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VHS-Stadtführung auf den Spuren des Mittelalters
Eintrag vom: 23.10.2007


Herforder Kreisblatt 23.10.2007 (nie). Der sonnige Herbsttag lockte am Samstag viele geschichtsinteressierte Bürger aus dem gesamten Kreis Herford in die alte Hansestadt. Die besondere Stadtführung »Herford entdecken – Der Wall« war eine Veranstaltung der Volkshochschule mit Mathias Polster. An realen Schauplätzen zeigte der Stadtführer, wie es im Mittelalter in Herford aussah und welche Rolle der Wall mit der damaligen Stadtmauer erfüllte. Die Führung begann nahe dem Treffpunkt am Fürstenauplatz, am ältesten noch erhaltenen Abschnitt der ehemaligen Befestigungsmauer, und verlief dann 3,5 Kilometer um den historischen Stadtkern herum. Die Reise durch 800 Jahre Stadtgeschichte wurde insbesondere durch zahlreiche Illustrationen »lebendig«, die Polster mitgebracht hatte: »Der schönste Blick am Wall ist vom Pöppelmannhaus in Richtung Bielefelder Straße«, verriet der Stadtführer. An dieser Stelle ist der im Mittelalter mit der Hand ausgehobene Stadtgraben zu sehen. Die Stadtmauer selbst war etwa zehn Meter hoch und wurde um 1250 fertig gestellt. Der letzte Festungsbauplan der Stadt »Hervordt« aus dem Jahre 1628 enthielt die fünf Stadttore sowie die Kanonenstandorte. Abgebaut wurde die Befestigungsanlage schließlich, weil sie keinen Schutz mehr bot. »Die Kanonen schlugen hinter der Mauer ein«, erklärte Polster. Auch heute noch gibt es Spuren aus dem Mittelalter am Wall. Polster führte die Bürger von den »Steinbrüchen« in der Werre am Bergertorwall bis zum Schulwall, der seiner Meinung nach der schönste Abschnitt des Rundgangs ist. Die Teilnehmer erfuhren auch, dass seit dem Mittelalter ein Wegerecht für die Straßen existiert, die direkt am Wall verlaufen. Mit großem Interesse verfolgten die Besucher die Informationen über die einst so bedeutende Befestigungsmauer.


Fotos Diana Niemann (HK)

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Argumentationstraining gegen Stammtischparolen
Eintrag vom: 17.10.2007

Dr. Klaus-Peter Hufer

Jeder kennt Situationen, in denen mit dumpfen Parolen und platten Sprüchen Vorurteile oder Diskriminierungen beiläufig oder mit aggressiver Rechthaberei ungeniert vorgetragen werden - etwa beim Familienfest, im nachbarschaftlichen Gespräch, an der Supermarktkasse oder tatsächlich am Stammtisch. Für diejenigen, die solchen Konfrontationen argumentativ, selbstsicher und angemessen begegnen wollen, bietet sich dieses Seminar an. Das bereits in der Erwachsenenbildung erprobte Training greift häufige Statements auf, gibt sachliche Informationen, erläutert psychologische Hintergründe und eröffnet Analysemethoden und Gegenstrategien. Anhand der zahlreichen Materialien und Übungen lassen sich sowohl situatives Handeln als auch nützliche Kommunikationstechniken spielerisch erproben. Dabei ist der aktive Teil des Argumentationstrainings als offener Prozess angelegt, so dass sich immer neue Antworten ohne den klassischen Belehrungscharakter erarbeiten lassen. Das Seminar möchte die individuelle Diskursfähigkeit erhöhen und dazu ermutigen, für Toleranz sowie für eine zivile politische Kultur einzutreten. Und die nächste Möglichkeit zur praktischen Anwendung des Trainings kommt bestimmt - schneller als es der Teilnehmerin oder dem Teilnehmer lieb sein dürfte.

In Zusammenarbeit mit dem Kuratorium Erinnern, Forschen und Gedenken

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Scharfe Zähne und scharfer Verstand - Vortrag über Raubsaurierforschung
Eintrag vom: 15.10.2007

VHS-Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Paläontologischen Arbeitskreis Bünde►




NW Bünde (karl). Sie sind seit Jahrmillionen ausgestorben und waren am Freitagabend trotzdem die Protagonisten im Dobergmuseum: Raubsaurier. Unter der Überschrift „ Scharfe Zähne und scharfer Verstand“, stellte die Paläontologin Ute Richter die aktuellen Ergebnisse aus der Raubsaurierforschung in Niedersachsen vor.
Die Mitarbeiterin am Niedersächsischen Landesmuseum Hannover vertrat Anette Richter, Leiterin der naturkundlichen Abteilung im Landesmuseum, da diese kurzfristig zu einem paläontologischen Kongress nach Texas reisen musste. Ute Richter: „Was hier im Museum an fossilen Schätzen schlummert, ist wirklich bemerkenswert.“ In ihrer Forschung beschäftigt sie sich vorwiegend mit dem Leben der urzeitlichen Tiere, ihrer Anpassung, Entwicklung und ihrem Lebensraum. Dabei konzentriere sie sich in erster Linie auf das Mesozoikum, dem Erdmittelalter (Beginn vor 251 Millionen und Ende vor 65,5 Millionen Jahren) und gehe strikt regional vor, so dass die Rekonstruktion fossiler Lebensräume. Dementsprechend kamen am Freitag vorwiegend Funde aus dem benachbarten Bundesland, wie die Region um Hannover und Holzminden zur Sprache. Bevor Richter tiefer in die Materie eintauchte, veranschaulichte sie anhand eines Dinosaurierstammbaumes die Entwicklung der archaischen Reptilien und zeigte auf, dass die Vögel Nachkommen der Raubsaurier sind. „Man kann also nicht von einem vollständigen Aussterben dieser Lebewesen sprechen, denn ihr Erbe lebt in den Vögeln weiter.“
Nach einer kleinen Einführung in urzeitlicher Geografie und allgemeiner Geologie, sprach Richter über Zahnfunde. Vorher erklärte sie, wie ein entsprechender Fund wissenschaftlich analysiert werden muss. Anhand der gefundenen Zähne ließen sich unterschiedliche Beiß- und somit Nahrungsgewohnheiten der Raubsaurier rekonstruieren und Vermutungen über die Verbreitung der verschiedenen Arten anstellen. „Diese Funde geben Aufschluss über Lebensgewohnheiten, Ursprung, Entwicklung und Zeitalter der Tiere“, informiert Richter.
So sei der Allosaurus der „Haus- und Hofraubsaurier“ in Europa, welches sich im Erdmittelalter näher am Äquator befunden hätte, gewesen. Quasi das europäische Pendant zum Tyrannosaurus Rex, der vorwiegend in Nordamerika nachgewiesen wurde.
NW Bünde vom 15.10.07, Text: Karl-Hendrick Tittel
Fotos: Schwidde




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Keywords: Saurierforschung, Paläontologischer Arbeitskreis, Dobergmuseum

Verbandsversammlung des Zweckverbandes Volkshochschule im Kreis Herford
Eintrag vom: 11.10.2007

7. öffentlichen Sitzung am Mittwoch, den 17. Oktober 2007, 18.00 Uhr in der Aula der VHS, Herford, Münsterkirchplatz  1.          
Tagesordnung :
  1.  Einführung und Verpflichtung neuer Mitglieder/stellv. Mitglieder der Verbandsversammlung des Zweckverbandes Volkshochschule im Kreis Herford
  2.  Jahresrechnung des Zweckverbandes Volkshochschule im Kreis Herford für das Haushaltsjahr 2006 sowie Entlastung des Verbandsvorstehers
  3.  Änderung des § 8 Abs.4 der Zweckverbandssatzung
  4.  Entwicklung der VHS mit Blick auf die Finanzen
  5.  Änderung der Ermäßigungsregelungen in der Schulsatzung
  6.  Bericht über die Arbeit der Arbeitsgemeinschaft Arbeit & Leben DGB/VHS
  7.  Aktuelles aus der VHS-Arbeit
  8.  Mitteilungen und Anfragen



Keywords: Verbandsversammlung

Einladung ins englische Paradies - Gärten in Südengland
Eintrag vom: 11.10.2007

Für die englischen Gartenparadiese haben sich schon viele durch die Literarischen Gartenreisen mit Susanne Rolf-Dietrich begeistern lassen.
Am Donnerstag, den 18.10.2007 werden im Universum Bünde um 20.00 Uhr die schönsten Fotos und die einzelnen Highlights der Reisen in einem Vortag präsentiert. Interessierte können sich an so wunderbaren Orten wie Kew Garden mit seinen grandiosen Gewächshäusern aus der guten alten Zeit erfreuen, an Bildern vom schönsten Garten Englands, Sissinghurst, Churchills Heim "Chartwell" und an inspirierenden Landschaften wie die englische Südküste, wo ein magischer Ort namens Minack liegt. Das Geheimnis der "Lost Gardens of Heligan" und das zukunftsweisende "Eden- Projekt" - beides kreiert aus der Hand eines Visionärs.
Wenn die Gartensaison sich dem Ende zuneigt, an diesem Abend können sich Interessierte für die nächste inspirieren lassen.



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Keywords: Gärten, Südengland, Gartenparadiese

Geschichte braucht Raum - Maklerbüro bietet Treffpunkt für Geschichtswerkstatt und VHS
Eintrag vom: 09.10.2007

Von Maren Waltemode (Text und Foto)
Bünde (BZ). In Zeiten knapper Kassen ist Ideenreichtum gefragt. Kreativ zeigten sich jetzt Geschichtswerkstatt und Volkshochschule. Im Immobilienbüro Schuster steht den beiden Institutionen jetzt ein Raum zur Verfügung.
Der Gedanke, den frisch renovierten Raum im Erdgeschoss des denkmalgeschützten Gebäudes zur Verfügung zu stellen, kam Siegbert Schuster bei der Arbeit. „Das Fenster zur Straße Auf’m Tie war geöffnet und ich hörte draußen Teilnehmer einer Stadtführung der Geschichtswerkstatt, die auf der Suche nach einer Toilette waren, erinnert sich der Bünder Immobilienmakler. Seine erste Idee, den geschichtsinteressierten Bürgern die Nutzung der Sanitäranlagen zu ermöglichen, hat er mittlerweile ausgeweitet. Künftig werden die monatlichen Treffen der Geschichtswerkstatt in seinen Räumlichkeiten stattfinden. „Es ist toll, sich an einem so geschichtsträchtigen Ort gleich neben der Laurentiuskirche zu treffen“, schwärmt Jörg Militzer von der Geschichtswerkstatt.
Durch die gemeinsame Organisation der Stadtführungen konnte auch die Volkshochschule mit ins Boot geholt werden. Und Monika Schwidde von der VHS ist dankbar um jeden Raum. „Seit Beginn des neuen Schuljahres steht uns in der Gesamtschule deutlich weniger Raum zur Verfügung. Und die verbleibenden Räume sind herkömmliche Klassenräume.“ Dagegen werde in dem modernen und mit High-Tech-Geräten ausgestatteten Raum eine Atmosphäre geschaffen, ind er Erwachsene zur Weiterbildung angeregt würden, ist die Pädagogin überzeugt. Angedacht ist, neben der Geschichtswerkstatt auch weitere Volkshochschul-Kurse bei Schuster Immobilien unterzubringen. „Geplant sind außerdem Vorträge zum Energiepass und weiteren baulichen Themen“, kündigt Siegbert Schuster an. Warum soll man die Synergieeffekte nicht nutzen, begründet der Makler sein Engagement für Geschichte und Bildung.
In dem 50 Personen fassenden Raum ist noch reichlich Platz für weitere Geschichtsinteressierte. Das nächste Treffen der seit etwa einem Jahr bestehenden Geschichtswerkstatt findet am kommenden Montag, den 8. Oktober, um 20 Uhr bei Schuster Immobilien, Auf’m Tie, statt.
Die acht Mitglieder zählende Verein arbeitet derzeit an einem großen Projekt. „Einzelheiten bleiben noch geheim, aber es geht um das Erforschen der mehr als 700 Straßennamen in Bünde“, verrät Jörg Militzer.



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Keywords: Geschichtswerkstatt, Immobilienbüro Schuster

Die Wand-Entdeckung - Restauratoren finden verborgene Ausmalungen in der VHS-Aula
Eintrag vom: 01.10.2007

H e r f o r d (HK). Ein für Laien karges und unansehnliches Stück Mauer bringt in der VHS mehrere Fachleute ins Schwärmen. Restauratoren entdeckten in der Aula kostbare Wandausmalungen – verborgen hinter einer weißen Farbschicht. Die Spuren zeugen von farbenprächtigen Mustern und opulenten Bordüren. Diese stammen vermutlich noch aus dem Jahr 1896, dem Erbauungsjahr des Gebäudes am Münsterkirchplatz. »Dieser Fund ist nicht nur bedeutend, sondern kommt auch unerwartet«, freut sich Restaurator Mathias Polster. Die Entdeckung glückte dem 49-Jährigen, als er einen Wasserschaden in der Ecke einer Wand begutachtete. Dabei legte er Teile der Wandausmalung frei. Kunsthistorikerin Petra Brennenstuhl, die bereits im gleichen Raum das historische Wandgemälde »Die Brautwerbung Heinrichs um Mathilde « restaurierte und dem stark nachgedunkelten Bild neuen Glanz verlieh, bestätigt den anfänglichen Verdacht. »Wir haben hier eine Dreifachgliederung mit Längs- und Querstreifen, eine schwarze Bordüre mit kreisrunden Segmenten, zinnoberroten Leisten, die eierschalfarben abgesetzt sind, sowie vergoldete Ornamente«, so Petra Brennenstuhl. »Der ganze Raum muss dem Betrachter damals sehr bunt, opulent und wuchtig erschienen sein«, ist sich Polster sicher. Daran erinnert heute nicht mehr viel: »In den vergangenen Jahrzehnten – bis zuletzt in den 80-er Jahren – wurden Wandausmalungen mehrmals übermalt «, so Polster. Deshalb seien sie auch in einem schlechten Zustand: »Eine Restaurierung ist nicht möglich. «Um den Raum wieder in den alten Zustand zu versetzen, müsste alles rekonstruiert werden. Den Preis dafür schätzt Brennenstuhl auf mindestens 200 000 Euro. Die Kosten für die Restaurierung des Wandgemäldes »Die Brautwerbung « beliefen sich auf etwa 13 000 Euro. Zahlreiche Sponsoren ermöglichten die Finanzierung, unter anderem ehemalige Schüler des Ravensberger Gymnasiums, die den VHS-Raum ursprünglich als Schulaula nutzten.
»Dieser Fund ist nicht nur bedeutend, die Prächtigkeit ist auch unerwartet«, so Restaurator Mathias Polster. Die Wandausmalungen sind (noch) größtenteils hinter einem so genannten Deckanstrich verborgen, die Polster hier mit der Kunsthistorikerin Petra Brennenstuhl freilegt. Text und Foto: Jörn Hannemann




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Keywords: Aulawand, Ausmalungen, VHS-Aula

Mehrwert Bildung - Der Wandel zur Dienstleistungs- und Wissensgesellschaft macht Bildung zum brennenden Thema
Eintrag vom: 25.09.2007

Die Frankfurter Buchmesse ist Plattform für zukunftsweisende Bildungsdebatte. "Eine Investition in Wissen bringt noch immer die besten Zinsen", sagte Benjamin Franklin bereits vor rund zweihundertfünfzig Jahren. Heute ist Bildung wichtiger denn je. In der globalisierten Welt erschließt sie dem Einzelnen Entwicklungsmöglichkeiten und sichert seine Teilnahme an der Gesellschaft. "Bildung ist auch der Schlüssel zur eigenen Kultur und ermöglicht eine offene, respektvolle Annäherung an das Fremde, sie ist Grundlage für den Dialog der Kulturen", sagte Juergen Boos, Direktor der Frankfurter Buchmesse, 2006 bei der Vorstellung des neuen Themenschwerpunktes Zukunft Bildung.
Wirtschaft und Gesellschaft greifen verstärkt auf die Ressource Wissen zurück, weil sich der Wandel zur Dienstleistungs- und Wissensgesellschaft immer schneller vollzieht. 2004 waren bereits 71 Prozent der Erwerbstätigen im Dienstleistungssektor beschäftigt, davon knapp die Hälfte in Wissens- und Informationsberufen. Das bedeutet: Wissensvermittlung und Wissensaneignung müssen sich veränderten Bedürfnissen stellen. Daneben fordert die demografische Entwicklung mit steigender Lebenserwartung und immer noch sinkenden Geburtenraten große Anpassungsleistungen eines künftigen Bildungssystems. Lernen, darauf weisen Wissenschaftler und Politiker hin, ist nicht mehr auf die Schulzeit begrenzt.
Zukunft Bildung - Expertentreffen auf der Frankfurter Buchmesse
´Lebenslanges Lernen´ und die ´lernende Gesellschaft´ sind die zentralen Schlagworte. Der Themenschwerpunkt Zukunft Bildung der Frankfurter Buchmesse greift sie auf und zeigt die wachsende Bedeutung von Bildung. Von den über 7000 Verlagen aus dem In- und Ausland, sind rund 1300 Anbieter von Bildungsmedien. Bildung ist ein Wachstumsmarkt. Bildungsanbieter rangieren auf den ersten Plätzen der 100 größten deutschen Verlage. Frankfurt ist nicht nur der wichtigste Geschäftstermin der Buchwelt, die Messe ist auch Plattform für Erfahrungsaustausch und kulturpolitische Diskussionen. "Deshalb ist Frankfurt prädestiniert, sich intensiv dem Zukunftsthema Bildung zu widmen", sagt Buchmessedirektor Boos.
Zwei spezielle Ausstellungsbereiche, der internationale und interdisziplinäre LitCam-Kongress, der Bildungskongress Lernende Gesellschaft, zahlreiche Diskussionsveranstaltungen sowie Foren sind dem Thema "lebenslanges Lernen" gewidmet. Das Spektrum reicht von der vorschulischen Erziehung und Bildung über mediales Lernen in der Schule über die kontinuierliche berufliche Qualifikation und mit fortschreitender Lebenserwartung auch die Einbeziehung der Potenziale einer alternden Gesellschaft.
Fünf Tage Medienöffentlichkeit während der Buchmesse schaffen Aufmerksamkeit, auch für Themen am Rande der (bildungs)politischen Diskussionen wie für die Kampagnen zur Alphabetisierung. Nach dem jüngsten UNESCO-Bildungsbericht von 2007 kann weltweit jeder fünfte Erwachsene nicht lesen und schreiben. In Deutschland, so schätzt der Bundesverband Alphabetisierung und Grundbildung e.V., gibt es circa vier Millionen funktionale Analphabeten. Diese können nicht oder nur rudimentär lesen und schreiben und haben kaum Chancen in einer sich rasant entwickelnden Wissensgesellschaft.
Fußball und Bildung spielen in der selben Liga. Deshalb hat die Buchmesse zusammen mit den Partnern Bundesverband Alphabetisierung und Grundbildung e.V., dem Deutschen Volkshochschulverband und dem UNESCO Institut für Lebenslanges Lernen bereits 2006 die LitCam (Frankfurt Book Fair Literacy Campain) als internationale Kampagne zur Alphabetisierung angestoßen. "Für uns ist die Frankfurter Buchmesse und ihre große öffentliche Präsens ein wichtiges Forum, um auch unser Anliegen, vor allem unsere Projekte der Öffentlichkeit bekannter zu machen," sagt Ralf Häder, vom Bundesverband Alphabetisierung und Projektleiter von "F.A.N. – Fußball, Alphabetisierung, Netzwerk".
Obwohl der Bildungsstand in Deutschland in den letzten Jahrzehnten deutlich gestiegen ist – inzwischen haben rund 33 Prozent der 30-35-Jährigen einen Hochschulabschluss – zeigt der Bericht "Bildung in Deutschland" von 2006, dass immer noch knapp 15 Prozent der jungen Männer und 17 Prozent der Frauen keine Berufsausbildung haben. Umso wichtiger ist es, mit der Förderung früh anzufangen und vor allem Kinder und Jugendliche aus bildungsfernen Familien zu unterstützen. Der Börsenverein und die Stiftung Lesen sind mit ihren verschiedenen Kampagnen bereits seit Jahren für die Leseförderung aktiv und auch mit ihren neuen Aktionen auf der Buchmesse präsent.
Das lokale Projekt "Fußball trifft Kultur", als erste Initiative der LitCam mit Unterstützung von F.A.N. und der Fußballschule der Eintracht Frankfurt in diesem Jahr gestartet, geht ganz neue Wege der Leseförderung. Seit Ostern 2007 trainieren Kinder der Karmeliterschule mit Ex-Profis der Eintracht und erhalten parallel Förderunterricht. Im August wurde das Projekt von der Kampagne "Land der Ideen" als "Ausgewählter Ort" ausgezeichnet. Für die Projektleiterin Karin Plötz ist die Auszeichnung der Beweis, dass die LitCam auf dem richtigen Weg ist.
"Unsere Nachbarn sind in diesem Bereich schon viel weiter", sagt sie. In den USA läuft mit großer staatlicher Unterstützung seit 2002 die Leseförder-Kampagne Reading First und in Großbritannien hat Leseförderung gleichfalls höchste Priorität. Bereits seit Ende der neunziger Jahre sind in der National Reading Campaign eine Fülle von Programmen und Maßnahmen zusammengefasst. "Auf dem LitCam-Kongress am Dienstag vor Buchmessebeginn wollen wir einen Blick über den Tellerrand werfen und internationale Projekte und Kampagnen vorstellen", ergänzt Karin Plötz.
"Was Hänschen nicht lernt..."
Hirnforschungen bestätigen inzwischen das alte Sprichwort. In den ersten fünf Lebensjahren lernt ein Kind, sich zu bewegen, zu sehen, zu sprechen und zu denken – und macht eine viel größere Entwicklung durch als während des gesamten restlichen Lebens. Lange bevor Kinder etwa "formal" lesen und schreiben können, erfahren sie die unterschiedlichen Facetten der Sprach-, Lese- und Schriftkultur. Pädagogen bezeichnen diese Fähigkeiten auch als Literacy-Kompetenzen und setzen sich dafür ein, die kognitiven Fähigkeiten möglichst früh zu fördern.
Fremdsprachunterricht im Kindergarten setzt sich daher in Deutschland mehr und mehr durch. In unseren Nachbarländern ist die gezielte vorschulische Förderung des Nachwuchses längst gang und gebe. In Frankreich schicken – auch ohne Vorschulpflicht – rund 99 Prozent der Eltern ihre Kinder nach dem dritten Lebensjahr von 8.00 bis 16.30 Uhr in die Ecole maternelle. Im Vergleich dazu besuchen etwa 75 Prozent der Dreijährigen in Deutschland den Kindergarten, jedoch selten in Ganztagsbetreuung. Doch auch in Deutschland hat frühkindliche Bildung inzwischen höchste Priorität auf der politischen Agenda. Kinderkrippen, Kindergärten und Vorschulen erfahren eine Aufwertung. Es werden Bildungspläne entwickelt, didaktische Materialen erstellt und verstärkt Schulungen sowie Fort- und Weiterbildungen für Pädagogen im Vorschulbereich angeboten. Bildungsverlage haben ihre Programmbereiche in jüngster Zeit erweitert und sehen in der vorschulischen Bildung einen starken Wachstumsmarkt.
Wo die Mühlen der Politik in der Schaffung institutioneller Rahmenbedingungen langsam mahlen, arbeiten Initiativen an pragmatischen an Lösungen wie das Projekt BIBER Bildung-Beratung-Erziehung von Schulen ans Netz e.V. BIBER entwickelt onlinegestützte medienpädagogische Qualifizierungsangebote für pädagogische Fachkräfte. Das Projekt unterstützt den Bildungsauftrag der Kindertagesstätten im Feld des Übergangs zur Grundschule mit Impulsen zur Entwicklung und Festigung eines neuen Bildungsverständnisses. BIBER wird auf dem Schwerpunkt Bildung der Frankfurter Buchmesse seine Projekte auf dem Kongress Lernende Gesellschaft vorstellen.
Hürdenlauf Bildungssystem
Das (Bildungs)Leben eines Menschen ist geprägt von Veränderungen und Brüchen, die er bewältigen muss. Pädagogische und bildungspolitische Ansätze beziehen heute die Verarbeitung von Übergängen in ihre Konzepte ein. Vor allem das deutsche Bildungssystem ist von Übergängen zwischen Familie und Bildungseinrichtungen bzw. zwischen den Bildungseinrichtungen gekennzeichnet. Dazu zählen die Übergänge von der Familie in die Krippe oder den Kindergarten, vom Kindergarten in die Grundschule, von der Grundschule in die Typen der weiterführenden Schule. Diese Übergänge verlaufen selten kontinuierlich. Nicht immer geht es auf der Bildungs- und Karriereleiter stetig nach oben. Vor allem für Kinder aus bildungsfernen Familien oder mit Migrationshintergrund ist die Durchlässigkeit des deutschen Schulwesens schon jetzt überwiegend "abwärts", von der höher qualifizierenden Schulart auf die wenige qualifizierende gerichtet. Der Bericht "Bildung in Deutschland" weist aus, dass Schüler aus unteren sozialen Schichten es nicht nur schwerer haben auf eine höher qualifizierende Schule zu kommen, sondern auch sich dort zu halten.
UN-Sonderberichterstatter Vernor Muñoz vom Rat für Menschenrechte hatte im Frühjahr 2007 in seinem Bericht an die deutsche Politik appelliert, "das mehrgliedrige Schulsystem, das sehr selektiv und sicher auch diskriminierend ist, noch einmal zu bedenken." Neu ist die Botschaft nicht, dass der Schulerfolg in Deutschland wie in keinem anderen OECD-Land von der sozialen Herkunft abhängig ist. Kurzfristig wird sich an den politischen Rahmenbedingungen wenig ändern. Umso wichtiger sind unterrichtsbegleitende Lernangebote. Das Projekt LIFT – Lernen, Integrieren, Fördern, Trainieren – der Initiative "Schulen ans Netz" leistet mit der Online-Lernumgebung lift-web.de einen wichtigen Beitrag zur individuellen Förderung von bildungsbenachteiligten Jugendlichen insbesondere mit Migrationshintergrund. LizzyNet ist die Mädchencommunity von Schulen ans Netz. Das Portal bietet Mädchen und jungen Frauen eine attraktive Mischung aus aktuellen, gesellschaftsrelevanten Themen sowie 26 Foren und 64 Clubs und viele interaktive Features rund um die Themen Berufswahl und Medienkompetenz.
Austausch mit Fachleuten - Kongress "Lernende Gesellschaft"
Der Zusammenhang von sozialer Herkunft und Lernleistungen stellt an die Medienpädagogik große Herausforderung. Denn so selbstverständlich wie man auf den ersten Blick glaubt, ist die Nutzung von Computer und Internet für die Bildung nicht. Gymnasiasten besitzen eher einen eigenen Computer und haben Zugang zum Internet als Hauptschüler und unterscheiden sich auch in ihrem Nutzungsverhalten. Je höher das familiäre Bildungsniveau, desto vielfältiger auch die Mediennutzung.
Auf dem Bildungskongress "Lernende Gesellschaft" werden in der Podiumsdiskussion "Klicken und Wissen – Chancen medialen Lernens" sowie zahlreichen Vorträgen und Workshops die gesamte Breite des Lernens mit neuen Medien vorgestellt. Fachleute diskutieren mit Politikern, Praktiker berichten über ihre Erfahrungen und verschiedene Initiativen stellen ihre Projekte vor. Zusammen mit dem LitCam-Kongress bietet der Schwerpunkt Bildung der Frankfurter Buchmesse über die fünf Messetage ein breites Informations- und Veranstaltungsangebot. "Eine ´lernende Gesellschaft´ profitiert immer von dem Wissen anderer. Der Schwerpunkt Bildung während der Frankfurter Buchmesse ist ein einmaliges Forum für den Erfahrungsaustausch zwischen Wissenschaftlern, Praktikern, Verlegern und Autoren, auf nationaler wie internationaler Ebene. Eine gute Investition ist der Schwerpunkt Bildung auf jeden Fall – für Besucher und Aussteller.", resümiert Buchmessedirektor Juergen Boos.
Die Frankfurter Buchmesse ist mit mehr als 7.000 Ausstellern aus über 100 Ländern die größte Buchmesse der Welt. Sie organisiert darüber hinaus die Beteiligung deutscher Verlage an mehr als 25 internationalen Buchmessen und ist Mitbegründerin der Cape Town Book Fair in Südafrika. Mit www.buchmesse.de unterhält sie das weltweit meist genutzte Portal für die Verlagsbranche. Die Frankfurter Buchmesse ist ein Tochterunternehmen des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels.
(Frankfurt am Main, 21.09.2007, Pressemeldung der Frankfurter Buchmesse)



Keywords: Bildung

Zertifikat Xpert Geprüfte Fachkraft Lohn und Gehalt
Eintrag vom: 24.09.2007


Das Kurssystem besteht aus drei Modulen, die jeweils mit einer bundeseinheitlichen Prüfung abgeschlossen werden können, für das Sie ein Zertifikat bekommen.
Der Abschluss "Xpert Business Geprüfte Fachkraft Lohn und Gehalt" wird erreicht, wenn die Zertifikate Lohn und Gehalt und Lohn und Gehalt EDV vorliegen. Auf Wunsch kann das Prüfungsergebnis aus Lohn und Gehalt Grundlagen in die Endnote der Geprüften Fachkraft einbezogen werden.

Für die Teilnahme am Kurs "Lohn und Gehalt Grundlagen" werden die Kenntnisse des Kurses Buchführung I, vergleichbare Kenntnisse oder eine kaufmännische Ausbildung vorausgesetzt.

Lohn und Gehalt Grundlagen ab 18. Okt. 2007

EDV-Lohn- und Gehaltsbuchhaltung ab 21. Feb. 2008

Das Modul Lohn und Gehalt (2) wird in diesem Planungszeitraum nicht angeboten.


Keywords:

Ein Angebot nicht nur für Migranten - Neues Selbstlernzentrum in der VHS bietet zehn Computerplätze
Eintrag vom: 24.09.2007



Herford (bex). Anna aus Polen ist auf den Tag genau ein Jahr in Deutschland. Sie besucht einen Integrationskurs, nachmittags paukt sie Vokabeln und Grammatik im neuen Selbstlernzentrum in der VHS.
„Das ist sehr gut“, sagt die 36-Jährige. Am Computer vertieft und vervollständigt sie ihre Deutsch-Kenntnisse im Alleingang. Mit ihr sitzen bis zu neun weitere Selbstlernende im EDV-Raum im VHS-Gebäude am Münsterkirchplatz. Seit August gibt es das Selbstlernzentrum, ein Projekt des Kreises Lippe, dem sich die VHS in Herford angeschlossen hat. Sie ist neben Detmold, Blomberg, Lemgo und Bad Salzuflen der fünfte Standort.
Zunächst wurden die Zentren zur Sprachförderung von Migranten eingerichtet. „Hier können aber Interessierte aller Altersstufen vorbeikommen, egal ob Schüler, Arbeitssuchende oder Berufstätige“, sagt Projektleiter Horst Tegeler. Auch Sprachförderung für Kinder im Vorschulalter sei möglich Lernberater helfen den Selbstlernenden an den fünf Standorten, mit Computer, Internet und der richtigen Lern-Software zurecht zu kommen. In Herford macht dies Thomas Jankowsky. „Wir haben hier zehn Plätze zur Verfügung, die dienstags bis freitags von 9.30 bis 15.30 Uhr genutzt werden können, donnerstags sogar bis 18.30 Uhr.“ Davon machten vor allem die Teilnehmer von VHS-Kursen regen Gebrauch. „Wir haben hier bereits etwa 25 Selbstlerner.“
Das Projekt, Teil des Programms „Lernende Regionen“, wird für Lippe und Herford mit 450.000 Euro aus EU- und Bundesmitteln finanziert und ist zunächst bis Ende August 2008 befristet. Es ist eines von bundesweit nur acht Selbstlernzentren. Die Nutzung ist kostenlos. Es werde allerdings darüber nachgedacht, ab 2008 eventuell ein Entgelt von etwa zehn Euro pro Monat zu erheben. Mehr Informationen gibt es unter 05221/590538.
Foto: Bexte (Herforder Kreisblatt)


Keywords:

Das Leben in Palästina - Engagierter Vortrag einer jungen Palästinenserin
Eintrag vom: 14.09.2007

Das Leben in Palästina beschrieb die engagierte Palästinenserin, Haneen Tamimi kürzlich in einem gut besuchten Vortrag in der VHS. Die 23-jährige, die im Juni ihren Architektur-Abschluss an der Universität Birzeit, in der Nähe der palästinensischen Stadt Ramallah gemacht hat, ist seit Anfang Juli zu Gast in OWL und absolviert hier ein dreimonatiges Praktikum beim Bielefelder Hochbauunternehmen Goldbeck. Organisiert wurde der Praktikumsplatz durch den Zonta-Club Bielefeld und die Gütersloher Stiftung Begegnung – Deutsch-Palästinensisches Jugendwerk.
Haneen Tamimi gab einen Abriss der Geschichte Palästinas und führte den Zuhörerinnen und Zuhörern in anschaulichen Grafiken und bewegenden Bildern die Entwicklung der letzten Jahrzehnte unter der Besatzung Israels vor Augen. Neben dem stetig fortschreitenden Bau der von Israel durch Palästina errichteten Mauer, die das Land in kleine Enklaven zerstückelt, standen im Mittelpunkt die israelische Siedlungen in Palästina und die Zerstörung palästinensischer Wohnhäuser und Felder, die Erfahrungen mit der israelischen Armee, z. B. an Checkpoints. Haneen Tamini berichtete über die Tötung zahlreicher Zivilisten und erläuterte an ihren Alltagserfahrungen, wie stark der Staat Israel die Bewegungsfreiheit der palästinensischen Bevölkerung einschränkt, dass es oft Tage dauert, bis dringende Krankenhausbehandlungen in Anspruch genommen werden können, und dass der Schulbesuch für Kinder sehr erschwert, für einige sogar unmöglich geworden ist.
Der Vortrag wurde von Ulrike Koebke (VHS) ins Deutsche übersetzt und fand in Zusammenarbeit mit dem Kuratorium Erinnern, Forschen und Gedenken statt. Eine angeregte Diskussion schloss sich an mit vielen Nachfragen und interessanten Beiträgen, die zeigten, wie komplex das gesamte Konfliktfeld Naher Osten ist, wie groß der Informationsbedarf, aber auch wie sehr der hiesige Blick auf Palästina durch schreckliche terroristische Selbstmordattentate geprägt ist, worüber nicht selten das Leid der Bevölkerung Palästinas, die Menschenrechtsverletzungen durch die israelische Besatzungspolitik und die ursächlichen Zusammenhänge aus dem Blick geraten. Weitere Veranstaltungen zu diesem Thema finden Sie unter Veranstaltungs-Nr. B1010.3A und B1030.3A.




Keywords: Palästina, Haneen Tamimi, Zonta Club,Nahost, Israel, Besatzung

Bildung muss als Investition ins Grundgesetz
Eintrag vom: 13.09.2007

Berlin, 12.09.2007

"Der Schuldenabbau darf nicht gegen Bildungsetats ausgespielt werden", warnt Ludwig Eckinger, der Bundesvorsitzende des Verbands Bildung und Erziehung (VBE), im Zusammenhang mit der bevorstehenden Klausurtagung der Kommission Föderalismusreform II. "Eine Änderung des entsprechenden Grundgesetz-Artikels 115 halte ich für dringend notwendig. Der Investitionsbegriff muss zugunsten von Bildung und Erziehung neu bestimmt werden."

Eckinger betont weiter: "Solange haushaltstechnisch vor allem Beton als Investition und damit als kreditwürdig gilt, aber die Finanzierung von Bildung und Erziehung als Haushaltsbelastung behandelt wird, kann der Bildungsbereich beim Schuldenabbau geschröpft werden." Der VBE-Bundesvorsitzende erinnert daran, die Untersuchungen der OECD hätten längst einen engen Zusammenhang zwischen Bildung und der Wirtschaftskraft der Länder gezeigt. Es sei völlig berechtigt, den Bildungsbereich als Investitionsbereich zu fassen, so Eckinger weiter. "Dieser Ansatz wäre ein bedeutsamerer Beitrag zum Schuldenabbau als schlichte Rotstiftpolitik."

Laut OECD übertrifft ein Land, bei dem zum Beispiel die Lesekompetenz ein Prozent über dem internationalen Durchschnitt liegt, andere Länder bei der Arbeitsproduktivität um 2,5 Prozent und beim Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf um 1,5 Prozent. In der PISA-Studie landete Deutschland bei der Lesekompetenz der 15-Jährigen unter dem Durchschnitt.
Pressemeldung des Verbands Bildung und Erziehung (VBE)


Keywords:

Altersvorsorge macht Schule
Eintrag vom: 13.09.2007


Kreis Herford. Die Volkshochschule im Kreis Herford bietet an sechs Abenden einen Kurs zum Thema Altersvorsorge. Der erste Abend findet am Dienstag, 16. Oktober, 18.00-19.30 Uhr, in Herford, VHS, Münsterkirchplatz 1, statt. Anmeldung bei der VHS möglichst bis zum 9. Oktober. Telefonische Auskunft erteilt die VHS unter 0 52 21/59 05-24. Information und Anmeldung auch unter www.vhsimkreisherford.de.
Der Kursleiter, Rüdiger Messerschmidt, ist Berater der Deutschen Rentenversicherung. Er informiert u.a. über folgende Themen: Wie viel Rente bekomme ich später eigentlich? Soll ich zusätzlich privat vorsorgen? Wie wähle ich aus der Vielzahl der Angebote das für mich geeignete aus? Dieser Kurs macht die Teilnehmenden zu Experten in Sachen Altersvorsorge. Sie lernen, Ihre finanzielle Situation im Alter richtig einzuschätzen und bekommen Informationen über zusätzliche Vorsorgemöglichkeiten wie die Riester-Rente. Weiterhin wird aufgezeigt, wie man dank staatlicher Förderung bereits mit kleineren Beträgen sinnvoll vorsorgen kann.
„Altersvorsorge macht Schule“ ist eine Initiative der Bundesregierung, der Deutschen Rentenversicherung, des Deutschen Volkshochschul-Verbandes, des Bundesverbandes Verbraucherzentrale und der Sozialpartner.

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Im Zeichen der Krone – SCHÜCO war zweite Station der VHS-Reihe Betriebsbesichtigungen
Eintrag vom: 13.09.2007



Auch dass die Krone nicht mehr ganz so im Vordergrund der Werbung für das traditionsreiche Unternehmen steht, erfuhren die 19 Teilnehmenden des Besuches beim „Global Player“ in der Bauelemente und Fassadensystembranche im nordöstlichen Innenstadtbereich Bielefelds. So empfing stellvertretend für das Unternehmen Ulrich Artmann mit seinem umfassenden Wissen sowohl in technischer, als auch wirtschaftlicher und nicht zuletzt historischer Sicht die interessierten Teilnehmer aus dem Kreis Herford. Die mehr als 50jährige Geschichte des von Heinz Schürmann gegründeten Unternehmens, der im übrigen nach dem Verkauf der Firma die erfolgreiche Fruchtsaftmarke Granini in direkter Nachbarschaft etablierte, wird nicht zuletzt durch die Anfang des Jahrtausends in Ergänzung des Produktportfolios aufgenommene Solartechnik zu einer anhaltenden Erfolgsstory. Dass SCHÜCO entgegen der allgemeinen Erwartung keine Bauelemente selbst herstellt sondern als ein reines Handelshaus normierte Materialien, aber wichtiger noch das passende Know-How vertreibt, enttäuschte die Besucher dann auch nicht wirklich, denn mit einem Einblick in die Entwicklung und vor allem Prüfung des hauseigenen Systembaukastens vom einfachen Türbeschlag, über ganze Fenster- und Türenelemente bis hin zur kompletten Fassade, gab es eine Reihe sehr interessanter Produkte und Versuchsabläufe zu bestaunen. Zum Abschluss überzeugte die betriebseigene Kantine mit einem reichhaltigen und wohlschmeckenden Mittagessen, ehe alle Teilnehmer gestärkt und bestens informiert das Betriebsgelände verließen.


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Erfolgreich die deutsche Sprache lernen!
Eintrag vom: 10.09.2007



Kuba, Kosovo, Vietnam … die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eines Integrationskurses kamen aus acht verschiedenen Ländern. In insgesamt 630 Stunden lernten sie unter der Leitung von Christa Knöner die deutsche Sprache soweit, dass sie nun im alltäglichen Leben selbstständig handeln können. Das Foto zeigt die zu recht stolzen Teilnehmenden bei der Zertifikatsverleihung. Weitere Informationen zu den Integrationskursen der VHS erteilt gern die Fachbereichsleiterin Andrea Dohmann.

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