, in meiner Heimat Syrien wie auch hier in Deutschland. Die Täter müssen bestraft werden.« Jihan, eine von zwei Frauen in dem Kurs, appelliert an die Deutschen: »Ich hoffe, dass wir jetzt nicht alle verurteilt werden. Denn ich merke jetzt an Blicken und der Distanz einiger Bürger, dass sich etwas verändert hat.«

Foto: VHS/Schwidde

 




Keywords: Flüchtlinge; Deutsch; Deutschkurse

Mathilden Engagement-Preis des Fördervereins 2015 geht an Jörg Militzer
Eintrag vom: 15.01.2016

Thorsten Lüer (Vize-Vorsitzender vom VHS-Förderverein), Monika Schwidde, Jörg Militzer und Gastgeberin Elisabeth Hoffmann-Gallhoff bei der Übergabe vom Mathilde-Engagement-Preis. Foto: Gisela Schwarze +++

Bünde (gis). Über 150 Veranstaltungen führte Jörg Militzer seit Oktober 2006 für die Volkshochschule im Kreis Herford (VHS) durch. Dafür und für sein weiteres außergewöhnliches Engagement zugunsten der VHS erhielt er als Würdigung und dankende Anerkennung den Mathilde-Preis.
Ausgelobt wurde der Mathilde-Engagement-Preis in Zusammenarbeit von der Volkshochschule im Kreis Herford und ihrem Förderverein zum vierten Mal. In Vertretung der Fördervereinschefin Gerburg Koltzsch nahm die VHS-Leiterin Monika Schwidde die Ehrung vor.
Nach drei Damen war Jörg Militzer diesmal der erste männliche Preisträger. "Hoffentlich bin ich nicht der Quotenmann", lachte er während der feierlichen Verleihung. Dass ist Auszeichnung an die richtige Adresse ging, bewies Monika Schwiddes Laudatio für den außergewöhnlichen Dozenten: "Er ist eine Allzweckwaffe und hat viel Spaß bei dem, was er tut." Man könne als Einrichtung viel wollen, aber machen könne man es nur, wenn man Menschen habe, die sich dafür begeistern, einsetzen und ihr Potential entfalten, fügte sie hinzu.
Menschen für Geschichte zu interessieren, Historisches lebendig werden zulassen oder die Region zu erkunden, gehören zu den Zielen, die sich Jörg Militzer gesteckt hat. Besonders erfolgreich waren seine Stadtrundgänge zum Thema "Orte jüdischen Lebens" oder die Geschichtswerkstatt "Facetten Bünder Geschichte". Monika Schwidde würdigte: "Um Dinge und historische Personen anschaulich zu machen, schlüpft er sogar in entsprechende Verkleidungen."
Eigenständige Lösungen im Sinne der VHS habe der rührige Jörg Militzer gefunden, als die Geschichtswerkstatt nicht mehr im VHS-Zentrum Platz fand. Er habe die Geschichtsfreunde im Vortragsraum des Hauses Si-Schu-Immobilien, Auf´m Tiede 6, in Bünde untergebracht.
Eine feste Stammkundschaft erarbeitete sich Jörg Militzer für sein Angebot an Tagesfahrten und Fahrten mit Betriebsbesichtigungen. Ob es um die Unternehmen "Revell Modellbau", das Mobil- und Karosseriebauunternehmen Karmann oder eine Betriebsbesichtung des Krankenfahrzeug-Herstellers Meyra und viele weitere Betriebserkundungen ging, mit Jörg Militzer machte den Teilnehmern die Erweiterung des Horizonts viel Freude und Vergnügen. Das bewies die ständig steigende Nachfrage nach seinen Kursen und Einzelveranstaltungen
In Bünde habe er sich inzwischen zum allseits bekannten Stadthistoriker entwickelt, wusste Monika Schwidde. Die VHS verdanke ihm die Weiterentwicklung des Programmangebots in dieser Stadt. Weil der Preisträger in Bünde lebt, tagten die Mitglieder des VHS-Fördervereins ausnahmsweise beim Bünder Vorstandsmitglied Elisabeth Hoffmann-Gallhoff in deren Rechtsanwaltskanzlei an der Herforder Straße.

 

Bericht in der Bünder Zeitung

Bünde (BiH) "Jörg Militzer ist eine echte Allzweckwaffe", sagte Monika Schwidde, als sie am Dienstagabend dem Bünder Stadthistoriker den Mathilde-Engagement-Preis übergab. Der Preis wurde dieses Jahr zum vierten Mal vom Förderverein der VHS verliehen und ehrt den besonderen und außergewöhnlichen Einsatz an der Volkshochschule Herford.
Jörg Militzer arbeitet seit Oktober 2006 an der VHS und hat schon über 160 Veranstaltungen geleitet. Angefangen hat er mit zwei Veranstaltungen, in denen er sich mit den "Facetten der Bünder Geschichte" und den "Orten jüdischen Lebens in Bünde" auseinandersetzte. 2015 hat er mittlerweile über 30 Veranstaltungen begleitet. "Allein die zahlreichen Betriebsbesichtigungen bei den vielen Zigarrenfabriken, bei Dr. Oetker, bei Revell und vielen weiteren Betrieben, die alle von Herrn Militzer geleitet wurden, haben unseren Veranstaltungskalender erheblich erweitert und bereichert", lobte VHS-Leiterin Schwidde Militzers Engagement.
Laut dem Förderverein ist Jörg Militzer aus Bünde nicht mehr wegzudenken. Mit seiner flexiblen und spontanen Art, mit seinen vielen Ideen und seiner Offenheit allen gegenüber, habe er die Arbeit der VHS maßgeblich gefördert.
"Für mich ist es eine Ehre, diesen Preis zu erhalten. Ich bedanke mich herzlich bei allen Anwesenden und hoffe, dass wir noch viele weitere Jahre eine gute Zusammenarbeit pflegen werden", sagte Militzer nach der Vergabe des Preises.
Die Verleihung und die anschließende Jahresversammlung des Fördervereins fanden dieses Jahr ausnahmsweise in den Räumlichkeiten der Anwaltskanzlei Abke/Hoffmann-Galloff statt. "Dadurch, dass wir in diesem Jahr einen Preisträger aus Bünde ausgewählt hatten, war es für uns selbstverständlich, dass wir unsere Preisvergabe hier hin verlegen. Mithilfe von Elisabeth Hoffmann-Galloff, die selbst schon jahrelanges Mitglied in unserem Verein ist, konnten wir dies ermöglichen", sagte Schwidde.

 

 

 

 

 




Keywords: Engagement-Preis, förderverein, Mathilde, Militzer

Vorbereitung für Deutschkurse auf hohem Niveau (C1)
Eintrag vom: 15.01.2016

Sie möchten die anspruchsvolle Prüfung telc Deutsch C1 ablegen? Ihre VHS bereitet Sie darauf vor. In einem Webinar lernen Sie die einzelnen Prüfungsteile kennen und erhalten wertvolle Tipps, wie Sie sich am besten auf die Prüfung vorbereiten können - und all das kostenfrei und bequem zu Hause vom Sofa aus. Außerdem bietet die VHS einen Vorbereitungskurs an, in dem Sie gezielt auf die Prüfung vorbereitet werden. Sie machen vielfältige Übungen zu den vier Fertigkeiten Lesen, Hören, Schreiben und Sprechen und festigen den prüfungsrelevanten Wortschatz. Auch arbeiten Sie einen Modelltest durch. Ergänzend zum Kurs können Sie auf die Lernplattform moodle zugreifen. Auf dieser interaktiven Lernplattform haben Sie die Möglichkeit, außerhalb des Kurses mit den anderen Kursteilnehmenden in Kontakt zu treten, den Prüfungsstoff zu wiederholen und zu vertiefen. So können Sie sich in intensiver Form auf die Prüfung vorbereiten. Um auch Berufstätigen die Teilnahme zu erleichtern, findet dieser Kurs am Wochenende statt. Nähere Informationen zum Webinar finden Sie hier (Kursnummer L30880A) und zur Prüfungsvorbereitung am Wochenende hier (Kursnummer L30903B)

Eberhard Zimmermann




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Jahreshauptversammlung des Fördervereins der VHS im Kreis Herford e. V.
Eintrag vom: 08.01.2016

Am 12. Januar um 19 Uhr findet in Bünde in den Räumen der Rechtsanwaltskanzlei Abke & Hoffmann-Gallhoff die Jahreshauptversammlung des Fördervereins der VHS im Kreis Herford e. V. statt. Auf dem Programm steht neben Planungen und Programm für das Jahr 2016 die Verleihung des Mathilden-Engagement-Preises des Fördervereins, dieses Mal an einen Bünder Bürger. Gewürdigt wird damit außergewöhnliches Engagement im Rahmen der VHS-Arbeit.

Neue Mitglieder sind im Verein sehr willkommen. Mitglied des Vereins kann jede Person werden, die die Ziele des Vereins unterstützt. Der Mitgliedsbeitrag beträgt 20 € im Jahr, ermäßigt 10 €. Zusätzliche Spenden sind möglich und willkommen. Mitglieder erhalten 10% Ermäßigung auf alle Kurse. Eine formlose Eintrittserklärung per Post, Fax oder Mail an: Förderverein der VHS im Kreis Herford , Münsterkirchplatz 1, 32052 Herford, Fax 05221 5905-36, foerderverein@vhsimkreisherford.de




Keywords: Förderverein, Engagementpreis, Mathilde

Einbrecher verwüsten VHS-Büros
Eintrag vom: 07.01.2016

Eine böse Überraschung erlebte die Reinigungskraft der VHS am Montagmorgen. Einbrecher hatten diverse Büros des Gebäudes am Münsterkirchplatz durchwühlt und einen Gesamtschaden von ca. 15.000 € verursacht. Der Unterricht kann zum Glück auch im neuen Jahr uneingeschränkt weiter gehen.

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Einbrecher verwüsten Räume der Volkshochschule
Kriminalität: Täter erbeuten Computer, Geld und Elektrogeräte. Bisher wird der
Gesamtschaden auf rund 15.000 Euro geschätzt
VON JOBST LÜDEKING
Herford. Aufgebrochene Schränke, von der Wand gerissene Bildschirme und an einigen Türen noch Reste des Rußpulvers, mit dem Ermittlungsexperten der Herforder Polizei Fingerabdrücke sichern: Die Mitarbeiter der Volkshochschule (VHS) am Münsterkirchplatz versuchten jetzt wieder Ordnung zu schaffen, nachdem das fünfstöckige Haus von Einbrechern heimgesucht worden war.
"Der Gesamtschaden liegt nach dem bisherigen Stand bei rund 15.000 Euro", erklärt VHS-Leiterin Monika Schwidde. Die Summe umfasse zum einen die Beute als auch die Schäden am Gebäude. "Die Täter haben eine ziemliche Verwüstung hinterlassen", so Schwidde weiter. "Am Montagmorgen hat eine Reinigungskraft festgestellt, dass eingebrochen worden war und dann sofort die Polizei gerufen."
Nach dem bisherigen Stand waren die Einbrecher in allen fünf Etagen unterwegs. Ein Schwerpunkt liegt im vierten Stock, wo die Verwaltung der VHS untergebracht ist. Bei Mark Stocksmeyer, dem Fachbereichsleiter für die EDV, haben die Kriminellen nicht nur die Computer abgeräumt. Zur Beute gehörten unter anderem auch alle Stempel, Klebeband, ein Tacker, sein Radio, ein Rooter, ein Beamer und sogar seine Kopfschmerztabletten. In einem Flur rissen die Kriminellen Monitore aus der Halterung.
Die Polizei sicherte im Gebäude Fingerabdrücke und auch Fußspuren. "Wann genau die Einbrecher kamen, wissen wir nicht", so Schwidde weiter. "Wir nehmen an, dass die Täter wohl am Neujahrstag zuschlugen."
Die Kriminellen legten sich Taschen mit erbeuteten Gegenständen wie Elektrogeräten zurecht. Doch dann, so habe es den Anschein, seien die Täter möglicherweise gestört worden und hätten nicht mehr ihre komplette Beute mitgenommen.
´ Die Polizei sucht nun Zeugen, die in den vergangenen Tagen verdächtige Beobachtungen gemacht haben und Hinweise geben können. Erreichbar sind die Ermittler unter Tel. (0 52 21) 88 80.
© 2016 Neue Westfälische
09 - Herford, Mittwoch 06. Januar 2016

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Bericht im Herforder Kreisblatt vom 7.1.2016

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Keywords: Einbruch, Diebstahl, verwüsten

Gesteigerte Präsentationsqualität durch neuen Beamer und neue Leinwand
Eintrag vom: 07.01.2016

Wie eindrucksvoll die stadtgeschichtlichen Vorträge in der VHS-Aula neuerdings auch von der Wiedergabequalität des Bildmaterials sind, davon konnte sich Christian Lampart von der Volksbank Bad Oeynhausen-Herford eG, die den neuen Beamer gesponsert hatte, kürzlich beim Erzählcafé mit Mathias Polster überzeugen. Auch die Leinwand wurde nach Jahrzehnten erneuert.



 



weitere Informationen hier


Keywords: Beamer, Leinwand, Volksbank

Ab dem 5. Januar sind wir wieder für Sie da!
Eintrag vom: 22.12.2015

Vom 22. Dezember 2015 bis zum 4. Januar 2016 ist die VHS geschlossen.

Wir wünschen friedliche Weihnachtstage, einen erholsamen Jahresausklang sowie für das kommende Jahr viel Erfolg, Glück und Zufriedenheit.




Keywords:

Erwachsenenpädagogische Qualifizierung (EPQ)
Eintrag vom: 16.12.2015

Sie möchten in der Erwachsenenbildung tätig werden oder Sie sind es bereits? Sie wünschen sich erstes oder auch weiterführendes Rüstzeug für Ihren Unterricht? In Zusammenarbeit mit Volkshochschulen aus der Region bietet die VHS im Kreis Herford Ihnen eine hilfreiche Qualifizierung an, die Erwachsenenpädagogische Qualifizierung (EPQ). Die EPQ ist modular aufgebaut. In den fünf Pflichtmodulen erlernen Sie fachübergreifende Grundkenntnisse der Erwachsenenpädagogik; darüber hinaus können Sie in Aufbaumodulen fachspezifisches Wissen zur Gestaltung von Kursen und Seminaren erwerben. Die Seminare sind ganztägig und finden in der Regel am Wochenende statt. Begleitende Lernberatung und Hospitationen ergänzen Ihre Qualifizierung. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Hier finden Sie weitere Informationen: http://www.vhsimkreisherford.de/?id=4610

Der Landesverband der Volkshochschulen in NRW stellt das Abschlusszertifikat aus. http://vhs.bz/zhwuv




Keywords: Erwachsenenpädagogische Qualifizierung (EPQ); Fortbildung, epq

Praxisorientierte Fortbildung in Systemischer Beratung für Fachkräfte in sozialen Berufen
Eintrag vom: 14.12.2015

Gruppe mit Dozenten

Systemisches Denken und Handeln liefert Fachkräften in psychosozialen Berufen sehr wirksame Strategien. "Erlebte Erfahrungen haben nachhaltige Auswirkungen" ist das Motto der im Januar startenden praxisorientierten Fortbildung in Systemischer Beratung. Unter der Leitung der beiden erfahrenen Experten Uwe Holdmann und Dirk Rottmann können Fachkräfte aus verschiedenen Bereichen des Sozial-, Gesundheits- und Bildungswesens ihre Beratungskompetenz erweitern und erproben. Getreu dem Motto "Gut gefragt - ist halb gelöst ..." werden Zusammenhänge und Sachverhalte in spielerisch-leichter Form vermittelt. Weitere Informationen erhalten Sie unter L44353A.




Keywords:

Weitere Deutsch-Kurse für Flüchtlinge aus den Herkunftsländern Syrien, Iran, Irak, Eritrea starten
Eintrag vom: 11.12.2015

Bis Ende Dezember können wir noch kostenfreie Deutschkurse für Menschen aus den Ländern Syrien, Iran, Irak und Eritrea anbieten. Diese Deutschkurse werden, wie bekannt, von der Bundesagentur für Arbeit gefördert und umfassen maximal 320 Unterrichtsstunden. Der Kursbeginn muss definitiv noch im Jahr 2015 sein!

Im Kreis Herford konnten wir - auch mit Ihrer Unterstützung - bisher 10 Kurse starten. Wir können weitere Kurse anbieten, um den zu uns gekommenen Menschen zu helfen. Wir möchten Sie bitten, die Informationen an die Flüchtlinge und weitere aktiv Unterstützende weiterzugeben. Anbei eine PDF-Datei zum Ausdrucken mit den wesentlichen Informationen.

Beginn: 16.12.2015, 10:00 bis 13:15 Uhr, in der VHS in Herford, Münsterkirchplatz 1, Raum 101

Beginn: 16.12.2015, 15:15 bis 17:00 Uhr, Gesamteuropäisches Studienwerk e. V., Südfeldstraße 2-4, 32602 Vlotho (Haus Warszawa, 2. Etage; Eingang: Steinstraße gegenüber Haus Nr. 6)

Beginn: 18.12.2015, 10:00 bis 12:30 Uhr, Stadtteilbüro, Behringstraße 4, Bünde

Auch aus anderen Orten des Kreises sind Interessierte willkommen! Fahrtkosten werden übernommen. Die Kursorte können sich gegebenenfalls noch ändern, wenn die Teilnehmenden schwerpunktmäßig aus einem bestimmten Ort kommen.

Die zuständige Ansprechpartnerin, Frau Gündogdu, ist zu erreichen unter
05221/5905-33 oder unter guendogdu@vhsimkreisherford.de.

Bitte geben Sie diese Information an potentiell in Frage kommende Flüchtlinge weiter.

Für Ihre Mithilfe möchten wir uns im Voraus herzlich bedanken.




Keywords: Deutsch, Flüchtlinge

Bildung schenken
Eintrag vom: 10.12.2015

Kennen Sie jemanden, der sich schon seit Jahren vornimmt, seine Sprachkenntnisse mal wieder aufzufrischen, kreativ zu sein oder nun doch den Anschluss in die Welt der Bits und Bytes nicht verpassen möchte? Dann überraschen Sie ihn oder sie doch einmal mit einem VHS-Geschenkgutschein. http://vhs.bz/xgiyy




Keywords: Geschenkgutschein; Bildung verschenken; Weihnachten

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