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Mit Rad und Henkelmann von der Ulenburg zur Rürups-Mühle
Eintrag vom: 09.06.2015

Der Kreisheimatverein Herford ist auf der Suche nach "Henkelmännern" oder "Döppen", wie sie auch genannt wurden. Sie wurden früher genutzt, um Essen warm zu halten oder aufzuwärmen. Diese Tradition will die Kochforschergruppe des Kreisheimatvereins wieder aufleben lassen. Am 13. September geht es mit dem Rad in Löhne auf Denkmaltour. Das Besondere: Jeder Teilnehmer startet mit einem "Henkelmann", der an zwei Stationen mit westfälischen Spezialitäten befüllt wird. Dafür werden noch 17 gesucht. Sie können bis zum 25. Juni zwischen 9 und 15 Uhr beim Kreisheimatverein, Amtshausstraße 3 in Herford abgegeben werden. Wer Lust hat, an der Döppentour teilzunehmen, kann sich bei
der VHS unter der Rufnummer 05221/5905-32 anmelden.

HK Herford, 04.06.21015



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VHS-Dozent Achim Schröder aus Stift Quernheim hat einen ganzen Roman für Liebhaber des Plattdeutschen übersetzt
Eintrag vom: 09.06.2015

"Wenn ich die Druckkosten herausbekomme, bin ich schon zufrieden". Achim Schröder brauchte für manche Seite 15 Minuten, für andere eine Stunde. Schwieriger wurde es, "wenn es philosophisch wurde".

Von Niederländisch zum Ravensberger Platt

Kirchlengern. Es gibt viele Kurzgeschichten und Erzählungen im Plattdeutschen; einen ganzen Roman - zumindest nach Kenntnis von Achim Schröder - gibt es nicht. Er hat sich an ein Projekt gewagt, das er nun abgeschlossen hat: einen kompletten Roman aus dem Niederländischen in das heimische, "Ravensberger Platt" zu übersetzen.

Die niederländische Sprache ist Achim Schröder nicht fremd. Während seiner Studienzeit in Köln hatte der Orthopäde und Unfallchirurg öfter einen der niederländischen Fernsehsender eingeschaltet. "Da blieb dann immer etwas hängen", sagt der Stift Quernheimer, dem auch die plattdeutsche Sprache am Herzen liegt. "Ich habe mich immer gefragt, warum es im Plattdeutschen keine Texte gibt, die über Kurzgeschichten hinausgehen."

Schröder ist aktiv im Regionalen Plattdeutsch-Netzwerk und hat im April bei einer Fachtagung bei der Volkshochschule im Kreis Herford eine Arbeitsgruppe unter dem Titel "Kriminalliteratur ins Plattdeutsche übersetzen" moderiert. Zwar habe sich das Plattdeutsche als intensiv gepflegtes Kulturgut etabliert, "aber es wird nicht mehr an die jüngere Generation weitergegeben, weil die Sprache im Alltag keine Rolle mehr spielt", sagt Achim Schröder. Die "natürliche Weitergabe der Sprachkompetenz in der Familie ist abgebrochen", hieß es schon in der Ankündigung zu der Fachtagung im April.

Umso mehr war Schröder von der Idee angetan, einen Roman zu übersetzen. Ausgesucht hatte er dafür den Titel "Erve ten Modenkotte", der 1946 erschien. Er ist eine unterhaltsame Liebesgeschichte mit Beschreibungen der Bräuche und Gewohnheiten der niederländischen Region um die Stadt Ootmarsum. "Im Herbst 2013 habe ich erst probeweise zehn Seiten übersetzt", so Achim Schröder. Die Rechte für die komplette Übersetzung ins Plattdeutsche und deren Veröffentlichung als Buch bekam er von der "Vereinigung Heimatkunde Ootmarsum und Umgebung". Voraussetzung war: die Geschichte durfte nicht verändert werden.

Der Autor nutzte die Zeit für die Übersetzung, als sich seine Frau Susanne Schröder im Winter um Hilfsprojekte in Sierra Leone kümmerte. Die reine Übersetzungsarbeit beziffert er mit etwa 100 Stunden, hinzu kamen noch viele Stunden Recherchearbeit. "An der einen Seite saß ich eine viertel Stunde, für eine andere brauchte ich eine ganze", sagt er. Eine Herausforderung seien dabei die Sprachbilder gewesen. "Klare Vorgänge ließen sich recht einfach übersetzen. Schwieriger wurde es dann, wenn es philosophisch wurde. Da musste ich dann viel umschreiben."

Unter dem Titel "De Hoff van Modenkotte" veröffentlichte Achim Schröder nun sein Übersetzungsprojekt. In dem Buch sind viele Begriffe, die neu auftauchen, in Fußnoten ausführlich erklärt. Ebenso erörtert Schröder die geografischen Unterschiede der plattdeutschen Dialekte im nördlichen Westfalen. Dabei wird deutlich, dass es in einem Umkreis von nur 15 Kilometer nördlich von Herford verschiedene Versionen von Wörtern gibt. Für das Wort "Bauer" allein drei: "Biuer", "Buer" und "Bür". "In der Aussprache sind sie sich allerdings ähnlicher, als wenn man sie liest."

Achim Schröders Buch ist 170 Seiten stark und im Gutverlag erschienen. Es basiert auf dem Ortsdialekt des Ravensberger Platt und bietet unterhaltsamen Lesestoff.
ISBN: 978-3-86696-086-2

VON GERALD DUNKEL, © 2015 Neue Westfälische, 11 - Bünde, Montag 08. Juni 2015




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Die NS-Zeit in Spenge - Dr. Norbert Sahrhage erklärte, wo und wie sich Widerstand regte
Eintrag vom: 29.05.2015

Dr. Norbert Sahrhage beim Vortrag.
Foto: Korinna Klute

Spenge (SN). Auch in Spenge hat es zur NS-Zeit verschiedene Formen des Widerstands gegeben. Das hat Dr. Norbert Sahrhage jetzt im Bürgerzentrum in Spenge erklärt. Die Volkshochschule im Kreis Herford hatte den Geschichtslehrer und Buchautor eingeladen, um über die politische Entwicklung in den Jahren von 1933 bis 1945 in Spenge und Umgebung zu referieren.Sein Augenmerk richtete er dabei vor etwa 40 Zuhörern auf die zwölf Jahre zwischen der "Machtergreifung" und dem Kriegsende. Zunächst stellte Sahrhage den Anwesenden die lokalen Rahmenbedingungenin Spenge vor. So sei die NSDAP zwar stärkste Partei bei den jeweiligen Wahlen gewesen, allerdings hätten die städtisch geprägten Räume Spenge und Lenzinghausen weniger stark für diese Partei gestimmt als die eher ländlich ausgerichteten Orte Bardüttingdorf und Wallenbrück. "Eine Wahlpflicht hat es damals nicht gegeben,allerdings ist den Menschen durchaus bewusst gewesen, dass sie zu wählen haben, denn der soziale Druck war vorhanden", führte Sahrhage aus. Im weiteren Verlauf sind die Ortsgruppenführer mit mehr Bürokratie in Form von Korrespondenz mit anderen Stellen sowie politischen Beurteilungen konfrontiert worden. Außerdem wurde von ihnen die Präsenz bei öffentlichen Veranstaltungen und Parteiaktionen erwartet. "Unter den örtlichen Gruppenführern gab es kaum einen, der rhetorisch in der Lage gewesen wäre, Reden auf öffentlichen Versammlungen zu halten, hierfür hat man meist von außerhalb Referenten kommen lassen«, berichtete Norbert Sahrhage. Doch der Widerstand, ob nun politischer, kirchlicher oder bürgerlicher Natur, hat sich auch in Spenge und Umgebung geregt. So
haben zum Beispiel Gläubige gefordert, dass die Pfarrer ohne Zusätze oder Propaganda verbreiten und predigen sollten. "Es hat wohl auch einen Firmenleiter gegeben, der seinen Angestellten Ohrenschützer aufgesetzt hat, während die nationalsozialistische Propaganda im Radio gelaufen ist", berichtete Sahrhage. Sanktionen für Widerständler wurden am Beispiel von Heiko Plöger verdeutlicht. "Plöger ist im August ‘44 zum Tode verurteilt worden, er hatte ausländische Sender gehört. Im Jahr 1935 wäre seine Strafe vermutlich geringer ausgefallen", sagte der Referent. Im Verlauf seiner Forschungen hat Sahrhage selbst neue Perspektiven entdeckt. Menschen, die er aus seiner Kindheit kannte, sind ihm im Laufe seiner Recherche in einem für ihn "neuen Kontext über den Weg gelaufen".

Herforder Kreisblatt, Ausgabe Spenge, 29.05.2015, Text: Korinna Klüter

 



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VHS und Kreisheimatverein suchen noch 17 "Henkelmänner"
Eintrag vom: 22.05.2015

So sehen sie aus: Henkelmänner, hierzulande auch Döppen genannt.

Kreis Herford (nw). Der Kreisheimatverein Herford ist auf der Suche nach "Henkelmännern" oder "Döppen", wie hier auch gerne gesagt wurde.

Henkelmänner oder eben Döppen wurden früher besonders häufig genutzt, um Essen warm zu halten oder aufzuwärmen. Diese Tradition will die Kochforschergruppe des Kreisheimatvereins bei einem besonderen historisch-kulinarischen Event wieder aufleben lassen. Am 13. September geht es mit dem Rad in Löhne auf Denkmaltour.

Das Besondere an der Route: Jede Radlerin und Radler startet mit einem Henkelmann oder Döppen. Auf der historischen Denkmalroute wird der Döppen an zwei Stationen mit westfälischen kräftigenden Spezialitäten befüllt. Das stärkt für die vielen Infos rund um die Denkmäler und Naturschönheiten am Wegesrand.

Deshalb der Aufruf: Wer hat noch Henkelmänner und kann sie für die 22 Teilnehmenden leihweise zur Verfügung stellen? Fünf Stück sind schon im Schrank des Kreisheimatvereins, weitere 17 werden noch gebraucht.

´ Die Henkelmänner können bis zum 25. Juni, Montag bis Freitag, 9 bis 15 Uhr, abgegeben werden beim: Kreisheimatverein Herford, Monika Guist oder Christoph Mörstedt, Amtshausstraße 3 in Herford, Tel. (0 52 21) 13 14 47; kreisheimatverein@kreis-herford.de Bitte den Namen und die Adresse mit Telefonnummer unter dem Döppen verzeichnen - so findet er den sicheren Weg zurück ab 14. September.

´ Übrigens: Wer Lust hat, an der Döppentour am 13. September ab 10 Uhr teilzunehmen, kann sich bei der VHS anmelden: www.vhsimkreisherford.de oder Tel. (0 52 21) 59 05 32.

© 2015 Neue Westfälische 11 - Bünde, Donnerstag 21. Mai 2015



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Zweckverbandsversammlung am 19.5.
Eintrag vom: 15.05.2015

Am Dienstag, den 19.05.2015, um 17.00 Uhr findet in der Aula der VHS, Herford, Münsterkirchplatz 1 die 2. Sitzung der Verbandsversammlung des Zweckverbandes Volkshochschule im Kreis Herford statt. Auf der Tagesordnung stehen Wahl eines weiteren Mitgliedes und stellvertretenden Mitgliedes des Zweckverbandes Volkshochschule im Kreis Herford für den Vorstand der regionalen Arbeitsgemein?schaft "Arbeit und Leben - DGB/VHS", die Jahresabschlüsse des Zweckverbandes VHS im Kreis Herford für die Jahre 2012 und 2013, der Entwurf der Haushaltssatzung und des Haushaltsplanes des Zweckverbandes für das Haushaltsjahr 2015, die Bestimmung eines Prüfungsamtes für den Zweckverband VHS im Kreis Herford sowie Aktuelles aus der VHS-Arbeit.




Keywords: Zweckverbandsversammlung, Zweckverband, Haushalt

Zwischen "Machtergreifung" und Kriegsende - Die politische Entwicklung im Kreis Herford unter besonderer Berücksichtigung der Verhältnisse in der Stadt Spenge 1933 - 1945
Eintrag vom: 12.05.2015

Spenge. Auf Einladung der VHS referiert Dr. Norbert Sahrhage über die politische Entwicklung im Kreis Herford unter besonderer Berücksichtigung der Verhältnisse in der Stadt Spenge 1933 - 1945. Der Vortrag findet am Mittwoch, 27. Mai um 19 Uhr im Spenger Bürgerzentrum, Poststraße 6a statt. Um Anmeldung möglichst bis zum 20. Mai unter 05221 / 5905-32 oder im Internet www.vhsimkreisherford.de (Kurs-Nr. K1629.8B) wird gebeten. Auch wenn der Aufstieg des Nationalsozialismus in der Region untrennbar mit der Entwicklung der NSDAP auf Reichsebene verknüpft war, so vollzog sich die "Machtergreifung" vor Ort dennoch nicht automatisch oder als bloßer Reflex auf die politischen Geschehnisse in Berlin. Der Vortrag konzentriert sich zunächst auf die lokalen Rahmenbedingungen und die örtlichen Träger der nationalsozialistischen "Machtergreifung", untersucht dann das Alltagsleben im "Führerstaat" u. a. am Beispiel des nationalsozialistischen Festkalenders und beschreibt die Kriegssituation an der "Heimatfront". Abschließend werden Ansätze von lokalem Widerstand thematisiert.

 



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Keywords: Machtergreifung; Sahrhage, Kriegsende, Spenge

Rabenvater - Mathias Jung im Universum Bünde
Eintrag vom: 06.05.2015

Dr. Mathias Jung

Es ist wieder soweit! Der erfolgreiche Autor und Lebensberater Dr. phil. Mathias Jung kommt auf Einladung der VHS nun schon zum 15. Mal nach Bünde. In seinem Vortrag am Donnerstag, den 21. Mai, um 20.00 Uhr, im Universum beschäftigt sich der renommierte Therapeut mit der Vater-Sohn-Beziehung.

Von einer Million Scheidungsvätern sind nach zwei Jahren 600.000 für ihre Kinder nicht mehr greifbar. Die schmerzhafte Erfahrung eines Jungen, dass der Vater sich physisch oder emotional entzieht, verursacht eine tiefe "Vaterwunde". "Wie können wir in der Versöhnung mit dem Vater ein heiles Männerbild entwickeln?" fragt Mathias Jung. Über 100 nachdenkliche Söhne haben dem Therapeuten ihre ebenso erschütternden wie befreienden Männergeschichten offenbart. Anhand beispielhafter Fälle aus seiner therapeutischen Praxis berichtet er anschaulich und mitreißend über die Heilung offener "Vaterwunden" und macht betroffenen Männern Mut, sich ebenfalls auf den Weg zu machen.
Auch dieses Mal wird es an intelligenten, lebensklugen, ermutigenden und humorvollen Anregungen des gelernten Psychologen und Philosophen nicht fehlen. Sie dürfen gespannt sein auf einen außergewöhnlichen Abend mit einem außergewöhnlichen Mann ...

Weitere Informationen hier K63441B




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VHS-Geschichtswerkstatt Bünde: Ein Abend für Zeitzeugen
Eintrag vom: 27.04.2015

Die Villa André an der heutigen Hindenburgstraße.
Nach der Beschlagnahmung diente das Haus den Briten
als Offiziers-Casino und Kindergarten. FOTO: ARCHIV MILITZER

Ein Abend für Zeitzeugen
Am Dienstag, 5. Mai, 19 Uhr, lädt die VHS-Geschichtswerkstatt Bünde unter der Leitung von Jörg Militzer zu einem Zeitzeugenabend zum Thema Nachkriegszeit in Bünde ein.
Hierbei soll neben den unmittelbaren Erlebnissen mit den zunächst im Ort vertretenen Amerikanern, die britische Besatzung im Mittelpunkt stehen.
Eingeladen sind Interessierte, die sich noch an den Verlust der eigenen Wohnung oder des eigenen Hauses erinnern.
Aber auch all jene, die sich an Sperrbezirke und britische Einrichtungen sowie auch durchaus positive Erlebnisse mit den vielfach zu Freunden gewordenen Briten erinnern können.
Treffpunkt ist das Mehrgenerationenhaus Waldschlösschen der Jugendhilfe Schweicheln an der Stauffenbergstraße.
Interessierte erhalten Vorabinformationen ab sofort unter Tel. (0 52 23) 6 53 02 30.

© 2015 Neue Westfälische, 11 - Bünde, Freitag 24. April 2015

Bye bye Baby, goodbye
In Bünde gehörten britische Soldaten lange Zeit zum Alltag - jetzt verabschieden sich die Streitkräfte aus dem Kreis Herford
VON JÖRG MILITZER


Bünde. Als vor vierzig Jahren unter dieser Überschrift die damals britischste aller Popbands - die aus dem schottischen Edinburgh stammenden "Bay City Rollers" - für Hysterie unter den vorwiegend weiblichen Fans sorgte, waren englische und schottische Mitbürger in der Elsestadt keine Seltenheit. An Abschied und "bye bye" war in jenen Tagen, in den "besten" Zeiten des Kalten Krieges, aber kaum zu denken. Doch die Zeiten ändern sich.

Auch bei manchem Bünder werden gewiss Erinnerungen an die "Besatzungszeit" wach, denn neben Herford lebten auch in der Stadt an der Else lange Zeit Angehörige der britischen Armee und ihrer Verwaltung und hinterließen Spuren. Doch aus den einst als "Feinden" angesehenen "Befreiern" wurden schließlich Nachbarn und nicht selten auch Freunde.

Wir schreiben den 3. April des Jahres 1945: mit dem Einmarsch aus Richtung Melle kommender, amerikanischer Truppen über die Wilhelmstraße geht auch in Bünde und dem damals eigenständigen Amt Ennigloh der Krieg zu Ende. Nur wenige Wochen später wird die Verantwortung für die Stadt unter den Alliierten weitergereicht und so begannen im Juli 1945 britische Soldaten im Innenstadtbereich mit der Einrichtung eines Sperrgebietes, in dessen Grenzen einzelne Abteilungen der sogenannten "Control Commission for Germany - British Element" (kurz: CCG/BE), aber natürlich auch Wohn- und Freizeiträume für die Soldaten untergebracht wurden.

Mehrere hundert Gebäude wurden für diese Zwecke kurzerhand beschlagnahmt, die Besitzer innerhalb kürzester Zeit aus ihrem Eigentum vertrieben. Kein wirklich überzeugender Einstand für eine gute Nachbarschaft. Und obwohl eine ganze Reihe dieser öffentlichen Einrichtungen, Wohnhäuser und Fabriken zum Teil recht lange von den Briten genutzt wurden, kehrte allmählich wieder eine gewisse Normalität in den Bünder Alltag ein. Die Straßensperren wurden abgebaut, der Sperrbezirk aufgehoben und die Gebäude, zumindest zum Teil, an ihre rechtmäßigen Eigentümer zurückgegeben.

Es entstanden Siedlungshäuser - wie zum Beispiel das vor einer Umwidmung stehende Quartier in Hunnebrock - und auch Kasernen wie die sogenannten "Birdwood barracks" im Rödinghauser Ortsteil Ostkilver. Auch die Ansiedlung der Sowjetischen Militärmission, eine nachrichtendienstliche Einrichtung ebenfalls im Bünder Stadtgebiet, stand in direktem Zusammenhang mit der Präsenz der Briten in der Region. Doch im Zuge der politischen Entspannung durch "Glasnost und Perestrojka" wurde auch die Rheinarmee der Briten umstrukturiert und die Soldaten in die Heimat zurückbefohlen.

So bleibt in der Region neben einer Reihe baulicher Zeugen und persönlichen Erinnerungen auch gewiss so manch britisch klingender Namen zurück. Daher werden diese Spuren nicht nur im Ravensberger Land noch lange zum Alltag gehören, auch im Vereinigten Königreich werden Sauerkraut und Pickert an die Ostwestfälischen Wurzeln so mancher Hausfrau erinnern.

Einen umfangreichen Rückblick auf die Zeit der britischen Armee im Kreis Herford mit vielen Erinnerungen und historischen Fotos finden Sie im Lokalteil, Ausgabe Herford, 24.04.2015.

© 2015 Neue Westfälische, 11 - Bünde, Freitag 24. April 2015



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VHS-Fachtagung des Regionalen Plattdeutsch-Netzwerkes/Plattdeutsch ist mehr als Dönekens
Eintrag vom: 27.04.2015



Kreis Herford (nw/gek). Das regionale Plattdeutsch soll erhalten bleiben. Diesem Bemühen ist die zweite Fachtagung des regionalen Plattdeutsch-Netzwerkes geschuldet. Die VHS hatte zur Fachtagung eingeladen und neben ihren eigenen Platt-Referenten die Bevölkerung eingeladen.

"Wir möchten auch Jüngere für das Plattdeutsche begeistert", sagte die Leiterin der VHS im Kreis Herford, Monika Schwidde. "Nicht alle haben Lust auf plattdeutsche Dönekens", ist ihre Vermutung. Daher nahm sich die zweite Fachtagung den ernsthafteren Themen an - auch, um neue Gesichter in die Runde der Plattdeutsch-Fans zu locken.

Immerhin 30 Plattdeutsch-Interessierte aus der Region kamen zum Thema "Plattdeutsch für die Zukunft erhalten und weitergeben" zusammen. Die Anwesenden diskutierten einmal mehr die Frage, womit man in Zukunft noch Menschen für das regionale Plattdeutsch interessieren könnte. Dafür muss das regionale Platt erst einmal definiert werden.

Gerd Heining aus Spenge gab zunächst einen Kurzvortrag zum Thema "Gibt es typisch Ravensbergisches Platt?". Er erläuterte auch die Unterschiede zwischen Plattdeutsch und Missingsch, das in unserer Region häufig vorkommt. "Missingsch ist im engeren Sinn eine Mischsprache, die dadurch entstand, dass niederdeutsche Muttersprachler Standarddeutsch zu sprechen versuchten", so Schwidde. In Arbeitsgruppen nahmen die Teilnehmer vor allem das schriftliche Plattdeutsch in den Fokus. In den Kursen ging es um ernsthaftes Platt, Redensarten und Sprüche oder Kriminalliteratur ins Plattdeutsche übersetzt.

Eine Gruppe um Achim Schröder aus Kirchlengern übersetzte den Anfang des Spenger Regionalkrimis von Dr. Norbert Sarhage "Der tote Hitlerjunge". In Teamarbeit wurde ein Kapitel so sinngetreu wie möglich ins Plattdeutsche übersetzt. Die Verschriftlichung übernahm Herr Schröder direkt am PC - ins Kirchlengeraner Platt.

Elisabeth Heidemann, die den Plattdeutschen Gesprächskreis in Dünne leitet, aus der Gruppe von Siegfried Kornfeld, Plattdeutsch-Dozent aus Gütersloh, begeisterte im Plenum alle mit ihrer Übersetzung von Bettina Wegeners Liedtext "Sind so kleine Hände" in "Et sind säu lüdge Hänne".

Beim Übersetzen der ernsthaften Inhalte hatten alle die Erfahrung machen können, dass eine wortwörtliche Übersetzung zumeist nicht möglich ist. Johannes Lübeck aus Bünde betonte die Notwendigkeit, sich vom Ursprungstext loszulösen und frei ins Plattdeutsche zu übertragen. Beim Übersetzen von Redensarten mit Gerd Heining wurde in der Gruppe auch über die "richtige" Schreibweise diskutiert.

In der Abschlussrunde wurden die Ergebnisse diskutiert und Anregungen gegeben. Die VHS im Kreis Herford informierte darüber, dass sie am Aufbau eines online zugänglichen Plattdeutsch-Netzwerkes arbeite.

Wer die Anregung einer Teilnehmerin umsetzen könnte, regelmäßig Infos zu Plattdeutsch-Terminen in der Region zusammenzustellen, eine überregionale Veranstaltungsübersicht, so eine Art "Plattdeutsch-Erwin", benannt nach dem Veranstaltungsmagazin der NW, ist noch offen.

© 2015 Neue Westfälische, 09 - Herford, Freitag 24. April 2015




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So ersparen Sie sich Tipp-Arbeit und automatisieren wiederkehrende Abläufe
Eintrag vom: 17.04.2015

PhraseExpress (Windows) oder Textexpander (Mac), so heißen u. a. die Tools, die Ihnen bei Ihrer Tipparbeit im Büro oder im alltäglichen Einsatz viel Zeit ersparen können.

Was leisten diese Tools?
Im Prinzip ist das recht leicht erklärt. Diese kleinen und sehr hilfreichen Programme laufen, sind sie einmal installiert, auf Ihrem Computer im Hintergrund und warten auf ihren Einsatz. In Erscheinung treten sie erst, wenn eine Aktion ausgeführt werden soll, z. B. wenn Sie einen, von Ihnen vordefinierten Textbaustein, benutzen möchten.

Als einfaches Beispiel nehmen wir einmal die Signatur unter Ihrer eMail. Sie möchten einer Person eine Mail senden und diese beenden mit den Worten "Beste Grüße [neue Zeile] Max Mustermann". Schreiben diese Mail an Ihren Vorgesetzten oder einer fremden Personen, werden Sie den Grußtext eher so wählen "Mit freundlichen Grüßen [neue Zeile] Max Mustermann" oder "Hochachtungsvoll [neue Zeile] Max Mustermann". Geht die Mail an Ihre Frau b. z. w. Ihren Mann, wird das Ganze dann vermutlich mit "Sonnige Grüße [neue Zeile] Max" o. ä. beendet werden.

Und genau hier spielen die o. g. Tools ihre Stärke aus.
Sie speichern im Vorfeld einfach all diese Signaturen einmal in der Software ab und weisen diesen dann z. B. Tastenkombinationen oder Abkürzungen zu. Als Beispiel könnten Sie die Signatur "Beste Grüße [neue Zeile] Max Mustermann" auf die Tastenkombination [Strg]+[Alt]+g (beim Mac: [cmd]+[alt]+g) legen und, ganz gleich in welchem Programm Sie sich befinden, Sie eine Mail oder einen Brief schreiben, Sie einen Facebook-Kommentar oder einen Forums-Eintrag hinterlassen, sobald Sie die Tastenkombination [Strg]+[Alt]+g (beim Mac: [cmd]+[alt]+g) betätigen, fügt das System an der Stelle, an der sich der Cursor befindet, Ihre Signatur "Beste Grüße [neue Zeile] Max Mustermann" ein.
Sie haben also mit einem Klick auf 3 Tasten 27 Tastenanschläge eingespart. Wenn Sie sich jetzt noch vorstellen, dass Sie in der Signatur auch Ihre handschriftliche, digitale Unterschrift als Bildobjekt oder weitere Kontaktdaten (z. B. Mobilnummer, Faxnummer) mit einfügen wollen, ist der eingesparte Arbeitsumfang noch viel größer.

Auch bei immer wiederkehrenden Anreden, wie z. B. "Sehr geehrte Damen und Herren", "Sehr geehrte Frau", u. s. w. oder bei vollständigen Texten, wie z. B. einem Hinweis auf eine anstehende Rechnung, die Beantwortung von Kundenanfragen im Vertrieb oder im Call-Center, einer Gutachtenerstellung bei Sachverständigen u. s. w., erleichtern diese Tools in erheblichem Maße Ihre Arbeit.

Sie erahnen vielleicht, der Funktionsumfang und die Einsatzbereiche von PhraseExpress und Textexpander sind riesig und die o. g. Anwendungsbereiche nur kleine Beispiele.

Wenn ich mit diesem kleinen Ausblick Ihr Interesse wecken konnte und Sie sich näher mit den Tools befassen b. z. w. sie testen möchten, dann empfehle ich Ihnen, sich im Vorfeld einen unserer passenden VHS-Wissensbissen (zu PhraseExpress: http://vhs.bz/phraseexpress und zu TextExpander: http://vhs.bz/textexpander) anzuschauen und danach das entsprechenden Tool auf Ihrem Computer zu installieren.
PhraseExpress (http://www.phraseexpress.com/de/) ist für den privaten Einsatz kostenlos erhältlich, Textexpander (http://smilesoftware.com/TextExpander/) gibt es als kostenlose Testversion.

 




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Kraft für frühmorgendliche Gebäudereinigung gesucht
Eintrag vom: 17.04.2015

Zuverlässige Kraft für frühmorgendliche Gebäudereinigung (15 Std./Woche) des VHS-Gebäudes am Münsterkirchplatz 1 in Herford zum 1. Juni gesucht.
Bewerbungen möglichst bis zum 30.4. Juni. an VHS im Kreis Herford, Münsterkirchplatz 1, 32052 Herford oder an Zuverlässige Kraft für frühmorgendliche Gebäudereinigung (15 Std./Woche) gesucht. Bewerbungen bis zum 1. Juni. an VHS im Kreis Herford, Münsterkirchplatz 1, 32052 Herford oder an bewerbungen@vhsimkreisherford.de




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Einladung zur 2. Fachtagung: Plattdeutsch für die Zukunft erhalten und weitergeben
Eintrag vom: 10.04.2015

Am Freitag, 17. April lädt die VHS im Kreis Herford all diejenigen ein, denen das Plattdeutsche am Herzen liegt. Plattdeutsch sprechen zu können ist keine Teilnahmevoraussetzung! Das Plattdeutsche hat sich als intensiv gepflegtes Kulturgut etabliert. Aber wie viele Menschen werden zukünftig noch Plattdeutsch sprechen? Dramatische Folgen für das Fortbestehen des Plattdeutschen als aktiv gesprochene Alltagssprache sind schon jetzt erkennbar. Die "natürliche" Weitergabe der Sprachkompetenz in der Familie ist abgebrochen, dort spielt die Weitergabe der plattdeutschen Sprache kaum noch eine Rolle. Womit könnte man mehr Menschen für das regionale Plattdeutsch interessieren? Die 2. Fachtagung möchte Austausch und Gespräche anregen und gleichzeitig aufzeigen, was für den Erhalt der Sprache getan werden kann, dieses Mal schwerpunktmäßig mit Blick auf das schriftliche Plattdeutsch. Die Tagung beginnt um 15:00 Uhr und findet in der Aula der VHS, Münsterkirchplatz 1 in Herford statt. Um Anmeldung bis zum 15. April unter 05221 / 5905-0 oder im Internet www.vhsimkreisherford.de (Kurs.-Nr. K1704.3B) wird gebeten.



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Keywords: Plattdeutsch, Heining

Wo das Plattdeutsche eine Heimat hat - Magdalena Obrock wird heute 80 Jahre alt
Eintrag vom: 08.04.2015

Sie engagiert sich seit vielen Jahren für das Rödinghauser Platt. Rödinghausen (gek). Seit 55 Jahren lebt Magdalena Obrock schon in Bieren. "An unserem Hochzeitstag sind wir eingezogen", erinnert sie sich. Seitdem ist sie in dem Dörfchen heimisch - und eine feste Größe im Dorfleben geworden. "Ich habe hier Freunde und gute Nachbarn", sagt sie und lächelt. Heute wird die Rentnerin 80 Jahre alt.

Aufgewachsen ist sie "hinterm Berge", wie Obrock sagt, in Börninghausen. Sie besuchte nach der Volksschule das Lyzeum in Bünde und lernte anschließend Zahnarzthelferin.

Das Rödinghauser Platt ist die große Leidenschaft der 80-Jährigen. Und das, obwohl sie in ihrer Kindheit deswegen ausgelacht worden war. "Ich kam vom Dorf, in der Stadt sprach man nicht so", erklärt sie. Abspenstig ist sie dem Plattdeutschen zum Glück nicht geworden. Denn heute gibt sie bis zu vier Mal in der Woche Unterricht: An den Grundschulen, im Kindergarten oder an der VHS. "Das macht mir Freude", sagt sie. Vor allem "die kleinen Dötze" im Kindergarten haben es Obrock angetan. Viel Wert legt sie in ihrem Unterricht aufs Singen. "Damit lernt man eine Sprache viel schneller", ist Obrock überzeugt. Reime und Alltagsweisheiten sind ihr Steckenpferd: Sowohl Kinder als auch Erwachsene lernen sie in ihren Kursen aufzusagen.

Damit lernen sie aber längst nicht nur die Sprache: "Es ist mir wichtig, Traditionen zu pflegen und weiterzugeben." Sie erzählt gern in der Schule von ihrer Kindheit. Manchmal untermalt sie ihre Anekdoten auch mit kleinen Überraschungen wie einer Graupensuppe, "Schillegassen", wie sie sagt.

Schon seit 1983 unterrichtet sie das Rödinghauser Platt an der VHS. Die Kurse wurden von Erwin Müller ins Leben gerufen, an Ewald Häcker und später an Obrock vererbt. Von beiden habe sie viel gelernt, sagt die Rentnerin.

Obwohl sie sehr rührig ist, tritt Magdalena Obrock bei einigen Dingen kürzer. Das plattdeutsche Kulturfrühstück kann sie nicht allein organisieren - obwohl sie sehr daran hängt. Kurse wird sie aber noch so lange geben, wie sie kann. Und auch den plattdeutschen Gottesdienst organisieren. Neben dem Lehren schreibt Obrock gern. 18 Lieder hat sie für ein plattdeutsches Gesangbuch beigesteuert und eines sogar für Rödinghausen: "Huier in Ränghausen, dor gillt näo Sonnenschein", heißt es im Lied. "Danach lebe ich", sagt Obrock.

Statt eines Blumenstraußes überreichte Monika Schwidde von der VHS eine große rote 80.

Fotos: VHS/M. Schwidde

 

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Artikel im Westfalen-Blatt/Bünder Zeitung vom 9.4.2015

80 Jahre - und kein bisschen leise
Magdalena Obrock ist beim Plattdeutsch in ihrem Element


Rödinghausen(öse). »80 Jahre und kein bisschen leise«. Magdalena Obrock lacht übers ganze Gesicht, steckt mit ihrer Fröhlichkeit wohl jeden der zahlreich erschienenen Geburtstagsgäste an. Im Kreise ihrer Freunde, Nachbarn und VHS-Kollegen ist sie in ihrem Element - weil sie hier nach Herzenslust »Platt kuiern« kann.

Das Bedürfnis, die plattdeutsche Sprache weiterzugeben und nach Möglichkeit zu erhalten, hat die vitale Seniorin schon lange in sich gespürt. Vor 17 Jahren übernahm sie die Leitung des plattdeutschen VHS-Kurses; die Rödinghauser Landfrauen freuten sich ebenso über Unterricht in Mundart.

Mit viel Stolz erfüllt es sie, dass es ihr gelungen ist, die Herzen vieler Schüler für sich einzunehmen - und das mit plattdeutschen Vokabeln. Zu ihren Schülern zählten zunächst die Rödinghauser Grundschulkinder, später dann konnte sie auch Bierener Schüler mit ihrem Unterricht begeistern.

Sogar die Kleinsten sind von Lektionen in Platt angetan. Im Kindergarten Schwenningdorf unterrichtet Magdalena Obrock schon seit vielen Jahren. »Und meine kleinen Schüler haben mir heute Morgen schon ein Ständchen gebracht. Die Vogelhochzeit, natürlich auf Platt gesungen«. Eine filigrane Bastelarbeit (monotone Eierpappen wurden bunt angemalt und in einen lebendigen Blumenstrauß verwandelt) zeugt davon, wie beliebt das »Geburtstagskind« bem Nachwuchs ist.

Dass sie mittlerweile ihr 80. »Wiegenfest« feiert, ist für sie noch lange kein Grund, ihr Engagement an den Nagel zu hängen. Im Gegenteil: »Platt in der Kirche« ist eine weitere Station auf ihrem Lebensweg. Diakon Ewald Kröger und Pfarrer Heinz Schlüter stehen ihr zur Seite, wenn es darum geht, Besuchern des Gotteshauses die plattdeutsche Mundart näherzubringen - eventuell durch manche Predigt in Platt.

Viele Gäste haben der beliebten Jubilarin gratuliert, darunter Bürgermeister Ernst-Wilhelm Vortmeyer, eine Abordnung der Landfrauen, des VHS-Kreises und des Offenen Ganztages. Und der Geschenktisch ist überladen.



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Keywords: Plattdeutsch, Obrock, Rödinghausen

Vortrag von Professor Dr. Andreas Fisahn in der VHS: Rechtsexperte referiert über Freihandelsabkommen
Eintrag vom: 26.03.2015

Prof. Dr. Andreas Fisahn
Foto: Heinz-Günther Scheffer

Am Dienstag den 24.03.2015 war Professor Dr. Andreas Fisahn auf Einladung der Volkshochschule im Kreis Herford, Arbeit und Leben DGB/VHS, DGB Kreis Herford, ver.di Herford-Minden-Lippe und IG Metall Herford, Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft in Herford zu Gast . Professor Fisahn berichtete über die geplanten Freihandelsabkommen Ceta (Comprehensive Economic and Trade Agreement) und TTIP (Transatlantic Trade and Investment Partnership) mit Kanada und den USA.
Professor Dr. Andreas Fisahn kritisierte an den Freihandelsabkommen vor allem, dass die geplanten Abkommen "die Demokratie zur Hülle" werden lassen und die nationalen Parlamente entmachten. Weiter schätzt er die wirtschaftlichen Vorteile der Abkommen als gering ein. Er sieht die Verbraucher-und Umweltstandards in Gefahr. Im Anschluss an den Vortrag, fand unter den 70 Teilnehmenden eine angeregte Diskussion statt.

Die Folien zum Vortrag finden Sie hier
Zwei Aufsätze von Prof. Fisahn finden Sie hier




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Integrationskurs in Rödinghausen
Eintrag vom: 25.03.2015

22 Familienangehörige hat das Lehrer-Ehepaar Albunni in Rödinghausen in ihrem Haus aufgenommen. 22 Menschen, die aufgrund der schlimmen Situation in Syrien nicht mehr leben konnten. Darüber berichtete auch das Rödinghausener Magazin DU & ICH in seiner Märzausgabe. http://vhs.bz/w9mzc
Da das Wichtigste für die Integration die deutsche Sprache ist, hat die Gemeinde Rödinghausen ihre Volkshochschule gebeten, einen Deutschkurs anzubieten. Und so hat die VHS in Rödinghausen einen Integrationskurs organisiert, der vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge gefördert wurde. An diesem Kurs nahmen auch Menschen aus Bulgarien, Spanien und Italien teil. Unter der Leitung von Dorothee Krämer, Inge Berkemeyer und Wilfried Springhorn lernten sie von Mai 2014 bis Februar 2015 gemeinsam 600 Stunden lang Deutsch, in weiteren 60 Stunden erfuhren sie vieles über die Kultur, die Geschichte und die Politik in Deutschland. Ende Februar fanden die abschließenden Prüfungen statt.
Die Volkshochschule wünscht ihnen allen nun alles Gute für ihren weiteren Lebensweg.




Keywords: Integration Rödinghausen Albunni

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