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BA-Chef Frank-J. Weise wünscht viel Erfolg für den Weiterbildungstag
Eintrag vom: 25.09.2008

22.09.2008
Grußwort von BA-Chef Frank-J. Weise: »Ich wünsche Ihnen für den Weiterbildungstag viel Erfolg«

Vorstandschef der Bundesagentur für Arbeit (BA) übermittelt Grußwort an den Weiterbildungstag/ Qualifikation und Bildung sind »die entscheidenden Schlüssel, um Arbeitslosigkeit gar nicht erst entstehen zu lassen/ Arbeitnehmer und Unternehmen gleichermaßen gefordert


Frank-J. Weise, Vorstandsvorsitzender der Bundesagentur für Arbeit (BA), hat den »Teilnehmerinnen und Teilnehmern« sowie den Organisatoren des Deutschen Weiterbildungstages 2008 ein Grußwort übermittelt. Darin bringt er seine Freude über die »große Resonanz des Deutschen Weiterbildungstages« zum Ausdruck und wünscht »für den Weiterbildungstag viel Erfolg«.

Weiter heißt es in dem Schreiben: »Seit Jahren ist das Stichwort des ‚lebenslangen Lernens’ in vieler Munde. Und es hat seine Berechtigung.« Qualifikation und Bildung seien »die entscheidenden Schlüssel, um Arbeitslosigkeit gar nicht erst entstehen zu lassen bzw. Arbeitslosigkeit so schnell wie möglich wieder zu beenden.«

»Leider«, so Weise weiter, »wird die Notwendigkeit Lebenslangen Lernens in Deutschland immer noch verkannt.« Im europäischen Vergleich liege Deutschland bei der Weiterbildung im letzten Drittel. »Daher freue ich mich sehr über die Resonanz des Deutschen Weiterbildungstages, der dieses Jahr mit knapp 500 Veranstaltungen auf die Wichtigkeit des Themas aufmerksam macht.«

Vor dem Hintergrund einer immer noch hohen Arbeitslosigkeit, der Globalisierung und der demografischen Entwicklung müssten alle gesellschaftlichen Kräfte die Bedeutung von Weiterbildung erkennen und dafür eintreten. Jeder müsse sich engagieren, die Unternehmen genauso wie die Arbeitnehmer.

Zunächst ginge es jedoch darum, das Bewusstsein zu schaffen, wie wichtig Bildung und Weiterbildung für die Gesellschaft und für unser Land ist. »Daher wünsche ich Ihnen für den Weiterbildungstag viel Erfolg.«

 




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Emotionale Intelligenz durch NLP!
Eintrag vom: 24.09.2008


Aufgenommen auf dem Campus der Universität von Santa Cruz, wo jedes Jahr eine NLP Summer School stattfindet.

„Was nützt ein hoher Intelligenzquotient, wenn man ein emotionaler Trottel ist?“ fragt der bekannte amerikanische Psychologe Daniel Goleman. Spätestens seit seinen Veröffentlichungen zum Thema „Emotionale Intelligenz“ gewinnt dieser Begriff nicht nur in der personalwirtschaftlichen Praxis zunehmend an Bedeutung. In einem seiner Bücher stellt Goleman fest, dass der Einfluss des IQ (also des Intelligenzquotienten) auf den beruflichen Erfolg nur ungefähr 25 % beträgt .
In demselben Buch zitiert Goleman eine amerikanische Studie (Spencer und Spencer: Competence at work), die aufführt, was Arbeitgeber sich von ihren Angestellten wünschen:

• Zuhören können und mündliche Kommunikation
• Anpassungsfähigkeit und kreative Reaktionen auf Rückschläge und Schwierigkeiten
• Gewandtheit, Selbstvertrauen, Motivation zu zielgerichteter Arbeit, Bedürfnis nach beruflichem Aufstieg und Stolz auf eigene Leistungen
• Erfolgsorientierte, kooperative Einstellung zur Gruppe und zu anderen, Teamarbeit, Fähigkeit zur Beilegung von Meinungsverschiedenheiten
• Effektivität innerhalb der Organisation, das Bedürfnis etwas beizutragen, Führungsqualitäten

Von sieben gewünschten Eigenschaften hatte nur eine mit der Vorbildung „lesen, schreiben und rechnen können“ zu tun.

Ähnliche Wunschlisten haben auch andere einschlägige Befragungen ergeben. Am häufigsten genannt werden:

• Kommunikative Fähigkeiten
• Gewandtheit im Umgang mit anderen
• Initiative

Zusammengefasst werden die oben genannten Eigenschaften oft unter den Begriffen:

• „Emotionale Intelligenz“
• „Emotionale Kompetenz“ und/ oder
• „Soziale Kompetenz“

Häufig werden die Begriffe synonym verwandt. Ich werde im Folgenden in Anlehnung an Goleman den Begriff „Emotionale Intelligenz“ benutzen.

Ursprünglich wurde der Begriff „Emotionale Intelligenz“ von Salovey und Mayer geprägt, bevor er dann durch Daniel Goleman mit seinen populärwissenschaftlichen Büchern bekannt gemacht wurde.


In der „Fachsprache“ von Goleman sind es fünf Teile, aus denen die emotionale Intelligenz besteht:

• Selbstbewusstheit
• Selbstmotivation
• Selbststeuerung
• Soziale Kompetenz
• Empathie

Nach Salovey und Mayer, die übrigens auch einen Test (MSCEIT) entwickelt haben, um die emotionale Intelligenz zu messen, sind es vier Bereiche:

• Wahrnehmung von Emotionen
• Verwendung von Emotionen zur Unterstützung des Denkens
• Verstehen von Emotionen
• Umgang mit Emotionen

Interessant ist in diesem Zusammenhang auch, was Goleman aus einer anderen Studie zitiert:

Immer mehr Arbeitgeber beklagen, dass es den Neueingestellten an sozialen Fähigkeiten fehle. Mehr als der Hälfte fehle die Motivation, sich in ihrem Beruf weiterzubilden und aufzusteigen. Vier von zehn Mitarbeitern seien unfähig, mit ihren Kollegen kooperativ zusammenzuarbeiten und nur 19% der Berufsanfänger besäßen genügend Selbstdisziplin in ihren Arbeitsgewohnheiten.

Vielleicht haben Sie ja auch schon einmal von jungen Menschen gehört, die „nicht ausbildungsfähig“ sein sollen.

Im Umgang mit uns selbst und mit anderen benötigen wir in allen Lebensbereichen - sowohl im Berufs- als auch im Privatleben - ein Mindestmaß an „fühlender“ Intelligenz. Wir brauchen also nicht nur unseren Verstand, sondern auch unser „Herz“ (sprichwörtlich: Herz und Verstand), oder wie Goleman es scherzhaft gesagt hat: „weniger Universität und mehr Kindergarten“.

Die Frage, die sich nun daraus ableitet, ist die folgende:
„Kann man diese vermeintlich so wichtige emotionale Intelligenz nachträglich erwerben oder verbessern – und wenn ja, wie?“

An diesem Punkt kommt das Neurolinguistische Programmieren (kurz NLP) ins Spiel, und ich will versuchen, den Zusammenhang zu verdeutlichen:

Das Neurolinguistische Programmieren wurde Anfang der 1970er Jahre an der University of California in Santa Cruz von Richard Bandler und John Grinder entwickelt. Sie definierten NLP als das „Studium der Struktur subjektiver Erfahrung“.
Viele Trainer der 2. Generation (und späterer Generationen) verstehen NLP inzwischen als ein Modell der zwischenmenschlichen Kommunikation und eine Sammlung unterschiedlicher psychologischer Verfahren und Modelle, die zu einer effizienteren zwischenmenschlichen Kommunikation und Einflussnahme führen sollen.

Das klingt doch sehr nach emotionaler Intelligenz, oder!?

Es würde zu weit führen, jetzt in wenigen Zeilen das äußerst komplexe NLP-Modell vorzustellen. Es geht auch einfacher! Denn was mich bei der Lektüre von Goleman überrascht hat, war die fast völlige Übereinstimmung der Lehrinhalte einer klassischen NLP-Ausbildung mit den Forderungen, die Daniel Goleman an emotionale Intelligenz stellt:

1. Persönlich Kompetenzen (wie wir mit uns selbst umgehen)

• Selbstwahrnehmung:
Die eigenen inneren Zustände, Präferenzen, Ressourcen und Intuitionen erkennen
• Selbstregulierung:
Seine inneren Zustände, Impulse und Ressourcen handhaben
• Motivation:
Emotionale Tendenzen, die das Erreichen von Zielen leiten bzw. erleichtern

2. Soziale Kompetenzen (wie wir Beziehungen handhaben)

• Empathie:
Wahrnehmung der Gefühle, Bedürfnisse und Sorgen anderer
• Soziale Fähigkeiten:
Mit Geschicklichkeit erwünschte Reaktionen in anderen hervorrufen

Genau das ist es, was man u. a. in einer NLP-Ausbildung lernen kann und sollte.
Somit ist jetzt auch meine Frage beantwortet, ob und wie man die viel gerühmte emotionale Intelligenz im Nachhinein noch erwerben (oder verbessern) kann.

Es war schon immer eine Herausforderung einem Laien zu erklären, was NLP überhaupt ist. Wenn wir jedoch die einzelnen Fachbegriffe aus der NLP-Sprache „übersetzen“ in die Sprache der emotionalen Intelligenz, dürfte dies jetzt viel leichter fallen.

Der Fairness halber sei gesagt, dass NLP natürlich nicht die einzige Möglichkeit ist, emotionale Intelligenz und soziale Kompetenzen zu erlernen und zu verbessern – aber ich halte Sie für eine der effektivsten und elegantesten Methoden. Das liegt vor allem an dem immensen Praxisanteil einer NLP-Ausbildung mit unzähligen Übungen ohne große „Theorie- und Kopflastigkeit“.

Seit 2006 biete ich bei der VHS im Kreis Herford die Grundausbildung im NLP an, den so genannten „NLP-Practitioner“.
Die nächste Ausbildung beginnt im November in Herford.
Ich hoffe, dass ich ein wenig Ihre Neugier darauf wecken konnte!


Dr. Christian Stock am 03. 08. 2008



Die NLP-Practitioner-Ausbildung finden Sie hier.

Für Informationen zum Info-Abend zur NLP-Practitioner-Ausbildung bitte hier klicken:


Info-Abend am 14. Okt. 08

Weitere Informationen:

www.stockseminare.de

www. dvnlp.de

www.dvnlp.de/Was_ist_NLP.20.0.html




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Putten, Chippen & Co - Golf Schnupperkurs gestartet
Eintrag vom: 23.09.2008

Macht mir Golf Spaß? Habe ich Talent? Was ist so faszinierend am Golfspiel? Die Teilnehmenden des VHS-Schnupperkurs Golf werden diese Fragen bald schon für sich beantworten können.
Offensichtliche Freude hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des VHS-Golfkurses beim zweiten Termin am sonnigen Samstagnachmittag beim Putten, Chippen und beim Erlernen von Schwung- und Schlagtechniken. Dozent Holger Fricke, Pro im Golfclub Ravensberger Land, leitet den Kurs und gibt die professionellen Hinweise für den Einstieg in den Golfsport.
Ob jung, alt, sportlich oder untrainiert – mehr als jede andere Sportart eignet sich Golf für jedermann und jede Frau. Für den Erfolg spielen allerdings viele Faktoren eine Rolle: Technik, Taktik, Ausdauer und Psyche. Unumstritten sind die gesundheitsförderlichen Aspekte des Golfsportes. Es ist vor allem die körperliche Aktivität über eine längere Zeit in der freien Natur, weshalb Golfen als gesund eingestuft werden kann. Neben weiteren positiven Aspekten, wie Stressabbau und Fettverbrennung, bietet Golfen eine gute Voraussetzung um Konzentration, Gleichgewicht und Koordination zu verbessern.
Der nächste VHS-Golf Schnupperkurs startet im Frühjahr 2009.

 


 



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Von Preußens Glanz und Bündes Gloria
Eintrag vom: 23.09.2008


Kaiser-Wilhelm-Straße eng mit Bünder Wirtschaftsgeschichte verbunden
Kaiser Wilhelm dürfte ja nun gewiss den meisten Deutschen ein Begriff sein, doch meist mit Blick auf den letzten deutschen Kaiser, der 1918 abgedankt den Weg ins niederländische Exil antreten musste. Das Wissen um Wilhelm II, wie sich Friedrich Wilhelm Viktor Albert von Preußen nach der Übernahme des kaiserlichen Zepters im Jahre 1888 nannte, ist nicht zuletzt aufgrund der weniger großen zeitlichen Distanz erheblich präsenter im Bewusstsein der Bundesbürger als zum Beispiel jenes über seinen Vorgänger an der Spitze der preußischen Monarchie, Kaiser Wilhelm I..
Bernd Block, Lehrer im Ruhestand und gebürtiger Berliner, gab denn auch gleich zu bedenken, dass bei der Benennung der gleichnamigen Straße im östlichen Teil der Bünder Innenstadt zwei potentielle „Paten“ in Frage kommen. „1888 war doch schließlich das 3-Kaiser-Jahr. Wilhelm II übernahm das Amt von seinem Vater Friedrich III., der nach nur 99 Tagen Regentschaft einem Krebsleiden erlag.“ weiß Block, Mitglied der VHS-Geschichtswerkstatt der ersten Stunde, zu berichten. „Und der wiederum hatte das Amt neben Gottes Gnaden seinem Vater, Kaiser Wilhelm I., zu verdanken.“ so Bernd Block weiter.
Erste Hinweise auf die Beantwortung der Frage ob nun Wilhelm I. oder II. mit seinem Namen für den 300 m langen Straßenzug steht, gab der lokale Kontext. Denn so wie es in Bünde etwa eine Blumensiedlung und eine Literatensiedlung gibt, in denen alle Straßen nach Zierpflanzen bzw. Schriftstellern benannt sind, so gibt es auch einen Bereich in dem die Straßennamen Personen und Ereignissen aus der Kaiserzeit entlehnt wurden. So erinnert noch heute die Victoriastraße an die Mutter Wilhelms II. und Tochter der legendären, fast 65 Jahre regierenden englischen Königin Victoria oder die Sedanstraße an eine entscheidende Schlacht im deutsch-französischen Krieg der Jahre 1870/71. Auch Moltke-, Roon- und Bismarckstraße sind Namen aus der Zeit des ersten Kaisers mit Namen Wilhelm.
Doch was zunächst nur Vermutung war bedurfte schließlich noch der hieb- und stichfesten Untermauerung, denn obwohl Block und seine Kolleg(inn)en von der Bünder Geschichtswerkstatt die Geschichtsforschung als Hobby betreiben, soll doch die Professionalität nicht zu kurz kommen. Und schließlich wurde Kollegin Margit Heberer in alten Protokollen der Stadt Bünde fündig. Am 8. August 1873 wurde „auf Antrag des Herrn M. Levison der Straßenname in Vorschlag gebracht und festgestellt“. Und zu diesem Zeitpunkt saß Kaiser Wilhelm I. auf Preußens Königs- und Deutschlands Kaiserthron.
Inwieweit diese Benennung in Zusammenhang mit der Fertigstellung eines Bünder Bauwerkes steht das die Kaiser-Wilhelm-Straße im wahrsten Sinne des Wortes in den Schatten stellt, ist leider nicht überliefert. Die Pauluskirche wurde nahezu zeitgleich ihrer Bestimmung übergeben und da der Kaiser sehr zufrieden auf den zwei Jahre zuvor errungenen Sieg über die Franzosen zurückblickte, stiftete er die Glocken für Bündes „Neue Kirche“.
Doch neben diesem „geistlichen Anlieger“ war die Kaiser-Wilhelm-Straße auch Adresse für eine Reihe von namhaften Unternehmen die Bündes glorreiche Entwicklung als Industriestandort mitprägten. Sowohl die legendären Zigarrenfabriken Steinmeister & Wellensiek und Arnold Andre waren in der Kaiser Wilhelm-Straße beheimatet, als auch viele Jahre später die zunächst als deutsche Dependance eines amerikanischen Unternehmens gegründete Firma Revell.
Text: Jörg Militzer

Foto : Bernd Block an der Kreuzung Bismarck- und Kaiser-Wilhelm-Straße. Im Hintergrund die Villa Rehling an der Bismarckstraße zu der ehemals noch ein weiteres Wohnhaus, sowie die Zigarrenfabrik Rehling & Blanck an der Kaiser-Wilhelm-Straße gehörten. (Foto: Jörg Militzer)
 



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Offene Tür im Selbstlernzentrum der VHS am 2. Deutschen Weiterbildungstag
Eintrag vom: 18.09.2008

Am 26.09.2008 lädt die VHS im Kreis Herford von 11.00 Uhr bis 15.00 Uhr ein zur Offenen Tür im Selbstlernzentrum. Besucherinnen und Besuchern stehen eine Vielzahl von interessanten Angeboten zum Mitmachen, Ausprobieren und Kennenlernen zur Verfügung. In dieser Zeit können Interessierte verschiedenste Lernangebote am Computer testen. Susanne Zens, Lernberaterin und bei der VHS zuständig für das Selbstlernzentrum, wirbt: „Mit Lernsoftware in verschiedenen Sprachen können Sie sich fit für den Beruf oder Reisen machen. Möchten Sie Ihre EDV Kenntnisse vertiefen, bieten wir auch hier entsprechende Software an. Sie können aber auch an einem Lerntypentest mit anschließender Auswertung teilnehmen. Erfahrene Lernberater stehen Ihnen mit Rat- und Unterstützung zur Seite. Sie helfen Ihnen bei technischen Fragen, geben wertvolle Tipps und nennen interessante Websites. Bei unserem VHS Quiz warten attraktive Preise auf Sie. Kommen Sie vorbei und machen Sie mit!
Außerdem wird ein kleiner Imbiss angeboten, sowie eine CD mit "freier Software" zum Mitnehmen zur Verfügung gestellt.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Deutschen Weiterbildungstages 2008 statt.

Selbstlernzentrum

http://www.deutscher-weiterbildungstag.de

 




Keywords: Weiterbildungstag,Selbstlernzentrum

Werburger Kreativtage als feste Einrichtung in den Sommerferien
Eintrag vom: 17.09.2008

Foto: Carla Ritterhoff
Vom 28. Juli bis 1. August 2008 fanden im historischen Werburg-Ensemble in Spenge
erstmals die sogenannten Werburger Kreativtage statt, in Zusammenarbeit mit der
Volkshochschule im Kreis Herford. Fünf Tage lang nahmen Kunstinteressierte an einer
Vielfalt von Kreativ-Workshops teil. Unter der Anleitung Spengeraner Künstlerinnen und
Künstler erstellten die Teilnehmenden ausdrucksstarke Bilder, Skulpturen aus Stein,
Intarsien aus Holz, oder Mosaik aus Porzellan.
Am Ende der Kreativtage kamen die Künstler/innen, die Kunst schaffenden
Teilnehmer/innen und weitere Interessierte zu einer abschließenden Ausstellung
der gefertigten Werke zusammen.
Das schöne historische Werburg-Ensemble hat sich als Ort kreativen Schaffens bewährt;
die Spenger Kreativtage sollen von nun an jeden Sommer angeboten werden.
Dies ist geplant für Sommer 2009:

  • "Tag der Offenen Tür" am Sonntag, den 21. Juni 2009 von 10 bis 16 Uhr; an diesem Tag stellen die Künstler/innen ihre Angebote vor;
  • erweiterte, zweiwöchige Werburger Kreativtage von Montag, den 3. August bis Freitag, den 14. August unter Einbindung zusätzlicher Künstler/innen;
  • am Freitag, den 14. August ab 17 oder 18 Uhr: Abschlussfest, Aus- und Vorstellung der erstellten Exponate.
     



Keywords: Werburger Kreativtage

Mallorcas Highlights - Kultur, Literatur und Natur • Studienreise im Mai 2009
Eintrag vom: 12.09.2008

Es lohnt sich immer nach Mallorca zu reisen, besonders im Mai, versichert die Reiseleiterin und Mallorca-Kennerin Susanne Rolf-Dietrich. „Eine Woche lang werden wir die schönsten Plätze besuchen und das mediterrane Leben genießen, werden auf den Spuren von Künstlern wandeln und in die Faszination der Insel eintauchen, die eine beeindruckende Vielfalt zu bieten hat. Unsere Route: Von Palma, wo mehr als nur ein Stadtrundgang auf dem Programm stehen wird, geht es in den Südwesten nach Valldemossa, bekannt durch Literatur, Musik und Liebesgeschichten. Im Westen Mallorcas reihen sich Highlights wie die berühmten Perlen an der Kette: Soller, Son Marroig, Alfabia - arabische Gärten. Im Norden werden Pollenca, Formentor und Alcudia besucht, im Nordosten Cala Rajada, Capdepera und Artà.“
Für die Unterbringung sind vorgesehen: **** - Hotel Tryp Bellver in Palma, im Kloster lluch und das **** - Hotel Bella Playa in Cala Ratjada.

Anmeldungen werden bis zum 27. Oktober 2008 erwünscht, da bis zu diesem Zeitpunkt die Mindestteilnahmezahl erreicht sein muss.

Reisetermin: 17.05.2009 bis 23.05.2009
Reisedauer: 7 Tage, 6 Übernachtungen
Teilnehmende: mind. 15 bis max. 25
Flug ab/bis: Dortmund (11:55 Uhr) mit Air Berlin bis Palma (Abflug am 23.5. um 19:40 Uhr)

Das Entgelt pro Person richtet sich nach der Gruppengröße:
ab 15 Personen: 1.325,- €
ab 20 Personen: 1.236,- €
ab 25 Personen: 1.187,- €



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Keywords: Mallorca, Rolf-Dietrich, Kultur, Studienreise, Literatur

Im Dunstkreis der Korruption — ARD-Journalist zu Gast in der VHS
Eintrag vom: 11.09.2008

Herford (tks). Politikverdrossenheit ist ein großes Schlagwort in Deutschland. Dabei gibt es hierzulande eine Gruppe, die mit Feuereifer und Elan an politischer Partizipation arbeiten: die Lobbyisten.

Wer schreibt in Deutschland die Gesetze? Der Staat? Weit gefehlt, dass hat der Journalist Kim Otto gemeinsam mit seinem Team für das ARD Magazin »Monitor« recherchiert.
Das haarsträubende Ergebnis dieser Untersuchung: Die Wirtschaft schreibt sich ihre Gesetze selbst. »Der Staat bin ich«, scheinen die Wirtschaftmächte zu sagen. Über diese katastrophalen Missstände in der deutschen (und europäischen) Politik informierte der investigative Journalist Kim Otto am Dienstagabend sein (entsetztes) Publikum in der Volkshochschule.
Deutsche Großkonzerne, wie etwa Daimler Chrysler, BASF oder die Fraport AG, hätten über hundert Konzernvertreter in deutschen Ministerien sitzen. Diese »Leihbeamten« hätten dort ihre eigene Schreibtische, hätten Zugang zu vertraulichen Informationen (und Kopiergeräten), hätten an der Vergabe von öffentlichen Aufträgen teil und würden maßgeblich an Gesetzesentwürfen mitarbeiten. Bezahlt würden diese Mitarbeiter aber weiterhin von den Konzernen.
In gut zwei Stunden legte der Journalist und Hochschulprofessor dar, wie skandalös es eigentlich in deutschen Ministerien (und mittlerweile auch in deutschen Gesetzbüchern) aussehe.
Prof. Dr. Kim Otto, Jahrgang 1968, arbeitet seit sieben Jahren für das ARD Politikmagazin »Monitor«. Die ganze Tragweite dieses Skandals ist in dem Buch »Der gekaufte Staat. Wie Konzernvertreter in deutschen Ministerien sich ihre Gesetze selbst schreiben« (Kiepenheuer & Witsch Verlag 2008) nachzulesen. Im Jahr 2007 bekam Otto, gemeinsam mit seinem Team, den Adolf-Grimme-Preis für die Recherchen zum Thema dieses Buches.
Wie erfolgreich die Vertreter deutscher Großkonzerne sind, erläuterte Kim Otto anhand einiger Beispiele: Die Fraport AG, die Betreiber Firma des Frankfurter Flughafens, sah sich vor die Wahl gestellt, entweder mehrere hundert Millionen Euro für Lärmschutzmaßnahmen auszugeben, oder den Frankfurter Flughafen aus dem Gesetzesentwurf für Lärmschutz herausfallen zu lassen.

Letzteres gelang, so Otto, mit Hilfe eines Fraport AG-Mitarbeiters im Bundesverkehrsministerium. »Rein rechtlich gesehen, ist diese Vorgehensweise völlig legal«, betonte Otto. Moralisch gesehen jedoch, da war sich auch die verblüffte und verärgerte Zuhörerschaft einig, absolut verwerflich. Und dieses Beispiel sei nur die Spitze des Eisbergs. In einem Interview siedelte ein Abgeordneter des Bundestages dieses (legale) Verfahren der Konzerne im »Dunstkreis der Korruption« an. Wer mehr über die dubiosen »Leihbeamten«, die Machenschaften der Großkonzerne und ihre schier unendlichen Einflussmöglichkeiten wissen möchte, dem sei das Buch »Der gekaufte Staat« ans Herz gelegt.
Artikel vom 11.09.2008




Keywords: Kim Otto, Monitor, Grimmepreis

Aktuelle Informationen rund um die Einbürgerung
Eintrag vom: 11.09.2008

Menschen, die sich einbürgern lassen möchten, müssen schon seit dem August 2007 belegen, dass sie über ausreichende Deutschkenntnisse in schriftlicher und mündlicher Form verfügen. In der Regel weisen sie dieses durch das Zertifikat Deutsch nach. Seit dem 1. September 2008 müssen sie zusätzlich den Einbürgerungstest erfolgreich absolvieren. Die Volkshochschulen sind vorerst die einzigen Einrichtungen, die diese Tests durchführen dürfen. Der Einbürgerungstest besteht aus 33 Fragen, mit denen Grundkenntnisse der deutschen Rechts- und Gesellschaftsordnung nachgewiesen werden sollen. Seit August 2007 hat die VHS im Kreis Herford als akkreditiertes Prüfungszentrum bereits bei rund 60 Einbürgerungswilligen die Sprachprüfung abgenommen. Für den neu hinzugekommenen Einbürgerungstest ist sie nun gut vorbereitet. Spezielle Kurse, die auf die Einbürgerungstests vorbereiten, werden bei Bedarf eingerichtet.
Für Auskünfte steht die Fachbereichsleiterin Andrea Dohmann gern zur Verfügung.

Weitere Informationen finden Sie hier

Info zum Einbürgerungstest am 31. Oktober 08 bitte hier klicken

Info zum Einbürgerungstest am 1. Dezember 08 bitte hier klicken

Info zum Einbürgerungstest am 14. Januar 2009 bitte hier klicken

 




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Deutschland: Zu wenig Geld für die Bildung - OECD-Studie "Bildung auf einen Blick" vorgestellt
Eintrag vom: 11.09.2008

09.09.2008
(redaktion) Deutschland investiert zu wenig Geld in die Bildung. Dies geht aus der diesjährigen Studie "Bildung auf einen Blick" hervor, die die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung" (OECD) heute in Berlin vorgestellt hat. Im Jahr 2005 hat Deutschland demnach 5,1 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) für die Finanzierung seiner Bildungsinstitutionen ausgegeben, während es im OECD-Schnitt 6,1 Prozent waren. Deutschland liegt damit auf Platz 23. Besonders sparsam zeigt sich Deutschland offensichtlich im Primarbereich. Hier liegen nämlich die Ausgaben unter dem OECD-Schnitt, während sie im Tertiärbereich und - bedingt durch das Duale System - im Sekundarbereich über dem OECD-Schnitt rangieren.
Tatsächlich sind die Ausgaben pro Schüler in Deutschland zwischen 2000 und 2005 um zwei Prozent leicht gestiegen. Abgesehen von Belgien, wo die Ausgaben pro Schüler in diesem Zeitraum schrumpften, war dies allerdings der geringste Anstieg innerhalb der OECD. Er kam auch nur deshalb zustande, weil die Ausgaben langsamer zurückgingen als die Schülerzahlen. In der tertiären Bildung sind die Ausgaben zwischen 2000 und 2005 in Deutschland zwar um 6 Prozent gestiegen, konnten aber mit den gestiegenen Studierendenzahlen nicht mithalten. Die Folge: Die Ausgaben pro Studierenden sind im gleichen Zeitraum um zwei Prozent gesunken. Sinkende Ausgaben pro Student hatten innerhalb der OECD nur die Länder Belgien, Ungarn, Niederlande und Schweden zu verzeichnen. Allerdings mussten diese Länder mit Ausnahme von Belgien einen weit größeren Anstieg bei den Studierendenzahlen bewältigen.
Der Anteil der Studienanfänger wie auch der Graduierten je Jahrgang ist in den meisten OECD-Ländern in den vergangen Jahren schneller gewachsen als in Deutschland - und das von einem deutlich höheren Niveau. So ist der Anteil der Hoch- und Fachhochschulabsolventen je Jahrgang in Deutschland von 2000 bis 2006 von 18 auf 21 Prozent gestiegen. Im OECD-Schnitt wuchs der Graduiertenanteil je Jahrgang im gleichen Zeitraum dagegen von 28 auf 37 Prozent.
Innerhalb der öffentlichen Ausgaben insgesamt ist der Anteil der Bildungsausgaben in Deutschland sogar gesunken: von 9,9 auf 9,7 Prozent. Zum Vergleich: Im OECD-Mittel stieg der Anteil der Bildungsausgaben zwischen 2000 und 2005 von 12,8 auf 13,2 Prozent der Gesamtausgaben der öffentlichen Hand.
Gesamtbericht, Grafiken und weitere Informationen sind auf der Internetseite unter www.oecd.org/de/bildungaufeinenblick zu finden.
Quelle: http://bildungsklick.de
 

 




Keywords: OECD-Studie, Bildung, Bildungsinstitutionen

Wenn Else aus dem Bett „gekrochen“ kam
Eintrag vom: 10.09.2008

VHS-Geschichtswerkstatt untersuchte die Geschichte der Wasserbreite

Margit Heberer vor dem heutigen Zollamt. Auch dieses schmucke, im Jahre 1901 errichtete Bauwerk, das zunächst das Hotel und Restaurant „Zum großen Kurfürst“ beherbergte, entstand wie z.B. der Tabakspeicher und das Gebäude der Firma Severin während des „Baubooms“ an der damals neu angelegten Wasserbreite. (Foto: Jörg Militzer)

„Wenn die Else über die Ufer ihres Flussbettes schwappt, sind heute im Innenstadtbereich nur in den seltensten Fällen größere Überschwemmungen zu beklagen,“ erklärt Margit Heberer, seit knapp 2 Jahren Mitglied der Bünder Geschichtswerkstatt, „hat man ihr durch die Eindämmung doch den Freiraum dazu genommen.“ Doch das war nicht immer so, denn dort wo heute die Wasserbreite verläuft waren noch vor wenig mehr als 100 Jahren die Ausläufer der Flutwiesen des Bünder Wasserlaufes, weiß die ehemalige Angestellte der Schulverwaltung weiter zu berichten.

Bereits im Jahre 1686 wurde im Kataster des Amtes Limberg, zu dem Bünde seinerzeit gehörte, die „Waterbrede“ erwähnt. Wahrlich noch keine Bezeichnung für eine Straße, denn bis zu deren Anlage sollten noch rund zwei Jahrhunderte ins Land ziehen, doch für ein Wiesenstück das zwischen Else und der späteren Bahnlinie gelegen war. Da sich die Menschen auf ihren Wegen von der Spradower Chaussee zur Bünder Kirchstraße (heute Bahnhofstraße) aber auch früher schon nicht gern die Füße nass machten, haben sie diese feuchten Wiesen einfach „links liegen lassen“ und es entstand vermutlich ein nicht gezielt geplant und angelegter, sondern „historisch gewachsener“ Weg, eben der Wasserbreitenweg.
Doch vom einfachen Weg zur Straße sollte es noch ein Stück weit dauern, wollte man doch nicht nur eine Straße bauen, der Weg sollte schließlich „chaussiert“ werden. Was aus heutiger Sicht vielleicht wie ein modischer Gag bei der Benennung der Straßenbauarbeiten erscheint, hatte handfeste und vor allem finanzielle Hintergründe. Unter dem aus dem französischen entlehnten Begriff „Chaussee“ verstand man schließlich eine Land- oder Kreisstraße, für deren Finanzierung nicht die Stadt bzw. die anliegenden Gemeinden, sondern der Kreis in die Pflicht genommen werden konnte. Nachdem bereits erste Überlegungen zum Ausbau des Wasserbreitenweges 1892 eben wegen der immensen Kosten seitens der Stadt ad acta gelegt wurden, kein unwichtiges Argument.
Schließlich, im Frühjahr 1899, waren sich alle Beteiligten einig und es wurde mit dem Ausbau begonnen. Obwohl es wegen der Querung des Gewinghauser Baches zu Verzögerungen kam, schließlich musste eine Brücke den Bachlauf überspannen, zeigte sich die zeitgenössische Presse recht euphorisch über das Fortschreiten der Bauarbeiten. „Die Chaussierung der Wasserbreite schreitet rüstig vorwärts und erhält die Straße nach ihrer Fertigstellung ein schönes Aussehen, dürfte es dann wohl angebracht sein, der Straße einen dementsprechenden Namen zu geben.“ war im August des Jahres 1899 zu lesen und auch mit Vorschlägen warteten die Lokalredakteure auf. Kaiserallee oder zumindest Königsallee würden der neuen Chaussee wohl am ehesten gerecht werden, vorausgesetzt die Stadt würde dann auch noch gleich die beidseitige Bepflanzung der Strecke mit Alleebäumen in Auftrag geben.
Aber nicht nur positive Kritiken begleiteten den Straßenbau nördlich der Innenstadt. „Heute passieren mehr als 500 Wagen täglich die Elsebrücke“ um das nötige Füllmaterial herbeizuschaffen und die Journalisten zeigten sich verwundert, dass „an der engen Stelle beim alten Kirchhofe nicht größere Unglücksfälle herbeigeführt werden.“ Nichts desto trotz wurden die Bauarbeiten bereits im Oktober 1899 abgeschlossen und die nun offiziell Wasserbreite genannte Straße entwickelte sich zu einer der ersten Adressen für die Ansiedlung zahlreicher Industriebetriebe. (Text Jörg Militzer)
 




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Tag des offenen Denkmals: Geschichte hautnah erleben
Eintrag vom: 10.09.2008

Herford (HK/CP, 10.09.08). Beim Tag des offenen Denkmals am 14. September können sich Geschichtsbegeisterte im ganzen Land zu einer Reise in die Vergangenheit aufmachen. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz zählt für die bundesweite Aktion 7 000 »angemeldete« Denkmäler in mehr als 2 500 Städten und Gemeinden. Auch Herford ist mit von der Partie.

Unter dem Motto »Vergangenheit aufgedeckt - Archäologie und Bauforschung« erklären Fachleute und engagierte Laien aus Denkmalpflege und Archäologie anhand konkreter Beispiele ihre Arbeit. Neben Tausenden historischen Bauwerken - von der Kirche bis zur Wassermühle - öffnen auch Restauratoren-Werkstätten ihre Türen.
In Herford richtet sich das Hauptaugenmerk indes ganz auf die Johanniskirche. Was kaum noch bekannt ist: Im Oktober 1905 war das Gotteshaus baupolizeilich gesperrt worden, denn man befürchtete den Einsturz der Kirche. Verursacht durch jahrelange Grundwasserabsenkungen nahm das Abfaulen des Fundamentes immer dramatischere Formen an. Immer wieder fielen Putzbrocken von der Gewölbedecke in den Innenraum. Der Turm neigte sich und die Südwand wurde nach außen gedrückt. Kurz: Die ganze Kirche drohte einzustürzen.
Erst 1910 wurde die »gerettete Kirche« neu geweiht. Was war zur Rettung des Gebäudes unternommen worden? Wie hat sich der Bau dadurch verändert? Ist das Problem noch immer aktuell (wie manche befürchten)? Der Restaurator und Stadtführer Mathias Polster wird am kommenden Sonntag vor Ort über die aufwändige Rettungsaktion für die erste rein gotischen Hallenkirche Norddeutschlands berichten. Treffpunkt der Geschichtsfreunde ist um 14 Uhr am Südportal der Johanniskirche am Neuen Markt. Die Teilnahme ist kostenlos.
 



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Kulturreise zum Schleswig-Holstein Musikfestival begeisterte
Eintrag vom: 05.09.2008

Unter dem Motto „Kultur im Norden“ reisten vom 28. bis 31. August, 26 Teilnehmende der Volkshochschulen Herford, Höxter, Holzminden und Hameln nach Schleswig-Holstein. Das renommierte Musikfestival präsentiert seit 1986 die Elite der klassischen Musik in herrlicher Umgebung auf Schlössern, Gutshäusern, Scheunen und Kirchen. Domizil der VHS-Gruppe war der Historische Krug in Oeversee bei Flensburg. Zwei ausverkaufte Spitzenkonzerte auf Schloss Wotersen und im Schleswiger Dom begeisterten die Reisenden. In Wotersen spielte das Kammerorchester Basel unter Stefan Vladar Werke von Rossini und Beethoven. Die Geigerin Viktoria Mullova war die umjubelte Solistin des Konzertes. Im Schleswiger Dom kam das Festivalorchester unter der Leitung von Kolja Blacher zum Einsatz, der auch als Solist an der Violine zu hören war. Die Werke von Bach, Schostakowitsch und Beethoven erklangen in der Atmosphäre des Doms in besonderer Weise. Abgerundet wurde das Kulturprogramm mit Besuchen der Städte Sonderborg in Dänemark, Flensburg, Lübeck und Schleswig. Auf Führungen und bei Museumsbesuchen öffnete sich den Teilnehmern die ganze Bandbreite des Landes zwischen den Meeren. Die VHS im Kreis Herford wird mit dem Veranstalter REISEN mit KULTUR auch im Jahre 2009 eine Festivalreise anbieten – dann wird der Programmschwerpunkt, mit zwei Konzerten in Schleswig-Holstein, in Dänemark sein. Das Programm ist im März 2009 bekannt.

 

 

 




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Von der Kerkstrate zur Bahnhofstraße
Eintrag vom: 03.09.2008


VHS-Geschichtswerkstatt spürt wechselvolle Namensgeschichte auf
Ulrich Kleier, selbst Bünder Urgestein, besucht die VHS-Geschichtswerkstatt seit deren „Gründung“ vor nunmehr zwei Jahren und „Obwohl ich seit frühester Kindheit in den Straßen der Stadt unterwegs bin, …“ bekennt Kleier „… bin ich doch immer wieder überrascht wie verzwickt die Geschichte der Benennungen doch sein kann.“ Eine dieser verzwickten, weil sehr wechselvollen Geschichten ist zweifellos die der Bahnhofstraße, die wir im zweiten Teil unserer Serie über die Geschichte der Bünder Straßennamen vorstellen möchten.
Die wohl älteste Erwähnung eines Namens für diesen Straßenzug dürfte eine Urkunde aus dem frühen 16. Jahrhundert beinhalten: „Das Lippische Gericht geht bis an die Kerkstrate, an die Espenbrücke, an das Schweinekreuz und den Hundebroker Baum", so wird der Inhalt dieser Urkunde in einem Bericht aus dem Jahre 1963 zitiert. Kerkstrate bedeutet zwar so viel wie Kirchstraße und gewiss, die heutige Bahnhofstraße führt ja auch an der Laurentius-Kirche vorbei, aber wirklich spannend wurde die Sache erst als die Teilnehmer der Geschichtswerkstatt feststellten, dass die Kirchstraße nicht im Schatten von Laurentius, sondern im Bereich des Bahnhofes zu finden war.
Nicht viel jüngeren Datums dürfte die als historisch gewachsen anzusehende und auch heute noch vielfach benutzte Bezeichnung „Bolldamm“ sein. Während das kleine Bünder Kirchlein schon zu Wittekinds Zeiten auf einer Anhöhe, die sie vor den regelmäßigen Überschwemmungen der Else schützte, erbaut wurde, so lag der Bereich nördlich der Else Richtung Ennigloh deutlich unter dem heutigen Bodenniveau und war durch das regelmäßige Hochwasser ein sehr feuchtes Areal. Um es nun den Enniglohern zu ermöglichen Bünde ganzjährig trockenen Fußes zu erreichen, wurde der Weg mit Holzstämmen („Bohlen“) befestigt und in mehreren Abschnitten um etwa 5 bis 6 Meter aufgeschüttet. Diese Bohlen, die der Befestigung des dammartig aufgeschütteten Weges dienten, waren somit namensgebend für diesen Bohlendamm und schließlich den Bolldamm.
Zweifelsfrei nicht ganz so alt kann die Benennung Bahnhofstraße sein, denn ohne Bahnhof keine Bahnhofstraße und bekanntlich hielt in Bünde erst am 21. November 1855 der erste Zug auf seinem Weg von Löhne nach Osnabrück. Schließlich stellte sich die Frage: Wann hieß denn nun welcher Abschnitt wie?
Erst ein Vergleich der Anwohneradressen ergab, dass der Straßenverlauf vom alten Ortskern, an der Kreuzung Eschstraße bis etwa zur Else-Brücke Bahnhofstraße, daran anschließend von der Brücke bis etwa dem Kleinen Bruchweg Bolldamm und das letzte Stück in Richtung Bahnlinie dann Kirchstraße hieß. Erst um das Jahr 1910 (die genaue Datierung steht noch aus) suchte die Stadt wohl nach Harmonisierung und der gesamte Straßenzug erhielt den Namen Bahnhofstraße.
Als aus dem Kaiserreich dann knappe 25 Jahre später eine Diktatur geworden war, wurden auch eine Reihe von Straßen den Größen aus Partei und Politik gewidmet. Adolf-Hitler-Straße hießen ab dem 19. April 1933, also nur knapp 3 Monate nach der sogenannten Machtergreifung, die kompletten 1064 Meter vom Stadtmittelpunkt bis zur Bahnlinie. Doch nachdem das „Tausendjährige Reich“ glücklicherweise schon nach 12 Jahren zu Ende war, ordnete der Regierungspräsident in Minden in einem Schreiben vom 19. Mai 1945 die Rückbenennung aller Straßen an. Die Bünder Stadtverwaltung antwortete, die Rückbenennung bereits restlos durchgeführt zu haben.
Text Jörg Militzer

Ulrich Kleier vor dem Straßenschild „Bahnhofstraße“ am Rahningschen Hof. Obwohl im Schatten der Kirche hieß hier die Straße schon vor mehr als hundert Jahren Bahnhofstraße, während im Bahnhofsbereich der Straßenverlauf Kirchstraße genannt wurde. (Foto: Jörg Militzer)
 




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Alphabetisierungskurse an der VHS
Eintrag vom: 02.09.2008


Anlässlich des von der UNESCO ausgerufenen Weltalphabetisierungstags am 8. September möchte die Volkshochschule im Kreis Herford auf ihre Alphabetisierungsangebote hinweisen. Eine SMS verschicken, einen Einkaufszettel lesen, ein Entschuldigungsschreiben für die Schule verfassen – für viele Menschen sind diese Tätigkeiten alles andere als selbstverständlich! Nach Auskunft von Experten können 5% der Gesamtbevölkerung nicht ausreichend lesen und schreiben. Übertragen auf den Kreis Herford bedeutet dies, dass bei weit mehr als 10.000 Menschen ein Bedarf besteht, ihre Schreib- und Lesefähigkeiten zu verbessern.
Die VHS bietet in Herford zwei Alphabetisierungskurse an. In diesen Kursen können betroffene Menschen in entspannter Atmosphäre ihr Sprachwissen- und können erweitern und festigen. Die Teilnahme an den Kursen ist nach einer vertraulichen Beratung durch die Fachbereichsleitung möglich. Die VHS bittet Freunde, Bekannte und Verwandte von Menschen, die dieses Angebot nicht lesen können, um Weitergabe dieser Informationen. Nähere Auskünfte unter Tel. 05221/5905-16 oder www.vhsimkreisherford.de.

Informationen zum Alphabetisierungskurs

Informationen zum Alphabetisierungskurs
 




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