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Was die Steine uns erzählen - Mathias Polster, VHS_Dozent, gibt Führung zur Baugeschichte der Laurentiuskirche
Eintrag vom: 23.10.2013

Dieses Fenster sieht romanisch aus, wurde tatsächlich jedoch
erst nach 1500 erbaut. Fotos: Helga Staeck-Brinkmann

Bünde (BZ). Seit Ken Folletts Bestseller "Die Säulen der Erde" ist der Kirchenbau im Mittelalter sehr populär geworden. Auch in Bünde interessieren sich viele Bürger für dieses Thema. Anlässlich des "Tags der Steine in der Stadt" hat der Herforder Stadtführer Mathias Polster am Samstag eine Führung zur Baugeschichte der Laurentiuskirche angeboten.
"Kopf einziehen beim Betreten eines kirchlichen Gewölbes", warnte Mathias Polster. Etwa 40 Besucher hatten sich versammelt, um einen Einblick in die Räume des Bauwerks zu erhalten, die den Kirchgängern sonst für gewöhnlich verborgen bleiben.
Bevor es jedoch so weit war, führte der Stadtführer seine Zuhörer rund um die Kirche. Erbaut wurde sie im 9. Jahrhundert. Damals sah das Gotteshaus jedoch noch anders aus als heute. Mathias Polster zeigte sehr anschaulich, wo im Laufe der Jahrhunderte Anbauten und Veränderungen vorgenommen worden sind. Er wies die Besuchergruppe zum Beispiel darauf hin, dass allein der Sockel sich an den unterschiedlichen Stellen der Kirche bereits sehr stark voneinander unterscheidet. "Das belegt, dass zu späterer Zeit ein Anbau vorgenommen worden sein muss", erklärte Mathias Polster. Die Kirche sei um 1500 herum erweitert worden, weil die Siedlung größer wurde und man mehr Kirchgänger anziehen wollte. Der Umbau sei eine handwerkliche Meisterleistung gewesen, weil eine tragende Wand abgerissen werden musste. Stattdessen wurden zwei Säulen eingesetzt und ein neuer Teil angebaut.
Mathias Polster wies auch auf ein Fenster an der Nordseite hin, das auf den ersten Blick zwar romanisch wirke, jedoch aus einer späteren Zeit nach 1500 stamme. Der Stadtführer erklärte, dass man dies anhand der Art der Verzierungen erkennen könne.
Er ging des Weiteren auf die Zunft der Bauhütten ein: Handwerker, die auf den Bau von Kirchen spezialisiert waren und ihr Wissen von einer Handwerkergeneration zur anderen mündlich weitergaben. Polster zeigte, dass auch an der Laurentiuskirche noch einige Steinmetzzeichen zu finden sind.
Er erklärte sehr anschaulich, wie eine Kirche "geostet" wurde, so dass der Altar genau nach Osten Richtung Jerusalem zeigt.
Eine Besonderheit der Laurentiuskirche befindet sich an der Seitentür zur Südseite. Dort ist noch ein romanisches Kapitell erhalten. Dieser obere Abschluss einer Sandsteinsäule, die den Kircheneingang verziert, ist der wohl älteste im Kirchenkreis Herford.
Mathias Polster berichtete, dass etwa ein Viertel aller heutigen Kirchen aus dem Mittelalter stammen. "Danach gab es lange Zeit keine Kirchenneubauten. Im Jahr 1500 hatte man die kirchbaulichen Kenntnisse wieder vergessen, da es keine schriftlichen Unterlagen gab", sagte der Stadtführer.
Erst in der Gründerzeit (19. Jahrhundert) seien wieder neue Gotteshäuser errichtet worden, deren Anteil an der Gesamtzahl der Kirchen ebenfalls etwa ein Viertel ausmache. Die restlichen 50 Prozent seien in den Jahren 1950 bis 1960 errichtet worden. Der Kirchenbau habe damals geradezu einen Boom erlebt. Von diesen Gebäuden würden viele inzwischen jedoch nicht mehr genutzt und seien entwidmet.
Sehr eindrucksvoll wurde es, als die Besuchergruppe in die Kirche geführt wurde. Dort zeigte ihnen der Stadtführer, wie zu früheren Zeiten die Handwerker mit der "Zwölf-Knoten-Schnur" rechte Winkel bestimmen konnten.
Danach folgte der Höhepunkt: das Betreten des Kirchengewölbes. Über wackelige Holzstiegen ging es hinauf und den Besuchern bot sich ein abenteuerliches Bild, wie es über den Wölbungen des Kircheninneren aussieht. Über allen Kirchenkuppeln waren Steinhügel angehäuft. Im alten Kirchenteil bestanden diese aus Bruchsteinen. Im Gegensatz dazu waren im gotischen Anbau Ziegelsteine in gleicher Größe vermauert worden.
Auch auf aktuelle Missstände wies der Stadtführer hin. An der Ostseite der Kirche seien deutlich sichtbare Schäden am Putz zu erkennen, die auch im Kircheninneren Wasserschäden verursachen. Polster erläuterte, dass die Lydia-Kirchengemeinde demnächst eine Renovierung vornehmen und den Putz an dieser Wand bis zu einer bestimmten Höhe abklopfen lassen werde. Danach werde eine andere Putzmischung aufgetragen, die die Wände atmen lässt, so dass künftig Wasserschäden vermieden werden.

HK Bünder Zeitung, Ausgabe 22.10.2013, von Helga Staeck-Brinkmann



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VHS Herford für Kids zu Besuch bei BOPLA
Eintrag vom: 22.10.2013

 


Am Montag, den 21. Oktober 2013, ermöglichte die Volkshochschule im Kreis Herford unter der Leitung von Jörg Militzer in Zusammenarbeit mit der Firma BOPLA, Kids im Alter von 10-16 Jahren einen unvergesslichen Vormittag. Die Bopla Gehäuse Systeme GmbH mit Sitz im ostwestfälischen Bünde entwickelt und produziert seit mehr als 40 Jahren Elektronik-Gehäuse sowie Eingabeeinheiten wie beispielsweise Folientastaturen für Anwendungen in der Sicherheits-, Nachrichten-, Automobil- und Medizintechnik.
Farina Halstenberg (Mitarbeiterin bei BOPLA im Marketing), gab den acht jungen "Betriebsbesichtigern" zusammen mit einigen Kollegen aus der Fertigung, einen Einblick in die Geschichte des Unternehmens, sowie in die laufende Fertigung.
Die Jugendlichen durften nicht nur zuschauen, sondern unter Anleitung einige der Maschinen auch selbst bedienen und so erste praktische Erfahrungen sammeln.
Um diesen Tag in besonderer Erinnerung zu behalten, montierten die Teilnehmer eine eigene Spardose, die mit ihrem Namen versehen wurde() und deren Deckel sie eigenständig in der Fertigung gefräst hatten. Dieses individuelle Andenken konnten die Jungen und Mädchen am Ende des Vormittages mit nach Hause nehmen.
Neben dem Engagement zusammen mit der VHS für Kids, richtet die Firma Bopla jährlich auch einen "Girls and Boys Day" aus, bei dem Jugendliche zwischen 10 und 16 Jahren herzlich willkommen sind, um sich bei Bopla, dem Spezialist für Gehäusetechnik, einmal umzuschauen und das Unternehmen besser kennen zu lernen.

 

Artikel Neue Westfäliche, Ausgabe Bünde, 25.10.2013

Artikel Herforder Kreisblatt, Ausgabe Bünder Zeitung, 25.10.2013



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Kirchengeschichte spannend präsentiert - Führung mit Mathias Polster zum "Tag der Steine"
Eintrag vom: 21.10.2013

Unterhaltsamer Vortrag: Mathias Polster (l.) begeisterte die Besucher mit seinem Fachwissen über die Laurentiuskirche. Foto: Björn Kenter

Bünde (bk). Warum ist der Altar einer Kirche immer nach Osten ausgerichtet? Wieso gab es im Mittelalter keinen im Westen gelegenen Eingang zu einer Kirche? Antworten auf diese und andere Fragen erhielten am Samstag rund 30 Personen, die sich zum "Tag der Steine in der Stadt" an der Laurentiuskirche versammelt hatten. Der Bauhistoriker Mathias Polster führte die Besucher in die spannende Geschichte und die unterschiedlichen Bauphasen des im 9. Jahrhundert erstmalig erwähnten Bauwerks ein. Langweilig wurde es dabei nie, denn der auch als Stadthistoriker in Herford tätige Polster unterhielt nicht nur mit seinem Fachwissen über die verschiedenen baulichen Epochen, sondern präsentierte ein vermeintlich trockenes Thema sehr informativ und unterhaltsam.

Ältester Teil der Laurentiuskirche ist der Turm, doch auch ein Großteil der romanischen Saalkirche auf dem kreuzförmigen Grundriss ist noch erhalten. Um 1500 wurde die Kirche zudem um ein nördliches Seitenschiff erweitert. "Es gibt aus kulturhistorischen Gründen leider kaum Unterlagen über die mittelalterlichen Kirchenbauten", bedauert Polster, der in seinem Vortrag auf viele kleine Details wie die verwendeten Bau- und Werksteine, die Materialauswahl sowie die an der Außenwand der Kirche sichtbaren Steinmetzzeichen hinwies.

"Diese Zeichen wurden von den als Tagelöhnern tätigen Steinmetzen als Abrechnungszeichen benutzt, wenn der Meister den Stein abgenommen hatte", erklärte Polster. "In den verschiedenen Bauphasen der Kirche wurden verschiedene Sandsteine benutzt, so zum Beispiel der Osning-Sandstein, aus dem auch die Externsteine bestehen. "Die Basis der Kirche ist das wichtigste Segment. An ihr lassen sich sehr gut die Unterschiede in den Epochen erkennen", so Polster, der die Laurentiuskirche für die "am meisten unterschätzte Kirche im Kreis Herford" hält. "Hier werden wir noch einiges entdecken", hofft der Historiker.

© 2013 Neue Westfälische, 11 - Bünde, Montag 21. Oktober 2013 (BK)



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"Es gibt nichts, was nichts bedeutet" - Restaurator erklärt Wallenbrückern die Eigenheiten ihrer Kirche
Eintrag vom: 21.10.2013

"Das ist weltliches Handwerk" Restaurator Mathias Polster an einem seiner Lieblingsorte der Wallenbrücker Kirche, im Dach über dem Kirchengewölbe, in dem schwach schimmerndes Licht den Weg zeigt. FOTOS: DOMINIK LENZE

Vor der Marienkirche: Mathias Polster führt seine Zuhörer in die Bauhistorie der Wallenbrücker Kirche ein. FOTOS: DOMINIK LENZE

Spenge-Wallenbrück. "Kirchenbau ist Philosophie und Mathematik", sagt Mathias Polster. Denn so wie jeder Bau auf den Gesetzen der Statik fußt, so ist er auch Ausdruck menschlicher Vorstellungen. "Ich muss wissen wie die Leute damals gedacht haben, was sie gegessen und wie sie geschlafen haben", sagt er. Vor diesem Hintergrund gilt es jedes Zeichen und jede Spur am Bau zu deuten, denn: "Es gibt nichts, was nichts bedeutet."

Der Restaurator Polster führte interessierte Bürger durch die Wallenbrücker Marienkirche. Dabei rekonstruierte er in seinem lebendigen Vortrag die Baugeschichte des Gotteshauses und erzählte von der Bau- und Lebensweise der mittelalterlichen Steinmetze und Bauarbeiter.

Dass alles am Bau seine Bedeutung habe, heiße aber lange nicht, das alles genau das bedeute, was es vorgebe: Um 1100 sei die Kirche vermutlicherweise erbaut worden, sagt er. Ein ortskundiger Zuhörer warf ein, dass an der Fassade doch ein Datum eingraviert sei, dokumentiere dies nicht den Bau? Polster winkt ab: Zuverlässig seien derlei Gravuren nicht. "Wenn ich wissen will, wie alt diese Kirche ist, müsste ich hier graben und eine Probe vom Fundament nehmen"; sagt er. Als Mann der Tat hält Polster wenig von theoretischen Spekulationen.

Wie weit diese an der Wahrheit vorbeigehe können, illustriert er an den Steinmetzzeichen, die sich hier und da am Kirchenbau finden. Damals gedacht als Unterschrift der zuständigen Steinmetze, vergleichbar mit einem heutigen Firmenlogo, erleichterten sie die Abrechnung: Der Bauherr wusste rasch, welchem Steinmetz er wie viel schuldig war. So kann der fachkundige Zeichendeuter herauslesen, welche und wie viele Steinmetze an dem Bau einer Kirche beteiligt waren. Wenn man denn auch richtig deutet: Ein Zeichen, ein kleines Kreuz, findet sich in ganz Deutschland, auf Steinen aus einem Zeitraum von 200 Jahren. War da etwa ein mittelalterlicher Handwerker mit großflächig verteilter Kundschaft, und obendrein mit biblischem Alter gesegnet? Eher weniger: "Diese Zeichen sind Höhenzeichen", erklärt Polster. Diese waren keine Signatur, sondern arbeitspraktische Hinweise am Bau.

Zum Abschluss des Kirchenrundgangs wagten sich Polster und sein Publikum in den Glockenturm und durch einen schmalen Durchgang in das Kirchendach. Schmale Holzstege führen über das Kirchengewölbe, das von unten so glatt geschliffen und edel aussieht.

Hier oben sieht es selbst nach Hunderten von Jahren immer noch ein wenig nach Baustelle aus. Doch gerade das gefällt Polster: "Unten repräsentiert die Kirche das Geistliche, sie soll perfekt sein", sagt er und schaut vom Holzsteg auf die unförmig aussehende Oberseite des Kirchengewölbes. "Aber hier oben, auf der anderen Seite, ist es einfach weltliches Handwerk."

Drei Umbauten
Seit ihrer Gründung, schätzungsweise um 1100, wurde die Wallenbrücker Marienkirche dreimal umgebaut, so Polster: Um 1300, kurz vor der Pest, gegen 1500 und am Ende des 19. Jahrhunderts. Polster macht dies daran fest, dass sich in der Kirche Stilelemente aus verschiedenen bauhistorischen Epochen finden, zum Beispiel aus der Romanik und Gotik. Romanische, also ältere Teile des Baus, weisen eher runde Formen auf, die jüngeren gotischen eher spitze Formen. (dl)

© 2013 Neue Westfälische, 10 - Enger-Spenge, Montag 21. Oktober 2013, von Dominik Lenze

 



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Gern gesehener Gast bei den Altenclubs - VHS-Dozent Ulrich Müller hält seit vielen Jahren Vorträge
Eintrag vom: 21.10.2013

Dozent Ulrich Müller, Foto VHS

Kirchlengern(BZ). Der Bünder Ulrich Müller ist bei den älteren Mitbürgern der Großgemeinde Kirchlengern wohl seit Jahrzehnten sehr beliebt. Anders ist es nicht zu erklären, dass der ehemalige Pädagoge und Weltreisende seit den 1970-er Jahren regelmäßig zwei- bis dreimal pro Jahr in die Altenclubs in Kirchlengern eingeladen wird, um über heimatliche und entfernte Landschaften zu berichten.
In diesen Tagen ist Ulrich Müller gleich dreimal in den Altenclubs zu Gast. »Berlin im Wandel zwischen 1961 und 2011«, diesen Diavortrag hält Ulrich Müller am Montag, 21. Oktober, um 15 Uhr im Altenclub Stift Quernheim. Es ist das 70. Mal seit 1978, das Müller ein Referat in Stift Quernheim hält.
Über »Dresden - eine eindrucksvolle deutsche Kulturlandschaft« spricht Müller am Dienstag, 12. November, um 15 Uhr in der Altentagesstätte Kirchlengern-Mitte. Seit Juni 1971 erscheint er dort zum 65. Mal. Im Seniorentreff Klosterbauerschaft gastiert er am Mittwoch, 27. November, um 15 Uhr mit dem Diavortrag »Stockholm und sein reizvoller Schärengarten«. Dort hält er zum 90. Mal einen Vortrag. Gäste sind bei allen Veranstaltungen willkommen. Auch die anderen Altenclubs (AWO und die beiden Kirchen) halten intensive Beziehungen zu Ulrich Müller.
Von den Teilnehmern wird besonders geschätzt, dass Müller viele politische, historische, kulturelle und geographische Aspekte in seine Vorträge einstreut.

Bünder Zeitung, 21. Oktober 2013



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Zeugen der Zeit und neue Medien
Eintrag vom: 16.10.2013

Vespaclub Bünde: Viele historische Fotos werfen Fragen auf zum Aufnahmeort und Zeitpunkt. Oft helfen Fahrzeuge weiter und deren verschiedenen Baureihen. Jörg Militzer hat sich früher mit Oldtimern beschäftigt und das hilft ihm heute oft bei der zeitlichen Einordnung von Bildern.

Arbeiten zusammen: Jörg Militzer (v. l.), Zeitzeugin Ingeborg Feldmann und Friedel Wilmsmann. Foto: Thomas Klüter

Die Bünder Geschichtswerkstatt und die NW-Facebook-Seite "Du lebst schon lange in..." kooperieren

Bünde. Schon vor sieben Jahren startete Jörg Militzer die Bünder Geschichtswerkstatt im Rahmen der Volkshochschule Kreis Herford. Mit der Gründung der NW-Facebook-Seite "Du lebst schon lange in Bünde wenn..." schwappte dann ab 2012 eine Nostalgiewelle über die Elsestadt. Die Verantwortlichen beider Aktionen planen jetzt eine Zusammenarbeit.

Der aus Herne stammende Stadtführer Militzer stellte die Arbeit der Geschichtswerkstatt vor und berichtete, wie er selbst zu diesem Hobby über die Historie kam: "Ich war damals schon das einzige Kind der Familie, das im Feldpostalbum aus dem 2. Weltkrieg blätterte und bei jedem Foto wissen wollte, wo das war." Viel später verschlug es ihn nach Ostwestfalen. Als Militzer seine erste historische Führung in Bünde leitete war ihm etwas unwohl. Zu viele Einheimische hatten ihm gesagt, das könne keiner, der nicht von hier sei. "Am Ende kam Ingeborg Feldmann zu mir und sagte, dass ich das doch könnte."

Die 86-Jährige aus Südlengern war auch an dem Abend dabei, als Jörg Militzer jetzt die Geschichtswerkstatt vorstellte. Auf der Leinwand erschienen Bilder aus vergangenen Tagen. Eigentlich nur zur Illustration gedacht zogen sie die Aufmerksamkeit der Besucher auf sich. Und hin und wieder tauchte eins auf, das niemand so richtig einordnen konnte. Dann konnte meistens Ingeborg Feldmann weiterhelfen. "Die Zeitzeugen sind besonders wichtig bei der Arbeit der Geschichtswerkstatt", sagte Militzer, "aber die Gespräche mit meinen Ü 80 Freunden nehmen auch viel Zeit in Anspruch".

Da kommen die Vorteile der Facebook-Gruppe ins Spiel. "Fast 4.000 Bilder sind da seit der Gründung hochgeladen worden", sagt Friedel Wilmsmann, der ehemalige Lokalchef der Bünder NW, der sich maßgeblich an der Gestaltung der Seite beteiligt. Über 4.000 Menschen gehören schon dazu und einige davon wohnen mittlerweile in England, Schweden, Australien und Indonesien. "Das sind enorme Ressourcen an Wissen und Erinnerung", so Friedel Wilmsmann und in kürzester Zeit kämen da Kommentare zu den Bildern.

Der Fundus an historischen Fotos geht aber langsam zur Neige. Die Facebook-Gruppe schaut sich daher nach weiteren Aktivitäten um. Landschaftsfotografie und Stimmungsbilder seien geplant, wobei erfahrene Mitglieder anderen Tipps geben könnten. Und eben auch die Kooperation mit der Geschichtswerkstatt. Fragen, die in der Gruppe offen geblieben sind, können vielleicht hier beantwortet werden. Und die Begeisterung der Bünder für die vergangene Zeit, motiviert vielleicht auch Einige, sich in der Geschichtswerkstatt mit zu engagieren. Informationen gibt es unter www.buginithi.de

© 2013 Neue Westfälische, 11 - Bünde, Mittwoch 16. Oktober 2013, von Thomas Klüter



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Kaufmännische Qualifizierung – Zertifikat „Finanzbuchhalter/in (VHS)“
Eintrag vom: 14.10.2013

Im Rahmen der kaufmännischen Qualifizierung bietet die Volkshochschule Berufstätigen und Berufsrückkehrer/innen die Möglichkeit, das Zertifikat "Finanzbuchhalter/in (VHS)" zu erwerben. Dabei handelt es sich um eine breit angelegte modular aufgebaute Qualifikation mit insgesamt ca. 350 Unterrichtsstunden im betrieblichen Rechnungswesen.

Ziel:
Sie sind in der Lage, alle im betrieblichen Rechnungswesen anfallenden Daten nach dem neuesten Stand der gesetzlichen Bestimmungen und Verordnungen zu verarbeiten

Module der Qualifizierung (Eine Übersicht über die Kurse finden Sie hier):

  • Buchführung I, II und III
  • Bilanzierung
  • Kosten- und Leistungsrechnung
  • Recht und Finanzen
  • Betriebliches Steuerrecht
  • EDV-Finanzbuchhaltung I und II

Prüfungen und Zertifikate:
In jedem der sechs Module kann eine Prüfung abgelegt und ein Zertifikat erworben werden. Nach erfolgreichem Bestehen aller Prüfungen ist das Zertifikat "Finanzbuchhalter/in (VHS)" abgeschlossen.

Anmeldungen für das erste Modul "Buchführung I" sind bis zum 31. Januar 2013 bei der VHS unter 05221 5905-23 oder im Internet www.vhsimkreisherford.de (Kurs-Nr. H4612.3A) möglich.

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern die Fachbereichsleiterin Stephanie Müller
Fon: 05221 5905-38
E-Mail: mueller@vhsimkreisherford.de




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Rentensituation - Frauen im Fokus
Eintrag vom: 11.10.2013

Experte wies Weg durch den Dschungel des Rentenrechts

Die volle Aufmerksamkeit der Zuhörerinnen im Sitzungssaal des Herforder Kreishauses war Rüdiger Messerschmidt, dem Rentenexperten der Deutschen Rentenversicherung (DRV), am Mittwochabend sicher. Er kam auf Einladung der Integrationsagentur des DRK KV Herford-Stadt e. V., der Gleichstellungsstelle des Kreises Herford, des Frauenvorstands der Türkisch-Islamischen DITIB-Gemeinde Herford e. V., des KreislandFrauenverbands Herford und der VHS nach Herford, um die Rentensituation von Frauen zu beleuchten.
Verheiratet, Single, frisch geschieden, mit und ohne Kinder, voll und in Teilzeit erwerbstätig, mit und ohne Mini-Job, am Beginn und am Ende des Erwerbslebens und sogar mit Erwerbstätigkeit im Ausland - fünf Herforder Landfrauen und eine Herforderin mit türkischen Wurzeln stellten fiktive, aber realistische Erwerbsbiografien und Lebenssituationen von Frauen vor. Vom Rentenexperten wollten sie nun wissen, welche Rente sie erwarten können und wie sie heute noch Einfluss auf die Rentenhöhe nehmen können. Denn Altersarmut bedroht besonders Frauen: Sie nehmen oft Auszeiten vom Job, etwa um sich um die Familie zu kümmern - und sie arbeiten sehr häufig in Mini-Jobs.
Anhand der konstruierten Fallbeispiele klärte der Experte die unterschiedlichen Rentensituationen und wies souverän und gut verständlich einen Weg durch den Dschungel des Rentenrechts. Darüber hinaus gab er wertvolle Tipps und zeigte Handlungsmöglichkeiten auf. Die Veranstaltung sorgte für einige Aha-Erlebnisse und Überraschungen im Publikum, aber auch für Enttäuschungen angesichts der eher mäßigen Renten, die viele Frauen aufgrund ihrer Erwerbsbiografien erwarten können. Die Höhe der Rente schwankt aufgrund der unterschiedlichen Erwerbsbiografien erheblich!
Interessierte können sich bei Fragen zur Rente und Altersvorsorge an die Auskunfts- und Beratungsstelle der Deutschen Rentenversicherung Westfalen in Bielefeld wenden, Fon: 0521 5254-0.




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"Wahnsinnsrespekt vor dem Internet"
Eintrag vom: 09.10.2013

Kennt sich mit Computern aus: Mark Stocksmeyer
 

KURZ GEFRAGT: Mark Stocksmeyer, EDV-Experte der Volkshochschule im Kreis Herford

Bünde. Knapp 13 Prozent der der deutschen Erwachsenen im berufsfähigen Alter haben keinerlei Erfahrungen im Umgang mit dem Computer. Das ergab eine weltweite Bildungsstudie der OECD, die die Kompetenzen der Erwachsenen im Lesen, Rechnen und im Bedienen von Computern testete. Mark Stocksmeyer koordiniert als stellvertretender Geschäftsführer der Volkshochschule im Kreis Herford die dortigen EDV-Kurse. Im Gespräch mit NW-Volontärin Katrin Clemens sprach er über die Berührungsängste, die viele Menschen mit Computern haben.

Eine spontane Denksportaufgabe: Wie muss man eine Computermaus bedienen, um ein Dokument zu öffnen?

MARK STOCKSMEYER: Einfach mit dem Zeigefinger doppelklicken. (lacht)

Für Sie ist diese Handbewegung natürlich zur Routine geworden. Die Bildungsstudie der OECD ergab allerdings, dass etwa jeder zehnte Erwachsene in Deutschland schon am Bedienen der Maus scheitert. Woran liegt das?

STOCKSMEYER: Das ist schwer zu sagen. Ich bin seit 2005 an der VHS und damals hieß es, Anfängerkurse seien bald überflüssig, weil Anfänger ganz flapsig gesagt "aussterben". Diesen Trend kann ich nicht bestätigen. Zwar ist der große Boom vorüber, aber wir bieten auch heute noch laufend Einsteigerkurse an, die wirklich beim Einschalten des Computers und dem von Ihnen geschilderten Umgang mit der Maus beginnen.

Wie kann ich mir die Teilnehmergruppen in diesen Einsteigerkursen vorstellen?

STOCKSMEYER: Relativ gemischt. Ich kann nicht feststellen, dass sich nur Senioren anmelden. Allerdings sind die Teilnehmer in der Regel schon älter als 35 Jahre. Es sind wenig junge Erwachsene oder Jugendliche in den Kursen zu finden, weil die das Wissen oft über die Schule mitbekommen und wahrscheinlich auch einen größeren Bezug zur Technik haben.

Warum mangelt es trotzdem vielen Menschen immer noch an Basiswissen?

STOCKSMEYER: Es gibt immer noch eine große Gruppe von Menschen, die im Job nicht mit der Technik in Berührung kommen oder einfach kein Interesse daran haben. Andere kennen nur die Programme, mit denen sie im Berufsalltag arbeiten und wissen trotzdem nicht, wie man zum Beispiel Fotos auf einen USB-Stick kopiert.

Ähnlich wenig wissen viele über das Internet. Laut OECD ist nur ein gutes Drittel der Erwachsenen in der Lage, sicher durch das Internet zu navigieren.

STOCKSMEYER: Ich glaube da ist häufig das Problem, dass die Leute einen Wahnsinnsrespekt vor dem Internet haben. Einen großen Teil trägt dazu bei, dass sie das Internet mit negativen Begriffen wie Spam, Datenklau, in Verbindung bringen. Viele fürchten, im Internet ausspioniert werden zu können.? Politik S. 1

© 2013 Neue Westfälische, 09 - Herford, Mittwoch 09. Oktober 2013 Katrin Clemens




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Die virtuelle Volkshochschule - Ab sofort können an der VHS Kurse auch über das Internet besucht werden
Eintrag vom: 08.10.2013

Sind online aktiv: Mark Stocksmeyer, Andrea Dohmann, Monika Schwidde und Frank Schragener von der Volkshochschule im Kreis Herford machen auf die Internet-Angebote der Bildungseinrichtung aufmerksam. Foto: Frank-Michael Kiel-Steinkamp


Kreis Herford. Wer will, kann täglich morgens zwischen 7 und 8 Uhr bei der Volkshochschule (VHS) etwas für seinen Nacken tun - ohne die Sportasche auch nur angesehen zu haben. VHS motions heißt das Angebot. Es läuft übers Internet. Nicht nur dieser Kursus.

Die Herforder Volkshochschule war schon früh im Internet unterwegs. Sie war die erste Bildungseinrichtung ihrer Art, die bei Twitter einen Account einrichtete, der folgerichtig "Volkshochschule" heißt. Über 500 Fans hat die VHS im Kreis Herford bei Facebook. Eine App für die Volkshochschulen in ganz Deutschland wird maßgeblich von Herfordern mitentwickelt. Der bislang größte Hit ist "vhsMOOC". MOOC bedeutet "Massive Open Online Course", ist also eine Internet-Plattform für große Teilnehmerzahlen. Mitte des vergangenen Monats gab es ein erstes Treffen für alle 900 Volkshochschulen im Land auf dieser Plattform. Die Herforder VHS-Leiterin Monika Schwidde war eine der sieben Gastgeberinnen.

Ganz besonders erfolgreich sind die VHS-Wissensbisse. 135.000 Mal seien sie schon abgerufen worden. Sie behandeln vor allem Internet- und Computerthemen. Viel ist darunter, was dem Kundigen als Selbstverständlichkeit gilt. "Es gibt aber offensichtlich Bedarf dafür", sagt Mark Stocksmeyer, der die Internetaktivitäten der VHS in seiner Hand hat.

Mit Hilfe von sogenannten Google+ Hangouts können bis zu zehn Teilnehmer direkt und interaktiv am Kursus mitwirken, über Facebook und Twitter indirekt. Beliebig viele können zuschauen. Zur Anmeldung braucht man nur eine normale E-Mail-Adresse.

Die Sprachenabteilung der VHS ist ebenfalls im Internet unterwegs. Ab November gibt es einen onlinegestützten Spanischkursus. Er findet an Wochenenden statt, zusätzlich können die Teilnehmer auf die Lernplattform Moodle zugreifen. Dort können sie mit anderen Kursteilnehmern in Kontakt treten, den Stoff wiederholen und vertiefen. Ab Februar 2014 bietet die VHS einen Deutschkursus an, der auf die B2-Prüfung vorbereitet. ein Niveau, das zum Beispiel aus dem Ausland kommende Ärzte vorweisen müssen, um ihre Approbation zu bekommen. Vorgestellt wird dieses Angebot in einem Webinar, also einem Seminar im Internet.

Monika Schwidde sieht in den Internetangeboten auch die Chance, Bildungsferne in die Kurse zu bekommen: "Auf Facebook haben haben uns überdurchschnittlich viele Menschen mit Migrationshintergrund erreicht."

Damit auch die Teilnehmer der klassischen Kursangebote während der Kursstunden auf online bereitstehende Angebote zugreifen können, gibt es bei der VHS I-pad-Koffer. "Die Software in den Schulen ist oft nicht auf dem aktuellen Stand", sagt Schwidde. Deswegen könne mit den Schulrechnern selten gearbeitet werden.

© 2013 Neue Westfälische, 09 - Herford, Dienstag 08. Oktober 2013, von Thomas Dohna



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Nahost-Experte prophezeit Syriens Ende - Politikwissenschaftler Michael Lüders hält Vortrag an der Volkshochschule
Eintrag vom: 04.10.2013


Fachmann in der Volkshochschulaula: Michael Lüders studierte arabische Literatur an der Universität Damaskus
in Syrien sowie Publizistik, Islam- und Politikwissenschaften in Berlin. Er berät Bundesministerien,
fungiert als Fernseh-Experte und arbeitet als Autor und freier Berater. FOTO: ROTHER

Kreis Herford. Wann es passiert, sei noch nicht klar. Dass es passiert, gilt für ihn aber als sicher: Syrien wird als Nationalstaat zerfallen. So lautete die Prognose von Nahost-Experte Michael Lüders am Dienstagabend in der Volkshochschule. "Syrien und die Folgen" hieß das bewusst breite Thema seines Vortrags - denn statt eines lokal begrenzten Bürgerkriegs handele es sich längst um einen Flächenbrand, eine weltpolitische Auseinandersetzung. Ausgang: ungewiss.

Rund 60 Menschen waren gekommen, um dem renommierten Politik- und Islamwissenschaftler zuzuhören. Der spannte zu Beginn den ganz großen Bogen, von der Historie der "willkürlichen Grenzziehungen in den arabischen Staaten durch ehemalige Kolonialmächte" bis zu den unterschiedlichen Glaubensrichtungen, die in Syrien seit Jahrhunderten existieren. Die ursprüngliche Revolte im Jahr 2011 hat laut Lüders viele Gründe. Zum einen fehlten für die vielen jungen Menschen ("Die Hälfte unter 25") schlicht Arbeitsplätze. Die Chancen auf Bildung sind niedrig, die Korruption ist hoch - ein Nährboden für Gewalt.

Lüders brachte daraufhin etwas Licht in das verworrene Geflecht von Akteuren und Interessen: Auf der einen Seite stünden die islamischen Sunniten, die die Mehrheit der syrischen Bevölkerung ausmachen. In der feudalistischen Gesellschaft gehören die Sunniten eher zu den ärmlichen Schichten. Ihnen gegenüber stünden verschiedene Minderheiten, von Christen über Drusen bis zu den Alawiten, der Volksgruppe von Machthaber Baschar al-Assad. Mit dem Diktator hätten sich viele Minderheiten arrangiert - sie unterstützen ihn auch weiterhin - da er ihnen unter anderem wirtschaftliche Freiheiten lasse. An der Regierung der Alawiten zu rütteln, habe aber brutale Repressionen zur Folge gehabt. "Das Motto war normalerweise: Draufhauen."

Die ursprünglichen Anheizer des Konflikts seien die verarmten Sunniten gewesen, sagte Lüders. Mittlerweile habe sich ein Flächenbrand entwickelt. Das Grundproblem in der gesamten Region: "Die Retribalisierung der Gesellschaft." Die Menschen verorten sich zunehmend in Klans und religiösen Stämmen, sehen sich nicht als Bürger eines übergeordneten Nationalstaats. "Ich bin gut und du bist schlecht" - so einfach sei das Weltbild bei vielen. Und: "Wenn du nicht zu uns gehörst, bist du ein Feind - und ich darf dich töten."

Nicht nur deswegen sind die Fronten in Syrien längst verschwommen. "Die Revolte wurde von der Weltpolitik gekapert, wir sehen einen Stell?vertreterkrieg um geostrategische Interessen", so Lüders. Die westliche Achse um die Vereinigten Staaten wolle den Einfluss des Iran - seit Jahrzehnten Syriens engster Verbündeter - eindämmen, wenn möglich brechen. Das wird schwierig, prophezeite Lüders: Der syrische Nationalrat, selbst ernanntes Sprachrohr der Opposition, habe "kaum Rückhalt" im Land. Stattdessen seien unter den 100.000 Kämpfern gegen Assad viele Fundamentalisten, sogar Al-Qaida-Mitglieder stünden auf dem Schlachtfeld. "Der Bürgerkrieg wird konfessionalisiert", sagte Lüders. "Assad ist militärisch aber nicht zu stürzen." Auch eine Friedenskonferenz brächte keine schnelle Lösung.

Lüders' Ausblick ist düster: "Die Gewalt wird anhalten, denn es gibt so viel Hass, so viele Wünsche nach Vergeltung."

VON DENNIS ROTHER, © 2013 Neue Westfälische, 09 - Herford, Donnerstag 03. Oktober 2013

 




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Fremdsprachliche Kompetenzen erworben - Schülerinnen und Schüler des Erich-Gutenberg-Berufskollegs erhielten LCCI- und telc-Zertfikate überreicht
Eintrag vom: 04.10.2013

Bestanden: Die Schülerinnen und Schüler des Erich-Gutenberg-Berufskollega mit ihren Zertifikaten.

Bünde. Den Absolventinnen und Absolventen der LCCI- und Telc-Kurse wurden jetzt ihre Zertifikate im Erich-Gutenberg-Berufskolleg in Bünde feierlich überreicht. Zu der Veranstaltung waren neben Andrea Domann von der Volkshochschule Herford auch Dr. Christian Streif von der telc GmbH sowie Dozenten und Vertreter der Ausbildungsunternehmen erschienen.

Mit den Zertifikaten LCCI "English for Business" und telc "The European Language Certificates" (Spanisch) erwerben die Schülerinnen und Schüler bzw. Auszubildenden eine international anerkannte Bescheinigung über den Erwerb von fremdsprachlichen und interkulturellen Kompetenzen, die ihnen im weiteren Berufsleben nur von Nutzen sein kann.

Folgende Schülerinnen und Schüler haben am Erich-Gutenberg-Berufskolleg die LCCI-Sprachprüfung erfolgreich bestanden: Kira Nadine Abicht, Ann-Christin Adler, Marius Backs, Marvin Bollmann, Mario Toni Böske, Sabrina Busse, Tim Alexander Busse, Merlin Dirks, Dominique Dorn, Marcel Druhmann, Irina Ebel, Lena Katharina Ebmeier, Leander Ehrenfried, Daniel Enns, Carina Erdsiek, Jan Ernstmeier, Anna-Lena Flachmeyer, Nicole Gartzke, Melanie Gorges, Pascal Grotegut, Dana Haack, Anastasia Hardt, Pia Hartung, Robert Harz, Raphael Hauk, Clara Hegen, Laura Henning, Moritz Höfer, Svenja Hofmann, Janine Holtmeier, Saskia Jende, Lara Kemena, Judie Kemminer, Sandra Kempf, Jessica Kleine. Annika Krentz, Arne Kröger, Marvin Letmade, Nicole Lexy, Dennis Menßen, Sarah Metz, Jan Micola von Fürstenrecht, Nicole Möller, Felix Moning, Julia Moschner, Christine Neudorf, Enrico Oberhommert, Daniel Patzelt, Manon Pilar, Marvin Prescher, Jan Reimer, Sina-Marie Rieke, Jan Röbelt, Larissa Rüter, Sabrina Rutz, Ann-Cristin Schalm, Suela Schumacher, Karl Frédéric Schuster, Janina Francesca Serrone, Lena Steffen, Anja K.-C. Steinkühler, Laura Carolin Stockmeier, Kirsten Stork, Jan Stumpf, Sarah Sudek, Anke Sundermeier, Annette Thun, Alexander Tomaschewski, Jennifer Fabienne Trabant, Annabelle Vogt, Cassandra von Bargen, Daniel Weißköppel, Laura Wetter, Anna-Lena Wilhelmy, Julia Winter, Andreas Wochmin, Angelika Wolf, Zang, Esma Zeybek, Melina Zwiener

Über den erfolgreichen Abschluss des telc-Sprachzertifikates freuen sich: Jennifer Horst, Waldemar Jurez, René Kagels, Yasemin Kanbur, Carlo Rasche, Tiziana Rosamilia und Richard Urban.

© 2013 Neue Westfälische, 11 - Bünde, Donnerstag 03. Oktober 2013

 




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Das Lernen der Zukunft - Diskussionen der Volkshochschulen über digitale Medien
Eintrag vom: 04.10.2013

Diskutieren über digitale Medien: Mark Stocksmeyer, Frank Schragner, Andrea Dohmann und Monika Schwidde. Foto: Stefan Wolff

Herford(wst). "Wie sieht das Lernen der Zukunft aus und wie sind wir daran noch beteiligt?" Diesen Fragen bewegen seit einiger Zeit die Volkshochschulen in Deutschland. Zu den Instituten, die aktiv eine Antwort suchen, gehört die VHS Herford. So ist ihre Leiterin Monika Schwidde eine von insgesamt sieben Gastgebern, die mittels eines "Massive Open Online Cours" (MOOC) im Internet digitale Medien und Online-Lernen diskutieren. Der "MOOC" erlaubt es ihnen, Kollegen aus der gesamt deutschsprachigen Volkshochschule-Gemeinschaft zum Mitmachen einzuladen. Diese können live die Diskussionen der Gastgeber verfolgen und sich mittels Twitter daran beteiligen. Auch finden sie dort Filmbeiträge (screencasts) zu den unterschiedlichsten EDV- und IT-Themen. Unter den Fachleuten, die die so genannten "Wissensbissen" verfassen, befindet sich mit Mark Stocksmeyer ein weiterer Herforder VHS-Mitarbeiter.
Die digitalen Medien machen auch vor dem klassischen Angebot der VHS nicht halt. »Ab November bieten wir einen Spanischkurs für die Wochenenden an. Die Teilnehmer finden zudem im Internet weiteres Lernmaterial und können dort mit dem Dozenten oder mit den anderen Schülern kommunizieren«, berichtet Andrea Dohmann. Das Online-Lernen ermöglicht den Spanisch-Schülern die Lernplattform "Moodle". Auch bei einem Deutschkurs, der sich an ausländische Ärzte richtet, kommt "Moodle" zum Einsatz. Weitere Informationen gibt es im Internet auf dieser Homepage:

Herforder Kreisblatt, Stefan Wolff, Artikel vom 01.10.2013



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Wui kuiert up Platt
Eintrag vom: 27.09.2013

Margret Tempelmeier und Renate Gudaitis tragen einen plattdeutschen Sketch vor und ernten viele Lacher. Foto: Kathrin Brinkmann

40 Gäste kommen zum plattdeutschen Abend der Gemeinde Kirchlengern
Kirchlengern(BZ). "Der Schwabe schwäbelt, der Sachse sächselt, der Berliner berlinert und wui kuiert up Platt". Mit diesen Worten eröffnete Bürgermeister Rüdiger Meier am Mittwochabend die erste Kulturveranstaltung der neuen Spielzeit der Gemeinde Kirchlengern. Vorhang auf für einen "lustigen Oamd" war die Veranstaltung aus der Reihe "Kultur im Forum" überschrieben. Der Abend in plattdeutscher Sprache war mit etwa 40 Gästen gut besucht.
Die Akkordeonspielerinnen Jutta Hartung, Angela Holstiege und Marion Böckhöfer von der Musikschule Kirchlengern sorgten unter Mitwirkung ihrer Leiterin Anna Ott durch musikalische Einlagen für die richtige Stimmung. Der Abend wurde eingeleitet mit der Musik des Gefangenenchores aus der Oper Nabucco.
Es folgten kurze, humorvolle Beiträge und Sketche in plattdeutscher Sprache, die von den Mitgliedern der plattdeutschen Gesprächskreise Kirchlengern und Bünde vorgetragen wurden unter der Regie von Heinz Bohlmann, dem Vorsitzenden des plattdeutschen Gesprächskreises Bünde.
Zwischendurch spielte der Akkordeonkreis volkstümliche Lieder zum Mitsingen.
Wenn auch nicht von allen Gästen jedes Wort in seiner Bedeutung richtig verstanden wurde, schadete das dem Gesamtverständnis nicht. Die Pointen kamen umso stärker heraus, weil das Plattdeutsche Wortwitz auf einer ganz anderen Ebene bietet.
"Ich selbst spreche auch noch Platt, aber mit wem soll man sprechen? Es gibt niemanden, mit dem man sich noch auf Plattdeutsch unterhalten kann", sagte Zuschauer August Holtmann aus Kirchlengern. Der plattdeutsche Abend biete da genau die richtige Gelegenheit, die Sprache wieder etwas aufzufrischen.
Während vor 100 Jahren überall noch Platt gesprochen wurde, mit kleinen Abweichungen, die sich von Dorf zu Dorf unterschieden, ist die Sprache heute nahezu ausgestorben und mit ihr ein Stück Kultur.
Die Volkshochschule im Kreis Herford bietet daher plattdeutsche Gesprächsrunden an. Am Donnerstag, 28. November, beginnt ein plattdeutscher Gesprächskreis an vier aufeinanderfolgenden Donnerstagen, jeweils von 19.30 bis - 21 Uhr. Interessenten können sich noch anmelden unter 05221 / 5905-32.
In der Reihe "Kultur im Forum" stehen ebenfalls weitere Termine auf dem Programm. Die Veranstalter bieten ein breites Spektrum, darunter politisches Kabarett mit den Mindener Stichlingen am 18. März, "Salsa meets Taschentheater" am 26. Oktober, den Kultfilm Chocolat am 20. Februar, das Konzert "Schokolade" inklusive Schokoladenverköstigung mit Christina Rommel am 15. Februar, den Auftritt der A-Cappella-Band Tigerbaby am 17. Mai oder einen humorvollen Sprachkurs "Ostwestfälisch für Anfänger" mit Matthias Borner am 9. April sowie zur Adventszeit eine Blues-Weihnacht mit Drei-Gänge-Menü am 4. Dezember. Weitere Infos zu den Veranstaltungen gibt es unterv 05223 / 7573-146 oder im Internet, www.kirchlengern.de.


Bünder Zeitung, Artikel vom 27.09.2013, von Helga Staeck-Brinkmannon



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Pilzkunde mit Klaus Störmer
Eintrag vom: 24.09.2013

Seit 25 Jahren beschäftigt sich Klaus Störmer mit der Pilzkunde und ist heute Pilzsachverständiger. Sein Wissen über die Bedeutung und die Besonderheiten der heimischen Speise- und Giftpilze gibt er gerne an Teilnehmende von Pilzexkursionen weiter. Im Arnsberger Wald wurde er dabei von einem WDR-Reporter begleitet. Die Fotostrecke finden Sie hier.
In diesem Jahr haben Interessierte am 3. Oktober noch einmal die Gelegenheit, mit Klaus Störmer durch das Wiehengebirge in Rödinghausen auf Pilzsuche zu gehen (H6802.7A). Die VHS bietet diese Exkursion in Zusammenarbeit mit der Biologischen Station Ravensberg im Kreis Herford e. V. an.




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