ACHTUNG! Sie befinden sich auf einer Archiv-Webseite.
Die Seite, die Sie aufgerufen haben ist u.U. nicht mehr aktuell!
Aktuelle Veranstaltungen und Informationen finden Sie auf unserer neuen Webseite https://vhsimkreisherford.de
 
Aktuelles
Nachrichten

Pressemitteilungen



 

 


Infos
Anmelden

Beratung

Bildungsscheck, Bildungsprämie & Beratung zur beruflichen Bildung

Bildungsurlaub

Einbürgerung

Einstufungstests

Erwachsenenpädagogische Qualifizierung (EPQ)

Europäischer Referenzrahmen

Feedback

Förderverein

Fortbildungsangebote für Lehrer/innen

Gutscheine

Kontakt

Schulabschlüsse

Über uns

WhatsApp

Zertifikate



Qualitätsmanagement
Qualitätsmanagement nach ISO9001

e-Learning mit moodle
VHS-Moodle-Plattform
hier geht's direkt zur
Moodle-Plattform

Weitersagen
Empfehlen Sie diese Seite weiter

Aktuelles | Nachrichten

<<  1   2   3   4   5   6   7   8   9   10   11   12   13   14   15   16   17   18   19   20   21   22   23   24   25   26   27   28   29   30   31   32   33   34   35   36   37   38   39   40   41   42   43   44   45   46   47   48   49   50   51   52   53   54   55   56   57   58   59   60   61   62   63   64   65   66   67   68   69   70   71   72   73   74   75   76  >>    alle

Verleihung der Pöppelmann-Medaille
Eintrag vom: 20.11.2009

Vor dem Gemälde: Pöppelmann-Preisträger werden Teil der Herforder Stadtgeschichte - Wenn sich Herforder um die Restaurierung alter Gebäude verdient machen, winkt ihnen eine Belohnung. Mehr als 200 Pöppelmann-Medaillen hat der Verein für Herforder Geschichte bisher verliehen, gestern Abend kamen drei weitere Ehrungen hinzu.Ausgezeichnet wurden die Hauseigentümer Bettina (3. von rechts) und Jörg Pfundt sowie Kirsten und Ulrich Serowski (3. und 4. von links). Eine besondere Würdigung gab es zudem im Zusammenhang mit dem Ort der Preisverleihung, der Volkshochschul-Aula. Für deren vorbildliche Restaurierung erhielt auch Monika Schwidde (4. von rechts), stellvertretend für die VHS, eine Medaille. Für die Ermittlung der Preisträger sind als Juroren zuständig: Kreisheimatpfleger Eckhard Möller (links), Johannes Beer (rechts) und Ulrich Richter (2. von rechts). Mit der Renovierung des Hauses Janup 7 haben Kirsten und Ulrich Serowski zur Attraktivitätssteigerung des Gänsemarkts beigetragen. Bettina und Jörg Pfundt haben eine alte Fabrikantenvilla an der Goltzstraße erworben - mittlerweile erstrahlt die mit vielen Zierelementen versehene Fassade in neuem Gründerglanz. In seiner Begrüßung hatte Vereinsvorsitzender Eckhard Wemhöner betont, dass die Medaille auch die Mahnung beinhaltet, historische Bausubstanz nicht zu zerstören. Für die Preisverleihung ließen sich die Beteiligten vor der »Brautwerbung« ablichten - um so auch optisch Teil der Herforder Geschichte zu werden. Herforder Kreisblatt, Artikel vom 20.11.2009, -man- Foto: Curd Paetzke

Weitere Informationen hier
 

Die Neue Westfälische berichtet in ihrer Ausgabe vom 20. November über die Ehrung der Preisträger:

Teil der Herforder Geschichte: Die Preisträger und die Jury stehen auf der schmalen Empore vor demHistoriengemälde:
(v. l.) Eckhard Möller, Eckhard Wemhöner, Ulrich und Kirsten Serowski, Volkshochschulleiterin Monika Schwidde, Bettina Pfundt, Ullrich Richter so wie Pastor Johannes Beer. Vor ihm stehen Tobias und Maximilian Pfundt.

Herford (jwl). Es ist eine besondere Auszeichnung: die Pöppelmann-Medaille des Vereins für Herforder Geschichte, die verliehen wurde. Die Medaille – benannt nach dem in Herford geborenen Barock-Baumeister Daniel Pöppelmann – wird für den Erhalt historischer Bausubstanz, aber auch für die Schaffung beispielhafter moderner Architektur in Herford vergeben.

Gestern Abend geschah das unter den Augen von Heinrich I. und seiner Mathilde, die von ihrem Historiengemälde in der Volkshochschul-Aual auf die Gäste und die Geehrten herabblickten. Und das nicht ohne Grund.

„Der Preis“, so Eckhard Wemhöner, Vorsitzender des Geschichtsvereins, „soll Ansporn und Mahnung zu gleich sein.“ Ansporn zum Erhalt des charakteristischen Stadtbildes, aber auch neuer besonderer Objekte. Eckhard Möller, der zusammen mit Ullrich Richter und Pfarrer Johannes Beer zur Pöppelmann-Jury gehört, erinnerte in seiner Rede an die derzeitige Situation des Denkmalschutzes in der Stadt.

Die bewertet der Verein als schlimm: „Wir haben diskutiert, ob wir nicht auch einen Negativ-Preis – etwa eine rostige Abrissbirne – vergeben sollten“, erklärte Eckhard Möller. Naturschutzverbände hätten mit solchen Anti-Preisen bereits gute Erfahrungen gemacht.

Dass es aber auch anders geht, zeigen die drei Preisträger: Ausgezeichnet wurden die Volkshochschule, für die Leiterin Monika Schwidde die Medaille entgegen nahm, Kirsten und Ulrich Serowski so wie Bettina und Jörg Pfundt. Dabei lohnt ein Blick auf die ausgezeichneten Objekte und Bauwerke, die nicht nur schön aussehen, sondern auch eine besondere Geschichte haben. ¦

Weitere Informationen hier

© 2009 Neue Westfälische
Herforder Kreisanzeiger, Freitag 20. November 2009




Keywords:

¡Vamos a Santiago de Compostela! - Ein kleiner Sprachführer für den Jakobsweg
Eintrag vom: 20.11.2009


Sie hatten schon immer einmal vor, auf dem Jakobsweg zu pilgern und möchten sich ein wenig darauf vorbereiten? Dann sollten Sie diesen Wochenendkurs besuchen. Hier nämlich erfahren Sie Wissenswertes über die Route von Roncesvalles nach Santiago de Compostela mit ihren Sehenswürdigkeiten am Wegesrand, Transportmöglichkeiten und Unterkünften und klimatischen Besonderheiten. Gleichzeitig erwerben Sie die sprachlichen Grundlagen, um sich auf Ihrer Reise verständigen zu können. Anhand von Themen wie Wanderung, Unterkunft, Verpflegung etc. lernen Sie den Basiswortschatz für Pilger und einige Grundlagen der spanischen Sprache. Am letzten Tag werden Sie gemeinsam Rezepte aus der España verde kochen und genießen!

Foto: Katalogmacher(c)pixelio.de



weitere Informationen hier


Keywords:

Windows 7 - Kurse an Ihrer VHS ab Januar 2010
Eintrag vom: 18.11.2009

Es ist soweit, Windows 7 ist offiziell am 22. Oktober 2009 gestartet.

Ein wesentliches Ziel von Microsoft bestand darin, die Defizite des erfolglosen Vorgängers Vista auszumerzen. Und so schreibt die Chip "Selbst wenn die großen Revolutionen im kommenden Windows 7 ausbleiben. In einem Punkt sind sich alle Tester einig: Das neue Windows fühlt sich deutlich flotter an als das ungeliebte Vista.". Diesen Eindruck bestätigen auch andere Zeitschriften und persönliche Tests. Der Erfolg von Windows 7 scheint bereits jetzt festzustehen. Der Nachfolger von XP und Vista hat den Vorteil, dass er das zu realisieren verspricht, was Vorgänger Vista nur versprach und Oldie XP noch nicht konnte.

Die VHS im Kreis Herford bietet als einer der ersten Weiterbilder im Umkreis Windows 7 - Schulungen ab Januar 2010 an.

Infos und alle Veranstaltungen dazu erhalten Sie auf unseren Webseiten.

Haben Sie Fragen zu EDV/IT - Themen und/oder Win7? Schreiben Sie uns eine Mail oder rufen uns an (05221 5905-0).




Keywords:

LWL-Archäologen unterstützen Heribert Genreith - Varuslager: Skepsis bleibt, aber Professor Michael Rind aus Münster will nichts ausschließen
Eintrag vom: 18.11.2009

Heribert Genreith zeigt eine Armbrustspitze. Sie sei römischen Ursprungs,
sagt er. Unklar ist jedoch die Datierung. Foto: Moritz Winde
Herforder Zeitung, 18.11.09, Hartmut Horstmann
Hiddenhausen (HK). Ist der Geophysiker Heribert Genreith einem Varuslager auf der Spur? Die Archäologen des Landschaftsverbandes bleiben skeptisch, wollen ihn trotzdem im nächsten Jahr unterstützen. In der Aula der Volkshochschule hat Heribert Genreith gestern über seine bisherigen Forschungen informiert. Dabei hatte er unter anderem römische Goldmünzen entdeckt, die allerdings nicht aus der Varuszeit stammen, sondern aus dem vierten Jahrhundert nach Christus (das HK berichtete).
Vor der Münzen-Entdeckung in Hiddenhausen hatte der 51-Jährige das Gelände auf eigene Faust untersucht. Auf Gut Bustedt übergab er jetzt die beiden von ihm entdeckten Münzen an Archäologen des Landschaftsverbandes. Gleichzeitig stellte er ihnen seine Thesen vor. So sei aufgrund von Satellitenaufnahmen eine Verfärbung des Bodens zu erkennen, die auf einen Brandhorizont schließen lasse, betont Genreith.
Der Rheinländer geht davon aus, dass hier der Tross des Varuslagers verbrannt worden ist. Außerdem meint er, aufgrund von Verfärbungen Reste einer Wallanlage zu erkennen. Dabei weiß der Forscher, dass nur Münzen eine verlässliche Datierung erbringen können - aus der Varuszeit fehlen sie ihm jedoch bisher. Römischen Ursprungs seien eine Armbrustspitze oder die Glaskugel einer Kette. Die Datierung ist unklar.
»Wir wissen nicht, ob etwas dran ist«: Professor Michael Rind, oberster Archäologe des Landschaftsverbandes, hält die Aussagekraft der bisherigen Fundstücke nicht für überzeugend, will aber auch nichts ausschließen. Folglich sollen einzelne Funde Heribert Genreiths in einem ersten Schritt analysiert werden.
Darüber hinaus geht es um den Wallgraben, dessen Restverfärbung der 51-Jährige erkannt haben will. Das sei für ihn zwar so nicht nachvollziehbar, betont Professor Rind, doch will der LWL der Sache nachgehen. Mit einem Suchschnitt soll eine Stelle, die Genreith angibt, untersucht werden. Damit gehen die LWL-Mitarbeiter in eine Bodentiefe, die eine verlässliche Bestimmung und Datierung möglich machen soll.
Dieser Schritt bedeutet nach Angaben des Landschaftsverbandes vergleichsweise wenig Aufwand. Falls sich die Annahmen des Geophysikers im kommenden Jahr bestätigen, soll die Zusammenarbeit fortgesetzt werden.

Einige der Stücke, die Heribert Genreith in Hiddenhausen entdeckt hat:
Archäologen des Landschaftsverbandes sollen sie genau untersuchen. Foto: Moritz Winde
 




Keywords:

Scharmützel besiegelten Varus’ Ende - Heribert Genreith erzählt vom Münzfund in Oetinghausen und das Ende des Römerheeres
Eintrag vom: 17.11.2009

 

VON THOMAS HAGEN (NW) Hiddenhausen/Oetinghausen. Nur ungern übergab der Geophysiker Heribert Genreith gestern die beiden goldenen römischen Legionärs-Münzen an den Münzsachverständigen des Westfälischen Landesmuseums Münster. Auf Gut Bustedt hatten sich auf Einladung des Museums Mitglieder des Landschaftsverbandes getroffen, um einer detallierten Einordnung des Oetinghauser Fundes zu folgen. Heute wird Genreith ab 19 Uhr einen lockeren, allgemeinverständlichen Vortrag in der Aula der Volkshochschule am Münsterkirchplatz in Herford halten. Die Darstellung geht zurück in die Jahrhunderte 1 bis 5 und soll belegen, dass die Legionen des Varus nicht in einer einzigen großen antiken Schlacht (also in Detmold oder in Kalkriese) von den Germanen unter Führung des Arminius besiegt wurden.

„Ein Lager der Römer auf dem Weg von Detmold nach Osnabrück lag definitiv in Oetinghausen“, sagt Genreith. Weitere Rastplätze habe es noch gegeben, eines wahrscheinlich in der Nähe von Melle. Klar sei mittlerweile, dass die Nachhut des aus 15.000 Soldaten und noch einmal so vielen Frauen, Kindern, Hofstaat und Sklaven bestehenden Begleitern nach Süden abgedrängt worden und in der Nähe Detmolds niedergemacht worden sei.

„Die Hauptmacht ist nach Nordwesten gedrängt und dann bei Kalkriese vernichtet worden“, sagt Genreith. Das sei Stand der Forschung und sei auch inzwischen allgemein anerkannt. Wie er die Goldmünzen in Oetinghausen in der Nähe des Franzosengrabes aufspürte und wie die Germanen in unserem Landstrich bis zum Beginn der Völkerwanderung im 5. Jahrhundert lebten, wird Genreith anschaulich erzählen. So zum Beispiel, dass die Bevölkerung die Wiederverwertung von Metallschrott schon lange vor dem heutigen Recycling erfunden hatte – die Menschen in der im 5. Jahrhundert aufgegebenen Siedlung in Oetinghausen lebten von den zurückgelassenen Waffen und Werkzeugen der römischen Legionen. Daneben beherrschten sie das Schmiedehandwerk, das Töpfern und Weben und sie waren Bauern und Viehzüchter.


© 2009 Neue Westfälische
Herforder Kreisanzeiger, Dienstag 17. November 2009

Zum Foto: Ein Monatssold: 4,6 Gramm wiegt diese größte in Hiddenhausen gefundene Goldmünze. Sie wurde in Konstantinopel (heute Istanbul) geprägt und zeigt die Siegesgöttin „Victoria“. FOTOS: KIEL-STEINKAMP

Spürnase: Heribert Genreith fand die Münzen.


 




Keywords:

Bildungsstätten sind in Sorge Kritik an staatlicher Fördermittel-Kürzung - landesweite Aktionswoche
Eintrag vom: 17.11.2009

Von Joachim Burek (Text und Foto)
Vlotho (VZ). Die Weiterbildungseinrichtungen in Vlotho haben sich der landesweiten »Bildungsoffensive« ihrer Dachverbände angeschlossen. Ziel der Kampagne ist die Sorge um den künftigen Stellenwert insbesondere der politischen Weiterbildung.

Zum Auftakt der Aktionswoche trafen sich gestern die Vertreter der Stätte der Begegnung, des Gesamteuropäischen Studienwerks (GESW), des Jugendhofes, des AKE-Bildungswerkes und der Volkshochschule Herford im GESW in Vlotho zu einem Erfahrungsaustausch.
»Weiterbildung ist ein gesellschaftspolitischer Auftrag, der sich nicht allein auf die Bereiche Schule, Hochschule und berufliche Bildung erstrecken darf«, stellte GESW-Leiter Dr. Zbigniew Wilkiewicz fest. Diese sehr enge Fassung des Bildungsbegriffs sehe er durch den gerade geschlossenen Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung definiert. »Wo sieht die Koalition eigentlich die politische Bildung angesiedelt?«, fragte Dr. Wilkiewicz kritisch.
Fünf Weiterbildungseinrichtungen gibt es in der Weserstadt, deren Angebote jedes Jahr etwa 16 800 Teilnehmer nutzen. Schwerpunkt ist dort unter anderem die politische Bildung. Darüber hinaus werden dort 60 versicherungspflichtige Mitarbeiter beschäftigt, rechnete Harald Meves (Stätte der Begegnung) vor.
Angesichts der zunehmenden Kürzungen bei der staatlichen Förderung in diesem Bereich ist ihm mit seinen Kollegen vom GESW, Dr. Zbigniew Wilkiewicz, vom Jugendhof, Heidi Kaiser, vom AKE, Ahmed Mousa, und der VHS, Gabi Bieberstein, die Sorge um die künftige Entwicklung gemeinsam. Meves: »Die Zuschüsse sind mittlerweile auf 72 Prozent gekürzt. Damit sind wir zurück auf dem Stand von 1999.«
Im neuen Koalitionsvertrag sei in Sachen Weiterbildung von der Erziehung zum »mündigen Bürger« nicht mehr explizit die Rede, so GESW-Chef Wilkiewicz. Das müsse kritisch reflektiert werden. Wilkiewicz: »Der Bildungsbegriff umfasst für uns nach wie vor die Themenfelder Gleichberechtigung, Partizipation und Toleranz. Das ist unser öffentlicher Bildungsauftrag. Dafür setzen wir in unseren Einrichtungen auch Weiterbildungsmaßnahmen von Bund und Land um. Dafür erwarten wir aber auch, gefördert zu werden. Ansonsten verkommt der öffentliche Auftrag zum Lippenbekenntnis.«
Erste Auswirkungen dieser Kürzungen spüren die Vlothoer Einrichtungen bereits. Meves: »Im Bereich der Familienbildung oder bei Bildungsmaßnahmen zum Übergang von Schule zum Beruf gibt es Absagen von Gruppen, die den gestiegenen Eigenanteil nicht mehr finanzieren können.«
Im Zuge der Aktionswoche, werden GESW, AKE und Stätte der Begegnung heute bei der Regionalkonferenz der Detmolder Bezirksregierung ihre Arbeit vorstellen. Für den 19. November sind Aktionen bei der Volkshochschule in Herford geplant.

Artikel vom 17.11.2009

zum Foto: Die Vertreter der Weiterbildungseinrichtungen präsentieren anlässlich der Aktionswoche ihre Veranstaltungsprogramme, von links: Ahmed Musa (AKE), Gabi Bieberknecht (VHS), Dr. Zbigniew Wilkiewicz (GESW), Harald Meves (Stätte der Begegnung) und Heidi Kaiser (Jugendhof).

Vlothoer Zeitung Artikel vom 17.11.2009




Keywords:

Der Ruhm des schnellen Bünders - Im Historischen Jahrbuch erinnert Jörg Militzer an den Rennfahrer Walter Bäumer
Eintrag vom: 13.11.2009


Foto: Audi/Bäumer

Kreis Herford. Er war einer der berühmtesten Rennfahrer seiner Zeit – bekannt wie heute Sebastian Vettel oder Ralf Schuhmacher. Der Sprößling einer Bünder Zigarrenfabrikanten-Familie prägte mit seinem Fahrstil das Autorenngeschehen der 30er-Jahre – bis zu seinem jähen Unfalltod in Herford 1941. Das neue Historische Jahrbuch von Kreisheimatverein und Kommunalarchiv widmet dem Bünder Motorsportler Walter Bäumer seine „Titelgeschichte“.

Geschrieben hat den Beitrag der Bünder CAD-Konstruktur und Hobby-Historiker Jörg Militzer, selbst begeisterter Auto-Fan und Organisator der überaus aktiven Bünder VHS–Geschichtswerkstatt.

Militzer wertete zahllose Zeitschriftenbeiträge aus, durchforstete die klassische deutsche Rennfahrer-Literatur und führte zahlreiche Gespräche mit Zeitzeugen und Angehörigen. Dass während seiner Recherchen der Nachlass des prominenten Sportlers zur Versteigerung anstand, erfuhr er allerdings zu spät – jetzt sucht er den Kontakt zu den neuen Eigentümern.

Militzer trägt viele Details aus Bäumers Kindheit zusammen und verfolgt die Karriere der Brüder Walter und Werner in der frühen Rennfahrerwelt. Es begann mit Motorradrennen, in denen er auf einer NSU mit halsbrecherischen Manövern von sich reden machte. Er fuhr Langstreckenrennen, Rundfahrten und Bergrennen und war so erfolgreich, dass er bald als Berufsfahrer davon leben und nach den Sternen greifen konnte.

Autor Militzer weiß spannende Geschichten darüber zu erzählen, vergisst aber auch die Beleuchtung des Verhältnisses Bäumers zum Nationalsozialismus nicht. Ein rätselhafter Unfalltod auf der Salzufler Straße in Herford beendete die Karriere des Rennfahrer-Idols, der bis heute von Kennern im gleichen Atemzug mit Huschke von Hanstein und Bernd Rosemeyer genannt wird. In Höhe der Einmündung der Bauvereinstraße raste Bäumer in seinem Auto in einen Graben – und starb noch am Unfallort.

Militzers Aufsatz über Walter Bäumer ist einer von 16 Beiträgen im 17. Jahrgang des von einer ehrenamtlich arbeitenden Fachleute-Redaktion sorgfältig und lesbar redigierten „Historischen Jahrbuch für den Kreis Herford“. Außerdem finden sich Beiträge zu des Wunderheilers Bruno Grönings Verbindungen zu Nazi-Größen, zu schönen Fossil-Funden an der B 239, der ersten Bustedter Schule, Narren an den Höfen Herforder Äbtissinnen, Besitzungen des Reichsstifters Herford im Bistum Minden und den Absturz der Messerschmidt Bf 109 in Pödinghausen im 2. Weltkrieg.

Nicht zu vergessen: Ein Streit an der jüdischen Schule in Bünde, ein schöner Text über Mathilde und Neues von einer der ältesten Schulbibliotheken Westfalens.

© 2009 Neue Westfälische, HARTMUT BRAUN
Bünder Tageblatt, Freitag 13. November 2009



DasneueJahrbuch: (v.l.) Janaund Jörg Militzer, Eckhard Möller, Lieselore
Curländer (beide Kreisheimatverein), Landrat ChristianManz,
Hans-WernerNeumann(Sparkasse), Christoph Laue (Kommunalarchiv),
Erwin Stranghöner (Kreisheimatverein). FOTO: KIEL-STEINKAMP




Keywords:

Länder- und kulturgeschichtlicher Vortrag über Andalusien
Eintrag vom: 13.11.2009

Andalusien - das ist das Land des temperamentvollen Flamencos, des Stierkampfes und der leuchtend weißen Würfelhausdörfer inmitten einer imposanten Berglandschaft. Das ist auch eine Region, die geprägt ist durch maurische Moscheen, Festungsanlagen und märchenhafte Traumpaläste, prachtvolle christliche Kathedralen, blumengeschmückte Innenhöfe und enge Altstadtgassen. Das geschichts- und kulturträchtige Gebiet im Süden Spaniens ist landschaftlich voller Kontraste - hohe Gebirgszüge, wilde Schluchten, weite Olivenebenen und Sandstrände wechseln einander ab. Auch in zivilisatorischer, religiöser und künstlerischer Hinsicht ist Andalusien durch faszinierende Gegensätze geprägt, denn nirgendwo sonst in Europa begegneten sich christliche und islamische Traditionen so intensiv wie hier.
Dieser Bilder-Vortrag beschreibt die spannunsvolle Beziehung zwischen Abendland und Morgenland. Dazu wird gegen einen geringen Unkostenbeitrag ein passender Wein gereicht.
Verschenken Sie doch zu Weihnachten ein wenig Kultur bei Wein und Kerzenschein an alle Andalusien-Liebhaber und die, die es noch werden könnten!

Foto: Dieter Schütz / Pixelio



weitere Informationen hier


Keywords:

Filmvorführung "Die eiserne Mauer"
Eintrag vom: 12.11.2009

Am 20. Jahrestag des Falls der Berliner Mauer rissen Palästinenser einen Teil der Mauer durch Palästina nieder und fordern ihren vollständigen Abbau:

www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2009-11/mauer-palaestinenser-westjordanland

Der Film bietet eindrückliche Informationen zur Mauer und allgemein zur illegalen israelischen Siedlungspolitik im Westjordanland. Er macht deutlich, dass die Lebensgrundlage vieler Menschen, die Land in der Nähe von Siedlungen haben, zerstört wird und sowohl der Mauerbau wie auch die Ausdehnung der Siedlungen Gift für echte Friedensgespräche sind. Der ehemalige US-Präsident Jimmy Carter sieht in diesem Film "die beste Darstellung der Trennmauer, ihres Verlaufs und ihrer Auswirkungen"...



weitere Informationen hier


Keywords:

Intensivkurse Italienisch und Spanisch
Eintrag vom: 11.11.2009

Foto: Claudia Heck / Pixelio

Planen Sie bei diesem trüben Herbstwetter zumindest gedanklich schon Ihren nächsten Urlaub in Italien, Spanien oder gar Lateinamerika? Haben Sie den guten Vorsatz für das neue Jahr, sich in diesem Urlaub auch sprachlich verständigen zu können? Dann buchen Sie doch einen Intensivkurs in Italienisch oder Spanisch. In diesen erlernen Sie in kurzer Zeit Grundkenntnisse der jeweiligen Sprache. Informationen über Land, Leute und Kultur runden die Veranstaltungen ab. Benvenuti! ¡Bienvenido!
Nähere Informationen finden Sie hier:
Kurs Italienisch-Intensiv und Spanisch-Intensiv




Keywords:

Relikt aus der Bünder Synagoge - Bild schlummerte viele Jahre hinter Vertäfelung / Gestern an jüdische Gemeinde zurückgegeben
Eintrag vom: 11.11.2009


In ehemaligem Gemeindehaus gefunden: Harry Rothe, Jörg Militzer und Siegbert Schuster (v.l.) mit dem Bild, das die Darbringung Jesu im
Tempel zeigt und in der am 10. November 1938 von den Nazis zerstörten Bünder Synagoge hing. FOTO: D.SCHNASE/NW Bünder Tageblatt

Bünde. Fast abenteuerlich mutet die Geschichte eines Bildes an, das gestern – auf den Tag genau nach 71 Jahren – an die rechtmäßigen Besitzer zurückgegeben wurde. Eigentümer war einst die jüdische Gemeinde Bünde, deren Mitglieder unter der Nazi-Diktatur in alle Welt vertrieben oder in den Konzentrationslagern getötet wurden. Am 10. November war die Bünder Synagoge, in der das Bild nach Aussage eines Zeitzeugen gehangen haben soll, dem Erdboden gleich gemacht worden.

Das Bild ist nach Expertenmeinung im 19. Jahrhundert entstanden und dürfte die Darbringung Jesu im Tempel zeigen. Im Hintergrund ist ein siebenarmiger Leuchter dargestellt. Den gerahmten Druck davon hatte Immobilienmakler und Bauträger Siegbert Schuster zusammen mit anderen Bildern bei Renovierungsarbeiten im ehemaligen Gemeindehaus Auf’m Tie 6 gefunden, das er als Bürogebäude nutzt. Es war hinter einer Vertäfelung im Dachgeschoss versteckt. Schuster setzte sich mit Jörg Militzer, Stadtführer und Leiter der ebenfalls in dem Gebäude untergebrachten VHS-Geschichtswerkstatt, in Verbindung. Dabei war er sich sofort im Klaren, dass das gute Stück den rechtmäßigen Besitzern zurückgegeben werden sollte.

Da nach Auskunft Militzers 1945 nur noch vier Angehörige der ehemaligen Synagogen-Gemeinde in der Elesestadt lebten, war an eine Neuformierung nicht zu denken. „Zum neuen Mittelpunkt des religiösen Lebens wurde die Kreisstadt Herford, die heutige Jüdische Gemeinde Herford/Detmold (107 Mitglieder) schließlich zum Rechtsnachfolger.“ Deren Vorsitzender Harry Rothe nahm das Bild gestern von Siegbert Schuster symbolisch entgegen und versicherte, dass es in Bünde bleibe. Eine geeignete Ausstellungsmöglichkeit wird noch gesucht.

„Die Vermutung drängte sich auf, dass das Bild etwas mit der Synagogen-Gemeinde zu tun hatte“, so Militzer, der sich zunächst skeptisch zeigte, da Bilderschmuck in Synagogen nicht üblich sei. Dies ist auch ein Grund dafür, dass es nicht in der im Bau befindlichen Synagoge in Herford ausgestellt wird.

Neben Kontakten zu Kunsthistorikern und Museen, die bei der Bestimmung des Bildes behilflich sein konnten, suchte Jörg Militzer nach weiteren Informationen zur Bünder Synagoge. Das wenig dokumentierte Gebäude, von dem er erst Anfang des Jahres das bis dahin erste Foto entdeckt hatte, wurde so erneut unter die Lupe genommen. Was den Stadthistoriker aber nicht weiter brachte.

Erst ein Kontakt zu einem Zeitzeugen verschaffte Klarheit: zum heute 86-jährigen Henry (Hans-Werner) Oppenheim, der als 15-Jähriger Bünde verließ und in den USA lebt. Die Stadt Bünde und die Netzwerkgruppe am Marktgymnasium pflegen regelmäßigen Kontakt zu dem Enkel der ehemals Auf’m Tie 2 wohnenden Theodora Löwenstein. Den Kontakt gaben die „Netzwerker“ gern an Militzer weiter, der Telefonate mit ihm führte und ein Foto von dem Bild schickte. Oppenheim erinnerte sich genau daran, dass es in einem Vorraum der Synagoge hing, der einst wohl als Schulzimmer errichtet auch die Treppe zur Empore umschloss. „Heinz-Werner Oppenheim war diese Treppe damals oft hinaufgestiegen, hatte sein Vater doch bei den regelmäßigen Besuchen in Bünde das Harmonium in der Synagoge gespielt.“ Auch nach mehr als 70 Jahren hat er noch Erinnerungen an die kindliche Spielkameradin, Tochter des benachbarten Zahnarztes Friedrich, an seinen Ferienjob in der Fabrik Rodenberg & Rosenbaum und an die „Eisbombe“, die er im Auftrag der Großmutter einst aus der Eisdiele holte.

© 2009 Neue Westfälische Bünder Tageblatt, Mittwoch 11. November 2009

 




Keywords:

Folgte zum 10. Mal Einladung der VHS: Dr. Mathias Jung
Eintrag vom: 09.11.2009

Auf Einladung der VHS sprach der erfolgreiche Autor und Lebensberater Dr. Mathias Jung am 5. November in Bünde im Universum vor ausverkauftem Haus.

Die Neue Westfälische berichtete in ihrer Bünder Ausgabe vom 7. November über die Veranstaltung.

Krisen durch Kommunikation
Therapeut Mathias Jung im Universum: „Wie redest du eigentlich mit mir?“

VON HENDRIK STEFFENS (Text u. Foto)

Bünde. Lang war die Schlange, die sich am Donnerstagabend am vor dem Eingang des Univerums an der Hauptstraße gebildet hatte. Kein Wunder, erwartete die Besucherinnen und Besucher drinnen doch ein Vortrag, der alle angeht. „Woran scheitert alltägliche Kommunikation oft und wie kann sie besser gelingen?“, so das Thema.

„Die Sprache ist die Quelle aller Missverständnisse“, zitiert Mathias Jung den Autoren des „Kleinen Prinzen“, Antoine de Saint-Exupéry. Und er weiß genau: Kommunikation birgt einiges an Krisenpotential. Oft mündet sie in tiefem Frust. Vor allem dann, wenn ihr systematisch aus dem Weg gegangen wird. „Jede Form der Verständigung ist eine hohe Kunst“, betont der langjährige Paartherapeut. Aktives Zuhören und nachvollziehbares Erzählen seien unterschätzte Fertigkeiten. Deshalb würden sie leider oft nie erlernt und damit sträflich vernachlässigt.

Vor allem Ehepaare redeten oft aneinander vorbei,was dauerhaft krank machen könne. Depression, Suchtverhalten und Suizidversuche eien mögliche Folgen. In der Fachsprache nennt man das „appellativen Hilfeschrei“. Jung erzählte, dass er selbst süchtig gewesen sei, unter anderem habe er wahre Fressattacken gehabt. „Statt meiner Frau habe ich der Kühlschrank umarmt“, erinnert er sich.

Bevor es zu neurotischen Verhaltensweisen komme, solle man versuchen, offen über geheime Sehnsüchte zu reden und dem Partner auch mal seine Liebe demonstrieren. „Ein Kompliment zu machen kostet ja nichts“, fügt er schmunzelnd hinzu, und vor allem die Frauen im Saal signalisieren deutlich ihre Zustimmung. Jung schaffte es, wissenschaftlich fundierte Kommunikationsmodelle nachvollziehbar zu machen. Seine Beispiele entnimmt er einem Fundus, den er sich in seiner langen therapeutischen Laufbahn erarbeitet hat. Die Zuhörer lauschten konzentriert, man identifizierte sich mit den Personen, von denen er berichtete. „Vor allem Streit wird allzu oft zu einer unendlichen Geschichte“, weiß der Therapeut aus Erfahrung. Doch liege es in der Hand eines Jeden, daran etwas zu ändern. Seiner Verbitterung, aber auch dem Hochgefühl eine hörbare Stimme zu geben, so Jung , „ist ein unverzichtbarer Schritt zu harmonischer Kommunikation.“

© 2009 Neue Westfälische
Bünder Tageblatt, Samstag 07. November 2009

 




Keywords:

Baronin führte selbst - Plattdeutscher VHS-Gesprächskreis besucht Schloss Gesmold
Eintrag vom: 04.11.2009



Kompetente Fremdenführerin: Die Baronin von Hammerstein (r.) geleitete die Mitglieder des Bünder Plattdeutsch-Gesprächskreises der
VHS höchstselbst durch die herrliche barocke Garten- und Parkanlage des Schlosses Gesmold in Melle.
Bünde. Im Rahmen einer Exkursion besuchte der Plattdeutsche Gesprächskreis Bünde das Schloss Gesmold in Melle. Er hatte sich zur Besichtigung dieser sehr reizvollen Schlossanlage angemeldet, wurde von der Baronin von Hammerstein persönlich empfangen und auch höchstpersönlich durch die Anlage geführt.
Der Ursprung des Schlosses Gesmold geht auf das 12. Jahrhundert zurück. Etwa 1170 wurde der Bergfried als Wohn- und Fliehturm auf Eichenpfählen in die feuchte Elseniederung gebaut und mit Wassergräben und Palisadenzäunen gesichert. 1544 entstand ein zweiflügeliges Renaissanceschloß im Palazzostil, in das der romanische Wohnturm integriert wurde. Seit der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts erfolgte in mehreren Schritten der aufwendige Umbau zum barocken Herrensitz. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts war die repräsentative Anlage komplett. Die unter Christof-Ludolf von Hammerstein entstandene weitläufige barocke Garten- und Parkanlage ist immer noch in tadelloser Verfassung und wird ständig um interessante Neuanpflanzungen ergänzt Mit einem herzlichen „Dankeschön“ an die Baronin verabschiedeten sich die Gäste aus Bünde vom Schloss Gesmold.

Die Fahrt ging weiter nach Küingdorf zum Tannenhof. Dort veranstaltete der Bünder Gesprächskreis im Rahmen der Exkursion seine „Herbstsemester-Tagung“. Zum Auftakt gab es Kaffee und Kuchen.

Gut eingestimmt auf das, was kommen sollte, folgten die Teilnehmer dem Ablauf der Arbeitstagung. Hatten sich doch einige im Vorfeld viel Mühe damit gemacht, geeignete Vorträge und Darbietungen für anstehende öffentliche Auftritte auszuwählen und sie dem Gesprächskreis vorzustellen. Die Vorbereitung zur Mitgestaltung des vorweihnachtlichen „Laurentiusmarktes“ stand dabei im Mittelpunkt. Dank der lobenswerten guten Zusammenarbeit konnte ein Programmvorschlag zum geplanten Ablauf der plattdeutschen Vorführungen erarbeitet werden. Auch das gemeinsame Singen von Liedern und Kanongesängen auf Platt kam bei diesem Treffen nicht zu kurz.

Und bevor „das Finale“ eingeleitet wurde, gab es den beliebten „Tannenhof-Vesperteller“, eine Spezialität des Hauses. Mit dem Kanon: „Lott us oll’ tohäope . . . “ ging die Herbstsemestertagung zu Ende.




Keywords:

Die NRW-Weiterbildungsoffensive - Wir sind dabei!
Eintrag vom: 02.11.2009

Alle reden von Weiterbildung – doch zu wenige ergreifen diese Chancen. Die Politik fordert mehr Weiterbildung – doch die finanzielle Förderung lässt immer noch zu wünschen übrig. Weiterbildung braucht mehr Öffentlichkeit, mehr Freunde und Unterstützer/innen! Deshalb startet in Kürze in NRW eine Weiterbildungsoffensive der öffentlich geförderten Weiterbildungsträger.

Tatsache ist: Deutschland hinkt in Sachen internationaler Entwicklung hinterher. Wir wollen, dass die Weiterbildung nicht weiter ins Hintertreffen gerät. Das Ziel ist, bis 2012 landesweit die Teilnahmequote an Weiterbildungsveranstaltungen von 46 auf über 50 Prozent zu steigern.

Auch wir beteiligen uns an der Aktionswoche vom 16. – 21. November 2009, bei der landesweit auf die Bedeutung der Weiterbildungseinrichtungen für ein professionelles, flächendeckendes und wohnortnahes Angebot der Weiterbildung für alle Bürgerinnen und Bürger hingewiesen wird.

Weiterbildung  braucht verlässliche Partner:
Das sind in Nordrhein-Westfalen die 530 in rund 20 Landesorganisationen zusammengeschlossenen und durch das Weiterbildungsgesetz öffentlich geförderten Einrichtungen wie etwa die Volkshochschulen und die Bildungsträger der freien Wohlfahrtsverbände, der Kirchen, Gewerkschaften, Stiftungen und viele andere freie Träger.

Weiterbildung muss nah am Menschen sein:
Das garantieren wir öffentlichen Weiterbildungsträger mit einem so breiten wie pluralen Angebot, durch Professionalität und ständige Qualitätssicherung, durch landesweite und wohnortnahe Präsenz sowie die regelmäßige Fortbildung unserer pädagogischen Mitarbeiter/innen. Das ist möglich, weil wir zum einen nicht gewinnorientiert arbeiten (müssen) und zum anderen auf Vernetzung und Kooperation setzen.

Vor, in und nach der Aktionswoche sollen neue Freunde und Unterstützer/innen für die Weiterbildung gewonnen werden. Erreicht werden soll, dass sich alle Abgeordneten des nordrhein-westfälischen Landtages zur öffentlich geförderten Weiterbildung bekennen und unsere Weiterbildungsoffensive als Botschafter/innen unterstützen.

Noch vor der eigentlichen Aktionswoche – bereits am 11. November 2009 – findet eine landesweite Auftaktpressekonferenz mit den Vorsitzenden aller vier Landtagsfraktionen statt. Mit diesem Ereignis ist schon jetzt ein echter Knüller gelungen, denn VIER Fraktionsvorsitzende gemeinsam und einig zu einem Thema vor der Presse – das hat es bis dato in NRW nicht gegeben!

 

Gesucht: Botschafter und Unterstützer

Wir suchen Politiker/innen, Unternehmen, prominente Mitbürger/innen, Institutionen und Verbände, die sich in der Öffentlichkeit zur öffentlich geförderten Weiterbildung bekennen.

Das können Sie tun, z. B.

WEITERSAGEN

Verlinken Sie zur Webseite der Weiterbildungsoffensive!

http://www.nrw-weiterbildungsoffensive.de

Machen Sie Ihre Unterstützung für die Weiterbildung in NRW öffentlich – und platzieren Sie den Unterstützer-Button auf Ihrer Internet-Seite.

Den Button gibt's in verschiedenen Größen hier auf der Website der Weiterbildungsoffensive  Zum Download




Keywords:

Nachwuchs geht mit der VHS auf Entspannungsreise - Wohlfühltag im AWO-Familienzentrum
Eintrag vom: 02.11.2009

Entspannungstherapie: Janne massiert seine Mutter Anika Zedler mit dem Luftballon. Foto: Nadine Grunewald

Spenge (gru). Nach dem Kindergarten geht es zu einem Freund oder zur Klavierstunde, danach noch zum Sport - bereits Fünfjährige haben täglich ein volles Programm. Eltern sollten zusammen mit ihren Kindern einen Ausgleich schaffen können.
Deshalb hat die Volkshochschule am Samstag in Kooperation mit dem AWO-Familienzentrum Pusteblume einen lehrreichen Wohlfühltag organisiert.
»Kinder müssen wissen, dass sie auch mal entspannen dürfen«, erklärt Diplom-Sozialarbeiterin und Entspannungspädagogin Petra Scholz das Ziel, das hinter der Veranstaltung steht. Neben Techniken zur Erholung ging es am Wochenende auch darum, die Eltern daran zu erinnern, an die Stärken ihrer Kinder zu denken. »Häufig sehen Mütter und Väter eher die Schwächen ihrer Sprösslinge«, bedauert Scholz.
Die vier Mütter und Väter sowie eine Großmutter wissen seit dem Wochenende, worauf sie achten müssen und wie sie ihre Kinder und Enkelkinder auf eine Entspannungsreise schicken können. Die haben die Teilnehmer des Kurses ebenfalls zusammen erlebt. Auf Matten lagen sie mit ihren Kindern in einem abgedunkelten Raum und lauschten einer Fantasiegeschichte. Anschließend durften die Kinder malen, was sie auf der Reise gesehen haben. »Das Malen war toll«, sagt Janne und zeigt seiner Mutter Anika stolz ein Bild.
Die abwechslungsreichen Bewegungsspiele haben den Jungen und Mädchen im Alter von drei bis vier Jahren ebenfalls sehr gut gefallen. Mit verschiedenen Materialien wurde zum Erkunden und Bewegen angeregt. »Der Wechsel von Spannung und Entspannung ist wichtig«, erklärt Scholz, dass die Kinder sich zunächst austoben müssen, bevor sie ruhig werden können.
Mit nach Hause genommen haben die Kursteilnehmer auch eine für sie neue Massagetechnik mit Luftballons. »Das ist eine ganz neue, andere und interessante Erfahrung«, findet auch die Großmutter von Laurin, Iris Rottmann.
Der Wohlfühltag ist die Vorstufe für das autogene Training für Schulkinder, das die Volkshochschule am kommenden Samstag von 9.30 bis 12 Uhr anbietet. Es sind noch Plätze frei. Anmeldungen und Informationen bei der VHS 05221/5905-0).
Artikel und Foto vom 02.11.2009, Nadine Grunewald, Westfalen Blatt Enerscher Anzeiger




Keywords:

<<  1   2   3   4   5   6   7   8   9   10   11   12   13   14   15   16   17   18   19   20   21   22   23   24   25   26   27   28   29   30   31   32   33   34   35   36   37   38   39   40   41   42   43   44   45   46   47   48   49   50   51   52   53   54   55   56   57   58   59   60   61   62   63   64   65   66   67   68   69   70   71   72   73   74   75   76  >>    alle

 



Suche
Browser-Such-Plugin
Bookmark and Share

Wo ist was?
in Bünde

in Enger

in Herford

in Hiddenhausen

in Kirchlengern

in Rödinghausen

in Spenge

in Vlotho

Übersichtskarte


VHS Agentur
Bildung auf Bestellung

Projektbeispiele



SEPA

 

Seite erzeugt in 1.0824 sec.
Anregungen, Fehler oder Kritik an Webmaster  |  Impressum/Disclaimer/Datenschutz
VHS im Kreis Herford, VHS Bünde, VHS Vlotho, VHS Kirchlengern, VHS Spenge, VHS Enger, VHS Rödinghausen, VHS Hiddenhausen
VHS im Kreis Herford | ... | Nachrichten