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Fernrohrbeobachtungen und Sternführungen bei der VHS
Eintrag vom: 11.02.2009


Seit dem 1. Januar läuft das Internationale Jahr der Astronomie 2009, IYA 2009. Es wurde von der Generalversammlung der Vereinten Nationen mit dem Ziel ausgerufen, „das Bewusstsein der Öffentlichkeit für die Bedeutung der astronomischen Wissenschaften zu schärfen und weiten Kreisen den Zugang zu den aus der astronomischen Beobachtung gewonnenen neuen Kenntnissen und Erfahrungen zu erschließen.“
Diesem Ziel dienen schon seit Jahren die entsprechenden VHS-Kurse an der Sternwarte des Friedrichs-Gymnasiums. Besondere Höhepunkte dieses Winters sind der Grosse Orionnebel mit seinen Entstehungsgebieten neuer Sterne, die Sichelgestalt der Venus und der Ringplanet Saturn mit vielen seiner Monde.
 



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Vertrauen ist verschwunden - Finanzkrise: Vortrag in der VHS
Eintrag vom: 09.02.2009



Herford (Hfd. Kreisblatt, pjs). Die Verunsicherung ist groß, die Finanzmarktkrise wirft auch in Herford viele Fragen auf. Das wurde am Dienstagabend in der Aula der VHS deutlich. Etwa 50 Zuhörer verfolgten mit gespanntem Interesse den Vortrag von Prof. Dr. Trevor Evans, der Ursachen und Folgen der Krise beleuchtete.
Prof. Dr. Trevor Evans referierte in Herford.
Die starke Regulierung des US-Finanzsektors habe bis in die 70-er Jahre hinein jahrzehntelang eine hohe Finanzstabilität bewirkt, erläuterte der Professor für Volkswirtschaftslehre an der Fachhochschule für Wirtschaft in Berlin. Die von Präsident Reagan initiierte Deregulierung des US-Finanzmarktes bereitete nach seinen Worten den Boden für kreditfinanziertes Wirtschaftswachstum in den USA, Aktienmarktblase und die unkontrollierte Vergabe von Immobilien-Hypotheken (»Hauspreisblase«), die im Finanz-Desaster endete. »Kredithaie sind durch Armenviertel gezogen und haben die Menschen zu Hypotheken überredet«, unterstrich Evans. Faule Kredite wurden zu Anleihen gebündelt und auf dem Kapitalmarkt weiterverkauft. »Und niemanden interessierte, ob diese Kredite je zurückgezahlt werden könnten.«
Durch diese Verbriefung hätten die Banken Eigenkapitalregelungen umgangen, kritisierte Evans. Neben den Subprime-Hypotheken nannte er auch das »Schattenbanksystem« als Ursache der Finanzkrise: Investmentbanken, Hedge-Fonds, aber auch deutsche Banken, die außerbilanzielle Zweckgesellschaften im Ausland gründeten, um jenseits unbequemer Kontrollen in hochspekulative Anleihen investieren zu können. Deutschen Sparkassen bescheinigte Evans enorme Effizienz im internationalen Vergleich. Davon profitierten vor allem kleine und mittlere Unternehmen, die hier Kredite erhielten.
Kern unseres Finanzsystems sei, dass sich Banken untereinander Geld ausleihen, so Evans: »Zurzeit glaubt aber kein Banker dem anderen - das Vertrauen ist zusammengebrochen. Banken werden zwar vom Staat unterstützt, aber kaum eine vergibt noch Kredite.« Die Deregulierung sei ein Fehler gewesen. »Die Banken haben fast 30 Jahre lang abgezockt - jetzt sollen die Steuerzahler für die Pleiten aufkommen«, sagte Evans. Zur Stützung durch den Staat sieht er aber keine Alternative: »Wir dürfen die Banken nicht fallen lassen, sonst droht eine Kettenreaktion. Wenn große Institute pleite gehen, reißen sie viele andere mit.« Evans plädierte für eine Reregulierung des Finanzsektors. Für alle Finanzaktivitäten sollten Eigenkapitalregelungen vorgeschrieben werden. »Verstaatlichung statt Kapitalspritze« empfahl er für private Geschäftsbanken, die vor dem Kollaps stünden. Für die Stabilität in den Mitgliedsländern sei die Euro-Währungsunion wichtig, ist Evans überzeugt: »Bei einem Sturm ist ein größeres Schiff sicherer als ein kleines.«
Artikel vom 05.02.2009 im Herforder Kreisblatt
 




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Konjunkturpaket verbessert Bildung nicht nachhaltig — Deutliche Worte an die Politik fünf Tage vor Eröffnung der didacta
Eintrag vom: 06.02.2009

05.02.2009 - (redaktion) Wenige Tage vor Eröffnung von Europas größter Bildungsmesse, der didacta 2009 in Hannover, haben die Vetreter des Didacta Verbands und des VdS Bildungsmedien die mangelnden Bildungsausgaben in Deutschland heftig kritisiert und grundsätzliche Reformen eingefordert. Es sei letztlich eine Binsenweisheit, dass Reformen sich nicht zum Nulltarif realisieren ließen, sondern solide finanziert werden müssten, erklärte der Geschäftsführer des VdS, Andreas Baer und der Präsident des Didacta Verbands, Prof. Dr. Dr. Dr. Wassilios Fthenakis bedauerte, dass die Investitionen des Konjunkturpakets II nicht geeignet seien, die "Qualität der Bildung in Deutschland nachhaltig zu verbessern".
Gleichzeitig hatten beide Verbände und auch die Messe Hannover Positives zu berichten: Immerhin ist die Bildunsmesse mit rund 1 400 Vortragsveranstaltungen, Workshops, Podiumsdiskussionen und Symposien die größte zentrale Weiterbildungsveranstaltung weltweit und das Interesse der Bildungswirtschaft und der Verlage an der jährlich stattfindenden Messe ist nach wie vor nicht nur ungebrochen groß, es wächst sogar. So sind in diesem Jahr wiederum mehr Aussteller auf einer deutlich größeren Fläche vertreten.
"Wir setzen alles daran, dem Anliegen der Bildung eine Stimme zu geben und die Akteure des lebenslangen Lehrens und Lernens mit unseren Angeboten zu unterstützen", betonte der Präsident des didacta Verbands. Zugleich forderte er aber die Politik auf, ihre Hausaufgaben zu machen. "Nach wie vor ist der Elementarbereich chronisch unterfinanziert. Wenn wir aber bis 2013 rund 750 000 Kinder unter drei Jahren in einer Krippe oder einer anderen Betreuungseinrichtung unterbringen wollen, so müssen wir nicht nur für ein ausreichendes Angebot sorgen, sondern insbesondere die Frage nach der Qualität der frühen Förderung beantworten", unterstrich Fthenakis.
Aktuelle Zahlen über die Ausgaben im Schulbuchbereich präsentierte der Geschäftsführe des Verbands der Schulbuchverlage. Danach sank der Umsatz mit Bildungsmedien und Schulbüchern im Vergleich zu 2007 um sieben Prozent. Dabei lag Bayern mit 19 Prozent an der Spitze, aber auch Nordrhein-Westfalen und Hamburg sparten rund 11 Prozent ein, rechnete Andreas Baer vor.
Beide Verbände bedauerten, dass mit den Investitionen des Konjunkturpakets II keine wirkliche Bildungsoffensive, wie von der Bundesregierung angkündigt, gestartet werde. Neben der Reparatur von Gebäuden, so Baer, sei auch die dringend notwendige Verbesserung der Ausstattung mit Bildungsmedien erforderlich.
Wenn die didacta am kommenden Dienstag ihre Pforten öffnet, werden die Besucher Gelegenheit haben, mit Verantwortlichen der Bildungspolitik, mit Wissenschaftlern und Praktikern über die Entwicklungen des deutschen Bildungssystems zu diskutieren. Bei den 718 Ausstellern auf 300 000 Quadratmetern Ausstellungsfläche können sie sich außerdem über die neuesten Lernmaterialien, Lernkonzepte und Lernumgebungen informieren.

http://bildungsklick.de/a/65979/konjunkturpaket-verbessert-bildung-nicht-nachhaltig/

Foto: pixelio.de
 




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Beobachtungsabend in der Sternwarte des Friedrichs-Gymnasiums
Eintrag vom: 05.02.2009

Seit dem 1. Januar läuft das Internationale Jahr der Astronomie 2009, IYA 2009. Es wurde von der Generalversammlung der Vereinten Nationen mit dem Ziel ausgerufen, „das Bewusstsein der Öffentlichkeit für die Bedeutung der astronomischen Wissenschaften zu schärfen und weiten Kreisen den Zugang zu den aus der astronomischen Beobachtung gewonnenen neuen Kenntnissen und Erfahrungen zu erschließen.“ Zur Umsetzung dieses Auftrags sind neben wissenschaftlichen Instituten und Planetarien vor allem die Aktiven vor Ort aufgerufen. Diesem Ziel dienen schon seit Jahren die entsprechenden VHS-Kurse an der Sternwarte des Friedrichs-Gymnasiums. In diesem Semester gibt es außerdem noch einen kostenlosen Beobachtungsabend: Am Dienstag, 10. Februar, von 19-20 Uhr ist die Sternwarte des Friedrichs-Gymnasiums Herford im Rahmen der Volkshochschule für Jedermann geöffnet, sofern der Himmel überwiegend klar ist. Zugang ist über das linke Treppenhaus möglich. Eine Anmeldung für diesen Beobachtungsabend ist nicht erforderlich. Bernhard Brauner, der Gründer und jahrelange Betreuer dieser Sternwarte hilft Ihnen, sich am Sternenhimmel zurechtzufinden. Besondere Höhepunkte dieses Winters sind der Grosse Orionnebel mit seinen Entstehungsgebieten neuer Sterne, die Sichelgestalt der Venus und der Ringplanet Saturn mit vielen seiner Monde. Informationen finden Sie auf den Internetseiten der VHS: www.vhsimkreisherford.de.
 



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Hauch von Luxus und Risiko - Warum der Förderverein eine wichtige Aufgabe für die Volkshochschule übernimmt
Eintrag vom: 29.01.2009

Kreis Herford (cla). Acht Jahre lang hat Hans-Jürgen Kirwa den Vorsitz des Fördervereins der Volkshochschule (VHS) innegehabt. „In diesen acht Jahren haben wir eine ganze Menge auf die Füße gestellt. Das hatten wir damals nicht erwartet“, sagte Kirwa jetzt anlässlich der Neuwahl seiner Nachfolgerin. „Das sind alles Dinge, aus denen wir die Kraft schöpfen weiterzumachen.“ Den Vereinsvorsitz hat Gerburg Koltzsch aus Spenge übernommen.

Rund 30 Mitglieder hat der Förderverein, der Jahresbeitrag liegt bei 20 Euro und soll auch nicht erhöht werden. Das Geld dient vor allem dazu, Dinge zu finanzieren, die der VHS ansonsten unmöglich wären, wie den Neujahrsempfang und die Ehrung langjähriger Dozenten. Zudem hält der Verein der Einrichtung den Rücken frei, wenn sie selbst nicht agieren kann oder darf. „Alles, was einen Hauch von Luxus oder Risiko enthält, das macht der Förderverein der Volkshochschule“, erklärt Volkshochschulleiterin Monika Schwidde schmunzelnd.

Beispiel 1: Als die Landesregierung versuchte, die Weiterbildungszuschüsse um weitere 18 auf minus 28 Prozent zu kürzen, organisierte der Förderverein für Herford die landesweite Kampagne „Bildung stöhrt nur“.

Die Volkshochschule selbst hätte das als vom Land finanzierte Institution nicht machen dürfen. Und Dank des Engagements der Mitglieder im Förderverein, kamen 2.000 Unterschriften zusammen, so viele wie aus keinen anderen VHS-Umfeld in OWL.

Beispiel 2: Die VHS versucht in der Nahost-Thematik auch Minderheiten-Meinungen ein Forum zu bieten. Dazu lädt sie Referenten ein, wie aktuell Dr. Rupert Neudeck, der am Mittwoch, 25. Februar, über „Recht und Gerechtigkeit in Israel und Palästina“ sprechen wird. Der Gründer des Komitees Cap Anamur/Deutsche Notärzte sei gerade erst als Talk-Gast bei Anne Will wieder ausgeladen worden, erzählte Schwidde in der Fördervereinssitzung. „Das Thema wurde abgesetzt.“

Das Problem: Kritik an der Politik Israels wird oft bewusst mit antisemitischen Äußerungen gleichgesetzt. Ohne Angst, in dieses Spannungsfeld zu geraten, wolle die Volkshochschule aufklären, sagte die Fachbereichsleiterin für Sprachen, Ulrike Koebke. Und das meist kostenlos, um keine unnötige Hürden aufzubauen. Der Förderverein bitte aber am Ausgang um Spenden, mit deren Hilfe beispielsweise die Fahrtkosten der Referenten bezahlt werden können.

Beispiel 3: Ein Ziel des Fördervereins ist es, der VHS neue Zielgruppen zu erschließen. Mit einer Beatles- und einer Fußball-Ausstellung hat er dieses Ziel erreicht. „Hier waren Leute, die das Gebäude der Volkshochschule vorher noch nie betreten hatten“, sagt Koebke.

© 2009 Neue Westfälische

zum Foto:
Bewährtes Team mit neuer Vorsitzender: Kassiererin Renina Föste (v.l.), Beisitzerin Elisabeth Hoffmann-Gallhoff, Schriftführer Heiko Schook, der ehemalige Vorsitzende und jetzige Beisitzer Hans-Jürgen Kirwa, der Zweite Vorsitzende Thorsten Lüer, Vorsitzende Gerburg Koltzsch, die Fachbereichsleiterin Sprachen bei der Volkshochschule, Ulrike Koebke, und Beisitzerin Gisela Schwarze. FOTO: CORINA LASS

© 2009 Neue Westfälische
Herforder Kreisanzeiger, Donnerstag 29. Januar 2009
 




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Hauch von Luxus und Risiko - Warum der Förderverein eine wichtige Aufgabe für die Volkshochschule übernimmt
Eintrag vom: 29.01.2009




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Ewald Häcker verstorben – eine Institution für das Plattdeutsche!
Eintrag vom: 28.01.2009

Ewald Häcker war jahrzehntelang als Dozent für den Plattdeutschen Gesprächskreis der VHS in Rödinghausen tätig und eine Institution für das Plattdeutsche – nicht nur in Rödinghausen. Als Nachfolger von Erwin Möller übernahm er im Frühjahrssemester 1984 den plattdeutschen Gesprächskreis. Ewald Häcker leistete einen wertvollen Beitrag, dass das „Ränkhuiser Platt“ bewahrt und für die jüngeren Menschen der Gemeinde als Sprachschatz erhalten bleibt, sammelte mit den Teilnehmenden des Gesprächskreises plattdeutsche Ausdrücke und Sprüche. Im Juli 1991 konnte das „kleine plattdeutsche Wörterbuch von Rödinghausen und Umgebung“ mit Hilfe der VHS gedruckt und der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Auf Anregung der damaligen VHS-Fachbereichsleiterin war schon 1988 eine kleine Publikation von Ewald Häcker verfasst und mit Hilfe der VHS gedruckt worden: „De plattduitske Handwuiser für Ränkhuisen“. Dieser Führer war wiederum Anlass, die plattdeutschen Führungen unter der Leitung von Ewald Häcker zu einem festen Bestandteil des Rödinghauser VHS-Programms zu machen.
Gefragt, was ihm einfiele, wenn er an den plattdeutschen Gesprächskreis denke, antwortete Hiackers Erwald spontan: Das Zusammengehörigkeitsgefühl. Seine Nachfolgerin Magdalena Obrock konnte auf dieser Arbeit aufbauen und sie erfolgreich mit eigenen Akzenten fortsetzen. Die VHS wird Ewald Häcker immer in guter Erinnerung behalten!
 




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Weiterbildung steht heute hoch im Kurs - Erster Neujahrsempfang der Volkshochschule im Kreis Herford / Harald Meves über ostwestfälische Eigenarten
Eintrag vom: 28.01.2009

Vlotho/Herford (G.S.). "Frau Schwidde - kannste nix von sagen", lautete das ostwestfälische große Lob, das Harald Meves der Volkshochschul-Leiterin beim Neujahrsempfang aussprach. Der Kabarettist aus Vlotho bereicherte die Veranstaltung mit seinen Betrachtungen über die Ostwestfalen und hatte die Lacher auf seiner Seite.
Von Gisela Schwarze - In der regionalen Bewertungsskala entspräche "kannste nix von sagen" der Schulnote "sehr gut" erläuterte Meves. Erstmalig hatten die Volkshochschule Herford (VHS) und der VHS-Förderverein zu einem Neujahrsempfang geladen. Fast 100 Gäste füllten die große Aula. Die Premiere "Neujahrsempfang" gelang in jeder Beziehung, denn wer von den Anwesenden sich bis dahin nicht kannte, lernte sich in den lockeren Gesprächsrunden mit ständig wechselnden Teilnehmern bei Live-Musik von Keyboard und Saxophon schnell kennen.

Als Gastgeberin blickte Monika Schwidde erfreut in die große Runde und begrüßte mit einigen informativen Betrachtungen zu ihrer Weiterbildungseinrichtung. Das Ansehen von Weiterbildung und die Einstellung zu ihr hätten sich gewandelt: Das überholte, leicht abwertende Urteil über Lernen an der VHS "Wer´s nötig hat" sei durch selbstverständliches Bemühen um eine stetige Erweiterung des Horizonts ersetzt worden. "Etwa 300 Dozenten bilden aktuell bei uns aus", so Monika Schwidde.

Starke Nachfrage: Integrationskurse

Neben dem Erlernen unterschiedlicher Sprachen und dem Erwerb von zusätzlichen beruflichen Qualifikationen mit Zertifizierungen seien die stark gefragten Integrationskurse ein Aushängeschild. Blumen und Teilnahmegutscheine hielt die VHS-Chefin für einige besonders eifrige Kursteilnehmerinnen bereit.

Den heiteren Teil des Abends übernahm der Kabarettist Harald Meves, der selbst beruflich in der Erwachsenenbildung zu Hause ist. Er witzelte über die verwirrende, überflüssige Rechtschreibreform und betrachtete kritisch Regalbretter mit Schrauben und einer Aufbauanleitung, die heutzutage einen Möbelmarkt ausmachen. "Tchibomanie" als Mevesche Wortkreation bedeutete, jede Woche etwas aus dem Tchibo-Angebot zu erstehen, was man eigentlich gar nicht braucht.

Schmeckt dem Ostwestfalen sein "Steckrübenmittag" nicht, so äußert er sich freundlich "Sicher, wer´s mach." Gefallen Möbel oder andere Einrichtungsgegenstände nicht, lautet die verbindliche Beurteilung "Sicher, wo´s hinpasst." Als rettende, ständig wiederkehrende Aussprüche in unserer mundfaulen ostwestfälischen Region nannte der Kabarettist "Da sach ich nix zu" oder "Kann man so sehn oder so sehn".

Eine erfolgreiche ostwestfälische Partnerwerbung bringt die ostwestfälische Eigenheit in Sachen Kommunikation dann auf den Punkt: Ein Partner blickt fragend zur Seite "Und?" Die perfekte Antwort "Jau" schmiedet dann beide zusammen.

Das ostwestfälische Kind Sven spricht seine ersten Worte mit zwölf Jahren und begründet sein Schweigen seit der Geburt: "Vorher war ja alles in Ordnung". Die eindeutige Botschaft Harald Meves an die Gäste des Neujahrsempfangs und an die Welt lautete zweifellos: "Vom Ostwestfalen lernen, heißt Schweigen lernen."

Für den in heimischer Mundart gewandten Vlothoer Künstler war der Auftritt in Herford quasi ein Heimspiel. Als früherer Schüler der Friedrich-List-Schule ging der Kabarettist im jetzigen Volkshochschul-Gebäude am Münsterkirchplatz zur Schule.

Bei so viel Verbundenheit zum Ort und den begeisterten Zuhörern wurde Harald Meves spontan Mitglied des Volkshochschul-Fördervereins. Er und alle anderen Vereinsmitglieder sind zur Jahreshauptversammlung eingeladen, die am morgigen Dienstag, 27. Januar, um 19 Uhr im Raum 401 des VHS-Gebäudes am Münsterkirchplatz 1 beginnt.

Vlothoer Anzeiger vom 26.01.2009

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Weiter Fotos finden Sie hier.




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Sprachentag für Dozentinnen und Dozenten
Eintrag vom: 28.01.2009

In Zusammenarbeit mit dem Klett-Verlag bietet die VHS am Samstag, den 28. Februar, ein besonderes Bonbon für Kursleitende im Sprachenbereich an: Einen Sprachentag mit Workshops für die Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Schwedisch, Spanisch und Arabisch!

Begleitend lädt eine große Buchausstellung zum Stöbern ein.

Seien Sie herzlich willkommen! Welcome! Bienvenido! Benvenuto! Välkomna! Bienvenue!

Einladung zum Sprachentag




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Motorsägen und Russisch hoch im Kurs - Volkshochschule stellt neues Programm vor - steigendes Interesse an EDV-Kursen und Sprachen
Eintrag vom: 28.01.2009


Bianca Vocke, Axel Schneider, Sven Raczek und Carmen Schneider (von links) vertiefen in der Volkshochschule in Herford zurzeit ihre Russisch-Kenntnisse. Den Intensiv-Kursus leitet Dozentin Helena Powerin (stehend). Fotos: Schelberg
Herford (HK). Motorsägenlehrgänge für Do-it-yourself-Holzfäller sind ein Renner geworden bei der Volkshochschule im Kreis Herford: »Die Kurse sind ausgebucht, wir füllen schon jetzt die Warteliste für den Herbst«, sagt Fachbereichsleiter Mark Stocksmeyer. Doch auch Computer- und EDV-Kurse »boomen«. Groß ist die Nachfrage zudem bei Fremdsprachen.
Das neu erwachte Interesse an Bildung und Weiterbildung in wirtschaftlich schwieriger Zeit wertet die VHS als gutes Signal: »Bildung ist das beste Kapital und immer eine gute Invesition«, betonte VHS-Leiterin Monika Schwidde gestern bei der Vorstellung des Veranstaltungsprogramms für das Frühjahr-/Sommersemester. Insgesamt bietet die VHS 607 Veranstaltungen mit 9789 Unterrichtsstunden an. Besonders bei den gefragten Sprachkursen ist Eile geboten: Viele Lehrgänge beginnen in der nächsten Woche, teilweise sind nur noch wenige Plätze frei. 22 Sprachen können gewählt werden: Neben Arabisch, Chinesisch oder Japanisch auch Vertrauteres wie Italienisch und Spanisch für die Reise oder gar Kurse in Medizinischem Englisch. Nordische Sprachen und vor allem Russisch werden gut angenommen, berichtet Fachbereichsleiterin Ulrike Koebke.
Auf zwei Wochen sollen die Werburger Kreativtage in Spenge ausgedehnt werden: Vom 3. bis 14. August bieten Künstler aus der Region Kreativkurse an. In einem Vortrag beleuchtet Prof. Dr. Trevor Evans Ursachen und Folgen der Finanzmarktkrise. Termin: Dienstag, 3. Februar, um 19 Uhr in der VHS-Aula in Herford. Ein weiteres aktuelles Thema steht am 25. Februar (19.30 Uhr) im Bereich Politik und Gesellschaft auf dem Programm: Dr. Rupert Neudeck referiert »Über Recht und Gerechtigkeit in Israel und Palästina - Frieden jetzt?«.
Im Bereich »Technik« sind wieder viele Vorträge rund um »Bau und Energie« geplant. Umfangreich ist das Angebot an EDV-Kursen: Hier gab es von August bis Januar bereits 24 Prozent mehr Veranstaltungen gegenüber dem Vergleichszeitraum und 14 Prozent mehr Teilnehmer. Nach wie vor stark nachgefragt ist Abiturtraining in Mathematik. Dauerbrenner im Bereich »Schlüsselqualifikation«: Das Schlagfertigkeitstraining - im Februar in Vlotho und im April speziell für Frauen in Bünde im Angebot. »Schon fast ausgebucht ist unser Restaurantknigge«, freut sich stellvertretende VHS-Leiterin Helga Lütkefend.
Über das »Geheimnis der Partnerwahl« berichtet Dr. Mathias Jung am 26. Februar in Bünde. Mit der »Psychologie des Alters« befasst sich Prof. Dr. Rainer Dollase am 17. März in Herford.

Von Peter Schelberg, Westfalen-Blatt 28.01.2009

VHS-Leiterin Monika Schwidde (2. von links), stellvertretende VHS-Leiterin Helga Lütkefend, Fachbereichsleiterin Ulrike Koebke und Mark Stocksmeyer (von links) stellten das neue Programm vor. (Foto Peter Schellberg)

Daten & Fakten

Über das umfangreiche Angebot des Programms für das Frühjahr/Sommersemester 2009 hinaus organisiert die Volkshochschule im Kreis Herford auf Anfrage maßgeschneidert »Bildung auf Bestellung«. Bei entsprechendem Bedarf können auch kurzfristig Lehrgänge und Kurse für spezielle Anforderungen, Gruppen oder Firmenschulungen eingerichtet werden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind zudem kompetente Ansprechpartner in den Bereichen Bildungsscheck, Bildungsprämie, Profilpass, Einbürgerungstests, Sprachen, Gesundheit, EDV oder Selbstlernen. Das Semesterprogramm der VHS umfasst auch wieder interessante Kursreisen.
Die »Blauen Seiten« - das 250 Seiten starke gebundene VHS-Programm - liegen im Gebäude der Volkshochschule, Münsterkirchplatz 1, in Herford aus, aber auch in Rathäusern, Bibliotheken, Buchhandlungen, bei Banken, Sparkassen und in diversen öffentlichen Einrichtungen. Ganz aktuell ist das gesamte Angebot rund um die Uhr auf den Internetseiten zu finden. Dort signalisiert eine Ampel zugleich, ob noch Plätze im jeweiligen Kursus frei sind.
www.vhsimkreisherford.de

Artikel vom 28.01.2009
 




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In die Zukunft investieren - Volkshochschule startet mit neuen Kursen ins zweite Semester
Eintrag vom: 28.01.2009


Mit neuen Kursen ins zweite Halbjahr: Die stellvertretende VHS-Leiterin Helga Lütkefend (v.l.), VHS-Leiterin Monika Schwidde, und die Fachbereichsleiter Mark Stocksmeyer und Ulrike Koebke halten das aktuelle Programmheft in Händen. Sie sind, was hinter ihnen an der Tafel steht: für jeden Lernwilligen da.
FOTO: CORINA LASS

Kreis Herford. Nächste Woche beginnt das neue Semester bei der Volkshochschule im Kreis Herford (VHS). Mit vielen neuen Kursen im stärksten Bereich, den Sprachen, und wachsendem Interesse an Computer-, IT- und Medien-Kursen aller Art.

Allein 22 Sprachen können Interessierte bei der VHS lernen. Neu beginnen Englisch, Schwedisch, Norwegisch, Russisch, Französisch und Spanisch, auf Wunsch auch in Intensiv-Kursen, die individuell auf die Anfragenden zugeschnitten werden. Interessant für Eltern hochbegabter Kinder und solche, bei denen ein oder beide Elternteile italienischer Herkunft sind: Acht- bis Elfjährigen können die Sprache spielerisch im Kursus „Ciao bambini“ erlernen. Für Erwachsen bieten sich Italienisch und Spanisch für die Reise oder Englisch zur beruflichen Qualifikation an.

Klein, aber vielseitig ist der Bereich „Kultur und Gestalten“. Erstmals bietet die Volkshochschule zwei Wochen dauernde „Werburger Kreativtage in Spenge“ an. Wer gerne selbst Hand anlegt, kann zwischen dem 3. und 14. August eine oder mehrere der zwei- oder dreitägigen Veranstaltungen besuchen. Sie reichen von Malerei bis Bildhauerei, einige wurden extra für Kinder konzipiert.

Immer mehr in den Fokus der Lernwilligen rückt der Computer. Bei gleichbleibendem Angebot stieg die Zahl der durchgeführten Kurse von einem Semester zum anderen um 24 Prozent, die der Teilnehmer um 14 Prozent und die der Unterrichtsstunden um 26 Prozent.

Von der Bildbearbeitung mit Photoshop über die Einführung in die Layout- und Illustrations-Programme Indesign und Illustrator bis hin zu Dreamweaver, einem Programm zum Erstellen von Webseiten, reicht das Angebot. Darüber hinaus bietet die VHS auch künftigen Profis Lernstoff: Sie erstellen mit Typo 3 Webseiten oder lernen das Windows-Betriebssystem Vista kennen.

Schülern kann die VHS mit einer Reihe von Kursen das Leben erleichtern: Sie bereitet sie auf die Mathematik-Zwischenprüfung in der Klasse 10 und das Abi in Mathe vor, hilft ihnen im beim Stressabbau und trainiert mit ihnen das Gedächtnis.

Aktuelle Vorträge und Veranstaltungen ergänzen das Programm. So spricht am Mittwoch, 25. Februar, Rupert Neudeck, Gründer des Komitees Cap Anamur, in Herford über Recht und Gerechtigkeit in Israel und Palästina.

© 2009 Neue Westfälische
Herforder Kreisanzeiger, Mittwoch 28. Januar 2009 , CORINA LASS

 




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Mit Erfolg zum Zertifikat
Eintrag vom: 27.01.2009


Glücklich lächeln die Teilnehmenden in die Kamera. Nach 900 Stunden Deutsch haben die Teilnehmenden des strukturorientierten Integrationskurses in der vergangenen Woche ihre Sprachzertifikate erhalten. Ein solcher Integrationskurs ist ein ganz besonderer Kurs, denn er unterscheidet sich von den allgemeinen Integrationskursen: Der Kurs ist speziell auf Menschen ausgerichtet, die schon länger in Deutschland leben. Sie können sich zwar fließend verständigen, machen aber viele Fehler hinsichtlich der Grammatik und des Sprachgebrauchs. Daran wurde im Laufe des Kurses jedoch erfolgreich gearbeitet.
Das gute Prüfungsergebnis ist der Ausdauer und dem Fleiß der Teilnehmenden zu verdanken — und natürlich auch der unermüdlichen Vermittlung der deutschen Sprache durch die Kursleitungen Christa Knöner, Annkathrin Darsow, Inge Berkemeier und Susanne Froböse.
Die Verleihung der Zertifikate fand in einer angenehmen Atmosphäre statt, zu der die Teilnehmenden nicht zuletzt durch ihre mitgebrachten landestypischen Spezialitäten beigetragen haben.
 




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Lobbyisten im Mathilde-Saal - Der Zeitgeist und Harald Meves auf dem Jahresempfang der Volkshochschule
Eintrag vom: 26.01.2009

Blumen für Bildungshunger: Vera Ekeya (r.) kam aus Nigeria, Svitlana Minikhuzina aus der Ukraine. Sie buchten 1.100 Lern-Stunden in der VHS. Das freut deren Chefin Monika Schwidde.
FOTO: KIEL-STEINKAMP, NW 24.1.2009

Herford. Der Saal mit dem großen Mathilden-Gemälde, der Bühne und den warmen Holzfarben ist wie geschaffen für kleine Festlichkeiten. Am Donnerstag bot er ein angenehmes Ambiente für den ersten Neujahrsempfang der Volkshochschule im Kreis Herford. Mehr als hundert Besucher ließen sich unterhalten.

Mitten im Raum hatte Kursleiterin Birgit Oehler (Kochen für Männer) ein originelles Buffet aufgebaut; Dozenten und Hörer, Politiker und Pädagogen kamen an Steh- und Sitztischen ins Gespräch. Und auf der Bühne gab Harald Meves einen zum Brüllen komischen Pädagogen, der die Besonderheiten ostwestfälischer Sprachkultur („kannste nix von sagen“) mühelos zur Grundlage eines vergnüglichen 45-Minuten-Programms zwischen Kabarett und Comedy macht. „Geht so, kann man so machen“ wäre das höchste Lob seines Bühnenhelden. Meves lebt und arbeitet in Vlotho, hält sonst Vorträge und Seminare über Pädagogik und widerlegt genüsslich und zum Genuss des Publikums seine eigene Botschaft, die da lautet: „Vom Ostwestfalen lernen heißt Schweigen lernen“.

Zum Jahresauftakt-Empfang hatte die Volkshochschuldirektorin Monika Schwidde gemeinsam mit dem noch jungen Förderverein gebeten, der das Ausbleiben öffentlicher Mittel für Weiterbildung zumindest teilweise auszugleichen versucht und noch viele Mitstreiter erwartet: Immerhin vier Neue wurden an diesem Abend aufgenommen.

„Ich hätte Sie alle gern als Lobbyisten“, grüßte Frau Schwidde in die Runde – Lobbyisten für eine Volkshochschule, die Begeisterung am Lehren und Lernen weckt und damit dem Zeitgeist („lebenslanges Lernen ist ein Muss“) auf die Sprünge hilft. Immerhin 300 VHS-Dozenten stehen im Kreis Herford aktuell bereit. Gelernt wird vor Ort in allen Gemeinden – demnächst noch öfter in der Aula. Die kann, die Sparkasse macht’s möglich, in diesem Jahr nach der Renovierung auch neu ausgestattet werden – für weitere Empfänge.

© 2009 Neue Westfälische
Herforder Kreisanzeiger, Samstag 24. Januar 2009 VON HARTMUT BRAUN




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Förderverein greift VHS unter die Arme
Eintrag vom: 19.01.2009

Jürgen Kirwa gibt Amt als Vorsitzender ab / Nachfolger sollte viel Kreativität und Teamgeist besitzen
Vlotho (Vlothoer Anzeiger, G.S.). Bildung braucht Begleiter, die ihr finanziell und tatkräftig den Rücken stärken. In ihrem Förderverein besitzt die Volkshochschule im Kreis Herford (VHS) einen solchen Beistand, der durch seine Tatkraft den üblichen VHS-Aktionsradius attraktiv vergrößert.

In der bevorstehenden Jahreshauptversammlung am Dienstag, 27. Januar, braucht dieser Förderverein einen neuen Vorsitzenden. Gerade weil das soeben begonnene Jahr 2009 zum "Jahr des Ehrenamts" deklariert wurde, hofft der langjährige Vereinschef Jürgen Kirwa auf zahlreiche potenzielle Bewerber für seinen Posten. Der viel beschäftiget verheiratete Bankkaufmann und zweifache Familienvater sucht einen Nachfolger: "Weil ich beruflich stark eingespannt bin und auch Zeit für meine Familie brauche, kandidiere ich nicht mehr". Der 56-jährige Banker bekleidet das Amt des Fördervereins-Vorsitzenden inzwischen seit acht Jahren.

Als "Mann der ersten Stunde" ist er Mitinitiator und Mitbegründer des Vereins, der ihm nach wie vor am Herzen liegt und in dessen Vorstand er weiterhin mitarbeiten möchte. "Die VHS benötigt den Förderverein zur Repräsentanz ihrer Belange nach außen, wenn ihr selbst politische oder geldliche Grenzen gesetzt sind", nannte er ein Ziel des Vereins.

Anlass der Gründung des Fördervereins am 26. Januar 2001 sei die Tatsache gewesen, dass die VHS keine Spendenquittungen für Sponsoren ausstellen darf: "Wir feierten 2000 im Dänisch-Unterricht ein Jubiläum, für das wir zahlreiche Sachspenden hereinholten. Damals fehlte uns die handhabe, die Spenden für die mit Spendenquittungen zu versehen."
Viele Angebote in den kommenden Monaten

Wie breit gefächert und vielfältig das neue Programm der Herforder VHS ist, präsentierte die Leiterin Monika Schwidde in den vergangenen Tagen in den Städten des Kreises. Auch in der Weserstadt stellte sie gleich zu Beginn des neuen Jahres die Reihe von VHS-Vorträgen, Lehrgängen und Seminaren für die kommenden Monate vor (der VA berichtete).

Nach herausragenden Aktionen des VHS-Fördervereins befragt, fielen Jürgen Kirwa spontan die große Fußball-Ausstellung mit diversen Aktionen, die Beatles-Präsentation mit Cover-Band und anderen Veranstaltungen sowie die Beteiligung an der landesweiten Protestaktion "Bildung stö(h)rt" ein.

Wichtig für seine Nachfolgerin oder den Nachfolger sei es vor allem, Kreativität und Teamgeist zu besitzen. "Wenn der Förderverein konkrete Pläne und Aktionen in die Tat umgesetzt, sind Arbeits- und Zeitaufwand kurzfristig recht hoch", wusste der erfahrene Vorsitzende.

Mit Unterstützung des gesamten Vorstands verteile sich allerdings der anfallende Aufgabenberg gerecht und sei mit vereinten Kräften gut zu bewältigen. "Versammlungen fallen nach Bedarf an. Manchmal gibt es sie mehrere Monate nicht, dafür kommt der Vorstand vor aktuellen Veranstaltungen eventuell im dreiwöchigen Abstand zusammen", beschrieb Jürgen Kirwa den zeitlichen Einsatz.

Übrigens nehme die VHS-Leitung regelmäßig an den konstruktiven Versammlungen teil und sorge umsichtig für eine gemütliche Umgebung und wohlschmeckende Stärkungen.

Wer Interesse am VHS-Förderverein besitzt oder entdeckt, dort mitarbeiten möchte oder sogar den Vorsitz anstrebt, ist zur Jahreshauptversammlung eingeladen. Am Dienstag, 27. Januar, werden ab 19 Uhr im VHS-Gebäude in Herford, Münsterkirchplatz 1, Raum 401, die Weichen für das kommenden Fördervereinsjahr gestellt. Voraussichtlich endet die Sitzung um 20.30 Uhr.

Von Gisela Schwarze

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Dokument erstellt am 12.01.2009 um 22:19:26 Uhr
Erscheinungsdatum 13.01.2009 | Ausgabe: VA


 




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Bildung für die Konjunktur - Konjunktur für die Bildung: Ein Kommentar
Eintrag vom: 13.01.2009

von Dr. Dieter Dohmen zum Konjunkturpaket II - Berlin, 11.01.2009  - "Wir hinterlassen den nachwachsenden Generationen einen Scherbenhaufen, verweigern einem Teil von ihnen aber den Besen, um diesen Scherbenhaufen zusammenzukehren." So könnte man – sicherlich etwas zugespitzt – die derzeitige Situation zusammenfassen. In kürzester Zeit hat die Bundesregierung ein riesiges Maßnahmenpaket zusammengeschnürt, um der Finanz- und Wirtschaftskrise zu trotzen. Höhere Bildungsausgaben, die dringend notwendig sind, werden auf die lange Bank geschoben und drohen auszubleiben, wenn die jetzt diskutierte Schuldenobergrenze eingeführt werden sollte. Hat Bildung keine Konjunktur mehr in Deutschland?
In einer schier unglaublichen Geschwindigkeit hat die Bundesregierung ein Paket von fast 700 Milliarden Euro aufgelegt, um Banken und Unternehmen zu helfen und die Konjunktur anzukurbeln. Im ungünstigen Fall, wenn die Rettungsschirme tatsächlich fällig werden sollten, kann die Finanzkrise so um fast 700 Milliarden Euro erhöhen. Wahrscheinlich erscheint ferner, dass sich dieser Schuldenberg in den nächsten Jahren durch sinkende Steuereinnahmen und steigende Sozialausgaben aufgrund zunehmender Arbeitslosigkeit weiter erhöhen wird. Selbst wenn nun eine Schuldenobergrenze beschlossen werden sollte, gegen die grundsätzlich nichts einzuwenden ist, stellt sich die Frage, wie diese Beträge je zurückgezahlt werden sollen, wenn gleichzeitig jeder zwölfte Jugendliche das Schulsystem ohne Abschluss verlässt, jeder sechste keine abgeschlossene Berufsausbildung vorweisen kann und viele junge Menschen keinen Ausbildungs- oder Studienplatz finden? Bleibt bei all dem noch Geld für die dringenden Reformen im Bildungssystem übrig?
Zurzeit belaufen sich die Schulden je Bundesbürger – einschließlich Kinder, Greise, Erwerbslose – auf fast 20.000 Euro, sie werden sich durch die Finanz- und Wirtschaftskrise deutlich erhöhen, so viel ist ziemlich sicher. Absehbar ist, dass die Bevölkerung zukünftig schrumpft. Ferner lastet die Rückzahlung tatsächlich auf den Schultern der erwerbstätigen Bevölkerung; dies sind derzeit knapp 40 Millionen Menschen. Die Schuldenlast je Erwerbstätigen beträgt demnach derzeit rund 40.000 Euro – ohne Zinsen. Und nach aktuellen Prognosen wird mit der Alterung der Bevölkerung die Zahl der Erwerbstätigen in den kommenden Jahren und Jahrzehnten deutlich sinken.
Die Gesamtwirtschaft steht und fällt aber mit den Menschen, ihren Qualifikationen und Kompetenzen. Die Zahl der Erwerbstätigen wird erheblich von der Arbeitslosigkeit und damit vom Bildungsniveau beeinflusst. Personen ohne Berufsausbildung haben ein deutlich überproportionales Arbeitslosigkeitsrisiko; ein fehlender Schulabschluss erhöht das Risiko noch einmal deutlich. Dies wird auch in Zeiten eines Fachkräftemangels gelten; die Unternehmen werden eher schrumpfen oder ins Ausland gehen, als dass sie junge Menschen ohne ausreichende Vorqualifikation einstellen werden.
Derzeit verlassen bis zu 80.000 junge Menschen jährlich das Schulsystem ohne Abschluss. 20 Prozent der 15-Jährigen, das sind etwa 160.000 Personen, verfügen nicht über die grundlegenden Fähigkeiten, die sie zur Aufnahme einer Berufsausbildung benötigen.
Und was sind die Maßnahmen der Politik, um diesen Missstand zu beseitigen? Sie bekundet, dass sie den Anteil der Schulabbrecher von derzeit acht auf vier Prozent bis 2015 verringern möchte. Bisher gibt es aber keine inhaltlichen Konzepte, wie dieses Ziel erreicht werden soll. Stattdessen wird diskutiert, ob man den Förderschulabschluss nicht einfach als "normalen" Schulabschluss anerkennen soll. Zwar werden diese Jugendlichen dadurch nicht ausbildungsfähig oder besser vermittelbar, aber es poliert die Statistik. Auch hat die Bundesregierung beim Bildungsgipfel vorgeschlagen, die Bildungs- und Forschungsausgaben bis 2015 auf 10 Prozent des Bruttoinlandsprodukts anzuheben. Dies entspricht einem Anstieg um rund 30 Milliarden Euro im Jahr und ist grundsätzlich ein Schritt in die richtige Richtung. Da sich Bund und Länder beim Bildungsgipfel aber weder über das Ziel als solches noch über die Verteilung der Finanzlasten verständigen konnten, haben sie eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die bis Ende 2009 über mögliche Wege befinden soll. Fazit: Dringend notwendige Bildungsinvestitionen werden auf die lange Bank geschoben, teilweise zweifelhafte Maßnahmen in Namen der Finanz- und Wirtschaftskrise werden im Eiltempo beschlossen! Angesichts der Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise für die öffentlichen Haushalte und der Diskussionen über eine Schuldenobergrenze ist auch zu befürchten, dass für die notwendigen Bildungsreformen kein Geld mehr da sein wird. Die nachwachsenden Generationen zahlen für das Versagen der Banker! Sie haben damit das eingangs formulierte Problem: Wir hinterlassen ihnen einen Scherbenhaufen, verweigern einem Teil von ihnen aber den Besen – d. h. echte Bildungschancen –, um diesen Scherbenhaufen zusammenzukehren.
Nun soll hier nicht bestritten werden, dass akuter Handlungsbedarf besteht. Auch sollen die im Konjunkturprogramm enthaltenen Investitionen in den baulichen Zustand von Kindertageseinrichtungen, Schulen und Hochschulen nicht übersehen werden. So sinnvoll und notwendig diese grundsätzlich sind, sie führen nicht zu besseren Bildungsleistungen und mehr Schulabschlüssen. Wenn aber die nachfolgenden Generationen in die Lage versetzt werden sollen, den angehäuften Schuldenberg ihrer Vorfahren auch zu tilgen, dann müssen alle Kräfte mobilisiert werden, um junge Menschen zum Schulabschluss zu bringen und zur Berufsausbildung zu befähigen. Während andere Nationen ihre jungen Menschen immer höher qualifizieren, errichten wir immer neue Hürden und entlassen viel zu viele junge Menschen ohne Zukunft in das Erwerbsleben.
Wenn wir aber ohnehin aus konjunkturellen Gründen etwas tun müssen, warum nutzen wir dann nicht die Gelegenheit und investieren in die Zukunft, statt nur für Fehler der Vergangenheit zu bezahlen?
Im Klartext: Warum wird nicht der Ausbau des Ganztagsschulprogramms konsequent vorangetrieben? Der vollständige Ausbau aller Schulen zu gebundenen Ganztagsschulen würde rund 20 Milliarden Euro kosten, wie eine in Kürze erscheinende Studie des Forschungsinstituts für Bildungs- und Sozialökonomie (FiBS) ermittelt hat. Hierdurch könnten die Fördermöglichkeiten für bildungsbenachteiligte Kinder nachhaltig verbessert und ein Beitrag zur Verringerung der Zahl der Schulabbrecher geleistet werden.
Da mehr Ganztagsschulen auch zusätzliches Lehr- und sonstiges Personal benötigen, etwa für mehr sportliche, musikalische oder künstlerische Aktivitäten sowie Förderunterricht und Nachhilfe – gerade auch zugunsten benachteiligter Kinder –, wäre eine Qualifizierungsprogramm nicht nur für Lehr- und andere Fachkräfte sinnvoll. Für manche Tätigkeiten, wie die Essensausgabe oder die Pausenaufsicht, könnte man auch Personen mit geringeren Qualifikationen einstellen. Die erforderliche Qualifizierung könnte etwa aus Mitteln der Bundesagentur für Arbeit finanziert werden. Dies ist auf Dauer billiger als ein Arbeitloser, der die Volkswirtschaft durchschnittlich rund 18.000 Euro im Jahr kostet. Für den Ausbau des Kita-Systems sollen bis 2013 insgesamt 12 Milliarden Euro verausgabt werden, rund ein Drittel davon für Investitionen. Warum werden diese Investitionen nicht vorgezogen? Auch dieses würde – wie die Straßenbaumaßnahmen – der Bauwirtschaft helfen und zugleich die Zukunftschancen nachwachsender Generationen verbessern. Im Übrigen wäre ein weitergehender Ausbau des frühkindlichen Bereichs erforderlich, um auch die Kinder aus bildungsfernen Familien zu erreichen, die bisher noch viel zu wenig im Blickfeld stehen. Sie sind aber die große Problemgruppe des deutschen Bildungssystems. Ausreichender Investitionsbedarf besteht also auch hier. Im diesem Bereich könnten dann auch über einhunderttausend zusätzliche Erzieher/innen und Tagespflegekräfte Arbeit finden. Dies erfordert wiederum ein breit angelegtes Ausbildungs- und Qualifizierungsprogramm. Da auch hier nicht nur Personen mit fachschulischer oder hochschulischer Ausbildung benötigt werden, könnte man dadurch gleichzeitig zum Abbau von Arbeitslosigkeit – auch bei jungen Menschen – beitragen. Auffallend ist doch, dass ein erheblicher Teil von Personen mit Fachhochschulreife offenbar weder eine Berufsausbildung noch ein Studium aufnimmt. Einerseits gibt es damit bereits ein Potenzial an jungen Menschen mit einer guten Vorqualifikation. Andererseits ist überproportional von Arbeitslosigkeit bedroht, wer keine Berufsausbildung hat, wie eine Studie des IAB ergab. Ein weiterer Punkt sind die Förderschulen: Die Menschenrechtskonvention der Vereinten Nationen erfordert nach Einschätzung von Fachleuten die Abschaffung dieser Schulform und die Integration der bisherigen Förderschüler in die "normalen" Schulen. Die mit der Umrüstung von solchen Schulen verbundenen Umbaukosten dürften rund 2 Milliarden Euro kosten. Geht man davon aus, dass infolge der Integration die Klassen an den aufnehmenden Schulen kleiner werden sollten, sind wiederum Lehrkräfte und anderes Personal, Sozialarbeiter, Therapeuten etc. erforderlich. Auch dadurch würden also Arbeitschancen entstehen. Ähnliches gilt auch für die kaum noch aufzuhaltende Abschaffung der Hauptschulen, die schon aus demografischen Gründen keinen Bestand haben werden. Wenn diese mit den Realschulen zu Sekundar- oder Mittelschulen zusammengeführt werden, sind Umbaumaßnahmen ebenso erforderlich wie die Einstellung von Fachkräften mit unterschiedlichen Qualifikationen. Zudem müssen auch die Lehrer auf die heterogeneren Klassen vorbereitet werden.
Dies sind nur einige Beispiele, welche Investitionen sinnvoll in das Konjunkturprogramm II aufgenommen und wie Kinder und Jugendliche befähigt werden könnten, ihre eigene Zukunft zu meistern und den hinterlassenen Scherbenhaufen zusammenzukehren. Im Unterschied zu einigen der bisher geplanten Maßnahmen haben die hier vorgeschlagenen Maßnahmen eine Kurz- und eine Langfristwirkung und sind daher geeignet, Deutschlands Zukunftsfähigkeit nachhaltig zu verbessern. Schließlich droht trotz der vorübergehenden Eintrübung durch die Finanz- und Wirtschaftskrise in wenigen Jahren auch ein massiver Fachkräftemangel. Dies sollte nicht übersehen werden. Das Thema Bildung darf nicht schon wenige Monate nach dem medienwirksamen Ausrufen der "Bildungsrepublik Deutschland" und einer Bildungsreise der Bundeskanzlerin wieder von der Bildfläche verschwinden.

Dr. Dieter Dohmen ist seit fünfzehn Jahren Direktor des Forschungsinstituts für Bildungs- und Sozialökonomie in Berlin. Seit rund zwei Jahrzehnten berät der Bildungs- und Sozialökonom Entscheidungsträger in Politik und Wirtschaft zu ökonomischen Fragen von Bildung, Sozial- und Arbeitsmarktpolitik. Zentrale Themen des Volkswirts mit sozialwissenschaftlicher Prägung sind Konzepte für die Finanzierung von Bildung und Qualifizierung, Kosten-Nutzen- und Kosten- Wirksamkeits-Analysen zu Bildungsmaßnahmen auf allen Stufen des Bildungssystems, die Auswirkungen des demografischen Wandels auf Bildungs- und Sozialsysteme sowie die Voraussetzungen von Beschäftigung und Innovation.

Quelle: http://bildungsklick.de/pm/65430/bildung-fuer-die-konjunktur-konjunktur-fuer-die-bildung-ein-kommentar-von-dieter-dohmen-zum-konjunkturpaket-ii/
Pressemeldung von: FiBS - Forschungsinstitut für Bildungs- und Sozialökonomie
 




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