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VHS-Vortrag: Jurazeit – Blüte des Erdmittelalters
Eintrag vom: 11.04.2016

Diese Skelette eines Mamenchisaurus (vorne) und eines Omeisaurus sind im Museum Zigong zu sehen. Dr. Eckhard Mönnig (kleines Foto) wird am Freitag, 15. April, im Bünder Dammhaus über die Giganten aus der mittleren Jurazeit referieren. Foto: Eckhard Mönnig
 

Dr. Eckhard Mönnig referiert im Dammhaus über Fossilien, Kontinentalverschiebung und Fundstellen

Bünde(BZ). Liebhaber des Kinofilms »Jurassic Park« kommen demnächst bei einem Vortrag im Bünder Dobergmuseum auf ihre Kosten. Am kommenden Freitag, 15. April, referiert Dr. Eckhard Mönnig vom Naturkundemuseum Coburg über das Thema "Jurazeit - Blüte des Erdmittelalters".

"Die erdgeschichtliche Periode des Jura liegt 200 bis 140 Millionen Jahre zurück und umfasst einen Zeitraum von 60 Millionen Jahren. Durch den Kinofilm 'Jurassic Park' denken viele Menschen bei Jura zuerst an Dinosaurier", sagt der Geologe. Obwohl die meisten der im Film dargestellten Saurier in der Kreidezeit lebten, habe man doch ein ungefähres Bild, wie es zu dieser Zeit auf der Erde ausgesehen haben mag. Weitere Kenntnisse verschafften das Fernsehen, die Lektüre populärwissenschaftlicher Bücher oder das Sammeln von Fossilien.

"Ganz andere Vorstellungen hatte man, als 1795 Alexander von Humboldt den Begriff Jura in die Geologie eingeführte. Schon damals wusste man, dass es sich beim Jura um Sedimentgesteine handelt, die in einem Urmeer abgelagert wurden und erklärte die Fossilien als Überreste der Sintflut", informiert Eckhard Mönnig.

Erst im 19. Jahrhundert hätten die Forscher ein Bild der jurassischen Lebewelt entwickelt, wie wir es heute kennen. Im 20. Jahrhundert folgten weitere wichtige Erkenntnisse, so die Theorie der Kontinentalwanderung von Alfred Wegener und die Altersdatierung der Gesteine durch radioaktive Isotope. Gegenwärtig würden mit Hilfe geochemischer Analysen und astronomischer Modelle immer genauere Aussagen zu Klima und Landschaft der Jurawelt möglich.

Der Vortrag im Bünder Museum soll den Zuhörer auf eine Reise zu den schönsten Jura-Aufschlüssen der Erde führen. "Anhand klassischer Fundstellen werde ich erklären, wie die Geologen, ausgehend vom 19. Jahrhundert, die Gesteine und Fossilien dieses Zeitalters nach und nach erforschten", so Mönnig. Dabei habe sich das Bild von dieser Zeit und seiner Lebewelt stetig gewandelt.

In den Coast Mountains von Kanada sollen die Zuhörer etwas über Kontinentalverschiebung und Gebirgsbildung erfahren, in Europa seien hingegen Hinweise auf Treibhausklima und Massensterben im Unter-Jura zu finden, in den Anden von Argentinien gebe es die Möglichkeit absoluter Altersdatierungen.

"Indien lag im Jura auf der Südhalbkugel, und in China besuchen wir spektakuläre Fundstellen von Dinosauriern. Natürlich gibt es auch einen Abstecher ins Weser- und Wiehengebirge, wo wir in der auffälligen Schichtung der Gesteine astronomische Zyklen wiedererkennen", verspricht der Referent.

Dr. Eckhard Mönnig arbeitet am Naturkunde-Museum Coburg und ist dort Kustos der geologischen und archäologischen Sammlungen. Seit dem Studium gilt sein wissenschaftliches Interesse dem Jura-System. Von 2004 bis 2012 war er Vorsitzender der Subkommission für Jura-Stratigraphie, seit 2012 ist er Sekretär der deutschen Stratigraphischen Kommission und sogenanntes "Voting Member" in der Internationalen Jurakommission.

Den Vortrag bietet die Volkshochschule im Kreis Herford in Zusammenarbeit mit dem Paläontologischen Arbeitskreis Bünde an. Beginn ist am 15. April um 20 Uhr im Dammhaus des Museums, Fünfhausenstraße 8-12. Der Eintritt beträgt sechs Euro. Eine Abendkasse ist eingerichtet.

Westfalen-Blatt/Bünder Zeitung, 09.04.2016, von Kathrin Brinkmann



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Kindeswohl - VHS unterschreibt Kooperationsvertrag
Eintrag vom: 06.04.2016

Vertreter der Grundschulen, der OGS und des Jugendamtes unterschreiben den Kooperationsvertrag.
Abläufe beim Verdacht der Kindeswohlgefährdung sind hier klar geregelt.
Foto: Christina Ueckermann

Wenn das Kindeswohl gefährdet ist
Grundschulen, OGS-Träger und Jugendamt unterschreiben Kooperationsvertrag - mehr Nachfrage nach Beratung

Herford (HK). Blaue Flecke, Fehlzeiten im Unterricht oder Wesensveränderungen: Es gibt verschiedene Indikatoren, die auf eine Kindeswohlgefährdung hinweisen. Um im Verdachtsfall Sicherheit zu haben, haben die Schulleiter der Grundschulen, Vertreter der OGS-Partner und des Jugendamtes gestern einen Kooperationsvertrag unterschrieben.

In diesem Vertrag ist genau geregelt, wen Lehrer und Erzieher ansprechen können, sollten sie den Verdacht haben, einer ihrer Schützlinge wird zu Hause misshandelt oder vernachlässigt. Schon in der Vergangenheit hätten die Mitarbeiter des Jugendamtes und die Schulen gut zusammengearbeitet, sagt Andreas Spilker, Leiter des Jugendamtes. »Mit dem Vertrag wollen wir nun eine Verbindlichkeit schaffen, um klar zu zeigen, dass Lehrer und Erzieher mit ihren Beobachtungen nicht allein gelassen werden«, erklärt er.

Schon wenn ein Mitarbeiter ein schlechtes Bauchgefühl hat, könne er sich beim Jugendamt melden, erklärt Carolin Aring von der Stabsstelle Bundeskinderschutzgesetz im Jugendamt. Bei einem Gesprächstermin werde dann geklärt, welche Anhaltspunkte vorliegen, bevor im schlimmstem Fall ein Schutzplan ausgearbeitet wird, der an den Bedürfnissen des jeweiligen Kindes ausgerichtet ist. »In diesem Plan können zum Beispiel Gesprächstermine mit den Eltern vereinbart werden, ebenso wie Vorschläge von Einrichtungen, die bei der Erziehung oder bei Problemen helfen können«, berichtet Aring.

Neuerdings können die Schulen vorab eine anonyme Beratung in Anspruch nehmen. »Die Hemmschwelle, den Fall anonym zu schildern, ohne das Jugendamt ganz offiziell einzuschalten, ist nicht so hoch«, sagt Annette Sliwinski, Leiterin der Grundschule Oberingstraße. Sie habe die Erfahrung gemacht, dass diese Beratungstermine kurzfristig vereinbart werden können und die Jugendamt-Mitarbeiter oft wertvolle Tipps geben könnten, wenn Lehrer und OGS-Mitarbeiter verunsichert seien. Die Nachfrage an den Schulen nach Beratung sei in den vergangenen Jahren gestiegen, sagt Carolin Aring. Während 2014 acht Beratungen stattgefunden haben, seien es bis März 2016 schon fünf gewesen. Kooperationsverträge dieser Art seien darüber hinaus auch mit Kinderärzten, Hebammen und Kindertagespflegeeinrichtungen geschlossen worden. Die weiterführenden Schulen sollen künftig ebenfalls ins Boot geholt werden.

Herforder Kreisblatt, 06.04.2016, von Christina Ueckermann




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Dozentinnen und Dozenten für den Gesundheitsbereich gesucht
Eintrag vom: 01.04.2016

Interesse, bei uns zu unterrichten? Wir suchen im Fachbereich Gesundheit Verstärkung für folgende Themengebiete: Yoga, Internationale Küche, Gesunde Ernährung, Fitnesskurse. Bei entsprechender Qualifikation bitte Mail an: schragner@vhsimkreisherford.de




Keywords: Dozentinnen; Lehrkräfte

Zweckverbandsversammlung tagt am 6. April 2016
Eintrag vom: 01.04.2016

Am Mittwoch, den 6. April 2016, um 17.00 Uhr findet in der Aula der VHS, Herford, Münsterkirchplatz 1 die 4. Sitzung der Verbandsversammlung des Zweckverbandes Volkshochschule im Kreis Herford statt. Auf der Tagesordnung stehen der Jahresabschluss des Zweckverbandes VHS im Kreis Herford für das Jahr 2014, der Entwurf der Haushaltssatzung und des Haushaltsplanes des Zweckverbandes für das Haushaltsjahr 2016, die Bestimmung eines Prüfungsamtes für den Zweckverband VHS im Kreis Herford sowie Aktuelles aus der VHS-Arbeit.




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Den Wandel gestalten
Eintrag vom: 30.03.2016

Kompetenzen für den Unternehmenserfolg

Alles ist im Wandel: Märkte, Technologien und demografische Strukturen. Zunehmend bestimmt der Wandel den Unternehmensalltag. Ob Familienbetrieb oder Weltkonzern - Unternehmen müssen in der Lage sein, Unternehmensstrukturen und -strategien laufend an veränderte Rahmenbedingungen anzupassen.

Know-how für eine erfolgreiche Gestaltung dieses Wandels bieten im April gleich zwei Fortbildungen für Fach- und Führungskräfte: Online Marketing vom 13. bis 15. April und Change Management als Herausforderung am 23. April. Geleitet werden die Seminare von Heino Schello, Interim-Manager für Unternehmensführung, Marketing & Vertrieb, mit über 30 Jahren Erfahrung in unterschiedlichen Branchen.
Die dreitägige Weiterbildung "Online Marketing" eröffnet Fach- und Führungskräften aus den Bereichen Marketing, Vertrieb und Personal neue Einblicke und ermöglicht einen zukunftsorientierten Unternehmensauftritt.

Im praxisorientierten Workshop "Change Management" zeigt der Dozent mit einem geschulten Blick für das Machbare und Sinnvolle auf, wie Veränderungsmanagement professionell betrieben werden kann und Stolpersteine und Barrieren überwunden werden können.

Foto: © Heino Schello




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Volkshochschule: Integrationsrat fördert Unterricht für Asylbewerber, die eigentlich keinen Anspruch auf Deutschkurse haben
Eintrag vom: 16.03.2016

Wissbegierig: Der aus Afghanistan stammende Jawid Hosseinx (v. r.) und der in Guinea aufgewachsene Daouda Bah lassen sich von Lehrer Anthony
Michael Lawal die Grundkenntnisse in Deutsch beibringen. FOTO: PETER STEINERT

Hoffnung erleichtert das Lernen

Kreis Herford. Die Landessprache Fulla war Zuhause angesagt. Zudem studierte Daouda Bah Französisch. Doch weder mit der einen noch der anderen Weise stößt er in Deutschland auf offene Ohren. Mit Deutsch jedoch lässt sich etwas anfangen. Deswegen sitzt der 24-Jährige aus Guinea in einem Raum der Volkshochschule und lernt. Möglich gemacht hat das der Integrationsrat.

"Bei einigen Flüchtlingen dauert es sieben Monate, bis ein Asylantrag bearbeitet worden ist, bei anderen anderthalb Jahre", weiß Adile Gündogdu. "In dieser Zeit kann sich viel verändern", ergänzt die VHS-Dozentin. Ihr saßen in der Vergangenheit immer wieder Flüchtlinge gegenüber, die zwar Deutsch lernen wollten, dazu aber keine Möglichkeit hatten. "Deutschkurse werden für Flüchtlinge aus Irak und Iran sowie Eritrea und Syrien gefördert. Nicht aber für Menschen aus anderen Ländern wie Afghanistan, Somalia, Albanien oder etwa Guinea", sagt Adile Gündogdu.

Aus Afghanistan stammt Jawid Hosseinx. Der Vater des 21-jährigen Mathematikstudenten arbeitete für die internationalen Hilfstruppen und beseitigte Landminen. Damit machte er sich die Taliban zum Feind. "Bei uns herrscht Krieg", sagt Jawid Hosseinx, der vor einem halben Jahr nach Deutschland floh und in Herford strandete.

Auch wenn es deutsche Politiker anders sehen - für Menschen wie Jawid Hosseinx ist Afghanistan ebenso kein sicheres Land, wie Guinea für Daouda Bah. Der gehört mit seiner Familie zum Volksstamm der Fulla. Da die Regierenden diese Minderheit mit Fäusten und Waffen bekämpfen, verließ Daouda Bah sein Heimatland.

Und nun sitzt er mit Jawid Hosseinx und zwölf weiteren Schülern in einer Klasse mit weiß getünchten Wänden vor einer großen Tafel, auf der sich Lehrer Anthony Michael Lawal bis zur Vergangenheitsform voran gekämpft hat.

200 Deutschstunden umfasst dieser Kurs, an dessen Ende die Schüler einfache Wörter oder vertraute Themen verstehen. Oder womöglich Standardformulare ausfüllen können. Auch wenn "deutsche Sprache schwere Sprache" ist, die Hoffnung auf ein besseres Leben lässt den Flüchtlingen vieles leichter erscheinen.

"Noch ist über die Asylanträge der Einzelnen nicht entschieden worden. Doch bis dahin müssen diese Menschen irgendwie ihren Alltag in Deutschland schmeißen", sagt Pala Ismikan vom Integrationsrat.

"Für jeden Menschen sollte es die Perspektive geben, um Deutsch lernen zu können", sagt Dogan Koracan. Der Vorsitzende des Integrationsrats hofft auf zusätzliche Unterstützer. "Wir gehen mit gutem Beispiel voran, in der Hoffnung andere Geldgeber zu finden", sagt die zweite Vorsitzende des Integrationsrats, Dilek Kaymak.

Die Notwendigkeit scheint gegeben. Denn nach wie vor sitzt VHS-Dozentin Adile Gündogdu Flüchtlingen gegenüber, für die im Deutschunterricht kein Platz ist.

Glück hatte dagegen Daouda Bah. Der Westafrikaner profitiert von der Förderung des Integrationsrats. Der 24-Jährige erklärt, wie er den Alltag in Deutschland bewältigt: "Entschuldigung, darf ich eine Frage stellen? Und dann sagst du, was du fühlst."

Von Peter Steinert, © 2016 Neue Westfälische 09 - Herford, Mittwoch 16. März 2016




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VHS organisiert mit - Vater-Kind-Frühstück im Familienzentrums Kirchlengern
Eintrag vom: 16.03.2016

Vortrag: "Väter sollen sich aktiv in die Kindererziehung einbringen", sagt Harald Meves während des Vortrages
vor den 50 Kindergartenvätern. FOTO: MYRIAM DOMKE-FEINER

"Väter müssen sich aktiv einbringen"
Familienzentrum Kirchlengern: Kindergärten Auf der Wehme und Amselweg luden zum Frühstück ein.
100 Väter und Kinder machten mit

Kirchlengern (df). Wenn der Vater mit dem Sohne - beim Vater-Kind-Frühstück des Familienzentrums Kirchlengern natürlich auch mit der Tochter - einen Vormittag gemeinsam verbringen können, dann findet das in beiden zum Familienzentrum gehörenden Kindergärten großen Zuspruch.

Kindergartenleitung Anke Lückingsmeier und ihre Kolleginnen hatten am Samstagvormittag im Gemeindehaus alle Hände voll zu tun, die insgesamt 100 hungrigen Kinder und Väter mit Brötchen, Eiern und Saft zu versorgen. Nach dem fröhlichen Frühstück gingen die Knirpse in den Kindergarten auf der Wehme zum Spielen.

Auf die etwa 50 Väter wartete der Erziehungsexperte und Kabarettist Harald Meves mit einem Vortrag zum Thema: "Zusammen wachsen - Väter und ihre Kinder". Meves skizzierte zunächst Erziehungsgrundlagen, die für Väter wie Mütter gelten. Wie wird ein Kind so wie es ist? Diese Frage stellte Meves, um sie sogleich aus pädagogischer Sicht zu beantworten.

Meves zählte verschiedene Komponenten auf, die Kinder und ihr Verhalten nachhaltig prägen. "Unter anderem lernen Kinder am Modell. Was leben wir unseren Kindern vor? Welche Rollenbilder bieten Väter heutzutage?", fragte Meves seine Zuhörer. Durch veränderte Lebensumstände habe sich das Selbstverständnis vieler Väter verändert. Männer würden später Väter, hätten im Schnitt weniger Kinder, es gäbe häufiger Trennungen der Eltern, Väter wollten sich mehr in die Erziehung einbringen. "In der Kürze eines solchen Vortrages wird es natürlich auch immer etwas klischeehaft", sagt der Erziehungsexperte entschuldigend.

Väter seien oft risikobereiter als Mütter und hätten auf viele Dinge eine andere Sicht. Beide Komponenten - das Vorbild der Mütter wie das der Väter - seien für die Kinder gleich wichtig. Meves - selbst Vater eines erwachsenen Sohnes - hatte viele Ratschläge und Tipps für die Kindergartenväter in petto. Der Humor durfte dabei nicht fehlen, dafür sind Vorträge von Harald Meves bekannt. Ganz nach seinem Motto "Erziehung gelingt immer noch am besten mit Geduld und Humor", war aus dem Gemeindehaus regelmäßig schallendes Gelächter zu hören.

© 2016 Neue Westfälische 11 - Bünde, Mittwoch 16. März 2016




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VHS-Dozent Ulrich Müller verstorben
Eintrag vom: 16.03.2016

Ulrich Müller ist im Alter von 79. Jahren verstorben.

Trauer um Ulrich Müller
Als VHS-Dozent und pensionierter Oberstudienrat hielt der 79-Jährige viele Vorträge

Bünde(BZ). Er hat die deutsch-schwedische Freundschaft wie kein Anderer gepflegt und ist vielen Bündern durch seine Schwedisch-Sprachkurse bei der Volkshochschule sowie Lichtbildvorträge bei Vereinen und Altenclubs bekannt. Am Freitag ist Ulrich Müller im Alter von 79 Jahren gestorben.

Noch am Nachmittag vor seinem Tod hatte der Vater einer Tochter und zweifache Großvater einen Vortrag beim Union-Hilfswerk in Enger über Namibia gehalten. Der frühere Geografie- und Deutschlehrer des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums wäre am 30. April 80 Jahre alt geworden. Am späten Abend des 11. März ist er friedlich eingeschlafen.

Das Kollegium des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums reagierte bestürzt auf Müllers Tod. »Mehrfach war er Leiter der Oberstufe und hat viele Schüler auf ihrem Weg zum Abitur begleitet und beraten«, sagte Jens Ransiek. Bis heute sei Müllers Konterfei, das Schüler eines Abiturjahrgangs von ihm gezeichnet haben, in der Schule zu sehen. Im Kollegium sei Müller als leidenschaftlicher Geograph bekannt gewesen, der mehr als 30 Jahre die Geschicke der Erdkundefachschaft geleitet habe. Auch seine Fußballbegeisterung habe er im Interesse der Schule eingesetzt, indem er viele Jahre die Schulfußballmannschaft betreut und auf vielen Wettkämpfen - nicht selten gekrönt von Meisterschaftstrophäen - erfolgreich begleitet habe. »Aufgrund seines unermüdlichen Engagements ist unsere Schule ihm zu großem Dank verpflichtet und wird ihm ein ehrendes Gedenken bewahren«, sagte Ransiek.

Der pensionierte Oberstudienrat war 47 Jahre für die Volkshochschule Herford tätig. Später engagierte er sich auch für die Volkshochschulen Bad Salzuflen, Bad Oeynhausen und Bielefeld. Müller hatte zudem den Schüleraustausch zwischen Schülern des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums und der Äppelvikschule in Stockholm ins Leben gerufen und leitete seit 1974 Studienreisen durch die Welt.

Ulrich Müller bereiste mehr als 60 Länder. Zwei Jahre lang unterrichtete er im Auftrag des Goethe-Instituts Deutsch in Schweden. Auch nach seiner Rückkehr nach Deutschland blieb der Bünder dem Land treu. Mehr als 100 Reisen hat er durch Schweden unternommen.

Eine seltene Ehrung wurde Müller im Oktober 2007 zuteil, als er den schwedischen Zivilorden »Nordstern« für seine umfassenden Verdienste um die nachhaltige Entwicklung der Freundschaft zwischen Schweden und Deutschland in mehr als vier Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg verliehen bekam. Der Orden zählt zu den höchsten Auszeichnungen, die das skandinavische Königreich an Ausländer vergeben kann. Durch seine exzellenten Kontakte und seine ostwestfälische Hartnäckigkeit hatte Müller erheblichen Anteil am Zustandekommen der Städtepartnerschaft zwischen Espelkamp und der mittelschwedischen Stadt Bor?s.

Die Beerdigung ist an diesem Freitag, 18. März, um 13 Uhr auf dem Feldmarkfriedhof.


Von Kathrin Brinkmann, Bünder Zeitung, 15.03.2016

Das Land im Norden lag ihm am Herzen
"Bünder Schwede": Ulrich Müller starb mit 79 Jahren. Er arbeitete für die VHS und organisierte den Austausch am Freiherr-vom-Stein-Gymnasium

Bünde (ds). Als "Bünder Schwede" ist er vielen Menschen über die Stadtgrenzen hinaus ein Begriff. In zahllosen Vorträgen für die Volkshochschule vermittelte er anschaulich seine Eindrücke über das Land im hohen Norden, aber auch über andere Teile der Welt, in die es ihn zog. Am vorigen Freitag verstarb Ulrich Müller unerwartet im Alter von 79 Jahren.

Seit dem Frühjahrssemester 1968 war der gebürtige Lübbecker ununterbrochen für die VHS Herford mit Sprachkursen in Schwedisch und Lichtbildervorträgen in der gesamten Region unterwegs. Dafür wurde er 2013 besonders geehrt. Von 1967 bis 2000 unterrichtete der Oberstudienrat am Freiherr-vom-Stein-Gymnasium (FvSG) die Fächer Deutsch, Erdkunde und zeitweilig auch Sport. "Im Mittelpunkt standen stets die Schüler, die ihn für sein Engagement sehr geschätzt haben", teilt das FvSG mit.

Viele Schüler habe er auf ihrem Weg zum Abitur begleitet und beraten. Unvergessen seien seine Auftritte als Clown beim Abizirkus 1990 oder als Primaballerina bei der Abi Horror Picture Show 1993. "Bis heute ist sein Konterfei, das Schüler eines Abiturjahrgangs von ihm gezeichnet haben, im Flur im 1. Obergeschoss zu sehen. Symbolträchtig ist daneben ein Elch abgebildet."

Diese Darstellung hebe auf einen weiteren Schwerpunkt seiner Arbeit an der Schule ab, der Förderung der schwedischen Sprache in Form einer Arbeitsgemeinschaft und der damit verbundene Austausche mit der "Äppelviksskolan" in Stockholm. Über Jahrzehnte sei der Austausch bei den Schülern sehr beliebt gewesen. "Seine Begeisterung für die Welt und Reisefreude galt dabei nicht nur den Schülern, sondern auch dem Kollegium.

Königlicher Nordsternordenals Anerkennung

Seine Fußballbegeisterung habe er im Interesse der Schule eingesetzt, indem er viele Jahre die Schulfußballmannschaft betreut und auf Wettkämpfen - nicht selten gekrönt von Meisterschaftstrophäen - begleitet habe. Aufgrund seines unermüdlichen Engagements sei ihm das Freiherr-vom-Stein-Gymnasium zu großem Dank verpflichtet und werde ihm ein ehrendes Gedenken bewahren.

Die wohl größte Ehre wurde Müller am 18. Oktober 2007 zuteil: In Berlin erhielt er den Königlichen Nordsternorden - verliehen von der Schwedischen Botschafterin Ruth Jacoby. König Carl XVI. Gustav selbst hatte Müller nach langem Auswahlverfahren für die hohe Auszeichnung vorgeschlagen. "Sie sind ein hervorragendes Beispiel für jemanden, der sich um die schwedische Gesellschaft und die deutsch-schwedischen Beziehungen verdient gemacht hat", lobte die Botschafterin.

Doch Ulrich Müller blieb weiter bescheiden - so wie ihn die Menschen kannten und schätzten. Viele hörten seine Vorträge, die er im Rahmen des Kurgastprogrammes im Kurhaus Wilmsmeier hielt. Ob es "Die Steinernen Wälder zwischen Kumning und Hongkong", "Kapstadt und das Weinland" oder die legendäre Seidenstraße war - Müller verstand es, seine Zuhörer zu begeistern.

Nach der Schließung des Kurhauses (inzwischen ist ein Käufer gefunden) mussten die Vorträge zwischenzeitlich in die Altentagesstätte an der Klinkstraße verlegt werden - die Resonanz war ähnlich gut.

Und auch das mag diejenigen, die ihn gut kannten, wenig wundern: Noch am Tag seines Todes soll er einen Vortrag in Enger gehalten haben.

Ulrich Müller hinterlässt seine Ehefrau Monika und Tochter Stefanie. Zur Familie gehören auch zwei Enkelkinder. Die Trauerfeier findet am Freitag, 18. März, um 13 Uhr in der Feldmarkkapelle statt.

Dieter Schnase, © 2016 Neue Westfälische 11 - Bünde, Dienstag 15. März 2016

 




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Weiterhin Lehrkräfte für Deutsch als Zweitsprache gesucht
Eintrag vom: 11.03.2016

Die VHS im Kreis Herford sucht für den Ausbau des Integrationskursangebotes weitere Lehrkräfte auf Honorarbasis für Deutsch als Zweitsprache.

Sie sollten

• eine BAMF-Zulassung haben

• engagiert, freundlich und empathisch sein
• möglichst Erfahrung im Unterrichten und interkulturelle Kompetenz mitbringen
• uns für die Dauer von mindestens einem Integrationskurs zur Verfügung stehen

Wir bieten
• eine kontinuierliche Weiterbildung
• eine Mitarbeit in einem motivierten, freundlichen Team
• ein professionelles Arbeitsumfeld in einer modernen Einrichtung

Vorstellbar sind sowohl Kurse im Vormittags- als auch im Nachmittagsbereich. Auch Team-Teaching ist möglich!
Antwort bitte an bewerbungen@vhsimkreisherford.de

Näheres zu den Anforderungen, die das Bundesamt an Lehrkräfte stellt, finden Sie hier:
http://www.bamf.de/DE/Infothek/Lehrkraefte/lehrkraefte-node.html

In der Integrationskursverordnung (IntV) sind die Zulassungsvoraussetzungen für Lehrkräfte genau definiert.
Lehrkräfte, die im Integrationskurs Deutsch als Zweitsprache unterrichten, müssen ein erfolgreich abgeschlossenes Studium Deutsch als Fremdsprache oder Deutsch als Zweitsprache vorweisen (§ 15 Absatz 1 IntV).
Soweit diese fachlichen Qualifikationen nicht vorliegen, ist eine Zulassung zur Lehrtätigkeit nur möglich, wenn die Lehrkraft an einer vom Bundesamt vorgegebenen Zusatzqualifizierung teilgenommen hat (§ 15 Absatz 2 IntV).
Lehrkräfte, die in einem Alphabetisierungskurs unterrichten, müssen neben einer Zulassung nach § 15 Abs. 1 oder 2 IntV zusätzlich eine ausreichende fachliche Qualifikation und Eignung im Bereich der Alphabetisierung nachweisen können (§ 15 Absatz 3 Satz 2 IntV i.V.m. Artikel 2 Abs. 2 der Änderungsverordnung).
Lehrkräfte im Orientierungskurs müssen eine für die Vermittlung der Ziele nach § 3 Abs. 1 Nr. 2 IntV ausreichende fachliche Qualifikation und Eignung nachweisen (§ 15 Absatz 3 Satz 1 IntV).

Zulassung von Lehrkräften in Integrationskursen (§ 15 Absatz 1 und 2 IntV)

Lehrkräfte, die über ein in Deutschland abgeschlossenes DaF/DaZ-Studium verfügen, werden gemäß § 15 Absatz 1 IntV sofort zugelassen.
Weitere Zulassungsmöglichkeiten und ggf. notwendige Zusatzqualifizierungen sind der neuen Matrix zu entnehmen: http://vhs.bz/tw1we




Keywords: DAZ, Lehrkräfte; Integrationskurse

VHS-Kurs: Arabisch für Anfänger
Eintrag vom: 11.03.2016

Arabisches Alphabet: Die vier Buchstaben Dhal, Dal, Zay und Ra (v. l.) sehen sich zwar sehr ähnlich, werden aber unterschiedlich ausgesprochen, erklärt VHS-Dozentin Nagham
Al Asi. Das Zay etwa (gelbes Schild, 1. Buchstabe) klingt wie das S in Siegfried. Das Dal hingegen (grünes Schild, 2. Buchstabe) entspricht einem D, bei dem die Zunge an die Zähne gedrückt wird. Al Asi lässt ihre Schüler die Buchstaben immer wieder schreiben und sprechen. "Nur so bekommen sie ein Gefühl dafür." FOTOS: HANNA PASSLICK

Flüchtlingskrise: In den Volkshochschulen der Region wächst das Interesse an arabischen Sprachkursen.
Der Stoff hat es in sich. Doch die Sprachschüler betrachten ihre Teilnahme als Investition in die Zukunft

Bielefeld. Bei der Aussprache holpert es noch. Mal liegt die Zunge nicht richtig am Gaumen, mal krächzt es zu schwach aus dem Hals. "Zugegeben, die arabische Sprache ist für Anfänger eine Herausforderung", sagt die Bielefelder VHS-Dozentin Nagham Al Asi. Aber ihre Schüler wollen es lernen, so wie offenbar Hunderte andere in OWL.

Die Flüchtlingskrise sorgt für ein wachsendes Interesse an der arabischen Sprache. Das Teilnehmerfeld der Sprachschüler an Volkshochschulen in der Region ist bunt gemischt, vertreten sind alle Alters- und Berufsgruppen. In vielen Städten sind Arabischkurse seit Jahresbeginn ausgebucht. Im Kreis Herford und in Bielefeld werden auch für kommende Kurse bereits Wartelisten geführt.

Sedef Balkanli hat Glück gehabt. Die Gymnasiallehrerin aus Steinhagen hat einen Platz im Arabischkurs für Anfänger bei Nagham al Asi in Bielefeld ergattert. Balkanli unterrichtet eine internationale Klasse mit Flüchtlingen. Doch die Kommunikation bereitet ihre Probleme. "Die Kinder kommen aus Syrien oder dem Irak und sprechen weder deutsch noch englisch", so die Pädagogin. Deshalb lerne sie jetzt die Muttersprache ihrer Schüler. Damit könne sie vielleicht noch keine längeren Gespräche führen. "Aber ich bin wenigstens dazu in der Lage, Schüler und Eltern zu Beginn willkommen zu heißen und ihren Start hier zu erleichtern."

Die junge Lehrerin findet großen Gefallen an der arabischen Sprache. Das Erlernen neuer Buchstaben sei zwar mühsam und das Lesen von rechts nach links ungewohnt. "Aber die Aussprache ist leicht und die Sprache klingt warm und melodisch." Ihre Lernmotivation sei allerdings hauptsächlich beruflicher Art. Damit reiht sich Balkanli in eine Vielzahl von Sprachschülern ein, die sich von Arabischkursen Erleichterungen im Berufsalltag erhoffen. Ein eher ungewohntes Bild, sagt Dozentin al Asi.

Die Irakerin kam vor 16 Jahren selbst als Flüchtling nach Deutschland. Seit 2006 gibt sie in Bielefeld Arabisch-Unterricht. Früher seien die Menschen in ihre Kurse gekommen, weil sie einen Ehepartner mit arabischen Wurzeln hatten und dessen Sprache lernen wollten. "Andere Gründe waren geplante Urlaubsreisen, berufliche Beziehungen nach Dubai oder die schlichte Neugier auf eine fremde Kultur", sagt die Dozentin. Heute interessiere sich plötzlich jeder für ihre Muttersprache.

Das bestätigt auch Ulrike Koebke von der VHS in Herford. "An unseren Arabischkursen nehmen Kinderärzte und Pfleger teil, aber auch Sozialarbeiter, Grundschullehrer, Verwaltungsmitarbeiter oder ehrenamtliche Helfer. Menschen eben, die viel mit Flüchtlingen zu tun haben." Sie alle würden den Sprachkurs als Investition in die Zukunft betrachten.

Veränderungen bei diesen Sprachkursen nimmt auch Kerstin Strothmann von der VHS in Bielefeld wahr. Arabisch gehöre zwar zum Grundkanon der Volkshochschule. Doch das Teilnehmerfeld sei jünger und zunehmend größer geworden. "Zu einem Schnupperabend für Arabisch etwa kamen zuletzt so viele Besucher, dass wir gar nicht genug Stühle hatten."

Von Hanna Paßlick, © 2016 Neue Westfälische 09 - Herford, Freitag 11. März 2016



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Info-Veranstaltung zur Prüfung telc Deutsch B2 Webinar
Eintrag vom: 09.03.2016

Sie möchten die allgemeinsprachliche Prüfung telc Deutsch B2 ablegen? In einem Webinar Mitte März können Sie sich genau über diese Prüfung informieren. Sie lernen die einzelnen Prüfungsteile kennen und erhalten wertvolle Tipps, wie Sie sich am besten vorbereiten können - und all das kostenfrei und bequem zu Hause vom Sofa aus. Weitere Informationen finden Sie hier (Kursnummer L30860B).

Eberhard Zimmermann




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Herforder Kleinbahn - In der VHS wird am 10. Mai der Friedrich-Korte-Film gezeigt
Eintrag vom: 01.03.2016

Die Haltestelle Bergertor um 1965: Die Gaststätte ist mit dem Abbruch der Haltestelle verschwunden. Dort befindet sich heute der Rosenpark am Hinckley-Ufer. Foto: EMR

Vor 50 Jahren kam das Aus für die Kleinbahn
Nostalgietour im Bus am 22. April - In der VHS wird am 10. Mai der Friedrich-Korte-Film gezeigt


Herford (HK). Auf den Spuren der Herforder Kleinbahn: Eine Erinnerungstour im Bus bietet das Kleinbahnmuseum Enger für den 22. April an. An diesem Tag jährt sich die Stilllegung des letzten Streckenabschnitts zum 50. Mal. Daher haben die Bahnfans einen historischen Bus gechartert. Da die Kapazität mit 22 Plätzen sehr begrenzt ist, empfiehlt sich eine sofortige Anmeldung - und zwar beim Vereinsvorsitzenden Gerd Althoff unter Tel. 05224/980041. Eine Karte kostet 24 Euro. Start der dreistündigen Tour von Herford nach Spenge und zurück ist am alten Herforder Kleinbahnhof (Am Kleinbahnhof 5). Aktueller Mieter des Gebäudes ist die Betriebskrankenkasse HMR.
Sollte die für 17 Uhr geplante Bustour sofort ausgebucht sein, ist eine weitere Fahrt am gleichen Tag denkbar. Um ein gewisses Flair zu wahren, habe man sich für einen alten Bus entschieden, erläutert Matthias Rasche vom Kleinbahnmuseum. Wie überaus groß das Interesse am Thema »Kleinbahn« ist, hatte sich vor einem Jahr im Kino Capitol gezeigt. Dort wurde Friedrich Kortes 90-Minuten-Film über die letzten Tage der Kleinbahn gezeigt. Drei Termine in verschiedenen Kinosälen waren notwendig, um den Bedarf halbwegs abzudecken. Mehr als 1000 Interessierte hätten den Film gesehen, sagt Mathias Polster vom Herforder Geschichtsverein. Wer ihn damals verpasst hat, kann ihn sich am 10. Mai ab 19 Uhr in der Aula der Volkshochschule anschauen.
Sicher ist, dass die letzte Fahrt im Abschnitt von Spenge nach Herford an einem Freitag erfolgte - und zwar am 22. April. Mitunter wird auch der 24. April 1966 genannt - aber das sei ein Sonntag gewesen, erläutert Matthias Rasche. Und am Wochenende habe es damals keinen Schienenverkehr mehr gegeben. Der Wegfall war für den Betreiber kein Problem, da sowohl die Bahn als auch das Konkurrenzunternehmen Bus in der Verantwortung der EMR lagen. Ab 1951 waren EMR-Busse parallel zur Bahn verkehrt. Deren Streckenlänge von Wallenbrück bis Vlotho betrug etwa 40 Kilometer.

Von Hartmut Horstmann, (c)  Herforder Kreisblatt, 25.02.2016

 



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VHS-Vortrag: Vom Polizeigriff zum Polizeiübergriff
Eintrag vom: 29.02.2016

Können einem Angst einjagen: Polizisten in ihrer Schutzausrüstung, wie sie unter anderem die Beamten der Einsatzhundertschaft aus Bielefeld bei besonderen Lagen tragen.
Foto: Barbara Franke


Interview: Polizeihauptkommissar Olaf Diedrich aus Bünde hält am Montagabend einen VHS-Vortrag über Polizeigewalt im Gymnasium am Markt. Er engagiert sich seit Jahren für Amnesty International

Bünde. "Nichts zu Verbergen" heißt eine Kampagne der Menschenrechtsorganisation Amnesty International. Zu ihr gehört auch Olaf Diedrich, der am Montagabend im Auftrag der Volkshochschule ( VHS) im Gymnasium am Markt einen Vortrag unter dem Titel "Polizeiliche Übergriffe - ein strukturelles Problem?" halten wird. Olaf Diedrich kommt aus Bünde und ist Polizeihauptkommissar in Bielefeld.

Herr Diedrich, kann ein Polizeibeamter überhaupt objektiv über das Thema Polizeigewalt referieren?

OLAF DIEDRICH: In unseren Berichten wird Fehlverhalten ja nicht entschuldigt. Es werden Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt, wie man aus Sicht von Amnesty International solche Einsätze sicherer machen kann und wo noch Lösungspotenziale sind. Die finde ich durchaus vernünftig. Der Bericht, der der Veranstaltung am Montag zugrunde liegt, ist von 2010. Bei dem Vortrag wollen wir das noch einmal in die Öffentlichkeit bringen.

Werden Sie sich am Montagabend auch auf aktuelle Geschehnisse im Kreis Herford beziehen?

DIEDRICH: Die aktuellen Dinge, die hier im Kreis Herford vorgekommen sein sollen, werden nicht Bestandteil des Vortrags sein. Teilweise sind sie noch im Ermittlungs- oder Gerichtsstatus. Da kann und da möchte ich auch gar nichts zu sagen. Dazu kenne ich auch nicht mehr als in der Zeitung steht. Und das ist eindeutig zu wenig, um als Vertreter der Organisation Amnesty International, die gewisse Ansprüche an sich hat, dazu etwas zu sagen.

Vorfälle aus welchen Ländern werden Thema des Abends sein?

DIEDRICH: Es geht dabei schon überwiegend um Deutschland. Es gab im Jahr 2010 einen recht umfangreichen Bericht. Da wurden entsprechende Problemfelder aufgetan. Nämlich, dass es in gewissen Situationen immer wieder zu Übergriffen kommt.

Welche Situationen sind das?

DIEDRICH: Es gibt diese schmale Brücke vom Polizeigriff zum Polizeiübergriff. Die wird hin und wieder überschritten. Das ist das Problem, das wir erkannt haben. Und was dahinter steht, ist für die Polizisten in Einsätzen, sich häufig in der Anonymität zu verstecken.

Anonymität, weil die Polizisten bei manchen Einsätzen mit Uniform und Helm nicht einfach zu identifizieren sind?

DIEDRICH: Die sehen dann wirklich alle gleich aus. Mit dieser Körperschutzausstattung sieht man nicht mal mehr, ob Mann oder Frau. Für den Betroffenen ist das dann natürlich schwierig zu sagen, von wem er geschlagen oder getreten worden ist, als er zum Beispiel auf dem Boden lag. Und wer weiß, dass er sich in dieser Anonymität etwas erlauben kann wie zum Beispiel das Überschreiten der Grenze von Polizeigriff zu Polizeiübergriff, der macht es auch irgendwann.

Wann ist denn die Verhältnismäßigkeit der Mittel von einem Polizisten zum Beispiel bei einer Demonstration überschritten, wenn er angegriffen wird?
DIEDRICH: Eindeutige Situationen wären zum Beispiel, wenn ein Mensch gefesselt auf dem Boden liegt, aber trotzdem weiter geschlagen oder getreten wird. Es kann zwar auch mit einem Gefesselten immer noch Probleme geben, wenn der vielleicht um sich spuckt. Wir hatten neulich den Fall in Bielefeld, dass wir jemanden mit Tuberkulose hatten, der bewusst um sich spuckte und versuchte, die Kollegen zu beißen, obwohl er schon gefesselt war. Insofern ist auch die Tatsache, dass jemand gefesselt ist, immer nur ein Anhalt. Es ist aber immer etwas anderes, jemanden unter Kontrolle zu bringen, weil er spuckt, oder ihm nachher noch einen mitzugeben, weil er gespuckt hat. Das ist eben dann zu viel.

Wird von Polizisten in solchen Situationen oder auch bei Demonstrationen, wenn sie unter Umständen mit Steinen beworfen werden, nicht sehr viel verlangt, an manchen Stellen vielleicht zu viel?

DIEDRICH: Es wird sehr viel verlangt, zu viel aber auch wieder nicht. Deswegen ist das auch kein Job, den jeder machen soll, den jeder machen kann. Und deswegen wird das auch "professionelles Einschreiten" genannt.

Sie sprachen eingangs Lösungsmöglichkeiten an, Einsätze sicherer zu machen. Welche Möglichkeiten gibt es da?

DIEDRICH: Es gibt zum Beispiel die Rückennummern auf den Jacken. Das ist jetzt in NRW umgesetzt worden. Es ist daran jetzt zwar nicht der einzelne Polizist zu erkennen, aber zumindest seine Gruppe von einigen Kollegen. Wir hätten zwar gewünscht, dass auch der Einzelne identifizierbar ist, aber es ist ja schon mal ein Fortschritt. Andere Bundesländer haben das detaillierter umgesetzt. Dadurch kann ein verantwortungsbewussteres Agieren der Polizisten eher sichergestellt werden.

Wozu dient die Videoaufzeichnung der Polizei bei Einsätzen? Ist es nicht so, dass der Kameramann im entscheidenden Moment in eine andere Richtung filmt?

DIEDRICH: Die Aufgabe dient der Dokumentation von Straftaten. Nicht den Straftaten der Rechten, nicht der Linken und nicht der Einsatzkräfte, sondern Straftaten im Allgemeinen. Die Erfahrung von Amnesty International ist, dass es immer wieder zu technischen Defekten kommt, wenn die Einsatzkräfte irgend etwas machen, was nicht ganz sauber aussieht. Man kann sagen: Technik ist nicht perfekt. Aber wenn das immer wieder passiert, kann man auch sagen, dass da Absicht hintersteckt.

Spüren Sie persönlich wegen Ihres Engagements bei Amnesty International Sticheleien oder auch mehr von Ihren Kollegen?

DIEDRICH: Es wird schon mal ein bisschen gefrotzelt. "Heute ist Olaf da, da müssen wir aufpassen." Aber ich gehe nicht davon aus, dass anders agiert wird, wenn ich dabei bin.

Das Gespräch führte Gerald Dunkel

© 2016 Neue Westfälische 11 - Bünde, Samstag 27. Februar 2016



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Die VHS bietet in Kooperation mit dem "Verein International" rund 60 Flüchtlingen tägliche Sprachkurse im Bonhoeffer-Haus an
Eintrag vom: 23.02.2016

Bünde. Den "Verein International" gibt’s in Bünde schon sehr lange. Engagiert waren sie dort immer. Im Moment brummt’s aber ganz besonders. Die Integration von Flüchtlingen hält die Mitglieder auf Trab. Der Gründung des "Café International", ein Begegnungsraum für Flüchtlinge mit verschiedensten Angeboten, folgte im November 2015 die Einrichtung täglicher Sprachkurse im Dietrich-Bonhoeffer-Haus.

Die etwa 60 Schüler aus Bünde und Umgebung kommen zwischen montags und freitags von 9 bis 12.30 Uhr zusammen und lernen intensiv Deutsch. Dass die Menschen aus Syrien, Iran, Irak, Afghanistan, Albanien, Sri Lanka, Eritrea, Mali, Guinea und auch aus China (die Uiguren) mit großem Eifer dabei sind, dass sie sich untereinander gut verstehen und richtig Spaß haben, merktjeder, derdenRaum betritt: "Hallo! Zeitung? Foto? Kein Problem!" Lautes Gelächter.

Vielleicht hängt die gute Stimmung auch damit zusammen, dass die Schüler beim Lernen der Sprache nicht stur an ihren Büchern kleben müssen. Und daran, dass sie soeben erfahren haben, dass die Polizei in Deutschland durchaus sehr nett und hilfreich sein kann: Gestern Morgen waren Dietmar Hess und Michael Hanke, Verkehrssicherheitsberater der Kreispolizeibehörde, zu Besuch. Sie brachten ihrem internationalen Publikum deutsche Verkehrsregeln bei - vor allem für Fahrradfahrer. "Wir konnten die ganze Zeit Deutsch sprechen - das klappte hier wirklich schon gut", staunte Hanke nach der knapp einstündigen Einheit.

Für den Notfall standen Sultan Srour und Martine Prokob parat und übersetzten die etwas komplizierteren Zusammenhänge auf Arabisch und Französisch. Srour ist neben Peter Kamann und Hans-Peter Kleinschmidt als Deutschdozent im Einsatz, Martine Prokob und Ute Fröhlich sind ehrenamtliche Mitarbeiterinnen des Vereins.

"Wir haben echt viel zu tun", sagt Fröhlich. "Aber wenn man sieht, mit welcher Begeisterung die Leute hier bei der Sache sind und wie gut wir vorankommen, dann macht das einfach nur Spaß." Natürlich, räumt Fröhlich ein, gebe es in puncto Lernerfolg auch große Unterschiede. "Manche müssen ja erst noch Lesen und Schreiben lernen, andere kommen aus den gebildeten Mittelschichten ihrer Länder und lernen schneller." Am Ende des einjährigen Kurses machen die Teilnehmer eine Abschlussprüfung und erhalten ein Zertifikat über das erreichte Sprachniveau. Unten im Dietrich-Bonhoeffer-Haus findet gerade ein regelmäßiges Treffen älterer Menschen statt, vorm Raum parken knapp 20 Rollatoren. Ute Fröhlich hat eine Idee: "Da müsste man mal ein Treffen organisieren. Zwischen Senioren und Flüchtlingen. Das würde bestimmt gewisse Ängste abbauen", ist sich Fröhlich sicher. Ihre Augen glänzen. Der "Verein International" bleibt auf Trab.

Foto und Text: © Meiko Haselhorst




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Erfolgreich kommunizieren mit NLP
Eintrag vom: 19.02.2016

Einführung ins Neurolinguistische Programmieren in den Osterferien


+++ Strahlende Absolventinnen und Absolventen der NLP Practitioner-Ausbildung 2015 +++

Schlechte Kommunikation und akute Wortlosigkeit sind häufig Auslöser für heftige Beziehungsprobleme. Und auch in Unternehmen wird zu wenig miteinander geredet - und das sowohl unter den Kolleginnen und Kollegen als auch zwischen den Führungskräften und ihren Mitarbeitenden. Ist eine schlechte Kommunikationskultur im Privaten oft nur unangenehm und zeitraubend, so kann sie einem Unternehmen im schlimmsten Fall viel Geld und die Wettbewerbsfähigkeit kosten.

Mittlerweile hat die Anwendung von Methoden des Neurolinguistischen Programmierens (NLP) Einzug in fast alle Berufs- und Lebensbereiche gehalten, in denen es um menschliches Miteinander geht. Ob Management, Verkauf, Pädagogik, Beratung oder Partnerschaft, Familie und Freundeskreis - NLP-Methoden haben sich sowohl im beruflichen als auch im privaten Bereich bewährt.

Vom 18. bis 24. März (in den Osterferien) bietet die VHS eine intensive Einführung ins Neurolinguistische Programmieren an. Nach dieser Einführungswoche unter Leitung der NLP-Experten Nikolai Hotzan und Sabine Kolmar können Sie die gelernten Elemente des NLP in Ihrem beruflichen und privaten Alltag einsetzen. Darüber hinaus können Sie sich informiert entscheiden, ob Sie mit der NLP Practitioner-Ausbildung Ihren Weg zu gelungener Kommunikation fortsetzen möchten. Diese Einführung ist dazu der erste Baustein. Falls Sie sich für die Practitioner-Ausbildung entscheiden, wird das Einführungsseminar auf die Qualifizierung angerechnet.

Ob Sie sich als NLP-Neuling einen ersten Überblick über das Konzept des Neuro-Linguistischen Programmierens (NLP) verschaffen oder weltweit anerkannte Ausbildungen im NLP erwerben möchten - die VHS bietet Ihnen ein breites Angebot. Interessiert? Dann kommen Sie am 3. März zu einem kostenlosen Informationsabend mit dem erfahrenen NLP-Trainer und -Coach Nikolai Hotzan. Informieren Sie sich über die verblüffenden Möglichkeiten des NLP, die NLP-Einführung und die Ausbildungen zum NLP Practitioner und NLP Master.

Unsere NLP-Angebote auf einen Blick

Und noch ein Tipp:

Mit einem Bildungsscheck können die NLP-Weiterbildungen gefördert werden!




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