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Neues Outfit für die VHS Küche
Eintrag vom: 02.11.2009

Die unterrichtsfreie Zeit in den Herbstferien wurde dazu genutzt, die Lehrküche der VHS am Münsterkirchplatz in Herford zu renovieren und ihr ein neues Outfit zu geben. Nach Abschluss der Arbeiten erstrahlt die Küche in einem ganz neuen Glanz, der nicht nur durch die neuen Leuchter, sondern auch durch die Farbgestaltung bewirkt wird. Die MitarbeiterInnen freuen sich und sicherlich auch die KursteilnehmerInnen und KursleiterInnen der jetzt neu beginnenden Kochkurse.

Noch freie Plätze sind vorhanden in den in den nächsten 14 Tagen beginnenden Kursen:
D79703A  Wir backen Brot und Brötchen
D79553A  Türkische Küche

 

 


 




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MARTa nach 6 - am 3.11.
Eintrag vom: 30.10.2009

Am Dienstag, den 3.11. findet der zweite Termin von "MARTa nach 6" statt. Um 18 Uhr geht es wieder los  im MARTa Herford, Goebenstraße 4-10. Treffpunkt ist die Lobby.  Lassen Sie sich überraschen! Das MARTa zeigt sich von unbekannten Seiten, in sonst nicht öffentlich zugänglichen Räumen, hinter den Kulissen. Geplant sind spezielle Gespräche, Führungen und Begegnungen mit Vertretern aller Museumsabteilungen zu Themen wie Ausstellungsplanung, Technik und Architektur des MARTa.
Mit Getränken und kleinen Speisen.
Entgelt: 8,00 €  (Tages-/Abendkasse)

Um verbindliche Anmeldung wird gebeten.

Fotos (VHS) Interessiert lauschen Teilnehmende des ersten Termins den Ausführungen des Ausstellungskurators Dr. Thomas Niemeyer.



weitere Informationen hier


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Bildungsscheck - Anspruch online prüfen
Eintrag vom: 23.10.2009

Sie möchten gerne einen Bildungsscheck beantragen, wissen aber nicht, ob Sie antragsberechtigt sind?

Dann nutzen Sie doch einfach online den "Quick-Check-Bildungsscheck".
Hier erfahren Sie schnell und unkompliziert, ob Sie Anspruch auf einen Bildungsscheck haben oder nicht.

direkt zum "Quick-Check-Bildungsscheck"

Alle allgemeinen Infos rund um den Bildungsscheck finden Sie auf unserer Homepage unter: http://www.vhsimkreisherford.de/?page=news&n=Nachrichten&id=1167




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Evelyn Hecht-Galinski: „Israel will alles – nur keinen Frieden“
Eintrag vom: 23.10.2009



Evelyn Hecht-Galinski, die Tochter von Heinz Galinski, dem langjährigen Vorsitzenden des Zentralrats der Juden in Deutschland, hat sich den Grundsatz ihres Vaters "Ich habe Auschwitz nicht überlebt, um zu neuem Unrecht zu schweigen" zu Eigen gemacht. Am 3. November spricht sie in Herford in der VHS und setzt sich für die Beendigung der israelischen Herrschaft über die Palästinenser und eine gerechte Lösung des Palästinakonflikts ein, gerade im Angesicht des schrecklichen Gazakrieges, den Israel gegenüber 1,5 Mio. Eingeschlossener im Elendsstreifen führte, und fordert das sofortige Ende der völkerrechtswidrigen, unmenschlichen und weiterhin anhaltenden Blockade Israels gegen den Gazastreifen. Und wenn ihr einseitige Parteinahme vorgeworfen wird, entgegnet sie, dass es für sie nur eine Parteinahme gibt - die gegen das Unrecht.
 



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MARTa nach 6
Eintrag vom: 20.10.2009


Das MARTa zeigt sich von unbekannten Seiten, in sonst nicht öffentlich zugänglichen Räumen, hinter den Kulissen. Lassen Sie sich überraschen! Der zweite von vier Terminen ist am Dienstag, 3. November um 18.00 Uhr. Zusammen mit der VHS im Kreis Herford sind spezielle Gespräche, Führungen und Begegnungen mit Vertretern aller Museumsabteilungen zu Themen wie Ausstellungsplanung, Technik und Architektur des Marta geplant. Getränke und kleine Speisen werden gereicht. Um verbindliche Anmeldung wird gebeten: bei MARTa: Fon 05221.994430-15, per E-Mail bildung@marta-herford.de. oder bei der VHS im Kreis Herford 05221.5905-32, www.vhsimkreisherford.de. Zwei weitere Termine sind am  24. November und am 1. Dezember, 18.00 Uhr.



weitere Informationen hier


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Klassik-Advent 2009
Eintrag vom: 14.10.2009

Die Volkshochschule im Kreis Herford veranstaltet in Kooperation mit REISEN mit KULTUR, Elmshorn, eine Kulturreise vom 18. bis 20. Dezember nach Hamburg. Die Kulturmetropole Hamburg will Sie auch in diesem Jahr mit einem feinen Programm verwöhnen! Theater, Oper und Konzert sind die Säulen dieser traditionsreichen Reise. Die Zauberflöte von Wolfgang Amadeus Mozart an der Staatsoper Hamburg, Erinnerungen an eine walisische Weihnacht von Dylan Thomas am Altonaer Theater und ein Konzert mit der Klassischen Philharmonie Bonn unter Heribert Beissel in der Laeiszhalle Hamburg sorgen für ein hochklassiges Kulturprogramm. Domizil der drei Tage in Hamburg ist wiederum das Hotel Bellevue an der Außenalster – es verwöhnt Sie gern mit hanseatischer Gastlichkeit. Nähere Informationen erteilt die VHS gerne unter 0 52 21/59 05-34.

Für das ausführliche Programm bitte hier klicken




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Kopenhagen & Seeland
Eintrag vom: 14.10.2009

Eine fünftägige Kulturreise vom 12. bis 16. Mai 2010 nach Kopenhagen bietet die VHS im Kreis Herford in Kooperation mit REISEN MIT KULTUR an. Kopenhagen ist nicht nur Hafenstadt, Handelszentrum und Sitz des Königshauses, die Stadt ist auch eine gewichtige Kulturmetropole mit zahlreichen Museen, Theater und Oper. Im Hafen entstand im Jahre 2005 das neue Opernhaus, eine architektonische Glanzleistung von Henning Larsen. Als siebtgrößte Kongressstadt der Welt besitzt Kopenhagen ohne Frage die Sogwirkung einer Weltmetropole. Eine abendliche Stadtführung am Anreisetag macht den Auftakt zu einem umfangreichen Führungs- und Besichtigungsprogramm, das aber auch genügend Freiraum für eigene Aktivitäten in der Stadt lässt. Kopenhagen liegt auf Dänemarks größter Insel – so erkunden wir Seeland mit dem Besuch der Stadt Roskilde und dem Museum Louisiana. Das Museum Louisiana im Norden Seelands, herrlich gelegen an der sogenannten „Dänischen Riviera“, ist eines der bedeutendsten Kunstmuseen in Europa. Mit dem Bau der großen Öresundbrücke sind die Städte Kopenhagen und das schwedische Malmö eng zusammen gewachsen, die Öresundregion so ein Motor für Europa geworden. Eine Stippvisite in Malmö widmet sich der Stadt mit seinen Sehenswürdigkeiten. Standort der Reise ist das Hotel Bel Air, ruhig gelegen vor den Toren Kopenhagens.

 

Für ausführliche Informationen bitte hier klicken




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Kleines Fotoalbum der Erlebnissprachreise nach Apulien
Eintrag vom: 07.10.2009



Dolce Vita, mediterrane Düfte, kulinarische Genüsse, die Sonne und das Meer ... all das und noch einiges mehr erlebten 12 Teilnehmende, die Anfang September mit der VHS und der Reiseagentur myapulien.de in den Süden Italiens gereist sind. Unter der Leitung der Dozentin Beatrice Rietschel lernten sie eine Woche lang Italienisch, lebten in für diese Region typischen Trulli-Häuschen, unternahmen Ausflüge wie zum Beispiel zu den größten Grotten Italiens und erfuhren hautnah die italienische Mentalität.

Wenn Sie bei diesem trüben Herbstwetter ein paar sonnige Gedanken bekommen möchten, dann schauen Sie sich doch das kleine Fotoalbum der diesjährigen Reise an! Sie finden es hier.

Und wenn auch Sie an einer solchen Erlebnissprachreise interessiert sind, dann besuchen Sie doch einen unserer unverbindlichen, kostenfreien Info-Abende.

Benvenuto! Herzlich Willkommen!




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Wissenschaftliche Studie belegt: VHS macht gesünder!
Eintrag vom: 06.10.2009

Bonn / Hamburg / Fulda, 05.10.2009
"Lässt sich die Verbesserung der Gesundheit durch VHS-Entspannungskurse wissenschaftlich belegen?" So lautet die zentrale Frage einer Studie, die das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) im Auftrag des Deutschen Volkshochschul-Verbandes (DVV) durchgeführt hat. Die sieben im Verband der Ersatzkassen (vdek) organisierten Krankenkassen haben die Untersuchung finanziell gefördert. Bundesweit wurden über 1000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 132 Kursen (Yoga, Tai Chi, Qi Gong, Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung u.a.) befragt – und zwar sowohl zu Beginn und Ende der Kurse als auch drei Monate danach.
Das Ergebnis: Die Kurse verbessern nachweislich die gesundheitsbezogene Lebensqualität und vermindern psychische und körperliche Beschwerden erheblich. Die Gesundheitsgewinne traten bei Männern und Frauen, Anfängern und Fortgeschrittenen, Jüngeren und Älteren gleichermaßen ein und hielten auch nach drei Monaten noch an. Und besonders positiv: Von der Mehrzahl der Befragten wurde das Gelernte weiter regelmäßig praktisch angewendet.
Bei der heutigen Sitzung des Bundesarbeitskreises Gesundheitsbildung in Fulda freute sich dessen Vorsitzende Anette Borkel deshalb sehr: "Die Untersuchung belegt, dass nicht nur die Methoden, sondern auch die Durchführung an Volkshochschulen qualitativ sehr hochwertig und gesundheitsfördernd sind." Das nutze auch den Krankenkassen, die ihren Versicherten Beiträge für die Teilnahme an präventiven Maßnahmen erstatten. "Denn sie können jetzt belegen, dass diese Mittel gut investiert sind. Wer VHS-Entspannungskurse besucht, fördert seine Gesundheit: qualitätsgeprüft und nachhaltig."
Der Abschlussbericht der Studie kann unter www.dvv-vhs.de/servlet/is/44474/?highlight=abschlussbericht eingesehen und heruntergeladen werden.
Der Deutsche Volkshochschul-Verband ist die bildungs- und verbandspolitische Vertretung der Volkshochschulen und der VHS-Landesverbände auf Bundes- und europäischer Ebene. Hinter ihm stehen die rund 1000 Volkshochschulen in Deutschland.
Pressemeldung des Deutschen Volkshochschul-Verbandes e.V. (DVV)

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Sie finden im aktuellen Programm viele gesundheitsfördernde Angebote. Stöbern Sie einfach mal durch!

http://www.vhsimkreisherford.de/?knr=D74132A

Wohlfühltag für Kinder und Eltern
für Kinder im Alter von 3 bis 4 Jahren (jeweils 1 Kind und 1 Erwachsener)
und vieles mehr!



weitere Informationen hier


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Königin-Ehe ohne Sakrament Herford erinnert sich an den 1.100 Jahrestag der Brautwerbung Heinrichs um Mathilde
Eintrag vom: 05.10.2009

VON HARTMUT BRAUN Herford. Das Historien-Gemälde ist in warmes Licht getaucht, romantische Harfenklänge schwingen durch die endlich komplett sanierte Aula der Volkshochschule. Am Buffet gibt es Gemüseeintopf und Dinkelplätzchen. Und eine Historikerin spricht gescheit über die Ehe vor 1.100 Jahren. So wurde gestern in Herford ein lokales Jahrhundert-Ereignis gefeiert: Der Beginn des ottonischen Zeitalters.

Am Anfang dieser Epoche steht die eheliche Verbindung des späteren Königs Heinrichs mit der sächsischen Hochadligen Mathilde. Gestiftet wurde sie in Herford im Reichsstift.

Der Festakt in der Volkshochschule fand über Mittag statt. Hundert Teilnehmer freuten sich über die fertige Aula und einen erfrischend aufklärerischen Vortrag. Pro Herford, Geschichtsverein, Volkshochschule und Frauengeschichtskreis Eigensinn hatten gemeinsam eingeladen. Der Bürgermeister sagte kurzfristig ab.

"Wie hätten andere Städte wohl ein solches Ereignis gefeiert?" hatte Stadtführer Paul-Otto Walter im Vorfeld gefragt - und das vergessene Jubiläum als Beweis ins Feld geführt, dass die Herforder mit ihrer Geschichte nichts anzufangen wissen.

Wie man aus einem tausendmal erzählten Ereignis immer neu Funken schlagen kann, zeigt die bayrische Mittelalter-Historikerin Dr. Katrinette Bodarwé. Sie analysiert die ältere Lebensbeschreibung der Mathilde vor dem Hintergrund neuester historischer Erkenntnisse über die Ehe im Mittelalter:

909 nach Christus gab es kein kirchliches Ehe-Sakrament, aber auch keine germanischen Raub-Ehren. Die Ehe war ein weltlicher Vertrag zwischen zwei Familienverbänden, der auch der Frau Rechte zuerkamnnte. Sie sollte von gegenseitiger Achtung und Unterstützung getragen sein und war in einer Zeit ohne soziale Sicherungssysteme ein zentrales Instrument sozialer Absicherung.

Vor der auf dem Gemälde in der VHS romantisch verklärten Verlobung Heinrich-Mathilde hat es, so die Historikerin, mit Sicherheit Eheverhandlungen gegeben, in denen Braut- und Morgengaben vereinbart wurden: Ohne seine Familie hätte Heinrich (33) sich nicht mit der 15-Jährigen einlassen dürfen.

Das Bild in der VHS zeigt dann den öffentlich dargebotenen "Konsensus", die Verlobung - zu diesem Zeitpunkt waren sich die Familien einig.

27 Jahre, bis zum Tod Heinrichs, hat die Ehe gehalten - aus ihr gingen mindestens fünf Kinder hervor. Einer davon wurde deutscher Kaiser. Ob es eine glückliche Ehe war? Immerhin, so Dr. Bodarwé, war Mathildes Bindung an den Ehemann so groß, dass sie von seinem Grab in Quedlinburg nicht lassen wollte. In anderen Dingen war sie weniger konventionell.

Foto: Kiel-Steinkamp/NW
Vor großer Kuslisse: Mathilde schmachtet auf dem Brautwerbungs-Gemälde ihrem Heinrich entgegen (hinten); Volkshochschul-Direktorin Monika Schwidde (v.l.) feiert mit Festrednerin Dr. Katrinette Bodarwé, Stadtführer Matthias Polster und der Restauratorin Petra Brennenstuhl die 1100. Wiederkehr des Jahres der Brautwerbung.

Dokumenten Information
Copyright © Neue Westfälische 2009

URL: http://www.nw-news.de/lokale_news/herford/herford/3171885_Koenigin-Ehe_ohne_Sakrament.html

 




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Herzliche Einladung: 1100 Jahre Herforder Brautwerbung — Ein „Herforder Jahrhundertjubiläum“
Eintrag vom: 02.10.2009

am Sonntag, den 4. Oktober ab 12.00 Uhr in der VHS-Aula in Herford, Münsterkirchplatz 1 mit dem Vortrag von Dr. Katrinette Bodarwé „Dort endlich genossen sie die erlaubte Liebe ...“ Ehe- und Eheschließung im Mittelalter am Beispiel Mathildes und Heinrichs.

Das Jahr 2009 kann in Herford als ein besonderes Mathilden-Jahr begangen werden. Vor 1100 Jahren warb der Sachsenherzog und spätere König Heinrich um die Hand der Herforder Klosterschülerin Mathilde. Die kurz nach diesem Ereignis in Herford geschlossene Ehe gilt als wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Bildung des Deutschen Reiches und zur Begründung des ottonischen Kaiserhauses. Daher gehört die Brautwerbung zu den wichtigen Herforder Geschichtsdaten. Sie steht als „Herforder Jahrhundertjubiläum“ im Mittelpunkt der Veranstaltung vor dem Gemälde zur Brautwerbung in der renovierten Aula der VHS.

 

Zeitlicher Ablauf:

ab 12.15 Uhr Begrüßung

ca. 12.30 Uhr kleiner Mittagsimbiss

ca. 13.00 Uhr Vortrag Dr. Katrinette Bodarwé: Die Ehe erscheint heute als eine uralte, und von vielen für überholt erachtete Institution. Dass Herford seine Vergangenheit auf eine bedeutsame Eheschließung baut, konnte für das 19. Jahrhundert durchaus passend erscheinen. Aber kann das Ereignis, das in farbiger Weise die Aula der VHS ziert, heute noch Sinn bieten? Ein Blick auf die historischen Umstände von Mathilde und Heinrich verdeutlicht, dass die Eheschließung im Mittelalter keineswegs eine so fest gefügte Institution war, wie sie heute erscheint. Verschiedene Einflüsse veränderten sie mit der Zeit, und Politik und Kirche hatten dabei deutlich unterschiedliche Interessen. Der Vortrag will diese Entwicklung aufzeigen und damit einen Blick hinter das harmonische Bild von Mathilde und Heinrich werfen.

 

Eine Kooperationsveranstaltung des Vereins für Herforder Geschichte e. V., Pro Herford, der Arbeitsgruppe Frauengeschichte EigenSinn, des Fördervereins der VHS e. V. und der VHS im Kreis Herford

Über eine telefonische Anmeldung (Fon 05221 5905-20) würden wir uns sehr freuen.

 

 



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Keywords: Mathilde; Jahrhundertjubiläum; Brautwerbung

Englisch C1 Qualifikation - nicht nur für die Primarstufe!
Eintrag vom: 01.10.2009

Zertifikatsverleihung "Englisch in der Primarstufe" mit der Dozentin Ellinor Akehurst.

Ab Montag, den 27. Oktober können sich Interessierte auf das europäische Sprachenzertifikat telc English C1 vorbereiten. Damit können Grundschullehrkräfte ihre sprachliche Befähigung für den Englischunterricht nachweisen. Der Kurs ist grundsätzlich offen für alle, die ein europaweit anerkanntes Zertifikat auf hohem Niveau erwerben möchten. Nähere Informationen finden Sie hier.




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Fachtagung "Zwischen Rausch und Ernüchterung"
Eintrag vom: 29.09.2009

Alkoholkonsum gehört in unserer Gesellschaft in vielen Alltagssituationen dazu. Auch bei Jugendlichen ist das kein neues Phänomen. Auf dem Weg zum Erwachsenwerden werden bestimmte Trinkmuster ritualisiert wie auch bereits bei den vorangegangenen Generationen. Demgegenüber stehen aktuelle Erfahrungsberichte von problematischen Konsumformen (Koma- oder Trichtertrinken, Binge-drinking….)
Am Donnerstag, 12. November 09, findet in Bünde im Rathaus eine Fachtagung „Zwischen Rausch und Ernüchterung“ statt.

Einladung zur Fachtagung zum Download
 




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Autorinnenlesung Julia Friedrichs: "Gestatten: Elite - Auf den Spuren der Mächtigen von morgen"
Eintrag vom: 28.09.2009

Journalistin und Monitor-Redakteurin untersuchte Elite-Universitäten, Elite-Akademien, Elite-Internate.

"Deutschland braucht wieder Eliten", heißt es von allen Seiten. Wer oder was aber ist heute Elite? Julia Friedrichs hat sich mit ihrem "hervorragenden Reportage-Sachbuch" (Paul Nolte in der SZ vom 11.3.2008) dem umstrittenen "Elite-Wort" investigativ auseinandergesetzt. Sie begibt sich auf eine Reise zu den angesehensten Eliteschmieden des Landes. Ihre Reportage ist das Ergebnis einer Recherche in den Rekrutierungsstätten der angehenden Leistungs- und Wirtschaftselite, wie etwa der European Business School oder der Bayerischen Elite-Akademie.
Julia Friedrichs ist fünfundzwanzig, als McKinsey ihr ein lukratives Job-Angebot unterbreitet - sie soll künftig zur Elite des Landes gehören. Was man sich darunter vorstellt, erlebt sie bei einem Edel-Assessment-Center - und ist geschockt. Doch das Wort "Elite" lässt sie nicht mehr los. Sie schlägt den Job aus und recherchiert ein Jahr lang an Elite-Universitäten, Elite-Akademien, Elite-Internaten. Sie taucht ein in eine Welt, in der Menschen, die weniger als siebzig Stunden pro Woche arbeiten, "Minderleister" heißen, in der zwanzigjährige Eliteanwärter Talkshow-Auftritte trainieren und Teenager Karriereberatungen buchen.

In Kooperation mit dem Studienzentrum Herford der FernUni Hagen und der Stadtbibliothek Herford im Rahmen des Forums ZeitFragen


Julia Friedrichs, geboren 1979, studierte Journalistik in Dortmund. Nach einem Volontariat beim Westdeutschen Rundfunk arbeitet sie nun als freie Autorin von Fernsehreportagen und Magazinbeiträgen, unter anderem für die WDR-Redaktionen Monitor, Echtzeit und Aktuelle Dokumentation. Für eine Sozialreportage wurde sie 2007 mit dem Axel-Springer-Preis für junge Journalisten und dem Ludwig-Erhard-Förderpreis ausgezeichnet. Julia Friedrichs lebt in Berlin und Köln.

Eine telefonische Anmeldung bei der VHS (0 52 21/59 05-34) oder der Stadtbibliothek (0 52 21/189-8029) ist erwünscht.

 


 



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Keywords: Elite Gestatten Elite, Julia Friedrichs, Monitor, Auf den Spuren

"Du bist brillant, du bist Elite" INTERVIEW: Buchautorin Julia Friedrichs (29) über das Selbstverständnis von Deutschlands Elite
Eintrag vom: 28.09.2009

Herford. Julia Friederichs, 29 Jahre alt, Journalistik-Absolventin der Uni Dortmund und freie Autorin, hat in Elite-Kindergärten, -schulen und -universitäten recherchiert, wer oder was sich hinter dem Begriff Elite verbirgt. Mit ihrem Buch "Gestatten: Elite – Auf den Spuren der Mächtigen von morgen" ist sie am Mittwoch, 30. September, ab 20 Uhr im Gebäude der Volkshochschule, Münsterkirchplatz 1, zu Gast. NW-Redakteurin Corina Lass sprach mit der Journalistin.

Frau Friedrichs, was hat Sie getrieben, dieses Buch mit seinen umfassenden Recherchen zu schreiben?
JULIA FRIEDRICHS: Der Impuls war die Bewerbung bei der Unternehmensberatung McKinsey, die ich für eine Under-cover-Recherche gemacht habe. Ein junger Berater erzählte mir dort, dass er gerade eine Fluglinie saniert hatte und es seine Aufgabe war, Leute rauszuwerfen. Als er merkte, dass ich die Geschichte nicht so überragend fand, sagte er: ,Pass auf: Es gibt im Leben Gewinner und Verlierer, sieh zu, dass du zu den Gewinnern gehörst.’ Bei McKinsey wurde uns auch immer wieder gesagt, wir seien großartig, wir seien brillant, wir könnten zur Elite gehören. Für mich war beides – das Gewinner-Verlierer-Prinzip und dieses Hervorheben unserer Person – völlig neu. Also beschloss ich zu recherchieren, ob sich etwas verändert im Land.


Und starten Menschen, die Elite sein wollen, mit dem Gedanken ins Berufsleben, dass es Gewinner und Verlierer gibt?
FRIEDRICHS: Ich war an so vielen Orten, Schulen, Internaten, dass man die Antworten nicht über einen Kamm scheren kann. Ich habe sehr viele getroffen, die für sich Privilegien und vor allem darüber definierten, dass sie hörten: Wir sind die Leistungsträger, und die anderen, die nicht so viel leisten, die sollen in Zukunft bitte ihren Mund halten. Ich habe aber auch einige wenige getroffen, die anders waren. Aber die Einteilung in diejenigen, die es geschafft haben, und diejenigen, die es nicht geschafft haben, gab es an allen Orten.

Woher kommt dieses Selbstbewusstsein junger Leute?
FRIEDRICHS: Der Begriff Elite war in Deutschland lange Zeit verpönt. Das ist vorbei. Elite ist ein Wort geworden, das von Schulen, von Universitäten, aber auch von Unternehmen wie McKinsey ganz bewusst eingesetzt wird, um die eigenen Schüler und Studenten aufzuwerten, das wird wie ein Verkaufslabel genutzt.

Verändert das?
FRIEDRICHS: Ja, durch meine Bewerbung bei McKinsey habe ich das selbst erfahren. Wenn man das erste Mal hört ,du bist Elite, du bist brillant’, dann denkt man noch: Was soll der Unsinn? Wenn man es das vierte Mal hört, dann sagt man sich: Naja, warum eigentlich nicht? Das erleben auch die Schüler und Studenten: Ihnen werden hervorragende Karrieren versprochen, ihnen wird gesagt, dass sie das verdient hätten, weil sie besser, besonders seien. Man muss schon über sehr viel Rückgrat verfügen, um das in dem Alter abwehren zu können. Auf Elite-Internaten hören die Kinder das ja schon mit zehn, elf Jahren. Da denkt man sich: Ja, klar, ich habe das jetzt fünf Jahre gehört, dann wird es wohl so sein.

Wie haben Sie sich in den wenigen Tagen verändert, in denen Sie das McKinsey-Bewerbungsverfahren durchliefen?
FRIEDRICHS: Mein Freund sagte sofort: Ich spräche tiefer, die Gesten seien anders, ich würde Dinge verteidigen, die ich noch vier Tage vorher für indiskutabel erklärt hätte. Ich selbst habe die Veränderung am letzten Tag des Bewerbungsverfahrens bemerkt, als wir mit zehn Leuten anfingen und im Laufe des Tages immer weniger wurden. Mich hat erschreckt, wie sehr mich das gekickt hat, wie sehr der Kampf jeder gegen jeden meine Instinkte angesprochen hat.Welche Rolle spielt die Herkunft beim Elite-Bewusstein?
FRIEDRICHS: Das war das, was die jungen Leute an allen Orten einte: Die Herkunft war privilegiert – obere Mittelschicht oder darüber. Das hängt damit zusammen, dass viele dieser Einrichtungen Geld kosten, das Internat Schloß Salem 30.000 Euro im Jahr; damit ist klar, woher die meisten Schüler kommen. Und für die Auswahlgespräche ist ein bildungsbürgerlicher Hintergrund nützlich, er vermittelt Souveränität und Selbstbewusstsein. Das haben viele Kinder aus nicht so privilegierten Elternhäusern mit 18, 19 Jahren noch nicht.

Was ist falsch an persönlichen Auswahlgesprächen?
FRIEDRICHS: Dabei geht es weniger um messbare Leistungen als um den Habitus. Soziologen nennen das Stallgeruch. Das lässt sich abfragen, zum Beispiel durch Fragen, deren Antwort niemand kennt, wie: ,Wie tief ist die Donau?’ Jemand, der aus einem privilegierten Elternhaus kommt, lehnt sich zurück und fragt: Unter welcher Brücke meinen Sie denn? Jemand, der aus keinem privilegierten Elternhaus kommt und sich auf das Gespräch vorbereitet hat, der wird nervös, weil er denkt: Jetzt versage ich gleich. Auswahlgespräche belohnen denjenigen, der risikofreudig, der selbstbewusst ist. Und das lernt man zu Hause.

Warum erleben Elite-Kindergärten, -schulen, -unis und -unternehmen solch einen Boom?
FRIEDRICHS: Ich habe bei vielen Eltern, besonders aus der Mittelschicht und der gehobenen Mittelschicht, die Angst beobachtet, ihr Kind könnte es nicht schaffen. Sie stellen fest, dass heutzutage auch Hochschulabsolventen nicht mehr sicher einen Job bekommen. Eine Mutter sagte mir: Wir investieren jetzt, damit das Kind später nicht arbeitslos wird. Die Förderung der Kinder wird als eine Art Versicherung gesehen. Gleichzeitig versuchen Eltern sich nach unten abzuschotten. Der Boom ist besonders bei kleinen und Kleinstkindern enorm.

Sie haben in Ihrem Buch Ihre persönlichen Erfahrungen mit Ihrer persönlichen Haltung konfrontiert. Haben Sie das im Nachhinein für ein gutes Mittel gehalten, das Thema greifbar zu machen?
FRIEDRICHS: Ich hatte meine Position anfangs viel weniger berücksichtigt, als das nun in der Endfassung des Buches der Fall ist. Ich finde es so aber fairer, weil ich glaube, dass es bei diesem Thema extrem darauf ankommt, aus welchem Blickwinkel man es betrachtet. Deshalb wollte ich offenlegen, aus welcher Perspektive ich mir das Thema ansehe. So kann jeder selbst entscheiden, ob er meiner Sicht folgt oder nicht. Das finde ich richtiger, als eine Objektivität vorzugaukeln, die es nicht gibt.

Dokumenten Information
Copyright © Neue Westfälische 2009
Dokument erstellt am 29.09.2009 um 21:37:15 Uhr


URL: http://www.nw-news.de/lokale_news/herford/herford/?em_cnt=3164788&em_loc=159




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